<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>wissenschaftsblogs &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/wissenschaftsblogs/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wissenschaftsblogs"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 02:09:41 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Tag des Wissenschaftsjournalismus: Wissenschaftsblogs]]></title>
<link>http://thomaspleil.wordpress.com/?p=720</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 20:05:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
<guid>http://thomaspleil.wordpress.com/?p=720</guid>
<description><![CDATA[Morgen ist es also soweit: Der erste Tag des Wissenschaftsjournalismus an unserer Hochschule steigt,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist es also soweit: Der <a href="http://www.wj-tag.de">erste Tag des Wissenschaftsjournalismus</a> an unserer Hochschule steigt, und - genauso wichtig - wir haben die ersten Absolventen des Studiengangs <a href="http://www.wj.h-da.de">Wissenschaftsjournalismus.</a> Fast alle, die morgen kommen werden, haben längst auf den WJ-Tag hingewiesen (danke schön!), und ich freue mich schon auf viele anregende Diskussionen.</p>
<p>Ich will an dieser Stelle nicht nochmal das Programm vorstellen, sondern nutze diesen Post als Notizzettel (Ergänzungen sind wie immer heiß willkommen). Und der bezieht sich wiederum nur auf die Diskussion zu Wissenschaftsblogs, die ich moderieren darf.</p>
<p>Also: Die Studenten, die die Veranstaltung organisieren, versammeln auf dem Podium geschickt Diskutanten mit unterschiedlichsten Hintergründen: Da sind auf der einen Seite die beiden <strong>Journalisten<a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/"> Beatrice Lugger</a> und <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2008-07-01/wissenschaftsjournalismus-tag">Carsten Könneker</a></strong>, die die beiden von großen Verlagen auf den Weg gebrachten Wissenschaftsblog-Portalen <a href="http://www.scienceblogs.de/">ScienceBlogs</a> (Burda) und <a href="http://www.scilogs.de/">Scilogs</a> (Holtzbrinck) verantworten. Und dann sind drei bloggende Wissenschaftler auf dem Podium, von denen der eine, <strong>Prof. Ernst Peter Fischer</strong>, längst schon Bestsellerautor ist und <a href="http://www.scienceblogs.de/andere-bildung/">unter dem Burda-Dach bloggt</a>, während ein anderer, der Doktorand <a href="http://kamenin.wordpress.com/"><strong>kamenin/Sven Keßen</strong></a>, seine Unabhängigkeit von Verlagen pflegt und auch mal den <a href="http://kamenin.wordpress.com/category/medien/journalismuskritik/">Wissenschaftsjournalisten auf die Finger klopft</a>. <strong>Marc Scheloske </strong>schließlich sitzt formal zwischen den Stühlen: Er hat das verlagsunabhängige Wissenschaftsblogportal <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a> ins Netz gebracht, macht in seinem Blog<a href="http://www.wissenswerkstatt.net"> Wissenswerkstatt </a>höchst erfolgreich sein Ding, aber er schreibt auch gemeinsam mit Beatrice Lugger in <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/">Neurons</a> unter dem ScienceBlog-Dach. In seinem der Diskussion vorgeschalteten Vortrag wird der sicher einiges zu seinen Ideen zur Vermarktung wissenschaftlicher Blogs sagen.</p>
<p>Durch diese Konstellation ergeben sich natürlich vielfältige Themen, die wir diskutieren können. Um ein paar zu nennen (nein, nein, alle Frage schreibe ich hier nicht vorab auf):</p>
<ul>
<li>Spannend ist sicher das Feld der <strong>bloggenden Wissenschaftler.</strong> Die Studenten haben das <a href="http://www.wj-tag.de/">in der Ankündigung</a> der Veranstaltung sehr nett zugespitzt: "Dabei ist das Potential im Netz groß, der bejubelte “neue Dialog” kommt jedoch nur schwer in Tritt und wenige glauben alle zu sein: Bauen Blogger am eigenen Elfenbeinturm?" Anders gedreht: Wie ist das denn in der Blog-Praxis mit dem <em>interdisziplinären Dialog</em> (oder zumindest dem Dialog innerhalb einer Disziplin). Weitergehend: Befördern Blogs wirklich einen <em>Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit</em>?</li>
