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	<title>verschiedene-texte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "verschiedene-texte"</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 17:33:46 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Joachim Ringelnatz: Fußball (nebst Abart und Ausartung)]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=715</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 21:38:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2008/06/10/joachim-ringelnatz-fusball-nebst-abart-und-ausartung/</guid>
<description><![CDATA[ Fußball (nebst Abart und Ausartung)
Der Fußballwahn ist eine Krank-
Heit, aber selten, Gott sei D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong> Fußball (nebst Abart und Ausartung)</strong></p>
<p style="text-align:center;">Der Fußballwahn ist eine Krank-<br />
Heit, aber selten, Gott sei Dank.<br />
Ich kenne wen, der litt akut<br />
An Fußballwahn und Fußballwut.<br />
Sowie er einen Gegenstand<br />
In Kugelform und ähnlich fand,<br />
So trat er zu und stieß mit Kraft<br />
Ihn in die bunte Nachbarschaft.<br />
Ob es ein Schwalbennest, ein Tiegel,<br />
Ein Käse, Globus oder Igel,<br />
Ein Krug, ein Schmuckwerk am Altar,<br />
Ein Kegelball, ein Kissen war,<br />
Und wem der Gegenstand gehörte,<br />
Das war etwas, was ihn nicht störte.<br />
Bald trieb er eine Schweineblase,<br />
Bald steife Hüte durch die Straße.<br />
Dann wieder mit geübtem Schwung<br />
Stieß er den Fuß in Pferdedung.<br />
Mit Schwamm und Seife trieb er Sport.<br />
Die Lampenkuppel brach sofort.<br />
Das Nachtgeschirr flog zielbewußt<br />
Der Tante Berta an die Brust.<br />
Kein Abwehrmittel wollte nützen,<br />
Nicht Stacheldraht in Stiefelspitzen,<br />
Noch Puffer außen angebracht.<br />
Er siegte immer, 0 zu 8.<br />
Und übte weiter frisch, fromm, frei<br />
Mit Totenkopf und Straußenei.<br />
Erschreckt durch seine wilden Stöße,<br />
Gab man ihm nie Kartoffelklöße.<br />
Selbst vor dem Podex und den Brüsten<br />
Der Frau ergriff ihn ein Gelüsten,<br />
Was er jedoch als Mann von Stand<br />
Aus Höflichkeit meist überwand.<br />
Dagegen gab ein Schwartenmagen<br />
Dem Fleischer Anlaß zum Verklagen.<br />
Was beim Gemüsemarkt geschah,<br />
Kommt einer Schlacht bei Leipzig nah.<br />
Da schwirrten Äpfel, Apfelsinen<br />
Durch Publikum wie wilde Bienen.<br />
Da sah man Blutorangen, Zwetschen<br />
An blassen Wangen sich zerquetschen.<br />
Das Eigelb überzog die Leiber,<br />
Ein Fischkorb platzte zwischen Weiber.<br />
Kartoffeln spritzten und Zitronen.<br />
Man duckte sich vor den Melonen.<br />
Dem Krautkopf folgten Kürbisschüsse.<br />
Dann donnerten die Kokosnüsse.<br />
Genug! Als alles dies getan,<br />
Griff unser Held zum Größenwahn.<br />
Schon schäkernd mit der U-Bootsmine<br />
Besann er sich auf die Lawine.<br />
Doch als pompöser Fußballstößer<br />
Fand er die Erde noch viel größer.<br />
Er rang mit mancherlei Problemen.<br />
Zunächst: Wie soll man Anlauf nehmen?<br />
Dann schiffte er von dem Balkon<br />
Sich ein in einem Luftballon.<br />
Und blieb von da an in der Luft.<br />
Verschollen. Hat sich selbst verpufft. –<br />
Ich warne euch, ihr Brüder Jahns,<br />
Vor dem Gebrauch des Fußballwahns!</p>
<p style="text-align:center;">- <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Ringelnatz" target="_blank"><strong>Joachim Ringelnatz</strong></a> , 1883 - 1934,<br />
Aus: Turngedichte -</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Regisseur, Produzent, Schauspieler, Komiker und Komponist: Charlie Chaplin]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=591</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 07:42:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2008/04/16/der-regisseur-produzent-schauspieler-komiker-und-komponist-charlie-chaplin/</guid>
<description><![CDATA[Jeder Tag, an dem du nicht lächelst,
ist ein verlorener Tag.
