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	<title>spitzel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/spitzel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "spitzel"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 11:27:23 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Noch ein Spitzelskandal...]]></title>
<link>http://octo.wordpress.com/?p=1313</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 17:01:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>dobermann projekt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach der Deutschen Telekom und mehreren Supermarktketten hat jetzt auch die Staatliche Lotterieverwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Deutschen Telekom und mehreren Supermarktketten hat jetzt auch die<b> Staatliche Lotterieverwaltung Bayern</b> ihre Bespitzelungsaffäre.<br />
Sie soll Detektive mit der Ausspähung zweier Personen beauftragt haben.<br />
Lotto-Bayern-Präsident Erwin Horak bestätigte den Einsatz der Detektive, sagte aber:<br />
«Wir haben die Detektei zwar beauftragt, aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie sich nur im gesetzlichen Rahmen bewegen darf.<br />
Die Lotterieverwaltung ist rechtlich dem bayerischen Finanzministerium unterstellt. «Die Welt» berichtete unter Berufung auf eine eidesstattlichen Erklärung eines Detektivs, er habe im November 2006 einen Auftrag von der Münchner Detektei Condor GmbH erhalten, einen Betreiber einer staatlichen Lotto-Annahmestelle auszuspionieren.<br />
Der Detektiv sollte nach eigenen Angaben beweisen, dass der Bespitzelte mit gewerblichen Spielvermittlern zusammenarbeitet. Ebenfalls überwacht worden sei eine zweite Person, die verdächtigt wurde, bei Kontakten mit den Spielevermittlern zu helfen.<br />
Der Detektiv sollte nach eigenen Angaben in den Computern der Bespitzelten einen <b>speziellen Virus</b>(?) installieren, der die Überwachung des gesamten E-Mail-Verkehrs ermöglichen würde. Der Angriff auf eine der beiden Personen sei erfolgreich gewesen, heißt es weiter.<br />
Die Lotterieverwaltung erklärte, wenn der geschilderte Sachverhalt zutrifft, wäre das Verhalten der Detektei völlig inakzeptabel.<br />
«Wir haben deshalb zur Aufklärung des Sachverhalts und gegebenenfalls zur Ermöglichung einer Strafverfolgung bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet», sagte Horak.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch ein Spitzelskandal...]]></title>
<link>http://4topas.wordpress.com/?p=1372</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 17:00:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>dobermann projekt</dc:creator>
<guid>http://4topas.wordpress.com/?p=1372</guid>
<description><![CDATA[Nach der Deutschen Telekom und mehreren Supermarktketten hat jetzt auch die Staatliche Lotterieverwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Deutschen Telekom und mehreren Supermarktketten hat jetzt auch die<b> Staatliche Lotterieverwaltung Bayern</b> ihre Bespitzelungsaffäre.<br />
Sie soll Detektive mit der Ausspähung zweier Personen beauftragt haben.<br />
Lotto-Bayern-Präsident Erwin Horak bestätigte den Einsatz der Detektive, sagte aber:<br />
«Wir haben die Detektei zwar beauftragt, aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie sich nur im gesetzlichen Rahmen bewegen darf.<br />
Die Lotterieverwaltung ist rechtlich dem bayerischen Finanzministerium unterstellt. «Die Welt» berichtete unter Berufung auf eine eidesstattlichen Erklärung eines Detektivs, er habe im November 2006 einen Auftrag von der Münchner Detektei Condor GmbH erhalten, einen Betreiber einer staatlichen Lotto-Annahmestelle auszuspionieren.<br />
Der Detektiv sollte nach eigenen Angaben beweisen, dass der Bespitzelte mit gewerblichen Spielvermittlern zusammenarbeitet. Ebenfalls überwacht worden sei eine zweite Person, die verdächtigt wurde, bei Kontakten mit den Spielevermittlern zu helfen.<br />
Der Detektiv sollte nach eigenen Angaben in den Computern der Bespitzelten einen <b>speziellen Virus</b>(?) installieren, der die Überwachung des gesamten E-Mail-Verkehrs ermöglichen würde. Der Angriff auf eine der beiden Personen sei erfolgreich gewesen, heißt es weiter.<br />
Die Lotterieverwaltung erklärte, wenn der geschilderte Sachverhalt zutrifft, wäre das Verhalten der Detektei völlig inakzeptabel.<br />
«Wir haben deshalb zur Aufklärung des Sachverhalts und gegebenenfalls zur Ermöglichung einer Strafverfolgung bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet», sagte Horak.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Juhuu, der TELEKOM Spitzel Song]]></title>
<link>http://kopfueber.wordpress.com/?p=129</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 23:07:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>kopfueber</dc:creator>
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<description><![CDATA[Keinen großen Kommentar dazu, geistert ja eh überall rum:

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Keinen großen Kommentar dazu, geistert ja eh überall rum:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PqTKLgwmWOw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/PqTKLgwmWOw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Am T-Punkt]]></title>
<link>http://sv63mg.wordpress.com/?p=894</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 10:14:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>sv</dc:creator>
<guid>http://sv63mg.wordpress.com/?p=894</guid>
<description><![CDATA[
via netzpolitik.org
&#8220;Willst du geile Spitzelei, wähle nur elf acht drei drei&#8221;  
Ich bi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PqTKLgwmWOw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/PqTKLgwmWOw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>via <a href="http://netzpolitik.org/" target="_blank">netzpolitik.org</a></p>
<p><em>"Willst du geile Spitzelei, wähle nur elf acht drei drei"</em> :lol:</p>
<p>Ich bin ja sehr gespannt, was da noch für ungeheuerliche Dinge ans Tageslicht kommen werden.  Da gibt es ja jeden Tag neue Meldungen. Aber machen wir uns nichts vor: die meisten, peinlichsten und größten Skandale sitzen im Bundestag.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konzern und realexistierender Sozialismus]]></title>
<link>http://apanat.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 07:17:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>apanat</dc:creator>
<guid>http://apanat.wordpress.com/?p=40</guid>
<description><![CDATA[Warum genügt es nicht, wenn die Kunden an das
Produkt glauben, warum müssen auch die Mitarbeiter
z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">Warum genügt es nicht, wenn die Kunden an das</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">Produkt glauben, warum müssen auch die Mitarbeiter</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">zu unbedingter Produktliebe erzogen werden? [...]</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">Der Abstand zwischen realer Personalführung</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">und den Lehren der betriebswirtschaftlichen<br />
Handbücher ähnelt oft dem Abstand des DDR-Alltags</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">zu den geschätzten Klassikern.<br />
[...] befremdliche Systemkonvergenz zwischen einem<br />
kapitalistischen Konzern und dem realsozialistischen</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">Staat [...] entstehen die Parallelen notwendig, wo es</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">keine Gewaltenteilung gibt, wo äußerer Druck sich</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">in inneres Misstrauen verwandelt und die Psyche</p>
<p style="padding-left:30px;margin:0 0 0.0001pt;">der Führenden sich unter dem Gewicht der Erwartungen zersetzt?</p>
<p>("Mit Hörer und Sichel" von Jens Jessen, S.43 in ZEIT vom 5.6.08  )</p>
<p>Checks and Balances. Das fehlt den gegenwärtigen Konzernstrukturen unter dem Diktat der Kaptalgeber, die Superrenditen verlangen. Der befremdliche Kriegszustand, in dem sich die Konzerne fühlen und in dem die Rücksichtnahme auf menschliche Bedürfnisse und die Beachtung der Menschenrechte verkümmern, er ist de facto ein Kampf gegen Kunden und Verbraucher, denn er richtet sich gegen alle mündigen Staatsbürger.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eisberg der Spitzel]]></title>
<link>http://apanat.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 09:55:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>apanat</dc:creator>
<guid>http://apanat.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[Neuesten Berichten zufolge waren die Spitzelbeauftragten nicht nur für die Telekom zuständig, sond]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Neuesten Berichten zufolge waren die Spitzelbeauftragten nicht nur für die <a href="http://apanat.wordpress.com/2008/05/28/spitzel-affare-bei-telkom/">Telekom</a> zuständig, sondern haben auch für die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,557313,00.html">deutsche Bahn</a> gearbeitet. Die Behauptung, jeder der Überwachungsfälle sei ein nur aus sich selbst zu verstehender Sonderfall, zerbröselt damit.</p>
<p>Offenkundig reichte der bisherige Datenschutz, der für Privatfirmen galt, in keiner Weise aus, um Ausspähung zu verhindern. Zumindest die Beträge der Strafgelder müssten vertausendfacht werden, um eine zureichende Abschreckungswirkung zu erzielen. Vor allem aber müssten die Konrrollen weit intensiver gehandhabt werden. Bisher wurden offenbar nicht einmal die Eisberge wahrgenommen, ganz zu schweigen vom Archipel der Spitzelei unter der Wasserlinie.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Empörung]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/?p=512</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 08:54:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.wordpress.com/?p=512</guid>
<description><![CDATA[Empörung ist meistens ein gutes Instrument, um politische Gegner zu diskreditieren; oder ein Zeiche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Empörung ist meistens ein gutes Instrument, um politische Gegner zu diskreditieren; oder ein Zeichen davon, dass man nicht weit genug gedacht hat.</p>
