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	<title>tutorium &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/tutorium/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "tutorium"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 19:19:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Dies und das...]]></title>
<link>http://jonslife.wordpress.com/?p=54</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 15:35:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonb1982</dc:creator>
<guid>http://jonslife.wordpress.com/?p=54</guid>
<description><![CDATA[&#8230; sollen heute Thema des ersten Blogeintrags seit langem sein. Immerhin schaffe ich es so, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... sollen heute Thema des ersten Blogeintrags seit langem sein. Immerhin schaffe ich es so, dass im Juni überhaupt noch ein Eintrag hier rein kommt, und es nicht einfach leer bleibt in diesem Monat. Was bringt es mit sich, wenn man nur noch so selten zum Bloggen kommt? Zum einen natürlich, dass man sich auf das Relevante beschränken muss, und die kleinen Ereignisse, die einen Blog manchmal beleben, einfach hinten an stellen muss - nicht zuletzt, weil man vieles bloggenswerte Kleinzeug der letzten Wochen einfach schon wieder vergessen hat. Zum anderen bringt es natürlich auch mit sich, dass man das Relevante relativ prägnant zusammenfassen muss, um nicht in die Gefahr zu geraten einen Roman zu schreiben (wobei es schwierig werden dürfte im Rahmen eines Blogeintrags Pynchon'sche Textlängen zu erreichen - es bleibt also schlimmstenfalls beim Kurzroman). Nun gut, nachdem wir uns dieser Problematik bewusst geworden sind (und damit bereits sowohl dem Relevanz- als auch dem Prägnanzprimat, das wir soeben selbst aufgestellt haben, entgegen gehandelt haben) wollen wir uns also nun tatsächlich den Ereignissen der letzten Wochen widmen, ohne Anspruch auf korrekte chronologische Abfolge eben dieser Ereignisse. Auch deren kausale Verknüpfung muss auf Grund der Straffung leider entfallen - dies soll nun aber nicht implizieren, dass zwangsläufig jedes der Ereignisse irgendwie kausal mit den anderen verknüpft sei. Daher wäre es wohl treffender zu sagen, dass auf die narrative Konstruktion kausaler Zusammenhänge verzichtet wird, in Rücksichtnahme auf den armen, überstrapazierten Leser, der sich wahrscheinlich bereits an diesem Punkt die Frage stellt, warum in aller Welt der Autor dieses Blogs denn so ein verfickter Klugscheißer sein muss. Da auch diese Frage den Rahmen sprengen würde, will ich auch deren Beantwortung dem Leser überlassen - da mich die meisten dieser Leser sicherlich kennen, werden die da schon ihre Theorien dazu haben. So, und nun: let's get into that shit...</p>
<p><!--more--></p>
<p>Die Umzugsplanungen sind abgeschlossen. Die Wunschwohnung haben wir bekommen, ziehen nun also Ende Juli in Nürnberg ein. Und zwar in der Nähe des Aufseß- und des Kopernikusplatzes, genauer gesagt in der Humboldtstraße 104. Am 10. Juli bekommen wir die Schlüssel, am darauf folgenden Wochenende wird renoviert (vor allem also gestrichen), und am 18. bis 20. Juli wollen wir dann auch richtig einziehen. Die Küche werden wir dann wohl erst Anfang August bekommen, aber solange werden wir uns einfach provisorisch irgendwie behelfen. Außerdem kann es ja nichts schaden, schon mal Einblick in die Qualität der diversen Essenslieferservice der Gegend zu bekommen... ;)</p>
<p>Bis zu diesem Einzugstermin wird dann auch das Semester vorbei sein, was bedeutet: Die Hausarbeit aus dem letzten Semester (das Shakespeare-Rewriting-Seminar) wird abgegeben sein, die beiden Sozi-Klausuren geschrieben (und hoffentlich bestanden), und auch das AK LitWi-Tutorium wird vorbei sein, das mir im Übrigen selbst sehr viel gebracht hat. Bis Ende August wird dann noch in der Wohnung gearbeitet, eine Woche Dienst in der Anglistik-Bib steht an, und die Hausarbeit zu Michel Foucault und seinem Werk <em>Überwachen und Strafen</em> wird ebenfalls in diesem Monat geschrieben (der letzte Soziologie-Schein für die ZP in der Theorie-VL). Außerdem sind, um zum extrem angenehmen Teil der Ferien zu kommen, folgende Urlaubsplanungen vorhanden:</p>
