<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>ungebetene-besucher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/ungebetene-besucher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ungebetene-besucher"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:49:52 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Lilienhähnchen]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/?p=202</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 19:11:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2008/06/30/lilienhahnchen/</guid>
<description><![CDATA[
Man liest immer, dass man die leuchtend roten Käfer absammeln soll, die im Frühjahr auf den sprie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cschwartz.files.wordpress.com/2008/06/lilienhahnchen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-203" style="border:3px solid black;margin:5px;" src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2008/06/lilienhahnchen.jpg?w=300" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Man liest immer, dass man die leuchtend roten Käfer absammeln soll, die im Frühjahr auf den sprießenden Lilien herumkrabbeln. Ich wusste es natürlich besser: Die paar Löcher, die die Tierchen in die Blätter hineinfressen, werden die Pflanzen schon überstehen. Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass die Lilienhähnchen auch Eier legen und dass die daraus schlüpfenden Larven sich dann anschließend mit Heißhunger über die Pflanzen hermachen. Systematisch fressen sie die ganzen Stängel von unten bis oben kahl.</p>
<p><a href="http://cschwartz.files.wordpress.com/2008/06/lilienhahnchenlarven-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-204 alignright" style="border:3px solid black;margin:5px;" src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2008/06/lilienhahnchenlarven-1.jpg?w=200" alt="" width="200" height="300" /></a>Und nicht nur das: Offenbar um sich vor Fressfeinden zu schützen, umgeben sie sich ganz und gar mit ihrem eigenen Kot, sodass man die eigentlichen Larven darunter kaum erkennen kann. Ein durch und durch unappetitlicher Anblick. Und Anfassen macht erst Recht keinen Spaß.</p>
<p>Die Blätter, die man auf dem Bild erkennen kann, sind wirklich die letzten an der ganzen Pflanze. Ähnlich sieht es mit fast allen Lilien aus. Nur die, die ich verspätet gesetzt habe, sind verschont geblieben. Da ich jetzt nicht mehr abwarten möchte, ob sich die Larven rechtzeitig verpuppen, bevor sie die Blüten erreichen, habe ich sie alle abgekratzt und "aus dem Garten entfernt", wie es so schön heißt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stachelbeersägeblattwespen]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/?p=199</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 20:32:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2008/06/26/stachelbeersageblattwespen/</guid>
<description><![CDATA[Auf den ersten Blick sehen die Larven dieser Hautflügler wie Schmetterlingsraupen aus (die erwachse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cschwartz.files.wordpress.com/2008/06/stachelbeersageblatt-wespen-1.jpg"><img class="size-full wp-image-200 alignleft" style="border:3px solid black;margin:5px;" src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2008/06/stachelbeersageblatt-wespen-1.jpg" alt="" width="250" height="200" /></a>Auf den ersten Blick sehen die Larven dieser Hautflügler wie Schmetterlingsraupen aus (die erwachsenen Tiere habe ich bisher noch nicht bewusst wahrgenommen).</p>
<p>Zunächst fallen sie gar nicht auf. Man wundert sich nur beim flüchtigen Hinsehen, dass man an den Stachelbeer- und Johannisbeerbüschen mit einem Mal die Früchte so gut sehen kann. Das liegt dann daran, dass die eigentlich ganz harmlos aussehenden schwarzbepunkteten hellgrünen Larven nach und nach die Büsche von oben bis unten kahl fressen, wenn man die Tierchen nicht vorher absammelt.  Die  Sträucher erholen sich zwar  schnell wieder von der Attacke und die Früchte bekommen so eine Extraportion Sonnenlicht ab, aber die kahlen Strünke sind doch auf die Dauer sehr traurig anzusehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schnecken einmal anders]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/?p=186</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 20:24:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2008/04/29/schnecken-einmal-anders/</guid>
<description><![CDATA[Dass Nacktschnecken nicht zu meinen Lieblingstieren gehören, sondern im Gegensatz heftigste Hassatt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Dass Nacktschnecken nicht zu meinen Lieblingstieren gehören, sondern im Gegensatz heftigste Hassattacken bei mir auslösen können, wird nicht verborgen geblieben sein. Allerdings kann ich trotz meiner regelmäßigen Feldzüge mich eines gewissen Respekts vor diesen schleimigen Fressmaschinen nicht erwehren, deren Anpassungsleistung an widrige Umweltbedingungen enorm ist (man lernt sich ganz gut kennen, wenn man gegeneinander Krieg führt).</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://cschwartz.files.wordpress.com/2008/04/zerstorter-krokus.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-187" style="border:5px solid black;float:left;margin:5px 10px;" src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2008/04/zerstorter-krokus.jpg" alt="" width="303" height="216" /></a>Zum einen sehen sie gar nicht einmal so hässlich aus. Gerade die Jungtiere verfügen oft über ein wunderschönes, leicht bronzefarben glänzendes Streifenmuster. Bei einem Fell mit dieser Musterung würde jeder gleich in Begeisterungsrufe ausbrechen -- allein die kühle, schleimige Oberfläche sorgt dafür, dass man die Schönheit nicht so richtig würdigen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Außerdem grenzt es fast an ein Wunder, dass es so viele von ihnen ins Erwachsenenalter schaffen. Obwohl sie keinen Schutz haben wie die Gehäuseschnecken, überstehen sie Kälte- und Trockenperioden mindestens genausogut wie ihre behausten Verwandten, indem sie sich tief in die Erde eingraben. Nur wenn eine lange, scharfe Frostperiode herrscht, kann man darauf hoffen, dass die Gelege durch den Wasserentzug austrocken. Ansonsten überstehen sie die Winter problemlos.</p>
