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	<title>wasserzahler &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/wasserzahler/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wasserzahler"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 05:41:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Zeugen, Klempner und Roxanne. Und ich mittendrin. Guten Morgen. ]]></title>
<link>http://unwort.wordpress.com/?p=183</link>
<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 21:30:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Basti</dc:creator>
<guid>http://unwort.wordpress.com/?p=183</guid>
<description><![CDATA[Nach sechs Wochen unerquicklicher Arbeit an erstaunlich langweiligen Hausarbeiten freut sich der han]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach sechs Wochen unerquicklicher Arbeit an erstaunlich langweiligen Hausarbeiten freut sich der handelsübliche Student, seine Semesterferien so begehen zu können, wie der Rest Deutschlands denkt, dass er es ohnehin tut: Emsig an der Matratze horchend.</p>
<p>Um so unerfreulicher ist es dann, wenn das Schicksal wie ein Dozent auf Droge den Rotstift zückt und die schöngeistig-schlummernden Pläne des Studenten effektvoll durchkreuzt.</p>
<p>So geschehen am letzten Donnerstag. Stud.phil. B. J. Kruse wälzt sich gerade in morgendlichen sittenwidrigen Träumen hin und her, da klingelt es um 9.03 Uhr an der Tür.</p>
<p>Ich schlurfe also hin, öffne selbige und starre entnervt in den leicht modrig riechenden Hausflur, in der Erwartung, olfaktorisch ähnliche Zeugen Jehovas zu entdecken, die mich vom morgigen Ende der Welt überzeugen wollen (in morgendlicher Stimmung bin ich dem Ende der Welt gegenüber übrigens stets aufgeschlossener).</p>
<p>Die Zeugen Jehoavs tragen heute aber ihre Ausgehuniform, denke ich noch, als es auf einmal spricht: "Guten Morgen, Firma techem, ich komme, weil <em>blah </em>... Aushang im Treppenhaus ... Installierung eines Zählers ... <em>blah </em>... Keller ... und den Wasserhahn jetzt mal aufdrehen."<!--more--></p>
<p>Ich verstehe nur Bahnhof. Das sieht man mir anscheinend an, und so bahnt sich der techem-Mann an dem wirren, aus dem Mund stinkenden Wesen mit dem blaukarierten Schlafanzug, das ich bin, einen Weg vorbei und findet auf Anhieb das Badezimmer. Ich schlurfe hinterher.</p>
<p>Der Mann erzählt munter weiter. "Ja <em>blah</em>. Und Zähler ... besser messen ... Wasserhahn auf, Druckluft <em>blah </em>... wollen wir ja nicht, nech? Haha."  Und er dreht meinen Wasserhahn auf.</p>
<p>Dass da nichts rauskommt, wundert mich nur deswegen nicht, weil ich ohnehin nichts von dem ganzen Geschehen mitbekomme. Also nicht etwa deswegen, weil ich seine Ausführungen über das Wesen unserer Wasserversorgung im Allgemeinen und die Pläne der techem-Männer für den heutigen Tag im Speziellen verstanden hätte.</p>
<p>Munter redend bahnt sich der techem-Mann den Weg zurück zur Tür, spricht sowas wie "Auf Wiedersehen" und verschwindet in den Weiten des modrigen Flurs. Ich schaue mich leicht erstaunt in meinem Badezimmer um, springe aber aus Furcht vor dem noch ungewünschten Wachwerden mit milde gelenkigen Sprüngen wieder in Richtung Bett.</p>
<p>Das Einschlafen gestaltet sich ein wenig schwierig, weil ich jetzt alle zwei Minuten im Hausflur eine Klingel höre und eine freundliche Stimme, die zu einem Monolog über die Wasserzähler ansetzt.</p>
