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	<title>urbanes &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/urbanes/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "urbanes"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:24:51 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Urbanes Wohnen]]></title>
<link>http://sieghai.wordpress.com/?p=1165</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 16:04:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>gabrielstagebuch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Städte verändern Ihr Innerstes und wechseln sich den Bedürfnissen der Massen an. Urbanität und  ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Städte verändern Ihr Innerstes und wechseln sich den Bedürfnissen der Massen an. Urbanität und  Jobnomaden fühlen sich in so einer "Wohnung" bestimmt wohl.  Das Design ist wirklich ansprechend ich mag es  wenn jeglicher Krempel weggelassen wird, aber bei den "Fenstern" vermisse ich ein Geländer oder ähnliches, denn einfach nur eine Scheibe bekommt meiner Höhenangst garnicht. Ansonnsten sehr interessantes Designkonzept.</p>
<p style="text-align:justify;"><img src="http://www.archinect.com/images/uploads/LUC_3555.JPG" alt="urbanes" width="436" height="651" /></p>
<p style="text-align:justify;"><img src="http://www.archinect.com/images/uploads/LUC_3604.JPG" alt="" width="436" height="651" /></p>
<p style="text-align:justify;"><img src="http://www.archinect.com/images/uploads/LUC_3775.JPG" alt="" width="436" height="651" /></p>
<p style="text-align:justify;"><img src="http://www.archinect.com/images/uploads/LUC_3322.JPG" alt="" width="436" height="651" /></p>
<p style="text-align:justify;"><img src="http://www.archinect.com/images/uploads/LUC_5989.JPG" alt="" width="436" height="651" /></p>
<p style="text-align:justify;">Link: <a href="http://archinect.com/features/article.php?id=74943_0_23_0_C">http://archinect.com/features/article.php?id=74943_0_23_0_C</a></p>
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<title><![CDATA[Die Ökostadt kommt! Leider (noch) nicht bei uns.]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=104</link>
<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:40:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=104</guid>
<description><![CDATA[Weil ich selber Mitglied einer Baugruppe bin, die in Berlin ein geeignetes Gelände zum Bau eines gr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich selber Mitglied einer Baugruppe bin, die in Berlin ein geeignetes Gelände zum Bau eines größeren Passivhaus(komplex)es sucht, stöbere ich seit einigen Monaten immer wieder mal in stadtplanerischen Artikeln oder schaue mir architektonische Entwürfe an. Vor ein paar Wochen bin ich auf ein ehrgeiziges Projekt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abu_Dhabi">Abu Dhabi</a> aufmerksam geworden. Unter dem Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masdar">Masdar</a> (was übersetzt so viel wie Ursprung oder Quelle heißen soll) plant das Emirat, eine sechs Quadratkilometer große 50.000-Einwohnerstadt so umfassend wie nur möglich nachhaltig zu bauen. Das heißt sowohl autofrei wie auch CO2-emissionsfrei und abfallfrei. Die Energieversorgung übernimmt das dann größte solarthermische Kraftwerk der Welt. Kein Punkt in der ganzen Stadt wird mehr als 200m vom nächsten Einstiegspunkt in das öffentliche Verkehrsmittelnetz entfernt sein. Das Emirat plant damit endlich handfest für die Zeit vor, in der Öl astronomisch teuer werden wird.</p>