<li>Mindestens genauso spannend ist aus meiner Sicht jedoch <strong>das Nebeneinander von bloggenden Journalisten und Wissenschaftlern</strong> - besonders, wenn diese Akteure unterschiedlicher Rollen unter dem selben Verlagsdach vereint sind.</li>
<li>Und dann verstecken sich hinter dem Schlagwort der "<a href="http://blog.kooptech.de/2008/06/ueber-die-un-moegliche-professionalisierung-wissenschaftlicher-blogs/">Professionalisierung wissenschaftlicher Blog</a>s" (Marc Scheloske) unter anderem Fragen der <em>Monetarisierung </em>von Wissenschaftsblogs<em> </em>(geht das? wollen wir das?)<em>, </em>aber auch die Frage nach Auswirkungen auf die <em>Qualifikation und die Rolle von Wissenschaftsjournalisten</em> - die ja bei uns ausgebildet werden und einen großen Teil der Besucher des WJ-Tages ausmachen.</li>
</ul>
<p>Noch <em>drei organisatorische Hinweise:</em></p>
<ul>
<li>Auch wer sich nicht angemeldet hat, darf gerne kommen.</li>
<li>Wer zum WJ-Tag etwas veröffentlicht, möge <strong>bitte den Tag wj-tag08 bzw. in Twitter den #wj-tag08 verwenden</strong>.</li>
<li>Und schließlich: <a href="http://fisch-blog.blog.de/">Lars Fischer</a> bloggt <a href="http://www.wj-tag.de/?page_id=11">hier</a> live.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenschaft und Blogosphäre: Wie sieht Zukunft aus?]]></title>
<link>http://skepticashell.wordpress.com/?p=96</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 13:21:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skeptic as hell</dc:creator>
<guid>http://skepticashell.wordpress.com/?p=96</guid>
<description><![CDATA[Auf weitergen stieß ich auf einen sehr interessanten Beitrag von KoopTech. Dabei ging es um den Ste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/06/kooptech-unmogliche-professionalisierung-von-wissenschaftsblogs.php" target="_blank">weitergen</a> stieß ich auf einen sehr interessanten Beitrag von <a href="http://blog.kooptech.de/2008/06/ueber-die-un-moegliche-professionalisierung-wissenschaftlicher-blogs/" target="_blank">KoopTech.</a> Dabei ging es um den Stellenwert, das Publikum und die Zukunft von Wissenschaftsblogs und bloggenden Wissenschaftler.</p>
<p>Diese Unterscheidung wird dort sehr betont, auch wenn sie oftmals sehr fließend zu sein scheint. (siehe <a href="http://www.scienceblogs.de/" target="_blank">Scienceblogs</a>)</p>
<p>Daher stellt sich auch für mich die Frage, in welche Richtung sich mein Blog orientieren soll. Als ich damit begann, war die Zielrichtung eher unscharf und sehr breit angelegt. Ich glaube allerdings, dass das auf Dauer nicht gut ist und ich mich besser auf einen bestimmten Bereich konzentrieren sollte.</p>
<p>Aus diesem Grunde werde ich mich wohl auf den wissenschaftlichen Bereich konzentrieren. Dabei soll der Augenmerk hauptsächlich auf folgenden Themen liegen:</p>
<ul>
<li>aktuelle Themen der wissenschaftlichen Diskussion</li>
<li>Umgang mit Parawissenschaften sowie Evolutionskritik</li>
<li>Universitärer Alltag, sofern es für den Leser interessant sein könnte</li>
</ul>
<p>Bisherige Themen wie Politik, Zensur und Religionskritik sollen in Zukunft nur noch Thema sein, wenn sie inhaltlich mit den genannten Dingen in Zusammenhang stehen.</p>
<p>Ich würde mich über Kommentare und Hinweise freuen. Was meint ihr dazu?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abteilung Metablogging: Ich halt's ja immer noch für einen Fehler...]]></title>
<link>http://kamenin.wordpress.com/?p=317</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 17:28:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>kamenin</dc:creator>
<guid>http://kamenin.wordpress.com/?p=317</guid>
