<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>wikinomics-blog &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/wikinomics-blog/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wikinomics-blog"</description>
	<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 08:46:11 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Die Wikinomics Zukunft - Das Zeitalter der globalen Partizipation?]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=21</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 07:57:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/05/13/9die-wikinomics-zukunft-das-zeitalter-der-globalen-partizipation/</guid>
<description><![CDATA[Das Wikinomics Buch von Tapscott/Williams hat sich als veritabler Verkaufsschlager herausgestellt un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Das Wikinomics Buch von Tapscott/Williams hat sich als veritabler Verkaufsschlager herausgestellt und ist mittlerweile in 21 verschiedenen Sprachen erhältlich. Die wesentlichen Ideen, die im Buch aufgegriffen werden, sind dabei keineswegs neu. Dank der technologischen Entwicklungen wie Breitband- Anschlüsse für das Internet und Web 2.0 Tools stehen für die Umsetzung diese Ideen mächtige Instrumente bereit. Nun gilt es, diese Instrumente geschickt zu nutzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ob dies gelingen wird, hängt davon ab, wie stark wir das Web 2.0 und seine Techniken in unsere Kultur und unseren Alltag integrieren. Indizien dafür, dass das geschehen wird sieht Anthony Williams (der Ko-Autor des Wikinomics Buches) darin, dass bei der heutigen Jugend die Communtity Seiten wie MySpace populärer sind als z.B. MTV. Eine Studie von Tapscott/Williams’ Unternehmensberatungsfirma New Paradigm hat ausserdem gezeigt, dass die so genannte Net Generation lieber auf den Fernseher verzichtet als auf das Internet. <a href="http://www.slideshare.net/anthonydwilliams/wikinomics-and-the-future-of-education">(vgl. Williams S. 34)</a></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span>Tapscott und Williams erweitern ihren Wikinomics Begriff. Nebst Enterprise 2.0 folgen Government 2.0 oder Education 2.0  (Library 2.0 ist meine persönliche Wikinomics-Erweiterung).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Wikinomics-Prinzipien von Gleichrangigkeit, Teilen, Offenheit und globalem Handeln, die zu einer demokratischeren und nach westlicher Weltanschauung auch zu einer besseren Welt führen sollen, sind durchaus hehre Ziele, die mir das Herz eigentlich höher schlagen lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Allerdings muss ich mir, als Digital Immigrant, sagen, dass ich weit davon entfernt bin, die Web 2.0 Kulturtechniken in mein Leben integriert zu haben und damit meinen Teil zur globalen Partizipation beizutragen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Auseinandersetzung mit dem Thema Wikinomics hat mir aber einmal mehr gezeigt, welche Fülle an Möglichkeiten durch das WWW eröffnet werden und ich stiess bei meinen Recherchen auf etliche hoch interessante Webseiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Das utopische Element von Wikinomics ist einerseits das faszinierende daran, andererseits auch die grösste Schwäche des Konzepts. Kann man Online Communities wirklich vertrauen, wo jede und jeder anonym ist? Auch terroristische Organisationen können sich diese Techniken zu Nutze machen.  Nationalistische, rassistische, sexistische und andere diskriminierende Inhalte sind im Web zu Hauf zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Viele der von Tapscott/Williams in den Fallbeispiele beschriebenen Unternehmungen befanden sich zu dem Zeitpunkt, wo sie sich für Ideen nach aussen öffneten in einer Krise, wo sie gar keine andere Möglichkeit mehr hatten. Als Beispiel führen Tapscott/Williams immer wieder BMW auf. Der gegenwärtig erfolgreichste Autohersteller der Welt ist jedoch Toyota, stark hierarchisch strukturiert, mit einer konservativen Firmenkultur, langjährigen Mitarbeitern und einer immensen, geschlossenen Forschungsabteilung. <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/machs-auf-japanisch/">(vgl Tagesanzeiger Magazin 2008-9)</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Forschungsabteilungen kosten viel Geld und es ist durchaus nahe liegend auf den Brainpool einer Online Community zurückzugreifen. Allerdings sollte es auch in der Verantwortung einer Unternehmung liegen, die Forschung und Wissenschaft zu fördern und finanziell zu unterstützen, sonst wird der Schuss eines Tages nach hinten los gehen. Commitment in Online Communities ist nur möglich, wenn die elementaren Bedürfnisse des Menschen befriedigt sind. Von einer globalen Partizipation sind wir noch weit entfernt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die von Tapscott/Williams angekündigte Revolution zweifle ich deshalb hier an. Da aber Revolutionen noch selten ein gutes Ende genommen haben, erachte ich das als nicht so gravierend.  Mir ist es jedenfalls angenehmer, wenn der Wandel gemächlich erfolgt, so dass ich auch noch mithalten kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://pedercapeder.files.wordpress.com/2008/05/digitalnative1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-23" src="http://pedercapeder.wordpress.com/files/2008/05/digitalnative1.png" alt="" width="400" height="175" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bibliotheken und User Generated Content]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 11:03:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/05/05/bibliotheken-und-user-generated-content/</guid>
