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	<title>robert-koch-institut &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/robert-koch-institut/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "robert-koch-institut"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 20:38:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Bestätigt: Deutsche leiden an Vitamin D-Mangel]]></title>
<link>http://photomed.wordpress.com/?p=1393</link>
<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 18:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>lbmedien</dc:creator>
<guid>http://photomed.de.wordpress.com/2008/10/01/bestatigt-deutsche-leiden-an-vitamin-d-mangel/</guid>
<description><![CDATA[Ernährung 
... und Sonne reichen nicht aus!
Fast 90 Prozent aller Frauen in Deutschland und 81Proze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="attachment_1394" align="alignleft" width="59" caption="Ernährung "]<a href="http://photomed.files.wordpress.com/2008/10/milch.gif"><img class="size-full wp-image-1394" title="milch" src="http://photomed.wordpress.com/files/2008/10/milch.gif" alt="Ernährung und ..." width="59" height="115" /></a>[/caption]
[caption id="attachment_1395" align="alignright" width="171" caption="... und Sonne reichen nicht aus!"]<a href="http://photomed.files.wordpress.com/2008/10/frau-haar-in-sonne.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1395" title="frau-haar-in-sonne" src="http://photomed.wordpress.com/files/2008/10/frau-haar-in-sonne.jpg?w=128" alt="Sonne reichen nicht aus!" width="171" height="114" /></a>[/caption]
<p>Fast 90 Prozent aller Frauen in Deutschland und 81Prozent der Männer erhalten nicht einmal das Tagesminimum an Vitamin D durch die Nahrung.  Und da die weitaus meisten von ihnen dieses Defizit auch nicht durch ausreichend Sonne und UV-Strahlen ("verantwortlich" für 80-90% der Vitamin D-Bildung im Körper) ausgleichen, kommt es zu einem "epidemischen" Vitamin D-Mangel in Deutschland.</p>
<p>Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des <em>Robert-Koch-Instituts,</em> Berlin, im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums, mit 4.000 Probanden im Alter von 18-79 Jahren, die jetzt im internationalen Fachorgan "<a title="Vitamin D-Mangel in Deutschland" href="http://www.nature.com/ejcn/journal/v62/n9/abs/1602825a.html" target="_blank"><em>European Journal of Clinical Nutrition</em>"</a> erschienen ist.</p>
<p>Fast 60 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung weist einen Vitamin D-Spiegel im Blut auf, der unterhalb der für notwendig gehaltenen Grenze von 50 nmol/l liegt. Tatsächlich wird in der internationalen Forschung die Grenze überwiegend sogar noch deutlich höher, bei 75 nmol/l, gesehen.</p>
<p>In einigen Altersgruppen erreicht dieser Anteil selbst im Sommer 75 Prozent und liegt im "Vitamin D-Winter" (Oktober bis März), wenn die Sonne nicht stark genug ist, die Vitamin D-Synthese in der Haut anzustoßen, noch weit darüber.</p>
<p>Die Folgen für die Gesundheit der Betroffenen sind gravierend. Vitamin D ist wesentlich beteiligt an tausenden von Regulierugsvorgängen in den menschlichen Körperzellen und ein Mangel erhöht das Risiko, an vielen Leiden wie Osteoporose, Diabetes, Multipler Sklerose, Bluthochdruck und sogar an etlichen Krebsformen zu erkranken.</p>
<p>Gefahren wie diese werden in den Attacken der Dermatologen gegen UV-Strahlen der Sonne und im Solarium schlicht ignoriert, wie etwa bei dem eben zu Ende gegangenen Kongress in der Berliner Charité.  Aber selbst internationale Gesundheitsorganisationen sind inzwischen überzeugt, dass die Dermatologen-Warnungen vor der Sonne eher zu weit gegangen sind und nun für die Gesundheit der Bevölkerung das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt war.</p>
<p>(Über eine online vorab veröffentlichte Version der <a title="Vitamin D-Mangel in Deutschland" href="http://photomed.wordpress.com/2007/08/11/fast-60-prozent-der-deutschen-leiden-unter-vitamin-d-mangel/" target="_blank">Studie hatten wir 2007 bereits berichtet</a>)</p>
<p>Quelle: <em>Nature </em></p>
<p>Studie:  B Hintzpeter et al., <em>Vitamin D status and health correlates among German adults</em>, <a title="Vitamin D-Mangel in Deutschland" href="http://www.nature.com/ejcn/journal/v62/n9/abs/1602825a.html" target="_blank">European Journal of Clinical Nutrition</a>, September 2008, 62 (9(:1079-89</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommt eine neue Schweinepest?]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 20:32:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.de.wordpress.com/2008/05/07/kommt-eine-neue-schweinepest/</guid>
