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	<title>schmokerecke &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/schmokerecke/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schmokerecke"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:20:44 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA["Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer]]></title>
<link>http://kyliecat.wordpress.com/?p=231</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 12:04:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kylie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass ich dieses Buch erst jetzt entdeckt habe! Es ist doch schon Ende 2006 erschienen, allerdings er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyliecat.files.wordpress.com/2008/07/nordwind2.jpg"></a>Dass ich dieses Buch erst jetzt entdeckt habe! Es ist doch schon Ende 2006 erschienen, allerdings erst seit kurzem auch als Taschenbuch erhältlich.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-234" src="http://kyliecat.wordpress.com/files/2008/07/nordwind2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Jedoch,  2006 wäre aus verschiedenen Gründen nicht das Jahr gewesen für die Geschichte, die in "Gut gegen Nordwind" erzählt wird. 2007 hätte ich es aber durchaus schon lesen sollen, - andererseits hätte es mir dann nicht während der vergangenen zwei Tage so einen Spaß gemacht. Denn man kann dieses Buch eigentlich nur einmal lesen und sollte nie, niemals mit dem Ende anfangen (pfui, sowas tut man ja eh nicht) oder Rezensionen lesen, die das Ende vorweg nehmen (was ich hier auch auf gar keinen Fall tun werde).</p>
<p>Man muss sich der Geschichte von Anfang an und Seite für Seite nähern und immer tiefer versinken, so wie die beiden Hauptfiguren.</p>
<p>Vorwegnehmen kann ich, dass es eine leichte Lektüre ist, etwas für den Urlaubskoffer, laue Sommernächte, heiße Strand-Nachmittage oder auch für den Balkon und dass es sich auch für verregnete Juli-Abende eignet. Obwohl von einem Mann geschrieben, wage ich zu behaupten, dass es überwiegend Frauen lesen. Es ist aber keiner dieser zotigalbernen grell pink oder sanft rosafarbenen Romane, die bei uns in der Buchhandlung unter "Freche Frauen" einsortiert werden.</p>
<p>Eigentlich ist es ein ganz altmodischer Briefroman. Natürlich sind es heutzutage Briefe, die über die Mailbox verschickt werden und somit mal nach Monaten, Wochen, Stunden, Minuten oder Sekunden ausgetauscht werden können. Trotzdem kommt zum Glück niemals so etwas wie "Chat-Atmosphäre" auf, und schon das macht die elektronische Post so charmant und reizvoll. Da unterhalten sich zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, die schreiben können, formulieren können und zunehmend viel zu viel Gefallen daran finden.</p>
<p>Was zufällig und unverbindlich begann, entwickelt eine zwingende Eigendynamik.</p>
<p><a href="http://www.audible.de/adde/site/openplayer.jsp?BV_SessionID=@@@@0736481401.1216645768@@@@&#38;BV_EngineID=ccciadeejjfgdhjcefecekjdfgodffg.0&#38;popUp=false&#38;productID=BK_HAMB_000125DE&#38;title=Gut+gegen+Nordwind" target="_blank">(Das Hörbuch ist nämlich nun auch erschienen - reinhören?)</a>  Unbedingt hineinhören! Wunderbar gesprochen von den beiden!</p>
<p><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NuS2wluPL._SL500_AA240_.jpg"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NuS2wluPL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NuS2wluPL._SL500_AA240_.jpg"></a></p>
<p>Kann man sich in Worte verlieben? Kann man sich in die Vorstellung von einem Menschen verlieben,  ist es möglich, nur die Vorstellung zu wollen?  Normalerweise kommt ja unweigerlich der Punkt (das weiß wohl jede/r, der sich schon einmal auf so eine "Romanze" eingelassen hat), an dem ein Treffen ausgemacht wird, an dem man es satt hat, dieses "nicht Fisch, nicht Fleisch, nur Geist". Aber was, wenn man diesen Punkt verpasst, immer und immer wieder, bis irgendwann die (letzte?) Chance vertan ist?</p>