<description><![CDATA[Die meisten von uns haben schon die Erfahrung gemacht, dass die erfolgreiche Suche nach Literatur un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Die meisten von uns haben schon die Erfahrung gemacht, dass die erfolgreiche Suche nach Literatur und Information im Bibliothekskatalog gewisse Erfahrung benötigt. Sehr oft dient deshalb die Suche im WWW als Ausgangspunkt einer Recherche. Damit diese Suche letztlich wieder in die Bibliothek zurück führt, woran uns als Information Professionals unbedingt gelegen sein muss, ist es notwendig, möglichst viele „Links“ zwischen dem WWW und der Bibliothek zu schaffen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Eine Möglichkeit dieser Verlinkung sieht <a href="http://www.ala.org/ala/acrl/acrlpubs/crlnews/backissues2007/february07/libraryfolksonomy.cfm">Xan Arch von der Stanford University</a> im Social Tagging. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Einerseits betreiben Bibliotheken selber Seiten auf del.icio.us oder CiteULike, andererseits binden sie diese Inhalte in ihre Webseiten und Kataloge ein. Ein Beispiel dafür ist die Webseite <a href="http://tags.library.upenn.edu/">PennTags</a>, der University of Pennsylvania.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Auf diese Weisen können die Bibliotheken die Online Community einspannen, neue Informationen zu erschliessen, was gerade bei der grauen Literatur, die heute oft online veröffentlicht wird, sehr nützlich ist. Social Tagging Seiten wie CiteULike und <a href="http://www.connotea.org">Connotea</a> verfolgen schliesslich einen akademischen Ansatz.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Eine weitere für Bibliotheken interessante Webseite ist <a href="http://www.librarything.de/">LibraryThing</a>. Immerhin machen die grösste Gruppe in dieser Comunity, wo jede und jeder seine private Bibliothek verwalten kann die <a href="http://www.librarything.com/groups/librarianswholibrar">Bibliothekarinnen und Bibliothekare</a> aus. Wichtig sind vor allem Buchrezensionen und Informationen über Neuerscheinungen. In der Bookswapping Liste der Seite, können Bibliotheken gar ihre ausgemusterten Bücher los werden. <a href="http://eprints.rclis.org/archive/00008778/01/Figge_Kropf.pdf">(vgl Figge/Kropf S9.)</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Information Professionals kommen nicht darum herum Web 2.0 Technologien für sich und ihre Institutionen zu nutzen. Der Kundenkontakt wird so verbessert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Kollektives Vokabular aus Social Tagging Seiten muss in die professionellen Klassifikationen einfliessen. Dies auch weil der Sprachgebrauch der Communities dynamisch ist und auf Trends und Entwicklungen reagiert. <a href="http://eprints.rclis.org/archive/00010129/01/(10)-2.1.2.pdf">(vgl Heller S. 11)</a> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Kollektive Intelligenz der online Communities]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 19:58:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/04/13/die-kollektive-intelligenz-der-online-communities/</guid>
<description><![CDATA[Ein interessanter Aspekt von Online Kollaboration, den Tapscott/Williams (S.42) in ihrem Buch nur ku]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Ein interessanter Aspekt von Online Kollaboration, den Tapscott/Williams (S.42) in ihrem Buch nur kurz ansprechen ist das Phänomen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Intelligenz">kollektiven Intelligenz</a>. Dabei wird angenommen, dass eine möglichst heterogene Gruppe zu intelligenteren Lösungen kommt, als zum Beispiel eine spezialisierte Expertengruppe. Eine Firma die kollektive Intelligenz zu nutzen versucht ist <a href="http://www.marketocracy.com/">Marketocracy</a>, wo Aktienhändler virtuelle Aktienportfolios unterhalten. Die Strategien der 100 besten Händler werden vom Investmentfonds von Marketocracy kopiert und konkret angewandt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Der Investementfonds von Marketocracy schneidet laut Tapscott/Williams (S. 24) regemässig besser ab, als der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S&#38;P_500">S&#38;P 500 Index</a> . Eine andere Firma, die kollektive Intelligenz