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	<title>sonett &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/sonett/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sonett"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 19:38:13 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Eingang in die Ewigkeit]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=46</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 22:07:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
<guid>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=46</guid>
<description><![CDATA[Durch Nebel, über Felder ohne Licht,
nur Schemen um mich, stetig ist mein Schritt.
Wer aus der Mens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody">Durch Nebel, über Felder ohne Licht,<br />
nur Schemen um mich, stetig ist mein Schritt.<br />
Wer aus der Menschenwelt hinübertritt,<br />
sucht stolzerfüllt ein feurig Angesicht.</span></p>
<p>Die Brücke aus Gebeinen überquert<br />
den Feuersee, wo Seelen lüstern leiden.<br />
Am Ufer drüben, das die Schwachen meiden,<br />
dort wartet schon, wen freudig ich verehrt.</p>
<p>Ich hör ihn rufen, taumle stumm voran,<br />
mein Wille birst bei seiner Stimme Klang,<br />
die hoch und schön wie tausend Drachen tönt!</p>
<p>Ein Schatten erst, in Flammenglanz gehüllt,<br />
der in der Ferne schon die Welt erfüllt.<br />
Dann seh ich ihn: den König, horngekrönt!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Drei Beiträge zu einem Sonettenstreit]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 07:28:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
<guid>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[1.
Die Christen glauben arroganterweise,
dass von den zehn Geboten mehr als vier
moralisch wertvoll ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>1.</p>
<p>Die Christen glauben arroganterweise,<br />
dass von den zehn Geboten mehr als vier<br />
moralisch wertvoll sind und darum hier<br />
die Werte wären unsrer Lebensweise.</p>
<p>Sie glauben auch, dass unsere Gesellschaft,<br />
jetzt ihrer Religiösität beraubt,<br />
allein deswegen, weil sie nicht mehr glaubt<br />
ganz ohne Liebe sich ihr Leiden schafft.</p>
<p>Doch irren sie, und halten viel zu viel<br />
auf sich und ihren lebensöden Glauben.<br />
Als Nächstenliebe schminken sie ihr Spiel,</p>
<p>Wenn sie sich selbst die Lebensfreiheit rauben,<br />
mit "Sünde" und der Angst vor dem Gefühl.<br />
Der Teufel sitzt im Christenaberglauben.</p>
<p>2.</p>
<p>Die zehn Gebote, lasst sie uns betrachten<br />
Es gibt nur einen Gott, so fängt es an,<br />
der eiffernd ist und strafend heißt es dann.<br />
Den Sabbat müssen wir als nächstes achten.</p>
<p>Lang leben die, die Mutt- und Vater achten.<br />
"Du sollst nicht morden!" das hat guten Klang!<br />
"Du sollst nicht stehlen!" spricht die Bibel dann<br />
und Gutes auch im Neunten oder Achten.</p>
<p>Dann bringt sie - ach - den Armen schlimme Kunde<br />
"Ihr sollt nicht wollen was die Reichen halten!"<br />
Es ist die Welt gerecht aus Gottes Grunde</p>
<p>In dunkler Zeit, als die Gesetze galten,<br />
die Christen heut noch führen mit Lehrermunde,<br />
da herrschte kein erfreuliches Verhalten.</p>
<p>3.</p>
<p>So mancher denkt es gibt nur einen Gott,<br />
der Mensch hat viele Namen im gegeben -<br />
bei jedem Namen Prädikate leben -<br />
die immer mitgedacht in Denkertrott.</p>
<p>So denkt man über Allah im Islam<br />
so manches, was die Christen gar nicht glauben<br />
und unter bunten Indianerhauben,<br />
manch Manitu in wilden Träumen kam.</p>
<p>Dass alle nun im Herz das Gleiche tragen<br />
auch wenn sie gänzlich Andres drüber sagen<br />
das scheint mir, mit Verlaub zu hoch gegriffen.</p>
<p>Denn voller Vielfalt sind der Welt Kulturen<br />
sie wandeln auch auf andrer Götter spuren.<br />
Kein einig Ding hat man in "Gott" begriffen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Niemand kennt mein Grab]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 22:12:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
<guid>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=34</guid>
<description><![CDATA[Die dunklen Jahre kann ich nicht mehr zählen,
kein Tag durchbricht die ewig kalte Nacht.
