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	<title>welthungerkrise &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/welthungerkrise/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "welthungerkrise"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:44:05 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Everything but (f)arms]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2622</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 13:11:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass ich Joseph Stiglitz ein einziges Mal recht geben würde, hätte ich auch nicht gedacht. Und doc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&#38;item=1178" target="_blank">Joseph Stiglitz </a>ein einziges Mal recht geben würde, hätte ich auch nicht gedacht. Und doch ist es geschehen. Gerade eben bei einem Text, in dem er die amerikanischen Landwirtschaftssubventionen für 25.000 Baumwollfarmer geißelt. Sie führen zu niedrigeren Weltmarktpreisen und dazu, dass etwa Millionen afrikanische Baumwollfarmer von ihren Erzeugnissen nicht leben können. Und schon gar nicht investieren. Da helfen nur höhere Preise. Das findet Stiglitz dann allerdings schon nicht mehr so richtig.<!--more--></p>
<p>Dass Stiglitz das Beispiel der amerikanischen Baumwollplantagen nennt, sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir Europäer schlimmer sind. Wir subventionieren nicht nur die Produktion von landwirtschaftlichen Gütern, sondern auch noch den Export des so entstandenen Überflusses und machen damit in Afrika die einheimische Produktion kaputt.  </p>
<p>Die Preise für Lebensmittel auf dem Weltmarkt sind eben keine Marktpreise, die Angebot und Nachfrage ausdrücken, sondern das Ergebnis unzähliger Interventionen, Subventionen und Marktzugangsbeschränkungen mit unübersehbaren und gegensätzlichen Auswirkungen.</p>
<p>Die Länder, die wegen der gestiegenen Preise in Bedrängnis raten, können sich selbst nicht mit Lebensmitteln versorgen. Kaufen sie sie nun auf dem „Weltmarkt" ein, so müssen die Staaten diese Preise an ihre Bevölkerung weiter geben.</p>
<p>Für die hätte der gestiegene Preis Signalcharakter: Es wäre vielleicht besser, selbst Lebensmittel zu produzieren, statt vor der Hütte auf die Ankunft des Hilfskonvois zu warten. Wenn Weltbank und UN nun die erhöhten Preise durch zusätzliche Subventionen negieren, bleibt bis zur nächsten Krise alles beim Alten.</p>
<p>Höhere Preise sind für die Ärmsten der Armen ein Segen. Weil sie selbst davon profitieren können, wenn sie anfangen, etwas herzustellen. Dafür braucht es offene Märkte und vor allen Dingen Investitionen und Lager-, Transport- und Kommunikationsinstrumente. Damit der Bauer den Preis seines Erzeugnisses kennt, bevor er auf den Markt fährt.</p>
<p>Das Reiskartell,dass die Thailänder planen, wird eine solche Entwicklung übrigens ungewollt beschleunigen. Es sorgt für höhere Preise und schafft deshalb für andere einen Anreiz, sich aus der Abhängigkeit zu befreien. Durch eigene Produktion oder durch Substitution. Anders gesagt: Der Markt wird´s richten. Nur der Markt. Nicht Joseph Stiglitz, nicht die Weltbank und auch nicht die  UN.</p>
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