konsequent anwendet ist Amazon mit ihrem Ratingsystem, das erlaubt Bücher, Filme etc zu bewerten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Laut dem Massachussets Institute of Technology MIT, welches das Phänomen der <a href="http://cci.mit.edu/">kollektiven Intelligenz untersucht</a>, sind Faktoren wie Vielfältigkeit ,hierarchische neben nicht-hierarchischen Strukturen, modularisierte, dezentrale Aufgaben, ein dichtes Kommunikationsnetz, Anreizsysteme, gemeinsames Vokabular und gemeinsame Infrastruktur sowie gegenseitige Aufmerksamkeit und gegenseitiges Lernen für das Gelingen von kollektiver Intelligenz notwendig. Hemmend wirken dagegen persönliche Voreingenommenheit, enge Bandbreite in der Auswahl der Teilnehmer, mangelnde soziale Verbundenheit sowie kulturelle Grenzen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Angewandte Forschung betreibt das MIT bezüglich kollektiver Intelligenz in den Bereichen innerorganisationale Zusammenarbeit, Klimawandel, Gesundheitswesen und <a href="http://cci.mit.edu/research/prediction.html">kollektive Prognostik</a> .</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Das wohl bekannteste Produkt kollektiver Intelligenz ist die online Enzyklopädie Wikipedia, welche den Vergleich mit der Encyclopaedia Britannica bei einer <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v438/n7070/full/438900a.html">Untersuchung der Fachzeitschrift Nature</a> weitgehend standhielt. <span> </span>Auch mit der Onlineausgabe des Brockhaus <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1431467/Wikipedia_siegt_gegen_Online-Brockhaus.html">kann sich Wikipedia messen</a>.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Kritikpunkte der kollektiven Intelligenz sind der menschliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herdenverhalten">Herdentrieb</a> oder das</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Information_cascade">Informational Cascading</a>, welches aussagt, dass wir massenhaft geäusserten Ansicht eher zustimmen als wiedersprechen. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Ein weiterer Ansatz zur Nutzung der kollektiven Intelligenz besteht im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftliches_Indexieren">gemeinschaftlichen Indexieren</a>, auch bekannt als Social Tagging. Dabei entstehen die so genannten Folksonomien, die Taxonomien von unten, die Webinhalte klassifizieren.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Auch auf Seiten wie del.icio.us oder citeulike entstehen Folksonomien. Ob <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melvil_Dewey">Melvil Dewey</a> an einer Folksonmie Freude gehabt hätte, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln, ist das Erstellen einer Klassifikation wie das Beschlagworten von Information die Kernkompetenz der InformationswissenschaftlerInnen, und die möchte man sich nicht von Amateuren streitig machen lassen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Library 2.0 Konzepte führen in dieser Hinsicht zu einem Paradigmenwechsel. Objektzentrierte soziale Netzwerke nehmen dabei eine immer wichtigere Rolle ein im Erschliessen von Informationen, die sich heute auch in Blogs etc. finden <a href="http://eprints.rclis.org/archive/00007618/01/Heller_Danowski_Bibliothek_2.pdf">(Danowski und Heller 2006, S.4)</a>. Danowski und Heller schlagen deshalb vor dass "<em>kontrollierte Taxonomien, wie sie traditionell in Dokumentations- und Bibliothekssystemen eingesetzt werden, und rein durch offene Benutzergemeinschaften gesteuerte Folksonomien, können miteinander 'sprechen' und voneinander lernen" </em>(ebd.).</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wikinomics, doch ein kommunistisches Werkzeug?]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=18</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 20:11:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/03/30/wikinomics-doch-ein-kommunistisches-werkzeug/</guid>
<description><![CDATA[Jim Buckmaster, der CEO der Internetfirma Craigslist bezeichnet sich selbst als Kommunist und sozial]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span><span style="font-family:Arial;"><strong><a href="http://www.craigslist.org/about/jim.buckmaster.html">Jim Buckmaster</a>, der CEO der Internetfirma <a href="http://www.craigslist.org/about/sites.html">Craigslist</a> bezeichnet sich selbst als Kommunist und sozialistischer Anarchist! Aber damit hat es sich vermutlich schon mit der linken Gesinnung. Seine Firma Craigslist, ein amerikanischer Kleinanzeigendienst mit 25 Mitarbeitern und geschätzten Jahreseinnahmen von 20 Millionen US $ (Tapscott/Williams 2006, S.190) expandiert mittlerweile nach Europa. Von der Homepage gibt es neu eine deutsche Version und für die Schweizer Städte <a href="http://zurich.de.craigslist.ch/">Zürich</a> und Genf gibt es spezifische Angebote (NZZ am Sonntag, 30. März 2008).</strong></span></span></p>