<p>Mehr will ich gar nicht erzählen. Das Buch "made my evenings" , bis hin zum allerheftigsten Herzklopfen auf den letzten Seiten - diese Spannung war kaum noch auszuhalten, obwohl es ganz klar war, was passieren würde.  War es klar?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsere kleine Bibliothek]]></title>
<link>http://kyliecat.wordpress.com/2007/09/06/unsere-kleine-bibliothek/</link>
<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 08:26:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kylie</dc:creator>
<guid>http://kyliecat.wordpress.com/2007/09/06/unsere-kleine-bibliothek/</guid>
<description><![CDATA[


Unsere kleine Bibliothek
In unserem Bücherschrank befinden sich auch jede Menge hässlich-kitsch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table border="0" width="420" cellPadding="3" cellSpacing="1" class="inhaltetable">
<tr>
<td width="100%">
<p align="justify"><font size="2" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><strong>Unsere kleine Bibliothek</strong></p>
<p>In unserem Bücherschrank befinden sich auch jede Menge hässlich-kitschige Pappbilderbücher aus der Grabbelkiste - aber davon hat es noch kein einziges in die Favoritenliste geschafft. In Sachen Bücher hat David einen ausgezeichneten Geschmack.</p>
<p>Die Titel, die ich hier zeige, hat er selbst zu seinen Lieblingsbüchern auserkoren. Sie haben sich gegen weitaus buntere, grellere, auf den ersten Blick kind- und altersgerechtere Konkurrenz im Regal durchgesetzt. Möglicherweise merkt der Kleine, dass ich beim Vorlesen mit größerem Enthusiasmus dabei bin, während so ein schäbiges Bilderbuch, das mir selbst nicht gefällt, eher lieblos abgehandelt wird. Mag also sein, dass meine Vorlieben sich einfach nur spiegeln.</p>
<p>Hier eines der wenigen heißgeliebten Bücher neueren Erscheinungsdatums: Es ist aus stabiler Pappe und fasziniert David seit seinem ersten Geburtstag. Und es ist auch wirklich ab einem Jahr geeignet. Babys und Kleinkinder lieben Fotobücher, und dieses ist reizend fotografiert. Klein-Emil kocht, Zwiebeln und Kartoffeln, die in einem großen Topf kräftig durchgerührt und dann am gedeckten Tisch angerichtet werden. Sein Teddy schaut zu, wird gefüttert und hilft zum Schluss beim Aufräumen mit. Ganz wenig Text begleitet die Fotos, für die Kleinsten kann man den auch zunächst weglassen und einfach nur die Bilder anschauen.<br />
<img border="0" src="http://www.alphabet-garten.com/ezcart/products/B774855.jpg" /></p>
<p>Hier kommt ein Klassiker, "Ich bin die kleine Katze" von Helmut Spanner aus dem Ravensburger Verlag. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe dieser "Ich bin..." Bücher, aber die kleine Katze ist einfach das schönste. Empfohlen wird es ab 2 Jahren, aber es ist auch für jüngere Kinder geeignet. Der Tagesablauf der kleinen Katze vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Mondangucken wird in großen, klaren, altmodisch ruhig gezeichneten Bildern erzählt, die zum genauen Anschauen und Verweilen einladen.<br />
<img border="0" src="http://www.ravensburger.de/web/images/produktseiten/shop_packshot_h/30157.jpg" /></p>
<p>Spontan könnte man denken, dass so ein düsteres Bilderbuch mit grimmigen schwarzbemantelten und -behüteten Räubern bei Kleinkindern nicht so gut ankommt, vielleicht sogar Angst macht. Ich habe unbedingt eine alte Ausgabe davon haben wollen, denn die, welche ich mal besaß, ist leider unauffindbar. Sollte eigentlich für später sein, auf Vorrat sozusagen, besser jetzt schon kaufen, solange es noch bezahlbare alte Diogenes-Exemplare gibt.<br />