<p><!--more-->Das ausführende britische Architekturbüro verdient sich damit vermutlich eine goldene Nase. 22 Milliarden Dollar kostet der Spaß, vor wenigen Tagen war Baubeginn. Anlässlich diesem hat auch <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,534205,00.html">Spiegel Online einen lesenswerten Bericht über Masdar veröffentlicht</a>, und einen Tag später war dann <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/masdar-city_wird_die_oeko-stadt_in_der_wueste_1.668973.html">die NZZ dabei</a>. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant. Ich frage mich: Warum gibt es in Deutschland keine auch nur in Ansätzen vergleichbare Initiative? Wann wollen wir anfangen, unsere Städte auf den Klimawandel vorzubereiten, sie fit zu machen für die Zukunft, in der die Zeit des billigen Öls endgültig vorbei sein wird? Die Dimensionen sind in etwa so: Wir haben das <a href="http://www.bioenergiedorf.de">Bioenergiedorf Jühnde</a> - Abu Dhabi hat <a href="http://www.masdaruae.com/">Masdar</a>. Während wir es bemüht erreicht haben, ein kleines Bauerndorf energetisch autonom umzubauen, wendet Abu Dhabi das viel umfassendere Prinzip der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sustainable_city">sustainable city</a> direkt auf eine ganze kompakte Stadt an.</p>
<p>Wir in Berlin haben dazu allerdings demnächst ebenfalls Gelegenheit dazu: Wenn der Tempelhofer Flughafen im Herbst 2008 seinen Flugbetrieb endlich einstellt, wird ein riesiges Areal inmitten Berlins frei. Eine der vielen Ideen, mit denen der Senat von interessierten BürgerInnen gefüttert wurde, sieht den Bau einer Ökostadt auf dem Tempelhofer Flugfeld vor. Ich halte das für eine grandiose Chance, die dringend notwendige Erfahrung beim Bau nachhaltiger Stadtstrukturen zu sammeln - und nebenbei tausende Wohnungen mit fantastischer Lebensqualität für die dorthin ziehenden Menschen zu schaffen, die im Einklang mit der vorhandenen Umwelt leben könnten.</p>
<p>Kleines Update: Im April findet der <a href="http://www.ecocityworldsummit.org/index2.htm">Ecocity World Summit 2008</a> statt, auf dessen <a href="http://ecocity.wordpress.com/">Blog</a> eine Menge sehr interessanter Beispiele und Modelle von Ökostädten oder Initiativen zu finden sind.</p>
<p>Noch ein Nachtrag: Die Süddeutsche Zeitung hat gestern ebenfalls einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/687/158263/">Artikel über Masdar</a> veröffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Energieautonome Ökohöfe und Nullemissions-Häuser]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=151</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 11:48:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=151</guid>
<description><![CDATA[Beim Durchsehen des aktuellen idw-Newsletters sind mir zwei komplementäre Berichte aufgefallen. Unt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Durchsehen des aktuellen <a href="http://idw-online.de/pages/de/" target="_self">idw</a>-Newsletters sind mir zwei komplementäre Berichte aufgefallen. Unter der etwas waghalsigen Überschrift <a href="http://idw-online.de/pages/de/news267647" target="_self">"Teller und Tank" sind möglich</a> wird über Feldversuche auf ökologisch wirtschaftenden Bauernhöfen berichtet, die neben einer Haupt- noch eine Zweitkultur auf der selben Fläche anbauen. Bei diesem Mischfruchtanbau wurde z.B. neben Erbsen als Hauptfrucht noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leindotter" target="_self">Leindotter</a> angebaut. Die beiden Pflanzen teilen sich die Ackerfläche - mit erstaunlichen Resultaten. Laut idw-Mitteilung wurde bei dieser Mischung mit fast 3 Tonnen Erbsen nahezu der vollständige übliche Ertrag gewonnen, und nebenbei konnten 250 Liter Leindotteröl erwirtschaftet werden. Die Bearbeitung eines Hektars verbraucht laut Bericht 80-150 Liter Pflanzenöl, so dass man hier von einer wirklichen Energieautonomie sprechen kann (weiß der Geier, warum gerade alle möglichen Leute von der streng genommen nicht zutreffenden Energie"autarkie" sprechen, aber sei's drum). Andere Kombinationen seien nicht ganz so erfolgreich, und zudem fehlt oft noch die Erfahrung mit den alternativen Pflanzentreibstoffen, aber diese Art selbstgenügsamen und dabei sehr produktiven Ökoanbaus verdient weitere Beachtung und Förderung, gerade in Zeiten explodierender Erdölpreise.