<p style="text-align:justify;">Sieht man einmal von den berühmten japanischen Laufenten ab, haben Nacktschnecken ab einer gewissen Größe praktisch keine natürlichen Feinde mehr. Natürlich ist der Schleim ein Hindernis, ebenso wie ihre Fähigkeit, den Körper extrem anzuspannen und sich so gegen ein Ergreifen zu wehren. Außerdem nehme ich an, dass sie sich gezielt durch den Verzehr bestimmter kieselsäurehaltiger Pflanzen (Distel, Brennessel, Pomfrey) für Fressfeinde ungenießbar machen. Unter Umständen sind sie aus dem gleichen Grund auf bestimmte giftige Pflanzen aus: Wenn z.B. mein Goldregen seine Blüten abwirft, wimmelt es darunter von Nacktschnecken, die sich darüber hermachen. Ähnliches gilt für Narzissen und Scilla, bei denen die Schnecken noch nicht einmal auf das Abwerfen der Blüten warten und auch vor den Blättern nicht haltmachen. :(</p>
<p style="text-align:justify;">Erstaunlich ist auch, dass die Tierchen gleichermaßen ortstreu sind und auch oft weite Wanderungen auf sich nehmen, um neue Nahrungsquellen zu erschließen. Haben sie erst einmal eine leckere Pflanze gefunden, bleiben sie so lange dort, bis von ihr nichts mehr übrig ist. Darüber hinaus lockt eine angefressene Pflanze noch mehr Schnecken an -- selbst wenn man am Tag zuvor alle von der befallenen Pflanze entfernt hat, kann man sicher sein, dass in kürzester Zeit neue Tiere zuwandern (vom Pomfrey habe ich in den letzten Tagen mehrere hundert Schnecken abgesammelt). Sie müssen also einen sehr guten Geruchssinn haben, der sie zu angefressenen oder verletzten Pflanzen führt. Dies ist auch der Grund, warum ich bisher kein Glück mit vorgezogenem Zucchini hatte: Beim Einpflanzen kommt es ganz schnell zu Beschädigungen, und die austretenden Gerüche locken wieder Schnecken an, die der Pflanze dann nach und nach den Garaus machen. (Deshalb ist es auch müßig, Schnecken einzusammeln und dann am Feldrand wieder auszusetzen. Wenn die Entfernung nicht weit genug ist, kommen sie garantiert wieder.)</p>
<p style="text-align:justify;">Nacktschnecken sind auch keine reinen Vegetarier, obwohl sie Pflanzenkost -- gern abgestorbene Pflanzenteile -- zu bevorzugen scheinen. Bei Regen kann man beobachten, dass sich größere Exemplare schon einmal einen Regenwurm vornehmen. Auch Aas verschmähen sie nicht. Und wenn die Gelegenheit sich bietet, werden sie zu Kannibalen: Eine tote Schnecke lockt mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit zehn weitere an.</p>
<p style="text-align:justify;">Eigentlich erfüllen sie also eine wichtige Rolle in der Natur, indem sie Verrottungsprozesse beschleunigen und so Nährstoffe wieder dem Boden zuführen. Wenn sie sich nur nicht mit solch einer erbarmungslosen Gefräßigkeit über meine Lieblingspflanzen hermachen würden....</p>
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und schon wieder die Schnecken]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2008/03/31/und-schon-wieder-die-schnecken/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 20:31:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2008/03/31/und-schon-wieder-die-schnecken/</guid>
<description><![CDATA[Jeder Garten hat so seine spezifischen Probleme, sei es spezielle &#8220;Wildkräuter&#8221;, wie es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Jeder Garten hat so seine spezifischen Probleme, sei es spezielle "Wildkräuter", wie es heutzutage politisch korrekt heißt (ich sage nur "Schachtelhalm") oder bestimmte Tiere, die sich alle Mühe geben, einem die Gartenfreuden gründlich zu vermiesen. Während ich Maulwurf, Rehe und sogar die Rapskäfer inzwischen mit Humor nehme, mich daran freue, wenn es den Junghasen in meinem Garten gut geht, gehören Nacktschnecken zu meinen absoluten Hassobjekten. Über diverse Vernichtungsstrategien habe ich mich hier schon mehrfach ausgelassen, und auch dieses Jahr wird es wohl noch viele Gelegenheiten geben, dieses Thema anzuschneiden, denn durch den milden Winter und das bisher sehr feuchte Frühjahr steht eine veritable Schneckenplage bevor. Krokusblüten, die völlig zerlöchert herunterhängen; Narzissen, deren Knospen schon kurz über dem Boden abgefressen wurden; Schwertlilien, deren Knospen bis in die Knolle hinein zurückgefressen wurden; Tulpen, deren Blätter vollständig durchlöchert sind; Primeln, bei denen sich nur noch die Blütenkelche ohne Blätter emporrecken -- all das fördert nicht die Liebe zu diesen (noch kleinen) Tierchen. Da meine Kamera defekt ist, konnte ich keine Bilder machen, um vorzuführen, das kaum eine Blume aus der Nähe noch attraktiv aussieht.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">Um den Einsatz von Schneckenkorn möglichst gering zu halten, habe ich jetzt wieder Fallen ausgelegt. Während man später die großen Exemplare gut mit abgeschnittenen Pflanzen anlocken und dann vernichten kann (ich benutze dazu meist eine Hacke oder Gartenschere), funktioniert das mit den Jungschnecken nicht so gut, weil sie einfach zu klein sind. Allerdings lieben sie Melonen, sodass jetzt bei mir überall im Garten umgedrehte Melonenschalen herumliegen, von denen ich sie dann am frühen Morgen absammle. Ausgehöhlte Gurken funktionieren genauso gut, aber Melonenschalen haben den Vorteil, dass man die Melone vorher noch essen kann. :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ungeheuer]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/12/30/ungeheuer/</link>
<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 09:54:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/12/30/ungeheuer/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Iiiiihhhh!&#8221; Ein schriller Schrei unterbricht das ohnehin nicht sehr unterhaltsame Ferns]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">"Iiiiihhhh!" Ein schriller Schrei unterbricht das ohnehin nicht sehr unterhaltsame Fernsehprogramm. Und noch einmal: "Iiiiihhhh!" Da ist jemand in höchster Not. Als ich mit Höchstgeschwindigkeit die Treppe heraufeile, steht mir schon unsere Kleine tränenüberströmt und zitternd gegenüber. "Eine Ratte! Eine Ratte ist über die Bettdecke gelaufen!" Ganz unpädagogisch und wenig mitfühlend muss ich lachen, denn das erscheint dann doch zu absurd. Es halten sich zwar immer wieder Ratten auf unserem Grundstück auf -- der Kompost zieht sie magisch an, auch wenn nur pflanzliche Abfälle darauf landen -- aber eine Ratte im Haus, die sich unbemerkt an unserem Hund vorbeigeschlichen hätte, das war dann doch zu absurd. Hier forderte wohl der übermäßige Fernsehkonsum über die Feiertage (unter anderem Harry Potter) seinen Tribut. Während also der inzwischen herbeigeeilte Ehegatte akribisch mit der Taschenlampe jeden einzelnen Winkel durchsucht (es könnte sich ja vielleicht doch eine der vielen Mäuse hereingeschlichen haben), mache ich mit der Kleinen sportliche Übungen, um die Gruselgedanken zu vertreiben.<br />