<p>- Hip Hop Kemp in Tschechien (22. bis 24. August), mit richtig geilem Line-Up featuring The Roots, Atmosphere, Pharoahe Monch, eMC, Army of the Pharaohs, Zion I, Mr. Lif und viele mehr. Wird saugeil, behaupte ich einfach mal.</p>
<p>- Ein zehn- bis zwölftägiger Urlaubstrip nach Norditalien, mit Zwischenstopps auf dem Weg (u.a. im Tessin in der Schweiz), zusammen mit Lisa. Wird sicher entspannend, interessant, toll. Ich freu mich drauf!</p>
<p>Ansonsten werden dann der September und der Oktober wohl eher stressig, da ich in diese beiden Monate nahezu meine komplette Arbeit in den Ferien gelegt habe. Im September drei Wochen Bib-Dienst (2 in Sozi, eine Anglistik) und im Oktober nochmal zwei (beide Sozi), bis dann das Semester Mitte des Monats wieder losgeht. Im kommenden Semester werd ich dann wieder Tutorien zu den LitWi GKs der Amerikanistik anbieten, außerdem HiWi bei Alexandra Ganser sein. Und nebenher noch ein wenig studieren, und dafür wesentlich mehr Arbeit in die Magisterarbeit investieren. Schließlich will man ja auch mal fertig werden mit dem Studium.</p>
<p>A propos fertig werden, dieses verlängerte Wochenende (Examenskurs am Freitag fiel mal wieder aus) habe ich zu ausgiebiger Feierei des Abis von Lisa genutzt - Zelten auf dem Schulsportplatz mit Lagerfeuer am Donnerstag (Abend vor dem Abistreich), ordentlicher Sonnenbrand auf eben jenem Abistreich, und am Samstag und frühen Sonntag mal wieder fein im Anzug abgestylt. Auch wenn die beiden Planter's Punch wohl nicht mehr hätten sein müssen - das Bier hätt's auch getan... ;)</p>
<p>So, in diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Woche und bin gespannt, wann ich den nächsten Eintrag schreiben werde. We'll see, and up until then: Peace, I'm out!</p>
<p>P.S.: Nachdem ich letzte Woche für meine Magisterarbeit mal einen kleinen Einblick in den deutschen Gangsta-Rap gewagt habe, will ich euch meine ersten Erkenntnisse dieser formalästhetisch und inhaltlich überragenden Gattung der Rapmusik nicht enthalten. Hier also nun eines der absolut gelungensten Stücke von einem der lyrisch hochbegabtesten Rapper unserer Zeit, Massiv. Genau. Der Typ, der angeschossen wurde. Und soviele Steroide gefressen hat, dass er sich weder vernünftig bewegen kann, noch in der Lage ist, phonetisch annähernd korrekt die deutsche Sprache zu artikulieren. Als Beispiel abschreckendster Art ist mir hierbei das "Ghettolied" im Kopf geblieben, das wohl ein Meilenstein im persönlichen Schaffen dieses "Künstlers" ist - aber überzeugt euch bitte selbst:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-sp06pAiyao'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-sp06pAiyao&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Deadlines und Prozenten]]></title>
<link>http://bachelorstress.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 18:06:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>bachelorstress</dc:creator>
<guid>http://bachelorstress.wordpress.com/?p=4</guid>
<description><![CDATA[Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Kommiliton. Auch er ist voll im Bachelor Syste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Kommiliton. Auch er ist voll im Bachelor System und hat einen beispielhaften Fall erläutert.</p>
<p>Letztes Semester hat er eine Klausur nicht mitgeschrieben, weil er sich unvorbereitet fühlte. Er hat aktiv am Tutorium teilgenommen. Um zur Klausur zugelassen zu werden müssen bei der TU drei Dinge geschehen.</p>
<p>1. Aktive Teilnahme<br />
... bedeutet konkret, dass man je nach Regelungen 1-2x "vorrechnen" muss. In den naturwissenschaftlichen Fächern gibt es Aufgaben, die man lösen muss, diese werden dann "vorgerechnet". In anderen Fällen auch eventuell Referate oder sonst was.</p>