<blockquote><p>Telefone abhören, Kameras installieren, Journalisten bespitzeln: Schockierend ist die Selbstverständlichkeit, mit der Unternehmen spionieren lassen. (Quelle: <a href="http://www.zeit.de/online/2008/23/telekom-ueberwachung-dueckers?page=all">zeit.de</a>)</p></blockquote>
<p>Wo Macht existiert, wird sie auch missbraucht. Power corrupts - absolute power corrupts absolutely.</p>
<blockquote><p>Der jetzt bekannt gewordene Abhörskandal geht jedoch in seiner Bedeutung weit über die bisherigen Pannen der Telekom hinaus. Aus dem ehemaligen Staatsunternehmen ist ein quasi totalitärer Betrieb geworden, der seine eigenen Mitarbeiter ausspioniert und bespitzelt, wie man es eigentlich nur aus Diktaturen kennt.</p></blockquote>
<p>Die allgemeine Entwicklung der Macht sieht so aus: Sie bewegt sich von Staaten zu Unternehmen. Schon heute werden die eigentlich relevanten Entscheidungen unserer westlichen Gesellschaften von Wirtschaftsverbänden und Lobbys stärker beeinflußt als von der "eigentlichen Politik" (wo auch immer die ihre autonome Insel haben mag). Logisch, dass manche Unternehmen auch zu totalitärem Gehabe neigen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spitzel-Affäre Telekom  ]]></title>
<link>http://juliomc26.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 20:08:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Julio</dc:creator>
<guid>http://juliomc26.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Die Bespitzelung von Telekom-Managern und den Aufsichtsräten beunruhigt die Telekom-Kunden. Der Unt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bespitzelung von Telekom-Managern und den Aufsichtsräten beunruhigt die Telekom-Kunden. Der Unternehmenschef Rene Obermann versichert den Kunden, dass die Daten der Kunden sicher sind. Weiterhin äußerte er, dass er den eigenen Mitarbeitern vollkommen vertraut. Die Spitzel-Affäre ist für Herrn Obermann längst nicht abgeschlossen, denn sollte sich die Affäre bewahrheiten, dann haben die Schuldigen mit harten Konsequenzen zu rechnen. Solch ein Fehlverhalten widerspricht dem Verständnis des Datenschutzes.<br />
Nach der Einschätzung des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft hat die deutsche Telekom einen enormen Imageschaden davongetragen. Die Affäre hat dazu beigetragen, dass die Kunden verwirrt sind und ihr Vertrauen in das Unternehmen deshalb langfristig erschüttert ist. Des Weiteren ist ein <a title="krimineller Sumpf" href="http://www.n24.de/news/newsitem_921175.html" target="_blank">„krimineller Sumpf“</a> entstanden sagte der Präsident des Ethikverbandes.<br />
Die Telekom habe eingeräumt, dass die Verbindungsdaten für missbräuchliche Nutzung verwendet worden sei. Weiter habe sie gestanden, dass sich dieser Missbrauch über ein Jahr lang ausdehnte.<br />
Der Präsidenten des Ethikverbandes äußerte sich weiter zu diesem Skandal und meinte, dass es zwar nicht verboten sei, wenn ein Unternehmen undichte Stellen aufsucht, aber der Skandal bestehe darin, mit welchen Methoden dieses Vorgehen bearbeitet worden ist. Denn dieser Sachverhalt ist nicht mehr nachvollziehbar, wenn der Datenschutz so leichtfertig verletzt wird. Weiterhin betonte er, dass Konzerne das Recht haben, sich vor Missbrauch interner Informationen zu schützen, aber es sollen stets legale Mitteln eingesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Telekom bespitzelte schon im Jahr 2000 Journalisten ]]></title>
<link>http://dbliedtner.wordpress.com/?p=308</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 17:04:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>dbliedtner</dc:creator>
<guid>http://dbliedtner.wordpress.com/?p=308</guid>
<description><![CDATA[
Die Deutsche Telekom hat schon im Jahr 2000 Spitzelaufträge erteilt, um Informanten aus dem Konzer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://user.cs.tu-berlin.de/~carp/papers/information-rules/abhoeren2000/GlobalSnoop.jpg&#38;imgrefurl=http://user.cs.tu-berlin.de/~carp/papers/information-rules/abhoeren2000/abhoeren2000.html&#38;h=256&#38;w=300&#38;sz=35&#38;hl=de&#38;start=86&#38;um=1&#38;tbnid=8chOdNrQQYEl7M:&#38;tbnh=99&#38;tbnw=116&#38;prev=/images%3Fq%3Dabh%25C3%25B6ren%26start%3D72%26ndsp%3D18%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN"><img class="alignnone size-medium wp-image-312" src="http://dbliedtner.wordpress.com/files/2008/05/globalsnoop.jpg" alt="" /></a></strong></p>
<p><strong>Die Deutsche Telekom hat schon im Jahr 2000 Spitzelaufträge erteilt, um Informanten aus dem Konzern und missliebige Journalisten zu identifizieren.</strong> Die Methoden gingen dabei nach Informationen von "Capital" und der "FTD" weit über das für die Jahre 2005 und 2006 bekannte Auswerten von Telefonverbindungen hinaus. Laut der "FTD" (Donnerstagsausgabe) suchte die von Ex-Geheimdienstlern gegründete Berliner Wirtschaftsdetektei Desa als Subunternehmen für die Telekom nach einem Leck. Im Visier der privaten Fahnder stand demnach vor allem der damalige "FTD"-Chefreporter Tasso Enzweiler, der zu dieser Zeit oft exklusive Geschichten über die Telekom veröffentlichte. Mehr bei <a href="http://www.kress.de">kress.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spitzel-Affäre bei Telkom]]></title>
<link>http://apanat.wordpress.com/?p=22</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:09:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>apanat</dc:creator>
<guid>http://apanat.wordpress.com/?p=22</guid>
<description><![CDATA[Mir war klar, dass der Datenschutz gegenüber Privatfirmen im Vergleich zum Datenschutz gegenüber B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mir war klar, dass der Datenschutz gegenüber Privatfirmen im Vergleich zum Datenschutz gegenüber Behörden minimal ist.</p>
<p>Dass Videoüberwachung aber nicht nur bei Lidl gang und gäbe war (und vermutlich bei Firmen, die deswegen noch nicht ins Gerede gekommen sind, häufig noch ist) und dass die Telekom ihre führenden Manager ausgehorcht hat, hat mich freilich dennoch verwundert. Ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,556156,00.html">Maulwurf</a> der Telekom bei der Zeitschrift "Capital" geht dann allerdings deutlich weiter, als ich es mir vorgestellt hätte.</p>
<p>(Am 29.5. kommen auf 2000 bezogene <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,556186,00.html">Vorwürfe</a> der Financial Times Deutschland hinzu.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verklage deinen Arbeitgeber]]></title>
<link>http://kennedeinerechte.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 20:23:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chef</dc:creator>
<guid>http://kennedeinerechte.wordpress.com/?p=19</guid>
<description><![CDATA[Klage vor dem Arbeitsgericht und du hast verloren auch wenn du den Prozess gewonnen hast.
Wenn der A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Klage vor dem Arbeitsgericht und du hast verloren auch wenn du den Prozess gewonnen hast.</p>
<p>Wenn der Arbeitgeber vor den Kadi geschleppt wird ist er dermaßen sauer das er sich noch mehr in sein Opfer Verbeißt!</p>
<p>Ab hier werden die meisten zum Tier und lassen sich jede Menge und vorallem miese Tricks einfallen um dir das Leben schwer zu machen. Die ganzen <strong>karriere</strong>-<strong>geilen </strong>Typen werden auf die arme Sau, die nur ihr Recht durchsetzen will oder durchgesetzt hat, losgelassen.</p>
<p>Da man von allen Seiten angegriffen wird, kann es eigendlich nicht lange dauern bis dieses überbezahlte Vorgesetztenpack ihr Ziel erreicht.</p>
<p>Natürlich kannst du dir das auch alles ersparen indem du spurrst und zu allem ja und Amen sagst.</p>
<p>Aber solange wie ein Mitarbeiter anders behandelt wird als der Rest der Leute kann ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren dagegen zu kämpfen und schon garnicht, wenn offensichtlich Menschen beschäftigt werden die Ihrer Aufgabe geistig nicht folgen können aber noch über dich gestellt werden wodurch sie auch noch <strong>finanziell </strong>besser gestellt sind.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kafka, Lidl und die Stasi]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2368</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 10:35:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=2368</guid>
<description><![CDATA[Der Stern hat aus den zugespielten Protokollen einer (!) Dedektei das gemacht, was CNN eine &#8220;d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stern hat aus den zugespielten Protokollen einer (!) Dedektei das gemacht, was CNN eine "<a href="http://www.stern.de/search/index.html?stern=1&#38;guj=1&#38;searchmode=artikel&#38;q=lidl&#38;x=2&#38;y=1" target="_self">developing story</a>" genannt hätte. Der schwäbelnde Reporter Marcus Grill, dessen Idiom die Undercover-Recherche in Neckarsulm und Umgebung erleichtert haben mag, durfte gar auf dem Sessel bei <a href="http://http//jbk.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7184535,00.html">Johannes B.(löd) Kerner</a> Platz nehmen, der unterstützt vom noch späteren Talker Domian knallhart nachfragte. Irritierend war nur, dass der WDR-Gast sich den Selbstbräuner nicht nur ins Gesicht sondern offensichtlich auch zuviel davon auf die nun ganz braunen Handflächen geschmiert hatte. Zurück zu Lidl.<!--more--></p>
<p>Ganz abwägender öffentlich-rechtlicher Journalist versäumte es Kerner, einen O-Ton des Discounters einzuholen, so dass der Mann vom Stern ordentlich auflagensteigernde Eigenwerbung betreiben konnte, ohne Gefahr zu laufen, mit kritischen Fragen konfrontiert zu werden. Der Talkmaster als Stichwortgeber.</p>
<p>Iljoma Mangold ( der Name verdient Erwähnung) hat bei sueddeutsche.de die Absurdität der "Überwachungsprotokolle" unter der schönen Überschrift "<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/69/165597/" target="_blank">Kafka würde bei Lidl kaufen</a>" schön heraus gearbeitet. Der Vergleich mit Qualität und Quantität der Stasi-Berichte entbehrt nicht der Grundlage. Wenn das Unternehmen tatsächlich die Anzahl von Tatoos und Piercings, Beziehungen und Gewohnheiten zur Kenntnis nehmen wollte, würde schnell die Zeit für das Kerngeschäft verloren gehen.</p>
<p>Das war in der DDR nicht anders, die vermutlich an zu vielen Spitzeln krankte, deren umfangreiche Reportagen aus dem sozialistischen Alltag niemand mehr vollständig bearbeiten konnte, zumal als Vervielfältigungsmöglichkeiten Techniken zur Verfügung standen, die vor der Erfindung der Druckerpresse genutzt wurden, um das Wort Gottes zu verbreiten: Durch Abschrift.</p>