Trotz intensivster Suche findet sich aber nicht die kleinste Spur eines solchen Mitbewohners, und wir beschließen gerade, zur Sicherheit die Mausefallen vom Dachboden zu holen und aufzustellen, als in dem Moment eine dicke schwarze Spinne die Wand hinter dem Bett hochkrabbelt. Wir schauen uns an und lachen: Wenn die Nerven nur gespannt genug sind, dann hört sich das Kratzen von Spinnenbeinen auf der Bettdecke wie Rattenfüße an. (Glücklicherweise ängstigt sich unsere Kleine nicht vor Spinnen :))</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer will fleißige Maulwürfe sehn ...]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/12/14/wer-will-fleisige-maulwurfe-sehn/</link>
<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 21:29:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/12/14/wer-will-fleisige-maulwurfe-sehn/</guid>
<description><![CDATA[Seit etwa Oktober sind unsere Maulwürfe wieder vermehrt aktiv. Wie viele es sind, weiß ich nicht, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Seit etwa Oktober sind unsere Maulwürfe wieder vermehrt aktiv. Wie viele es sind, weiß ich nicht, aber ich glaube nicht, dass alle Haufen im Garten unterirdisch durch ein einziges Gangsystem miteinander verbunden sind. Es muss sich also um mehrere Familien handeln -- oder sind Maulwürfe Einzelgänger?</p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">Merkwürdigerweise wird kaum in den Sommermonaten gebuddelt, sondern erst, wenn es im Garten ruhiger ist. Und: Maulwürfe sind bequem. Auf den Rasenflächen findet sich kaum ein Haufen, weil der schwere Lehmboden hier sehr verdichtet ist. Das Gewühle spielt sich also in den Beeten ab und vor allem unter bzw. neben unseren gepflasterten Flächen, wo der Kies den Wühlaktivitäten kaum Widerstand entgegensetzt. Unsere mit Rasensteinen gepflasterte Auffahrt sackt schon an einigen Stellen ab, ebenso unsere neue Sonnenterrasse, kein Wunder, wenn solche monumentalen Burgen entstehen:</p>
<p align="justify"><a href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/12/maulwurfshugel.jpg" title="maulwurfshugel.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/12/maulwurfshugel.jpg" alt="maulwurfshugel.jpg" align="middle" /><img align="right" /></a></p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p align="justify">Vergrämungsmaßnahmen, die ich allerdings nur halbherzig durchgeführt habe, hatten wenig Erfolg. Kurzfristig haben sich die Tierchen vom Klappern und Surren der in die Hügel gesteckten Windspiele beeindrucken lassen, aber das hielt nicht lange vor. Jetzt Flaschen dort einzugraben, um Windgeräusche zu erzeugen, dazu hatte ich bisher keine Lust. Außerdem will ich die kleinen Wühler gar nicht wirklich vertreiben. Als Vertilger von Schnecken und allerhand anderem Kleingetier sind sie mir nämlich hochwillkommen. Wenn ich sie nur davon überzeugen könnte, ein wenig umzuziehen...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verrückte Maus]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/10/02/verruckte-maus/</link>
<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 18:25:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/10/02/verruckte-maus/</guid>
<description><![CDATA[Dass es dieses Jahr ungewöhnlich viele Mäuse gibt, habe ich schon in anderem Zusammenhang erwähnt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es dieses Jahr ungewöhnlich viele Mäuse gibt, habe ich schon in anderem Zusammenhang erwähnt, als es um meine missglückte Bohnenernte ging. Dabei war mir auch aufgefallen, dass die Tierchen relativ wenig Scheu zeigten. Dass es aber so weit kommt, dass eine Maus (Brandmaus? Birkenmaus?) nicht nur einfach sitzen bleibt und mich neugierig anschaut, sondern im Gegenteil zu mir hergehüpft kommt, um an meinem Knie zu schnuppern -- das ist mir noch nicht passiert. Leider war ich zu perplex, um Letzteres mit der Kamera festzuhalten.  Kurz danach suchte sie  Schutz in der Kapuzinerkresse, weil die Nachbarin mit ihren Hunden vorbeikam.</p>
<p><a title="maus.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/10/maus.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/10/maus.jpg" alt="maus.jpg" /></a></p>
<p>Entstanden sind die Bilder an der Rückseite des Gartens an "meinem" wilden Wall, auf den ich all die Pflanzenreste kippe, die nicht auf dem Kompost landen sollen. Mittlerweile sieht es dort ganz schön bunt aus, weil sich Staudenreste dort trotz aller Widrigkeiten festgesetzt und Ein- bzw. Zweijährige wie Kapuzinerkresse, Feldsalat und Vergissmeinnicht versamt haben.</p>
<p class="poweredbyperformancing"><a title="maus3.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/10/maus3.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/10/maus3.jpg" alt="maus3.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hasensuchbild]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/08/02/hasensuchbild/</link>
<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 20:21:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/08/02/hasensuchbild/</guid>
<description><![CDATA[
Die Junghasen sind mittlerweile größer geworden, aber zumindest einer hält sich noch immer regel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="hase-1.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/08/hase-1.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/08/hase-1.thumbnail.jpg" alt="hase-1.jpg" /></a></p>
<p>Die Junghasen sind mittlerweile größer geworden, aber zumindest einer hält sich noch immer regelmäßig im Garten auf. Dabei zeigt er verhältnismäßig wenig Scheu, selbst wenn der Hund draußen ist, blinzelt er gelassen herüber, um dann im gemäßigten Hoppelschritt im Gebüsch zu verschwinden.<br />
