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	<title>us-wirtschaft &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "us-wirtschaft"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 13:28:16 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der alte Mann und die Geldpolitik – Warum Alan Greenspan die aktuelle Finanzkrise mit zu verantworten hat]]></title>
<link>http://durchblick.wordpress.com/?p=63</link>
<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 15:07:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lüdde</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schon 2005 warnte der frühere Chef der amerikanischen Notenbank (Federal Reserve, kurz: Fed), Alan ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Schon 2005 warnte der frühere Chef der amerikanischen Notenbank (Federal Reserve, kurz: Fed), Alan<a href="http://durchblick.wordpress.com/files/2008/08/greenspan.jpg"><img class="size-medium wp-image-64 alignleft" style="margin:10px;" src="http://durchblick.wordpress.com/files/2008/08/greenspan.jpg?w=136" alt="" width="136" height="125" /></a> Greenspan: im amerikanischen Immobilienmarkt hat sich ein Blase gebildet. Dass sie nun vor einigen Monaten geplatzt ist, scheint er nicht<span> </span>verinnerlicht zu haben – doch das ist<span> </span>zweitrangig. Am 4. August hat Greenspan in der britischen Ausgabe der Financial Times<span> </span>einen <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/3aaef4f6-623f-11dd-9ff9-000077b07658.html" target="_blank">Artikel</a> verfasst, in dem er dazu aufruft, die Rufe nach staatlicher Intervention in den Finanzmarkt abzuwehren. Meiner Auffassung nach vernachlässigt er dabei einige Aspekte sträflich, die auch seine eigene Politik als Chef der Fed von 1987-2006 betreffen. Um eben jene Aspekte soll es hier gehen.<!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Greenspan doziert, dass der Kreditengpass der letzten Monate sich von den Krisen der vergangenen 20 Jahre unterscheidet. Der Unterschied bestehe darin, dass sich durch das Platzen der Immobilienmarktblase vielen Immobilien- und Konsumkreditausfälle und der zurückhaltenden Kreditvergabe zwischen den Banken eine tiefe Angst vor Insolvenz in den Finanzinstitutionen breitgemacht hat, die dazu führt, eben selbst ihr Geld zurückzuhalten und es nicht kurzfristig auf dem Inter-Bank-Markt und dem regulären Kreditmarkt zu verleihen, wie es eigentlich üblich ist. Leider geht Greenspan nicht den konsequenten Schritt weiter und fragt, warum es eigentlich zu dieser Blase gekommen ist (1) und warum ihr Platzen zu solch einer massiven Finanzmarktkrise geführt hat (2).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte vml 1]&#62;                      &#60;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Erstens möchten auch Amerikaner mit niedrigem Einkommen gern ein Eigenheim besitzen. Das ist ihnen nicht zu verdenken und in Deutschland im Übrigen auch so. Die Fed unter Greenspan hat fast zwei Jahrzehnte lang hervorragende Anreize dafür geliefert, sich, auch wenn das Eigenkapital knapp ist, ein Haus zu kaufen oder zu bauen. Denn Geld war lange Zeit „billig“ (1). Das bedeutet: Geschäftsbanken konnten sich US-Dollar zu einem relativ niedrigen Zinssatz von der Fed holen und mit einem Profit in Form eines Kredites an die Konsumenten weiterreichen. Niedrige Zinsen kurbeln die Investitionen und den Konsum an, gewöhnen aber auch die Konsumenten daran, dass Geld immer unproblematisch verfügbar ist, um ihre Kredite und Ausgaben zu refinanzieren, also einen neuen Kredit aufzunehmen. Während die Fed nach dem 2. Weltkrieg in Zeiten von Rezession oder Krisen den Leitzins senkte und ihn nach dem Durchschreiten der Talsohle wieder anhob, senkte sich der Leitzins unter Greenspan dauerhaft ab (siehe Grafik: Leitzins zwischen 1965-2008). <a href="http://durchblick.files.wordpress.com/2008/08/ffrate2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-67" style="margin:10px;" src="http://durchblick.wordpress.com/files/2008/08/ffrate2.jpg" alt="" width="503" height="189" /></a>Ab dem Jahr 2000 wurde „easy money“ (billiges Geld) gar zur Regel. Amerikanische Konsumenten konnten so dauerhaft auf Pump leben, sich ein Haus leisten und hatten zwischenzeitlich sogar eine insgesamt negative Sparquote. Durch den induzierten Boom stiegen die Preise für Immobilien stark an, was die Kreditwürdigkeit für Konsumenten sogar noch erhöhte. Eine Spirale also, basierend auf Vertrauen und billigem Geld.