<p>Deshalb macht es auch keinen Sinn, dem Unternehmen zu unterstellen, es wolle systematisch das Verhalten in den Pausenräumen ausspähen. Wahrscheinlicher, dass hier einige Schnüffler übers Ziel hinaus geschossen sind, vielleicht befeuert von einem voyeuristischen Filial- oder Bezirksleiter.</p>
<p>Lidl behauptet, dass diese Maßnahmen ergriffen wurden, um dem regelmäßigen Warenschwund auf die Spur zu kommen und den ein oder anderen unbeobachteten Griff in die Kasse zu dokumentieren. Natürlich kommt der angestellte Ladendieb in der Stern-Berichterstattung nicht vor, das könnte ja nach einer Rechtfertigung riechen und den Skandal entwerten.</p>
<p>Denn mittlerweile wissen wir, dass Lidl nicht alleine ist, sondern alle anderen Discounter und Supermarktbetreiber (vermutlich auch Kaufhauskonzerne) zu vergleichbaren Mitteln greifen. Denn wie die<a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Wenn%20Frau%20M%FCller%20Kasse/338301.html" target="_blank"> Financial Times Deutschland </a>schreibt, klauen die Mitarbeiter mitunter wie die Raben. Alljährlich gehen den Einzelhändlern nämlich Warenwerte in Höhe einer Mrd € durch die MIttat der Kollegen durch die Lappen. Geld, das die Verbraucher über die Preise mitbezahlen müssen. Trinkgeld sozusagen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lidl in den Medien ... nix Neues vom Joghurt]]></title>
<link>http://steffenzoller.wordpress.com/?p=82</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 15:38:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>steffenzoller</dc:creator>
<guid>http://steffenzoller.wordpress.com/?p=82</guid>
<description><![CDATA[Heute erhielt ich von Lidl einen &#8220;Sonder-Newsletter&#8221; - leider ohne wirkliche Sonderangeb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erhielt ich von Lidl einen "Sonder-Newsletter" - leider ohne wirkliche Sonderangebote...</p>
<p>Scheinbar hat der <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:%DCberwachungsskandal-Lidl-Mitarbeiter/615031.html" title="Stern Lidl" target="_blank" rel="nofollow">Stern</a> etwas interessantes aufgedeckt. Hier die Stellungnahme:  <!--more--></p>
<p><i> <b><font face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="3">Stellungnahme zum "Stern" Bericht über Lidl:</font></b><font face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="2"></p>
<p>Wir pflegen einen fairen Umgang mit unseren Mitarbeitern</p>
<p><b>Neckarsulm, 26.03.2008.</b> "Die im Stern skizzierten Vorwürfe und Feststellungen haben uns sehr betroffen gemacht. Insbesondere der damit vermittelte Eindruck, wir würden unsere Mitarbeiter "bespitzeln", entspricht in gar keinem Fall unseren Führungsgrundsätzen und dem praktizierten fairen Umgang mit unseren Mitarbeitern", sagt Jürgen Kisseberth, Geschäftsleitungsmitglied Mitarbeiter und Soziales der Lidl Dienstleistung GmbH &#38; Co. KG.</p>
<p>Um durch Diebstahl verursachte Inventurverluste zu vermeiden, arbeitet auch Lidl - wie im gesamten Handel üblich - mit Kameraanlagen, um Diebstähle aufzuklären. Im Jahr 2007 gab es in 8 Prozent der deutschen Filialen aber besonders auffällige Inventurdifferenzen. Deshalb wurde in diesen Filialen zusätzlich für einen begrenzten Zeitraum mit Detekteien zusammengearbeitet.</p>
<p>Die Aufgabe der Detekteien war es, in den Filialen zusätzliche Erkenntnisse zur Aufklärung von Diebstählen zu gewinnen. Die in diesem Zusammenhang über diesen Aufgabenbereich hinaus festgehaltenen weiteren Informationen wurden zu keiner Zeit in irgendeiner Weise weiterverwertet.</p>
<p></font></i></p>
<p><i><font face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="2">Die Hinweise und Beobachtungen, die vom Stern veröffentlicht wurden, entsprechen weder im Umgangston noch im Stil unserem Verständnis von einem fairen Umgang mit unseren Mitarbeitern. Deshalb hat Lidl die Zusammenarbeit mit einem der betroffenen Dienstleister schon vor längerer Zeit beendet. Wir haben uns zudem entschieden, unser Eigentum zukünftig ausschließlich mit sichtbar angebrachten Kamerasystemen und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern zu schützen.</font></i></p>
<p>...und von meiner Beschwerde vor einigen Wochen habe ich bis heute noch nichts gehört.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Rolle der DDR-Staatssicherheit bei den Unabhängigkeitsbestrebungen in Südtirol]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/?p=63</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 20:04:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/?p=63</guid>
<description><![CDATA[
 In Südtirol, auf italienischem Staatsgebiet, war auch die DDR-Staatsicherheit aktiv. Bestandteil ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2008/03/mfs.jpg" alt="mfs.jpg" /></p>
<p><b> In Südtirol, auf italienischem Staatsgebiet, war auch die DDR-Staatsicherheit aktiv. Bestandteil ihrer Strategie: die Bundesrepublik Deutschland mit vermeintlich rechtsradikalen Gewalttaten im deutschsprachigen Ausland in Zusammenhang zu bringen, sie als einen Hort finstersten Neonazismus zu diffamieren.</b><!--more--></p>
<p>Waidbruck, eine 200-Seelen-Gemeinde an der Einfahrt zum Grödner Tal in Südtirol. Seit dem Friedensvertrag von Saint Germain nach dem ersten Weltkrieg gehört das Land nicht mehr zu Österreich, sondern zu Italien. In dem kleinen Ort südlich des Brenners stehen vereinzelte Gehöfte, saftige grüne Wiesen und Laubbäume wachsen am steilen Hang. Auf dem halben Weg zum Berggipfel grüßt die Trostburg als Wahrzeichen im unteren Eisacktal.</p>
<p>Eine gewaltige Explosion zerriss in der Nacht zum 30. Januar 1961 die Dorfidylle Waidbrucks. Eine paar Tiroler sprengten dort ein Aluminium-Denkmal des faschistischen Diktators Benito Mussolini, dem sogenannten Duce. Die Beseitigung dieser Hinterlassenschaft aus der Zeit des römischen Faschismus erschien auch vielen Italienern als längst überfällig - für die Südtiroler war die Aluminium-Figur schiere Provokation.</p>
<p>Die faschistische Regierung wollte nämlich ganz Südtirol ab 1935 durch Zuwanderung italienisieren. So ließ sie in ihrer Migrationspolitik Industrieanlagen und Sozialwohnungen gezielt in die deutschen Siedlungsräume bauen. Süditalienische Arbeiter wurden dann dorthin umgesiedelt. Rund 7.000 von ihnen zogen bis 1943 mit ihren Familien zum Beispiel nach Bozen und blieben.</p>
<p>Aber brachte das Ende des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus nach 1945 den bedrängten Südtirolern Erleichterung? Nicht wirklich: Zwar waren sie die Diktatur los, aber der Gebrauch des Selbstbestimmungsrechts wurden ihnen ebensowenig zugestanden wie wirkliche Autonomie gewährt. Nicht einmal der Gebrauch der deutschen Muttersprache im öffentlichen Leben war gesichert: Ab 1952 durfte nur noch Italienisch gesprochen werden. Und auch die inzwischen demokratische Regierung in Rom förderte weiterhin den italienischen Zuzug nach Südtirol, genauso wie vorher in den Zeiten des Duce. Zuwanderungs-Bilanz in den Jahren 1939 bis 1961: Es kamen insgesamt 48.000 Italiener, und sie wurden bevorzugt: etwa bei der Jobvergabe in der Verwaltung oder bei der Zuteilung von staatlichen Wohnungen. Das erregte den Unmut der meisten Südtiroler, der sich in Petitionen, Kundgebungen, und Parolen an Häuserwänden äußerte. Auch kam es schon 1946 zu ersten Sprengstoff-Attentaten - verübt von Einzeltätern.</p>
<p>Später dann, in den Jahren 1956 und 1957 verübte die sogenannte Stieler-Gruppe eine Reihe von Anschlägen auf Bahnlinien. Am 1. Februar 1961 beschädigte ein Sprengstoffattentat die Hausfassade eines Anwesens im Südtiroler Montan, ein Ort, der im Etschtal südlich von Bozen liegt. In dem Haus hatte einst der 1952 verstorbene italienische Nationalist Ettore Tolomei gelebt, der ein glühender Verfechter der Entnationalisierungspolitik gegen die Südtiroler war. Josef Fontana, heute Historiker, bekennt sich zu dem Anschlag und sagt:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Ich habe zwei Sprengstoffanschläge gemacht. Einen auf das Haus Tolomei in Glen und einen auf einen Rohbau für ein soziales Wohnhaus in Bozen.</span></p>
<p>Der damalige österreichische Außenminister und spätere Bundeskanzler der Republik Österreich, Bruno Kreisky, erreichte immerhin, dass sich die Vollversammlung der Vereinten Nationen mit der Südtirol-Problematik befasste. Sie forderte am 31. Oktober 1960 Österreich als Schutzmacht der Südtiroler und Italien auf, Verhandlungen zur Lösung aller Konfliktpunkte neu aufzunehmen.</p>
<p>Die ethnischen Spannungen im Herzen der westlichen Hemisphäre hatten aber auch das Interesse kommunistischer Führungskader und deren Geheimdienste geweckt.</p>
<p>Kundschafterlied: <span class="text_italic"> Euer Dienst ist die Aufklärung, Namen bleiben geheim, unauffällig die Leistungen, stets im Blickfeld der Feind...</span></p>
<p>Die Geheimdienste, beziehungsweise die sie leitenden kommunistischen Parteien, wollten interne Konflikte im sogenannten imperialistischen Lager anheizen, um es zu destabilisieren und somit ihre Gegner zu diskreditieren. In Südtirol, auf italienischem Staatsgebiet, verfolgte neben anderen Geheimdiensten auch die DDR-Staatsicherheit diese Ziele. Bestandteil ihrer Strategie: die Bundesrepublik Deutschland mit vermeintlich rechtsradikalen Gewalttaten im deutschsprachigen Ausland in Zusammenhang zu bringen, sie als einen Hort finstersten Neonazismus zu diffamieren.</p>
<p>Um ihre Ziele beim Südtirol-Konflikt zu konkretisieren, hieß nun die Aufgabe für Stasi-Agenten: Infiltration der Südtiroler Attentäter-Szene, lauter Terroristen aus Sicht der Stasi, die sich selbst jedoch als Freiheitskämpfer verstanden. Diese wiederum sammelten sich im sogenannten Befreiungsausschuss für Südtirol, kurz BAS.</p>
<p>Eine zentrale Persönlichkeit dieser Widerstandsgruppe war Sepp Kerschbaumer. Zu dessen Freundeskreis zählten neben Josef Fontana auch Sepp Innerhofer. In Schenna, oberhalb der Kurstadt Meran, erinnert sich Innerhofer an seinen legendären Freund Kerschbaumer.</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Er war schon einstellungsmäßig ein Super-Christ. Es gab Versammlungen, wo er gesagt hat am Schluss: 'So jetzt beten wir noch zusammen ein Vaterunser, damit alles gut läuft.' Deshalb habe ich immer gesagt, wenn sie uns als Nazi abgestempelt haben, die italienische Presse usw., nach den Anschlägen hatte es geheißen, es sind neonazistische Gruppen, dann habe ich gesagt, da haben sie total daneben getippt. Wir haben da überhaupt nichts zu tun gehabt. Wir haben damit überhaupt nichts zu tun gehabt. Wir waren wirklich auf der Seite der ehrlichen, heimatliebenden Christen.</span></p>
