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	<title>uberfluss &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/uberfluss/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "uberfluss"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 07:03:39 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Mangel oder Überfluss]]></title>
<link>http://weltbilder.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 20:20:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://weltbilder.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[Oftmals wird in unterschiedlichen Lehren gesagt, dass wir nicht aus einem Mangelbedürfnis heraus ag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Oftmals wird in unterschiedlichen Lehren gesagt, dass wir nicht aus einem Mangelbedürfnis heraus agieren sollten. Wenn wir es schaffen, ein Denken des Überflusses zu kreieren, dann können Zeichen und Wunder geschehen.</p>
<p>Und heute ist mir das wieder so richtig bewusst geworden <!--more-->- und ich dachte, ich sollte das auch gleich hier herein stellen, weil es irgendwie auch zum Thema des Buches passt.</p>
<p>Ich war mit einem Bekannten frühstücken - und heute wurde mir bewusst, was mich schon seit längerem "stört" - neben dem, dass auch er natürlich nur sein ureigenstes Weltbild hat, wie ich auch meins habe, dazu hab ich soeben<a title="Mein Freund Ku, bewusste Arbeit mit dem UnBewussten, ChrisTina Maywald" href="http://meinfreundku.wordpress.com/2008/08/05/weltbild-filter/" target="_blank"> im anderen Blog</a> etwas darüber geschrieben.</p>
<p>Es geht darum, dass er mir automatisch unterstellt, dass ich aus dem gleichen Mangel heraus agiere, wie es seinem Weltbild entspricht.</p>
<p>Naja, ich will ihm da jetzt keinen Vorwurf draus machen - ist einfach eine Feststellung meinerseits, die mich heute Nachmittag einige Zeit beschäftigt hat.</p>
<p>Aufgefallen war es mir eben in einer Diskussion mit einer lieben Bekannten, die zumindest teilweise ein ähnliches Weltbild hat wie ich - und da kamen von seiner Seite manchmal derart negative Bemerkungen, dass es mir so richtig bewusst wurde:</p>
<p>Menschen, welche ein ausgeprägtes Mangeldenken haben, projezieren das natürlich auch automatisch auf alle anderen Personen - und haben auch gar keine Chance, anderen Menschen zu zu gestehen, dass die die gleichen Situationen ganz anders einschätzen können - und auch tun.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditation macht reich]]></title>
<link>http://noseletter.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 08:46:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://noseletter.wordpress.com/?p=41</guid>
<description><![CDATA[
Noseletter 35
Es besteht das Gerücht, dass sich durch Meditation materielle Sorgen verflüchtigen,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div id="mark" class="gelb">
<h4>Noseletter 35</h4>
<p><strong>Es besteht das Gerücht, dass sich durch Meditation materielle Sorgen verflüchtigen, dass das "herbeimeditierte", gute Karma einen sorglosen Alltag hervorbringt und Geld im Überfluss entsteht. Es stimmt, Meditation führt zum absoluten Luxus!</strong></div>
<p><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko4/reich-meditation.jpg?1213799596" alt="Lieben" /></p>
<p><strong>Luxus in der Wüste</strong></p>
<p>Ja, Meditation macht reich. Nicht ganz so jedoch, wie wir uns das vorstellen, ohne jemals meditiert zu haben. Meditation hat soviel mit Geld zu tun, wie Riechen mit Laufen. Ja, man kann beim Laufen riechen und beim Riechen laufen ... Es besteht jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden, so auch nicht zwischen Geld und Meditation.<br />
Es gibt eine Geschichte von einem Zen Meister, der Interessierten anbot, die Kunst von Geld und Macht zu erlernen. Schüler kamen von überall her, die meisten litten unter ihrer Machtlosigkeit und den erdrückenden Geldsorgen. Nach einem halben Jahr intensiver Meditation fragten sie den Meister, warum er damals Geld und Macht zum Thema gewählt hätte. Für keinen der Schüler hatte dies noch irgendeine Bedeutung. Die Sehnsucht nach Macht über andere, die vielen Wünsche, was noch alles zu haben und erreichen sei, das ganze Verlangen war insgesamt verschwunden. "Wie hätte ich euch sonst zum Meditieren gebracht?" antwortete der Meister.<br />
Meditation hat nichts mit Geld zu tun, was nicht bedeutet, dass ein meditierender Mensch auf irgendetwas verzichtet. Die Wertvorstellungen der traditionellen Religionen, sich selbst zu kasteien und selbstlos arm zu sein, sind unwesentlich. Meditation bedeutet Präsenz und Wahrnehmung im Hier und Jetzt, ob in einem Palast oder in einer kargen Höhle, das macht keinen Unterschied. Präsenz ist Präsenz.</p>
<p>Die Idee, dass ein bewusstes Wesen automatisch Geld und Reichtum manifestiert (wie in The Secret und anderen esoterischen Kreisen propagiert) scheint mir mehr in den Bereich der Magie zu fallen, als eine existentielle Gesetzmäßigkeit zu sein. Ja, man kann seine ganze Kraft - auch die geistige - dafür einsetzen, Geld zu erschaffen, doch mit Meditation hat das nichts zu tun. Meditation hat kein Ziel, bewertet nicht und wählt nicht aus - weder Geld zu haben, noch kein Geld zu haben.<br />
Und trotzdem stimmt es, dass Meditation zum größten Reichtum führt: dem Luxus, sich in sich selbst und in dieser Welt Zuhause zu fühlen, alle Möglichkeiten für sich zu entdecken und die individuelle Kreativität zuzulassen. Ein paar Worte von Sakyong Mipham Rinpoche:</p>
<p>"Das Erste, was uns auffällt, wenn wir anfangen zu meditieren, ist wie wild die ganze Angelegenheit eigentlich ist – wie wild unser Geist und unser Leben sind. Aber wenn wir einen Geschmack von der Qualität des Zähmens bekommen, können wir mit uns sitzen bleiben und einen ungeheuren Reichtum an Möglichkeiten entdecken. Meditation bedeutet, dass wir sozusagen vor unserer eigenen Türe kehren, dass wir nachschauen, was wirklich zu unserer Verfügung steht und dadurch den Reichtum entdecken, der ohnehin schon existiert. Diesen Reichtum entdecken wir in einem fortlaufenden Prozess, von Moment zu Moment und wenn wir kontinuierlich mit unserer Praxis fortfahren, wird unser Gewahrsein schärfer und schärfer."<br />
<a href="http://hamburg.shambhala.info/index5710.html" target=" title=">Von der Website Shambala, Hamburg</a></p>
<p><a href="http://hamburg.shambhala.info/index5710.html" target=" title="></a><br />
<a href="http://findyournose.com/index/show_archiv/160" target="_blank">Ein Beispiel für Reichtum in der Meditation</a></p>
