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	<title>zuruck-zur-natur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/zuruck-zur-natur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zuruck-zur-natur"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 18:38:46 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ficken in Fulda]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/?p=3190</link>
<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 12:00:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.de.wordpress.com/2008/10/07/ficken-in-fulda/</guid>
<description><![CDATA[Heute morgen waren wir shoppen. Auf dem Ramschtisch im Kaufhof habe ich &#8220;Freakonomics&#8221; e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen waren wir shoppen. Auf dem Ramschtisch im Kaufhof habe ich "Freakonomics" erstanden. Danach wollten wir ins städtische Hallenbad. Dummerweise sind wir zuerst in die Sauna, von da kann man aber gar nicht ins Hallenbad wechseln. Da muss man sich in Fulda schon entscheiden. Nun gut, die Sauna war okay. Das mit dem massieren lassen hat zwar auch nicht geklappt, weil alle Termine schon vergeben waren für heute, aber dafür hatten wir ein erstklassiges Freilufterlebnis. Bei ziemlich strömendem Regen sprangen wir in das Außen-Kaltbecken und ich weiss nicht, was es war, plötzlich bekam ich Lust, auf die Balustrade zu klettern und den Menschen in Fulda zuzurufen:<!--more--></p>
<blockquote><p>Bürger und Bürgerinnen Fuldas, befreit Euch von Euren religiösen Komplexen!</p>
<p>Ihr müsst mehr ficken in Fulda!</p></blockquote>
<p>Irgendwie hatte ich so einen Flash an "Themroc", kennt den noch einer hier? Ich bin natürlich nicht auf die Balustrade geklettert, dachte aber noch kurz an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helga_Goetze">Helga Götze</a>, die jahrelang auf dem Kudamm mit einem Schild stand, auf dem zu lesen war "Ficken ist Frieden!". Auf dem Kudamm sind wirklich schon <a href="http://blog.fdog.org/2008/09/28/al-quds-tag-nachlese/">blödere Schilder </a>hochgehalten worden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf ewig homosexuell?]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/?p=1920</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 16:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.de.wordpress.com/2008/08/06/auf-ewig-homosexuell/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt ist er endgültig blöd im Kopf geworden, der Kraushaar Elmar. Nachdem er in seiner taz-Kolumn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist er endgültig blöd im Kopf geworden, der Kraushaar Elmar. Nachdem er in seiner taz-Kolumne nach ganz viel <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/05/08/elmar-kraushaar-und-die-orientalischen-jungs/">Verständnis für migrantische Schwulenklatscher</a> <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/07/05/tunten-und-padophile-eine-front/">ein paar ziemlich billige Klischees über Schwule</a> zum Besten gegeben und schließlich allen Homos, die nicht seinem antikapitalistischen Weltverbesserungsprogramm entsprechend leben, vorgeworfen hatte, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/09/07/neue-manner-an-die-front/">gar keine richtigen Schwulen zu sein</a>,  propagiert er jetzt <a href="http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/der-homosexuelle-mann-12">die freiwillige Heterosexualisierung der Homosexuellen</a>. Und das geht so: <!--more-->Zuerst einmal phantasiere man sich einen Zwang, auf ewig homosexuell bleiben zu müssen. Zwar steht das</p>
<blockquote><p>nirgendwo geschrieben, und keiner wird dazu zwangsverpflichtet nach dem ersten Analverkehr...</p></blockquote>