Ansonsten verlässt er sich, falls doch jemand unvermittelt zu dicht herankommt, auf seine Tarnung. Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass einer von uns,auch der Hund (OK, es ist kein Spürhund), beinahe über Langohr Junior gestolpert sind. Bemerkt haben wir es aber erst, als plötzlich etwas Braunes unter den Füßen wegwuschte. Diese Schrecksekunde reicht schon aus, dass das Tierchen eine selbst für den Hund uneinholbare Distanz gewinnt.</p>
<p>Ansonsten machen sich die Mäuse im Garten breit. Es scheint ein sehr gutes Mäusejahr zu sein, denn sogar tagsüber sieht man sie durch die Beete huschen. Meinen einen Komposter hat wieder eine Mäusefamilie in Beschlag genommen -- dadurch, dass sich der Boden durch den Regen abgesenkt hat, sind die Seitenverschlüsse aufgebrochen, sodass die Tiere diesmal nicht von unten, sondern durch die Seitenritze hineingelangt sind und man jetzt, wenn man sich unbedarft nähert, von einem aufgeregten Piepsen kleiner Mäuschen begrüßt wird. (Ich gebs zu, den Komposter habe ich zu billig bei einem Discounter eingekauft.) Eine weitere Familie hat sich mitten in meinem Bohnenbeet eingerichtet. Zuerst wollte ich den Schaden ungerechterweise den Schnecken anlasten, aber dann sah ich abgetrennte Blätter und Bohnen, die zur Hälfte in ein dickes Mauseloch hineingezerrt worden waren, sowie eine dicke Maus, die mich entrüstet aus sicherer Entfernung anstarrte, weil ich sie beim Sammeln der Vorräte gestört hatte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mähen]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/07/21/mahen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Jul 2007 20:54:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/07/21/mahen/</guid>
<description><![CDATA[Hier geht es nicht um eigene Ernte, sondern um das Rapsfeld hinterm Haus, das gestern abgemäht wurd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es nicht um eigene Ernte, sondern um das Rapsfeld hinterm Haus, das gestern abgemäht wurde. Einen Vorgeschmack auf das, was folgen sollte, erhielt ich schon in der vorherigen Nacht. Kurz vor Mitternacht dröhnte es direkt hinter unserem Schlafzimmerfenster, wie es schien, laut auf, ich wurde von Lichtschein geblendet und war natürlich im Gegensatz zum Rest der Familie sofort wach. Das ganze Feld schien voller Maschinen, deren Lichter gespenstisch auf und ableuchteten. Hätte ich es nicht von den Vorjahren gewusst, wäre ich in Versuchung geraten, an einen Angriff von Aliens zu denken.<br />
Trotz des Aufruhrs stellte sich am nächsten Morgen heraus, dass sie nur die äußere Runde gemäht hatten. Erst am späten Nachmittag rückte die Armada wieder an, nachdem sie sich offenbar zuvor ein anderes Feld vorgenommen hatte: zunächst zwei Mähdrescher gefolgt von zwei Treckergespannen. <a title="2mahdrescher.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/07/2mahdrescher.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/07/2mahdrescher.jpg" alt="2mahdrescher.jpg" /></a></p>
<p>Nach einer guten Stunde erhielten sie Verstärkung vom dritten Mähdrescher, der noch das Nachbarfeld zuende bearbeitet hatte. Alles war generalstabsmäßig organisiert -- kein Stillstand, kein Leerlauf. Sobald der Speicher eines Dreschers voll war, ging ein Treckergespann längsseits, und während der <a href="http://www.elektroschaf.de/rasenmaeher/blogaktion-zum-thema-garten/">Mäher</a> weiterlief, wurde der Anhänger befüllt. Fabrikmäßige Ernte, von Landromantik keine Spur. Am selben Abend war das Feld leergeräumt, aber bis spät in die Nacht -- erst unterbrochen von einem heftigen Regenschauer -- dröhnten weiter entfernt noch die Motorengeräusche.</p>
<p>Heute habe ich denn auch den Reh-Schutz entfernt, da die Tiere nun -- hoffentlich -- nicht mehr so dicht ans Haus herankommen werden. Zusätzlich zum Weidezaun im Vorgarten musste ich meine Westerland-Rosen an der rückwärtigen Hecke schützen, denn ein Reh -- genauer: eine Ricke mit Kitz -- hatte es sich zur Angewohnheit gemacht, regelmäßig über den Gartenzaun zu springen und besagte Rosen abzufressen. Aus diesem Grund habe ich Lappen mit Stinköl beträufelt (gibts in der Apotheke und riecht noch schlimmer als es heißt)  und dazwischengehängt. Gewirkt hat es, wie man an dem dunkelroten Neuaustrieb zwischen den abgefressenen Stummeln erkennt, aber den wunderschönen, intensiv-fruchtigen Duft der Rose kann man selbst auch nicht genießen, solange die Lappen dort hängen.</p>
<p><a title="stinkol.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/07/stinkol.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/07/stinkol.jpg" alt="stinkol.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schneckenmanie]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/06/27/schneckenmanie/</link>
<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 20:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/06/27/schneckenmanie/</guid>
<description><![CDATA[Wo immer sich zwei Hobbygärtner dieser Tage begegnen, kommt das Thema unweigerlich auf die Schnecke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Wo immer sich zwei Hobbygärtner dieser Tage begegnen, kommt das Thema unweigerlich auf die Schnecken, die sich während der letzten feucht-warmen Wochen explosionsartig vermehrt haben. Die Schilderung der Schäden, welche diese wieder angerichtet haben, kommt Unbeteiligten so vor wie Anglerlatein und wird nur von denjenigen überboten, denen ein Rudel Damwild durch den Staudengarten marschiert wird. Dieses Blog bildet da keine Ausnahme....Kaum ein lebendes Wesen kann im Gärtner jedoch solche Hassgefühle wecken wie die (Nackt-)Schnecken, deren schleimiges Äußeres die Antipathien noch verstärkt, sodass sich die Bekämpfung zu einer regelrechten Obsession entwickelt, der Außenstehende ratlos kopfschüttelnd gegenüberstehen. Wann erkennt man, dass man selbst Gefahr läuft, dieser Manie zu verfallen, sodass man dringend über professionelle Hilfe nachdenken sollte? Die folgende Checkliste mag helfen:</p>
<ul>
<li>Man ertappt sich dabei, dass man im Gartencenter lieber ein aggressiveres Schneckenkorn kaufen will als Ferramol, weil man bei letzterem nicht sieht, wie viele Viecher auf der Strecke geblieben sind.</li>
<li>Man zieht es vor, am Feierabend auf Schneckensuche zu gehen, als mit dem Ehegatten gemütlich vorm Fernseher zu sitzen.</li>
<li>Man benötigt jeden Abend mindestens eine Stunde, um den gesamten Garten abzulaufen, damit auch die letzte Schnecke vernichtet wird. Bei Bedarf geht man auch noch einmal im Dunkeln mit der Taschenlampe los.</li>
