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	<title>religion-im-plural &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "religion-im-plural"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 10:54:58 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[045. Prinzipienreiterei und Dummheit. Zwei Seiten einer Medaille]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2008/01/17/045-prinzipenreiterei-und-dummheit-zwei-seiten-einer-medaille/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 21:36:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cees</dc:creator>
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<description><![CDATA[045 
Prinzipienreiterei 
und Dummheit – 
zwei Seiten einer 
Medaille 
Von Ümmühan Karagözlü 
P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">045 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Prinzipienreiterei </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">und Dummheit – </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">zwei Seiten einer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Medaille </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Von Ümmühan Karagözlü<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Prinzipienreiter nennt man die Menschen, die trotz besseren Wissens an Meinungen, Forschungsergebnissen und Ideologien kleben. Es ist menschlich, Fehler zu machen. Sollte sich herausstellen, etwa durch neue Erkenntnisse oder präzisere Untersuchungsmethoden, einen Sachverhalt falsch bewertet zu haben, ist es einfach dumm auf dieser Irrlehre zu bestehen und sie weiter zu verbreiten. Wir würden dann beispielsweise heute noch an den physiologischen Schwachsinn des Weibes glauben. Schon Konrad Adenauer meinte einmal: „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern.“ Man kann über diesen bekannten deutschen Politiker sagen, was man will, Grips hatte der. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um uns zu orientieren und zu recht zu finden, bilden wir uns Urteile über Menschen und Umwelt. Doch können wir uns irren. In Abwandlung des Spruchs: „Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann“ erinnere ich meine SchülerInnen oft daran, dass wir Menschen einen kritischen Verstand haben, um unsere Meinungen den neu gewonnen Erkenntnissen anzupassen. Ein für mich sehr wichtiger Lehrer war als Kind begeisteter Hitlerjunge, bis die damals etwa Zehnjährigen dazu aufgefordert wurden, ihr soziales Umfeld zu bespitzeln und Regierungskritiker zu denunzieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dieses Beispiel zeigt: Auch Idole müssen überprüfbar bleiben. Es beweist aber auch, dass jede / jeder, die / der ihren / seinen klaren Verstand gebraucht, sich aus totalitären Zwängen befreien könnte, wenn sie / er Rückgrat und Zivilcourage hat. Diese beiden Eigenschaften hängen zugegebenermaßen jedoch von Erziehung und Sozialisation ab. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Koran und Scharia sind nach geltender Auffassung der wichtigsten sunnitischen und schiitischen Rechtsschulen und politischen Strömungen nicht veränderbar, weil der Inhalt von Allah selbst durch den Engel Gabriel<span style="color:#4f81bd;"> </span>an Mohammed übermittelt wurde. Somit ist der Islam prinzipientreu aber<span style="color:#4f81bd;"> </span>nicht reformierbar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Pazifismus aus Prinzip wäre unter Umständen Selbstmord. Ich denke es<span style="color:#4f81bd;"> </span>war Henryk M. Broder, der es auf den Punkt brachte: „Wenn die militanten<span style="color:#4f81bd;"> </span>Palästinenser ihre Waffen niederlegen, gibt es Frieden, wenn Israel die<span style="color:#4f81bd;"> </span>Waffen niederlegt, gibt es kein Israel mehr.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Von Ümmühan Karagözlü<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#4f81bd;"><span> </span></span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[011. Der Koran und seine 'satanischen' Verse]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/der-koran-das-heilige-buch-des-islams-plotzlich-war-es-da/</link>
<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 00:10:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/der-koran-das-heilige-buch-des-islams-plotzlich-war-es-da/</guid>
<description><![CDATA[011 