<p>...wenn man den Popanz aber erst einmal aufgebaut hat, kann man sich doch ganz wunderbar daran abarbeiten. Und dabei demonstrieren, dass einem die Mühen homosexueller Subjektwerdung längst zu viel geworden sind und daher ganz tief in die Trickkiste des Ressentiments greifen:</p>
<blockquote><p>...außerdem gibt es viele gute Gründe, das kuschelige Identitätsgefängnis zu verlassen: der gnadenlose Alten- und Tuntenhass in der Gemeinde, eine Promi-Galionsfigur wie die reaktionäre Husche Udo Walz, das Diktat der Dummheit alljährlich zum CSD. Ein ganz anderer, wunderbarer Grund ist die Liebe.</p></blockquote>
<p>Identitätsgefängnis! Darauf muss man erst mal kommen! Andererseits: In einer Zeit, in der man ständig um die Ohren gehauen bekommt, die Schwulen sollten endlich einmal die Klappe halten, sie hätten doch längst alles erreicht, ist es verständlich, wenn dem einen oder anderen langgedienten Kämpfer für Emanzipation und Sozialismus irgendwann dann doch der Atem ausgeht und der Ausweg in die Heterosexualität gesucht wird. Weshalb dem Elmar ganz warm ums Herz wird, wenn er von Klaus erzählt:</p>
<blockquote><p>Klaus ist 51 jetzt, hat vor drei Jahren Lena geheiratet und ist gerade Vater geworden. Klaus strahlt. 1975 war Klaus aus dem niedersächsischen Bad Salzdetfurth nach Berlin gekommen, froh der Provinz entkommen zu sein und bereit, die schwule Metropole zu erobern. Nichts hat er ausgelassen, ist in Stöckelschuhen über den Kudamm marschiert, hat die Kerle gewechselt in einer Tour, ist abgestürzt zwischen Drogen und Selbstmitleid, hat noch einmal die Kurve gekriegt und die Pest überlebt, bis er ruhiger wurde, sich manchmal sogar verliebte und schließlich einen Mann abgekriegt hat, der häuslich war und tolerant.</p></blockquote>
<p>Die nun folgende Umpolungs-Prosa hätten auch die Klempner von Wüstenstrom nicht besser formulieren können:</p>
<blockquote><p>Das Leben hätte so weitergehen können für Klaus, doch mit 45 war auf einmal Schluss. Klaus ist ein hübscher Mann, mit grauen Haaren jetzt und raspelkurz. Natürlich schauen ihm die Frauen nach, und einmal hat er zurückgeblickt. Lena. Klaus ist nervös geworden und hat eine Sehnsucht gespürt wie kaum je zuvor. Mit keinem hat er darüber geredet, und bis er die Telefonnummer von Lena ausfindig gemacht hatte, vergingen ein paar Wochen. Jetzt sind sie längst verheiratet. Verheiratet! Mit Trauzeugen und Kirche, und die Eltern haben geweint. Ein paar alte Freunde von Klaus waren auch dabei, im Fummel und aufgedonnert wie zu einer Filmpremiere. Klaus war stolz an seinem Hochzeitstag, unglaublich stolz, und wusste nicht einmal worauf.</p></blockquote>
<p>Hätte er doch nur die alten Freunde gefragt, die - typisch schwul - der Feier beleidigt fern blieben. Die hätten ihm ganz sicher erklärt, worauf er so stolz ist:</p>
<blockquote><p>Obwohl ein paar alte Freunde auch nicht gekommen sind. Dass einer so einfach abhaut aus ihrer Welt, ging ihnen nicht in den Kopf. Was hatte sie, was sie nicht haben? Am besten wäre es, man verliert kein Wort mehr darüber, Klaus ist einfach weg. Auf und davon. Basta! Homosexuelle Männer können verdammte Memmen sein, geht es um ihre Homosexualität und die Angst davor, sie zu verlieren. Da sind sie um keinen Deut besser als ihre heterosexuellen Brüder.</p></blockquote>
<p>Stolz also, endlich einer von denen zu sein, Original-Memme, nicht länger eine bloße Kopie. Ob es viele davon gibt? Man weiß es nicht, wie Kraushaar traurig konstatiert:</p>
<blockquote><p>Männer wie Klaus tauchen in keiner Statistik auf, niemand zählt, wie viele die Seite wechseln im Laufe eines Lebens. Aus Liebe und nichts weiter als aus Liebe.</p></blockquote>
<p>Obwohl die der Liebe gefolgten Ex-Gays es wahrlich nicht leicht haben, wegen der</p>