<li>Man bittet den Nachbarn um Erlaubnis, auch auf seinem Grundstück tätig werden zu dürfen.</li>
<li>Man legt eine Excel-Tabelle an, um eine aussagekräftige Statistik über die getöteten Schnecken zu erhalten.</li>
<li>Auf der Landstraße kann man nur mit Mühe der Versuchung widerstehen, möglichst viele Schnecken zu überfahren, welche gerade die Fahrbahn überqueren.</li>
<li>Zeigen Freunde einem ihren Garten, greift man unwillkürlich zu etwas Scharfem, sollte sich dabei eine Schnecke zeigen.</li>
<li>Bei Feiern verlassen andere fluchtartig mit grünlichen Gesichtern den Raum, weil man schon wieder detailliert die Schwierigkeiten der Schneckenbekämpfung schildert.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rapskäfer]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/06/22/rapskafer/</link>
<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 20:07:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/06/22/rapskafer/</guid>
<description><![CDATA[

Genauer Rapsglanzkäfer, der wie im letzten Jahr (Archiv, Abendblatt) wieder vermehrt auftritt und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a title="rose-mit-rapskafer.jpg" href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/06/rose-mit-rapskafer.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/06/rose-mit-rapskafer.jpg" alt="rose-mit-rapskafer.jpg" /></a></p>
<p align="justify">
<p align="justify">Genauer Rapsglanzkäfer, der wie im <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/10/584342.html">letzten Jahr</a> (Archiv, Abendblatt) wieder vermehrt auftritt und es einem wahrlich verleidet, die Nase in duftende Rosenblüten zu stecken. Wenn man auf die Daten der Archivartikel schaut, dann ist dies erst der Anfang, denn der Höhepunkt der letztjährigen Plage fand etwa Mitte Juli statt.<br />
Will man nicht alle Pflanzen mit Insektiziden einsprühen, ist die Bekämpfung fast unmöglich. Letztes Jahr habe ich bei den am schlimmsten befallenen Planzen einen gewissen Erfolg mit Gelbschalen gehabt (mit gelbem Wasser gefüllte Plastikschalen; es ist aber wahrscheinlich einfacher, wenn man gleich gelbe Behälter nimmt ;)). Allerdings war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein -- letztlich half nur Abwarten. Irgendwann waren die Käfer wieder verschwunden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schneckenfalle]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/06/17/schneckenfalle/</link>
<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 19:35:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/06/17/schneckenfalle/</guid>
<description><![CDATA[Diejenigen, welche wie ich abends oder bei feuchtem Wetter durch den Garten gehen und versuchen, mö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen, welche wie ich abends oder bei feuchtem Wetter durch den Garten gehen und versuchen, möglichst viele Schnecken zu vernichten, haben bestimmt über viele Methoden nachgedacht, wie man diese Prozedur beschleunigen könnte.</p>
<p>Viel wäre schon getan, wenn sich die Viecher alle an einem Ort aufhielten, von dem man sie nur noch abzusammeln brauchte. Also findet sich häufig der Tipp, man möge doch Holzbretter im Garten ablegen, unter denen sich die Tiere verstecken, sodass man sie nur noch absammeln müsse, um dann mit ihnen zu tun, was immer man sich vorgenommen habe. Das funktioniert schon, aber nur begrenzt, denn es lockt keine einzige Schnecke aus dem Unterholz hervor. Außerdem stören diese Bretter im Garten, denn sie müssen ganz schön groß sein, um genügend Schnecken Platz zu bieten. Ähnliches gilt für ausgehöhlte Gurken oder Melonen.</p>
<p>Unbeabsichtigt bin ich jetzt auf die ideale Fangpflanze gestoßen. Schnecken lieben abgeschnittenes, verrottendes Material (deshalb kontrolliere ich auch regelmäßig meinen Kompost). Das wusste ich auch schon vorher und suche deshalb regelmäßig den Haufen ab, auf dem ich all das Schnittgut sammle, dessen Samen ich nicht mit dem Kompost im Garten verteilen will. In den letzten Tagen hatte ich die verblühten Reste der Mondviole darauf geworfen und musste nun feststellen, dass man die Stengel vor lauter Schneckenleibern nicht mehr sehen konnte. (Lupine und Rittersporn, die sonst auch zu den Lieblingspflanzen gehören, funktionieren nicht halb so gut.) Diese Schnecken werden jedenfalls nicht mehr in mein Gemüsebeet einwandern und keine Chance haben, die zum dritten Mal ausgesäten Zucchini-Pflanzen zu vernichten.</p>
<p><a href="http://cschwartz.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&#38;post=94"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Häschen in der Grube]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/06/10/haschen-in-der-grube/</link>
<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 20:57:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/06/10/haschen-in-der-grube/</guid>
<description><![CDATA[Die Häsin, zu deren Revier unser Grundstück gehört, hat einen zweiten Wurf Junge (drei habe ich b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Häsin, zu deren Revier unser Grundstück gehört, hat einen zweiten Wurf Junge (drei habe ich bis jetzt auf einmal gesehen) in diesem Jahr in die Welt gesetzt. Offenbar eignet sich unser Garten besonders gut als Kinderstube, denn sie hoppeln in den Morgen- und Abendstunden munter herum, wenn sie sich unbeobachtet glauben. Werden sie gestört, laufen sie nicht etwa weg, sondern verschmelzen praktisch mit der Umgebung, sodass man geradezu über sie stolpern muss, um sie zu entdecken.</p>
<p>Da der Hund in der Nähe war,  habe ich nicht lange mit den Kameraeinstellungen herumexperimentiert. Umso realistischer ist das Bild, denn ich bin bestimmt dreimal an dem Häschen vorbeigegangen.</p>
<p><a href="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/06/junghase.jpg"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/06/junghase.thumbnail.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Übrigens: Schaden richtet so ein Junghase wenig an. Das Schlimmste war bislang ein Alttier, das in unserem ersten Gartenjahr Funkien und Hortensien so glatt abgefressen hatte, dass ich die Kinder verdächtigt hatte, mit der Gartenschere herumexperimentiert zu haben. Wenn große Schäden im Salatbeet usw. entstehen, dann waren es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Feldhasen, sondern eher ihre kurzohrigen Verwandten, die Kaninchen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schnecken]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/05/19/schnecken/</link>