Die Illustrationen von Tomi Ungerer sind ganz anders, als die üblichen gefälligen Bildchen, die man jungen Betrachtern zutraut. Dabei sind gerade kleine Kinder noch ganz offen für alles, und es muss auch gar nicht immer hell und freundlich sein. Jedenfalls nahm David dies Buch sofort in seine Lieblingsliste auf, keine Chance, es unauffällig "für später" wegzuräumen. Den Text lese ich gekürzt vor, erkläre immer noch zusätzlich, was zu sehen ist, z.B. dass die Pferde "Hatschi" machen, wenn der Räuber mit der Pfefferpistole schießt. Das findet er immer sehr komisch. Und die Eule auf dem kahlen Baum, und der Mond, die Hüte...er mag dieses Buch, auch wenn natürlich der komplette Inhalt einem Anderthalbjährigen noch nicht begreiflich ist.<br />
<img border="0" src="http://www.kinderbuch.net/images/drei_raeuber.jpg" /></p>
<p>Die "wilden Kerle" assoziieren heute die meisten Kinder mit den wilden Fußballkerlen. Dabei gab es doch früher viel wildere Kerle, in dem Bilderbuchklassiker von Maurice Sendak, auch im Diogenes Verlag erschienen. Die Illustrationen sind hier genausowenig "gefällig" ...und überhaupt, sind so gruselige Monster denn überhaupt geeignet für kleine Kinder?<br />
Ja, sind sie, davon hat mich David überzeugt. Das Buch ist mir bei meinen beiden Großen irgendwie "dadurchgegangen", wir haben es nicht besessen, obwohl ich es natürlich kannte.<br />
Dass ich es jetzt für David gekauft habe, ist einer Zeitschrift zu verdanken, in der ein Bild daraus zu sehen war. David entdeckte es zufällig und konnte sich gar nicht sattsehen an den Kerlen, immer wieder musste ich ihm die Zeitschrift hervorholen, damit er sich die Kerle anschauen konnte. Deshalb habe ich dann das Buch erworben, auch eigentlich "für später" - aber David liebt es so sehr, es ist sein ausgesprochenes absolutes Lieblingsbuch! Der Text wird mit der nötigen Untermalung (viel Gebrüll, Zähne fletschen, Krallen zeigen und drei Seiten lang ganz viel Krach machen) komplett gelesen, und am Ende freut sich David immer auf die Stelle, wenn Max nach seiner langen Reise wieder in seinem Zimmer ankommt, wo das Essen auf ihn wartet...und es ist noch warm. Dann sagt David voller Inbrunst "Hamham" und "nomaaa", was nochmal heißen soll, nochmal vorlesen<img border="0" align="absMiddle" src="http://icache.20six.net/myblog/de/ap/smilies/wink2.gif" /><br />
<img border="0" src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/61Z957NZ1PL._AA240_.jpg" /></p>
<p>Dieses Buch darf wirklich in keinem Kinderzimmer fehlen, und man muss damit auch nicht zählen lernen oder sonst was pädagogisch wertvolles damit erreichen wollen, sondern sich einfach an der kleinen gefräßigen Raupe erfreuen, mit ihr Bauchweh haben und sich wundern, dass am Ende so ein prächtiger Schmetterling erscheint. Wir haben uns für die große Papp-Variante entschieden, weil man da so schön die kleinen Finger durch die Löcher stecken kann, die die Raupe hinterlässt! Das geht bei der kleinen Ausgabe nicht so gut.<br />
<img border="0" src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/81CNYJMT6CL._AA240_.gif" /></p>
<p>Und zum Schluss das Relikt aus meinen Jugendjahren, das ich schon meinem jüngsten Bruder vorgelesen habe und dessen prägenden Spruch <a target="_blank" href="http://powerlizzy.blogspot.com/"><font color="#000099">Lizzy</font></a> noch nach Jahren auswendig aufschreiben konnte: Das Traumfresserchen.<br />
Obwohl dies Buch von Michael Ende schon uralt ist und dementsprechende Gebrauchsspuren aufweist, fällt es immer noch nicht auseinander. Man könnte es auch nachkaufen, denn es ist in der xten Auflage beinahe unverändert erhältlich.<br />
Die Geschichte ist eigentlich für viel ältere Zuhörer gedacht - keine Ahnung, was David jetzt schon von der Handlung versteht, oder ob es nur die Bilder von Anngert Fuchshuber sind, die ihn begeistern. Nein, das kann nicht sein - denn auch das Sprüchlein muss immer wieder aufgesagt werden. Ich glaube, kleine Kinder sind empfänglich für schöne Sprachmelodien, sie sind schon richtige Genießer! Und darum gehört es auch schon jetzt zu Davids Lieblingsbüchern, wenn ich die meisten Textpassagen auch weglasse oder ganz stark verkürze. Das Sprüchlein aber muss immer richtig vorgelesen werden!<br />