<p><span><span><span style="font-family:Arial;">Craigslist ist in den USA äusserst populär, monatlich sollen bereits 30 Millionen Personen die Seiten abrufen. Das platzieren von Kleinanzeigen ist dabei grösstenteils gratis, lediglich für Wohnungs- und Stellenanzeigen in grossen US- Städten sind Gebühren zu entrichten, welche die Haupteinnahmequelle des Dienstes darstellen.</span></span><span><span style="font-family:Arial;"> </span></span><span><span style="font-family:Arial;">Im Jahr 1995 als Newsletter für Ausgehtips von Craig Newmark entwickelt, hat Craigslist den US- Markt für Kleinanzeigen mittlerweile so radikal verändert, dass er mittlerweile als <em>„Sargnagel der Verleger“</em> gilt (NZZ am Sonntag, 30. März 2008). Man darf deshalb die Entwicklung in Europa mit Spannung verfolgen.</span></span><span><span style="font-family:Arial;">Interessant im Zusammenhang mit Craigslist ist auch die Mashupseite <a href="http://www.housingmaps.com/">Housingmaps</a>, die <a href="http://maps.google.com/">Google Maps</a> und Craigslist kombiniert. Die Seite Housingmaps wird zwar nicht mehr weiter entwickelt, der Gründer Paul Rademacher <a href="http://www.news.com/Mapping-a-revolution-with-mashups/2009-1025_3-5944608.html">arbeitet mittlerweile</a> für Google. </span></span></span></p>
<p><span><span><span style="font-family:Arial;">Die Suche nach Wohnraum über eine interaktive Landkarte gibt es natürlich auch auf Seiten wie <a href="http://www.homegate.ch">Homegate.ch</a>, die Preise sind im Vergleich aber einiges höher (25 bis 75 USD nach NZZ am Sonntag für Craigslist gegenüber mindestens <a href="http://www.homegate.ch/docs/preisliste_online_de_513.pdf">CHF 100 bei Homegate.ch</a>). Falls sich Craigslist bei uns verbreitet wird das vermutlich Preissenkungen zur Folge haben. </span></span><span><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ebay.com/">E-Bay</a> findet den Kleinanzeigenmarkt scheinbar zukunftsträchtig, so hat e-Bay 25% der <a href="http://www.craigslist.org/about/press/ebay.stake.html">Aktien von Craigslist erworben</a> obwohl es selber das Kleinanzeigenportal <a href="http://zuerich.kijiji.ch/">kijiji</a> unterhält.</span></span><span style="font-family:Arial;"><span>Die Chance von Seiten wie Homegate.ch gegenüber Craigslist besteht wohl in erster Linie in der Seriosität der Angebotes sowie im Vertrauen, dass die Kunden bis zum heutigen Tag aufbauen konnten. Über Craigslist sind jedenfalls schon einige negative Schlagzeilen in der Presse erschienen. So wurde am 26. März in der Presse über den Fall von Robert Salisbury berichtet, dessen Haus irrtümlicherweise ausgeräumt wurde, nachdem in einem Craigslist Inserat zu lesen war, dass er seinen <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Craigslist-Vorfall-Internetanzeige-Pl%FCnderer/615160.html?nv=rss">Hausrat verschenken</a> wolle.</span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Andere Probleme des Missbrauchs über Seiten wie Craigslist bestehen im Bereich Betrug, Schwarzarbeit oder Prostitution. Im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541510,00.html">Spiegel des 10. März 2008</a> fand sich der Bericht der Hausfrau Ann Marie Linscott, die über Craigslist einen Auftragsmörder anheuerte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Weniger Besorgt über den Missbrauch zeigte sich der Gründer von Craigslist, Craig Newmark, als er anlässlich der Hauptversammlung der <a href="http://www.maawg.org/home">Messaging Anti-Abuse Working Group</a>, die vom 18. bis 20. Februar in San Francisco stattfand darum bat, dass man den Benutzern von Social Sites hinsichtlich einer <a href="http://www.finanzen.net/nachricht/Bedrohungen_fuer_Social_Networking_Thema_der_MAAWG_Versammlung__die_Branche_nimmt_Kampf_gegen_weiteren_Internetmissbrauch_auf_690582">freiwilligen Meldung von Missbrauch</a> vertrauen möchte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Teilen: Tragödie oder Füllhorn der Allmende?]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 16:27:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/03/20/teilen-tragodie-oder-fullhorn-der-allmende/</guid>
<description><![CDATA[Teilen aus Altruismus ist Passé, der Kommunismus ebenfalls. Heute soll teilen dazu führen, dass M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span><span style="font-family:Arial;">Teilen aus Altruismus ist Passé, der Kommunismus ebenfalls. Heute soll teilen dazu führen, dass Märkte expandieren. Die Digitalisierung ist der Treiber dazu. Nie war es einfacher und billiger Information zu verbreiten und zu vervielfältigen. Musik, Software, wissenschaftliche Informationen etc. lassen sich problemlos online beschaffen, sei es legal oder illegal. Der Schutz von Urheberrechten und Geistigem Eigentum wird durch Tauschbösen wie <a href="http://www.napster.de/">Napster</a> oder durch Mashups wie sie von z.B. von <a href="http://news.google.ch/nwshp?hl=de&#38;tab=wn">Google News</a> praktiziert werden vor neue Herausforderungen gestellt.