<pubDate>Sat, 19 May 2007 17:32:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/05/19/schnecken/</guid>
<description><![CDATA[Mit dem schönen Mairegen sind auch die Schnecken wieder aufgewacht, die sich während der Trockenhe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';">Mit dem schönen Mairegen sind auch die Schnecken wieder aufgewacht, die sich während der Trockenheit tief im Boden verkrochen  hatten. Dabei muss ich gestehen, dass, wenn es um Schnecken geht, ich durchaus ausländerfeindliche, ja rassistische Züge habe. Weinberg- und andere Schnecken mit Gehäuse sind O.K., denen geschieht bei mir nichts, zumindest nicht absichtlich. Normalerweise richten sie keinen großen Schaden an. Sollten sie sich zu sehr in einer Ecke des Gartens aufhalten und dadurch Pflanzen gefährden, setze ich sie einfach an anderer Stelle aus.</span></p>
<p>Ihre gehäuselosen Verwandten, allen voran die Spanische Wegschnecke (Ausländer, der keine natürlichen Feinde bei uns hat), sind jedoch diejenigen, die in mir bodenlose Hassgefühle hochsteigen lassen. Diese schaffen es, eine Neupflanzung von Salat oder Sommerblumen innerhalb einer Nacht zu vernichten bzw. was sie in dieser Nacht nicht geschafft haben, in der folgenden zu vollenden. Aus diesem Grund werden sie von mir gnadenlos verfolgt und vernichtet. Aussetzen hat keinen Zweck, es sei denn, man bringt einige Kilometer zwischen die Schnecken und den Garten, denn die angeblich so lahmen Kriecher legen relativ weite Distanzen zurück. An die Anlage eines Schneckenzauns habe ich auch schon gedacht, damit nicht immer wieder Neuankömmlinge einwandern, bisher habe ich aber Kosten und Mühen gescheut, da ich in diesem Fall zumindest den hinteren Teil des Gartens komplett einfassen müsste.</p>
<p>Von den Weinbergschnecken erhoffe ich mir, dass sie die Gelege ihrer nackten Verwandten fressen, deshalb gehe ich auch sehr vorsichtig mit Schneckenkorn um und verwende es nur, um besonders gefährdeten Pflanzen einen Startvorsprung zu geben, denn das macht keinen Unterschied zwischen erwünschten und unerwünschten Schnecken. <br class="DS_newline" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lavendel]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/05/07/lavendel/</link>
<pubDate>Mon, 07 May 2007 17:37:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/05/07/lavendel/</guid>
<description><![CDATA[Lavendel soll Blattläuse von Rosen fernhalten. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gelesen habe.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lavendel soll Blattläuse von Rosen fernhalten. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gelesen habe. Allerdings bezweifle ich, dass die Blattläuse auch daran glauben. Bei mir ist eher in diesem Jahr der umgekehrte Effekt eingetreten: Im Vorgarten, wo fast jeder Rosenbusch einen Lavendelstrauch als Partner hat, ist praktisch jede Pflanze schwer befallen. Ganz anders sieht es auf der Westseite aus, wo ich noch nicht dazu gekommen bin, Lavendel im großen Stil zu pflanzen: Die Rosen hier sind praktisch blattlausfrei.</p>
<p>Entscheidender scheint mir da doch der Standort zu sein. Der Vorgarten ist aufgrund der Bodenstruktur und der Sonneneinstrahlung wesentlich stärker ausgetrocknet, sodass die Pflanzen aufgrund der Trockenheit gestresst waren. Für die Blattläuse ein gefundenes Fressen....</p>
<p>Das heißt jedoch nicht, dass ich die ganzen Lavendelbüsche vor lauter Verzweiflung jetzt herausreißen bzw. auf der Rückseite keine pflanzen werde, ganz im Gegenteil: Rosen und Lavendel gehören schon optisch zusammen, ganz abgesehen von dem Duft. Die zarten blauen Lavendelblüten mildern die strenge Schönheit der Rosen, und das silbergrüne Laub kaschiert im Hochsommer eventuell nackte Rosenbüsche, die aufgrund von Sternrußtau  alle Blätter abgeworfen haben. Im Moment halte ich Ausschau nach etwas ausgefalleneren Sorten; vor allem die tiefblauen haben es mir angetan. Leider lassen die sich nicht so einfach vermehren wie die hellen (abgeschnittene Triebspitzen an einem geeigneten Platz in die Erde stecken, hoffen, dass es feucht bleibt, und warten, bis die Stecklinge anfangen zu wachsen -- das Gleiche mache ich übrigens auch mit Bodendeckerrosen), sodass ich warten muss, bis die Gärtnereien vor Ort ihr Sortiment aufgestockt haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fichtenläuse]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/24/fichtenlause/</link>
<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 19:50:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/24/fichtenlause/</guid>
<description><![CDATA[Vor Schreck habe ich festgestellt, dass meine eine Zeder, die ich mühsam aus einem Sämling gezogen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Schreck habe ich festgestellt, dass meine eine Zeder, die ich mühsam aus einem Sämling gezogen habe, über und über mit Läusen bedeckt ist, sodass einige Zweige sogar schon vergilben. Die Läuse sind kaum zu sehen, da sie fast die gleiche Farbe wie die Nadeln haben und nur millimetergroß sind. Einige Marienkäfer habe ich zwar auch schon gesichtet, aber die kommen gegen die Übermacht bestimmt nicht gegenan. Morgen werde ich erst einmal eine Seifen-Spiritus-Mischung darüber sprühen, um den Befall zumindest ein bisschen einzudämmen. Hoffentlich lässt sich der Baum noch retten. So einen schlimmen Befall habe ich noch nie im Garten gehabt -- offenbar eine Folge der langen Trockenheit, die anfängt die Pflanzen zu schwächen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blattläuse]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/23/blattlause/</link>
<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 19:13:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/23/blattlause/</guid>
<description><![CDATA[Das trockene, warme Wetter bekommt den Blattläusen anscheinend gut, denn fast alle Triebspitzen der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das trockene, warme Wetter bekommt den Blattläusen anscheinend gut, denn fast alle Triebspitzen der Rosen sind befallen. Die Marienkäfer, von denen es im Garten zur Zeit nur so wimmelt, machen aber keine Anstalten, sie zu vertilgen. Sie haben offenbar Wichtigeres zu tun, sodass man wohl die Larvengeneration abwarten muss, die gerade produziert wird.</p>