<p>Viel Spaß beim Meditieren und Reich-Sein</p>
<p>wünscht</p>
<p><strong>Samarpan</strong></p>
<p><a href="../" target=" title="> </a></p>
<p><a title="Title" href="http://findyournose.com/meine_nase/kontakt" target="_blank">Den wöchentlichen Noseletter hier bestellen!</a><br />
<a title="Title" href="http://findyournose.com/begegnungen/mini_webpage/190">Die Sekunden Meditation von FindYourNose.com</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lobeshymne auf den Kapitalismus.]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/?p=473</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 20:08:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
<guid>http://cajarore.wordpress.com/?p=473</guid>
<description><![CDATA[
Auch wenn der eine oder andere meinem Blog gewogene Leser vielleicht eventuell annehmen könnte, da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cajarore.files.wordpress.com/2008/06/175px-enkrone-ubt.jpg" border="0" width="128" alt="175px-Enkrone_ubt.jpg" align="left" style="float:left;margin:5px;" />
<p>Auch wenn der eine oder andere meinem Blog gewogene Leser vielleicht eventuell annehmen könnte, das ich den Kapitalismus nicht mag und in meiner Politischen Ausrichtung doch eher "links" stehe, dem möchte ich versichern: <b>Ich. Liebe. Kapitalismus.</b> Wirklich! Ganz doll! Echt! <b>Ich schwör!</b> Warum ich das jetzt sage? Weil mir das, was mir heute im Supermarkt <del>meines Vertrauens</del> passiert ist, dem Real, an dem ich mehr oder weniger zufällig vorbei gefahren bin, beim kauf einer(!) Dose Katzenfutter und dem <del>kauf</del> <del>entdecken</del> suchen nach einem kleinen Glas Koffeinfreien Kaffees, da ich manchmal auch gerne Abends noch einen Becher Kaffee trinke, ein bisschen peinlich ist.</p>
<p>Mal ehrlich, ich finde es ja gut das man in diesem Land wirklich <b>alles</b> kaufen kann im Supermarkt (Ok, nicht ganz - Waffen wie in den US of A noch nicht...), aber <b>muss</b> es wirklich ein gefühlt ca. 2 km langes Regal nur mit Kaffee geben? Geschätzte 50 verschiedene Sorten gemahlener, Vakuumversiegelter Kaffee in Dosen, Tüten oder Aluzeuchs... und dann noch ca. 20 verschiedene Sorten Koffeinfreien Kaffees, gemahlen oder als Instant. Ach ja, und natürlich diverse Tüten mit Kaffeebohnen, bei denen nur dann jemand verstehen kann, WAS da drin ist, wenn er mindestens 3 Jahre Italienisch Leistungskurs gehabt hat.</p>
<p>Eigentlich suchte ich, wie bereits erwähnt, ja nur ein Glas Instant-Koffeinfreien Kaffee - aber in dem Lustig zusammengewürfelten Regal schien es so gut wie gar keine erkennbare Ordnung zu geben. Ich stand also vor diesem Extrem Bunten Regal und irgendwann entfuhr mir ein (anscheinend ziemlich lautes) "ARRRGH!". Das Mädel, das gerade an mir vorbei ging, muss eine ziemliche Herzattacke bekommen haben - nach dem Blick, den sie mir zuwarf... sie grinste dann aber, nachdem sie meinen ratlosen Blick gesehen hatte und meinte, ihr ginge es auch immer so... "<i>bei den Joghurts</i>".</p>
<p>Ich bin dann mal Spasseshalber hin "<i>zu den Joghurts</i>"... Wahnsinn! Erstaunlich, was man so alles in Joghurt reintuen kann, noch erstaunlicher, wie viele Firmen auf genau den selben Gedanken gekommen sind, und am erstaunlichsten, das es Leute gibt, die dann aber auch wirklich <b>alles</b> kaufen, egal was da drin ist! Ich möchte nicht wissen, wie lange ich <b>da</b> nach einem Stinknormalen, einfachen Joghurt suchen muss... Na ja, ihr wisst schon - weiss, ohne was drin und so... also DER Joghurt ;-)</p>
<p>(Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Münze">Wikipedia</a>.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Evangelium vom Wohlstand]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2008/06/01/das-evangelium-vom-wohlstand/</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 10:20:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.wordpress.com/2008/06/01/das-evangelium-vom-wohlstand/</guid>
<description><![CDATA[Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger, Durst und Blöße, werden geschlagen und haben keine Bleibe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger, Durst und Blöße, werden geschlagen und haben keine Bleibe und arbeiten mühsam mit unsern eigenen Händen.</strong></p></blockquote>
<p><strong>So kann nur jemand sprechen, der absolut keine Ahnung von dem hat, was jedem Christen im Übermaß zusteht:</strong> Wohlstand und Überfluss! Das ist unser gutes Recht als Kinder des Königs der Könige. Bei wem solch ein Erleben der Normalzustand ist, hat einen "Armutsgeist", der ausgetrieben werden muss. Der weiß einfach noch nicht, was ihm als "neue Schöpfung" und Kind Gottes alles zusteht. Er weiß einfach nicht, wer er "in Christus" ist.<br />
Ich würde einem solchen Menschen dringend empfehlen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kenneth_E._Hagin">Kenneth Hagin</a> zu lesen und in eine <a href="http://www.wortundgeist.de/index.php?option=com_frontpage&#38;Itemid=1&#38;lang=de">"Wort und Geist-Gemeinde"</a> einzutreten, in der noch das "volle" Evangelium gepredigt wird.<br />
Dringend zu meiden sind Gemeinden, die noch ein Evangelium der Armut predigen.<br />
Denn wer weiß, was ihm von Gott geschenkt ist, fährt nur noch in Luxuskarossen und fliegt nie mehr Economy-Klasse, sondern nur noch erster Klasse!<br />
Schließlich sind wir ja Botschafter an Christi statt, Gottes Repräsentanten. Und Gott ist reich und nicht arm. Und zwar über alle Maßen. Ich bedauere die armen Christen, die immer noch mit den Hühnern im Sand scharren, anstatt wie ein Adler zu fliegen.<br />
Weißt Du noch nicht, daß Du ein "Adler Gottes" bist?<br />
Das schlimme ist, daß das Evangelium der Armut immer noch weite Verbreitung hat und von vielen christlichen Lehrern vertreten wird, die sich zu allem Überfluss auch noch "Apostel" nennen. Den Autor der oben zitierten Verse sollte man ganz schnell aus seinem Bücherregal verbannen. <a href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/4.html#4,11">Hier der Link zu einem seiner Lehrbriefe.</a></p>
<div class="blogger-post-footer"></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[LaFayette - Luxus Tempel in Paris]]></title>
<link>http://digiart49.wordpress.com/?p=229</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 15:18:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>geromimo</dc:creator>
<guid>http://digiart49.wordpress.com/?p=229</guid>
<description><![CDATA[