- Charlie Chaplin -

Charlie Chaplin w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong><span style="color:#ff6600;">Jeder Tag, an dem du nicht lächelst,<br />
ist ein verlorener Tag.</span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="color:#ff6600;">- Charlie Chaplin -<br />
</span></strong></p>
<p>Charlie Chaplin wurde am <strong>16.04.1889</strong> als Kind eines Schauspielerpaars in London geboren.<br />
(119 Jahre wäre er heute geworden ;-) )<br />
Er wuchs, aufgrund des frühen Todes seines Vaters und der psychischen Erkrankung seiner Mutter zum Teil in Heimen auf.<br />
Charlie Chaplin war ein englischer Regisseur, Produzent, Schauspieler, Komiker und Komponist.</p>
<p>Chaplin begann seine Karriere mit fünf Jahren am Theater in England, hier spielte er einen Gassenjungen.<br />
Seine erste Hauptrolle bekam er <strong>1901</strong>.</p>
<p><strong>1913</strong> war der Beginn seiner Filmkarriere, in diesem Jahr wurde er bei seiner zweiten USA-Tournee  von der Keystone-Filmgesellschaft entdeckt.</p>
<p><strong>1917</strong> ( Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg)  begann eine politische Kampagne gegen Chaplin , weil er sich nicht freiwillig als Soldat gemeldet hatte.</p>
<p><strong>1918</strong> heiratete der 28-jährige Chaplin die 16-jährige Schauspielerin Mildred Harris. Die Ehe hielt bis ins Jahr 1920.</p>
<p><strong>1919 </strong>gründete Chaplin zusammen mit anderen Schauspielern die Firma "United Artists", die den Beteiligten nicht nur unabhängige Filmproduktionen, sondern auch den Filmverleih ermöglicht.</p>
<p>Sein erster selbstproduzierte Film "The Kid "war zugleich auch sein erster Langfilm: am 6.02.1921 wurde dieser uraufgeführt, ein Stummfilm von 51 Minuten mit teilweise autobiografischen Zügen.</p>
<p><strong>1921</strong> startete Chaplin eine Europareise und schrieb ein Buch mit dem Titel "My Trip Abroad"</p>
<p><strong>1924 </strong>heiratete Lita Grey, aus der Ehe gehen zwei Söhne hervor. Die Ehe hielt bis 1927. Die Scheidung wurde zum öffentlichen Skandal.</p>
<p><strong>1936</strong> erschien der Film "Moderne Zeiten". Der Film geriet in den USA unter heftigen Beschuss, er wurde als systemfeindlich und antikapitalistisch verurteilt.</p>
<p><strong>1936</strong> heiratete Chaplin heimlich die Schauspielerin Paulette Goddard. Bis 1942 hielt diese Ehe.</p>
<p><strong>1940</strong> war die Premiere von Chaplins erstem Tonfilm "The Great Dictator". Diesen Anti-Hitler-Film wollte die US-amerikanische Zensurbehörde zuerst nicht genehmigen.</p>
<p>Im Juni <strong>1943</strong> heiratete Chaplin Oona O’Neill, aus dieser Ehe gehen 8 Kinder hervor.</p>
<p><strong>1947</strong> muß Chaplin wiederholt vor dem "Untersuchungsausschuß für unamerikanische Umtriebe" aussagen. Man versuchte ihm die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen.</p>
<p>Ebenfalls <strong>1947</strong> veröffentlicht er in einer englischen Wochenzeitung den Artikel "Ich erkläre Hollywood den Krieg!".</p>
<p>Im September <strong>1952 </strong>verließ Chaplin die Vereinigten Staaten für einen Kurzbesuch in England. Als Hoover davon erfuhr, verhinderte er durch ein Verfahren (wegen subversiver Tätigkeiten) Chaplins Rückkehr in die Vereinigten Staaten.</p>
<p>Chaplin beschließ in Europa zu bleiben und läßt sich mit seiner Familie im Dezember <strong>1952</strong> in die Schweiz  Genfersee nieder.</p>
<p><strong>1957</strong> verarbeitete Chaplin seine bitteren Erfahrungen mit den USA in der Satire "Ein König in New York".</p>
<p><strong>1967</strong> drehte Chaplin den Film "Die Gräfin von Hongkong ".</p>
<p><strong>1972 </strong>erhielt er den amerikanischen Filmpreis "Oscar" für sein Lebenswerk und wurde in den USA rehabilitiert.</p>
<p><strong>1975</strong> wurde Chaplin geadelt.</p>
<p>Am 25. Dezember <strong>1977 </strong>verstarb Chaplin im Alter von 88 Jahren.</p>
