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	<title>sirenen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/sirenen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "sirenen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:43:39 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Noch einmal, aber diesmal bitte nicht für Thukydides!]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 10:39:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kommen wir noch einmal auf Mr. Bernhard Schlink zurück, der ja beileibe kein Schlechter ist. (Seine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kommen wir noch einmal auf Mr. Bernhard Schlink zurück, der ja beileibe kein Schlechter ist. (Seine Romane können Sie <a title="Monnier-Beach-Buchhandlung" href="http://www.monnier-beach.de/" target="_blank">hier</a> bestellen.) Wir warfen anhand seines Werkes „Die Heimkehr“ gemeinsam mit einem wackeren Leserbriefverfasser die Frage nach falschem Realismus und echter Literarizität auf. Fragen wir also grundsätzlich: Wie sähe das aus, eine Literatur, die dem Leben gerecht wird? Wäre sie überhaupt möglich?<!--more--></p>
<p>Mir scheint, zunächst einmal dürfte sie nicht so tun, als wäre sie dem Leben abgelauscht. Das Problem bei der Literatur allgemein ist ja, dass ihre Mimesis dem banalen Tagesgeschäft so nahe steht. Im Roman reden die Leute, in der Schlange beim Supermarkt reden sie auch (ab und an). Hingegen singt kein Mensch eine Arie, während er mit der Rolltreppe fährt. Jedenfalls ist das kein Normalfall. Darum ist die Musik im Vorteil.</p>
<p>Die Literatur schiebt sich immer schon hinein in einen Raum (entschuldigen Sie dieses von Lacan entweihte Mathematiker-Wort; ich denke eher an einen Bühnen-Raum, drei Wände und kein Dach) – in einen Raum, sage ich, von dem wir, als Betrachter, Zuhörer, Rezipienten, fest glauben, wir kennten ihn in- und auswendig. Die Welt und ihre Wirklichkeit. Nichts ist uns natürlich im Grunde fremder als die Wirklichkeit, weil wir ja Mythen-Bewohner sind, Rauner dunkler Privat-Mythen. Aber dessen ungeachtet grunzen wir automatisch-reflexhaft vor uns hin: „Die Realität? Ha! Die kenn ich!“</p>
<p>Das macht die Sache für Autoren so schwierig. Immer lockt die Skylla der vorgeblichen Plausibilität, dieser Alltags- und Theken-Slang, der uns von überall her in die Ohren weht, die gefällige Auswalzung gemeiner Tagtraum-Inhalte, deutungslos und plan. Aber auch die Charybdis der reinen Dichtung, die symbolistischen Strudel und künstlichen Paradiese der hermetischen Poesie sind nicht ohne! Vorsicht! Wie sagte ein abgekühlter, ernüchterter Rimbaud? „Gibt's alles nicht ...“</p>
<p>Ein Autor muss so verdammt listenreich sein wie Odysseus, von dem der Hirnforscher und kognitive Grenzüberschreiter Detlef B. Linke feststellt, ihm sei seine gedankliche Flexibilität zum Verhängnis geworden; wer für viele Optionen offen ist, treibt schon mal sieben Jahre auf den sieben Weltmeeren herum. Und darum sollten Sie, wenn Sie Schriftsteller sein wollen, immer etwas Wachs dabei haben, um es sich gegen die Sirenen der Tagespresse in die Gehörgänge pfropfen zu können.</p>
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<title><![CDATA[Laura bestätigt Blondinenwitze]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=536</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 14:41:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jung? Blond? Weiblich? Dumm? Laura verkörpert all diese Eigenschaften, die blonden Frauen fälschli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Jung? Blond? Weiblich? Dumm? Laura verkörpert all diese Eigenschaften, die blonden Frauen fälschlicherweise zugesprochen werden. In Israel klingen die Sirenen und kein Schwanz kümmert sich darum? Ausser am Holocaustgedenktag? Falsch, Laura, Täubchen. In Sderot und Ashkelon nicht auf Sirenen zu reagieren, kann den Tod bedeuten. Laura, so nah dran und doch so fern. Volontärin beim Kölner Stadtanzeiger. "Nicht Jede kann Geschichte schreiben".</p>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/zK7hvZgrFjA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/zK7hvZgrFjA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:justify;">
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</item>
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<title><![CDATA[molpé]]></title>