<description><![CDATA[Das Robert Koch Institut hat am Montag die Ausbreitung eines methicillinresistenten Staphylococcus A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Robert Koch Institut hat am Montag die Ausbreitung eines methicillinresistenten Staphylococcus Aureus gemeldet. Dieses Bakterium kann von Schwein auf Schwein, aber auch von Schwein auf den Menschen übertragen werden. Dieser Keim kann bei Menschen zu Wundinfektionen, Blutvergiftung und auch zum Tod führen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HIV 2007: 2752 neu diagnostizierte = 4% mehr als 2006]]></title>
<link>http://steffen030.wordpress.com/?p=1210</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:50:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>steffen030</dc:creator>
<guid>http://steffen030.de.wordpress.com/2008/05/06/hiv-2007-2752-neuinfizierte-4-mehr-als-2006/</guid>
<description><![CDATA[
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-121" style="float:left;" src="http://steffen030.wordpress.com/files/2007/06/media0080201.jpg?w=143" alt="" width="143" height="200" /><span style="font-size:9pt;font-weight:normal;"><a href="http://www.gib-aids-keine-chance.de/index.php?cf=bannerGAKC" target="_blank"></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:10pt;text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;color:#548dd4;">Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2007 insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4 %. Eine der bislang wenig bekannten Ursachen für den Anstieg ist die hohe Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland. Der neue Halbjahresbericht mit umfangreichen Daten zu HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen, auch regional aufgeschlüsselt, ist im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht worden und auch auf den RKI-Internetseiten abrufbar. Wichtigste Betroffenengruppe sind mit 65 % nach wie vor Männer, die Sex mit Männern haben. Bei ihnen stieg die Zahl der Neudiagnosen erneut überdurchschnittlich an, im Jahr 2007 um 12 % gegenüber 2006. Auch bei Personen mit Angabe eines heterosexuellen Infektionsrisikos stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen erneut, um 7,5 % im Jahr 2007 gegenüber 2006.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:10pt;text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;">So schreibt das <a href="http://www.rki.de/" target="_blank">Robert Koch-Institut</a> auf seiner Startseite. Weitere Infos dazu unter dem Link <a href="http://www.rki.de/" target="_blank">rki.de </a>sowie bei rki die Seite „<a href="http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/hiv__node.html?__nnn=true" target="_blank">Stand der weltweiten HIV/AIDS-Epidemie Ende 2007</a>“!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 10pt;">
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-130" src="http://steffen030.wordpress.com/files/2007/06/banner_allgemein_quergross.gif" alt="" width="468" height="60" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 10pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:10pt;text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;">Der Focus online schreibt:<strong> </strong></span><span style="font-size:14pt;font-family:Candara;"><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/aids-bericht-syphilis-erhoeht-hiv-risiko_aid_299873.html" target="_blank"><strong><span style="font-size:16pt;line-height:115%;">Syphilis erhöht HIV-Risiko</span></strong></a></span><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;text-align:justify;margin:0 0 10pt;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;color:#548dd4;">Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen, meldet das Robert-Koch-Institut. Ein Grund dafür ist die Ausbreitung der Syphilis.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;text-align:justify;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;color:#548dd4;">Für das Jahr 2007 registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 2752 neu diagnostizierte <a title="Aids Leben mit der Immunschwäche" href="http://www.focus.de/gesundheit/sexualitaet/risiko/aids" target="_top"><span style="color:#548dd4;">HIV-Infektionen</span></a>. Im Vergleich zum Jahr 2006 mit 2643 Neudiagnosen bedeutet das eine Zunahme um vier Prozent.