<p>Zwei Monate nach Chaplins Tod wurde seine Leiche vom Friedhof  gestohlen. Die Täter wollten von den Hinterbliebenen Geld erpressen. Die Täter wurden gefasst und Chaplins sterbliche Überreste wurden erneut beerdigt.</p>
<p>Linktipps:</p>
<p><strong><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Chaplin" target="_blank">* Wikipedia</a></strong></p>
<p><strong><a title="Webseite" href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ChaplinCharlie/" target="_blank">*Biographie</a></strong></p>
<p><strong><a title="Google-Bilder" href="http://images.google.com/images?q=Charlie+Chaplin&#38;hl=de&#38;newwindow=1&#38;rlz=1G1GGLQ_DEDE254&#38;pwst=1&#38;um=1&#38;ie=UTF-8&#38;sa=X&#38;oi=images&#38;ct=title" target="_blank">*Bilder </a></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ringelnatz: Ohrwurm und Taube]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=570</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 08:26:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2008/04/09/ringelnatz-ohrwurm-und-taube/</guid>
<description><![CDATA[Ohrwurm und Taube
Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden.
Sie haßte den Ohrwurm ebenso.
Da trafe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ohrwurm und Taube</p>
<p>Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden.<br />
Sie haßte den Ohrwurm ebenso.<br />
Da trafen sich eines Tages die beiden<br />
in einer Straßenbahn irgendwo.</p>
<p>Sie schüttelten sich erfreut die Hände<br />
und lächelten liebenswürdig dabei<br />
und sagten einander ganze Bände<br />
von übertriebener Schmeichelei.</p>
<p>Doch beide wünschten sie sich im stillen,<br />
der andre möge zum Teufel gehn,<br />
und da es geschah nach ihrem Willen,<br />
so gab es beim Teufel ein Wiedersehn.</p>
<p>- <strong><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Ringelnatz" target="_blank">Joachim Ringelnatz</a></strong>, 1883 bis 1934 -</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedicht von Ringelnatz: Aus meiner Kinderzeit]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2008/01/23/gedicht-von-ringelnatz-aus-meiner-kinderzeit/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 14:30:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2008/01/23/gedicht-von-ringelnatz-aus-meiner-kinderzeit/</guid>
<description><![CDATA[Aus meiner Kinderzeit
Vaterglückchen, Mutterschößchen,
Kinderstübchen, trautes Heim,
Knusperhexl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="color:#000000;"><strong>Aus meiner Kinderzeit</strong></span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;">Vaterglückchen, Mutterschößchen,<br />
Kinderstübchen, trautes Heim,<br />
Knusperhexlein, Tante Rös'chen<br />
Kuchen schmeckt wie Fliegenleim.</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;">Wenn ich in die Stube speie<br />
Lacht mein Bruder wie ein Schwein<br />
Wenn er lacht, haut meine Schwester,<br />
Wenn sie haut, weint Mütterlein.</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;">Wenn die weint, muß Vater fluchen.<br />
Wenn er flucht, trinkt Tante Wein<br />
Trinkt sie Wein, schenkt sie mir Kuchen:<br />
Wenn ich Kuchen kriege, muß ich spein.</span></p>
<div><span style="color:#000000;">- <strong><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelnatz" target="_blank">Joachim Ringelnatz</a></strong> -</span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedicht von Joachim Ringelnatz: Übergewicht]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2008/01/17/gedicht-von-joachim-ringelnatz-ubergewicht/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 10:38:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2008/01/17/gedicht-von-joachim-ringelnatz-ubergewicht/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp;

Es stand nach einem Schiffsuntergange
Eine Briefwaage auf dem Meeresgrund.