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://digiart49.files.wordpress.com/2008/05/lafayette.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-230 aligncenter" src="http://digiart49.wordpress.com/files/2008/05/lafayette.jpg" alt="" width="785" height="580" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gibst du mir - dann gebe ich dir (nicht)]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 16:10:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir kennen den Handel: Ich gebe dir meine Arbeitskraft und du gibst mir Geld dafür. Soweit so gut. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir kennen den Handel: Ich gebe dir meine Arbeitskraft und du gibst mir Geld dafür. Soweit so gut. Das Ganze hat nur einen kleinen Haken: Der Handel raubt uns die Kraft und bald haben wir nichts mehr zu geben. Durch Meditation im Alltag ist es möglich, die Energie zu halten und in Kreativität überfließen zu lassen.</strong></p>
<h3>Arbeiten aus Überfluss</h3>
<p><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko/ueberfluss-meditation.jpg?1201288672" alt="Tipps" /></p>
<p>Du arbeitest in einer Weise, die deine Kraft zerstreut und verbraucht. Dann musst du dich ausruhen, um wieder Energie zu gewinnen. Wenn du schließlich wieder genug Energie hast, dann ist es schon wieder Zeit, in die Arbeit zu gehen. Durch diesen Kreislauf wird deine Kreativität gelähmt, denn für Kreativität brauchst du einen Überschuss an Energie. Kreativität ist Überfließen.</p>
<p>Verändere dieses Lebensmuster. Beginne, Dinge zu tun, nur weil du sie tun willst. Ohne Ziel und Zweck oder Erwartung eines Gewinns. Verstehe, wie sich der Fluss der Energie verhält, wenn er nicht auf ein Ziel ausgerichtet wird. Energie fließt dann in einer Art Feierstimmung. Sie bewegt sich von selbst, weil sie so überfließend ist. Ein Kind tanzt und springt herum und wenn du es fragst „Wohin gehst du?“, dann hält es das für eine komische Frage. Der zielorientierte Verstand fragt „Aber warum rennst du dann?“, denn für uns ist nur etwas bedeutend, wenn es irgendwohin führt. Ziele sind ohne Realität, es ist alles jetzt hier.</p>
<p>Handle ohne Beweggrund und aus reinem Überfluss deiner Energie. Gib, was du geben kannst, aber mache keinen Handel daraus. Gib, weil du hast. Spiele nicht das Spiel „Gibst du mir, dann geb ich dir“, denn das wird dich unweigerlich unglücklich machen. Jeder, der sich auf diesen Handel einlässt, endet in der Hölle. Der Himmel ist für diejenigen, die sich feiern.<br />
<a href="http://www.osho.com/Main.cfm?Area=Magazine&#38;Language=German" target=" title=">Osho</a>, Tantra: The Supreme Understanding, #4</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der glückliche Mensch]]></title>
<link>http://gegendarstellung.wordpress.com/?p=222</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 22:56:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>yinyangmen</dc:creator>
<guid>http://gegendarstellung.wordpress.com/?p=222</guid>
<description><![CDATA[Aussagen von Erich Fromm  
über Menschen, Glückseligkeit, Glück, Freude, Zufriedenheit, Gesellsch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aussagen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm" title="Beitrag zur Person bei Wikipedia de ..." target="_blank">Erich Fromm  </a></p>
<p>über Menschen, Glückseligkeit, Glück, Freude, Zufriedenheit, Gesellschaft, Wirtschaft, Entfremdung, Ärger, Unruhe, Depressionen, Gereiztheit, Wut, Überfluss, Fülle, Konsumgesellschaft...</p>
<p>Ansichten und Erkenntnisse eines neuzeitlichen deutschen Philosphen...</p>
<p>Ich finde seine Gedanken sehr wahr, auch noch in unserer heutigen Zeit...</p>
<p>Und es trägt jeder seine eigene Verantwortung für sein eigenes Selbstverständniss, eigene Meinung, eigenes Auftreten, eigenes Handeln, eigenes Sein, sowie auch die anderen sich sein zu lassen, dabei sich das "Gute" selbst zu eigen machen ...</p>
<p><!--more--></p>
<p><span style="display:block;width:425px;margin:0 auto;">  [vodpod id=ExternalVideo.486971&#38;w=425&#38;h=350&#38;fv=%26rel%3D0%26border%3D0%26]  <span style="float:left;"><a href="http://de.youtube.com/watch?v=osI7zfUDT5c&#38;feature=related">from de.youtube.com</a></span>  <span style="font-size:10px;float:right;">     <a href="http://vodpod.com/wordpress">posted with vodpod</a>  </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1984]]></title>
<link>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/21/die-utopie-in-1984/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 09:44:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonas234</dc:creator>
<guid>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/21/die-utopie-in-1984/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sow]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sowohl George Orwell als auch den Inhalt des Buches. Die Utopie ist mit Anregungen zur Aktualität und mit Parallelen zu George Orwells Leben geprägt</p>
<p><strong>George Orwells Leben</strong></p>
<p>George Orwell wurde 1903 in Indien geboren und ist 1950 in London gestorben. Durch sein Buch “Farm der Tiere” wurde er 1984 weltberühmt. Heute zählt er durch sein Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern in der englischen Sprache. 1904 wanderte seine Mutter mit ihm und seiner älteren Schwester nach England aus, da sein Vater ein englischer Kolonialbeamter war und die Opiumernte überwachte blieb dieser in Indien. 1907 besuchter der Vater die Familie in England, fuhr jedoch nach seinen dreimonatigen Besuch zurück. Im Alter von 6-8 Jahren besuchte Orwell die anglikanische Kirchenschule. Durch eine Empfehlung der Schule lernte er an der St. Cyprians Vorbereitungsschule, einem Internat für die britische Oberschicht, weiter. Dank seiner Leistungen an dieser Schule mussten seine Eltern nur die Hälfte des Schulgeldes bezahlen. Er veröffentlichte 1952 einen Aufsatz über seine Schulzeit. Ab 1917 besuchter er das Eton College und lernte dort Cyril Connolly den späteren Herausgeber einer Zeitung kennen, der viele seiner ersten Aufsätze veröffentlichte. Von 1921 bis 1926 arbeitete er als Polizist in Burma, jedoch verließ er die Polizei, da ihm das Vorgehen der Kolonialmacht nicht gefiel. Über diese Zeit veröffentlichte er zwei Aufsätze. 1928 probiert er dann im Paris arbeitet als Englischlehrer zu finden, jedoch arbeitet er aus mangelnden Interesse schnell als Tagelöhner. 1929 kehrt er dann enttäuscht nach England zurück, wo er durch Schreibaufträge für seine Freunde Arbeit findet. Im Jahre 1936 heiratet er Eileen O'Shaughnessy , jedoch war er so arm, dass er sich keine Hochzeitsringe leisten konnte. 