<p>Aus diesem Grund -- und weil der Wermut sowieso an allen möglichen und unmöglichen Ecken wächst -- probiere ich ein weiteres Hausmittel aus: Wermuttee. In der Zeitschrift, in der ich den Tipp gefunden habe, stand aber nicht, ob der Tee aus den Blättern oder der Wurzel hergestellt wird. Also habe ich zunächst die Blätter ausprobiert (Stärke: wie ein normaler Kräutertee). Wenn das nichts hilft, sind nächste Woche die Wurzeln an der Reihe. Und wenn das nichts hilft, hoffe ich, dass schon die ersten Marienkäferlarven geschlüpft sind. Im schlimmsten Fall, werden die am ärgsten befallenen Triebe einfach herausgeschnitten und vernichtet.</p>
<p>Mit der allseits bekannten Seifen-Spiritus-Lösung habe ich im Garten nicht so gute Erfahrungen gemacht, da gerade bei Sonnenschein leicht Blattverfärbungen entstehen wie bei Verbrennungen, sodass man die befallenen Triebe lieber gleich herausschneiden kann.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kompost]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/23/kompost/</link>
<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 19:12:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/23/kompost/</guid>
<description><![CDATA[Obwohl wir keine tierischen Abfälle auf den Kompost werfen, haben wir regelmäßig  Untermieter: M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl wir keine tierischen Abfälle auf den Kompost werfen, haben wir regelmäßig  Untermieter: Mäuse, manchmal auch Ratten, die immer wieder von der Au in den Garten einwandern. Bisher ist mir jedes Mal beim Umsetzen eines dieser Viecher entgegengekommen bzw. versehentlich habe ich auch schon mal eines mit der Mistgabel erwischt. Letzteres ist besonders unangenehm, wenn man die hilflosen Nachkommen verzweifelt piepen hört.</p>
<p>Aus diesem Grund haben wir jetzt ein Mäusegitter untergelegt, und prompt kam beim Entleeren der beiden Komposter wieder die komplette Mäusefamilie -- fünf halbwüchsige Junge und ein Elterntier -- herausgelaufen, nur um im Freien sofort in Schockstarre zu verfallen, sodass man sie mit der Hand hätte auflesen können, wenn man gewollt hätte. Im Kompost selbst hatten sie sich flauschige Nester aus der Hundewolle gebaut, die zur Zeit überall im Garten herumfliegt, weil unser Hund im Fellwechsel ist.</p>
<p>Hoffentlich habe ich jetzt keine Stelle übersehen, durch die die Mäuse erneut schlüpfen können, denn in Zukunft kann ich gut auf solche Erlebnisse verzichten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schwalben halten Einzug]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/17/die-schwalben-sind-zuruck/</link>
<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 19:54:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/17/die-schwalben-sind-zuruck/</guid>
<description><![CDATA[Vor drei Tagen habe ich die ersten Schwalben gesehen &#8212; nur drei Tiere, aber es werden jeden Ta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor drei Tagen habe ich die ersten Schwalben gesehen -- nur drei Tiere, aber es werden jeden Tag mehr. Im Moment fliegen sie noch scheinbar ziellos umher, aber in kurzer Zeit werden sie wieder die alten Nester in der Nachbarschaft beziehen. Zumindest die, die nicht von den Spatzen übernommen wurden. Im letzten Jahr haben die Spatzen ein frisch gebautes Nest an unserem Ostgiebel gekapert. Allerdings ist es ihnen schlecht bekommen, denn sie waren zu schwer für das noch nicht ganz ausgehärtete Gebilde, sodass sie komplett abstürzten, zum Glück bevor die Jungen geschlüpft waren.</p>
<p>Im ersten Jahr haben wir die Schwalben bauen lassen, wo sie wollten, dann aber gemerkt, dass dies keine gute Idee war. Die Mehlschwalben hatten etwa fünf Nester traubenförmig übereinander an unserem Westgiebel errichtet, genau über der Terrasse.  Über die Brutsaison kommt da eine Menge Dreck zusammen, der auf die Holzplanken fällt und sich so einätzt, dass er kaum zu entfernen ist. Aus diesem Grund vergrämen wir sie, indem wir vom Spitzbodenfenster Flatterband mit alten CDs aushängen. (Das hält auch die Amseln und Stare aus dem Kirschbaum und dem Erdbeerbeet fern.)</p>
<p>Im letzten Jahr sind die Schwalben auf den Westgiebel der Garage ausgewichen, und wir hoffen, dass sie dieses Nest bald erneut beziehen werden. Dort können wir sie auch gut bei der Aufzucht der Jungen beobachten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maulwurf]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/04/maulwurf/</link>
<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 21:50:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/04/maulwurf/</guid>
<description><![CDATA[Seit etwa zwei Jahren haben wir einen &#8212; wahrscheinlich mehrere &#8212; Maulwürfe im Garten. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwa zwei Jahren haben wir einen -- wahrscheinlich mehrere -- Maulwürfe im Garten. Sie haben mit dem Anlegen ihrer Wohnungen immerhin so lange gewartet, bis wir den durch die Erschließungsarbeiten verdichteten Boden durch mehrfaches Umgraben genügend gelockert hatten. Aus Bequemlichkeitsgründen meiden sie (glücklicherweise) den Rasen, dessen Untergrund offenbar noch so hart ist, dass Grabungen zu anstrengend sind. Am liebsten halten sich die Tierchen an den Hecken und im Gebüschstreifen auf, besonders dort, wo wir dick Rindenmulch zur Unterdrückung des Unkrautes gestreut haben. Manchmal kann man den ein oder anderen dort beim Buddeln beobachten.</p>
<p>Eigentlich sehe ich Maulwürfe ganz gerne. Problematisch wird es aber unter der mit Rasengittersteinen belegten Auffahrt, die inzwischen abzusacken droht, weil es sich im Kiesbett so gut graben lässt. Lästig wird es auch, wenn meine gestalterischen Bemühungen buchstäblich untergraben werden. So geschehen mit einem zerbrochenen Tontopf, den ich zur Hälfte in das Beet eingelassen und mit Hauswurz und anderen Sukkulenten bepflanzt hatte. Dummerweise muss ich einen Maulwurfsgang erwischt haben, denn am nächsten Morgen befand sich genau vor dem Topf ein riesiger Hügel, um den herum die gesamte Pflanzung vom Vortag verstreut war. Dieses Ereignis hat sich mehrfach wiederholt, sodass ich jetzt aufgegeben habe. Die Pflanzen habe ich an den unteren Rand des Hügels gesetzt, in der Hoffnung, dass sie ihn nach und nach erobern werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rehe]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/04/04/rehe/</link>