</span><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;text-align:justify;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;color:#548dd4;">„Eine bislang wenig bekannte Ursache für den Anstieg ist die hohe Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland“, sagt Jörg Hacker, Präsident des Robert-Koch-Instituts. Das Syphilis-Bakterium und andere <a title="Sexseuchen Wenn Liebe krank macht" href="http://www.focus.de/gesundheit/sexualitaet/risiko/geschlechtskrankheiten" target="_top"><span style="color:#548dd4;">sexuell übertragbare Erreger</span></a> führen zu entzündlichen Hautveränderungen, die dem Virus das Eindringen erleichtern. Erkrankte können sich daher leichter mit HIV anstecken. Umgekehrt geben aber auch Menschen, die gleichzeitig mit Syphilis und HIV infiziert sind, den HIV-Erreger schneller weiter. Tatsächlich ist die Zahl der Syphilisfälle seit 2001 erheblich gestiegen. „Prävention, frühzeitige Diagnose und wirksame Therapie sexuell übertragbarer Erreger müssen stärker ins Blickfeld rücken“, betont Jörg Hacker. [...]</span><span style="font-size:11pt;font-family:Candara;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 10pt;"><strong><span style="font-size:8pt;font-family:Candara;color:#666699;">Quellenbezug: rki.de, focus.de</span></strong><span style="font-size:8pt;font-family:Candara;color:#666699;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Epidemiologisches Bulletin Nr 47]]></title>
<link>http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/12/01/epidemiologisches-bulletin-nr-47/</link>
<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 17:55:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
<guid>http://stevenmilverton.com/2007/12/01/epidemiologisches-bulletin-nr-47/</guid>
<description><![CDATA[Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zum Welt-AIDS-Tag ein Epidemiologisches Bulletin heraus gegeben u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zum Welt-AIDS-Tag ein <a target="_blank" href="http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2007/47__07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/47_07.pdf">Epidemiologisches Bulletin </a>heraus gegeben und ich habe, im <a target="_blank" href="http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/09/syphilis-das-rki-und-die-msm-die-homosexuellen-und-die-schwulen-oder-so-ahnlich/">Gegensatz</a> zu <a target="_blank" href="http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/09/robert-koch-institut-hiv-neuinfektionen-sind-erneut-angestiegen/">früheren Veröffentlichungen</a>, fast nichts zu beanstanden. Im Gegenteil, das RKI bietet dieses Mal einen erhellenden Überblick zu Thema.</p>
<p>So ist zu lesen, dass 20 % der HIV-Übertragungen (in Deutschland) durch heterosexuelle Kontakt stattfinden. Und 20 %, diese Zahl wird in den Medien gerne verschwiegen, ist keine Größe, die verniedlicht werden darf, wie dass manchmal geschieht. Oder diese wichtige Klarstellung:<!--more--></p>
<blockquote><p>Die jeweils angegenen Zahlenwerte können daher nicht direkt mit früher publizierten Schätzungen verglichen werden. Insbesondere können Veränderungen in den Eckdaten zwischen 2006 und 2007 nicht als Zu- oder Abnahmen interpretiert werden.</p></blockquote>
<p>Damit ist vielen Schlagzeilen der letzten Tage ("<a target="_blank" href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/aids_aid_145544.html">HIV auf dem Vormarsch</a>", "<a target="_blank" href="http://www.merkur-online.de/vermischtes/blickpkt/art9400,863866">AIDS kehrt mit Macht zurück</a>") die Grundlage entzogen. Die durch die Medien herbeigeführte Desinformation indes bleibt.</p>
<p>Hilfreich ist auch der Länderüberblick, insbesondere wenn es mal wieder heißt, AIDS sei nur eine Schwulenkrankheit.</p>
<p>Nicht so gut gefällt mir, dass auch die WZB-Studie "Wie leben schwule Männer heute" abgedruckt wurde, enthält diese doch einige <a target="_blank" href="http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/12/01/wie-leben-schwule-manner-heute/">Fragwürdigkeiten</a>.</p>
<p>Eine relativ gute Nachricht ist es, dass das RKI zu der vorsichtigen Einschätzung kommt, dass es</p>
<blockquote><p>sehr wahrscheinlich [ist], dass durch eine effektive ART (= Viruslast im Plasma unter der Nachweisgrenze) die HIV-Übertragungswahrscheinlichkeit (auf Bevölkerungsebene!!) deutlich gesenkt wird. Der Einsatz der HIV-Therapie trägt wahrscheinlich erheblich zu einer Senkung der HIV-Inzidenz in einer Population bei.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Robert-Koch-Institut: HIV-Neuinfektionen sind erneut angestiegen"]]></title>