1937 nahm er am spanischen Bürgerkrieg teil und wurde dort schwer verletzt, der anschließenden Verfolgung durch Kommunisten entzieht er sich indem er das Land verlässt. Viele seiner Kameraden wurden von diesen gefangen genommen und nie wieder frei gelassen. Nach Beginn des zweiten Weltkrieges arbeitet er vermehrt als Buchkritiker und kriegt auch ein Angebot von BBC Kriegspropaganda zu drehen. Er erhielt dieses Angebot zum einen weil er gegen den Faschismus schrieb und zum andern Aufgrund seiner literarischen Fähigkeiten, bald jedoch kündigte er da er Probleme mit der Zensur hatte. In dieser Zeit sammelte er viele Erfahrungen mit russischer, englischer und deutscher Propaganda. Diese Erfahrung wandte er im Roman 1984 an. Auch die Kantine aus den Buch 1984 soll starke Ähnlichkeit mit der Kantine des BBC haben. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete er dann als Kriegsberichterstatter für den Observer und war sowohl in Paris als auch in Deutschland. Der Durchbruch in der literarischen Szene gelang ihm erst 1945 mit seinen Buch “Farm der Tiere” in der er das Scheitern der russischen Revolution durch den Stalinismus beschrieb. Sein bekanntestes Buch jedoch ist “1984”, welches er zwei Jahre nach “Farm der Tiere” veröffentlichte. Dieses Buch hat auf Grund seiner Präsens starke Einflüsse auf spätere  Science Fiction Romane. Auch andere Literaturthemen beeinflusste sein Roman allerdings nicht in dem Maße. 1950 stirbt er dann an Tuberkulose.</p>
<p>George Orwell war ein Sozialist und stark gegen den Imperialismus, da er in Burma gesehen hat wie schädlich dieser ist. Eine weitere Prägung war seine finanzielle Not die sein Leben lang anhielt. Er behauptete das ein “demokratische Sozialismus“ die einzige Staatsform sei, die in der Zukunft bestehen könnte. Wichtig für ihm war ein geeintes Europa.</p>
<p>2007 wurden Geheimdienstberichte veröffentlicht, in denen stand das George Orwell von 1929 bis 1941 von dem britischen Geheimdienst überwacht wurde.</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Der Roman 1984 wurde 1946 bzw. 1947 von George Orwell geschrieben und behandelt eine negative Utopie. In dieser lebt die Hauptperson in einer Welt die von der Regierung manipuliert wird und in der man ständig überwacht wird.</p>
<p>Winston Smith, der Protagonist des Romans, ist ein  Mitglied der äußeren Partei und wird somit überwacht. Denn alle Mitglieder der Partei, das sind ungefähr 15%, werden überwacht. Denn nur deren Meinung ist für die Regierung wichtig und kann was bewirken. Die Überwachung findet durch eine Vielzahl von Techniken statt, so gibt es zum Beispiel  Televisoren, eine Art Kamera und Empfangsgerät in einem, so kann man zum Beispiel mit den Apparat Fernseh gucken und Radio hören, jedoch weiß man auch nie, wann einer aus dem Gedankenministerium sich in den Schirm einloggt und die Person, bzw. die Personen, die sich in Sichtweite befinden können überwacht werden. Dieses Gerät lässt sich niemals ausschalten, jedoch kann man auf Grund der Größe diese nicht in den ländlichen Gegenden einsetzen, so findet man dort Mikrofone. Die letzte Möglichkeit zur Überwachung findet sich anhand von Spitzeln, denn jeder Mensch wird dazu angehalten Verbrechen zu melden. Die Hauptperson arbeitet im Ministerium und verändert dort für die Partei Texte, hauptsächlich Zeitungsartikel. Bald jedoch fängt er an gegen das System zu rebellieren, so kauft er sich ein Tagebuch und schreibt seine Gedanken in dieses, dass alleine ist schon verboten, er jedoch geht weiter und schreibt negative Texte über die Partei, beziehungsweise über den “großen Bruder”, welcher der Leiter der Partei und die allgegenwärtige Personifizierung der Partei ist. Während der Zwei-Minuten-Hass Sendung, begegnet er einer Frau, die er für eine Mitarbeiterin des Gedankenministeriums hält.  Er jedoch stellt sich während der Hass Sendung vor, wie er sie umbringt, denn er schafft es nicht seinen Hass, den die Sendung hervorruft zu unterbinden, er kann sie nur lenken. Im Laufe der Zeit stellt er jedoch fest, dass sie nicht dort arbeitet und genau wie er gegen die Partei ist. So treffen sie sich um mit einander gegen die Partei zu schlafen. Denn die Partei ist gegen Gefühle und gegen Sexualität. Während sie sich näher kennen lernen verlieben sie sich ineinander, was auch ein Verstoß ist, denn jede Art von Beziehung ist nicht erlaubt, außer der zum “großen Bruder”. Sie vertrauen jedoch auf eine falsche Person. Diese Person ist Mitglied der inneren Partei  und behauptet ein Mitglied der “Bruderschaft”, einer Gruppierung die gegen die Partei ist und deren Anführer als Staatsfeind Nummer 1 gilt. Sie werden letztendlich in ihrer Wohnung, die sie sich im Viertel der Proles gemietet haben von der Gedankenpolizei überfallen und gefangen genommen. Unter der Folter verraten sie sich jedoch nicht gegenseitig, was sie sich geschworen haben niemals zu machen, jedoch zerbrechen sie daran fast. So sieht Winston Smith einmal fünf Finger, die von ihm verlangt wurden zu sehen, obwohl nur Vier hochgehalten werden. Da die Partei jedoch mitkriegt, dass Winston Smith immer noch an seiner Freundin hängt muss er die schlimmste Folter die der Partei zur Verfügung ertragen. Diese besteht darin, dass die Person mit seiner schlimmsten Angst konfrontiert wird. Bei Winston Smith sah das so aus, dass er einen Käfig voller Ratten vor das Gesicht geschnallt gekriegt hat und die Luke zu seinem Gesicht geöffnet wurde. Im Hintergrund wurde ihm erzählt was Ratten anrichten können, während dieser Folter verrät er dann seine Freundin, indem er sagt, dass sie ihr diese Qualen antun sollen und nicht ihm, darauf hin wird er freigelassen, jedoch lebt er nicht mehr wirklich und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Als er seiner ehemaligen Freundin begegnet erzählt er ihr, dass er sie verraten hat und sie, dass sie ihn verraten habe, daraufhin trennen sich ihre Wege.</p>