<p>2. 50-60% der Aufgaben korrekt<br />
Man bekommt pro Woche, pro Kurs einen Satz Hausaufgaben, den man bis zur einer Frist abgeben muss. Um zur Klausur zugelassen zu werden, muss ein gewisser Prozentsatz korrekt bearbeitet sein.</p>
<p>3. 85% Quote<br />
... bedeutet, dass man in 85% der stattfinden Tutorien anwesend sein muss. Meistens hat man dann 2 Freischeine, an denen man nicht kommen muss.</p>
<p>Erst, wenn man diese drei Dinge erfüllt hat, wird man überhaupt zur Klausur zugelassen. Wenn man dann die Klausur schreibt hängt die Note des kompletten Kurses nur von der Klausurnote ab. Die Vorlesung ist dagegen vollkommen optional.</p>
<p>Der Witz an der ganzen Geschichte ist, dass diese 3 Punkte vollkommen unabhängig sind. Man kann in einem Semester vorrechnen, dann im nächsten die Aufgaben bearbeiten und im dritten mit einer Zeitung im Tutorium seine Zeit absitzen.<br />
Wenn man dies alles nun in einem Semester schaffen will, stellt die aktive Teilnahme kein großes Problem dar. Doch schon allein die Pflicht dieser Hausaufgaben ist verherrend. Denn wenn man einen Zettel mal nicht abgibt, sind es sofort 0 Punkte. Das Problem meines Kommilitonens war, dass die Aufgaben nur zu Lösen sind, wenn er in den Tutorien Hilfestellungen bekommt und dies ist die eigentliche Katastrophe. Wie bei uns sind durch absoluten Tutormangel die Tutorien vollkommen überfüllt. Ich sitze mit 30 Leuten im TI Tutorium. Man kann weder eine Frage stellen, noch versteht man irgendetwas von dem, was der Tutor sagt. Die aktive Teilname ist dort so geregelt, dass gleich 2-3 Personen eine Aufgabe an der Tafel lösen, so einfach die Lösung auch sein mag, einfache Massenabfertigung. Der Tutor versucht verzweifelt gegen den Geräuschpegel anzukämpfen. Man fühlt sich wie in einem Hühnerstall. Dem zu entfliehen ist unmöglich, weil einem sonst die 85% Quote heimsucht.<br />
Es ist ein Zustand, den ich nie von einer Uni erwarten würde. Die einzige Möglichkeit, diesem Chaos Herr zu werden ist schlicht und einfach schummeln. Man lässt sich von anderen in die Anwesenheitslisten eintragen. Man schreibt Hausaufgaben ab, alles wie in der Schule in einem uninteressanten Fach.</p>
<p>Das muss man sich erst einmal klar machen. Ich schreibe mich an der Uni für das ein, was mich interessiert, womit ich womöglich meinen Arbeitsleben mit verbringen möchte und ich muss schummeln. Ich muss schummeln um überhaupt zu Klausur zugelassen zu werden. Hilfesuchend renn ich in die Vorlesungen und muss feststellen, das die Professoren auch nur ihr Script von vor 10 Jahren vorlesen.<br />
Es sieht ja fast so aus, als gibt es garkein Interesse daran junge Abiturienten, wie mich, zu bilden und dafür zu sorgen, dass ich mich für eine Sache engagiere.</p>
<p>Ich will aber nicht Schummeln und ich will sehr wohl Spass an dem haben, was ich mache. Wenn ich mich in ein Tutorium setzte, wo 29 andere auch sitzten hat das überhaupt keinen Effekt, ich bekomm keinen Stoff mit, geschweige denn Interesse. Viel lieber würde ich die Dinge zuhause, oder mit anderen Leuten machen, die sich genauso dafür interessieren. Aber die Möglichkeit hat man einfach nicht, man wird sozusagen in diesen stinkenden, lauten Hühnerstall gezwungen.</p>
<p>Diese 85% Quote gehört einfach abgeschafft. Ich kann mir noch nicht einmal erklären, warum es sie überhaupt gibt. Ich kenne genug Leute, die auch ohne Zwang ins Tutorium gehen würden und ich zähl mich selbst auch dazu. Ich meine, wenn man sich für einen Studiengang entschließt, muss man zusehen, dass man aktiv bleibt und wenn man ein Thema schon kann oder es verstanden hat, dann kann es nicht sein, dass man zum Tutorium gezwungen wird. So passiert es, dass vllt. 5/30 den Stoff können und weitere 10 überhaupt keine lust auf das Tutorium haben und versuchen ein schnelleres Ende zu erreichen. Das bedeutet ja, dass 50% der Leute überhaupt garkein Interesse haben, daran teilzunehmen, aus welchen Gründen auch immer. Daher das Chaos, daher die Zwecklosigkeit.</p>