<p>Der SED-Staat konnte mit seiner Propaganda - sozusagen - auf einen fahrenden Zug aufspringen: denn Italiens Polizei und die italienischen Medien bezeichneten die Befürworter der Selbstbestimmung für Südtirol rundweg als Nazis und bezichtigten sie eines verwerflichen großdeutschen Pan-Germanismus. Aber waren die Aktionisten des BAS wirklich Rechtsextremisten oder gar Nazis?</p>
<p>Die zeitgeschichtliche Forschung verneint diese Frage, denn: die Südtiroler Männer vom BAS waren vorwiegend bäuerlich, traditionell katholisch geprägt, ihr Weltbild war weit entfernt von der NS-Ideologie.</p>
<p>Dazu Eva Klotz, die Tochter eines engagierten Südtirol-Kämpfers:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Die waren zum großen Teil bereits im Widerstand gegen den Nationalsozialismus gewesen und hatten daher große Erfahrung im Widerstand und auch im sogenannten Partisanenkampf.</span></p>
<p>Der Südtiroler BAS holte nach intensiven Vorbereitungen in der sogenannten Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 zum großen Schlag aus, als seine Mitglieder über 40 Strommasten in ganz Südtirol sprengten.</p>
<p>In den darauffolgenden Wochen und Monaten verhaftete die italienische Polizei viele Südtiroler, bis Ende September beinahe 140 Verdächtige. Unter - teilweise - brutaler Folter packten manche aus und verrieten was sie wussten. Infolge dessen zerfiel das Südtiroler Netz des BAS weitgehend während die nordtiroler Strukturen erhalten blieben.</p>
<p>Der Südtiroler Georg Klotz, der einen eigenen Weg des Widerstandes gegen die Italienisierungpolitik von Rom verfolgte, entkam nach Österreich. Seine Spezialität: Mit Scheinüberfällen schockierte er italienischen Soldaten. Doch eine weitergehende Guerillastrategie konnte er aber nicht verwirklichen, denn dafür hätte er mehr Mitkämpfer und auch mehr Waffen benötigt. An Angeboten mangelte es nicht, wie sich seine Tochter Eva erinnert:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Es hat Angebote gegeben, und zwar sogar von den Russen. Meine Mutter hat dann später erzählt, mein Vater sei 1960 in Wien gewesen und schon auf dem Wege zur russischen Botschaft. Er habe dann gesagt, 'Nein mit den Kommunisten mich verbünden, das kann ich nicht als Tiroler, als wertkonservativer Mensch nicht tun'. Und so ist er dann nicht hineingegangen. Später dann, 1967, '68 haben sich die Tschechen an ihn herangemacht. Ich kann mich ganz genau an den Typen erinnern. Wir waren mit unserem Vater in Absam im Exil in Nordtirol. Da ist dieser Robert aus Tschechien gekommen, der meinen Vater überzeugen wollte, man müsse zuerst eine Bank ausrauben, in Südtirol, um zu Geld zu kommen, dann müsse man einige italienische Kasernen stürmen.</span></p>
<p>Es gilt als gesichert, dass Spitzel italienischer Geheimdienste die Aktivisten-Szene des BAS bald nach der Feuernacht unterwanderten. Der italienische Senator Marco Boato untersuchte den Geheimdienst-Mord an dem Südtiroler Aktivisten Luis Amplatz und andere Bluttaten in einer Kommission des römischen Parlaments und sagt heute:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Italienische Geheimdienste hatten die Terrorszene in Südtirol durchdrungen. Eine Reihe von Gewaltakten provozierten sie selbst. Dieselben Methoden wandten sie später wieder an. Dieselben Offiziere, die in den sechziger Jahren bei den Geheimdiensten und im Polizeikorps für Südtirol zuständig waren, arbeiteten nach 1968 und 1969 auf nationaler Ebene.</span></p>
<p>Eine Kofferbombe in der Gepäckaufbewahrung riss am 20. Oktober 1962 den Bahnarbeiter Gaspare Erzen in Verona in den Tod. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. In derselben Nacht explodierte eine weitere Kofferbombe - diesmal am Bahnhof von Trient. Der BAS distanzierte sich in einem Schreiben an den damaligen österreichischen Bundespräsidenten Adolf Schärf sofort von diesen beiden Attentaten. In dem Buch "Es blieb kein anderer Weg" vermutet Mit-Autor Erhard Hartung, die mysteriösen Attentate gingen auf das Konto eines östlichen Geheimdienstes.</p>
<p>Die Stasi-Akte MfS-HA römisch 22, Nr. 5529/5 zeigt jedenfalls, wie sehr sich Geheimdienstler aus Ost-Berlin für Details der Südtirol-Attentate interessierten. Sie hängten diese und weitere blutige Anschläge dem BAS an, darunter namentlich dem damals 20-jährigen Gelegenheitsarbeiter Herbert Kühn aus Essen, der des öfteren in die DDR einreiste.</p>
<p>Das Oberste Gericht der DDR verurteilte im Februar 1964 Herbert Kühn nach einem Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu lebenslanger Haft. Er soll drei Sprengstoffanschläge verübt haben, darunter auf das Rote Rathaus in Berlin. Kühn hatte Anschluss an deutsche und österreichische Südtirol-Aktivisten gefunden und soll aber zugleich Kontakte zu Alt- und Neonazis unterhalten haben.</p>
<p>Anhand dieses Beziehungsgeflechts wollte die Stasi aufzeigen, wie die Südtiroler Selbstbestimmungsbefürworter angeblich mit Rechtsextremisten vernetzt waren. Zum Prozessbeginn veranstaltete DDR-Chef-Propagandist Karl Eduard von Schnitzler dazu eine eigene Pressekonferenz, bei der er der Bundesrepublik Deutschland Pangermanismus und Revanchismus vorwarf.</p>
<p>Und auch der italienische Staat focht in dem Nationalitätenkonflikt in Südtirol mit Propaganda-Mitteln. Und dabei zeigte sich zwischen den Behörden von DDR und Italiens bisweilen ein gewisser PR-Gleichklang: Rom und Ostberlin erhoben beide den Vorwurf des Pangermanismus gegen die Aktivisten vom BAS und andere Selbstbestimmungsbefürworter. Die Kunsthistorikerin Herlinde Molling aus Innsbruck verübte Sprengstoffanschläge in Südtirol und betrieb zugleich von Nordtirol aus mit anderen den illegalen Sender "Radio Freies Tirol".</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Die Frage des Pangermanismus, das hat uns allen sehr weh getan und zwar hat sich die konstruiert aus der Teilnahme von rechtsgerichteten Kräften, die zum Beispiel aus schlagenden Studentenverbindungen kamen, Norbert Burger war ein Mann der rechten Seite, und das hat der Südtirolsache sehr, sehr geschadet. Etwas absurd, weil gerade die Südtiroler ja unter den faschistischen Methoden der Italiener so gelitten haben.</span></p>
<p>Im September 1961 kam es zu einem gewissen politischen Durchbruch: Die römische Regierung ließ sich erstmals auf Verhandlungen mit den Südtirolern ein, indem sie eine Kommission aus elf Italienern und acht Südtirolern einsetzte. Deren Arbeit diente als Grundlage für eine Liste von Zugeständnissen, die 1969 den Südtirolern zur Abstimmung vorgelegt wurden.</p>
<p>Am 20. Januar 1972 trat dann das zweite Autonomiestatut zugunsten der Südtiroler in Kraft und vier Jahre später konnte im öffentlichen Dienst wieder Italienisch und Deutsch gesprochen sowie Posten im öffentlichen Dienst entsprechend dem jeweiligen Bevölkerungsanteil an Italiener und Südtiroler vergeben werden.</p>
<p>In den achtziger Jahren, erschütterten Südtirol erneut Sprengstoffmorde, die nur vorgeblich etwas mit dem Kampf für Freiheitsrechte und für das Selbstbestimmungsrecht zu tun hatten. Dahinter steckte vielmehr eine kriminelle Bande, die in den siebziger Jahren für Brandanschläge, Überfälle, Einbrüche und Erpressungen verantwortlich war. Sie hatte sich Mitte der achtziger Jahre dann zu einer angeblich politisch motivierten Terrorgruppe namens "Ein Tirol" gewandelt.</p>
<p>Die Attentate der Gruppe um den Nordtiroler Karl Außerer führten zum Gegenteil dessen, was angeblich erstrebt wurde: Selbstbestimmung für die Südtiroler. Der Einsatz für dieses Recht geriet vielmehr in Verruf. Das Klima zwischen den Bevölkerungsgruppen in Südtirol wurde frostig. Dies kam wiederum Italiens Rechtsradikalen zu gute, die sich für die italienische Bevölkerung in Südtirol stark machte.</p>
<p>Die post-faschistische Partei MSI in Südtirol wurde so von Mitte der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre mehr als dreimal stärker, die Zustimmung stieg von 6,28 Prozent im Jahr 1974 auf 22,6 Prozent im Jahr 1985. Trotz seiner Selbstverpflichtung zum Anti-Faschismus nahm das SED-Regime dies offenbar in Kauf.</p>
<p>Bei den Machenschaften von "Ein Tirol" ist die DDR-Staatssicherheit nachweislich Mitwisserin, wie aus der Stasi-Akte mit der Signatur MfS AIM 868/91 hervorgeht. In einem Bericht der Hauptabteilung XXII vom 16. Mai 1989 über die Aktivitäten ihres IM "Förster" alias Herbert Hegewald, Journalist aus Mannheim, heißt es:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Zwischen Außerer und Förster besteht nach seiner Einschätzung ein gutes Vertrauensverhältnis. Dieses kommt insbesondere darin zum Ausdruck, dass A. ihn im September oder Oktober bat,...mit ihm zu einem gewissen Soundso in die Nähe von Innsbruck zu fahren, um von diesem Sprengstoff abzuholen. Dieser Bitte kam Förster nach.</span></p>
<p>Ein zweiter DDR-Agent, der in Südtirol spitzelte, war Peter Weinmann. Der gelernte Polizist und Bademeister arbeitete zudem noch für das Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz, für die politische Polizei Italiens, kurz Digos genannt, und den italienischen Militärgeheimdienst SISMI. Er unterhielt in den Achtzigern vielfältige Kontakte in die rechte und neonazistische Szene der Bundesrepublik, darunter zur berüchtigten Wehrsportgruppe Hoffmann, verantwortlich für den Mord am jüdischen Verleger Shlomo Levin und dessen Lebensgefährtin.</p>
<p>Um konservative Politiker als rechtsextrem zu diskreditieren, brachte er Interviews mit ihnen ohne deren Einverständnis in rechtsextremistischen Blättern unter. Bruno Hosp ist in den heißen achtziger Jahren Generalsekretär der Südtiroler Volkspartei, kurz SVP, und war damit Akteur bei der Verwirklichung der Autonomie. Er erinnert sich an Weinmanns Versuche, auch die SVP für seine Presseaktivitäten zu gewinnen:</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Ein Herr Weinmann ist mir in den 80er Jahren öfter begegnet, bei Schützenfesten, ich war Landeskommandant der Schützen, und hat sich mit Schützen unterhalten, und hat ihnen auf die Schulter geklopft und hat ihnen Mut und alles Mögliche zugesprochen, den sie an sich nicht notwendig hatten, aber er hat sich überall ein bisschen eingeschlichen. Er ist auch bei mir im Büro in der Südtiroler Volkspartei aufgetaucht. Dort hat er mir allerdings eher Vorschläge gemacht, wie man die Werbetätigkeit der Südtiroler Volkspartei verstärkt ansetzen könnte. Ich habe dann dankend abgelehnt.</span></p>