<description><![CDATA[&#8230; was komisch klingen mag von jemanden, der es monatelang genauso gemacht hat. Aber derjenige ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">... was komisch klingen mag von jemanden, der es monatelang genauso gemacht hat. Aber derjenige hat halt seine Meinung darüber geändert, hält die neue nun für ebenso richtig wie vormals die alte und vertritt die, ganz guter Konvertit, umso offensiver.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Meinung geändert haben offenbar auch die <a href="http://www.scilogs.de/"><em>scilogs</em></a>.</strong> Man hat sich wohl entschlossen, nicht mehr die vollen Posts per RSS-Feed zu versenden, sondern nur noch die einleitenden Sätze -- auf dass der Feed-Abonnent doch bitte den Link auf die Hauptseite klicken mag, um dort korrekt gezählt den ganzen Artikel lesen zu können. So er denn will. Und das ist eben das Problem.</p>
<p style="text-align:justify;">Vielleicht ist es auch ein klein wenig vermessen von einem kleinen Blogger, den professioneller auftretenden, redaktionell betreuten <em>scilogs</em> Ratschläge zu geben. Aber ungebetene Ratschläge zu geben und Kritik zu üben, gehört hier (wie auch praktizierte Vermessenheit) sozusagen zum Tagesgeschäft; zumal es ja nicht nur die <em>scilogs</em> betrifft, sondern Blogs und gerade Wissenschaftsblogs im Allgemeinen. Darum will ich zumindest zu begründen versuchen, warum ich das nicht für einen geeigneten Schritt halte, sogar für einen potenziell dem Projekt abträglichen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich behaupte mal, das gesamte <em>scilogs</em>-Projekt befindet sich mit seinen Unterseiten und Einzelblogs noch immer in der Etablierungsphase.</strong> Es ist gut möglich, dass die Oberblogs inzwischen eine gute Bekanntheit im überhaupt interessierten Teil der Blogosphäre erlangt haben und man darum denkt, dass man durch eine klickoptimiertere Seiten- und Feedgestaltung die tatsächlich messbaren Besucherzahlen auf den Seiten stärken kann. Das mag auch kurzfristig durchaus stimmen, hat aber Nebeneffekte. Bei Feed-Abonennten handelt es sich zu einem guten Teil um wirklich netzaffine Leser. Um die steht man damit in einem noch mal anderen Wettbewerb, denn wer erst einen Feed abonniert, ist schnell bei so vielen, dass er sich überlegen muss, welche Beiträge im Reader er wirklich noch lesen will. Ein abgekürzter Feed ist aber immer eine zusätzliche Hürde zwischen interessiertem Konsumenten und Inhalt. Auch ein vollständig wiedergegebener Post kann natürlich langweilig sein, und die Lektüre entsprechend bald abgebrochen werden. Bei einem abgekürzten ist aber immer die Frage, ob der Einstieg derart spannend ist, dass man wirklich erst noch auf die Seite wechselt und sich da dann wieder sucht, wo man gerade beim Lesen aufgehört hatte. Das mag wie eine kleine Hürde wirken, vielleicht wie eine nebensächliche, wenn man einen treuen, interessierten Leser vor Augen hat. Aus Eigenbeobachtung nehme ich das anders wahr: ich siebe Posts, die einen Seitenwechsel voraussetzen, wesentlich rigoroser aus als solche, die ich eh vollständig im Reader habe, anlese und dann vielleicht wider Erwarten vom Inhalt überrascht werde. Das fällt bei abgekürzten Posts weg. Wenn ich nach einem Absatz nicht sicher weiß, ob ich das, mitsamt Extraklicks, lesen will oder nicht, wird es halt nicht gelesen. Mit einem abgekürzten Feed erkauft man sich im Grunde eine höhere Besucherzahl gegen eine Verringerung der Zahl an Leuten, die den Beitrag tatsächlich lesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus zwei Gründen halte ich das bei den <em>scilogs</em> für besonders kritisch. Zum einen ist wissenschaftlicher Inhalt sehr schwierig effizient anzuteasern. Gerade bei einer Seite, die auf weniger und seltenere, aber hochwertige Inhalte setzt, nicht auf die Menge oder Google-Tauglichkeit der Posts, ist es schwer, einen flüssig lesbaren, anspruchsvollen Artikel zu bauen, der zudem im ersten Absatz noch sagt: Klick mich! Darum gibt es bei SPIEGEL ONLINE auch die extra formulierten Teaser, die immer etwas aufregender klingen, als der Artikel selbst. Wenn man das nicht machen will, wird in den ersten Zeilen bestenfalls das Thema klar, über das man gerade schreibt. Manchmal, bei <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2008-06-03/das-schweigen-ist-schrei">durchaus lesenswerten</a> Artikeln, aber kaum das. [1] Für wissenschaftliche oder gar literarische Texte gelten die Schwierigkeiten meiner Meinung also im besonderen Maße.</p>
