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	<title>wort-zum-sonntag &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/wort-zum-sonntag/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wort-zum-sonntag"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 02:13:03 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Das Wort zum Sonntag - Prost!]]></title>
<link>http://deepneo.wordpress.com/?p=1998</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 09:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>deepneo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wärend in der ARD zu diesem Zeitpunkt das Wort zum Sonntag vorgetragen wird möchte auch ich euch a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2013" style="margin:2px 5px;" src="http://deepneo.wordpress.com/files/2008/08/np35_daswortzumsonntag-prost.jpg" alt="" width="150" height="100" />Wärend in der ARD zu diesem Zeitpunkt <span style="color:#99cc00;">das Wort zum Sonntag </span>vorgetragen wird möchte auch ich euch auf die Freuden des Lebens aufmerksam machen. Gestern Abend dürften viele von euch eine dieser <span style="color:#99cc00;">Freuden des Lebens</span> zu sich genommen haben welches dafür sorgte das der ein oder andere erst zu später Stunde oder gar in den frühen Morgenstunden den Weg nach Hause gefunden hat.</p>
<p>Die Rede ist vom <span style="color:#99cc00;">Lieblingsgetränk der Deutschen</span>, dem Bier. Stoßt an und lasset uns beten für dieses süffige Getränk welches uns unsere Sorgen jedes Wochenende aufs neue vergessen lässt und unser Leben bereichert:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Bier unser, das du bist in Glase<br />
gesegnet werde dein Erfinder,<br />
mein Rausch komme,<br />
Dein Wille geschehe,<br />
wie im Himmel - so auch in der Kneipe.<br />
Unser Durst still uns heute,<br />
und vergib uns unsere Schulden,<br />
Wie auch wir vergeben unseren Glaeubigern.<br />
Und fuehre uns nicht in die Milchbar,<br />
sondern gib uns die Kraft weiter zu trinken,<br />
denn Dein ist der Durst, der Rausch und die Seligkeit.<br />
<strong>PROST!</strong></em></p>
<p>Wirklich gelungen. Im Internet sind noch ein paar dutzend verdrehte Versionen des "Vater unser" zu finden, darunter ein "<a href="http://www.zitate-welt.de/witze/vaterunser-windows.html" target="_blank"><span style="color:#99cc00;">Windows unser</span></a>",  "<a href="http://irclove-web1.dyndns.org/irclove/mediaview.php?dataid=20657&#38;id=Hanf_unser.htm&#38;adultconfirmed" target="_blank"><span style="color:#99cc00;">Hanf unser</span></a>", und viele <a href="http://phpbb.loercks.net/phpBB/viewtopic.php?p=2047#2047" target="_blank"><span style="color:#99cc00;">weitere</span></a>. Viel Spass...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntagsfahrer]]></title>
<link>http://schlafphase.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 21:12:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>mschroers</dc:creator>
<guid>http://schlafphase.wordpress.com/?p=10</guid>
<description><![CDATA[Liebe Autofahrer-Gemeinde, Liebe Mitleser und Liebe Leidensgenossen,
Heutzutage Autofahren ist teuer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Autofahrer-Gemeinde, Liebe Mitleser und Liebe Leidensgenossen,</p>
<p>Heutzutage Autofahren ist teuer. Nicht nur dass das Benzin immer teurer wird, auch unsere kostbaren Nerven werden jeden Tag aufs neue strapaziert. Ob es nun der Stadtverkehr ist, der zunehmend brutaler und rücksichtloser wird oder auf der Autobahn, wo das binäre Prinzip gilt: Vollgas (1) oder Vollbremsung (0). Ein entspanntes Reisen ist nicht mehr möglich.</p>
<p>Zu diesen alltäglichen Übeln gesellt sich das Sonntagsfahrer Phänomen. An eben diesen Sonntagen scheint sich die Anzahl von vollkommenen Fahranfängern, Geisteskranken und Michael Schumachers exponentiell mit der Umgebungstemepratur zu erhöhen. Und dies macht den Sonntag um keinen deut besser, auch wenn sich der Sonntag dadurch weniger Langweilig, dafür mit mehr Bluthochdruck gestaltet.</p>
<p>Als einfacher Polofahrer, der ich bin, habe ich den steinigen Weg als Kleinwagenfahrer gewählt. Ständig wird man ausgebremst, geschnitten und es wird einem die Vorfahrt genommen. All dies könnte man mit einem gelassenen Lächeln hinnehmen, werden Sie sich vielleicht denken. Doch ich rege mich dafür viel zu gerne auf. Tja, und warum dann diese Zeilen? Ich habe keine Ahnung, vielleicht liest dies da draussen jemand, der sich ebenso fühlt und hat dann das gute Gefühl nicht alleine zu sein. Denn das sind wir nicht, wir die Kleinwagenfahrer...</p>
<p>Als eben diese, stellen wir bestimmt einen großteil des heutigen Strassenverkehrs dar, neben den LKW Fahrern natürlich. Wäre die Strasse eine Demokratie hätten wir das Sagen, aber leider herrscht auf den Strassen Anarchie und in eben solcher herrscht das Recht des Stärkeren.</p>
<p>Und darum hier mein Aufruf: Kleinwagenfahrer aller Länder vereinigt euch, ihr habt nicht zu verlieren außer des Führerscheins. ;)</p>
<p>In Ermagelung eines guten Endes für den Artikel wird dieser abrupt hier enden.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>-m</p>
<p>P.S.: Gerade ist mir ein guter Einfall für eine Kategorie für diesen Artikel und alle folgenden gekommen: Das Wort zum Sonntag. Von nun an werde ich versuchen jeden Sonntag ein besonderes Thema aus meinem Microkosmos zu behandeln.... Eine tolle Idee.... :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine starke Frau: Isa Vermehren wird 90]]></title>
<link>http://letterofintent.wordpress.com/?p=162</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:46:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wullenwever</dc:creator>
<guid>http://letterofintent.wordpress.com/?p=162</guid>