Islam braucht Kritik. 2. Themenkreis 
Spott unerwünscht, Gott ließ notieren
Der 
Koran 
Die d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">011 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Islam braucht Kritik. 2. Themenkreis </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Spott unerwünscht, Gott ließ notieren</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#eaeaea;">Koran </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Die drei ehrwürdigen Feen-Kraniche oder </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">die Achillesf-v-erse des Qur`an </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Verse. Dabei geht es, recht unabhängig von Rushdies herrlichem Roman, nur um eine winzige Stelle des Korans, um ganz wenige halbe Sätze. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Eine Stelle innerhalb der 53 Sure “Der Stern“, die in üblich unklaren Worten das Verhältnis vom neuen monopolistischen Allah-Gott zu den drei Stadtgöttinnen von Mekka, al‑Lat, Manat und al-Uzza beleuchtet, wie at‑Tabari um 900 n. Chr., mithin etwa gute eineinhalb Jahrhunderte nach der Hidjra-Flucht erklärte. Historisch interessant, zeitgebunden, und allein hier liegt brisanter Zündstoff, denn ein zeitgebunden-weltlicher Kontext ist in einem Buch überflüssig, dessen ’Kopie seit aller Zeit im Himmel liegt’, wie der Koran sich andeutet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Kaaba war vor Mohammed da. Die drei Göttinnen der Stadt waren da. Andere arabische Siedlungen hatten uralte Götterpärchen oder auch Götterdreiheiten mit einem männlichen Gott (Hubal und wohl auch mal der ein oder andere Allah). Heilige Felsen oder heilige Akazienbäume waren Sitz dieser Orts- oder Stadtgottheiten, in Mekka ein gewisser schwarzer Meteorstein. Animismus, Fetische und Mythen. Polytheïsmus pur. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Welchen Status aber sollten die drei Glücksbringer Mekkas künftig haben? Und nun, so der frühmittelalterliche at‑Tabari und viele andere eben bis zum modernen Rushdie, käme der Verwirrungsversuch des Iblis-Teufels ins Spiel. Uns Abendländern eventuell symbolisch der ’Verführung des Jesus in der Wüste durch den Teufel’ vergleichbar, einer eher marginalen und auch nur wenig bekannten Stelle des Neuen Testaments. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der bis auf die Sicht der weiseren Sufi-Mystiker in der Ausdeutung einer islamischen Orthodoxie auf himmlisch-glasklare Perfektion wert legende Koran hat hier in wenigen Halbsätzen und in den auf sie bezogenen Überlieferungen jener angeblichen “Korrektur am Folgetag“ einen Punkt der Angreifbarkeit. Damit aber wurden die Verse sozusagen als zur ’Achilles‑Ferse des Koran’. Das allein bereits, der ’Fingerabdruck des Teufels’ im noch unfertigen Heiligen Buch des Islam könnte die Wut erklären, die seitens islamistisch‑radikaler Brandstifter bis zum Tötungsaufruf gegen den modernen Schriftsteller reichte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wobei die weltweit randalierenden Rushdie‑Gegner sicherlich Rushdies phantastischen Roman gar nicht erst gelesen hatten und aus Konformitätsdruck mit johlen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Fähigkeit vieler Muslime im Vergleich zu derjenigen von Angehörigen aller anderen Religionen und Kulturen sich als ’bedauernswertes kleines Opfer’ zu stilisieren scheint nahezu unbegrenzt. Diese taktisch dosierte Larmoyanz kann auch mal unter Iham (sunnitisch) bzw. Taqiyya (schi’itisch), gottgefälliger Verstellung verbucht werden, wenn auch die Angst vor sozialer, vor allem großfamiliärer Ausgrenzung im Vordergrund stehen dürfte. Taqiyya heißt: lügen für Allah. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hätten die drei weiblichen Gottheiten, zu denen Mohammed als frommer polytheïstischer Araber mit seinen Großeltern noch brav gebetet haben dürfte, in der künftigen Politreligion Islam höchste Halbgöttinnen oder göttliche Feen sein können, ehrwürdige kranichgleiche Engel? Der Teufel habe dem Propheten eben dieses eingeflüstert. Am nächsten Tag jedoch flog der Schwindel des Satans auf, und der Engel, später dann zumeist für Gabriel gehalten, stellte den Betrug klar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
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