<p style="text-align:justify;">Zum zweiten sind die netzaffinen RSS-Reader eben die, die sich im Netz auch darüber austauschen, nicht zuletzt über eigene Blogs oder durch Empfehlungen und Hinweise auf Blogs und in Foren, die sie lesen. Gerade bei der Gruppe sollte man die Hürde zum Lesen daher möglichst gering halten. Selbst wenn die alle Artikel nur im Reader lesen und nie zum Kommentieren auf die Seite kommen, damit auch keine werberelevanten Zahlen in die Höhe drücken, ist es die Gruppe, die durch Links an anderer Stelle die Artikel und damit die Blogs weiter bekannt macht und ganz neue Leser an die <em>scilogs</em> heranführen. Gerade das macht aber das Wachstum bei noch nicht wirklich etablierten Angeboten aus. Trotz kurzfristig besserer Besuchszahlen kann das Ganze mittelfristig nach hinten ausschlagen, wenn man die Klicks mit einem langsameren Wachstum erkauft; das mag taktisch sinnvoll sein und strategisch trotzdem die schlechtere Entscheidung.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Es gibt natürlich für alles Ausnahmen. Kennt man einen Blogger und weiß sich von dem gut unterhalten,</strong> ist man eher bereit, einen abgekürzten Feed auch unbesehen anzuklicken; gerade das ist aber bei der niedrigen Posting-Frequenz in den einzelnen <em>scilogs</em> nicht immer der Fall, gerade wenn man den Gesamtfeed abonniert hat. Es ist auch ohne Zweifel so, dass man durch das Angebot, Inhalte jenseits der eigenen Seite zu veröffentlichen, nämlich per Feed, den Überblick schwerer behält, wer eigentlich mitliest, und die nominellen Zahlen tatsächlich sinken oder zumindest nicht mehr der tatsächlichen Leserzahl entsprechen. Es ist halt die Frage, ob man das will oder, als kommerzieller Blog, durchhalten kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Meiner Erfahrung und meiner eigenen Statistik nach, kommen die wirklich gut besuchten Posts nicht über RSS-Feeds zustande, ob jetzt vollständige oder abgekürzte, und das natürlich, obwohl die RSS-Leser mit die wichtigsten Leser eines Blogs sind; die Besuchszahlen kommen, wenn nicht über Google, dann über Verlinkungen. Und es braucht auch Verlinkungen, damit überhaupt Leser kommen, die dann anschließend als Stammleser auch wieder den Weg zurück finden. Das ist allemal wichtiger, als dass die in der Seitenleiste angezeigten Zugriffszahlen durch dahin umgeleitete RSS-Leser jetzt schneller steigen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">[1] <span style="color:#808080;">Den verlinkten Beitrag habe ich tatsächlich erst aus meinem Reader geklickt, weil mir scheinbar ziellos vorgesetzte Schreitheorie keine Richtung vorgab, was mich erwarten würde oder worum es eigentlich ging, und erst bei der Nachrecherche hierzu doch noch gelesen. Dabei ist es ein schön geschriebener Artikel, der promotet werden und nicht verstümmelt im Feedreader versauern sollte.</span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenschaftsblogs: Posten mit Siegel? Eher nicht.]]></title>
<link>http://thomaspleil.wordpress.com/?p=673</link>
<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 16:29:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
<guid>http://thomaspleil.wordpress.com/?p=673</guid>
<description><![CDATA[Unter einigen Wissenschaftsbloggern wird gerade ein &#8220;Siegel&#8221; diskutiert, mit dem Blogpos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://blog.cacophonie.de/index.php/2008/04/12/quickscience-wissenschaftsblogging/">einigen</a> <a href="http://evilunderthesun.blogspot.com/2008/04/gutes-wissenschaftsblogging.html">Wissenschaftsbloggern</a> wird gerade ein<a href="http://german.researchblogging.org/"> "Siegel"</a> diskutiert, mit dem Blogposts versehen werden können, die sich mit Artikeln beschäftigen, die in Reviewed Journals erschienen sind. Wer mitmachen möchte, registriere sich unter <a href="http://german.researchblogging.org/">germanresearchblogging.org</a>. Ich werde das allerdings erst mal nicht tun, da ich von der Sache (noch?) nicht überzeugt bin.</p>