<link>http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/09/robert-koch-institut-hiv-neuinfektionen-sind-erneut-angestiegen/</link>
<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 19:32:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
<guid>http://stevenmilverton.com/2007/10/09/robert-koch-institut-hiv-neuinfektionen-sind-erneut-angestiegen/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; so lautet heute eine Schlagzeile im Kölner Stadtanzeiger. Die Mitteldeutsche Zeitung fragt:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... so lautet heute eine Schlagzeile im <a target="_blank" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1190966079217.shtml">Kölner Stadtanzeiger</a>. Die <a target="_blank" href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&#38;atype=ksArtikel&#38;aid=1191603277683&#38;openMenu=987490165154&#38;calledPageId=987490165154&#38;listid=994342720546">Mitteldeutsche Zeitung</a> <font color="#000000">fragt: "</font>Ist alle Aids-Aufklärung umsonst?", meint damit aber wohl nicht die Kosten der Aufklärung, sondern den Erfolg derselben, und die <font color="#000000"><a target="_blank" href="http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=7733">Queer.de </a>schreibt, "Schwule infizieren sich häufiger mit HIV", und leistet damit ebenfall einen Beitrag zur unüberlegten Überschriftenbildung. Zurück gehen diese Meldungen auf den <a target="_blank" href="http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2007/Sonderausgaben/B__2007,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/B_2007.pdf">HIV/AIDS-Halbjahresbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 5. Oktober 2007</a>. Gelesen, jedenfalls nicht richtig gelesen, hat von den Schlagzeilenmachern den Bericht wohl niemand, denn dort heißt es:<!--more--></font></p>
<blockquote><p>Betrachtet man die Entwicklung der Zahl der HIV-Neudiagnosen der letzten<br />
Halbjahre ( s. Abb. 1, S. 9) so läßt sich auf Grund der schwankenden Halbjahreszahlen<br />
z. Zt. nicht eindeutig bestimmen, ob die Zahl der neu diagnostizierten<br />
HIV-Infektionen weiter ansteigt oder die Zahlen sich konsolidieren.</p></blockquote>
<p>Das heißt, der Bericht trägt keine Einzige der vollmundig-dramatischen Schlagzeilen.</p>
<p>Für Baden-Württemberg stellt das RKI einen Rückgang der Neudiagnosen bei MSM fest, kann aber, ganz in vorurteilsbehaftetem Denken verfangen, seinen eigenen Zahlen nicht glauben:</p>
<blockquote><p>Da zumindest in Baden-Württemberg<br />
und Sachsen gleichzeitig der Anteil der Frauen an den<br />
HIV-Neudiagnosen zurückging, stellt sich die Frage, ob<br />
eventuell ein Teil des in diesen Bundesländern registrierten<br />
Anstiegs bei Heterosexuellen auf unzutreffende Angaben<br />
zum Übertragungsrisiko zurückzuführen ist.</p></blockquote>
<p>... weil nicht sein kann, was nicht sein darf...</p>
<p>Und auch an anderer Stelle will das RKI einfach nicht glauben, dass sich auch heterosexuelle Menschen in größerer Zahl mit HIV infizieren können, denn</p>
<blockquote><p>Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass auf<br />
Grund der starken Stigmatisierung gleichgeschlechtlicher<br />
Sexualkontakte in Zentral- und Osteuropa ein Teil<br />
der auf diesem Weg erworbenen HIV-Infektionen unter<br />
der Kategorie heterosexuelle Kontakte subsummiert wird.</p></blockquote>
<p>Und wo viele Schwule sind, muss es auch viele Neuinfektionen geben:</p>
<blockquote><p>Zum Beispiel erscheint die Zahl der aus<br />
Köln und Düsseldorf berichteten Fälle zu niedrig.</p></blockquote>
<p>...misstraut das Institut erneut den eigenen, wohl nicht ins gewünschte Bild passenden Zahlen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Syphilis: Das RKI und die MSM, die Homosexuellen und die Schwulen, ...oder so ähnlich]]></title>
<link>http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/09/syphilis-das-rki-und-die-msm-die-homosexuellen-und-die-schwulen-oder-so-ahnlich/</link>
<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 19:31:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
<guid>http://stevenmilverton.com/2007/10/09/syphilis-das-rki-und-die-msm-die-homosexuellen-und-die-schwulen-oder-so-ahnlich/</guid>