Als letzte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die dunklen Jahre kann ich nicht mehr zählen,<br />
kein Tag durchbricht die ewig kalte Nacht.<br />
Als letztes Bild sah ich sie mich noch pfählen,<br />
dann warf man mich in diesen tiefen Schacht.</p>
<p>Ich sehne mich zugleich nach Tod und Leben,<br />
Mich dürstet noch nach bittersüßem Blut.<br />
Werd ich mich je aus diesen Loch erheben?<br />
Erlischt zuvor die unheilvolle Glut?</p>
<p>Zu lange schon von Staub und Zeit begraben<br />
Was nutzen da des Teufels große Gaben<br />
Wenn ich nur Würmer zur Gesellschaft hab.</p>
<p>Man kennt mich nicht mehr, nur die alten  Sagen<br />
erzählen noch von meinen großen Tagen<br />
Nun lieg ich still und niemand kennt mein Grab.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonnenuntergang]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 22:08:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
<guid>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[Im Zwielichtnebel wander ich allein
durch Wälder endlos tief. Die Welt erfriert
wo sie mein schatte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zwielichtnebel wander ich allein<br />
durch Wälder endlos tief. Die Welt erfriert<br />
wo sie mein schattenkalter Schritt berührt.<br />
Ich steig hinab im grauen Mondenschein.</p>
<p>Groteske Augen lauern grimm und warten,<br />
Dämonen wabern grade außer Sicht,<br />
ein klarer Pfad führt in das Geisterlicht.<br />
Ich kam aus diesem nebelfinstren Garten.</p>
<p>Es geht die Sonne niemals wieder auf.<br />
Nun herrscht der Mond in stetig bleichem Lauf,<br />
in Tälern kalt und lange schon vergessen.</p>
<p>Entweiht ist heut der Sonne warmer Hort,<br />
die Kälte fegt die Menschenwelt hinfort.<br />
Wer kann die Tragik, wer das Leid ermessen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Schein der Fackeln]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 07:38:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
<guid>http://gedichtblog.wordpress.com/?p=32</guid>
<description><![CDATA[Die Nacht umdüstert still das alte Haus
und flackernd blitzen Lichter aus der Gruft.
Von dort dring]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht umdüstert still das alte Haus<br />
und flackernd blitzen Lichter aus der Gruft.<br />
Von dort dringt ein arkan' Gesang heraus,<br />
erfüllt mit Ahnung schwer die kalte Luft.</p>
<p>Im Fackelschein liegt drohend ein Altar<br />
und dreizehn Tänzer winden sich um ihn.<br />
Aus ihrer Mitte tritt, mit rotem Haar<br />
die Auserwählte: willig sinkt sie hin.</p>
<p>Ihr rotes Blut erfüllt das Pentagramm<br />
und ohne Ton zerbirst ein Weltendamm.<br />
Der Priester hebt noch singend seinen Stab.</p>
<p>Da kommt ein Schemen, alt und horngekrönt,<br />
wes Stimme wie ein Totenläuten tönt<br />
"Wer ruft den alten Gott aus seinem Grab?"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[C.K. WILLIAMS DIKTER PÅ SVENSKA UNDER HÖSTEN 2008]]></title>
<link>http://royisaksson.wordpress.com/2008/03/15/35/</link>
<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 18:16:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Roy Isaksson</dc:creator>
<guid>http://royisaksson.wordpress.com/2008/03/15/35/</guid>
<description><![CDATA[ Seg, segare, segast - smålänningen vinner ändå till slut! Äntligen har vi fått grönt ljus fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="default"> Seg, segare, segast - smålänningen vinner ändå till slut! Äntligen har vi fått grönt ljus från det amerikanska förlaget. Hösten 2008 utkommer mina tolkningar av C.K. Williams dikter med titeln <b>Kött och blod </b>på H-ströms förlag.</span></p>
<p><b>En själsfrände</b><br />