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Im September 2006 wurde in Belgien Klagen von  <a href="http://www.presscopyrights.be/fr/index.htm">Copiepresse</a> gegen die Webseite Google News entsprochen, wonach <a href="http://www.it-news-world.de/news_919/Belgische-Zeitungen-gewinnen-gegen-Google-News.html">Google nicht berechtigt war</a>, auf der Seite Inhalte aus den Onlineausgaben verschiedener belgischer Zeitungen zu veröffentlichen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Das Gericht begründet sein Urteil damit, dass Google auf der entsprechenden Seite Werbung platziert und sie deshalb als ein kommerzielles Angebot betrachtet werden müsse.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Die Klage gegen Google ist nur schwer nachvollziehbar. Meiner Meinung nach sollte man sich darüber freuen, wenn man auf einer derart populären Seite wie Google verlinkt wird. Die Reaktion der belgischen Zeitungsverleger weist jedoch auf die ideologische Kluft hin, welche traditionelle Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten im World Wide Web zu überwinden haben. Dadurch dass sich die Zeitungsverleger von der Newsseite von Google entfernen lassen, erreichen sie weniger Menschen (potenzielle Leser) mit ihren Botschaften und schneiden sich so ins eigene Fleisch. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Ähnliche Diskussionen werden in der Wissenschaft über Open Access geführt, wo die Verleger in der <a href="http://www.stm-assoc.org/brussels-declaration/">Brüsseler Erklärung</a> ihre Argumente gegen das freie Teilen von wissenschaftlichem Wissen darlegen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Aber gerade in der Wissenschaft hat das Teilen von Information eine lange Tradition. Es ist einleuchtend, dass Wissenschaftler, die ihr Wissen mit ihren Kollegen teilen, letztlich gegenseitig voneinander profitieren und so gemeinsam weiter kommen, als wenn jeder in seinem Kämmerlein vor sich hin brütet.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Natürlich ist es ein Unterschied, ob es Wissenschaftler sind die oft staatlich finanziert werden und deren Errungenschaften dadurch als Allgemeingut betrachtet werden können oder eben Journalisten und Verlage oder auch Künstler oder die Musikindustrie, die sich auf dem Markt behaupten müssen und ihr Gut darum schützen wollen. Wird dieses Gut dann als öffentliches Gut betrachtet, so verliert der Urheber das Interesse daran, es zu produzieren, da es ihm das wirtschaftliche Überleben nicht mehr garantiert. Mittlerweile gibt es jedoch Künstler, die ihre Werke online frei zugänglich veröffentlichen wie z.B. der Schriftsteller Charles Stross sein Buch <a href="http://www.accelerando.org/">Accelerando.</a> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Dank Lizenzmodellen der <a href="http://de.creativecommons.org/about.html">Creative Commons</a> ist es möglich Informationen und Daten auf eine Art und Weise der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, dass damit weiter gearbeitet werden kann. Paradebeispiel für das Teilen ist Open Source Software, die zeigt, dass dank der digitalen Kommunikation die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende">Tragik der Allmende</a> durchaus zum <a href="http://radar.oreilly.com/archives/2005/08/the-cornucopia-of-the-commons.html">Füllhorn der Allmende</a> werden kann. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Aber auch Pharmaunternehmen sind bereit zu teilen. <a href="http://pb.merck.de/servlet/PB/menu/1001794/index.html">Merck</a> veröffentlichte schon 1995 in Kooperation mit der Washington University auf der allgemein zugänglichen Datenbank <a href="http://www.bio.net/bionet/mm/bionews/1995-February/001794.html">Merck Gene Index</a> Daten über menschliche Gensequenzen mit dem Ziel den allgemeinen Fortschritt in der Genomforschung und damit auch deren kommerzielle Verwertung zu fördern, ohne dass Transaktionskosten oder Lizenzgebühren (für patentierte Gensequenzen) die Forschung zusätzlich verteuern (vgl. Tapscott/Williams S. 165). </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gleichrangigkeit und Selbstorganisation versus Hierarchie?]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 16:04:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/03/16/gleichrangigkeit-und-selbstorganisation-versus-hierarchie/</guid>
<description><![CDATA[Das zweite, „neue“ Paradigma der Gleichrangigkeit ist laut Tapscott/Williams notwendig, wenn Unt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;"><strong>Das zweite, „neue“ Paradigma der Gleichrangigkeit ist laut Tapscott/Williams notwendig, wenn Unternehmen mit Online Communities zusammenarbeiten wollen. Hierarchische Organisationen sind in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an der Tagesordnung. Beispiele für Gleichrangigkeit und Selbstorganisation stammen vor allem aus dem Bereich der Open Source Softwareentwicklung. Ein anderes Produkt gleichrangiger Produktionsweise ist Wikipedia.</strong></span></span></p>