<description><![CDATA[Weil ich nebenan das Robert-Koch-Institut (RKI) erwähne, greife ich hier noch mal eine ältere Sach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich <a target="_blank" href="http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/09/robert-koch-institut-hiv-neuinfektionen-sind-erneut-angestiegen/">nebenan</a> das Robert-Koch-Institut (RKI) erwähne, greife ich hier noch mal eine ältere Sache auf.</p>
<p>Der <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,496202,00.html">Spiegel hatte in seiner online-Ausgabe vom 24. Juli</a> das Thema Syphilis thematisiert, und zwar in äußerst tendenziöser Art und Weise:</p>
<blockquote><p>Größere Sorglosigkeit und häufigerer Partnerwechsel vor allem in der Schwulenszene sind maßgeblich für die hohe Zahl der Neuinfektionen verantwortlich, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Nach wie vor stecken sich homosexuelle Männer besonders häufig mit Syphilis an.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Ansteckungsrisiko liege im Homosexuellen-Milieu 200 bis 300 Mal höher als bei heterosexuellen Kontakten, so das RKI.<!--more--></p></blockquote>
<p>Ich habe mich darauf hin mit dem <a target="_blank" href="http://www.rki.de/cln_048/nn_504508/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2007/29__07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/29_07.pdf">Epidemiologischen Bulletin Nr 29 des Robert-Koch-Instituts </a>beschäftigt und die Verfasser folgendes Wissen lassen:</p>
<p><em>Epidemiologisches Bulletin Nr 29</em></p>
<p><em>'Aufgeschreckt' durch einige Meldungen, wie zB im Spiegel Online "Zahl der Syphilis-Infektionen steigt rasant", und die damit verbundenen unseriösen Artikel, habe ich mich auf Ihrer Homepage auf die Suche nach belastbareren Informationen gemacht. Gefunden habe ich Ihr Epidemiologisches Bulletin Nr 29. Zwar unterscheidet sich die sprachliche Abfassung Ihres Bulletin wohltuend von der windigen Schlagzeilenmacherei, wie sie zu diesem Thema nicht nur im Spiegel zu finden ist. Gleichwohl halte ich Ihnen eine tendenziöse Darstellung Ihres Zahlenmaterials vor. </em></p>
<p><em>Sie bemühen sich auffällig, den Anteil von Infektionen aufgrund heterosexueller Kontakte klein zu reden, wenn Sie schreiben, "[...] muss davon ausgegangen werden, dass sich nicht nur unter den Meldungen ohne Angabe von Infektionsrisiken,sondern auch unter den Meldungen mit Angabe eines heterosexuellen Risikos noch eine unbekannte Anzahl von Infektionen verbirgt, die über gleichgeschlechtliche Sexualkontakte erworben wurden", oder Sie versuchen eine von Ihnen so bezeichnete 'MSM-Epidemie' als Ursache von heterosexuellen Übertragungen darzustellen. So heißt es, "In den übrigen Regionen scheint es sich vorwiegend um sporadische Übertragungen zu handeln, die möglicherweise in zunehmendem Umfang mit der MSM-Epidemie verknüpft sind." </em></p>
<p><em>In Ihren Ausführungen 'Die Syphilis-Epidemie bei MSM' wie auch im weiteren Verlauf Ihres Berichts tauchen wiederholt die Worte "vermutlich", "unter der Annahme", "ein Grund mag damit liegen" auf. Letztlich stützen Sie sich zu einem großen Teil auf Spekulationen und räumen dann, auf Seite 261, ein, dass Ihnen die epidemiologische Bewertung Probleme bereitet, um schließlich auf der folgenden Seite die schlechte Qualität der von Ihnen verwendeten Daten zu beklagen. Allein diese Erkenntnis läßt an der Seriosität Ihres Berichts erhebliche Zweifel aufkommen. Die von Ihnen geschilderten Aus- und Bewertungsprobleme gehören an den Anfang einen wissenschaftlichen Bulletins und dürfen nicht irgendwo zwischendrin versteckt werden. </em></p>
<p><em>Sie haben zweifellos die Presseartikel zu diesem Thema verfolgt und gewiss wahrgenommen, dass die Presse, von Ausnahmen abgesehen, Syphils-Infektionen in dramatisierender Weise als Problem homosexueller oder schwuler Männer und als Folge deren Sexualverhaltens darstellt. Die von Ihnen, zwar nicht durchgehend, verwendete Formulierung "Männer, die Sex mit Männern haben" wird nicht übernommen, weil sich dann die zB für den Spiegel so interessante Frage, wer sich wie ansteckt, nicht klischeehaft beantworten ließe. Geschuldet ist diese fragwürdige Darstellung in der Presse auch der Art der Aufbereitung des Themas in Ihrem Bulletin. Sie haben der Presse die Steilvorlage für die Vermischung von Halbwissen und dummen Schuldzuweisungen geliefert. Besser wäre es, wenn Sie sich auf die Verbreitung gesicherter Informationen und ernsthafte Aufklärungsarbeit beschränken, und unredliche Spekulationen unterlassen würden.<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
</item>

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