<description><![CDATA[Sie verfügt ganz sicher nicht über den höchsten Bekanntheitsgrad in Deutschland, zumindest nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"><a href="http://letterofintent.files.wordpress.com/2008/04/isavermehren1.jpg"><img class="alignleft alignnone size-full wp-image-163" style="float:left;border:0;margin:4px 10px;" src="http://letterofintent.wordpress.com/files/2008/04/isavermehren1.jpg" alt="Isa Vermehren heute" width="145" height="200" /></a>Sie verfügt ganz sicher nicht über den höchsten Bekanntheitsgrad in Deutschland, zumindest nicht im protestantischen Norden, obgleich sie von dort kommt – trotzdem ist Isa Vermehren eine der faszinierendsten Persönlichkeiten deutscher Zeitgeschichte. Am 21. April wird sie 90.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">1918 in Lübeck geboren und liberal erzogen, wird Vermehren 1933 aufgefordert, ihre Schule vor dem Abitur zu verlassen. Sie hatte sich geweigert, an den Übungen zum „Deutschen Gruß“ teilzunehmen. Mit ihrer Familie zieht sie nach Berlin und überlässt sich dort ihrem musikalischen Talent. Mit energischem Auftreten, ein wenig rotznasigem Gehabe und <a title="Original von der Wasserkante" href="http://www.youtube.com/watch?v=XCD5epe6OZk" target="_blank">frechen Texten</a> wird sie mit 17 Jahren als „Mädchen mit der Knautschkommode“ fester Bestandteil des Berliner Kabaretts „Katakombe“ von Werner Finck. Sie feiert Erfolge, spielt in zahlreichen UFA-Filmen mit, macht nebenbei ihr Abitur nach - und konvertiert, stets tief gläubig, zum Katholizismus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Das Kabarett wird 1935 von Goebbels geschlossen. Obgleich es sich bereits gänzlich unpolitisch gerierte, entdeckten die Herren von der Gestapo hier und da (berechtigterweise) dennoch kleine Anspielungen auf das Regime und seine hohen Vertreter. Und obgleich auch Vermehren dem Nationalsozialismus höchst fremd gegenübersteht, wird sie mit Kriegsausbruch zur Truppenbetreuung eingesetzt. Hinter der Front unterhält sie – weiterhin nicht ganz unbekannt – die Soldaten mit ihren Liedern und Shows.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">1944 erst wird sie vollends von der NS-Maschinerie erfasst: Ihr Bruder wechselt die Fronten, läuft aus dem diplomatischen Dienst zu den Briten über. Sie selbst wird in Sippenhaft gesteckt – getrennt von ihrer restlichen Familie. Nun beginnt eine Zeit der Aufenthalte in Konzentrationslagern: Ravensbrück, Buchenwald, Dachau sind die Stationen. Meist als privilegierter Häftling, doch zumindest in Ravensbrück muss sie aufgrund eines Versehens auch eine Zeitlang die unmenschlichen Bedingungen im Lager ertragen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Sie verbringt ihre Zeit vor allem mit scharfer, oft von hintergründig formuliertem Humor gekennzeichneter Beobachtung, die sie in dem höchst lesenswerten Buch <a title="Isa Vermehren, Reise durch den letzten Akt" href="http://www.amazon.de/Reise-letzten-Ravensbr%C3%BCck-Buchenwald-Dachau/dp/3499240076" target="_blank">Reise durch den letzten Akt</a> bereits 1945 niederschreibt: So ihre Begegnungen mit dem großen Persönlichkeiten des Widerstands, wie Helmut James von Moltke, Julius Leber oder Martin Niemöller. Die Gegenüberstellung ihrer eigenen, höchst humanistischen Prinzipien mit dem totalitären Nihilismus der Nazis, der aus ihrer christlichen Sicht Täter und Opfer gleichermaßen in immer tiefere Abgründe des Verbrechens, der Unmenschlichkeit, der tierhaften Triebsüchte nach Gewalt, Machtausübung und Überlebenskampf treibt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Ihre Erfahrungen sind keine der Vernichtungslager. Kein Erleben einer Ghetto-Jüdin oder eines sowjetischen Kriegsgefangenen. Und gerade weil ihre eigenen Erlebnisse diesen nicht gleichen können, sind die von ihr angestellten Beobachtungen so fundamental gültig. Denn bereits in ihnen, in den Beobachtungen einer privilegierten Gefangenen eines unmenschlichen Systems, wird die Basis der Shoah deutlich: Das Abschaffen jedes Individualismus, die Missachtung von Respekt und Menschenwürde, von den Unterordnungsprinzipien der Schöpfung und des Sozialethos.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Nichts soll da verharmlost werden. Gerade durch die Willkür des Systems musste auch Isa Vermehren jederzeit mit Erschießung oder Beseitigung rechnen, das wissen wir nicht nur heute, das ahnte auch sie damals. Um so beeindruckender ist es da, dass jede ihrer Schilderungen ganz von dem Versuch vereinnahmt sind, die Hintergründe der Motive ihrer Peiniger zu verstehen. Ganz gleich Hannah Arendt zeichnet sie dabei die Abbilder einer Banalität des Bösen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Die letzten Kapitel des o.g. Buches sind von der langsamen Emanzipation der Gefangenen von ihren SS-Aufsehern bestimmt. Im Rahmen der Suche nach neuen Lagermöglichkeiten in den letzten Kriegstagen erklärt sich die illustre Runde aus ehemaligen europäischen Regierungen, westlichen Kriegsgefangenen, Sippenhäftlingen und Mitgliedern des Widerstandes nach und nach zu Gewinnern des Kriegsendes, die SS verliert an Autorität: eine skurrile Situation. Später dann, nach der Befreiung der letzten Station in Südtirol durch die Amerikaner, wird Vermehren Zeugin einer Diskussion innerhalb der US Army über den zukünftigen Umgang mit Europa, die an dieser Stelle beispielhaft die Aktualität ihrer Schriften stehen soll:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Soll Amerika Italien helfen oder nicht? Der eine Colonel sagte: „Was geht uns dieses Italien an, warum sollen wir gekürzte Rationen haben, nur weil diese Leute sich nicht selbst regieren können?“ Und als Beweis für die mangelnde Selbsthilfe, die er überhaupt unter den europäischen Ländern angetroffen habe, führte er folgendes an: „In den vergangenen Wintern haben die Pariser furchtbar gefroren und sich beklagt über das fehlende Heizmaterial. Warum, zum Teufel, fällten sie nicht die Bäume, die reihenweise vor ihrer Nase standen? Bloß, weil irgend so ein Louis darunter spazieren gegangen ist.“ (…) Hinter dieser Sentimentalität verschanze sich seiner Meinung nach nur die träge Unbereitschaft, sich selbst zu helfen, damit von anderer Seite geholfen würde. (…)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;">Demgegenüber stand ein einfacher Sergeant, der ganz entflammt von begeistertem Ernst für die genau entgegen gesetzte Weise plädierte. Er sagte: „Wir müssen Italien helfen, und nicht nur Italien, wir müssen Europa helfen. Wir sind das reichste Land der Welt, sind mit unendlichen Schätzen und Gütern gesegnet, wir sind auch verpflichtet, denen davon zu geben, die weniger haben als wir. Es entspricht auch unserem Wesen, es zu tun. <span>We shall have a hell of a lot of fun helping them.“ </span>(…) </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Die beiden erbitterten Gegner dieses Nachmittags, der Colonel und der Sergeant, fanden sich dann wieder im selbstzufriedenen Lob ihrer wohlgelungenen Demokratie, die es gestattete, dass selbst ein Colonel und ein Sergeant zweierlei Meinung sein konnten.</span></p>