<p>Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was Sinn der Übung ist. Tobias Maier, einer der Initatoren, <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/04/neues-qualitatssiegel.php">schreibt dazu</a> in seinem Blog WeiterGen:</p>
<p style="padding-left:30px;">"Für den Leser ist mit diesem Gütesiegel sofort erkennbar, dass der Eintrag sich fundiert mit rezensierten Quellen aus anerkannten Magazinen auseinandersetzt, und trotzdem eine individuelle Leistung des Blogautors ist, also nicht nur wiedergegeben wird, was sowieso schon in der Originalveröffentlichung steht."</p>
<p>Ich kann dies nur begrenzt teilen. Meiner Meinung nach ist es noch kein Zeichen von Qualität, wenn ich als Autor einen Beitrag mit einem Logo versehe. Das ist nicht mehr als eine Orientierung und vielleicht vergleichbar mit einer Kategorie im Blog oder mit Tagging. Das ist sicher nützlich, aber dann von einem Gütesiegel für Blogposts oder von Qualität zu sprechen, geht mir wirklich zu weit. Und etwas anderes, das in dieser Idee mitschwingt, ist mir nur begrenzt sympathisch: Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier assoziiert werden soll, dass wissenschaftliche Qualität nur in Peer Reviewed Journals zu finden ist. Ja, das ist ein großes Fass, und schon viel wurde hierüber diskutiert. Meine Meinung dazu nur ganz kurz: Ich respektiere Peer Review als einen (!) Ansatz der Qualitätskontrolle, sehe dort aber auch Schwächen und schon gar keinen Absolutheitsanspruch. Anders ausgedrückt: Wissenschaftlich gute Arbeit entsteht an so vielen verschiedenen Stellen, dass ich Blogbeiträge nicht deshalb hervorheben möchte, weil sich sich mit einem Artikel in einem solchen Journal beschäftigen. Vielleicht ist meine Abneigung gegen die Logoidee (es ist IMO kein Siegel) auch eine Frage der Wissenschaftskultur. Für die Naturwissenschaften etc. kann ich nicht sprechen. Doch in der Kommunikationswissenschaft wie auch in den Sozialwissenschaften allgemeiner wird aus meiner Sicht auch außerhalb von Journals oft genug gute Forschung publiziert. Immer häufiger geschieht das auch mehrstufig - erst auf der eigenen Website, dann (meist mit Monaten Verzögerung) im Journal. Zumindest für mein Gebiet traue ich mir aber zu, auch Forschung zu beurteilen, die (noch) nicht dem Review-Prozess unterworfen wurde.</p>
<p>Natürlich kann man die Logoidee auch als einen Ansatz interpretieren, die <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">interne Wissenschaftskommunikation </a>zu verbessern. Diesen Wunsch kann ich nachvollziehen. Allerdings gefällt mir dazu die Idee besser, den Diskurs dort zu ermöglichen, wo die Originalveröffentlichung steht - in den Journals selbst (die idealerweise online mit Open Access verfügbar sind). <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Marc</a> hatte dazu die selbe Idee, die ich vor einiger Zeit in eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (<a href="http://www.dgpuk.de/">DGPuK</a>) eingebracht habe: Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Artikel in blogähnlichen Onlinejournals mit Kommentar- und Trackbackmöglichkeit. Randbemerkung: Bin gespannt, ob und wie das Konzept eines solchen Open Access-Journals auf der Jahrestagung der DGPuK Ende Anfang Mai diskutiert wird.</p>
<p>Und wie handhabe ich das mit dem Thema Wissenschaftlichkeit im Textdepot? Da ich mich im Sinne der <a href="http://www.hardbloggingscientists.de/mitmachen/">Hard bloggin Scientists</a> eher als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis/Öffentlichkeit und <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/">als Teilnehmer eines offenen (!) Diskurses</a> sehe, aber auch ab und zu eher Wissenschaftliches aufgreife, nutze ich für Letzteres die Kategorie "<a href="http://thomaspleil.wordpress.com/category/akademisches/">Akademisches</a>". Dort finden sich mal Literaturvorstellungen, mal eigene Papers, Tagungshinweise  oder auch auch Vorüberlegungen, die ich später in wissenschaftliche Publikationen einbaue bzw. - je nach Diskussionsverlauf - verwerfe. Vorgenommen habe ich mir übrigens, mich hier im Blog ein bisschen häufiger mit wissenschaftlichen Publikationen zu beschäftigen - wenn ich es zeitlich schaffe.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Proof of evidence]]></title>