Som tolkare och översättare behöver jag inte enbart god poesi – jag behöver ett slags själsfrändskap, i tankar, i stämningar, i sättet att se på världen. Williams är en sådan själsfrände för mig, på samma gång som han är befryndad med Walt Whitman och namnen William Carlos Williams. Den nya amerikanska prosan fick sin ¨dirty realism¨ med Richard Ford och andra. C. K. Williams väjer inte heller för vardagen, det vanliga, det futila.</p>
<p>Hans bok <i>Flesh and Blood</i>, som vann National Book Critics Circles poesipris 1987 är ett märkligt aktstycke, där vardagens brutala möten och tillkortakommanden slipas ner till de typiska Williamska åttaradingarna. Dessa utökade sonetter kan kanske jämföras med Berrymans <i>Drömsånger</i>. Dikterna har ett öppet slut, de är självgenererande, deras anslagskraft växer genom sammanställningen med andra dikter. Williams diktsamling <i>A Dream of Mind</i> (1992) innebär en utveckling av åttaradingen. Den långa titelsviten utforskar olika medvetandetillstånd. Andra dikter handlar om svartsjuka, psykologi, familjerelationer, närståendes död – allt på ett envist självutlämnande språk.</p>
<p><b>Häpnadsväckande anekdoter och komplexa inre tillstånd</b><br />
I mer än tre decennier har denne amerikanske poet mutat in en värld av häpnadsväckande anekdoter och komplexa inre tillstånd. I samlingen <i>The Vigil</i> (1997) finns dikter om kärlek och sorg, om historia, om social och politisk misströstan och hopp, och en mittsektion, ¨Symbols¨, med en metaforisk styrka a la Rilke. Tillvarons tragedi, skriver Williams, är ¨att komma så nära ett liv och inte förstå det, kännas vid det, verkligen veta att det är liv.¨.</p>
<p>Det var annars i <i>With Ignorance</i> (1977) som han först utforskade den seniga, öppna långrading som blivit hans kännemärke – en av de genuina skapelserna i modern amerikansk poesi. I dessa osentimentala, koncisa långdikter tar han sig an det moraliska landskapet, alltid med samma intensitet. I de senare böckerna, särskilt i <i>Repair</i> (1999), har den metafysiska aspekten kommit alltmer i förgrunden. Dikterna verka ofta sprungna direkt ur tänkandets tryckkammare, raderna växer fram ögonblick för ögonblick, i en växelverkan mellan iakttagelse och reflektion. Detta är ¨en unik och inkluderande poetry of consciousness¨ som en kritiker i New York Times Book Review uttryckte det.</p>
<p>Jag har tolkat hela <i>Flesh and Blood</i> (1987), där vardagens brutala möten och tillkortakommanden slipas ner till de typiska Williamska åttaradingarna.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[feuer, sonett]]></title>
<link>http://selfconscious.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 23:27:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frau*Seltsam</dc:creator>
<guid>http://selfconscious.wordpress.com/?p=78</guid>
<description><![CDATA[
uns zündend selbst, doch wund gescheuert, wild gemacht
durch all dies zeug, so bissig, heiss davon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://selfconscious.wordpress.com/files/2008/01/zisky-m.jpg" alt="ziskym" /></p>
<p>uns zündend selbst, doch wund gescheuert, wild gemacht<br />
durch all dies zeug, so bissig, heiss davon geritten,<br />
schmerzhaft anspannen, -spornen dies, dadurch entfacht,<br />
entfesselt uns, doch stehn auch, sattelfest, inmitten</p>
<p>von flammen, ziehn den kreis: sind stoff, der treibt wie brennt,<br />
brechend die bahn, da brand die rede hoch uns schwingt,<br />
lostreten das, was züngelnd übergreift uns, -rennt<br />
von haupt bis schwanz, doch auch gezäumt, dass dies entringt</p>
<p>einlenkend wie ausschweifend sich; auflodernd gehn<br />
durchs eigne feuer jetzt, versprengt fast ausser band<br />
ja, rand, doch bringen dies zum punkt, die runde drehn:</p>
<p>uns geben, nehmen überkopf, ja -hals wie -hand,<br />
rings übertragen, -springen, doch auch wörtlich im geschehn,<br />
fast zügellos, es halten, hellauf selbst, gebannt</p>
<p>---</p>
<p><font color="#999999"></font></p>
<p><font color="#999999">Lyrik: F.J. Czernin / Photographer: SiskyM </font></p>