<p><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Hierarchische Organisationsformen haben sich über Jahrhunderte bewährt. Dadurch dass einige Wenige über viel Macht verfügen, können Entscheidungen schneller gefällt und durchgesetzt werden, als wenn zuerst lange darüber diskutiert werden muss. Problematisch wird es dann, wenn die Fehlentscheidungen Weniger viele betreffen. <a href="http://www.praxilogie.de/hierarchische-organisationen.html">(vgl. Buchegger 2007) </a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">In der Unternehmenswelt hat sich seit der 68er Bewegung ein Trend zur Verflachung der Hierarchien verbreitet <a href="http://www.news.at/trend/index.html?/articles/0805/580/195689.shtml">(vgl. Trend 03/08).</a><br />
Die Web 2.0 Technologien tragen nun zusätzlich dazu bei, dass vor allem interne Informationsflüsse neu organisiert werden können und sich dadurch einer hierarchischen Kontrolle immer mehr entziehen. Im Konzept der Enterprise 2.0 wird dabei versucht, diese Mechanismen der Überwindung von Hierarchieebenen zu Gunsten der Unternehmung zu nutzen. Gartner beispielsweise meint, dass Social Software in der Unternehmung zu den <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=530109">strategischen Top 10 Technologien im Jahr 2008</a> gehört. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Diese Technologien werden dabei in erster Linie dazu genutzt, die Zusammenarbeit bei Projekten zu verbessern.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Aber auch auch erfolgreiche Open Source Communites bedienen sich strukturierter und hierarchischer Prozesse, wenn zum Beispiel einzelne Software Patches zu einer Gesamtheit zusammengefügt werden müssen (Tapscott/Williams S.283). Ohne Kernteam, dass Koordination und Qualitätskontrolle funktioniert weder die Linux- Community noch Wikipedia.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstorganisation"> Selbstorganisation</a> dagegen ist eher für Kleingruppen geeignet und hat positive Effekte auf die Motivation der Mitarbeiter, die Identifikation mit dem Projekt und soll auch Innovationen fördern, da sich der/die Einzelne besser einbringen kann.</span></span></p>
<p><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Égalité war schon bei der französischen Revolution ein Schlagwort, trotzdem hört sich die Vorstellung der selbst organisierenden und nicht hierarchischen Unternehmung immer noch sehr utopisch an. Auch mit dem Web 2.0 wird sich in der nächsten Zeit die Art, wie Menschen sich organisieren meiner Meinung nach kaum Grundlegend ändern. Die neuen Methoden der Zusammenarbeit erachte ich trotzdem als eine Bereicherung und Herausforderung, denen man sich auf keinen Fall verschliessen darf.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">In der Zukunft wird es vor allem darauf ankommen, die beiden Organisationsformen möglichst geschickt miteinander zu kombinieren.</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wikinomics Präsentation]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=13</link>
<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 18:55:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/03/08/wikinomics-prasentation/</guid>
<description><![CDATA[Für diejenigen, die die Lektion am 6. März verpasst haben, sind hier die Folien der Präsentation ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für diejenigen, die die Lektion am 6. März verpasst haben, sind hier die Folien der Präsentation zu finden.</p>
<p>[slideshare id=323685&#38;doc=wikinomics08-1206610420615359-4&#38;w=425]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Prinzipien, treibende Kräfte und Strategien]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 20:11:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/03/03/inkarnation-und-essenz-eine-ubersicht-uber-wikinomics/</guid>
<description><![CDATA[
Was gehört alles zu Wikinomics? Wie äussert sich Wikinomics in der realen Welt. Welches sind die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pedercapeder.wordpress.com/files/2008/03/wikinomics_1.jpg" title="Übersicht über Wikinomics"></a></p>
<p><strong>Was gehört alles zu Wikinomics? Wie äussert sich Wikinomics in der realen Welt. Welches sind die treibenden Kräfte und die Prinzipien hinter Wikinomcs? Klicke auf das Icon zur Vergrösserung.</strong></p>
<p><a href="http://pedercapeder.wordpress.com/files/2008/03/wikinomics.jpeg" title="wikinomics.jpeg"><img src="http://pedercapeder.wordpress.com/files/2008/03/wikinomics.thumbnail.jpeg" alt="wikinomics.jpeg" /></a></p>