<p>Trotzdem befinde ich mich gerade wieder auf der Auffahrt ins Reich der Träume, als es um 9.36 Uhr an der Tür klingelt. Leicht entnervt schäle ich mich aus der Bettdecke. Wenn das jetzt die Zeugen Jehovas sind, reiße ich mir die Klamotten von Leib, stecke mir zwei Korken in die Nasenlöcher, übergieße mich mit H-Milch und gebe mich, die Monogamie verfluchend und den modrigen Flur mit meiner Klobürste segnend, als Reinkarnation unseres Herrn Jesus Christus (dem Jahwe sein Sohn) zu erkennen.</p>
<p>In Gedanken habe ich die Korken schon in der Hand, da erkenne ich, dass es wieder nur der Mann von techem ist, der zu einem entschuldigenden Monolog ansetzt: "Ja, das tut uns nun leid, <em>blah </em>... technische Schwierigkeiten, wir können den Zähler nicht anbringen <em>blah </em>... neuer Aushang dann ... <em>blah </em>..."</p>
<p>Und redend eilt er in mein Badezimmer, dreht meinen Wasserhahn zu und sondert einen Scherz ab, vielleicht den: "Wir wollen ja nicht, dass bei Ihnen das Wasser läuft, wenn Sie nicht da sind, nech? Haha." Entschuldigt sich und geht.</p>
<p>Ich stehe da wie dem Jahwe sein Sohn ohne Latschen und schwinge mich, nun doch unerfreulich wach, in mein Bett.</p>
<p>Ich versuche mit Gewalt, einzuschlafen. Die Schlafexperten unter Ihnen wissen, dass das nie funktioniert.  Und die Philosophen unter Ihnen wissen: Schlaf ist wie Liebe. Er kommt immer dann, wenn man nicht an ihn denkt (und wenn man ihn nicht gebrauchen kann).</p>
<p>Ich liege also da und höre dem techem-Mann zu, wie er den Rest des Mietblocks über seine technischen Schwierigkeiten informiert, die Wasserhähne zudreht und denselben Witz macht, haha.</p>
<p>Als der techem-Mann endlich fertig ist, könnte ich schlafen.</p>
<p>Da läuft eine Frau den Hausflur entlang. Es muss ein wahres Monstrum von Frau sein, denn ich höre jeden ihrer Schritte, wie er im modrigen Flur widerhallt. Es muss eine <em>Roxanne </em>sein, morgens um halb zehn in einem kurzen roten Kleidchen, mit Absätzen, die so hoch sind wie meine Klobürste lang ist. Jedenfalls knallen ihre Schuhe ihren "Ich-habe-ganz-teure-Schuhe-die-ganz-hohe-Absätze-haben-ähihihi"-Sopran in mein Hirn, das inzwischen vollends wach ist.</p>
<p>Ich stehe auf.</p>
<p>Wenn jeder Tag so anfangen würde, wäre ich ein potentieller Amokläufer. Und alle Welt würde denken, die Killerspiele wären Schuld.</p>
<p>Unwort des Tages: Wasserzähler.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BGH: Abrechnung der Wasserkosten nach dem Anteil der Wohnfläche, wenn nicht alle Mietwohnungen mit einem Wasserzähler  ausgerüstet sind]]></title>
<link>http://mietrecht.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 11:00:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>mietrecht</dc:creator>
<guid>http://mietrecht.wordpress.com/?p=78</guid>
<description><![CDATA[Bundesgerichtshof
Mitteilung der Pressestelle

Nr. 52/2008
Abrechnung der Wasserkosten nach dem Ante]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>Bundesgerichtshof</h3>
<p><strong>Mitteilung der Pressestelle</strong></p>
<hr size="1" noshade="noshade" />
<p align="justify">Nr. 52/2008</p>
<p><strong>Abrechnung der Wasserkosten nach dem Anteil der Wohnfläche, wenn nicht alle Mietwohnungen mit einem Wasserzähler</strong></p>
<p><strong>ausgerüstet sind</strong></p>