<pre></pre>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbstsonett]]></title>
<link>http://christianseverin.wordpress.com/2007/12/03/herbstsonett/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 20:23:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Severin</dc:creator>
<guid>http://christianseverin.wordpress.com/2007/12/03/herbstsonett/</guid>
<description><![CDATA[Mit ein paar Details bin ich noch unzufrieden, aber egal &#8212; hier kommt der Herbst:
Vor meinem F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit ein paar Details bin ich noch unzufrieden, aber egal -- hier kommt der Herbst:</em></p>
<p>Vor meinem Fenster fliehen schon die Stare.<br />
Der Deckendruck treibt mich hinaus zum Teich.<br />
Dort raufen rauschend Weiden ihre Haare,<br />
und mich umstöbern Blätter, Schuppen gleich.</p>
<p>Die Entenstaffel startet in Kolonne,<br />
dreht quakend eine Runde und fliegt fort.<br />
In Afrika brennt sicher grad die Sonne,<br />
kein Blättermoder und kein Nebel dort...</p>
<p>Die Vögel, die im Süden Wärme tanken,<br />
beneidend, steh ich eine Weile hier.<br />
Der ferne Stadtlärm weckt mich aus Gedanken,<br />
erinnert an den Unterschied zum Tier,<br />
an Rechnungen, Versicherungen, Banken --<br />
und seufzend sitz ich wieder vor'm Papier.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonett an den Whisky]]></title>
<link>http://schreiben.wordpress.com/2006/04/10/sonett-an-den-whisky/</link>
<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 09:38:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreiben</dc:creator>
<guid>http://schreiben.wordpress.com/2006/04/10/sonett-an-den-whisky/</guid>
<description><![CDATA[Von &auml;rmlicher Krume zerfall&acute;nen Gesteins,
gem&auml;lzt, gedarrt &uuml;ber Feuer und Rauch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Von &#228;rmlicher Krume zerfall&#180;nen Gesteins,<br />
gem&#228;lzt, gedarrt &#252;ber Feuer und Rauch,<br />
vermaischt, vergoren; in des Still Pots Bauch<br />
die Gerste mutiert zum Geiste des Weins.</p>
<p>Und F&#228;sser aus Eiche, die Jahre lang Weine<br />
aus Spaniens S&#252;den und Westen bargen,<br />
geben dem Gerstensud D&#252;fte und Farben,<br />
die jenen des Meeres und Winds sich vereinen.</p>
<p>In der Nase die bl&#252;henden Heiden von Islay,<br />
am Gaumen die feuchtmilden Sommer des Spey<br />
vertreiben den Blues und die Grillen.</p>
<p>Mir rauschen zu Kopf und die Kehle hinab<br />
W&#228;rme und herbe S&#252;&#223;e; sie rei&#223;en mir ab<br />
das Joch der Vernunft und des Willens.</p>
<p>Bernd Bergander,&#160; 6. April 2006</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lyrischer Blues]]></title>
<link>http://schreiben.wordpress.com/2006/04/10/lyrischer-blues/</link>
<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 08:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>schreiben</dc:creator>
<guid>http://schreiben.wordpress.com/2006/04/10/lyrischer-blues/</guid>
<description><![CDATA[Ich sitz vor einem leeren Blatt,
das sich mit keinem Wort vereint.
Die Leere wurde mir zum Feind,
de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitz vor einem leeren Blatt,<br />
das sich mit keinem Wort vereint.<br />
Die Leere wurde mir zum Feind,<br />
der mich zutiefst verwundet hat.</p>
<p>Ich schmolle, kn&#252;lle das Papier,<br />
und geb&#8217; mich gar nicht mehr kokett.<br />
Wie schreibt man nur so ein Sonett<br />
am Morgen zwischen drei und vier?</p>
<p align="left">Die Zeit vergeht, die Stunden eilen<br />
und nur ein Satz steht auf den Zeilen<br />
in schwarzen Lettern dick und fett.<br />
Ein Gru&#223; von Shakespeare in der Tat.<br />
Er schreibt mir diesen guten Rat:<br />
&#34;Versuch dich nie mehr am Sonett!&#34;</p>
<p align="right">Barbara Volk</p>
]]></content:encoded>
</item>

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