<p>Orwell’s Ideen für das Buch holte er sich meistens aus der Geschichte. Nur der Name 1984” kam ihm aus anderen Grund in dem Sinne, denn er ist ein Zahlendreher von dem Jahr 1948, welches ein Jahr nach dem Erscheinen  des Buches lag. Somit soll der Titel zwar aussagen, dass das Geschehen in der Zukunft liegt, jedoch nicht in allzu Ferner. Die Idee der Überwachung kam ihm wohl durch den “NS Staat”, denn während dieser Zeit gab es eine Überwachung durch die Gestapo wenn auch nicht in dem Ausmaß. Das in der Überwachung Spitzel eine wichtige Rolle spielen, ist auch nicht verwundernswert, denn aus den Akten der Gestapo geht hervor, dass dieses eine der effektivsten Überwachungsmethoden sei. Auch, dass sowohl der “große Bruder”, wie auch Goldstein nicht sicher als reale Personen eingestuft werden können ist auf Grund von ehemaligen Herrschern so gewählt. Denn Sowohl Stalin als auch Hitler waren am Ende ihrer Regierungszeit nur noch Teil der Propaganda und gaben sich dem Volk nicht mehr zu sehen. Somit war auch von denen nicht mehr ganz klar, ob diese noch lebten oder schon tot waren. Seine doch schon abstruse Idee, dass jemand für einen falschen Gesichtsausdruck verurteilt werden kann, hat er sich von einem römischen Kaiser geholt, weil auf dem Marktplatz einer einen unglücklichen Gesichtsausdruck hatte, als er vorbeigekommen war.</p>
<p><strong> Die Utopie in 1984</strong></p>
<p>Die Utopie aus den Buch „1984“ist nicht positiv, sondern eher negativ, denn hier wird ein Überwachungs- und Präventionsstaat geschildert. Somit versucht der Staat durch eine ständige Überwachung unerwünschtes Verhalten der Bürger schon im Voraus zu bekämpfen.</p>
<p>Diese Überwachung ist möglich, indem es in jedem Raum und teilweise auch in der Stadt einen Televisor gibt, ein Gerät, welches sowohl Sendungen (z.B. Fernsehen oder Musik) ausstrahlen als auch Daten empfangen kann. So kann sich die Gedankenpolizei jederzeit in den Televisor einschalten und die Person zu überwachen. Nach welchen Muster diese Überwachung stattfindet oder ob sie durchgehend stattfindet, weiß keiner.<br />
Ein weiteres Mittel, welches hauptsächlich in ländlicheren Gebieten verwendet wird, sind Mikrofone.<br />
Eine andere Methode der Überwachung ist die Bespitzelung der Menschen untereinander; dieses ist die wirkungsvollste Methode, was durch Akten der Gestapo belegt werden kann. Schon Kinder werden in ihren Jugendvereinen zu Spitzeln erzogen und dazu angehalten, im Ernstfall auch ihre Eltern zu verraten. Auch die Erwachsenen leben in Gemeinschaften, sodass jeder jeden im Blick hat.</p>
<p>Die letzte Methode zur Überwachung sind Hubschrauber, die direkt durch die Fenster der Häuser gucken; diese sind jedoch eher dazu da, das Gefühl der Machtlosigkeit zu verstärken, als für eine wirkliche Kontrolle auszuüben.<br />
Die Überwachung betrifft jedoch nur 15% der Bevölkerung, nämlich die Parteimitglieder; die Proles hingegen werden kaum bis gar nicht bewacht, da ihre Meinung für unwichtig gehalten wird.</p>
<p>Der Herrscher ist eine Person, die nur als “Großer Bruder” vorgestellt wird, und von der man nicht weiß, ob sie fiktiv oder real ist, was an Hitler und Stalin erinnert, denn in den letzten  Jahren haben sich Hitler und Stalin  vor dem Volk zurückgezogen und waren nur noch Teil der Propaganda. Die Frage, ob der “Große Bruder” tatsächlich real ist, beschäftigt die Hauptpersonen über die ganze Zeit hinweg. Diese Person ist Bewacher und Beschützer gleichzeitig, so ist er zum Beispiel Familienmitglied, da es keine Familien mehr gibt. Genauso ist Liebe und Freundschaft verboten und hat laut der Ideologie des Staates keine Bedeutung mehr</p>
<p>Um einen Gegenpol zu schaffen und ein Feindbild aufzubauen, welches von den inneren Problemen ablenken soll, wurde ein ehemaliges Parteimitglied namens “Goldstein” erfunden. Auch von ihm weiß man jedoch nicht, ob er real ist, doch er wird von der Partei als “Staatsfeind Nummer1″ bezeichnet, da er Führer der “Bruderschaft” ist, einer Gruppe, die gegen die Ideologien des Systems ist. So taucht er auch in der sogenannten Hasswoche auf, welche sich gegen alle Feinde des Staates richtet. Jedoch ist der Feind sehr flexibel, so bekommt während einer Rede der “Hassredner” einen Zettel und ohne anzuhalten oder sich zu versprechen, setzt er seine Rede fort, einziger Unterschied ist, der Feind ist jetzt der andere Staat. Des Weiteren gibt es auch eine kleine Version dieser Hasswoche, nämlich die Zwei-Minuten-Hass Sendung, an der jeder täglich teilnehmen muss und der sich keiner entziehen kann.</p>
<p>Um diesen Feindwechsel zu vollziehen, hat die Regierung die Kontrolle über die Vergangenheit übernommen. So werden alle Dokumente aus der Vergangenheit so umgeschrieben, dass es auf den momentanen  politischen und militärischen Zustand passt. Somit soll Gegnern der Regierung nicht ermöglicht werden, Argumente in den historischen Texten gegen diese zu finden. Dieses klappt so gut, dass sich die Bevölkerung nicht einmal mehr daran erinnern kann, dass der Staat schon einmal den Feind gewechselt hat. Falls doch mal jemand Argumente gegen die Partei findet oder der Partei negativ auffällt, wird dieser  vaporisiert und ist fortan eine Unperson. Das bedeutet, dass die Person umgebracht, gelegentlich sogar öffentlich erhängt wird und jede Erinnerung an die Person ausgelöscht wird. Sie werden zu Unpersonen, also Personen, die nie existiert haben. Dieses erreichen sie, indem jedes Dokument, in dem eine der Unpersonen erwähnt ist, umgeschrieben wird.</p>
<p>Eine weitere Eigenschaft des Staates ist, dass Krieg Frieden bedeutet. In Orwells Welt gibt es nur noch drei Supermächte, die an ihren Grenzen gerade mal soviel Krieg führen, dass es reicht, um ihre Bevölkerung unter Druck zu setzen. Außerdem rechtfertigen sie mit diesen Kriegen die Armut und bleiben  so an der Macht. Die Hauptperson vermutet sogar, dass die eigene Regierung Bomben auf die Armutsviertel abwirft, um das Bewusstsein für den Krieg aufrecht zu erhalten. Dieses folgert sie daraus, dass die Bomben nie in der Nähe von Parteimitgliedern einschlagen, sondern immer in den Vierteln  des Proles.</p>
<p>Diese Gutgläubigkeit der Bürger führt zum nächsten Punkt, nämlich dem Zwiedenken. Dieses ist eine zentrale These im Buch. Denn wenn die Partei sagt, dass 2+2 =5 ist, dann stimmt dieses, und es reicht nicht, es nur zu sagen, man muss es glauben. Andererseits sagen manche Parteimitglieder schon, dass es für die Forschung manchmal wichtig ist zu wissen, dass 2+2 = 4 ist. Hier fängt das eigentliche Zwiedenken an; in neueren Versionen auch mit Doppeldenk übersetzt. Denn von den inneren Parteimitgliedern wird verlangt, spontan zwischen zwei Wahrheiten hin und her zu schalten, also zum Beispiel im einen Moment 2+2 = 5 und im nächsten schon auf 2+2 = 4 umzuschalten, was vorher ein Ding der Unmöglichkeit war. Unter der Folter sieht der Protagonist tatsächlich mal die verlangten 5 Finger, obwohl nur 4 gezeigt werden.</p>