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Natürlich hatten auch die Finanzinstitute das Profit-Potenzial dieser Entwicklung erkannt. Mit zusammengeschusterten Wertpapieren bestehend aus einer Vielzahl von Verbindlichkeiten, auch von Krediten von eigentlich kreditunwürdigen Konsumenten, wurde ein Menge Geld verdient. Die hohen Renditen waren so verlockend, dass weltweit sogar halbstaatliche Kreditinstitute ihre Bilanzen mit diesen für den Moment profitablen Wertpapieren (Finanzjargon: Derivate) schmückten. Auch sie waren davon überzeugt, dass die amerikanischen Konsumenten weiter genug billiges Geld bekommen würden können – wenn sie überhaupt wussten, was für eine Katze im Sack sie da gekauft hatten. Das Problem offenbarte sich endgültig, als das Vertrauen aufgebraucht war, die überbewerteten Immobilienpreise zunächst nicht mehr stiegen und schließlich fielen. Die fallenden Preise führten schnell zu Immobilien- und Konsumkreditausfällen bei den Banken. Den Geschäftsbanken wurde schnell bewusst, dass ein großer Teil der immobilienbasierten Wertpapiere bald nur noch das Papier wert sein würden auf dem sie, wenn überhaupt, gedruckt sind (2). Allein schon durch den massenhaften ruckartigen Versuch zu verkaufen, mussten die Preise abstürzen. Das führte dann schlussendlich dazu, dass in den Bilanzen vieler Geschäftsbanken, die mit diesen Derivaten gehandelt hatten, riesige Löcher entstanden und sie in Zahlungsschwierigkeiten gerieten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wie uns die Ökonomen gern berichten, wird der Mensch durch Anreize gelenkt. Ob Banker oder einfacher Bürger, viele Leute sind den Anreizen des billigen Geldes der Fed unter Greenspan gefolgt. Während die Banker in der Boom-Phase gut an den neuen Wertpapieren verdienen konnten, leiden viele der Geringverdiener, die dem Anreiz gefolgt sind unter persönlicher Insolvenz und erleben gerade, wie ihr Heim verpfändet wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Laut Greenspan solle man nicht vergessen, dass Globalisierung die Weltwirtschaft stark hat wachsen lassen und dass die Marktwirtschaft, als Blaupause für diese Entwicklung, zu Unrecht für „eine Pause und eine teilweise Senkung“ der Wirtschaftsleistung verantwortlich gemacht wird. Nun sieht Greenspan nicht, dass es auch an seiner nachhaltigkeitsfreien Geldpolitik gemangelt haben könnte. Stattdessen verweist er auf die hysterische menschliche Natur, die zwischen Euphorie und Angst gern sehr schnell hin- und herpendelt, als Grund für die Wirtschaftskrise dieser Tage. Wie auch immer man das zu bewerten hat, es ist klar, dass Greenspan sich der Einkommensverteilungseffekte, die durch das Platzen der Immobilienblase hervorgerufen werden, nicht bewusst ist. Die Niedrigverdiener tragen die Krise durch Probleme ihre Kredite zu tilgen, sie kommen schwer an nötiges frisches Geld und müssen zusätzliche Staatsausgaben, um Banken zu retten, noch mit ihren Steuergeldern zahlen – nicht dass mit dem globalisierungsinduzierten Lohndruck ohnehin schon ein Kreuz mehr zu tragen haben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Natürlich sollte auch nicht vergessen werden, dass laut Greenspan Staatsinterventionen nicht nötig oder sogar für die Globalisierung gefährlich seien. Dass ohne die milliardenschweren Liquiditätsspritzen seitens der Zentralbanken der Welt und ohne die riesigen Notkredite an die zahlungsunfähige Investmentbank Bear Stearns es noch viel düsterer und instabiler auf dem amerikanischen und den weltweiten Finanzmärkten aussähe, vergisst<span> </span>er<span> </span>an diesem Punkt offenbar zu erwähnen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Dass Alan Greenspan trotz seiner marktliberalen/-radikalen Dogmatik und seiner unsozialen Grundhaltung, die er in der Financial Times kund tut, so viel Ansehen genießt, ist für mich nicht verständlich. Mit der aktuellen Finanzkrise müsste seine Politik, Rezessionen dauerhaft mit Hilfe von Dumping-Leitzinssätzen durchzustehen und den Leitzins nicht wieder ausreichend nach oben zu korrigieren, als gescheitert angesehen werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wirtschaft USA: die Abwärtsspirale]]></title>