</blockquote>
<pre style="text-align:right;margin:0;">aus: Isa Vermehren, Reise durch den letzten Akt</pre>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;margin:0;" align="right"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Nach dem Krieg entschied sich die fröhliche, lebensbejahende, ehemalige Kabarettistin Isa Vermehren dann zu einem Leben als Nonne. Sie studierte auf Lehramt, <a title="Schüler-Interview mit Isa Vermehren, 2004" href="http://www.youtube.com/watch?v=asiguiS7pd0" target="_blank">unterrichtete viele Jahrzehnte</a> und kam noch einmal zu einem gewissen Ruhm, als sie 1983-1995 das „Wort zum Sonntag“ in der ARD sprach.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;">Wenn es ein Argument gegen ein laizistisches Deutschland geben kann, dann besteht es wohl in dem Beispiel der Isa Vermehren und ihrem theologischen Humanismus, sie ist eine der Persönlichkeiten, auf welche die deutsche Geschichte ganz und wahrhaftig stolz sein kann. Zu ihrem 90. Geburtstag möge man ihr viel weitere Lebenskraft und ihrem Buch noch Generationen von Lesern wünschen.</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wort zum Ostersonntag]]></title>
<link>http://atheos.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:37:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>atheos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und so begab es sich, dass Judas Ischariot seinen Sektenguru Joshua ben Joseph, der später als Jesu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und so begab es sich, dass Judas Ischariot seinen Sektenguru Joshua ben Joseph, der später als Jesus Christus bekannt werden sollte, verriet. Eine von der Nachwelt sehr geschätzte Tat, da sie half den Sektenguru zum Gott erklären zu können. Leider mobbten die restlichen Sektierer Judas in den Selbstmord. Die Römer hingegen waren froh einen Unruhestifter und Putschisten beseitigen zu können. Sie nagelten besagten Deliquenten an eine Querlatte, zogen diese an einem Baum herauf und nagelten zwei Podeste an den Baumstamm, eines zum Stehen und eines zum Sitzen. Das Podest zum Sitzen hing etwas tiefer, so dass der Verurteilte um seine Beine zu entlasten und sich zu setzen, sich an seinen Armen hängen lassen musste, was ihm das Atmen fast unmöglich machte. So verstarb Joshua ben Joseph aka. Jesus nach wenigen Stunden. Keine besonders lange Zeit; die Römer kreuzigten auch öfter Deliquenten auf Zeit, so dass es dem Zufall überlassen wurde, ob sie nach zwei Tagen entweder tot oder frei waren.</p>
<p>Nun hätte die Geschichte mit dem Ableben des Aufrührers zu Ende sein können, so wie es für viele judäische Sektengurus zur damaligen Zeit das Ende war. Nur kamen seine Anhänger auf die pfiffige Idee einen Zombiekult um seine Person zu spinnen, indem sie behaupteten er sei von den Toten auferstanden, sei zum Zombiejuden geworden und per Fahrstuhl zu seinem "Vater" in den Himmel entrückt worden.</p>
<p>Als der christliche Zombiekult dann im Laufe der Jahrhunderte nach Europa schwappte, wurden die alten Feste zu ehren der heidnischen Götter kurzerhand in christliche "Feste" umgedeutet. So feiert denn dann die Christenheit am heutigen Wochenende nicht etwa Ableben und Zombiewerdung eines jüdischen Sektenführers, sondern eigentlich die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, nach der auch das Osterfest noch immer benannt ist und an dem man kleine Kinder nach Eiern als Zeichen der Fruchtbarkeit suchen lässt. Wenn das nur auch der Hitlerjunge Ratzinger bzw. Papst Benny der Zuvielte wüsste . . .</p>
<p><a href="http://atheos.wordpress.com/files/2008/03/goddessostaraweb.jpg" title="HAPPY OSTARA!"></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://atheos.wordpress.com/files/2008/03/goddessostaraweb.jpg" alt="HAPPY OSTARA!" /></div>
<p></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Qual der Wahl]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 22:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schließlich konnten die Wahlen in der unterfränkischen Metropole heute durch die OB-Stichwahl doch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schließlich konnten die Wahlen in der unterfränkischen Metropole heute durch die OB-Stichwahl doch noch abgeschlossen werden. Nachdem zwei Wochen zuvor über die Besetzung des Stadtrats und des OB gleichermaßen entschieden werden sollte, was im letztgenannten Fall nicht zu einem Ergebnis führte, konnte sich diesmal der sozialdemokratische Außenseiter gegen die seit sechs Jahren amtierende Christsoziale durchsetzen.</p>
<p>Interessant war jedenfalls der Blick hinter die Kulissen der Auszählung. Dass das Auszählen panaschierter und kumulierter Stimmzettel mit bis zu 50 möglichen Stimmen die oft freiwilligen Wahlhelfer vor Berge von Arbeit stellt, dessen sind sich die Wähler beim Setzen der Kreuze und Ziffern wahrscheinlich nicht bewusst. Aber natürlich muss alles seine Ordnung haben und so wird mit preußisch (auch wenn man das hierzulande nicht gerne hört) anmutender Akribie und Arbeitsamkeit jeder Zettel mehrfach eingeordnet, durchgerechnet und überprüft, bis sich nach und nach im Stile eines Mosaiks eine Kontur, später ein Bild und schließlich ein amtliches Ergebnis abzeichnet.</p>