<p align="justify">Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob der Vermieter einer Wohnung bei der Betriebskostenabrechnung die Kosten der Wasserversorgung und Entwässerung verbrauchsabhängig abrechnen muss oder ob er den Anteil der Wohnfläche zugrunde legen darf, wenn - bis auf eine - alle übrigen Wohnungen im Gebäude mit einem Wasserzähler ausgerüstet sind.</p>
<p align="justify">Dem heute verkündeten Urteil liegt im Wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde: Die Klägerin rechnete die Kosten der Wasserversorgung und Entwässerung nach dem Anteil der Wohnfläche der den Beklagten vermieteten Wohnung ab. Seit März 2003 sind - mit einer Ausnahme - alle Wohnungen des Gebäudes mit einem Wasserzähler ausgestattet, auch die Wohnung der Beklagten. In der Betriebskostenabrechnung für den Abrechnungszeitraum 2004 legte die Klägerin die Wasserkosten weiterhin nach dem Anteil der Wohnfläche auf die Mieter um. Dabei ergab sich zu Lasten der Beklagten ein Betrag von 557,60 €. Daraus resultierte eine Nachforderung in Höhe von 99,60 €, die unter anderem Gegenstand der Klage ist. Die Beklagten machten geltend, dass die Klägerin wegen der vorhandenen Wasserzähler verpflichtet sei, die Wasserkosten nach Verbrauch abzurechnen; unter Berücksichtigung der von der Wasseruhr abgelesenen Werte ergebe sich ein Betrag von lediglich 227,47 € und dementsprechend ein Guthaben zu ihren Gunsten.</p>
<p align="justify">Die Klage war in den Vorinstanzen erfolgreich. Der Bundesgerichtshof hat die vom Berufungsgericht zugelassene Revision der Beklagten zurückgewiesen.</p>
<p align="justify">Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Klägerin berechtigt ist, die Kosten der Wasserversorgung und Entwässerung nach dem Anteil der Wohnfläche auf die Mieter umzulegen. Diesen Abrechnungsmaßstab sieht § 556a Abs. 1 Satz 1 BGB grundsätzlich vor, sofern die Parteien - wie hier - nichts anderes vereinbart haben und keine gesetzlichen Sonderregelungen bestehen. Zu einer Abrechnung nach dem erfassten Wasserverbrauch wäre die Klägerin nach § 556a Abs. 1 Satz 2 BGB nur verpflichtet, wenn alle Mietwohnungen mit einem Wasserzähler ausgestattet wären; das ist hier jedoch nicht der Fall.</p>
<p align="justify">Bloße Zweifel der Beklagten an der Billigkeit der Wohnfläche als Umlagemaßstab genügen nicht, um eine Änderung des gesetzlichen Umlageschlüssels zu rechtfertigen. Lediglich für besondere Ausnahmefälle geht der Gesetzgeber davon aus, dass ein Anspruch des Mieters auf ein Abweichen von dem in § 556a Abs. 1 Satz 1 BGB vorgesehenen Flächenschlüssel bestehen kann. Das setzt voraus, dass es im Einzelfall zu einer krassen Unbilligkeit kommt. Dieses Erfordernis ist hier jedoch nicht erfüllt.</p>
<p align="justify">Urteil vom 12. März 2008 - VIII ZR 188/07</p>
<p align="justify">AG Berlin-Mitte - 11 C 238/06 - Urteil vom 5. Januar 2007</p>
<p align="justify">LG Berlin - 62 S 62/07 - Urteil vom 21. Mai 2007</p>
<p align="justify">Karlsruhe, den 12. März 2008</p>
<p><span> Pressestelle des Bundesgerichtshofs<br />
76125 Karlsruhe<br />
Telefon (0721) 159-5013<br />
Telefax (0721) 159-5501</span></p>
<hr />Quelle: <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#38;Art=pm&#38;Datum=2008&#38;nr=43095&#38;Blank=1" target="_blank">Link zur Mitteilung der Pressestelle des BGH</a></p>
<hr />
]]></content:encoded>
</item>

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