Ein Walfisch betr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center">&#160;</p>
<div align="center"></div>
<p align="center"><font color="#ff6600">Es stand nach einem Schiffsuntergange<br />
Eine Briefwaage auf dem Meeresgrund.<br />
Ein Walfisch betrachtete sie bange,<br />
Beroch sie dann lange,<br />
Hielt sie für ungesund,<br />
Ließ alle Achtung und Luft aus dem Leibe,<br />
Senkte sich auf die Wiegescheibe<br />
Und sah - nach unten schielend - verwundert:<br />
Die Waage zeigte über Hundert.</font></p>
<div align="center"></div>
<div align="center"><font color="#ff6600"><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelnatz" title="Wikipedia" target="_blank">- Joachim Ringelnatz -</a></b></font></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Joachim Ringelnatz: Ein Pflasterstein]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/12/02/joachim-ringelnatz-ein-pflasterstein/</link>
<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 17:09:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/12/02/joachim-ringelnatz-ein-pflasterstein/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp;
Ein Pflasterstein,
 Der war einmal
 Und wurde viel beschritten.
 Er schrie: &#8220;Ich bin ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center">&#160;</p>
<h3 align="center"><font color="#99cc00">Ein Pflasterstein,</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Der war einmal</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Und wurde viel beschritten.</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Er schrie: "Ich bin ein Mineral</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Und muß mir ein für allemal</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Dergleichen streng verbitten!"</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Jedoch den Menschen fiel's nicht ein,</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Mit ihm sich zu befassen,</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Denn Pflasterstein bleibt Pflasterstein</font></h3>
<h3 align="center"><font color="#99cc00"> Und muß sich treten lassen.</font></h3>
<h4 align="center"><font color="#99cc00"></p>
<p></font><font color="#99cc00">- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Ringelnatz" title="Wikipedia" target="_blank">Joachim Ringelnatz</a>, (1883 - 1934),<br />
deutscher Lyriker, Erzähler und Maler -</font></h4>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wilhelm Busch: Die Selbstkritik hat viel für sich]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/11/26/wilhelm-busch-die-selbstkritik-hat-viel-fur-sich/</link>
<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 17:23:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/11/26/wilhelm-busch-die-selbstkritik-hat-viel-fur-sich/</guid>
<description><![CDATA[Die Selbstkritik hat viel für sich.
  Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
  So hab ich erstens den Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><font color="#ff9900">Die Selbstkritik hat viel für sich.<br />
</font> <font color="#ff9900"> Gesetzt den Fall, ich tadle mich:<br />
</font> <font color="#ff9900"> So hab ich erstens den Gewinn,<br />
</font> <font color="#ff9900"> Daß ich so hübsch bescheiden bin;<br />
</font> <font color="#ff9900"> Zum zweiten denken sich die Leut,<br />
</font> <font color="#ff9900"> Der Mann ist lauter Redlichkeit;<br />
</font> <font color="#ff9900"> Auch schnapp ich drittens diesen Bissen<br />
</font> <font color="#ff9900"> Vorweg den andern Kritiküssen;<br />
</font> <font color="#ff9900"> Und viertens hoff ich außerdem<br />
</font> <font color="#ff9900"> Auf Widerspruch, der mir genehm.<br />
</font> <font color="#ff9900"> So kommt es denn zuletzt heraus,<br />
</font> <font color="#ff9900"> Daß ich ein ganz famoses Haus.</font></p>
<p align="center"><font color="#ff9900">- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Busch" title="Wikipedia" target="_blank">Wilhelm Busch</a> - </font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christian Morgenstern: Der Schnupfen]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/11/22/christian-morgenstern-der-schnupfen/</link>
<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 18:31:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/11/22/christian-morgenstern-der-schnupfen/</guid>
<description><![CDATA[Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,
auf daß er sich ein Opfer fasse
&nbsp;
- und stürzt alsbald ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h4 align="center"><font color="#33cccc">Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,<br />
auf daß er sich ein Opfer fasse</font></h4>
<p align="center">&#160;</p>
<h4 align="center"><font color="#33cccc">- und stürzt alsbald mit großem Grimm<br />
auf einen Menschen namens Schrimm.</font></h4>
<p align="center">&#160;</p>
<h4 align="center"><font color="#33cccc">Paul Schrimm erwidert prompt: "Pitschü!"</font></h4>
<h4 align="center"><font color="#33cccc"> und hat ihn drauf bis Montag früh.</font></h4>
<p class="vers" align="center">&#160;</p>