<p>Ich bin maßlos enttäuscht über diese Regelung und über die Organisation der Uni. Keine Selbstentfaltung, wie man als Schüler träumt, eher eine Scheuklappenausbildung mit Stressgarantie...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arduino &amp; Flash Infos]]></title>
<link>http://cursoranalogue.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:04:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>RebelMoogle</dc:creator>
<guid>http://cursoranalogue.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[[Inhalt der Tutoriums-email]
Hallöchen,
nach dem heutigen Tutorium anbei mal ein paar Infos:
 

Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#339966;">[Inhalt der Tutoriums-email]</span></p>
<p>Hallöchen,</p>
<p>nach dem heutigen Tutorium anbei mal ein paar Infos:</p>
<p> </p>
<p><!--more--></p>
<p>Einleitung Flash &#38; Arduino:<br />
<a href="http://www.arduino.cc/playground/Interfacing/Flash">http://www.arduino.cc/playground/Interfacing/Flash</a></p>
<p>Kommunikation von Flash und Arduino besteht grob gesagt aus 3 Teilen:<br />
1.) Arduino Programm zum Senden der Daten an den PC (SerProxy, siehe 2.), und zum Auslesen aus einem Poti/Sensor/Schalter<br />
2.) SerProxy für die Kommunikation zwischen Arduino und Flash<br />
3.) Der Flash Code zum Annehmen und Verarbeiten der Arduino Daten<br />
Es ist eigentlich alles auf der Seite beschrieben, ansonsten einfach noch mal googeln, man findet eigentlich genug Infos und Beispiele.<br />
Wichtig ist das ihr darauf achtet das die SerProxy Einstellungen stimmen!</p>
<p>Flash CS3 Einführung:<br />
<a href="http://livedocs.adobe.com/flash/9.0/UsingFlash/flash_cs3_help.pdf">http://livedocs.adobe.com/flash/9.0/UsingFlash/flash_cs3_help.pdf</a></p>
<p>Anbei auf jeden Fall das Ampel Programm (Arduino):<br />
<a href="http://www.gestaltung.hs-magdeburg.de/id/wiki/basicsElectronics/uploads/Site/Ampel.zip">http://www.gestaltung.hs-magdeburg.de/id/wiki/basicsElectronics/uploads/Site/Ampel.zip</a></p>
<p>Auf Anfrage, die LEDs in einer Schleife anzusteuern:<br />
<a href="http://www.arduino.cc/en/Tutorial/Loop">http://www.arduino.cc/en/Tutorial/Loop</a></p>
<p>Vielleicht noch mal was anderes und als eventuellen Start von Arduino + Flash<br />
<a href="http://www.arduino.cc/en/Tutorial/AnalogInput">http://www.arduino.cc/en/Tutorial/AnalogInput</a><br />
Potentiometer gibt es im "Bastelraum" und die Anschlüsse/Verlötungen sind einfach nachzuschlagen, als Tip der mittlere gibt die Änderung ab, die anderen beiden sind Plus und Minus.</p>
<p><span style="color:#339966;"><span style="color:#000000;">Wenn mir einer sagt wie ich das auf den Blog schmeiße, kann ich das auch gerne tun. Aber außer Kommentare kann ich nix posten! (oder ich check es nicht) </span></span></p>
<p><span style="color:#339966;"><span style="color:#339966;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#339966;">[John -EDIT] ich hab mir einfach mal erlaubt das zu machen. ;)</span></span></span><span style="color:#339966;"><span style="color:#339966;"> [/Edit]</span></span></span></p>
<p>Grüße<br />
Fabian</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[This and That, and Something Else...]]></title>
<link>http://jonslife.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 13:41:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonb1982</dc:creator>
<guid>http://jonslife.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Heute gibts mal wieder einen Beitrag aus der Kategorie &#8220;Sinnloses Drecksgeschwafel, aber irgen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibts mal wieder einen Beitrag aus der Kategorie "Sinnloses Drecksgeschwafel, aber irgendwie muss der Blog ja voll werden"... Nachdem ich ja in diesen Ferien endlich mal die Zeit habe öfters von meiner Palmeria-Karte Gebrauch zu machen und das im Vergleich zur Mensa wesentlich bessere Essesn in der Mitarbeiterkantine der Uni zu genießen, nutze ich diese Gelegenheit auch reichlich. Besonders interessant sind dabei eigentlich immer die Gespräche, die man so von seinen Tischnachbarn mitbekommt. Und mittlerweile ist mir auch ziemlich klar, dass man schon an den Gesprächsthemen erkennen kann, was die jeweiligen Leute studieren oder wo sie arbeiten. Einige Beispiele gefällig? Voila, hier kommen sie:<!--more--></p>