<p>Der Wähler hat durch Panaschieren und Kumulieren die Möglichkeit,  noch detaillierter auf das Ergebnis einzuwirken, was dieses Wahlsystem augenscheinlich noch demokratischer macht. Denn anders als bei dem üblichen Listenkreuz, das natürlich auch hier möglich war, wird dem Wähler die Möglichkeit einer direkten Wahl einzelner Personen gegeben. Dem wird aber die <a href="http://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/md/pdf/diskussionspapiere/du25-kumulieren-panaschieren.pdf">Gefahr der Entpolitisierung des Bürgers</a> entgegengehalten, weil die Wahl personenbezogener ist, so dass politische Programme an Bedeutung und Gewicht verlieren. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Wähler sich immer auch darüber im Klaren ist, welcher Partei die jeweilige Kandidatin oder der jeweilige Kandidat angehört und dieser sich genau überlegt, ob er diese oder jene Partei unterstützen will, indem er eine bestimmte Person mit Stimmen bedenkt. Allerdings tut man gut daran, eine solche Persönlichkeitswahl lediglich auf kommunaler Ebene zu praktizieren; die Geschichte hat gezeigt, wie gefährlich Direktwahlen auf höchster Ebene sein können.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wort zum Sonntag II]]></title>
<link>http://atheos.wordpress.com/?p=38</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 15:10:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>atheos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Überlegung lässt mir keine Ruhe: Das Kinderbuch &#8220;Wo bitte geht&#8217;s zu Gott? fragte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Überlegung lässt mir keine Ruhe: Das Kinderbuch "Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel" soll auf den Index gesetzt werden. Ob dies geschieht oder nicht soll ein Gremium entscheiden, in dem unter anderem auch Vertreter der Kirchen sitzen, aber keine Vertreter säkularer bzw. humanistisch-atheistischer Verbände. Dieses voreingenommene Gremium soll also entscheiden, ob Religionskritik jugendgefährdend ist oder nicht. Man verzeihe mir den jetzt folgenden Nazivergleich, aber ist dieser Umstand nicht so, als ob die SS in Auschwitz ermittelt? Jeder, der hier von einem fairen Verfahren spricht kann nur ein fundamentalistischer Gotteskriecher sein.</p>
<p>Hoffen wir, dass die Kirchenvertreter in diesem Gremium mehr Respekt vor unserem Staat, den Rechten und der Meinung Ungläubiger haben, als vor ihren wirren Glaubensaussagen!<br />
<a href="http://atheos.wordpress.com/files/2008/02/ferkel2.jpg" title="ferkel2.jpg"></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://atheos.wordpress.com/files/2008/02/ferkel2.jpg" alt="ferkel2.jpg" /></div>
<p></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wort zum Sonntag]]></title>
<link>http://atheos.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 19:18:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>atheos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Um mich ein wenig selbst zu motivieren regelmäßig diesen Blog zu ergänzen, werde ich ab sofort je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Um mich ein wenig selbst zu motivieren regelmäßig diesen Blog zu ergänzen, werde ich ab sofort jeden Samstag Abend mein eigenes "Wort zum Sonntag" posten. Was dieses beinhaltet kann ich noch nicht abschätzen, vielleicht ein Zitat, allgemeine Überlegungen oder was auch immer ich gerade zur Hand habe. So will ich heute mit einem Zitat beginnen, dessen Urheber ich leider nicht bestimmen konnte, dass aber wunderbar zu den haarsträubenden Geschichten (Scharia-Bischof, Mohammedbildchen, Kinderbuchzensur) diese Woche passt:</p>
<p align="center"><strong><em>"Wer mit 20 kein Atheist ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch keiner ist, hat keinen Verstand."</em></strong></p>
<p align="center"><em>-unbekannt</em></p>
<p align="center"><a href="http://atheos.wordpress.com/files/2008/02/atheist-imaginaryfriend.gif" title="atheist-imaginaryfriend.gif"><img src="http://atheos.wordpress.com/files/2008/02/atheist-imaginaryfriend.gif" alt="atheist-imaginaryfriend.gif" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vermischtes]]></title>
<link>http://nexuslex.wordpress.com/2007/12/08/vermischtes/</link>
<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 21:18:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>nexuslex</dc:creator>
<guid>http://nexuslex.wordpress.com/2007/12/08/vermischtes/</guid>
<description><![CDATA[Gedanken zum Rauchverbot:
&nbsp;

&nbsp;
_____________________
&nbsp;
Empfehlung des Tages
Spießerb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">Gedanken zum Rauchverbot:</p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Taucherhelm.JPG" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/800px-taucherhelm.thumbnail.jpg" alt="800px-taucherhelm.jpg" /></a></p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;">_____________________</p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;">Empfehlung des Tages</p>
<p style="text-align:center;">Spießerbraten mit Couch-Potatos</p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.rob-log.de/180/eins-drei-sieben-tanzen" title="Rob log" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/257.thumbnail.jpg" alt="257.jpg" /></a> ::: <a href="http://www.gutscheinvordrucke.de/kulinarisch/essen.html" title="Gutscheinvordrucke" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/200712061339fd77193c4e1079445829715a59038e32.thumbnail.jpg" alt="200712061339fd77193c4e1079445829715a59038e32.jpg" /></a>::::<a href="http://www.metzgerei-kohnen.de/html/rind.html" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/spieser_stuecke.thumbnail.gif" alt="spieser_stuecke.gif" /></a>:::<a href="http://www.jasonchow.net/" title="Jason Chow" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/couchpotato.thumbnail.jpg" alt="couchpotato.jpg" /></a></p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;">________________________________________________________</p>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p style="text-align:center;">Christkind und Weihnachtsmann machen gemeinsame Sache! Auch der  Nikolaus mit von der Partie</p>
<p style="text-align:center;">Nur? <a href="http://www.weltmanager.de/Trinitaet.html" target="_blank">Wer</a> <a href="http://www.bible-only.org/german/handbuch/Dreieinigkeit.html" target="_blank">ist</a> <a href="http://www.gottesbotschaft.de/?pg=2171" target="_blank">wer</a> in <a href="http://www.diekelten.at/bethen.htm" target="_blank">dieser</a> <a href="http://sungaya.de/schwarz/christen/trinitaet.htm" target="_blank">Trinität</a> ?</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.christenn.de/glaubenswelten/humor/humorstart.html" title="Die Original Trinität" target="_blank"><img src="http://nexuslex.wordpress.com/files/2007/12/legobibel4.thumbnail.jpg" alt="legobibel4.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues vom Spießer ]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/05/26/neues-vom-spieser/</link>