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Im zweiten Bericht geht es um <a href="http://idw-online.de/pages/de/news266936" target="_self">Bauwerke als Kraftwerke</a>. Seit einem knappen Jahr beschäftige ich mich verstärkt mit ökologischem und besonders energieeffizienten Bauen, da musste ich mir die hier beschriebene Gründung von ZERO, dem Zentrum für Energien und Optimierung an der Universität Siegen, natürlich durchlesen. Leider bietet die Pressemitteilung wenig konkrete Ansatzpunkte, und es existiert auch keine Webseite, der man weitergehende Informationen oder gar Modellvorhaben entnehmen könnte. Sollte sich doch noch was Interessantes ergeben, erfahrt ihr es hier.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Klimatischer Stadtumzug bis 2100]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 13:28:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=147</guid>
<description><![CDATA[Bei einem Vortrag am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung während der diesjährigen Langen Na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Vortrag am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung während der diesjährigen <a href="http://www.langenachtderwissenschaften.de/" target="_self">Langen Nacht der Wissenschaften</a> wies der Soziologe <a href="http://www.pik-potsdam.de/members/fritz" target="_self">Fritz Reusswig</a> auf eine interessante Studie von <a href="http://cesp.stanford.edu/people/stephanehallegatte/index.html" target="_self">Stephane Hallegatte</a> hin. Unter dem Titel <a href="http://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-00260190/en/" target="_self">"Using maps of city analogues to display and interpret climate change scenarios and their uncertainty"</a> hat Hallegatte als Co-Autor zusammen mit Sebastian Kopf und Minh Ha-Duong zwei regionale Klimamodelle genommen und versucht darzustellen, wo 12 ausgewählte europäische Städte unter den Bedingungen des Klimawandels im Laufe des 21. Jahrhunderts klimatisch hinwandern werden.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Die Logik dahinter ist einfach: Wenn sich die Temperaturen erhöhen und Niederschläge verändern, bedeutet das auch ganz konkrete Änderungen im Stadtklima. Bis zu einem gewissen Maß kann man die künftig wahrscheinlichen Bedingungen heranziehen und nachsehen, an welchem Fleck Europas diese Bedingungen bereits heute vorzufinden sind. Das macht es sehr viel plastischer sich vorzustellen, was die nächsten 90 Jahre bringen werden. Grundlage ist das emissionsintensive A2-Szenario des IPCC, wonach bis 2100 eine globale Erwärmung um 2,0 bis 5,4°C eintreten würde (bester Schätzwert: 3,4°C). Augen auf:</p>
<p><a href="http://globaleumweltpolitik.files.wordpress.com/2008/06/kopf-et-al-2008-european-cities-map-climate-change.png"><img class="alignnone size-full wp-image-148" src="http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/files/2008/06/kopf-et-al-2008-european-cities-map-climate-change.png" alt="" width="514" height="905" /></a><em></em></p>
<p><em>Bild: Klimatischer "Verschiebung" von 12 europäischen Städten im Verlauf des 21. Jahrhunderts auf der Grundlage des IPCC-A2-Szenarios. Oben ist das ARPEGE- und unten das HadRM3H-Klimamodell verwendet worden. Quelle: <a href="http://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-00260190/en/" target="_self">Kopf et al. 2008</a>.</em></p>