<p>Agenten wie Weinmann und Hegewald wurden zu Mitschöpfern einer angeblichen pangermanistischen Verschwörung mit nazistischen Zügen in Südtirol. Beide mischten in extremistischen Kreisen entscheidend mit. So zeichneten sie das Bild, das zu den außenpolitischen Interessen der jeweiligen Auftraggeber passte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Spitzelstaat"]]></title>
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<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 05:00:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein jeder, welcher sich über den Spitzelstaat DDR erregte, möge sich einmal  unsere ach so tolle B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein jeder, welcher sich über den Spitzelstaat DDR erregte, möge sich einmal  unsere ach so tolle Bundesrepublik betrachten. <!--more-->Kinder sollten als Testkäufer  missbraucht werden im Dienste des Verbrauchers. Wirte sollen von verklemmten  Nichtrauchern oder hinterhältigen Rauchern überwacht und zur Anzeige gebracht  werden. Die staatlichen Behörden spionieren unverhohlen unsere PCs und  Mobiltelefone aus. Autofahrer werden mittels Mautbrücken, welche von den  Steuerzahlern zwangsfinanziert sind, beobachtet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1984]]></title>
<link>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/21/die-utopie-in-1984/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 09:44:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonas234</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sow]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sowohl George Orwell als auch den Inhalt des Buches. Die Utopie ist mit Anregungen zur Aktualität und mit Parallelen zu George Orwells Leben geprägt</p>
<p><strong>George Orwells Leben</strong></p>
<p>George Orwell wurde 1903 in Indien geboren und ist 1950 in London gestorben. Durch sein Buch “Farm der Tiere” wurde er 1984 weltberühmt. Heute zählt er durch sein Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern in der englischen Sprache. 1904 wanderte seine Mutter mit ihm und seiner älteren Schwester nach England aus, da sein Vater ein englischer Kolonialbeamter war und die Opiumernte überwachte blieb dieser in Indien. 1907 besuchter der Vater die Familie in England, fuhr jedoch nach seinen dreimonatigen Besuch zurück. Im Alter von 6-8 Jahren besuchte Orwell die anglikanische Kirchenschule. Durch eine Empfehlung der Schule lernte er an der St. Cyprians Vorbereitungsschule, einem Internat für die britische Oberschicht, weiter. Dank seiner Leistungen an dieser Schule mussten seine Eltern nur die Hälfte des Schulgeldes bezahlen. Er veröffentlichte 1952 einen Aufsatz über seine Schulzeit. Ab 1917 besuchter er das Eton College und lernte dort Cyril Connolly den späteren Herausgeber einer Zeitung kennen, der viele seiner ersten Aufsätze veröffentlichte. Von 1921 bis 1926 arbeitete er als Polizist in Burma, jedoch verließ er die Polizei, da ihm das Vorgehen der Kolonialmacht nicht gefiel. Über diese Zeit veröffentlichte er zwei Aufsätze. 1928 probiert er dann im Paris arbeitet als Englischlehrer zu finden, jedoch arbeitet er aus mangelnden Interesse schnell als Tagelöhner. 1929 kehrt er dann enttäuscht nach England zurück, wo er durch Schreibaufträge für seine Freunde Arbeit findet. Im Jahre 1936 heiratet er Eileen O'Shaughnessy , jedoch war er so arm, dass er sich keine Hochzeitsringe leisten konnte. 1937 nahm er am spanischen Bürgerkrieg teil und wurde dort schwer verletzt, der anschließenden Verfolgung durch Kommunisten entzieht er sich indem er das Land verlässt. Viele seiner Kameraden wurden von diesen gefangen genommen und nie wieder frei gelassen. Nach Beginn des zweiten Weltkrieges arbeitet er vermehrt als Buchkritiker und kriegt auch ein Angebot von BBC Kriegspropaganda zu drehen. Er erhielt dieses Angebot zum einen weil er gegen den Faschismus schrieb und zum andern Aufgrund seiner literarischen Fähigkeiten, bald jedoch kündigte er da er Probleme mit der Zensur hatte. In dieser Zeit sammelte er viele Erfahrungen mit russischer, englischer und deutscher Propaganda. Diese Erfahrung wandte er im Roman 1984 an. Auch die Kantine aus den Buch 1984 soll starke Ähnlichkeit mit der Kantine des BBC haben. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete er dann als Kriegsberichterstatter für den Observer und war sowohl in Paris als auch in Deutschland. Der Durchbruch in der literarischen Szene gelang ihm erst 1945 mit seinen Buch “Farm der Tiere” in der er das Scheitern der russischen Revolution durch den Stalinismus beschrieb. Sein bekanntestes Buch jedoch ist “1984”, welches er zwei Jahre nach “Farm der Tiere” veröffentlichte. Dieses Buch hat auf Grund seiner Präsens starke Einflüsse auf spätere  Science Fiction Romane. Auch andere Literaturthemen beeinflusste sein Roman allerdings nicht in dem Maße. 1950 stirbt er dann an Tuberkulose.</p>
<p>George Orwell war ein Sozialist und stark gegen den Imperialismus, da er in Burma gesehen hat wie schädlich dieser ist. Eine weitere Prägung war seine finanzielle Not die sein Leben lang anhielt. Er behauptete das ein “demokratische Sozialismus“ die einzige Staatsform sei, die in der Zukunft bestehen könnte. Wichtig für ihm war ein geeintes Europa.</p>
<p>2007 wurden Geheimdienstberichte veröffentlicht, in denen stand das George Orwell von 1929 bis 1941 von dem britischen Geheimdienst überwacht wurde.</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Der Roman 1984 wurde 1946 bzw. 1947 von George Orwell geschrieben und behandelt eine negative Utopie. In dieser lebt die Hauptperson in einer Welt die von der Regierung manipuliert wird und in der man ständig überwacht wird.</p>
<p>Winston Smith, der Protagonist des Romans, ist ein  Mitglied der äußeren Partei und wird somit überwacht. Denn alle Mitglieder der Partei, das sind ungefähr 15%, werden überwacht. Denn nur deren Meinung ist für die Regierung wichtig und kann was bewirken. Die Überwachung findet durch eine Vielzahl von Techniken statt, so gibt es zum Beispiel  Televisoren, eine Art Kamera und Empfangsgerät in einem, so kann man zum Beispiel mit den Apparat Fernseh gucken und Radio hören, jedoch weiß man auch nie, wann einer aus dem Gedankenministerium sich in den Schirm einloggt und die Person, bzw. die Personen, die sich in Sichtweite befinden können überwacht werden. Dieses Gerät lässt sich niemals ausschalten, jedoch kann man auf Grund der Größe diese nicht in den ländlichen Gegenden einsetzen, so findet man dort Mikrofone. Die letzte Möglichkeit zur Überwachung findet sich anhand von Spitzeln, denn jeder Mensch wird dazu angehalten Verbrechen zu melden. Die Hauptperson arbeitet im Ministerium und verändert dort für die Partei Texte, hauptsächlich Zeitungsartikel. Bald jedoch fängt er an gegen das System zu rebellieren, so kauft er sich ein Tagebuch und schreibt seine Gedanken in dieses, dass alleine ist schon verboten, er jedoch geht weiter und schreibt negative Texte über die Partei, beziehungsweise über den “großen Bruder”, welcher der Leiter der Partei und die allgegenwärtige Personifizierung der Partei ist. Während der Zwei-Minuten-Hass Sendung, begegnet er einer Frau, die er für eine Mitarbeiterin des Gedankenministeriums hält.  Er jedoch stellt sich während der Hass Sendung vor, wie er sie umbringt, denn er schafft es nicht seinen Hass, den die Sendung hervorruft zu unterbinden, er kann sie nur lenken. Im Laufe der Zeit stellt er jedoch fest, dass sie nicht dort arbeitet und genau wie er gegen die Partei ist. So treffen sie sich um mit einander gegen die Partei zu schlafen. Denn die Partei ist gegen Gefühle und gegen Sexualität. Während sie sich näher kennen lernen verlieben sie sich ineinander, was auch ein Verstoß ist, denn jede Art von Beziehung ist nicht erlaubt, außer der zum “großen Bruder”. Sie vertrauen jedoch auf eine falsche Person. Diese Person ist Mitglied der inneren Partei  und behauptet ein Mitglied der “Bruderschaft”, einer Gruppierung die gegen die Partei ist und deren Anführer als Staatsfeind Nummer 1 gilt. Sie werden letztendlich in ihrer Wohnung, die sie sich im Viertel der Proles gemietet haben von der Gedankenpolizei überfallen und gefangen genommen. Unter der Folter verraten sie sich jedoch nicht gegenseitig, was sie sich geschworen haben niemals zu machen, jedoch zerbrechen sie daran fast. So sieht Winston Smith einmal fünf Finger, die von ihm verlangt wurden zu sehen, obwohl nur Vier hochgehalten werden. Da die Partei jedoch mitkriegt, dass Winston Smith immer noch an seiner Freundin hängt muss er die schlimmste Folter die der Partei zur Verfügung ertragen. Diese besteht darin, dass die Person mit seiner schlimmsten Angst konfrontiert wird. Bei Winston Smith sah das so aus, dass er einen Käfig voller Ratten vor das Gesicht geschnallt gekriegt hat und die Luke zu seinem Gesicht geöffnet wurde. Im Hintergrund wurde ihm erzählt was Ratten anrichten können, während dieser Folter verrät er dann seine Freundin, indem er sagt, dass sie ihr diese Qualen antun sollen und nicht ihm, darauf hin wird er freigelassen, jedoch lebt er nicht mehr wirklich und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Als er seiner ehemaligen Freundin begegnet erzählt er ihr, dass er sie verraten hat und sie, dass sie ihn verraten habe, daraufhin trennen sich ihre Wege.</p>