<pubDate>Sat, 26 May 2007 20:56:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unlängst erschien euf einem der meistgelesenen deutschsprachigen Online-Nachrichtendiensten ein Art]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst erschien euf <a href="http://www.spiegel.de">einem der meistgelesenen deutschsprachigen Online-Nachrichtendiensten</a> ein <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,485057,00.html">Artikel</a> über den <strong>Wandel des Spießerbegriffs</strong>.</p>
<p>Einigkeit dürfte darüber bestehen, dass sich der Begriff - besonders im Lauf der letzten 35 jahre - in seiner Bedeutung und Tragweite tatsächlich verändert hat. Waren die mit einem Spieß <strong>bewaffneten bürgerlichen Fußtruppen</strong> zunächst mittelalterlichen Ursprungs, so entwickelten sie sich in der Barockzeit bis hin zum 20. Jahrhundert zu einem Sammelbegriff für eine Schicht bzw. Denkweise, verbunden durch gemeinsame Wertvorstellungen. In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich das <strong>Spießbürgertum</strong> als Kampfbegriff zur Abgrenzung der studentischen Linken gegen das <em>Establishment</em> (Wer zweimal mit derselben...).</p>
<p>Die heutige Verwendung des Begriffs zeigt sich uneinheitlich. Während besonders ältere Semester am negativ konnotierten Spießerbegriff festhalten, bewegt sich der moderne Spießer hin zu einer neutralen bis hin zu einer positiven, mit Selbstbewusstsein getragenen und propagierten Bezeichnung ("Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden."). Der oben zitierte Artikel fährt mit der These auf, der Spießer sei - gleich einem Anwartschaftsrecht, der Gedanke drängte sich auf- ein immer größer werdendes, <em>wesensgleiches</em> <em>Minus</em> der Jugend, die  daher mit zunehmendem Alter immer spießiger wird. Um den angedachten Vergleich mit dem AnwR fortzuführen, könnte man sagen, dass das <em>Minus</em> dann zur vollen Spießigkeit <em>erstarkt</em>, wenn der 21. Geburtstag gekommen ist. <em> </em></p>
<p>Dieser Ansatz mag einerseits aus Sicht der Jugend, die sich seit jeher um Abgrenzung zur Welt der Erwachsenen bemüht hat, vertreten werden; andererseits wird er denjenigen nicht gerecht, die sich heute selbst gern als Spießer bezeichnen. Darüber hinaus sieht sich nicht jeder als Spießer, der den 21. Geburtstag hinter sich hat.</p>
<p>Vielmehr muss heute das, was dem Spießer schon lange anhaftet, auch weiterhin als entscheidendes Kriterium gesehen werden: <strong>Konservativismus</strong>. Womöglich ist es der Konservativismus, der sich verändert hat - nicht der Spießerbegriff.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zwischenbericht Mai 2007 ]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/05/13/zwischenbericht-mai-2007/</link>
<pubDate>Sun, 13 May 2007 21:57:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Kurz vor Toreschluß&#8221; (original von Christian R.) kribbelten einmal mehr die Finger, es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Kurz vor Toreschluß" (original von Christian R.) kribbelten einmal mehr die Finger, es musste nach fast vier Wochen wieder ein Eintrag her. Das hat weniger mit dem heutigen Datum zu tun, das sich sicherlich nicht ganz zufällig auf dem Kennzeichen des Wagens befindet, der sich nach dem <em>schrecklichen Unfall</em>  Ende Februar nun endlich in Rekonvaleszenz befindet. Vielmehr ist es der immer näher rückende September, der in vielen bayerischen Studentenköpfen (vgl. hessisch: "<em>Studendeköpp</em>") Unbehagen oder schlicht Stress hervorruft.  Die öffentlichen Stellen, die für Beglaubigungen zuständig sind, reiben sich die Hände und debattieren in Vollversammlungen darüber, wie die immensen Mehreinnamen in den nächsten Jahren verteilt werden sollen. Gelobt sei die kleine Gemeinde, die mit dem Slogan "Erholung pur zwischen Rhön und Vogelsberg" (googeln führt übrigens nicht zum richtigen Ergebnis) wirbt. Hier wird Service für den Bürger groß geschrieben, speziell gegenüber Studenten zeigt man sich von der großzügigsten Seite. Das verdient Erwähnung, da weiß man, dass die Entscheidung, die 2x30 € zunächst nicht anzunehmen, nicht ganz falsch gewesen sein kann.</p>
<p>Was ist noch passiert?</p>
<p>Da sticht die Verurteilung Paris Hiltons zu 45 Tagen Gefängnis ins Auge. Nicht, dass hier große Sympathien mitschwingen würden,  aber der Fall ist einfach zu bezeichnend, um von einer kurzen Blaupause abzusehen.</p>
<p>Fassen wir nochmal zusammen: Paris Whitney Hilton (26), deren Vermögen auf 1,4 Milliarden Dollar geschätzt wird,  führte ein Fahrzeug, obwohl sie zuvor Alkohol konsumiert hatte. Soweit ist das nichts besonderes. Damit verstieß sie aber gegen Bewährungsauflagen, die von einem früheren Urteil wegen des gleichen Delikts herrührten. Die Millionenerbin, die in der Öffentlichkeit durch alles auffällt, nicht aber durch besondere Leistungen, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit, ohne Licht und ohne Führerschein. In Deutschland wäre sie kraft einer Verurteilung nach § 21 StVG sicher nicht mit 45 Tagen davongekommen, man denke nur an Charakterdarsteller Martin Semmelrogge, der insgesamt fast so viele Monate in Justizvollzugsanstalten verbrachte, Prominenz hin oder her.</p>
<p>In den Vereinigten Staaten aber scheint vieles anders zu sein. Da fleht das Kind aus dem goldenen Käfig Gouverneur Schwarzenegger an, ihr die Strafe zu erlassen. Hoffentlich ist Conan der Barbar alias Terminator sich darüber im Klaren, dass er mit einer Hafterleichterung bzw. mit einem Erlass die Glaubwürdigkeit des US-amerikanischen Rechtssystems aufs Spiel setzen würde. Untechnisch gesagt: Gleiches Recht für alle, egal, wie oft sie im TV zu sehen sind oder wieviel Geld sie haben (nicht: verdienen).</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Sommereinbruch]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/04/18/sommereinbruch/</link>
<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 19:34:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hallo liebe Freunde des geschriebenen Wortes!