<p>Als Berliner gibt mir das schon zu denken, vor allem als jemand, der hier <a href="http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/2008/05/06/initiative-mockernkiez-energie-und-rohstoffwende-im-selberbau/" target="_self">bauen und bleiben</a> will. Dabei ist das ARPEGE-Modell mit seinem prognostizierten Umzug Berlins nach Apulien noch nett, nach HadRM3H sind wir hier in drei Generationen im Norden Algeriens. Fragt sich bloß: Wo bleibt dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algier" target="_self">Algier</a>?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Initiative Möckernkiez - Energie- und Rohstoffwende im Selberbau]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=122</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 12:53:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=122</guid>
<description><![CDATA[Seit einem guten halben Jahr bin ich sehr aktives Mitglied einer Initiative in Berlin, die in Eigenr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem guten halben Jahr bin ich sehr aktives Mitglied einer Initiative in Berlin, die in Eigenregie ein drei Hektar großes Baufeld in Kreuzberg bebauen will. Mit der "Initiative Möckernkiez" wollen wir bezahlbare Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten schaffen, die ebenso ökologisch vorbildlich wie sozial integrativ sein, die barrierefrei gestaltet werden und interkulturelles Leben befördern sollen. Auf unserer kürzlich freigeschalteten Webseite <a href="http://moeckernkiez.de">www.mockernkiez.de</a> stehen viele weitere Informationen zu unserem Vorhaben. An dieser Stelle will ich vor allem auf den ökologischen Aspekt eingehen und BesucherInnen meines Blogs dazu einladen, konstruktive Kommentare, Vorschläge und Anregungen einzubringen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://globaleumweltpolitik.files.wordpress.com/2008/05/moeckernkiez_titel.png"><img class="size-full wp-image-123" src="http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/files/2008/05/moeckernkiez_titel.png" alt="" width="400" height="69" /></a><em></em></p>
<p><!--more--></p>
<p>Das Baufeld Möckernkiez befindet sich in Berlin-Kreuzberg an der Ecke Yorckstraße/Möckernstraße, also <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=en&#38;geocode=&#38;q=yorckstra%C3%9Fe,+berlin,+germany&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=31.095668,61.523437&#38;ie=UTF8&#38;ll=52.493651,13.378043&#38;spn=0.005827,0.01502&#38;t=h&#38;z=16">genau hier</a>. Am südlichen Ende, also an der Yorckstraße, befindet sich der alte Zollpackhof, nach Norden und Westen sieht man den ungefähren Verlauf des Feldes deutlich an dem großen Beachvolleyballplatz mit seinem hellen Sand. Im Osten grenzt das Baufeld an die Möckernstraße. Das Ganze ist natürlich auch <a href="http://moeckernkiez.de/index.php?id=15">auf unserer Webseite beschrieben</a>.</p>
<p>Zur Zeit stecken wir in vielfältigen Prozessen gleichzeitig, darunter Verhandlungen mit Banken, Gesprächen mit der Besitzerin Vivico Real Estate, Abstimmungen mit Akteuren der lokalen Politik im Berliner Senat sowie dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der Nachbereitung unserer Vereinsgründung und der Vorbereitung zur Genossenschaftsgründung, der weiteren Ausarbeitung und Differenzierung unseres sozialen wie ökologischen Konzeptes und und und.</p>
<p>Eine der Aufgaben, die ich mir in der Initiative gesucht habe, ist die Ausarbeitung der ökologischen Bestandteile. Was wir darunter verstehen, ist ausführlicher wiederum auf unserer Homepage <a href="http://moeckernkiez.de/index.php?id=7">unter dem Stichwort "Ökologische Nachhaltigkeit" beschrieben</a>. Hier sind kurz die Eckpunkte:</p>