<p>Orwell’s Ideen für das Buch holte er sich meistens aus der Geschichte. Nur der Name 1984” kam ihm aus anderen Grund in dem Sinne, denn er ist ein Zahlendreher von dem Jahr 1948, welches ein Jahr nach dem Erscheinen  des Buches lag. Somit soll der Titel zwar aussagen, dass das Geschehen in der Zukunft liegt, jedoch nicht in allzu Ferner. Die Idee der Überwachung kam ihm wohl durch den “NS Staat”, denn während dieser Zeit gab es eine Überwachung durch die Gestapo wenn auch nicht in dem Ausmaß. Das in der Überwachung Spitzel eine wichtige Rolle spielen, ist auch nicht verwundernswert, denn aus den Akten der Gestapo geht hervor, dass dieses eine der effektivsten Überwachungsmethoden sei. Auch, dass sowohl der “große Bruder”, wie auch Goldstein nicht sicher als reale Personen eingestuft werden können ist auf Grund von ehemaligen Herrschern so gewählt. Denn Sowohl Stalin als auch Hitler waren am Ende ihrer Regierungszeit nur noch Teil der Propaganda und gaben sich dem Volk nicht mehr zu sehen. Somit war auch von denen nicht mehr ganz klar, ob diese noch lebten oder schon tot waren. Seine doch schon abstruse Idee, dass jemand für einen falschen Gesichtsausdruck verurteilt werden kann, hat er sich von einem römischen Kaiser geholt, weil auf dem Marktplatz einer einen unglücklichen Gesichtsausdruck hatte, als er vorbeigekommen war.</p>
<p><strong> Die Utopie in 1984</strong></p>
<p>Die Utopie aus den Buch „1984“ist nicht positiv, sondern eher negativ, denn hier wird ein Überwachungs- und Präventionsstaat geschildert. Somit versucht der Staat durch eine ständige Überwachung unerwünschtes Verhalten der Bürger schon im Voraus zu bekämpfen.</p>
<p>Diese Überwachung ist möglich, indem es in jedem Raum und teilweise auch in der Stadt einen Televisor gibt, ein Gerät, welches sowohl Sendungen (z.B. Fernsehen oder Musik) ausstrahlen als auch Daten empfangen kann. So kann sich die Gedankenpolizei jederzeit in den Televisor einschalten und die Person zu überwachen. Nach welchen Muster diese Überwachung stattfindet oder ob sie durchgehend stattfindet, weiß keiner.<br />
Ein weiteres Mittel, welches hauptsächlich in ländlicheren Gebieten verwendet wird, sind Mikrofone.<br />
Eine andere Methode der Überwachung ist die Bespitzelung der Menschen untereinander; dieses ist die wirkungsvollste Methode, was durch Akten der Gestapo belegt werden kann. Schon Kinder werden in ihren Jugendvereinen zu Spitzeln erzogen und dazu angehalten, im Ernstfall auch ihre Eltern zu verraten. Auch die Erwachsenen leben in Gemeinschaften, sodass jeder jeden im Blick hat.</p>
<p>Die letzte Methode zur Überwachung sind Hubschrauber, die direkt durch die Fenster der Häuser gucken; diese sind jedoch eher dazu da, das Gefühl der Machtlosigkeit zu verstärken, als für eine wirkliche Kontrolle auszuüben.<br />
Die Überwachung betrifft jedoch nur 15% der Bevölkerung, nämlich die Parteimitglieder; die Proles hingegen werden kaum bis gar nicht bewacht, da ihre Meinung für unwichtig gehalten wird.</p>
<p>Der Herrscher ist eine Person, die nur als “Großer Bruder” vorgestellt wird, und von der man nicht weiß, ob sie fiktiv oder real ist, was an Hitler und Stalin erinnert, denn in den letzten  Jahren haben sich Hitler und Stalin  vor dem Volk zurückgezogen und waren nur noch Teil der Propaganda. Die Frage, ob der “Große Bruder” tatsächlich real ist, beschäftigt die Hauptpersonen über die ganze Zeit hinweg. Diese Person ist Bewacher und Beschützer gleichzeitig, so ist er zum Beispiel Familienmitglied, da es keine Familien mehr gibt. Genauso ist Liebe und Freundschaft verboten und hat laut der Ideologie des Staates keine Bedeutung mehr</p>
<p>Um einen Gegenpol zu schaffen und ein Feindbild aufzubauen, welches von den inneren Problemen ablenken soll, wurde ein ehemaliges Parteimitglied namens “Goldstein” erfunden. Auch von ihm weiß man jedoch nicht, ob er real ist, doch er wird von der Partei als “Staatsfeind Nummer1″ bezeichnet, da er Führer der “Bruderschaft” ist, einer Gruppe, die gegen die Ideologien des Systems ist. So taucht er auch in der sogenannten Hasswoche auf, welche sich gegen alle Feinde des Staates richtet. Jedoch ist der Feind sehr flexibel, so bekommt während einer Rede der “Hassredner” einen Zettel und ohne anzuhalten oder sich zu versprechen, setzt er seine Rede fort, einziger Unterschied ist, der Feind ist jetzt der andere Staat. Des Weiteren gibt es auch eine kleine Version dieser Hasswoche, nämlich die Zwei-Minuten-Hass Sendung, an der jeder täglich teilnehmen muss und der sich keiner entziehen kann.</p>
<p>Um diesen Feindwechsel zu vollziehen, hat die Regierung die Kontrolle über die Vergangenheit übernommen. So werden alle Dokumente aus der Vergangenheit so umgeschrieben, dass es auf den momentanen  politischen und militärischen Zustand passt. Somit soll Gegnern der Regierung nicht ermöglicht werden, Argumente in den historischen Texten gegen diese zu finden. Dieses klappt so gut, dass sich die Bevölkerung nicht einmal mehr daran erinnern kann, dass der Staat schon einmal den Feind gewechselt hat. Falls doch mal jemand Argumente gegen die Partei findet oder der Partei negativ auffällt, wird dieser  vaporisiert und ist fortan eine Unperson. Das bedeutet, dass die Person umgebracht, gelegentlich sogar öffentlich erhängt wird und jede Erinnerung an die Person ausgelöscht wird. Sie werden zu Unpersonen, also Personen, die nie existiert haben. Dieses erreichen sie, indem jedes Dokument, in dem eine der Unpersonen erwähnt ist, umgeschrieben wird.</p>
<p>Eine weitere Eigenschaft des Staates ist, dass Krieg Frieden bedeutet. In Orwells Welt gibt es nur noch drei Supermächte, die an ihren Grenzen gerade mal soviel Krieg führen, dass es reicht, um ihre Bevölkerung unter Druck zu setzen. Außerdem rechtfertigen sie mit diesen Kriegen die Armut und bleiben  so an der Macht. Die Hauptperson vermutet sogar, dass die eigene Regierung Bomben auf die Armutsviertel abwirft, um das Bewusstsein für den Krieg aufrecht zu erhalten. Dieses folgert sie daraus, dass die Bomben nie in der Nähe von Parteimitgliedern einschlagen, sondern immer in den Vierteln  des Proles.</p>
<p>Diese Gutgläubigkeit der Bürger führt zum nächsten Punkt, nämlich dem Zwiedenken. Dieses ist eine zentrale These im Buch. Denn wenn die Partei sagt, dass 2+2 =5 ist, dann stimmt dieses, und es reicht nicht, es nur zu sagen, man muss es glauben. Andererseits sagen manche Parteimitglieder schon, dass es für die Forschung manchmal wichtig ist zu wissen, dass 2+2 = 4 ist. Hier fängt das eigentliche Zwiedenken an; in neueren Versionen auch mit Doppeldenk übersetzt. Denn von den inneren Parteimitgliedern wird verlangt, spontan zwischen zwei Wahrheiten hin und her zu schalten, also zum Beispiel im einen Moment 2+2 = 5 und im nächsten schon auf 2+2 = 4 umzuschalten, was vorher ein Ding der Unmöglichkeit war. Unter der Folter sieht der Protagonist tatsächlich mal die verlangten 5 Finger, obwohl nur 4 gezeigt werden.</p>
<p>Dieser Protagonist wurde gefoltert, weil er ein Verbrechen, ein so genanntes Gedankenverbrechen, begangen hat. Das bedeutet, er hat eine der Doktrinen des Staates in Frage gestellt. Es galt zum Beispiel als Verbrechen, wenn man nicht geglaubt hat, dass der Kriegsgegner immer der Gleiche ist und war. Auch ist es ein Verbrechen, den falschen Gesichtsausdruck zu benutzen, so muss zum Beispiel während der Hasswoche ein hasserfüllter Gesichtsausdruck zu sehen sein, falls nicht, ist es ein Verbrechen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung ist die Sprache, die als Neusprech bezeichnet wird. Diese wurde aus politischen Gründen umgeschrieben und die 11. Ausgabe ist während der Handlung in Arbeit. Die Sprache ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil umfasst die Alltagssprache, in der es keine politischen oder ideologischen Bedeutungen geben soll. Der zweite Teil umfasst das Minimum an ideologischen und politischen Wörtern, die unbedingt notwendig sind. Der dritte Teil ist der umfangreichste und beinhaltet alle technischen und wissenschaftlichen Fachbegriffe. Sie dient dazu, den Wortschatz zu minimieren. Während es in der alten Sprache noch für jedes Adjektiv ein Gegenadjektiv gab, wird nun vor das Adjektiv einfach ein “un-” gehängt, so heißt zum Beispiel das Gegenstück zu warm unwarm. Auch Steigerungen wurden abgeschafft, für diese gibt es nur noch Plus und Doppelplus. So lauten die Steigerungen von gut nicht besser und am besten, sondern plusgut und doppelplusgut. Damit die Bedeutung der Ministerien verschwindet, hat man die Namen gekürzt. So heißt zum Beispiel das Ministerium für Wahrheit Miniwahr. Ein weiterer wichtiger Teil der Sprache sind die Verschönigungen der Wörter. So heißen die Folterlager Lustlager, das zuständige Ministerium ist das Ministerium der Liebe und die politischen Gefangenen heißen Gedankenverbrecher. Eine weitere Neuerung ist, dass manche Wörter ihre Bedeutung wechseln, in Abhängigkeit davon, ob man sie für ein Parteimitglied oder für einen Staatsfeind gebraucht. Damit verhindert die Partei, dass in alternativen Systemen gedacht wird. Auf Grund der gewaltigen Arbeit, die durch die Umschreibung sämtlicher Bücher anfällt, wurde die Umstellung auf Neusprech für das Jahr 2050 angesetzt, also gute 70 Jahre nach der Handlung.</p>
<p>Orwell hat außerdem eine eigene Einstellung zur Macht, so bezeichnet er die Macht nicht als Weg, sondern als Ziel. Das Ziel ist, die Persönlichkeit zu zersetzen und eine neue zu erschaffen und den neuen Menschen nach Belieben neu zu konstruieren. So lässt er Smith sagen “Freiheit ist, sagen zu dürfen, dass 2 plus 2 gleich 4 ist.”</p>
<p><strong>Abschlussbetrachtung</strong></p>
<p>A.	Zusammenfassung seiner Utopie<br />
B.	Bewertung seiner Utopie<br />
1. 	Bewertung anhand des Romans<br />
2. 	Aktualität der Utopie, bzw. des Romans<br />
C. 	Rolle der Technik</p>
<p>Zusammenfassung seiner Utopie</p>
<p>Orwell schreibt eine negative Utopie. Der geschilderte Staat ist sehr autoritär und er sorgt für<br />
eine lückenlose Überwachung. Auch schreckt die Partei nicht davor zurück Menschen<br />
umzubringen nur um seine Machtherrschaft zu sichern. Der letzte Punkt der auffällt ist die ständige Propaganda und die damit einhergehende Kontrolle der Gedanken der Menschen, denn die Partei probiert das denken zu verhindern und so möglichst wenige Leute zu haben, die sich Gedanken über die Partei, beziehungsweise über den Staat machen.</p>
<p>Bewertung seiner Utopie</p>
<p>Schon im Roman fällt die Utopie negativ auf  und auch der Protagonist merkt, dass etwas im System nicht stimmen kann. Denn er stellt Fragen und muss sich daraufhin immer fürchten. Er merkt zum Beispiel, dass der Krieg nicht unbedingt immer mit den gleichen Feind stattfand, oder das es merkwürdig ist , dass die Bomben nur die Proles treffen und nicht die Wohngegenden der Parteimitglieder. Somit erkennt er schon, dass dieses kein wünschenswerter Staat ist und probiert sich deswegen der revolutionären Gruppe anzuschließen.</p>