(in einem der größten Foren Deutschlands würde man ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Freunde des geschriebenen Wortes!</p>
<p>(in <a href="http://forum.ingame.de/quake/index.php">einem der größten Foren Deutschlands</a> würde man hinter diesen Satz "scnr" schreiben...)</p>
<p>Wir schreiben den 18. April 2007 und konstatieren, dass in den letzten Tagen für diese Jahreszeit untypische Temperaturen gemessen wurden. Böse Zungen und Klimafanatiker würden von der verfrühten klimatischen Apokalypse sprechen, wir aber, unverbesserliche Optimisten und noch dazu aufgeklärt, verweisen auf die alte Bauernregel  <strong>April, der weiß nicht was er will, </strong>während wir flipflop-klatschend den nächsten Park aufsuchen, um die zunächst angenehmen Temperaturen auszunutzen.</p>
<p>Manchen scheint die Sonne sehr zugesetzt zu haben: Die Hinrichtungen, die ein 23jähriger gebürtiger Südkoreaner in Blacksburg vor zwei Tagen in der technischen Universität von Virginia begangen hat, sind für einen körperlich und geistig gesunden Erdenbürger nicht nachzuvollziehen. Abgesehen davon, dass dies nicht der erste und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leider nicht der letzte <em>Tötungslauf </em>(von Amoklauf kann hier keine Rede sein, denn der Begriff <em>Amok</em>, der aus dem Malayischen stammt, bedeutet soviel wie <em>in blinder Wut angreifen und töten</em>, was hier auf Grund der Zielgerichtetheit des Massenmörders ausscheidet) war, den die Medien <em>ausschlachten</em> können. Das Bedürfnis nach Information ist nach zwei Tagen Berichterstattung jedenfalls mehr als gedeckt. Nur aus Kondolenz gegenüber den Angehörigen der Opfer wird an dieser Stelle auf weitere wertende Äußerungen bezüglich der Medienberichte verzichtet.</p>
<p>Fraglich ist, was die Konsequenzen der ganzen Aktion sein werden. Die Politik fühlt sich - auch angestachelt durch die Medien - in der Verantwortung. Auch in der Bevölkerung werden da schnell Rufe nach dem Staat laut. Der Staat - ein Gebilde, das in Zeiten supranationaler Beziehungen häufiger totgesagt wird denn als funktionierend bezeichnet. Immerzu wird er verteufelt, als behäbiger, langsamer, unflexibler Leviathan, der in den letzten Atemzügen liegt. Wenn dann aber materielle Not oder andere Probleme auftreten, die scheinbar für den Einzelnen unmöglich zu lösen sind, ist der Staat wieder <em>en vogue</em>.</p>
<p>Aber so ist der Mensch. Hält er sich für frei in seinem Willen, so ist er doch Sklave seiner Primitivität. Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Denken in größeren Zusammenhängen nur wenigen vergönnt ist, war heute auf der Seite von <a href="http://www.heise.de">heise.de</a> zu lesen: Dort ging es in einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88435">Artikel</a>, der einen Feldversuch zur Einführung von <strong>elektronischen Reisepässen</strong><em> </em>(Betriebswirte der <em>New Economy</em> würden <em>ePass</em> sagen) zum Inhalt hatte.</p>
<p align="left"><em>Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums läuft der am 1. März <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/85967/">gestartete Feldtest</a> zur Aufnahme von Fingerabdrücken im elektronischen Reisepass (ePass) problemlos. Die Akzeptanz zur Abgabe des Fingerabdruckes sei in der Bevölkerung vorhanden. Nur vereinzelt fragten Antragsteller nach, was mit den abgenommenen Fingerabdrücken passiert. Die meisten freuten sich über den Preisnachlass von 5 Euro, mit dem Meldeämter die Testteilnahme "vergüten".</em><br />
Das muss man sich einmal vorstellen: Das fertige Machwerk geht zu einem Preis von <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_1082274/Internet/Content/Themen/PaesseUndAusweise/Einzelseiten/Biometrie__FAQ.html#doc405552bodyText7">59 Euro</a> über die Amtstheke, 5 Euro Ermäßigung stellen im Verhältnis dazu eine Ersparnis von weniger als 10% dar.</p>
<p>Das erinnert unweigerlich an das <em>feature</em> (ja, die New Economy hat es mir angetan!) <strong>Rechnung Online</strong> eines großen Telekommunikationsunternehmens, das für den Verzicht auf eine gedruckte Rechnung dem Kunden einmalig 5 Euro gutschreibt. Im Gegenzug kann der Kunde "bequem zu Hause" die Rechnung ausdrucken (und seine Zeit und seine Druckerressourcen dafür verwenden). Dass besagtes Unternehmen so durch die Einsparung von Papier (und Mitarbeitern) Millionen spart, ist aus seiner Sicht ein netter Nebeneffekt. Vorteile hat das Ganze über die 5 Euro hinaus für den Kunden: So kann man für rund 50 Euro im Monat unbegrenzt im Internet surfen und  im Festnetz telefonieren. Toll!</p>
<p>Vielleicht ist es gerade diese Einfältigkeit, die dem Bürger auf der Straße das Verständnis für so manche politische Entscheidung verwehrt.</p>
<p>Um den Kreis zu schließen:</p>
<p>Fakt ist, dass derjenige, der mit Waffengewalt töten will, das immer tun kann. Wo immer Menschen miteinander leben, laufen sie heute leichter als jemals zuvor Gefahr, von einem fehlgeleiteten Mitmenschen getötet zu werden. Die Politik ist machtlos. Zum friedlichen Miteinander muss heute mehr denn je auch auf das Wohl des anderen geachtet werden, denn nur derjenige, der leidet, greift zu solch rabiaten Mitteln, um seiner Verzweiflung Ausdruck zu verleihen und gleichzeitig Rache an einer ignoranten Gesellschaft zu üben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ostern und Co. ]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/04/07/lagemeldung/</link>