<p>- <strong>Energieeffizienz </strong>wollen wir vor allem mittels Passivbauweise verwirklichen. Aufgrund der dichten Baustruktur sind Werte unter 10 kWh Heizenergiebedarf pro Quadratmeter und Jahr realisierbar, wie das gerade im Bau befindliche <a href="http://klimasolarhaus-berlin.de/">KlimaSolarHaus Berlin</a> rechnerisch zeigt. Damit auch der ansonsten gleich bleibende individuelle Energiebedarf sinkt, werden wir für unsere Gruppe eine professionelle Energieberatung vornehmen. Das senkt nämlich nicht nur den Naturverbrauch, sondern spart bares Geld - und ermöglicht letztlich mehr Menschen mit weniger Einkommen, bei uns mitmachen zu können!</p>
<p>- <strong>Erneuerbare Energien</strong> sollen den Restbedarf an Wärme, aber auch Teile des Strombedarfs umweltfreundlich decken. Solarthermische Anlagen können bei der geplanten Größenordnung der Anlage von geschätzten 300 Wohneinheiten sehr wirksam eingesetzt werden. Zwischenspeicher sorgen dafür, dass die Effizienz der gesamten Anlage maximiert wird. Noch nicht weiter geplant, aber denkbar, ist die Stromproduktion mittels kleiner Biomasse-BHKW. Bei geschickter Planung ist, in Anlehnung an ein Gespräch von uns mit dem Solararchitekten Rolf Disch, vielleicht sogar "Plusenergie" drin, also die solare Aktivierung unserer Häuser im Gegensatz zur bloß passiven Ausnutzung der Sonne.</p>
<p>- <strong>Ökologische Baumaterialien</strong> verbessern unsere Umweltbilanz weiter. Die angedachte Holzbauweise senkt den Primärenergiebedarf zur Herstellung der Materialien im Vergleich zur konventionellen Massivbauweise um bis zu zwei Drittel. Die Baugruppe <a href="http://e3berlin.de/">E3Berlin</a> hat eindrucksvoll gezeigt, dass selbst siebengeschossige Stadthäuser mittlerweile problemlos aus Holz gebaut werden könnnen. Kritisch ist für uns dagegen leider die Nutzung nachwachsender Rohstoffe für die Dämmung, weil diese bislang noch empfindlich viel teurer sind als mineralische Dämstoffe. Dies ist einer der wenigen Punkte, an denen Ökologie und Soziales in Konflikt geraten und das Soziale eindeutig den Vorrang bekommen wird - bei vielen anderen Entscheidungen bedingen sich beide Elemente allerdings, denn ein Passivhaus spart auf lange Sicht allen BewohnerInnen viel Geld!</p>
<p>- Der <strong>sparsame Einsatz weiterer Ressourcen</strong> wird unter anderem durch das angedachte Grauwassersystem garantiert. Auch dieses System bringt nicht nur Umweltvorteile, sondern spart eine Menge Geld ein. Die Größe der Wohnanlage ist wiederum ein Garant dafür, dass das System bei fachgerechter Planung die hierin gesetzten ökologischen und finanziellen Erwartungen erfüllen kann.</p>
<p>Viele dieser Vorschläge sind bislang genau das: Vorschläge, Ideen, Wünsche, Ziele. In Gesprächen mit StadtplanerInnen und ArchitektInnen müssen wir sie jeweils konkretisieren, von einigen wohl oder übel auch mal Abschied nehmen, dafür aber dann ganz neue, bislang nicht bedachte Aspekte mit hineinnehmen. Die Chancen für die Realisierung unseres gelinde gesagt ambitionierten Vorhabens vermag ich nicht zu beziffern. Wir sind allerdings optimistisch genug, für unsere Ziele immer stärker in der Öffentlichkeit zu werben. Ein Teil davon ist die von mir mit erstellte Webseite unserer Initiative. Ich persönlich halte unser Vorhaben trotz aller offensichtlichen, kollektiven Übergeschnapptheit für so realistisch, dass ich nach langen Monaten des Zögerns auch hier in meinem Blog darüber schreibe.</p>
<p>Wenn wir das Baufeld nämlich wirklich für uns gewinnen können, wenn uns eine solide Finanzierung auf die Beine zu stellen gelingt, und wenn unsere Gruppe den eingeschlagenen Weg wirklich erfolgreich bis zum gemeinsamen Einzug weiter gehen sollte, dann bin ich mir sicher, dass mitten in Berlin ein einzigartiges, ein absolut faszinierendes, ein neben vielen anderen Aspekten auch ökologisch mehr als vorbildhaftes Gebäudeensemble entstehen wird, das die Latte für nachhaltiges Bauen und Wohnen nicht nur in Berlin ein gutes Stück höher legen wird.</p>
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