<p><b>Rubrik "Sekretärin"</b>: Die meisten Gespräche dieses Personenkreises drehen sich um dramatische Zustände am jeweiligen Arbeitsplatz. Chefs (grundsätzlich Männer), die unfair zu ihren Sekretärinnen sind. Sekretärinnen, die sich über andere Sekretärinnen auskotzen, weil diese ja unfassbar faul und eigentlich auch zu dumm für die Welt sind. Und manchmal auch noch hässlich. Mein Favorit war diesbezüglich ein Gespräch, das ich vergangene Woche mitbekommen habe. Zwei Kolleginnen versuchten eine Sekretärin zu beruhigen, die von ihrem Chef nicht zum Wunschtermin Urlaub bekommen hat. Sie fasste das als persönliche Zurückweisung auf, und wollte wegen dieser schwerwiegenden Beleidigung (die von den anderen beiden als Missverständnis dargestellt wurde) gleich ihren Job kündigen. Und dann wurde 10 Minuten auf sie eingeredet, dass sie das doch nicht machen sollte. Ihr Stolz war aber dermaßen angekratzt, dass diese Überzeugungsbemühungen nicht wirklich auf fruchtbaren Boden fielen.</p>
<p><b>Rubrik "Medizinstudenten"</b>: Hier ist es sehr auffällig, dass sich bisher jedes einzelne Gespräch, das ich gehört habe, um ein einziges Thema drehte: die Schule. Und alles, was damit so zusammenhängt: Numerus Clausus, der Kampf um ein 1,x (wobei x im Idealfall grenzwertig gegen Null tendiert) Abi und allerhand anderes aus dem Leben eines gymnasialen Superstrebers. Da diese Leben in den meisten Fällen wohl nicht so erfüllt zu sein scheinen, ist das "allerhand anderes" aus demvorherigen Satz auch ausschließlich auf einen Themenbereich beschränkt: Schule. Sehr erhebende Gespräche. Interessant zu erfahren, um was sich das Leben von Strebern so dreht - da ich derartige Menschen in meiner Schulzeit immer gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser ist das für mich auch alles Neuland.</p>
<p>Es gibt auch tatsächlich noch weitere Rubriken, aber ich bin jetzt eindeutig zu faul alle hier aufzulisten. Die beiden oben genannten sind definitiv meine Favoriten, was Unterhaltungen angeht, die mir und meiner persönlichen Lebenswelt völlig fremd erscheinen. Allerdings war der eine Chefarzt, der heute in die Palmeria marschierte und zu seinem Kollegen in einem unnachahmlichen Tonfall sagte "Das ist aber wirklich suuupa blöd jetzt. Echt suuupa blöd!" auch sehr unterhaltsam. Wie auch immer... Das war jetzt sicherlich nicht der interessanteste Blogeintrag, den ich je geschrieben habe, aber ich wollte einfach mal ne Pause machen beim Hausarbeit schreiben.</p>
<p>Ach ja, eine nette Sache aus meinem persönlichen Leben kann ich auch noch mitteilen: Ich hab auf dem Weg in die Anglistik-Bib vorhin am Aufzug eine der Studentinnen aus meinem Tutorium im Wintersemester getroffen. Hab dann ein bisschen mit ihr gequatscht, wie denn die Klausuren so gelaufen sind. Natürlich besonders die im GK Literaturwissenschaft. Sie hat anscheinend sehr gut bestanden, und von einigen anderen aus dem Tutorium wusste sie das auch. Das freut mich natürlich. Was mich noch mehr freut ist, dass sie gemeint, dass das Tutorium auf jeden Fall was gebracht hat. Und ganz ehrlich: Wer das Tut besucht hat, der sollte bei der Frage zu Culler "Was ist Theorie?" eigentlich kein Problem gehabt haben - ich hab das nicht umsonst bis zum sprichwörtlichen Erbrechen durchgekaut... Auf jeden Fall wird sie wohl auch im Aufbaukurs das Tutorium besuchen. Freut mich. Und es ist schön zu hören, dass meine Arbeit als Tutor zumindest einer Person etwas gebracht hat. Auch wenn ich hoffe, dass es doch mehreren so ging... ;)</p>
]]></content:encoded>
</item>

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