<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 10:40:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beinahe ein Monat ist seit dem letzten Eintrag vergangen, so dass es nur noch fünf sind bis zur Woc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe ein Monat ist seit dem letzten Eintrag vergangen, so dass es nur noch fünf sind bis zur Woche X.</p>
<p align="right"><em><strong><span class="zitat-ergebnis">Sed fugit interea, fugit inreparabile tempus ...</span> </strong></em></p>
<p align="right"><span class="copy">Vergil (70-19), Publius Vergilius Maro</span></p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">Darüber hinaus könnte man fast vergessen, dass Ostern vor der Tür steht. Aber bitte ohne Schnee wenn möglich. Die Klimadebatte ist <em>angeheizt</em>, die Stimmung ist gereizt. US-amerikanische Politstrategen sowie Vertreter aus dem Reich der Mitte drängten darauf, den Weltklimabericht der IPCC zu entschärfen; und sie obsiegten. Somit wurden kritische Passagen einfach gestrichen. Wenn es nur immer so einfach wäre, Wirbelstürme, Trockenheit, Überflutungen und Brände zu bekämpfen. Zumindest haben die Weltmächte durchaus Kurzsicht bewiesen. Zu Gunsten eines kurz- bis mittelfristigen wirtschaftlichen Fortkommens wird aus Gründen der Bequemlichkeit einfach weggesehen. Auch wenn nicht nach- und erwiesen und vor allem für die Zukunft abzusehen ist, inwieweit Emissionen die menschliche Existenz bzw. Teile davon im Stande sind zu beeinträchtigen, ist es unverantwortlich, ein solches mögliches Problem einfach zu ignorieren. Sollen sich doch die nachfolgenden Generationen damit rumschlagen, schließlich kostet Klimaschutz auch eine Menge Geld.</p>
<p align="left">Fest steht dagegen auch, dass die <em>Klimadebatte</em> aktuell eine Aufmerksamkeit erlangt, die fast nicht mehr zu ertragen ist. Der Problemkomplex ist seit Jahrzehnten bekannt, aber dank der Medien sprechen jetzt nicht nur noch Experten darüber, sondern Max Mustermann aus Musterstadt abends beim Feierabendschoppen in der Kneipe am Eck. Das mag Vor- und Nachteile haben: Problembewusstsein (Probleme schaffen, nicht wegschaffen!) ist auch beim <em>Normalbürger</em> nicht fehl am Platz. Ob er damit freilich sein Verhalten ändert, nicht die Rollläden herunterlässt und das Licht einschaltet, damit ihn die sommerliche Abendsonne nicht blendet,  erscheint mehr als fraglich. Zumindest nach außen hin mimen befragte Menschen auf der Straße durchaus den flexiblen, selbstkritischen und problembewussten Bürger. Wenn diese nach dem Interview nicht umgehend in ihren X5 oder Cayenne klettern würden, könnte man beinahe geneigt sein zu glauben, es bewege sich etwas.</p>
<p align="left">Ein verwandtes, mittelbar mit dem Klimaschutz in Zusammenhang stehendes Problemfeld, das sehr viel konkretere Schwierigkeiten mit sich bringt, ist der <strong>globale Wassermangel</strong>. <a href="http://www.zeit.de">Die Zeit</a> hat den Vorstandsvorsitzenden des größten Lebensmittelkonzerns Nestlé, <strong>Peter Brabeck-Letmathe, </strong>befragt. <a href="http://www.zeit.de/2007/15/Nestle-Interview-Brabeck">In dem Interview</a>, das über vier Seiten geht, spricht Brabeck-Letmathe über verschwenderischen Umgang mit dem kostbaren Gut, über die Begrenztheit des Rohstoffs und die daraus resultierenden Konsequenzen. Hier ein kurzer Auszug (S. 4 a. E.):</p>
<p align="left">[ ...]</p>
<p align="left"><em>Pro Liter Flaschenwasser brauchen wir zusätzlich 0,6 Liter – für die Herstellung der Verpackung, für die Reinigung der Abfüllanlage und so weiter. Ein Liter Cola hingegen benötigt drei bis vier Liter Wasser. Ein Liter Bier sogar fast sieben, und da ist der Anbau von Hopfen und Malz noch nicht einmal mit eingerechnet. Also: Je mehr Wasser Sie trinken, desto mehr Wasser sparen Sie.</em></p>
<p align="left">[...]</p>
<p align="left"> Trotzdem allen ein schönes Osterfest - auf dass möglichst viele Unschuldslämmer den morgigen Sonntag überleben!</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haben oder sein (das Wort zum Sonntag).]]></title>
<link>http://mondomacchiato.wordpress.com/2007/02/25/haben-oder-sein-das-wort-zum-sonntag/</link>
<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 08:58:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>mondomacchiato</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Was bist du? Swisscom?&#8221; tönt es meistens, wenn ich nach den ersten drei Ziffern meiner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Was bist du? Swisscom?" tönt es meistens, wenn ich nach den ersten drei Ziffern meiner Handynummer gefragt werde. Sunrise. Tut jetzt aber nicht viel zur Sache, ich "bin" nur sunrise, weil ich noch SIM-Lock habe. Aber eben, ich <em>bin</em> sunrise. Die anderen <em>sind</em> swisscom. Keine Ahnung, warum das alle so sagen. Ich tue es auch. Gut, man könnte einerseits sagen, endlich mal sein statt immer haben, aber wenn einer beim Frühstück nespresso ist, der andere aber filterkaffee, dann läuft es dann darauf heraus, dass man ist, was man hat. Und so ist es ja auch wieder nicht. Aber so seinen Reiz hätte das ganze schon:<br />
ich stehe migros auf (ja, meinen Wecker habe ich in der Migros gekauft), dann dusche ich weleda (ich bin ein bisschen grün) und wasche mir rausch die Haare. Dann ziehe ich mich an (das wechselt sich ab, deshalb kann ich hier keine Angaben machen). Eine Uhr ziehe ich auch noch an, ich bin swatch. Wenn ich Tee trinke, bin ich lipton. Und ich esse noch was. Manchmal fahre ich mit dem Velo (keine Ahnung welche Marke), sonst bin ich postauto. Und dann bin ich dann eben in der Schule. Und was sind Sie?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kyrillisch für Anfänger]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/01/18/kyrillisch-fur-anfanger/</link>