<img border="0" src="http://stadtbibliothek.graz.at/covers/0013653.gif" /> </font></td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" width="100%" cellSpacing="3" style="border-top:#f2f2f2 1px dotted;">
<tr>
<td><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><em>6.9.07 08:28 </em></font></td>
<td>
<p align="right"><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/203351456/Unsere_kleine_Bibliothek"><font color="#000099">verlinken</font></a> <a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/203351456/Unsere_kleine_Bibliothek#comm"><font color="#000099">/ 21 Kommentare / kommentieren</font></a> </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tannöd, Evil und der "neue" Marquardt]]></title>
<link>http://kyliecat.wordpress.com/2007/05/31/tannod-evil-und-der-neue-marquardt/</link>
<pubDate>Thu, 31 May 2007 08:31:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kylie</dc:creator>
<guid>http://kyliecat.wordpress.com/2007/05/31/tannod-evil-und-der-neue-marquardt/</guid>
<description><![CDATA[


Tannöd - Platz 1 auf der Spiegel-Bestsellerliste
Andrea Maria Schenkel - Tannöd

Was Frau Heide]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table border="0" width="420" cellPadding="3" cellSpacing="1" class="inhaltetable">
<tr>
<td width="100%">
<p align="justify"><font size="2" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><strong>Tannöd - Platz 1 auf der Spiegel-Bestsellerliste</strong></p>
<p><em>Andrea Maria Schenkel - Tannöd</em></p>
<p><img border="0" src="http://media.libri.de/shop/coverscans/522/5224408_5224408_big.jpg" /></p>
<p>Was Frau Heidenreich empfiehlt, landet oft auf der Bestsellerliste, so auch dieser Titel. Zuvor hatte er jedoch schon den deutschen Krimipreis gewonnen. Einen richtigen Schub in Sachen Verkaufszahlen erhielt er aber durch Elke Heidenreichs Besprechung. Die Frau ist ein Segen für den deutschen Buchhandel, aber allmählich nehmen die Lobpreisungen doch etwas inflationäre Ausmaße an.</p>
<p><em>Tannöd</em> ist ein schmales, sehr schmales kartoniertes Büchlein, das 12,95 Euro kostet, schnell ausgelesen ist (ich habe es während meiner halbstündigen Pause geschafft, allerdings einiges "quergelesen") und einen realen Mordfall aufgreift.</p>
<p>Ich konnte mir sofort den dazugehörigen Film vorstellen - es gibt bereits ein Hörbuch, gelesen von Monica Bleibtreu. Genausogut wäre Frau Bleibtreu in der Rolle der alten Bäuerin besetzt, und auch für die anderen Figuren hätte ich Ideen.</p>
<p>Der Film könnte richtig gut werden - das Buch hat mich jedoch nicht sonderlich berührt. Ich fand es aber auch nicht grottenschlecht, und vielleicht hätte es mehr wirken können, wenn ich nicht so durch den Text geflogen wäre. Mit ein bisschen Muße hätte sich die düstere, miefige und bigotte Dorfstimmung besser ausbreiten können.<br />
Jedenfalls hatte ich sofort das Gefühl, ein Drehbuch in der Hand zu halten - ich bin gespannt, ob der Stoff tatsächlich einmal verfilmt wird. </font></td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" width="100%" cellSpacing="3" style="border-top:#f2f2f2 1px dotted;">
<tr>
<td><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><em>22.5.07 10:47 </em></font></td>
<td>
<p align="right"><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/160383488/Tannod_Platz_1_auf_der_Spiegel_Bestsellerliste"><font color="#000099">verlinken</font></a> <a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/160383488/Tannod_Platz_1_auf_der_Spiegel_Bestsellerliste#comm"><font color="#000099">/ kommentieren</font></a> </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</table>
<table border="0" width="420" cellPadding="3" cellSpacing="1" class="inhaltetable">
<tr>