<h5 align="center"><font color="#003366"><font color="#33cccc">- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern" title="Wikipedia" target="_blank">Christian Morgenstern</a> -</font><br />
</font></h5>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Joachim Ringelnatz: Die Ameisen]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/11/14/joachim-ringelnatz-die-ameisen/</link>
<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 14:51:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/11/14/joachim-ringelnatz-die-ameisen/</guid>
<description><![CDATA[
In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="poem" align="center">
<h3><span style="color:#000000;">In Hamburg lebten zwei Ameisen,<br />
Die wollten nach Australien reisen.<br />
Bei Altona auf der Chaussee<br />
Da taten ihnen die Beine weh,<br />
Und da verzichteten sie weise<br />
Denn auf den letzten Teil der Reise.</span></h3>
<p align="center"><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<h3><span style="color:#000000;">(So will man oft und kann doch nicht<br />
Und leistet dann recht gern Verzicht.)</span></h3>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Theodor Fontane: Überlaß es der Zeit]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/11/03/theodor-fontane-uberlas-es-der-zeit/</link>
<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 21:28:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/11/03/theodor-fontane-uberlas-es-der-zeit/</guid>
<description><![CDATA[Erscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuchs nicht mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><font color="#003366">Erscheint dir etwas unerhört,<br />
Bist du tiefsten Herzens empört,<br />
Bäume nicht auf, versuchs nicht mit Streit,<br />
Berühr es nicht, überlaß es der Zeit.<br />
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,<br />
Am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,<br />
Am dritten hast du's überwunden;<br />
Alles ist wichtig nur auf Stunden,<br />
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,<br />
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.</font></p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center"><font color="#003366">- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Fontane" title="Wikipedia" target="_blank">Theodor Fontane</a>, 1819-1898 -</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Joachim Ringelnatz : Man selber]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/10/29/joachim-ringelnatz-man-selber/</link>
<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:11:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/10/29/joachim-ringelnatz-man-selber/</guid>
<description><![CDATA[ Wenn wir über uns selber springen,
Werden uns alle Pläne gelingen. –
Hopla! – Das werfe ich n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="color:#000000;"> Wenn wir über uns selber springen,<br />
Werden uns alle Pläne gelingen. –<br />
Hopla! – Das werfe ich nur so hin,<br />
Weiß ich doch gar nicht, wer ich bin.</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;">Man sollte rechtzeitig den Mut haben,<br />
Selbst zu beginnen, sich selbst zu begraben.<br />
Diese und ähnliche (für die Jungen<br />
Ganz unwichtigen) Beschäftigungen<br />
Sind mir noch nie so ganz ehrlich gelungen.</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<p align="center"><span style="color:#000000;">Und doch sind wir selber das Wichtigste<br />
Und die Mitmenschen das Nichtigste.<br />
Man wird über solchen Bekenntnissen<br />
Leicht in die Philosophie gerissen.<br />
Und dann sollte man umdrehen<br />
Irgendwo anders hingehen,<br />
Spiegel zertrümmern und sich umsehen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Kind&#8230;..]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2007/10/29/ein-kind/</link>
<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 20:05:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.de.wordpress.com/2007/10/29/ein-kind/</guid>
<description><![CDATA[Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird,
bekommt ein schlechtes Gewissen.
Ein Kind, das verhöhnt w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird,<br />
bekommt ein schlechtes Gewissen.<br />
Ein Kind, das verhöhnt wird,<br />
lernt Schüchternheit.<br />
<span style="font-size:0;"> </span> Ein Kind, das geschlagen wird,<br />
lernt selbst zu schlagen.</strong></p>
<p style="font-family:Arial;"><strong>Aber:<br />
Ein Kind, das ermuntert wird,<br />
lernt Selbstvertrauen.<br />
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird,<br />
<span style="font-size:0;"> </span> lernt Geduld.<br />
Ein Kind, das gelobt wird,<br />
lernt Bewertung.<br />
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt,<br />
lernt Gerechtigkeit.<br />
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt,<br />
lernt Freundschaft.<br />
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf,<br />
<span style="font-size:0;"> </span> lernt Vertrauen.<br />
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,<br />
lernt Liebe in dieser Welt zu empfangen.<br />
</strong><em><font color="#b63421"><br />
- Verfasser unbekannt - </font></em></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