<p>Dieser Protagonist wurde gefoltert, weil er ein Verbrechen, ein so genanntes Gedankenverbrechen, begangen hat. Das bedeutet, er hat eine der Doktrinen des Staates in Frage gestellt. Es galt zum Beispiel als Verbrechen, wenn man nicht geglaubt hat, dass der Kriegsgegner immer der Gleiche ist und war. Auch ist es ein Verbrechen, den falschen Gesichtsausdruck zu benutzen, so muss zum Beispiel während der Hasswoche ein hasserfüllter Gesichtsausdruck zu sehen sein, falls nicht, ist es ein Verbrechen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung ist die Sprache, die als Neusprech bezeichnet wird. Diese wurde aus politischen Gründen umgeschrieben und die 11. Ausgabe ist während der Handlung in Arbeit. Die Sprache ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil umfasst die Alltagssprache, in der es keine politischen oder ideologischen Bedeutungen geben soll. Der zweite Teil umfasst das Minimum an ideologischen und politischen Wörtern, die unbedingt notwendig sind. Der dritte Teil ist der umfangreichste und beinhaltet alle technischen und wissenschaftlichen Fachbegriffe. Sie dient dazu, den Wortschatz zu minimieren. Während es in der alten Sprache noch für jedes Adjektiv ein Gegenadjektiv gab, wird nun vor das Adjektiv einfach ein “un-” gehängt, so heißt zum Beispiel das Gegenstück zu warm unwarm. Auch Steigerungen wurden abgeschafft, für diese gibt es nur noch Plus und Doppelplus. So lauten die Steigerungen von gut nicht besser und am besten, sondern plusgut und doppelplusgut. Damit die Bedeutung der Ministerien verschwindet, hat man die Namen gekürzt. So heißt zum Beispiel das Ministerium für Wahrheit Miniwahr. Ein weiterer wichtiger Teil der Sprache sind die Verschönigungen der Wörter. So heißen die Folterlager Lustlager, das zuständige Ministerium ist das Ministerium der Liebe und die politischen Gefangenen heißen Gedankenverbrecher. Eine weitere Neuerung ist, dass manche Wörter ihre Bedeutung wechseln, in Abhängigkeit davon, ob man sie für ein Parteimitglied oder für einen Staatsfeind gebraucht. Damit verhindert die Partei, dass in alternativen Systemen gedacht wird. Auf Grund der gewaltigen Arbeit, die durch die Umschreibung sämtlicher Bücher anfällt, wurde die Umstellung auf Neusprech für das Jahr 2050 angesetzt, also gute 70 Jahre nach der Handlung.</p>
<p>Orwell hat außerdem eine eigene Einstellung zur Macht, so bezeichnet er die Macht nicht als Weg, sondern als Ziel. Das Ziel ist, die Persönlichkeit zu zersetzen und eine neue zu erschaffen und den neuen Menschen nach Belieben neu zu konstruieren. So lässt er Smith sagen “Freiheit ist, sagen zu dürfen, dass 2 plus 2 gleich 4 ist.”</p>
<p><strong>Abschlussbetrachtung</strong></p>
<p>A.	Zusammenfassung seiner Utopie<br />
B.	Bewertung seiner Utopie<br />
1. 	Bewertung anhand des Romans<br />
2. 	Aktualität der Utopie, bzw. des Romans<br />
C. 	Rolle der Technik</p>
<p>Zusammenfassung seiner Utopie</p>
<p>Orwell schreibt eine negative Utopie. Der geschilderte Staat ist sehr autoritär und er sorgt für<br />
eine lückenlose Überwachung. Auch schreckt die Partei nicht davor zurück Menschen<br />
umzubringen nur um seine Machtherrschaft zu sichern. Der letzte Punkt der auffällt ist die ständige Propaganda und die damit einhergehende Kontrolle der Gedanken der Menschen, denn die Partei probiert das denken zu verhindern und so möglichst wenige Leute zu haben, die sich Gedanken über die Partei, beziehungsweise über den Staat machen.</p>
<p>Bewertung seiner Utopie</p>
<p>Schon im Roman fällt die Utopie negativ auf  und auch der Protagonist merkt, dass etwas im System nicht stimmen kann. Denn er stellt Fragen und muss sich daraufhin immer fürchten. Er merkt zum Beispiel, dass der Krieg nicht unbedingt immer mit den gleichen Feind stattfand, oder das es merkwürdig ist , dass die Bomben nur die Proles treffen und nicht die Wohngegenden der Parteimitglieder. Somit erkennt er schon, dass dieses kein wünschenswerter Staat ist und probiert sich deswegen der revolutionären Gruppe anzuschließen.</p>
<p>Der Roman hat heute noch die gleiche Aktualität wir vor 20 Jahren, denn vor allem heute ist dieser Roman realer als er jemals war. Zum Beispiel wird die Überwachung immer stärker. So werden seit neuestem die Internetdaten länger gespeichert, oder es werden immer mehr Überwachungskameras angebracht. In andern Ländern ist es sogar üblich, bei gewissen Strafen jemanden eine Fußfessel anzulegen, die entweder den Alkoholgehalt im Blut oder die Entfernung von einen bestimmten Punkt anzeigt. Somit ist zumindest in den Punkt der Roman aktuell. Der nächste Punkt den man ansprechen sollte ist der, dass die Sprache auch immer mehr ihre Klarheit verliert oder beschönigt wird. So heißt zum Beispiel unser Ministerium, welches sich mit den Krieg beschäftigt, nicht mehr Kriegsministerium sondern Verteidigungsministerium. Obwohl keine wirkliche Verteidigung stattfindet. Auch werden die Soldaten die in anderen Ländern im Einsatz sind häufiger als Friedenstruppen bezeichnet, obwohl es auch bewaffnete Soldaten sind. Es wird genauso häufiger von Friedensmissionen geredet, dass es eigentlich in den Krieg geht wird nicht erwähnt. Somit ist auch dieses ein aktueller, wenn auch nicht so ausschlaggebender Punkt. Die Regierung ist bei uns noch demokratisch und somit nicht mit der dort vorherrschenden Vergleichbar auch, dass die Meinung der Proles nicht existiert ist nicht unbedingt aktuell, denn diese interessiert die Politiker schon, denn auch von dort kommen Wähler. Was sich noch vergleichen lässt ist die Musikproduktion in dem Buch mit der heutigen. In dem Buch wird die Musik für die Proles in einer Art Fabrik gefertigt, denn es gibt keine echten Künstler mehr. Auch heutzutage gibt es so was ähnliches, denn die Castingshows , wie “Popstars”  oder “Deutschland sucht den Superstar”, sind letztendlich auch nichts anderes als am laufenden Band, also wie in der Fabrik hergestellte, Musik, die genau so schnell verschwindet wie sie entsteht. Des Weiteren gibt es bei den Fernsehsendungen eine Unterscheidung zwischen den Personen, so kommen die Konsumenten der Talkshows auf den privaten Sendern wie “Pro7“ und “RTL” eher für die Arbeiterklasse, während Polittalkshows wie “Sabine Christiansen” oder das “Literarische Quartett” eher für die gebildeteren Menschen sind. Somit lässt sich auch hier die Trennung zwischen Proles und Parteimitglieder des Buches nachvollziehen. Das Problem an diesen Veränderungen ist, dass diese kaum auffallen, da sie schleichend, also sehr langsam Verlaufen. Wenn man sich jedoch genauer mit diesen Beschäftigt und sich den Verlauf der letzten Jahrzehnte anguckt, stellt man fest, dass wir uns tatsächlich immer mehr der Utopie des Buches, zumindest in manchen Punkten, annähern. Ein weiteres Beispiel ist das Michael Moore in seinem Film Fahrenheit 9/11 sagte, dass der Irak-Krieg nicht gewonnen sondern ewig dauern solle.</p>