<p><strong>Tapscott/Williams führen in ihrem Buch die vier Paradigmen Offenheit, Gleichrangikeit, Teilen und Globales Handeln auf. Diese Paradigmen sind die Voraussetzung für das Funktionieren von Wikinomics. Zukunftsgerichtete Unternehmungen sollten ihre Firmenkultur nach diesen Paradigmen ausrichten. In diesem Blogeintrag wird auf das erste Paradigma der Offenheit eingegangen. In den folgenden zwei Blogeinträgen soll die Gleichrangigkeit wie das Teilen etwas näher betrachtet werden. Die Phrase des "Globalen Handelns" scheint eher weniger Wikinomics-spezifisch und wird deshalb nicht genauer beschrieben.</strong></p>
<p>Traditionelle Unternehmungen sind oft geschlossene Einheiten. Dies aus der Überzeugung, dass firmeninternes Know-how zu schützen ist, da es zu den Kernkompetenzen zählt. Vor allem die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sind die Bereiche grösster Geheimhaltung.</p>
<p>Durch Offenheit sollen die Unternehmensgrenzen durchlässiger werden. Ideen von aussen sollen in die Unternehmung dringen können und Produkte und Innovationen beeinflussen. Dies kann einerseits geschehen indem die Kunden als Prosumenten in den Produktionsprozess einbezogen werden oder indem Unternehmungen auf Ideenbörsen nach neuen Innovationen Ausschau halten oder selber Wettbewerbe für Problemlösungsvorschläge ausschreiben. Ein Beispiel für die Offenheit ist der Kanadische Rohstoffförderer <a href="http://www.goldcorp.com/">Goldcorp</a>.</p>
<p>Ende des letzten Jahrtausend war Goldcorp in einer Krise. Die hauseigenen Geologen waren nicht in der Lage neue Goldvorkommen zu erschliessen und die Firma war dem Ruin nahe, als der CEO von Goldcorp beschloss, den <a href="http://www.goldcorpchallenge.com/">Goldcorp Challenge</a> auszuschreiben und im www sämtliche Daten der Schürfgebiete von Goldcorp zu veröffentlichen. Brauchbare Vorschläge für neue Fundstellen wurden mit einem Preisgeld von über einer halben Million $ prämiert. Der Wettbewerb stiess auf reges Interesse und die neuen Vorschläge brachten für Goldcorp die Wende. Der Unternehmenswert stieg von 100 Millionen $ auf 9 Milliarden $ (Tapscott/Williams S. 9).</p>
<p>Heute, wo es Goldcorp wieder gut geht, ist es mit der Offenheit allerdings nicht mehr so weit her. Auf der Homepage von Goldcorp sind jedenfalls keine Daten mehr über die Schürfgebiete zu finden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Crowdsourcing oder: lass andere für dich arbeiten, am liebsten umsonst]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 19:22:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/02/24/crowdsourcing/</guid>
<description><![CDATA[Welcher Community gehörst du an? Hast du schon ein Profil auf Facebook, StudiVZ oder MySpace, oder ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span><span style="font-family:Arial;"><strong>Welcher Community gehörst du an? Hast du schon ein Profil auf <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a>, <a href="http://www.studivz.net/">StudiVZ</a> oder <a href="http://www.myspace.com/">MySpace</a>, oder gar mehrere? Somit hast auch du schon ein Teil des Web selber gestaltet und programmiert. Und damit auch gleichzeitig zur Wertsteigerung deiner Community Webseite beigetragen.</strong></span></span></p>
<p><span><span style="font-family:Arial;">Für 580 Millionen US $ wurde MySpace im Jahr 2005 vom Medienmogul <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/4695495.stm">Rupert Murdoch gekauft</a>. </span></span><span><span style="font-family:Arial;">Der Wert des Unternehmens beruht jedoch fast ausschliesslich aus den von den Usern gestalteten Inhalten. Millionen von Menschen haben mit ihrer eigenen Zeit und technischen Infrastruktur ihr Scherflein zum Wert von MySpace beigetragen. Ähnlich verhält es sich bei anderen Webseiten wie <a href="http://www.youtube.com">Youtube</a>, <a href="http://www.flickr.com/">Flickr</a> etc. Auch in <a href="http://de.secondlife.com/">SecondLife</a> wird die virtuelle Welt massgeblich von den Usern selber gestaltet. </span></span><span><span style="font-family:Arial;">Dieses Vorgehen der Nutzung von Zeit, Fähigkeiten und Ressourcen von Community Mitgliedern wird auch als Crowdsourcing bezeichnet. Findige Manager wollen nun dieses Crowdsourcing Potential für ihr Unternehmen nutzen. Ein Beispiel dafür ist die Firma IBM, die zuerst die Open Source Software Apache unterstützte und mittlerweile<a href="http://www.businessweek.com/innovate/content/feb2007/id20070212_914411_page_2.htm"> in der Linux Community mitarbeitet.</a> (vgl. Tapscott/Williams S.76ff)<br />
</span></span><span><span style="font-family:Arial;">Dabei gibt IBM derzeit jährlich rund 100 Millionen Dollar für die Linuxentwicklung aus, hauptsächlich indem IBM Angestellte an den Linux Projekten mitarbeiten. In der Linux Community arbeiten jedoch gleichzeitig tausende von findigen Köpfen mit und werden dabei gewissermassen ein Teil der Entwicklungsabteilung von IBM. Die Entwicklung und der Unterhalt eines proprietären Betriebssytems würde IBM hingegen eine Milliarde US $ pro Jahr kosten (Cawley in Tapscott/Willams S. 81).</span></span></p>