<td width="100%">
<p align="justify"><font size="2" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><strong>Der neue Marquardt</strong></p>
<p><em>Warum Laufen erfolgreich macht und Grünkernbratlinge nicht</em></p>
<p><img border="0" src="http://bilder4.weltbild.de/kno/1244/12441298z.jpg" /></p>
<p>Allmählich muss Herr Dr. Marquardt den Vergleich mit Ihro Gnaden von Strunz nicht mehr fürchten - er schwimmt schon auf ähnlichem Niveau mit.<br />
Mit der <em>Laufbibel</em> hat er mich ja durchaus noch für sich einnehmen können.<br />
<img border="0" src="http://bilder4.weltbild.de/kno/4722/4722393z.jpg" /><br />
Aber im Ansatz gab es auch in der "Bibel" schon gewisse störende Formulierungen. In Relation zur Fülle der Informationen fand ich dies jedoch verzeihlich.</p>
<p>Im neuen Werk erfolgt nun aber ein furchtbar anbiedernder und mit Psychotipps gespickter Frontalangriff auf die gemeine Sofakartoffel. In "Falsch-Richtig" Manier weist Dr. Marquardt den Weg zu einem besseren Leben.<br />
Ja, wenn es mal immer so einfach wäre... Laufen als Patentrezept für alle Schieflagen des Lebens zu verkaufen halte ich grundsätzlich für unseriös. Um den Ansporn für die mittelalte, leicht moppelige Zielgruppenfrau noch zu intensivieren, wird mit vielen bunten Werbebildern gearbeitet, auf denen ein durchtrainiertes, aber immerhin nicht blutjunges Model (möglicherweise sogar eine "echte" Sportlerin) zeigt wie's sein könnte, wenn man denn den ersten Schritt täte.</p>
<p>Selbstverständlich wird auch ausgiebig für Marquardts "Natural Running" und die "Laufbibel" geworben.</p>
<p>Ich werde dies Buch wohl nicht empfehlen. Alllerdings geht der Trend auf dem Sachbuchmarkt sowieso in Richtung "Bilderbuch", weswegen auch Rowohlts Anfänger-Laufbuch in Zusammenarbeit mit Runner's World nicht punkten kann.<br />
<img border="0" src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/I/5190PZ9ZG2L._AA240_.jpg" /><br />
Dabei hatte Rowohlt früher wirklich gute Titel im Programm, ebenso wie der Meyer &#38; Meyer Sportverlag.<br />
Auch da ist alles neu aufgepeppt, der Einsteiger-Titel ist dieser hier:<br />
<img border="0" src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/41C2UDh-9lL._AA240_.jpg" /></p>
<p>Jeff Galloway sagt mir natürlich was, aber eigentlich nur in Zusammenhang mit älteren Veröffentlichungen. Das macht man bei Meyer &#38; Meyer aber gern, alte Ladenhüter leicht überarbeiten, neues Layout und als neu auf den Markt werfen.<br />
Ich habe mir das Buch aber noch nicht angeschaut, falls es jemand kennt, würde ich mich über einen diesbezüglichen Kommentar freuen. </font></td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" width="100%" cellSpacing="3" style="border-top:#f2f2f2 1px dotted;">
<tr>
<td><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><em>20.5.07 08:54 </em></font></td>
<td>
<p align="right"><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/159182840/Der_neue_Marquardt"><font color="#000099">verlinken</font></a> <a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/159182840/Der_neue_Marquardt#comm"><font color="#000099">/ 18 Kommentare / kommentieren</font></a> </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</table>
<table border="0" width="420" cellPadding="3" cellSpacing="1" class="inhaltetable">
<tr>
<td width="100%">
<p align="justify"><font size="2" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><strong>Evil - Das Böse</strong></p>
<p><img border="0" src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/I/51GG42YACAL._SS500_.jpg" /></p>
<p><em>"Evil - Das Böse" wurde für den Jugendliteraturpreis 2006 in der Kategorie Jugendbuch nominiert.</em></p>
<p>Dieses Jugendbuch hat mich getroffen wie ein perfekt platzierter Faustschlag. Nach zwei Seiten war ich für Stunden k.o. - unfähig, zu verdrängen, was ich soeben gelesen hatte.<br />