<link>http://durchblick.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 20:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lüdde</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich sollte nun endlich mal ein Artikel zum Thema der Superdelegierten der demokratischen Part]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Eigentlich sollte nun endlich mal ein Artikel zum Thema der Superdelegierten der demokratischen Partei stehen. Stattdessen schneide ich das delikate Thema US-Wirtschaft an. Delikat, weil erstens viele unter uns <em>Wirtschaft</em> zwar wichtig und interessant, aber unverständlich (zu Recht) finden, und zweitens, weil es mit der Wirtschaft in den USA gerade im Argen ist. Die vier folgenden Punkte haben alle etwas gemeinsam: sie befassen sich mit der aktuellen Krise der US-Wirtschaft.<span> </span></p>
<div>- Das Konjunkturpaket (168 Millionen US-Dollar um die Wirtschaft zu stützen)<br />
- Der absackende Dollarkurs (derzeit liegt der Euro über US$ 1,50)<br />
- Die Bürgschaft der amerikanischen Zentralbank (Fed) für Bear Stearns<br />
- und die Wirtschaft als Thema im Präsidentschafts-Wahlkampf</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify"><!--more-->Der US-amerikanische Kongress und US-Präsident Bush haben neulich einträchtig ein Konjunkturpaket von ca. 170 Milliarden Dollar verabschiedet, um die US-Wirtschaft zu stützen und eine Rezession, also grob gesagt ein Schrumpfen der US-Wirtschaft, zu vermeiden. Konkret sollen kurzfristig Haushalte durch Steuersenkungen entlastet werden, sowie die staatliche Nachfrage erhöht werden, was zumindest theoretisch dazu führt, dass Konsumenten mehr einkaufen gehen und Firmen weiterhin genug Aufträge bekommen. Der Deal wurde von fast allen Seiten als gutes Zeichen von Seiten des Staates und als Konjunkturstütze gelobt. Joseph Stiglitz, Ökonom, Berater von Bill Clinton, ehemaliger Weltbank-Chef und Nobelpreisträger, hingegen spricht von einem <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/28/iraq.afghanistan" target="_blank">Tropfen auf dem heißen Stein</a>. Tatsächlich, so Stiglitz, würden die Entlastungen nicht wirken, weil die von der Inflation (also den steigenden Preisen von z.B. Energie, Nahrungsmitteln und Importen von Gütern) aufgefressen werden. Um die Wirtschaft wirklich anzuheizen, argumentiert Stiglitz, wären ganz andere Beträge nötig, die die Bundesregierung im Fall des Irak-Krieg durchaus gewillt und in der Lage ist zu zahlen (laut Stiglitz ca. drei Billionen US-Dollar). Immerhin ist auch die Fed, die US-amerikanische Zentralbank, bereit weitaus höhere Bürgschaften zu übernehmen als der Umfang des Konjunkturpakets umfasst (dazu unten mehr). Klartext: der Betrag von 170 Milliarden Dollar klingt nach sehr viel Geld. Verglichen jedoch mit den aktuellen US-Kriegen, die jede Menge Ressourcen aus der US-Wirtschaft abziehen sind es „Peanuts“.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Ein kurzes Wort zu dem fallenden US-Dollar und warum das nicht nur für exportierende Europäer schlecht ist. Wenn der Dollar fällt, erleichtert das zwar die Exporte für die US-Wirtschaft, aber belastet die Bilanz zwischen Exporten und Importen insofern schwer, als dass der Import von Öl, anderen Rohstoffen und industriellen Gütern verteuert wird. Je mehr also der Dollar fällt, desto mehr werden die ohnehin gebeutelte US-Wirtschaft und ihre Konsumenten belastet. Des Weiteren führt ein Absacken des Dollars zu einem Vertrauensverlust, der sich zwar noch nicht massiv, aber durch die Flucht in den Euro und Gold als Anlage recht deutlich abzeichnet. Folge sind geringere Investitionen in die US-Wirtschaft, was diese wiederum<span> </span>belastet. Dass der Fall des Dollars gegenüber dem Euro anhalten wird, ist aus der Differenz zwischen dem Leitzins im Euroraum (4%) und den USA (2,25%) abzuleiten. Es ist nun mal attraktiver dort zu investieren, wo der Zins höher ist, weswegen der Dollar gegenüber dem Euro weiterhin fallen wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Dass die Fed auch noch andere Instrumente auswarten kann, zeigte sie anhand einer neuen Kreditlinie von 200 Milliarden Dollar, die sie letzten Freitag an mehrere Finanzinstitutionen ausgegeben hat um am Sonntag mit weiteren 30 Milliarden Dollar an die Investmentbank Bear Stearns nachzulegen und deren Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Es gibt für die Fed und die Regierung im Grunde zwei Möglichkeiten den drohenden Bankrott einer Bank zu beantworten: entweder man rettet die Bank indem man massiv Geld einleitet und so die Zahlungsfähigkeit erhält oder man lässt die Bank bankrott gehen. Für beides gibt es Gründe es vor allem <em>nicht</em> zu tun. „Rettet“ man die Bank ist das ein Zeichen an die Finanzwelt riskante Unterfangen ruhig wieder zu versuchen, da das Unternehmen weich landen wird (die Steuerzahler nicht so). Außerdem werden Steuergelder in private Institutionen gepumpt, die die Risiken billigend in Kauf genommen haben um die Profite maximal zu halten, die dann selbstverständlich nicht mit den Steuerzahlern geteilt werden. Lässt man die Bank abrutschen, besteht die Gefahr einer Panik der Anleger (bank run) und einer darauf folgenden Kettenreaktion mit fatalen Folgen. Im Fall Bear Stearns hat man sich entschieden zur Rettung zu schreiten. Dass Bear Stearns und seine Vorstände sich allerdings selbst das Loch gegraben haben, in dem sie nun stecken, indem die das Zugpferd in die Krise am US-amerikanischen Immobilienmarkt waren, daran sehr gut verdient haben und die Zeche nun die Steuerzahler zahlen, haben der oberste Finanzsekretär Henry Paulson und US-Präsident Bush in ihren Lobreden auf das Handeln der Fed leider nicht erwähnt. Wie es aussieht, braucht auch diesmal kein Spendenfond für den Chef von Bear Stearns der die Bank in den Eisberg gesteuert hat, eröffnet zu werden: Er wird unter Umständen nach der erfolgten Übernahme bei JPMorgan weiterbeschäftigt werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Bei all dem Getöse in der US-Wirtschaft darf man fragen, was denn die Präsidentschafts-kandidatenkandidaten dazu zu vermelden haben: nicht viel. McCain, Clinton und Obama setzen auf das populistische Ticket die „Mittelklasse“ stärken zu wollen, weiterhin mit Steuersenkungen zu glänzen (wobei hier traditionell ein Republikaner hervorsticht), Handelsabkommen zum Wohle der USA neu verhandeln zu wollen (McCain positioniert sich stärker als Freihändler, soweit dies aus den schwammigen Programmen zu lesen ist) und, im Fall von Obama und Clinton, die Transparenz am Immobilienmarkt zu steigern. Wie die US-Regierung künftig mit dem Zusammenrutschen von Banken umgehen, der Rezession entschlossen entgegentreten und vor allem das sich verschärfende Wohlstandsgefälle bekämpfen wird, bringen weder McCain, noch Obama und Clinton klar zum Ausdruck.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Die genannten Felder sind natürlich eng mit einander verwoben, was die ökonomische Analyse der Ursache und Wirkung generell so komplex macht. Auch wenn wesentlich mehr diskussionswürdige Themen zu behandeln wären; für einen Überblick reichen die diskutierten Themen der Konjunkturpolitik, des Dollarverfalls, der Rettung von Bear Stearns und der Wirtschafts-Positionen im Wahlkampf aus, um zu behaupten, dass die US-Wirtschaft in eine allumfassende Krise gerät. Das Credo „It’s the economy, stupid!“ stand für die Wichtigkeit der Wirtschaft in der 1992er Clinton-Präsidentschafts-Kampagne. Es sieht ganz danach aus, als würde es dieses Jahr wieder so werden (müssen).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;" align="justify">Für eine weiterführende Diskussion kann ich einen kritischen Artikel zum Thema der <a href="http://www.wsws.org/articles/2008/mar2008/bear-m17.shtml" target="_blank">Rettung von Bear Stearns</a> anbieten. Es zeigt sich das die Märkte wieder einmal versagen. Den Marktteilnehmern ist es wieder einmal nicht gelungen sich gegenseitig zu kontrollieren und verantwortungsbewusst zu wirtschaften. Sie haben sich solange gegenseitig auf die Schulter geklopft bis es gekracht hat. Wenn es dann soweit ist, rufen alle nach dem Staat, der dann weitere Katastrophen mit Steuergeldern verhindern soll – bis zur nächsten Krise.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarztmalen 2]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=352</link>