<link>http://taragramm.wordpress.com/?p=52</link>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:09:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>taragramm</dc:creator>
<guid>http://taragramm.wordpress.com/?p=52</guid>
<description><![CDATA[Im vorausgegangenen Beitrag ging es ja um Geschlechterunterschiede. Dabei habe ich die These aufgest]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im vorausgegangenen Beitrag ging es ja um Geschlechterunterschiede. Dabei habe ich die These aufgestellt, dass Frauen schlechter im Selbstmarketing sind. Heimlich still und leise werkeln sie vor sich hin und derweil sind gerade zwei Frauen aus der Medienpädagogik in Augsburg (einmal die Chefin ;-) und einmal eine Doktorandin) in der Liste der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/19/die-populaersten-wissenschaftlichen-blogs-wissenschaftsblog-charts-032008/" target="_blank">höchstgerankten Wissenschaftsblogs</a> vertreten. <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/" target="_blank">Gabi Reinmann</a> und <a href="http://www.mandyschiefner.ch/blog/" target="_blank">Mandy Schiefner</a>. Wenn schon nicht Selbst- dann eben Fremdvermarktung - in dem Fall durch mich. :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sehr begrenzte Wissenschaft: was in eigener Sache]]></title>
<link>http://kamenin.wordpress.com/2007/11/24/sehr-begrenzte-wissenschaft-was-in-eigener-sache/</link>
<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 11:50:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>kamenin</dc:creator>
<guid>http://kamenin.wordpress.com/2007/11/24/sehr-begrenzte-wissenschaft-was-in-eigener-sache/</guid>
<description><![CDATA[Wie regulären Lesern sicher schon aufgefallen ist, gibt&#8217;s hier im Moment nicht unbedingt viel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Wie regulären Lesern sicher schon aufgefallen ist, gibt's hier im Moment nicht unbedingt viel Wissenschaftsjournalismus 2.0 zu bestaunen, was ich ausdrücklich bedauere. Obwohl der Spaß-Anteil beim Bloggen von Anfang an im Vordergrund stehen sollte (für mich, ihr seid schließlich nur freiwillig hier), war's doch eher so gedacht, mehr Zeit mit Themen und Ergebnissen aus der Forschung zu verbringen. Das ist aber im Moment nicht wirklich möglich. Der Grund ist, dass ich mich schon beruflich durch Veröffentlichungen quäle, und ein eingermaßen interessanter Wissenschafts-Artikel, so wie ich ihn mir vorstelle, kommt ohne die zumindest oberflächliche Lektüre der Originalveröffentlichung nicht aus -- und wenn es ein richtig guter Artikel werden soll, dann gehören da Querverweise und Inbezugsetzungen und ähnliches dazu, die weitere Recherche bedürfen. Das sind wie gesagt meine Kriterien an einen guten Artikel, bei dem ich dann auch Spaß beim Schreiben habe.</p>
<p align="justify">Jetzt könnte ich natürlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und einfach über die Veröffentlichungen bloggen, die ich eh lesen muss. Das wäre aber erstens sehr dröge, weil sich die meisten mit obskuren Detailfragen beschäftigen, die erstmal eine längere Einleitung brauchen, warum die Ergebnisse überhaupt einen Anschein von Relevanz haben (und für den öffentlichen Diskurs oder das aktuelle Bild vom Stand der Wissenschaft haben sie den sowieso nicht); zudem sind die Ergebnisse im Regelfall alles andere als spektakulär und treiben dem Laien vermutlich vor Desinteresse das Blut in die schon monitorgeschädigten Augen.</p>