Aufgeschlagen hatte ich das Buch während meiner Arbeitszeit, nachdem es mir in der Jugendbuchabteilung aufgefallen war. In einer ruhigen Minute hatte ich nur mal "reinlesen" wollen, nicht ahnend, in welche Abgründe mich bereits das erste Kapitel führen würde.<br />
Als ich den Roman aus der Hand legte, blieb Erik, die jugendliche Hauptfigur, für mich in seiner persönlichen Hölle gefangen. Wie unter einem Zwang kaufte ich das Buch, traute mich aber fast eine Woche lang nicht, weiterzulesen. Einerseits wollte ich unbedingt wissen, wie es ausging, wollte Erik begleiten auf seinem Weg - andererseits hatte ich Angst vor dem, was noch geschehen würde. Fast wie im richtigen Leben - lieber die Augen verschließen, nicht hinschauen, die Gewalt ausblenden, verschont bleiben, nichts mitbekommen.<br />
Als ich mich dann endlich darauf einließ, war der Sog immer noch da - ich versuchte, aber innerlich so weit Abstand zu wahren, wie es nötig war, um bis zum Schluss durchzuhalten.</p>
<p>Ich will den Inhalt nur ganz kurz umreißen, denn keine Kurzbeschreibung kann diesem Buch gerecht werden. Erik ist seit frühester Kindheit einem sadistischen, gewalttätigen und völlig durchgeknallten Vater ausgeliefert. Die Mutter hört nichts, sieht nichts, tut nichts dagegen, der jüngere Bruder bleibt unbehelligt, weil einzig Erik seinem Vater als "Lust"objekt dient. Schlagen, Schmerzen zufügen, Erniedrigen - das ist das, was dem Vater Freude bereitet.<br />
Erik studiert das Verhalten seines Vaters, wird Meister im Ertragen, später auch im Zufügen von Schmerzen. Denn auch im außerfamiliären Bereich gibt es für ihn keine gewaltfreie Zone. Als Jugendlicher wird er der Schule verwiesen und erfährt zum ersten Mal in seinem Leben Unterstützung durch die Mutter, die es arrangiert, dass ihre Ersparnisse ihm die Aufnahme in ein Internat ermöglichen.<br />
Erik, der eine Befreiung darin sieht, ein Geschenk und die Chance, Jahre ohne Gewalt zu verbringen, erkennt schnell, dass dies ein Trugschluss war und dass er, um seinen Schulabschluss zu machen, das interne "totalitäre" Schülerregime erdulden muss.<br />
Die Art und Weise, wie es ihm gelingt, die Schuljahre zu überstehen, seine Intelligenz, seine Charakterstärke ist faszinierend und beängstigend zugleich.</p>
<p>Ein herausragendes Buch, auch und ganz besonders für erwachsene Leser/innen.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Dem Blog sei Dank bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Roman verfilmt wurde. Es gab dafür sogar eine Oscar-Nominierung und in Schweden muss der Film auch ein Publikumserfolg gewesen sein.<br />
Im Buch findet sich ein Hinweis dazu, den ich aber nicht wahrgenommen habe, weil ich sofort und ohne große Recherche in die Geschichte eingestiegen bin. Auch, dass der Roman autobiographische Elemente enthält, hat mir erst ein Blogleser mitteilen müssen!<br />
Gestern habe ich mir den Film angeschaut.<br />
<img border="0" src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/514ZCNHX12L._AA240_.jpg" /><br />
Wie häufig, wenn man eine bestimmte Erwartungshaltung nach der Lektüre des Buches hat, war ich ein wenig enttäuscht. Trotzdem lohnt es sich, vor allem, weil die Darsteller überzeugen können. </font></td>
</tr>
<tr>
<td width="100%">
<table border="0" width="100%" cellSpacing="3" style="border-top:#f2f2f2 1px dotted;">
<tr>
<td><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><em>13.5.07 08:24 </em></font></td>
<td>
<p align="right"><font size="1" color="#000000" face="Arial, Verdana, Tahoma"><a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/155401916/Evil_Das_Bose"><font color="#000099">verlinken</font></a> <a href="http://kyliecat.myblog.de/kyliecat/art/155401916/Evil_Das_Bose#comm"><font color="#000099">/ 1 Kommentar / kommentieren</font></a> </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
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