<p><strong>Rolle der Technik</strong></p>
<p>Die Technik spielt in George Orwell’s Roman “1984” eine große Rolle. Denn ohne die ganze Technik, wäre weder eine solche Propaganda noch eine so starke Überwachung möglich gewesen und somit<br />
wäre auch ein solcher Staat nicht möglich gewesen. Denn ohne die Überwachung und der anschließenden Ermordung der Gegner würde sich der Staat nicht lange gegen die Kritik wehren können. Die Propaganda ist in so fern von besonderer Bedeutung, dass ohne diese die ständige Präsens des großen Bruders und der Feinde nicht da wäre, somit würde den Bewohnern erstens die Beziehung zu dem “großen Bruder” und somit jede Beziehung fehlen als auch zweitens die ständige Präsens des Feind, der der Sündenbock für die Armut im Land ist. Der ständige Wechsel des Feindes ist auch ein Problem für das Technik benötigt wird, denn sonst ist es nicht zu bewältigen alle Dokumente über die Kriege so umzuschreiben, dass es aussieht als wenn man mit einem Land immer im Krieg wäre. Somit sollte klar sein, wie wichtig die Technik ist in dem Buch, da ohne diese die Utopie nicht vorstellbar wäre.</p>
<p><strong>Quellenangaben</strong></p>
<p>- Orwell, George “1984” (Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Präventionsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Überwachungsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus<br />
- https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/041118_weichert_dafta.htm<br />
- http://www.fschuster.de/videos/1984.htm<br />
- http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=678&#38;RID=1<br />
- http://www.levity.com/corduroy/orwell.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/antisemitism.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/gandhi.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/chrono.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/articles/george-orwell-biography.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/books/animalfarm.htm<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/horx<br />
- http://www.zeit.de/2003/26/A-Orwell<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/archivtext<br />
- http://www.online-literature.com/orwell/</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freie Energie -&gt; Alles Lüge? ]]></title>
<link>http://gegendarstellung.wordpress.com/2008/01/04/freie-energie-alles-luge/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 21:35:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>yinyangmen</dc:creator>
<guid>http://gegendarstellung.wordpress.com/2008/01/04/freie-energie-alles-luge/</guid>
<description><![CDATA[Entscheide selbst &#8230; was du dabei denkst und fühlst &#8230;
Filmhinweis: Freie Energie, Worte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Entscheide selbst ... was du dabei denkst und fühlst ...</p>
<p><font size="-1"><b>Filmhinweis: Freie</b> <b>Energie</b>, Worte können dies nicht beschreiben. Was Sie hier sehen können, ist verfügbar seit langem, jedoch bis jetzt nicht <span class="invisible"></span> <span class="visible">gefördert. Nicht einmal durch die öffentlichen Medien veröffentlicht oder beachtet. Egal ob für Pkw´s oder Heizungen: <b>Freie</b> <b>Energie</b>, sie ist nutzbar für jedermann...</span></font></p>
<p><font size="-1"><span class="visible">Frei nach dem Motto "Und Sie dreht sich doch..."</span></font><br />
<!--more--></p>
<p>[googlevideo="http://video.google.de/videoplay?docid=7865922874124166166"]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich habe genug!]]></title>
<link>http://zeromant.wordpress.com/2007/09/07/ich-habe-genug/</link>
<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 23:40:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Naja, nicht gerade genug Geld, und es gibt auch noch ein paar andere Sachen, wo meine Ansprüche nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, nicht gerade genug Geld, und es gibt auch noch ein paar andere Sachen, wo meine Ansprüche nicht gerade übererfüllt werden. Aber bei den allermeisten Dingen gilt: Es reicht mir!</p>
<p>Wir leben in Deutschland in einer Überflussgesellschaft. Ich hatte heute bei Aldi die Wahl zwischen sieben verschiedenen Sorten Würstchen - und Aldi ist ein Discounter, der eine geringere Auswahl zu Gunsten eines besseren Preis-Leistungverhältnisses bietet! Ebenfalls maximal 5 Minuten Fußweg von meine Wohnung entfernt befinden sich Kaisers, Lidl und Plus sowie ein türkischer Supermarkt, außerdem bestimmt ein Dutzend weiterer Lebensmittelläden (Bäcker, Metzger etc...) und Drogerien. Mein Bedarf an Lebensmitteln und Hygieneartikeln wird mehr als nur gedeckt. Im selben Radius befinden sich drei Dönerbuden, fünf weitere Imbisse und ein halbes Dutzend Internetcafes.</p>
<p>Ich habe Kabelfernsehen. Wie viele Sender ich da genau empfange, müsste ich nachprüfen - eingestellt habe ich knapp dreißig, glaube ich. Mit Annas DV-BT kommen noch ein paar weitere hinzu. Am Zeitungskiosk kommen jede Woche mehr verschiedene Zeitungen und Zeitschriften an, als ich in diesem Zeitraum lesen könnte. Pro Woche starten mehr als sieben Kinofilme - selbst wenn ich jeden Abend ins Kino ginge, könnte ich sie nicht alle sehen! Wie viele Bücher erscheinen, kann ich nur erahnen, aber ich gehe stark davon aus, dass es in einem Jahr mehr sind, als ich in meinem ganzen Leben lesen könnte.</p>
<p>Und das Internet ist randvoll mit Internet-Seiten. Nee, ehrlich, das ist Euch doch bestimmt auch schon aufgefallen? Nachrichtenseiten, Communityseiten, Spieleseiten, Foren, Blogs... Das Internet ist ein Ozean an Kommunikation, Information und Unterhaltung, der sich in irrwitzigem Tempo vergrößert.</p>
<p>Was immer mir an Dingen fehlt, die ich konsumieren oder rezipieren kann, es ist nicht MEHR. Ich brauche keine weiteren Würstchensorten, zusätzlichen Wochenzeitschriften oder neue Internet-Artikel, nur um mehr von allem zu haben.</p>
<p>Was ich brauche, ist BESSERES.<!--more--></p>