<blockquote><p>Intoleranz der Welt.</p></blockquote>
<p>Der schwulen Welt, selbstredend. Und so schimpft Klaus</p>
<blockquote><p>Auf die Schwulen, die ihn jetzt nur noch von weitem grüßen, wenn er über die Berliner Motzstraße geht.</p></blockquote>
<p>Doch es geht noch ärger!</p>
<blockquote><p>"Die Heteros", sagte er, "sind eigentlich noch viel schlimmer. Da muss ich aufpassen, dass sie mir nicht ständig auf die Schulter schlagen und gratulieren, weil ich es doch noch geschafft hätte vor Toresschluss. Warum hat mir das keiner vorher gesagt, dass Heteros so dämlich sein können?"</p></blockquote>
<p>Vielleicht hätte er zur Abwechslung vorher mal mit einem Schwulen reden sollen, dessen schwuler Selbsthass einem nicht wie bei Kraushaar bei jedem Wort ins Gesicht springt,</p>
<blockquote><p>der gnadenlose Alten- und Tuntenhass in der Gemeinde, eine Promi-Galionsfigur wie die reaktionäre Husche Udo Walz, das Diktat der Dummheit alljährlich zum CSD.</p></blockquote>
<p>der für sein Schwulsein keine Gemeinde benötigt, Männlichkeit nicht für eine Fehlkonstruktion der Natur hält und die Armut der ersten CSD-Paraden nicht für Anzeichen höchster Intellektualität.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liveblogging: Exorbitante Filmkritik „The Village“]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/29/liveblogging-fulminante-filmkritik-%e2%80%9ethe-village%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 22:13:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.de.wordpress.com/2007/10/29/liveblogging-fulminante-filmkritik-%e2%80%9ethe-village%e2%80%9c/</guid>
<description><![CDATA[Auch heute bin ich mal wieder unermüdlich im Dienste für den treuen Leser unterwegs und möchte Ih]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch heute bin ich mal wieder unermüdlich im Dienste für den treuen Leser unterwegs und möchte Ihnen einen ganz besonders tollen Film ans Herz legen: "The Village", den Regisseur hab ich vergessen, er hat aber auch „The Sixth Sense“ gedreht und den hab ich auch schon nicht verstanden.<br />
Egal. Auf jeden Fall fing es gut an, denn die erste Stunde hab ich komplett verpasst, weil meine Freundin aus dem Saarland anrief und mir so allerlei zu erzählen hatte. Wer mit wem, wann, wo und warum gegrillt hatte. So Sachen halt.<br />
Ich guck dann so auf die Uhr: „Aaaah, Hilfe, ich muss aufhören, denn ich schreibe 'ne Filmkritik, damit meine Blogleser auch wissen, was sie so anschauen sollen. Die kennen sich sonst nicht so aus in der verzwickten Medienlandschaft.“<br />
Sie: „Wat is denn dat für 'ne Film?“<br />
Ich schalte das Gerät ein und sehe so kleine Männchen in gelben Mänteln herumlaufen: „Ah, das ist ein Mantelfilm. Mantel- und Degenfilm, wenn mich nicht alles täuscht, dann kommen gleich die drei Musketiere vorbei und singen „All for one.“ Und der Rod Stewart spielt bestimmt in 'ner Nebenrolle den Robin Hood. Ich muss jetzt aufhören, tschüss.“<br />
Hmm, die liefen dann auch weiterhin in senfgelben Mäntelchen herum, was mich dazu bewegte, mir erst mal ein Paar Wiener aufzuwärmen und schön Senf dazu zu tun, und während ich fasziniert beobachtete, wie die in den gelben Mänteln immer so hin und her, plötzlich, da hab ich mich ja verschluckt, tauchten auch ein paar Typen in roten Mänteln auf!<br />
Ich sofort ans Telefon, weil falsche Informationen will ich auf keinen Fall streuen, und meine Freundin wieder angerufen: „Kommando zurück, dat is 'ne Gangster-Film. Es geht um Gangs, die Anfänge, Entstehung, alles so was. New York, vermute ich mal und da kommt bestimmt auch gleich der Al Capone… Prohibition, die ganze Leier.“<br />
Sie so: „Aha.“<br />