<p align="justify">Der Hauptgrund ist aber, dass ich in einem sehr spezialisiertem Forschungsfeld arbeite, dabei aber gleichzeitig noch halbwegs anonym blogge. Wenn ich anfange, über meine Arbeit zu schreiben, könnte ich das nicht lange durchhalten; ich wäre sehr schnell per Google zu identifizieren, und es würde vermutlich auch nicht ewig dauern, bis andere Mitarbeiter (oder Vorgesetzte) auf das Blog stoßen, wonach sie ebenfalls sehr schnell wüssten, wer das hier alles schreibt. Im Moment habe ich aber lieber selbst in der Hand, wer von dem Blog weiß. Das soll nicht heißen, dass ich nie was über die Themen meiner Dissertation bloggen werde; aber das ist verschoben auf nächstes Jahr.</p>
<p align="justify">Lange Rede, wenig Sinn: erstens schaffe ich es gerade nicht, selbst mehr wissenschaftliche Inhalte zu schreiben; zweitens habe ich eine Aversion gegen Blogs, die nur aus dem Wiederkäuen originären Inhalts anderer Leute bestehen; drittens finde ich ständig was, was ich bookmarke, um vielleicht später richtig drüber zu schreiben oder es in einen richtigen Post einfließen zu lassen --- Fazit: in Zukunft wird es hier in unregelmäßigen Abständen Zusammenstellungen geben über Sachen, die ich bemerkenswert fand und die dann entsprechend verlinkt werden, bevorzugt eben aus dem wissenschaftlichen/wissenschaftsjournalistischen Bereich.</p>
<p align="justify">Damit kann ich dann das Blog weiterhin unter dem bisherigen Namen laufen lassen und mich meinerseits weiter mit Popkultur, Gottesbeweisen und Medienberichterstattung beschäftigen --- eben mit allem, was keine intellektuelle Herausforderung darstellt. Oder, um es mit mit meiner liebsten Suchanfrage [1] zu sagen: mit pseudointellektueller Arroganz. Meinerseits.</p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">[1] <font color="#808080">Die zweitliebste war eindeutig: Schalke Sex. Diejenige kann sich bei Bedarf gerne noch mal melden. </font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenschafts-Café: Eine Heimat für wissenschaftliche Blogs]]></title>
<link>http://thomaspleil.wordpress.com/2007/11/05/wissenschafts-cafe-eine-heimat-fur-wissenschaftliche-blogs/</link>
<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 08:31:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
<guid>http://thomaspleil.wordpress.com/2007/11/05/wissenschafts-cafe-eine-heimat-fur-wissenschaftliche-blogs/</guid>
<description><![CDATA[Seit heute gibt es einen zentralen Anlaufpunkt für alle, die sich für wissenschaftliche Blogs inte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute gibt es einen zentralen Anlaufpunkt für alle, die sich für wissenschaftliche Blogs interessieren: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net">Das Wissenschafts-Café</a>. Sehr schön, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/05/wissenschafts-cafe-treffpunkt-fuer-die-wissenschaft-in-der-blogosphaere/">Marc</a> - und ganz herzlichen Dank! Vor einigen Wochen hatte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/17/professoren-blogs/">Robert</a> gefragt, wo denn Wissenschaftler in der Blogosphäre zu finden seien - das Wissenschafts-Café kann nun <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/info/">Orientierung schaffen</a>:</p>
<blockquote><p>"Denn das »Wissenschafts-Café« ist Treffpunkt von bloggenden Wissenschaftlern und allen anderen, die an Blogs mit wissenschaftlicher Ausrichtung Interesse haben. Blogs, die bislang nur für Insider auffindbar waren, sollen von nun an hier etwas prominenter präsentiert werden. Das Café soll also auch ein Schaukasten sein, in dem gestöbert werden kann und soll…"</p></blockquote>
<p>Sehr wichtig dabei: Es kommt auf den Inhalt ("eine wissenschaftliche Akzentsetzung"), nicht auf den Status der Autoren an ;-)</p>
<p>Und was bietet das neue Portal? Neben der thematisch gegliederten Übersicht zu wissenschaftlichen Blogs (wächst bestimmt noch) gibt es einen Newsticker, eine Tagcloud, eine Bewertungsfunktion und daraus resultierend ein kleines Ranking. Und alles ganz ohne große Sponsoren oder Apparate. Freue mich, dass wissenschaftliche Themen nun nach außen eine bessere Sichtbarkeit bekommen, aber auch, dass so neue Vernetzungsmöglichkeiten der akademischen Blogger untereinander entstehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