<link>http://metallurgie.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 11:03:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>stromgeist</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zeitschrift für ambulante Metallurgie
Molpé 1, S. 50-57
Als Odysseus die Sirenen passierte, war au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h4>Zeitschrift für ambulante Metallurgie</h4>
<p><a href="http://metallurgie.wordpress.com/files/2008/02/molpe.pdf" title="molpé, Zeitschrift">Molpé 1, S. 50-57</a></p>
<p class="MsoBodyText">Als Odysseus die Sirenen passierte, war auf seinem Gesicht eine namenlose Seligkeit, eine stille Einkehrung zu sehen. Im unendlichen Vertrauen auf seine angewandten Mittel versicherte er sich seiner Unsterblichkeit, in deren begehrtem Glanz sein Innerstes nach außen drang. Gleichwohl oszillierte in dieser Spaltung die Kraft, in deren Ausdruck die Sirenen zum Schweigen gebracht wurden. Sie hörten auf zu verführen, gerade weil sie, wie Kafka uns schreibt, das Schweigen Odysseus’ am Mast in die Sprachlosigkeit zog. Einen letzten Abglanz desjenigen erhaschen, der nie mehr Odysseus gewesen sein wird. Jener Tod des Odysseus, der in der Erektion seiner selbst gipfelt, beschließt zugleich den Tod der Sirenen, die sich nach dieser seltsamen Passage ins Meer stürzen. Das scheint uns eine einzigartige Schwelle zu markieren, auf der das Denken seine Funktion ändert und dem namenlosen Schrecken eines Zugriffs erliegt. Indem die Sirenen ihren Felsen verlassen, um zu sterben – der Unbezwingbare installiert in seiner Passage einen Apparat der unendlichen Spaltung –, wird es ihnen erst möglich – zu leben. Denn nicht so sehr der Tod ist das Rätsel des Lebens, sondern vielmehr das Ereignis des Lebens selbst, die Geburt der Differenz. Der Gesang der Sirenen vollzieht sich dann nicht mehr im Namen eines anderen, sondern löst sich auf im Rauschen des Meeres. Nicht um endlich sie selbst zu sein, in ihrem eigenen Namen die Geschichte nochmals zu erzählen, sterben sie, sondern eher um etwas aufzulösen, sich aufzulösen, um einen völlig anderen Typus von Gesang zu erfinden, der in seiner unerfindlichen Grausamkeit jede Ebene, jedes Innen mit sich wegrisse. <a href="http://metallurgie.wordpress.com/files/2008/02/molpe.pdf" title="molpé, Zeitschrift">(Weiterlesen als PDF)<br />
</a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Weckruf]]></title>
<link>http://2und40.wordpress.com/?p=131</link>
<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 14:04:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>brandenburgerin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zugegeben, es ist nichts besonderes morgens / nachmittags / abends / immer zu jeder Zeit hier in uns]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, es ist nichts besonderes morgens / nachmittags / abends / immer zu jeder Zeit hier in unserer Gegend Sirenen zu hören. Wahlweise kommen die von Feuerwehren (Wache 1 ist um die <del>Ecke</del> die Straße hoch), Notärzten / Krakenwagen (Klinikum Nord ist die andere Straße hoch) oder der Polizei (Nordstadt ^^). Man schreckt also nicht direkt aus dem Bett mit den Gedanken:</p>
<blockquote><p>Oh, es muss was passiert sein!</p></blockquote>
<p>Ist ähnlich mit Leuten, die in der Nähe eines Flughafens wohnen, man gewöhnt sich daran und hört es zuweilen nicht mehr. </p>
<p>Aber was, wenn die Geräusche doch mal anders verklingen als gedacht. Dann schreckt man schon eher hoch und geht mal zum Fenster um zu <del>Gaffen</del> Schauen, ob auch nichts passiert ist. Heute morgen endete die Sirene des Notartzes nicht am akustischen Horizont, sondern eher mit Bremsen quietschen, einem dumpfen Knall und Stille. Der Notarztwagen wurde von einem Auto, das die Kreuzung noch schnell benutzen wollte, direkt erlegt. Bleibt die Frage, ob es die übliche Ignoranz gegenüber Sirenen ist, von wegen:</p>
<blockquote><p>Noch schnell über die Kreuzung, sieht ja keiner und ich bin schneller weg.</p></blockquote>
<p>oder einfach nur zu doof zum Auto fahren war.</p>
<p>Man kann ja im Leben nicht schnell genug sein... (das diskutier ich hier jetzt nicht weiter aus)</p>
<p>Und promt folgte der nächste grüne Einsatzwagen, ohne Sirenen ;)</p>
]]></content:encoded>
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