<p><span><span style="font-family:Arial;"><span>Fortgeschritten ist das Crowdsourcing bei den so genannten Human Intelligence Tasks (HIT). Dies sind Arbeiten, die für den Computer sehr schwierig zu bewältigen sind, für einen Menschen hingegen sehr einfach. Dazu gehört zum Beispiel die Beschlagwortung von Bildern oder die Korrektur von computererzeugten Texten. Die Online Agentur <a href="http://www.mturk.com/mturk/welcome">Mechanical Turk</a>, welche ein Teil von Amazon ist, vermittelt zwischen Unternehmungen und InternetnutzerInnen solche Human Intelligence Tasks. Internetnutzerinnen können sich so beim Zeitvertreib im Netz sogar etwas Geld verdienen, das sie für ihre Tätigkeit im Stücklohn entschädigt werden. In speziellen Foren wie <a href="http://turkers.proboards80.com/">Turker Nation</a> tauschen die Online-TaglöhnerInnen jeweils ihre Erfahrungen aus und warnen ihre Kolleginnen und Kollegen vor Unternehmen mit schlechter Zahlungsmoral.</span></span></span></p>
<p><span><span style="font-family:Arial;"><span><span>Diese Form von Telearbeit wird generell sehr schlecht bezahlt. Lohnnebenleistungen sind nicht inbegriffen und man riskiert, dass die geleistete Arbeit vom Unternehmen abgelehnt wird, um nicht zahlen zu müssen. Seine Existenz wird man sich auf diese Weise nicht sichern können.</span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch eine Revolution!]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 15:07:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/02/23/noch-eine-revolution/</guid>
<description><![CDATA[
Eine weitere Revolution im Netz wird angekündigt. Das Web 2.0 soll dabei von Managern genutzt werd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><ins datetime="00"></ins></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Eine weitere Revolution im Netz wird angekündigt. Das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2">Web 2.0</a> soll dabei von Managern genutzt werden, um neue Geschäftsmodelle zu verwirklichen. Die Schlagwörter dazu sind neben anderen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing">Crowdsourcing</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prosument">Prosument</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Commons-based_peer_production">Peer Production</a> oder im Informationsbereich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_tagging">Social Tagging</a>. Wie kein anderer, prägt der Kanadier Don Tapscott den Begriff Wikinomics. In seinem Bestseller <a href="http://www.wikinomics.com/">„Wikinomics, How Mass Collaboration Changes Everything“</a> beschreibt er die Auswirkungen, die das Konzept Wikinomics auf die Strukturen und Verfahrensweisen von Unternehmen und der gesamten Wirtschaft haben sollen (Tapscott, Williams 2006).</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Ob sich die angekündigte Revolution durchsetzt oder als weitere Web-Blase erweist, wird sich einst herausstellen. In der globalisierten Wirtschaft ist die Vernetzung wie die Nutzung von IT im Wertschöpfungsprozess unverzichtbar. Um Kostenvorteile gegenüber der Konkurrenz herauszuholen bietet es sich an, die Leistungen zu nutzen, die von Online Communities auf freiwilliger und auf idealistischer Basis erstellt werden. Ob sich die Communities dies gefallen lassen ist eine andere Frage. Verlaufen doch die Ideale von Community Mitgliedern und Managern eher diametral als gleichgerichtet.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Dieses Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen stellt laut Tapscott die Herausforderung dar, der sich die modernen Unternehmen stellen müssen. Das ganze bezeichnet er auch als Generationenproblem und er setzt Hoffnungen auf die Net Generation, die mit dem Internet aufwächst ist und dieses Medium ganz alltäglich nutzt. Mehr zur den Net Kids gibt's im Blog von Marion (siehe Blogroll).<br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-family:Arial;">Ein Interview mit Don Tapscott ist auf Youtube zu sehen:</span></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zF0k6dEm0zQ">*hier klicken*</a><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/zF0k6dEm0zQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/zF0k6dEm0zQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wikinomics- revolutionäre Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit?]]></title>
<link>http://pedercapeder.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 17:24:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
<guid>http://pedercapeder.de.wordpress.com/2008/02/19/wikinomics-revolutionare-formen-der-wirtschaftlichen-zusammenarbeit/</guid>
<description><![CDATA[Leistungsnachweis im Fach IGEP, Frühjahrssemester 2008, HTW Chur
Dozenten: Prof. Dr. H. D. Zimmerma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leistungsnachweis im Fach IGEP, Frühjahrssemester 2008, HTW Chur</p>
<p>Dozenten: Prof. Dr. H. D. Zimmermann, August Scherrer- Hug</p>
<p>Student: Rolf Marugg, IW 06</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