<p>Der Roman hat heute noch die gleiche Aktualität wir vor 20 Jahren, denn vor allem heute ist dieser Roman realer als er jemals war. Zum Beispiel wird die Überwachung immer stärker. So werden seit neuestem die Internetdaten länger gespeichert, oder es werden immer mehr Überwachungskameras angebracht. In andern Ländern ist es sogar üblich, bei gewissen Strafen jemanden eine Fußfessel anzulegen, die entweder den Alkoholgehalt im Blut oder die Entfernung von einen bestimmten Punkt anzeigt. Somit ist zumindest in den Punkt der Roman aktuell. Der nächste Punkt den man ansprechen sollte ist der, dass die Sprache auch immer mehr ihre Klarheit verliert oder beschönigt wird. So heißt zum Beispiel unser Ministerium, welches sich mit den Krieg beschäftigt, nicht mehr Kriegsministerium sondern Verteidigungsministerium. Obwohl keine wirkliche Verteidigung stattfindet. Auch werden die Soldaten die in anderen Ländern im Einsatz sind häufiger als Friedenstruppen bezeichnet, obwohl es auch bewaffnete Soldaten sind. Es wird genauso häufiger von Friedensmissionen geredet, dass es eigentlich in den Krieg geht wird nicht erwähnt. Somit ist auch dieses ein aktueller, wenn auch nicht so ausschlaggebender Punkt. Die Regierung ist bei uns noch demokratisch und somit nicht mit der dort vorherrschenden Vergleichbar auch, dass die Meinung der Proles nicht existiert ist nicht unbedingt aktuell, denn diese interessiert die Politiker schon, denn auch von dort kommen Wähler. Was sich noch vergleichen lässt ist die Musikproduktion in dem Buch mit der heutigen. In dem Buch wird die Musik für die Proles in einer Art Fabrik gefertigt, denn es gibt keine echten Künstler mehr. Auch heutzutage gibt es so was ähnliches, denn die Castingshows , wie “Popstars”  oder “Deutschland sucht den Superstar”, sind letztendlich auch nichts anderes als am laufenden Band, also wie in der Fabrik hergestellte, Musik, die genau so schnell verschwindet wie sie entsteht. Des Weiteren gibt es bei den Fernsehsendungen eine Unterscheidung zwischen den Personen, so kommen die Konsumenten der Talkshows auf den privaten Sendern wie “Pro7“ und “RTL” eher für die Arbeiterklasse, während Polittalkshows wie “Sabine Christiansen” oder das “Literarische Quartett” eher für die gebildeteren Menschen sind. Somit lässt sich auch hier die Trennung zwischen Proles und Parteimitglieder des Buches nachvollziehen. Das Problem an diesen Veränderungen ist, dass diese kaum auffallen, da sie schleichend, also sehr langsam Verlaufen. Wenn man sich jedoch genauer mit diesen Beschäftigt und sich den Verlauf der letzten Jahrzehnte anguckt, stellt man fest, dass wir uns tatsächlich immer mehr der Utopie des Buches, zumindest in manchen Punkten, annähern. Ein weiteres Beispiel ist das Michael Moore in seinem Film Fahrenheit 9/11 sagte, dass der Irak-Krieg nicht gewonnen sondern ewig dauern solle.</p>
<p><strong>Rolle der Technik</strong></p>
<p>Die Technik spielt in George Orwell’s Roman “1984” eine große Rolle. Denn ohne die ganze Technik, wäre weder eine solche Propaganda noch eine so starke Überwachung möglich gewesen und somit<br />
wäre auch ein solcher Staat nicht möglich gewesen. Denn ohne die Überwachung und der anschließenden Ermordung der Gegner würde sich der Staat nicht lange gegen die Kritik wehren können. Die Propaganda ist in so fern von besonderer Bedeutung, dass ohne diese die ständige Präsens des großen Bruders und der Feinde nicht da wäre, somit würde den Bewohnern erstens die Beziehung zu dem “großen Bruder” und somit jede Beziehung fehlen als auch zweitens die ständige Präsens des Feind, der der Sündenbock für die Armut im Land ist. Der ständige Wechsel des Feindes ist auch ein Problem für das Technik benötigt wird, denn sonst ist es nicht zu bewältigen alle Dokumente über die Kriege so umzuschreiben, dass es aussieht als wenn man mit einem Land immer im Krieg wäre. Somit sollte klar sein, wie wichtig die Technik ist in dem Buch, da ohne diese die Utopie nicht vorstellbar wäre.</p>
<p><strong>Quellenangaben</strong></p>
<p>- Orwell, George “1984” (Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Präventionsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Überwachungsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus<br />
- https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/041118_weichert_dafta.htm<br />
- http://www.fschuster.de/videos/1984.htm<br />
- http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=678&#38;RID=1<br />
- http://www.levity.com/corduroy/orwell.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/antisemitism.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/gandhi.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/chrono.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/articles/george-orwell-biography.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/books/animalfarm.htm<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/horx<br />
- http://www.zeit.de/2003/26/A-Orwell<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/archivtext<br />
- http://www.online-literature.com/orwell/</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Starker "Tobak" in einer Satiere - "Stichwort G8 - DE]]></title>
<link>http://gegendarstellung.wordpress.com/2007/11/25/starker-tobak-in-einer-satiere-stichwort-g8-de/</link>
<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 09:39:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>yinyangmen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich auf einer nicht näher zu nennenden Seite (ist voll kommerziell und es wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich auf einer nicht näher zu nennenden Seite (ist voll kommerziell und es wird für Werbung keine Müde "Mark" gezahlt", also werde ich sie nicht bewerben), eine schöne Satiere gesehen. Wenn die Sache die er da vorträgt nicht auch noch so traurig wäre könnte man noch viel mehr darüber lachen. So ist es schon schwarze Satiere starker Art...</p>
<p>Dennoch ist es richtig und wichtig, dass sich Menschen finden die soetwas aussprechen, vor allem in einer richtigen Art und Weise, und so das es schwerfällt es zu unterdrücken...  Das irgendetwas unterdrückt werden soll, kann jeder merken der es will, wenn man die Augen auf macht. In jedem Land, welches Polizei und andere "staatsschutz" Organe technisch (u.a. erweiterter Lauschangriff etc, ) und organisatorisch aufrüstet, sowie verstärkt mit "Fingern" auf andere zeigt, muss irgendwas nicht i.O.  sein. Leider gibt es  auch Menschen die es zulassen, das wenige "Krawalle" und andere "Schandtaten" tun, die dem freiheitlichen Gedanken abträglich sind...</p>
<p>nun denn, hier ist die <strong>SATIERE:</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xZOlgdKA-80'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/xZOlgdKA-80&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><strong>Part 2</strong></p>
<p><strong> </strong><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/khwipIKPgKs'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/khwipIKPgKs&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Duisburger aSozialdemokraten stimmen für Überwachungsstaat!]]></title>
<link>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2007/11/14/duisburger-asozialdemokraten-stimmen-fur-uberwachungsstaat/</link>
<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 09:57:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>rai30</dc:creator>
<guid>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2007/11/14/duisburger-asozialdemokraten-stimmen-fur-uberwachungsstaat/</guid>
<description><![CDATA[
Gerade habe ich im Plenarprotokoll des Bundestages online gelesen, dass auch die beiden Duisburger ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src="http://www.hbn-forum.de/img0/spd_verrat.jpg" alt="aSozialdemokraten für Überwachung der Bürger" height="158" width="322" /></p>
<p><big><strong>Gerade habe ich im Plenarprotokoll des Bundestages online gelesen, dass auch die beiden Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten für die Vorratsdatenspeicherung ("Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung...!) im Bundestag gestimmt haben, und damit die totale Überwachung der modernen Kommunikationswege mit Speicherung aller eMail-, Telefon- und Internetverbindungsdaten für längere Zeit!</strong></big></p>
<p>Immerhin haben aber auch 4 Unions- und 7 SPD-Abgeordnete vernünftigerweise dagegen gestimmt. Ebenso die Opposition aus Grünen, FDP und Linkspartei. Aber die Mehrheit, und mit ihnen die beiden Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten haben für die totale Überwachung der Bürger gestimmt.</p>
<p>Jetzt sind wir alle terrorverdächtigt! Und die Sicherheitsbehörden haben das Recht ohne irgendeinen Verdachtsmoment unsere eMails auszuspähen und unsere Diskussionen auch im kleinen Kreis zu überwachen. Und sinnvoll ist das Ganze nicht nocheinmal: Gestern habe ich eine Sendung auf 3sat gesehen in der der ehemalige Chef des dänischen Geheimdienstes sagte, dass die Politik mit solchen Maßnahmen nur den Heuhaufen vergrößere in dem die Sicherheitsdienste nach der berühmten Stecknadel suchen müssten. Es würde nur Aktionismus vorgetäuscht um zu suggerieren man schaffe mehr Sicherheit!</p>
<p><strong>Ich für meinen Teil glaube ja eher, dass der Staat mehr Kontrolle über seine Bürger bekommen möchte, die sich verstärkt dem medialen Einheitsbrei der großen Fernsehsender entziehen und im Netz eine kritische Gegenöffentlichkeit entstehen lassen. Da könnte ja eine breite Opposition zu den bestehenden Verhältnissen entstehen!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Polizei-Einheiten in Staaten der kulturellen Moderne, anders als in archaischen Stammesgesellschaften, niemals ethnisch bzw. ethno-religiös orientiert sein dürfen]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2007/10/14/der-polizeidienst-in-der-kulturellen-moderne-darf-niemals-ethnisch-bzw-ethno-religios-orientiert-sein/</link>
<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 21:29:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2007/10/14/der-polizeidienst-in-der-kulturellen-moderne-darf-niemals-ethnisch-bzw-ethno-religios-orientiert-sein/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp;
Polizeiliches Arbeiten in 
Moscheen 
Polizeispitzel
in Moscheegemeinden? 
