<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>unlesbar &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/unlesbar/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "unlesbar"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 13:21:13 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Erheuschreckend]]></title>
<link>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=74</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 07:57:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadyss</dc:creator>
<guid>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=74</guid>
<description><![CDATA[Als die Berliner Zeitung Ende 2005 von einer britisch-amerikanischen Finanzinvestorengruppe übernom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Berliner Zeitung Ende 2005 von einer britisch-amerikanischen Finanzinvestorengruppe übernommen wurde, hatte ich gedacht, dass es schnell bergab geht mit meinem Lieblingsblatt. Ich muss zugeben, ich irrte mich.<br />
Es ging nur langsam bergab. Dafür scheint das Tal, das offenbar erreicht werden soll, immer tiefer zu werden.<br />
Der ehemalige Chefredakteur Uwe Vorkötter schrieb sich mit einigen kämpferischen Artikeln selbst aus dem Blatt, viele andere blieben. In letzter Zeit scheint Mr. Montgomery, Chef der Mecom Group und damit Besitzer der Zeitung, aber mit aller Macht seine Renditevorgabe von 15-20% umsetzen zu wollen. Nachdem schon vor längerer Zeit Lektoren und Rechtschreibkontrolle abgeschafft wurden findet nun eine Germanbloggisierung statt. Die Artikel werden immer belangloser, immer inhaltsleerer, immer schlechter recherchiert. Es findet immer weniger Objektivität und immer mehr Meinung statt. Dabei korrespondiert die vertretene Meinung immer weniger mit meiner eigenen Meinung.</p>
<p>So, wie ich Finanzinvestoren verstehe, wird etwas gekauft, dieses Etwas mit allen Mitteln extrem ausgequetscht und dann mit möglichst viel Gewinn verkauft. Wobei dieses extreme Ausquetschen meist so an die Substanz geht, dass ich mich frage, wieso das Ergebnis dann noch mit Gewinn verkauft werden kann.<br />
Auf jeden Fall ist dieses Gebaren wieder mal ein Beleg für meine Theorie, dass das Unheil der Welt damit begann, dass es möglich wurde, durch den Einsatz von Geld mehr Geld als durch den Einsatz seiner Arbeitskraft zu verdienen.</p>
<p>Doch zurück zur Zeitung. Wenn es so weitergeht, und danach sieht es aus, muss ich mich nach einer Alternative umsehen. Der Tagesspiegel ist auch nicht mehr das, was er mal war. Der ganze Rest ist Grütze. Der ganze Rest? Eine Zeitung aus einem Dorf in Gallien gibt es da noch. Sehr tapfer, sehr lustig, ehrlich und symphatisch. Aber leider nicht objektiv. Die Rede ist natürlich von der taz. Chronisch pleite und ähnlich vom Aussterben bedroht wie der Pandabär oder der ungedopte Radrennfahrer.<br />
Hätten wir eine Medienlandschaft wie in Italien wäre die taz Pflichtzeitung für jeden aufrecht denkenden Menschen. Da wir aber in Deutschland noch relativ gut mit relativ unabhängigen Zeitungen gesegnet sind (auch ein Grund, warum die Bloggerszene hier keine Beachtung findet), will ich mir das getaze nicht täglich antun.</p>
<p>Das Problem ist klar. Der Ausweg aber auch:</p>
<p>BLOGGER GRÜNDET TAGESZEITUNG</p>
<p>Ich bin dann mal weg, sehen, ob ich eine Bank finde, die mir Kredit gibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gunnar Schupelius in Cicero 2/2008]]></title>
<link>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:02:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadyss</dc:creator>
<guid>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[Ich gebe zu, es ist nicht wirklich die neueste Nachricht auf Erden, aber es muss doch einmal gesagt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, es ist nicht wirklich die neueste Nachricht auf Erden, aber es muss doch einmal gesagt werden:</p>
<p>Gunnar Schupelius, seines Zeichens "Chefreporter" der "größten Zeitung Berlins (B.Z.)", <a title="Cicero 2/2008" href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=10&#38;item=2341" target="_blank">bemängelt in der Cicero-Ausgabe 2/2008 den Sittenverfall der Gesellschaft</a>.<br />
Welch Hohn.<br />
Die B.Z. ist Sittenverfall pur. Als "Chefreporter" dürfte Mr. Oberprediger Schupelius maßgeblich dazu beigetragen haben, dass es weder Anstand noch Moral mehr gibt. Dass Cicero ihm hier die Bühne gibt, wo es sich selbst doch als "Magazin für politische Kultur" versteht, spricht nicht für das Blatt. Auch die anderen Artikel sind nicht besser. Hier findet aalglattes Infotainment statt, pro Hochglanzseite ein schick verpacktes Häppchen, keine Ecken, keine Kanten, kein Wiedererkennungswert. Kultur sucht man insoweit vergebens, sieht man mal von den Vorabauszügen einiger Bücher ab.<br />
Mein Fazit:<br />
Es war das erste und einzige Mal, dass ich 7 Euro in diese Zeitschrift investiert habe.</p>
<p>P.S.<br />
Was kostet eigentlich ein Playboy?<br />
Da sind die Artikel ähnlich hochglanzpoliert und gehaltvoll, auch da gibts ab und zu Romanauszüge und zudem gibt es noch schöne Frauen zu bewundern.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Thomas Hettche - NOX - Berlin Bibliothek der Berliner Zeitung - Band 4]]></title>
<link>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 20:06:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadyss</dc:creator>
<guid>http://kaffeeweiber.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Es scheint eine Marktlücke zu geben. Es fehlt an guter Berlin-Literatur. Wie anders ist es zu erkl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint eine Marktlücke zu geben. Es fehlt an guter Berlin-Literatur. Wie anders ist es zu erklären, dass dieses Werk in die Berlin-Reihe aufgenommen werden muss?<br />
Ich habe die Hälfte gelesen und muss sagen: es reicht. Ich will nicht mehr, will nicht wissen, wie es weitergeht.<br />
Im Normalfall verschlinge ich Bücher, stehe nicht eher von der Toilette wieder auf, bis ich das letzte Wort erreicht habe, habe auch Donna Leon ertragen, Hera Lind und - unter Schmerzen - sogar einen Konsalik. Aber an NOX scheitere ich.<br />
Nicht nur die Protagonisten, auch der Schriftsteller scheinen im totalen Drogenrausch zu sein. Aber statt Kraftvollem wie bei Elvis Presley oder The Prodigy, statt Beunruhigendem wie bei The Doors oder statt Abgefahrenem wie in "Fear and Loathing in Las Vegas" kommt nur eine hanebüchene (sic!) Story heraus, die keinen interessanten Plot hat, sich nicht gut liest und auch sonst jedweden Grund, sie zu lesen, vermissen lässt.<br />
Ich traue mich nicht mal, das Buch bei Ebay einzustellen, werde versuchen, es zu verschenken. Bin sogar bereit, es zum Altpapier zu geben.<br />
Schade um die 6,90 €!</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