<p>Von den sieben Würstchensorten bei Aldi war nicht eine einzige, der kein Milchzucker beigemengt war. Bei ca. 10% erwachsenen Kaukasiern mit Milchzuckerunverträglichkeit (90% bei anderen Rassen) finde ich das schon irritierend! (Weil ich Appetit auf Würstchen hatte und mit meinem vollen Rucksack nicht noch einen weiteren Laden aufsuchen wollte, habe ich dann einfach mal die Sorte, die am leckersten aussah, probiert. Ich habe sie vertragen, aber sie hat nach absolut gar nichts geschmeckt.) Was Fernsehsender angeht, kommt es ab und zu vor, dass ich Lust habe, abends einfach den Fernseher einzuschalten und einen guten Film oder eine interessante Sendung zu sehen - und dann blättere ich online die Programme durch und stelle fest, dass es einfach nichts gibt, was mich interessiert! Wie kann das sein, bei 20-30 Sendern?</p>
<p>Naja, und was das Netz anbetrifft... ich erzähle wohl niemandem etwas Neues, wenn ich darauf hinweise, dass sich das meiste einfach nicht zu lesen lohnt! Die meiste Zeit verbringe ich auf Seiten, die sich mit meinem zweitliebsten Hobby, Magic, befassen. Klar, je mehr mich ein Thema interessiert, desto eher bin ich natürlich bereit, bei Artikeln darüber über kleinere Unzulänglichkeiten hinwegzusehen. Und trotzdem finde ich immer wieder Texte, bei denen ich nicht nachvollziehen kann, warum sie überhaupt geschrieben wurden! Moment - die Antwort ist hier natürlich, dass es immer noch viele Leute gibt, die sie lesen wollen - aber genau das kann ich eben nicht nachvollziehen!</p>
<p>Was ist so toll daran, VIEL Müll zu haben? Warum schrauben wir in einer Gesellschaft, in der fast alle Dinge im Überfluss zu haben sind, unsere Ansprüche derart zurück?</p>
<p>Wir werden in der Konsumgesellschaft dazu erzogen, VIEL zu wollen und dafür nicht genau hinzusehen, wie GUT es eigentlich ist. Wenn eine Firma vor der Wahl steht, Geld darin zu investieren, ein Produkt zu entwickeln, das deutlich besser ist als das von der Konkurrenz, oder dieses Geld in eine Werbekampagne zu stecken, welche ein bestehendes, weniger gutes Produkt bekannter macht, dann fällt die Entscheidung leicht. Qualität kann sich nur durchsetzen, wenn sie auch vom Verbraucher eingefordert wird! Das versäumen wir aber in der Regel, einfach, weil es mühsam und zeitraubend ist, Qualität selbständig zu beurteilen.</p>
<p>Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir in einer Welt der Vielfalt, aber mangelnden Qualität leben. Kaufen wir lieber im Internet oder beim Fachhandel, wo wir eine kompetente Beratung bekommen, aber dafür etwas mehr zahlen müssen? Die Antwort auf diese Frage fällt dermaßen eindeutig aus, dass diese Art von Fachhandel schon beinahe ausgestorben ist. Wir haben uns daran gewöhnt, Software zu kaufen, die nicht wirklich funktioniert und Telefonverträge bei Firmen abzuschließen, deren Kundenservice diesen Namen nicht verdient. Wir haben uns daran gewöhnt, im Fernsehen superdämliche Sendungen anzusehen, die durch eingestreute Werbeblöcke auf die doppelte Laufzeit verlängert werden. Die Alternative, einfach WENIGER zu akzeptieren (zum Beispiel auch deswegen weniger, weil wir es teurer bezahlen müssen) ergreifen wir nicht!</p>
<p>Ich sehe nicht relativ wenig fern (weniger als eine Stunde pro Tag im Schnitt, denke ich), weil ich es nicht prinzipiell gern täte, oder weil ich es aus hochgestochenen prinizipiellen Erwägungen ablehnte, sondern weil ich einfach so selten etwas finde, was mir wirklich gefällt (zugegebenermaßen muss es mir sogar besonders gut gefallen, damit ich die Werbe-Unterbrechungen ertrage).</p>
<p>Heute habe ich mir Total Recall angeschaut, weil das einfach ein unglaublich brillianter Film ist (um so unglaublicher, da Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle spielt!) Ich schätze, ich habe ihn zum dritten Mal gesehen, aber lieber sehe ich mir einen Film, von dem ich weiß, dass er gut ist, öfter an, als einen schlechten Film einmal. Nur - um neue gute Filme zu entdecken, muss ich natürlich immer wieder unbekannten Filmen eine Chance geben! Wenn ich aber keine sehr strenge Vorauswahl anlege, werde ich meistens enttäuscht, und das bedeutet verschenkte Zeit (besonders, da ich in der Regel den Film trotzdem zu Ende sehe, um ihm nicht Unrecht zu tun).</p>
<p>Genau so kann ich auch bei Internet-Artikeln die Einstellung nicht nachvollziehen "hey, sei doch dankbar, dass derjenige überhaupt etwas geschrieben hat!" Warum? Im Internet steht eine Milliarde mal so viel Zeugs, wie ich lesen könnte - warum soll ich mich also darüber freuen, dass dieser Wust um ein weiteres bisschen vermehrt worden ist?</p>
<p>Wer etwas veröffentlicht (echte Blogeinträge nehme ich davon natürlich aus, denn die schreiben Leute für sich selbst und erlauben lediglich anderen, die sich dafür interessieren, sie mitzulesen - da weiß der Leser, dass sie nicht verfasst wurden, um ihn zu unterhalten!), der stellt damit die Behauptung auf: Leser, dieser Beitrag ist die Zeit, die Du benötigst, ihn zu lesen, auch wert!</p>
<p>Diese Zeit ist nämlich kostbar. Man kann sie verwenden, um etwas anderes zu lesen, oder auch um etwas völlig anderes zu tun! Noch etwas, woran es uns in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mangelt, sind Beschäftigungsmöglichkeiten! Wenn jemand etwas veröffentlicht, dann stelle ich den Anspruch daran, dass es auch lesenswert ist, und wenn das nicht der Fall ist, freue ich mich nicht etwa darüber, dass es veröffentlicht wurde, sondern ÄRGERE mich, denn es hat mich Zeit gekostet, die ich auch angenehmer und/oder sinnvoller hätte verwenden können!</p>
<p>Es gibt mehr als genug Mist im Supermarkt, am Kiosk, im Fernsehprogramm und im Internet. Ich will nicht noch mehr. Macht etwas Gutes oder macht gar nichts!</p>
<p>Weil unsere Gesellschaft immer mehr auf Quantität und immer weniger auf Qualität ausgerichtet ist, ist Kritik auch so wichtig. Ich habe es langsam satt, mich immer wieder dafür rechtfertigen zu müssen, wenn ich schlechte Artikel auch entsprechend rezensiere! Wenn dadurch tatsächlich, wie mir immer wieder vorgehalten wird, insgesamt weniger geschrieben wird, dann ist das GUT! Und wenn dadurch der Qualitätsstandard dessen, was geschrieben wird, wirklich ein wenig ansteigt, dann ist das sogar SEHR GUT!</p>
<p>Ein gutes Buch ist tausend schlechte wert und ein guter Internet-Artikel trotz der höheren Flüchtigkeit dieses Mediums schätzungsweise immer noch zehn schlechte.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob es genügend gute Bücher gibt; ich komme nicht dazu, sie zu suchen. Wahrscheinlich gibt es genügend gute Internet-Artikel, wenn man weiß, wo man sie findet.</p>
<p>SCHLECHTE allerdings gibt es von beidem garantiert genug. Mehr als genug. VIEL MEHR als genug!</p>
<p>Vielleicht geht es Euch ja anders - aber ich habe es satt, in Müll zu ertrinken!</p>
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