Jacques Auvergne 
B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;line-height:110%;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:110%;" align="center"><strong><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#1f497d;">Polizeiliches Arbeiten in </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:center;line-height:110%;" align="center"><strong><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#1f497d;">Moscheen </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#1f497d;">Polizeispitzel</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#1f497d;">in Moscheegemeinden? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:12pt;line-height:110%;font-family:'Bookman Old Style','serif';color:#4f81bd;">Jacques Auvergne </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 36pt 141.45pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Bülent Arslan vom Deutsch-türkischen Forum (DTF) der nordrhein‑westfälischen CDU will den ethnisch bzw. ethno‑religiös eingebundenen Polizeibeamten? Diese schräge und gefährliche Idee kann der säkularen Demokratie kein Zukunft weisendes Modell sein </span><span style="font-size:12pt;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Bülent Arslan vom Deutsch-türkischen Forum der CDU in Nordrhein‑Westfalen fordert eine muslimische Polizei‑Einheit. Das klingt wie ein origineller Einfall zur polizeilichen Gemeinwesenarbeit bzw. zum polizeilichen City-Management. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Zugleich wäre es ein Novum, solche «betenden Türken im Dienst». 150 bis 200 Beamte, so Arslan, sollen eine türkisch‑muslimische Polizei‑Einheit formieren und im Milieu der Moscheen ’Erkenntnisse gewinnen’. Arslan hält das bisherige Modell des Integrationsbeauftragten für gescheitert, so teilte er der WELT-online mit, sie seien nicht genug integriert. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Wolfgang Beus, Pressesprecher für Polizeifragen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, hält derlei jedoch richtigerweise schon fast für Spionage. "Wenn wir muslimischen Beamten sagen, sie sollen Erkenntnisse in ihren Gemeinden sammeln, geraten sie in einen Rollenkonflikt", so Beus. Ob er als Privatmann oder Polizist zum Gebet geht, sei dann nicht mehr zu trennen. Auch ist Beus mit dem bisherigen Modell des Integrationsbeauftragten sehr zufrieden: "Mit dieser Methode haben wir gute Erfahrungen gesammelt". </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Der Vorsitzende der deutschen Polizei-Gewerkschaft, Rainer Wendt, nennt den Vorschlag Arslans "absurd". "Mit einer muslimischen Polizei-Einheit wird ein völlig falsches Signal gesendet. Nämlich, dass wir einer Bevölkerungsgruppe besonderer Aufmerksamkeit schenken müssen. Und das wollen wir nicht." Es gebe andere Möglichkeiten, um Erkenntnisse über mögliche Terroristen zu gewinnen, etwa verdeckte Ermittler. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Ethnisch bzw. ethno-religiös aufgebaute Polizei-Einheiten wären der perfekte Staat im Staat. Ihre Mitglieder wären von der Ethnie bzw. Glaubensgemeinschaft stark erpressbar, professionelle Distanz jedenfalls würde fehlen. Arslans Vorschlag würde die Kluft zwischen Türken und Nichttürken in Deutschlands Stadtkernen womöglich noch mehr vertiefen. Das würde auf viele Jahre eine noch ausgeprägtere Parallelgesellschaft bzw. Gegengesellschaft aufbauen helfen. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Konflikte aus dem Ausland würden in gemeinsame Dienstbesprechungen mit nichtmuslimischen Polizisten bzw. nichttürkisch-stämmigen Polizisten hinein getragen. Die vielen kleinen ethnisch-kulturellen Spannungen jeder Zuwanderungsgesellschaft jedenfalls scheinen uns durch die von Bülent Arslan erträumte ’Türkenpolizei’ nicht vereinfacht sondern im Gegenteil unnötig verschärft. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Integration indes wäre der Ausweg, auch im Arbeitsleben: der türkischstämmige Kollege oder die türkischstämmige Kollegin mögen sich in den leitkulturellen und damit säkularen Kollegenkreis einfügen. Es gilt das Dienst- und Arbeitsrecht, Herr Arslan, nicht die hanafitische Scharia. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Übrigens hat Arslan dreierlei vergessen, vielleicht bezeichnend: eine alevitisch‑türkische NRW-Polizei sowie eine kurdische NRW-Polizei müssten dann ebenso her wie eine ex-muslimische NRW‑Türkenpolizei, wobei die zuletzt genannte dann allerdings nicht so gerne mit dem frommen Herrn Arslan mitbeten wird, jede Wette. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Und überhaupt, wenn der Polizist mal austreten will, ich meine nicht zum Pinkeln sondern aus der Religion, verliert er dann seinen Arbeitsplatz, frommer Herr Arslan? Soll das “religiöse Funktionieren” des supertürkischen Polizisten etwa Bestandteil des polizeilichen Dienstvertrages der säkularen deutschen Demokratie werden? </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#4f81bd;">Zugegebenermaßen lösen sich im Kalifat solche Fragen einfacher als in der Demokratie. </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;line-height:110%;font-family:'Bookman Old Style','serif';color:#4f81bd;">Jacques Auvergne </span><span style="font-size:12pt;line-height:110%;color:#4f81bd;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333300;"><span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;line-height:110%;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;"><span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;"><span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;"><span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;"><span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span>   </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bayerisches Landeskriminalamt belauscht Internet- Telefonate]]></title>
<link>http://4topas.wordpress.com/2007/10/06/bayerisches-landeskriminalamt-belauscht-internet-telefonate/</link>
<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 11:40:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>dobermann projekt</dc:creator>
<guid>http://4topas.wordpress.com/2007/10/06/bayerisches-landeskriminalamt-belauscht-internet-telefonate/</guid>
<description><![CDATA[Kurz bevor sich das Bundesverfassungsgericht an diesem Mittwoch mit dem nordrheinwestfälischen Verf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz bevor sich das Bundesverfassungsgericht an diesem Mittwoch mit dem nordrheinwestfälischen Verfassungsschutzgesetz und damit erstmals mit den <strong>Online- Durchsuchungen von Heimcomputern</strong> befassen wird, droht der Großen Koalition im Streit um das Fahndungsinstrument eine neue Front: Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage der FDP-Abgeordneten Giesela Piltz hervorgeht, setzt der Zollfahndungsdienst derzeit in zwei Fällen die gleiche umstrittene Technik ein. Allerdings geschieht dies nicht, um Festplatten Verdächtiger auszulesen, sondern um ihre verschlüsselten Internet-Telefonate zu überwachen. Gleichzeitig bestätigt auch das bayerische Landeskriminalamt, dass es seit diesem Sommer in mehreren Fällen auf Computern Verdächtiger <strong>Programme installiert</strong> habe, um solche Internet-Gespräche abzufangen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte die Online-Durchsuchung von Computern im April bis auf weiteres wegen einer fehlenden Gesetzesgrundlage gestoppt. Wie sich nun herausstellt, werden die Spähprogramme bei Internet-Telefonaten aber weiter genutzt, um sie noch vor der Verschlüsselung, also an der Quelle, abhören zu können - nach der Kryptierung ist bei gängigen Programmen wie dem weitverbreiteten Skype eine Überwachung kaum noch möglich. Nach Ansicht des Innenministeriums ist diese Quellen-Telekommunikationsüberwachung, kurz Quellen-TKÜ, rechtlich gedeckt. Da es sich um die Kontrolle des Fernmeldeverkehrs handle, gelte dafür die gleiche Grundlage wie für das Abhören von Festnetz- oder Handy-Telefonaten. Auch alle dazu notwendigen Eingriffe - <strong>hier nun das Installieren eines Trojaners</strong> - seien daher abgesichert. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz, meldet daran allerdings nun ebenso wie die FDP erhebliche Zweifel an. "Aus meiner Sicht braucht man dafür eine eigene Rechtsgrundlage", meint Wiefelspütz; <strong>gedeckt sei nur das Abhorchen der Internet-Telefonate, nicht aber der Eingriff, der dies ermögliche</strong>.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