<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 20:42:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/04/04/rehe/</guid>
<description><![CDATA[Es wird Zeit, den Weidezaun aufzustellen. Heute Nacht hatten wir Besuch von einem dieser großäugig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit, den Weidezaun aufzustellen. Heute Nacht hatten wir Besuch von einem dieser großäugigen Feinschmecker. Dass es nur eines war, ist am verhältnismäßig geringen Schaden zu erkennen: einige abgefressene Narzissen sowie die Triebspitzen der Eberesche. Letztere gehört abgesehen von Blütenknospen und der Felsenbirne zu den Lieblingsspeisen dieser Tiere. Da sie schon so oft heruntergefressen wurde, ist eine interessante Krüppelform (Trauer-Eberesche) entstanden.</p>
<p>Obwohl kaum Fußspuren zu erkennen waren -- wegen der Trockenheit --, bin ich mir sicher, dass es sich um Rotwild handelte. Damwild tritt meist in größeren Rudeln auf, und der Garten sieht anschließend wie ein umgepflügter Kartoffelacker aus.  Rotwild hingegen nascht mal hier, mal da, und wenn es nicht zu oft wiederkommt, hält sich der Schaden in Grenzen, sieht man einmal von den geköpften Tulpen und Narzissen sowie den abgefressenen Kirsch- und Apfelblüten ab. (Rehe haben offenbar einen sehr robusten Magen, denn auch der Genuss von Goldregen, Akelei und Rittersporn scheint ihnen nichts auszumachen.) Im Juni stehen dann vor allem die Rosen auf der Speisekarte ....</p>
<p>Morgen muss also unbedingt der Weidezaun im Vorgarten aufgestellt werden -- das war bis jetzt die einzig wirkungsvolle Maßnahme.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schnecken lassen grüßen]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2007/03/20/die-schnecken-lassen-grusen/</link>
<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 19:14:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2007/03/20/die-schnecken-lassen-grusen/</guid>
<description><![CDATA[Fast jeden Tag, sofern Wetter und Zeit es zulassen, gehe ich einmal durch den  Garten, um zu schauen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeden Tag, sofern Wetter und Zeit es zulassen, gehe ich einmal durch den  Garten, um zu schauen, was alles Neues aus der Erde sprießt. Das ist gerade  jetzt besonders spannend, den Blumenzwieben kann man buchstäblich beim Wachsen  zuschauen. Allerdings haben sie zur Zeit massiv zu kämpfen. Praktisch alle  Narzissen, die ich zwischen die Heckensträucher und an den Knick gepflanzt habe,  sind an- oder abgefressen, und zwar nicht die Blätter, sondern schön säuberlich  die Blütenköpfe. Dass Schnecken Feinschmecker sind, zeigt sich auch daran, dass  sie oft nur ein kleines Loch in die Blütenhülle fressen, um die Blüte dann von  innen auszuhöhlen. Einige der vorgezogenen Narzissen, die in einem Kübel auf der  Terrasse stehen, sind sogar systematisch unten am Stil gefällt worden, damit man  so bequemer an den Kopf herankommt. Ein ähnliches Schicksal hat der Neuaustrieb  der Schwertlilien erlitten, der zur Zeit eher aus Löchern, denn aus Blattgrün  besteht.Dies lässt nichts Gutes für die nächste Zeit hoffen. Bei den Pflanzen, die  bei Schnecken ganz oben auf der Speisekarte stehen (Funkien, Rittersporn,  Sonnenblumen, Dahlien, Astern) werde ich wohl dieses Jahr um den Einsatz von  Schneckenkorn nicht herumkommen, wenn ich mehr als ein paar traurige Strünke  sehen will.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Raupenkohl]]></title>
<link>http://cschwartz.wordpress.com/2006/09/25/raupenkohl/</link>
<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 20:30:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Corinna Schwartz</dc:creator>
<guid>http://cschwartz.de.wordpress.com/2006/09/25/raupenkohl/</guid>
<description><![CDATA[
Herbst ist Erntezeit. Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Für die Erdbeeren stimmte das, aber d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="raupenkohl-2.gif" href="http://cschwartz.files.wordpress.com/2007/03/raupenkohl-2.gif"><img src="http://cschwartz.wordpress.com/files/2007/03/raupenkohl-2.thumbnail.gif" alt="raupenkohl-2.gif" width="139" height="107" align="texttop" /></a><br />
Herbst ist Erntezeit. Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Für die Erdbeeren stimmte das, aber die haben wir auch schon im Juni und Juli geerntet. Die Bohnen waren auch nicht so schlecht, nach der Trockenheit im Juli. Das Gleiche gilt für die Zucchini, bei denen ich ganz dankbar war, dass die Ernte wegen der Trockenheit nicht so üppig ausfiel. Normalerweise fallen zur Haupterntezeit so große Mengen an, dass keiner die grünen Dinger mehr sehen mag, weil schon alle Zubereitungsvarianten mehrfach durchexerziert wurden. Auch über die Tomaten kann ich mich nicht beklagen. Während der erste Teil infolge der Kombination lange Trockenheit mit anschließendem sintflutartigem Regen fast komplett geplatzt war (und sich nur zum Kochen eignete), sind sie jetzt nach den schönen Septembertagen von einer einzigartigen Qualität. Da ziehe ich meine Südwand jedem Gewächshaus vor.</p>
<p>Außer den Erdbeeren, haben wir an Obst nur Brombeeren in nennenswerten Mengen geerntet. Es hat für zwölf Gläser Brombeergelee gereicht, wobei ich den Brombeeersaft noch mit Wein verfeinert habe --lecker. Äpfel gab und gibt es keine; Kirschen nur eine Hand voll, da die Bäume sich erst einmal von dem Wildverbiss der letzten beiden Jahre erholen mussten.</p>
<p>An Gemüse wäre noch der Fenchel zu nennen (fast komplett in Saat geschossen) sowie Kohlrabi und Broccoli. Die ein oder andere Kohlrabi-Knolle hat es durch die Trockenheit und die Attacken des großen Kohlweißlings geschafft -- sogar ohne holzig zu werden. Muss wohl die richtige Sorte erwischt haben. Der Broccoli hat aber die zweite Raupenattacke (Kleiner Kohlweißling und was weiß ich noch für Viecher) nicht so gesund überstanden. Ein paar Knöllchen haben wir geerntet, aber wie man sieht, muss man höllisch aufpassen, will man statt der erwarteten Knospen nicht filigrane Kunstwerke vorfinden.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