<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 14:57:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Abzuwarten bleibt, welchen Schaden der sich in aller Munde befindliche Kyrill anrichten wird. Steuer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Abzuwarten bleibt, welchen Schaden der sich in aller Munde befindliche Kyrill anrichten wird. Steuerschäden sind jedenfalls schon abzusehen: Die Universität wurde um 15 Uhr geschlossen. Und dafür zahlt man Studiengebühren.</p>
<p>Ebenso wurde der öffentliche Nahverkehr stillgelegt sowie vielerorts Unterricht abgesagt. Was morgen sein wird? Niemand vermag es zu sagen. Aus Bagdad berichtete *hust* pardon, aus Bagdad berichtete unser Korrespondent Jörg Armbruster *hust*.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frohes neues Jahr!]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2007/01/07/frohes-neues-jahr/</link>
<pubDate>Sun, 07 Jan 2007 21:09:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wieder ein Jahr vorbei&#8230;
Das kostbarste, was uns zur Verfügung steht, scheint sich zu verflüc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein Jahr vorbei...</p>
<p>Das kostbarste, was uns zur Verfügung steht, scheint sich zu verflüchtigen wie  Morgennebel in der prallen Sommersonne.</p>
<p>Tempus fugit, carpe diem!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weihnachten...]]></title>
<link>http://christian3d.wordpress.com/2006/12/27/weihnachten/</link>
<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 01:15:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian3d</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, vorbei sind die heiligen Tage, wonach einen die jährliche Umfrage &#8220;Warum feiern wir Weihn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, vorbei sind die heiligen Tage, wonach einen die jährliche Umfrage "Warum feiern wir Weihnachten?" regelmäßig neu erschaudern lässt. Was nehmen wir außer einem wenig stramm geschnürten Paket mit guten Vorsätzen, das nur schwerlich die Voraussetzungen mitbringt, die rauschende Silvesterparty zu überstehen,  sowie einem über die Festtage exponentiell angestiegenen BMI mit ins neue Jahr?</p>
<p>Ja, auch 2007 soll wie immer alles besser werden. Weniger Arbeitslose, wachsende Wirtschaft, ein DAX bei 8453,56 Punkten sowie weniger Strafgefangene auf den Dächern ihrer jeweiligen JVA wären wünschenswert. Wer die Weihnachtsansprache unseres geschätzten Staatsoberhauptes gehört hat, kann sich denken, wie man sich bei solchen Worten fühlt.</p>
<p>Es sind ja noch ein paar Tage Zeit; Zeit, um sich weitere gute Vorsätze auszudenken und  das abgelaufene Jahr noch einmal <em>Paroli laufen zu lassen</em> und damit abzuschließen. Prost!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gier oder Augenmass (das Wort zum Sonntag).]]></title>
<link>http://mondomacchiato.wordpress.com/2006/12/10/gier-oder-augenmass-das-wort-zum-sonntag/</link>
<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 08:00:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>mondomacchiato</dc:creator>
<guid>http://mondomacchiato.wordpress.com/2006/12/10/gier-oder-augenmass-das-wort-zum-sonntag/</guid>
<description><![CDATA[Es war gestern, ich war Weihnachtsgeschenke kaufen. Es war in Bern. Dort im Merkur gibt es diese Kaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es war gestern, ich war Weihnachtsgeschenke kaufen. Es war in Bern. Dort im Merkur gibt es diese Kaffeebohnen, die mit Schokolade umhüllt sind. Recht teuer, aber besser als all die noch viel teureren Dinge, was man aus Schokolade machen kann. Nun schaufelte ich also darauf los. Ein Löffel. "Ou ja die si mega fein" (eine Kollegin). Zwei Löffel. "Für wär si die?" (nochmals die Kollegin). Beim dritten Löffel als Antwort ein vielsagendes Kopfnicken in Richtung des Kollegen, der drei Regale neben mir schaufelt). Löffel Nummer vier: "Ässet ier die alli elei?" (eine Verkäuferin). Die solle doch froh sein, dass ich in ihrem Geschäft so viel kaufe, dachte ich bei Löffel Nummer fünf. Und endlich hörte ich auf schaufeln und knöpfe die Tüte zu und ging zur Kasse. Und dann - CHF 15.40 stand grün auf schwarz auf der Anzeige. So viel Geld hatte ich natürlich dabei, sogar noch mehr. Aber ich wollte noch einige Geschenke kaufen und eigentlich hatte ich keine Lust, soviel Geld für dieses Geschenk auszugeben. Und auf das Naschwerk auf zwei Geschenke aufteilen konnte ich auch nicht so gut, dann wäre es langsam schäbig geworden. Hmm. Ich bezahlte, kaufte die anderen Geschenke und ging nach Hause. Schenken macht Freude, aber manchmal ärgere ich mich beim Schenken über mich selber. Nicht das es die Kollegin nicht wert gewesen wäre, aber ich hatte einfach so ein zwei Löffel mehr als nötig gekauft. Ich schenke sehr gerne, aber ich beschenke nicht gerne Geschäfte. Und gierig bin ich auch nicht gerne. Wobei eigentlich: ich war nicht gierig, schuld an meinem <del datetime="2006-12-09T18:45:05+00:00">Fehlkauf</del> Überkauf war nicht meine Gier, sondern mein etwas mangelhaftes <del datetime="2006-12-09T18:45:05+00:00">Augenmass für Gewichte </del>Handmass, auf dem Schild stand ja: "100g CHF 3.40"<br />
Die Kaffebohnen kann ich trotzdem empfehlen. Den Preis und wieviel Sie nehmen sollten, wissen Sie jetzt ja.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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