Während ich dann aber noch am Auflegen war und mir so langsam die Zusammenhänge dämmerten, dass die Typen in dem Dorf total arm waren, aber ziemlich durchgeknallt und nicht mal Geld für bunte Klamotten hatten, sich aus Scham darüber in die Wildnis zurückgezogen hatten, aber auch aus Schiss, weil in dem Wald, der das Dorf hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt hatte, böse Unmenschen hausten und sie sofort zerfleischten, sobald sie nur einen Fuß in den Wald gesetzt hatten, änderte sich die Sachlage um 360 Grad.<br />
Da hing doch so ein Kostüm von den Rotmäntelchen bei dem Chef von den Gelbmäntelchen herum und mir war sofort alles klar.<br />
Ich umgehend ans Telefon: „Du, das ist ein Karnevalsfilm, Karneval, seine Bedeutung, Ursprung, Entwicklung. "Syntax, Semantik und Pragmatik des Kostüms im 18. Jahrhundert!" Spielt in Venedig, gleich kommt 'ne Gondel und dann gibt es ein Happy End!“<br />
Meine Freundin: „Ah, ja!“<br />
Ich ging dann mal kurz mit dem Hund raus und ehe ich mich versah, lief die eine - na klar, in einem gelben Mantel, was sonst - Ivy hieß sie, durch den Wald, auf der Suche nach der Stadt! Sie kämpfte dann noch kurz mit einem Rotmäntelchen, das fiel in ein tiefes Loch, röchelte noch kurz und aus die Maus. Dann überkletterte sie eine Mauer und da kam voll die Überraschung.<br />
Vom 17. Jahrhundert wurde sie ins 21. katapultiert und prompt kam die Polizeistreife vorbei und wollte sie verhaften. Wegen unerlaubter Zeitreise vermutlich.<br />
Ich aufgeregt ans Telefon: „Stopp, das ist Science Fiction, die ist durch ein Loch in eine Parallelwelt gefallen und fährt jetzt mit dem Polizisten zurück in die Zukunft!“<br />
Meine Freundin: …..<br />
Von da an ging es Schlag auf Schlag:<br />
Ivy und der Polizist unterhielten sich, was ziemlich komisch klang.<br />
Ivy: „Mich dünkt, es fleuchte mir, mich deucht, wir müssen uns sputen!“ – Ist klar, 17. Jahrhundertsprech!<br />
Polizist: "Jojojo!! Hey, Baby, ich bin Kevin-Justin-Double X-Cool Jay und du hast hier quite ne shizznit gebaut, holy moly!“- Auch klar, Ghettosprech.<br />
Ivy: „Oh, edler Herr, sputet euch guten Mutes und fahrt in euer Höllenmaschine (= Auto) zu einer Behausung mit Medizin (= Apotheke), aber eilends ohne weilens.“ (= zackich)<br />
Kevin-Justin etc: „Motherfuck, holy! Shizzle-dizzle-my wizzle, jo man!! (= okay)<br />
Ich mit überschlagender Stimme ins Telefon: “Clash of cultures! Das ist es! Sozialkritik! Aufprall von allem! Romeo und Julia im Waldghetto! Drama, Liebe! Entfremdung des Menschen von sich selbst!“<br />
Meine Freundin: „Chrzzzz.“<br />
Zum Schluss war ich mit den Nerven am Ende, Ivy war wie ein wilder Derwisch ins Dorf zurück gerast und dann stellt sich heraus, ihr Vater ist ein Professor! Und war vor der wilden Zivilisation in die Wildnis geflüchtet! Ah, ja, endlich! Die Erleuchtung!<br />
Mit letzter Kraft ächzte ich ins Telefon: „Zurück zur Natur, Jean-Jaques Rousseau, back to the roots, nur anders, denn alles lief schief, weil sie die falschen Mäntel anhatten. Kleider machen Leute? Underdressed? Falscher Dresscode? Nackt ist besser als schlecht angezogen? Nudisten nach vorn? Tarzan! Der noble Wilde. Nur halt aggro. Arnold Schwarzenegger, ja, Arnold und Rocky: Du schaffst alles, wenn du nur willst. Ja, ich habs, ich habs: The American Dream!!!“<br />
Meine Freundin: „Aha."<br />
Ich so: "Ja."<br />
Meine Freundin: "Und wat schreibste jetzt in deinem Blog, wat dat für 'ne Film war?“<br />
Ich so: „Keine Ahnung, ich habe keine Ahnung!<br />
Aber dass der toll war, der Film, also echt toll, und dass er von mir das Prädikat besonders wertvoll bekommt, das schreib ich auf jeden Fall und wenn mir einer den Film dann auch noch erklären kann, nur zu!!!“</p>
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