<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:54:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern habe ich auf die Aussage von Roubini verwiesen. Gestern hat auch Bernanke gesprochen. Hier d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich auf die <a href="http://www.house.gov/apps/list/hearing/financialsvcs_dem/roubini022608.pdf" target="_blank">Aussage von Roubini</a> <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/02/27/schwartztmalen/" target="_blank">verwiesen</a>. Gestern hat auch <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:Ben%20Bernankes%20Suche%20Hoffnung/323652.html" target="_blank">Bernanke gesprochen. Hier die Version des FTD</a>. Kurz gesagt: es ist schlimm, es wird noch schlimmer, aber vielleicht auch wieder besser, in 2010. Es gibt einiges, was ich dazu nicht verstehe:</p>
<blockquote><p><i>Am US-Aktienmarkt kamen die Aussagen Bernankes gut an. Der breitgefasste Index <a href="http://www.ftd.de/idms/US78378X1072.STD" class="inlinelink">S&#38;P 500</a> drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Händler begründeten das damit, dass Bernanke die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen geschürt habe mit dem Satz, die Fed werde "falls nötig zeitnah handeln und eine adäquate Versicherung gegen Abwärtsrisiken zur Verfügung stellen".</i></p></blockquote>
<p>Wie weit wollen die die Zinsen noch senken? Ich habe diese Woche schon jemand gelesen, der Carry-Trades in US-Dollar anstatt Yen überlegt hat. Und dann folgendes:</p>
<blockquote><p><i>Bernanke machte [...] deutlich, dass er in Sachen Inflation vor allem auf ein schwächeres Wachstum in der Welt außerhalb der USA setzt: </i><i>[...]</i><i> Er räumte aber ein, dass dieses Szenario nicht eintreffen müsse. "Aufwärtsrisiken für die Inflation sind ebenso gegenwärtig, einschließlich der Möglichkeit, dass Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht nachgeben oder dass höhere Rohstoffpreise und der schwächere Dollar stärker auf die Kerninflation durchschlagen, als wir es erwarten."</i></p></blockquote>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/international/:Chinas%20Bauern%20D%FCrre/323296.html" target="_blank">Ein zweiter Artikel in der FTD: Chinas Bauern droht große Dürre</a>.</p>
<p>Und was macht China, wenn die Bauern kein Essen produzieren können? Die internationale Rohstoffpreise niedrig halten?</p>
<p><i>Nachtrag 29. Februar: Passendes Video (Danke <a href="http://calculatedrisk.blogspot.com" target="_blank">CalculatedRisk</a>):</i></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YmpV1VQLn-4'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/YmpV1VQLn-4&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarztmalen]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=350</link>
<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 22:12:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=350</guid>
<description><![CDATA[Calculated Risk verweist auf eine Aussage von Mr. Roubini &#8216;im&#8217; Congress. Die Aussage war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://calculatedrisk.blogspot.com/2008/02/roubini-testifies-to-congress.html">Calculated Risk verweist auf eine Aussage von Mr. Roubini 'im' Congress</a>. Die Aussage war schriftlich.</p>
<p>Hier ist die <a href="http://www.house.gov/apps/list/hearing/financialsvcs_dem/roubini022608.pdf" target="_blank">Aussage zu lesen</a>. Laut Mr. Roubini ist die Chance auf einen 'Meltdown' des US- und Weltwirtschaftssystem reell. Er gibt 12 Gründe, warum die Rezession in eine Krise des Finanzsystems auslaufen könnten. Er geht davon aus, dass insgesamt Schäden von mehr als 1.000.000.000.000,00 $ (1 Billion, aber was der Ami Trillion nennt) auftreten kann.</p>
<p>Dann gibt er 8 Gründe, weshalb es sein könnte, dass die Fed. gar nicht so viel machen könnte.</p>
<p>Das Stück ist allerpessimistischt, aber auch extrem wichtig, nach meiner pessimistischen Einschätzung.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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