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	<title>reisezeilen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/reisezeilen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "reisezeilen"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 00:20:53 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Menschen, Länder, Traditionen]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2008/02/03/menschen-lander-traditionen/</link>
<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 01:57:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da reise ich in der Weltgeschichte umher und erkunde fremde Kulturen. Beim Tango in Argentinien habe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da reise ich in der Weltgeschichte umher und erkunde fremde Kulturen. Beim Tango in Argentinien haben kleine Männer (große Machos) ihr Kinn in meinem Ausschnitt geparkt. Auf Bali sprangen nackte Körper in brennende Kokosnüsse, in Thailand ziehe ich mir die Schuhe im Restaurant aus und grüße Bhumibol andächtig.</p>
<p>Zurück in der Heimat sehne ich mich nach der Exotik und langweile mich mit meinen Riten, während ich auf geschmacklosen Lychees rumkaue.</p>
<p>Deshalb bin ich mal wieder verreist. Mit dem Ferienflieger. Nach Köln. Und ich muss sagen. Exotischer geht es kaum. Der gemeine Kölner ist nämlich überaus extravagent. Er scheint nicht zu arbeiten und trinkt ausschliesslich Kölsch. Er spricht eine Sprache, die mir fremd ist und kleidet sich sehr besonders. Ich habe einen Universum Maikäfer Kölner und einen Ureinwohner mit Diskokugelhut getroffen. Abends scheinen sich die Menschen vom Rhein in engen Läden zu treffen, in denen die Schweißausdünstungen die Fenster verhüllen und alle bewegen sich mehr oder weniger im Takt, zu mir fremder Musik von links nach rechts. Zuerst war ich etws verwirrt. Dann schockiert, später belustigt und ziemlich schnell fühlte ich mich sehr fremd. Da ich aber ein guter Tourist bin, passe ich mich an und versuche zu verstehen. Vier Kölsch bitte. Aber schnell. Schon wurde ich untergehakt. Da fiel mir auf, dass die Kölner seeehr viel Make up tragen. Ich vermute allerdings, dass das nichts mit ihren sexuellen Neigungen zu tun hat. Plötzlich bekam es mit der Angst zu tun, dass mir jemand mein Geld stehlen will. So wie ich das von Südamerika gewohnt bin.</p>
<p>Wollte aber keiner. Alle wollten einfach nur " Schunkeln" Dass ist der rituelle Tanz der Nacht. Ich habe mal so getan, als würde ich mich auskennen, wollte mich ja auch nicht outen. Und nach 4 weiteren Kölsch und dem Synchronsingen ohne textlichen Inhalt wurde mir etwas wärmer.</p>
<p>Plözlich kamen mehrer Ureinwohner und küssten mich einfach so aus dem nichts auf die Wange. An dieser Stelle möchte ich hinzufügen, das ich mich selbstverständlich den Gegebenheiten optisch angepasst habe und nicht sonderlich attraktiv oder aufreizend gekleidet war.</p>
<p>Zu späterer Stunde finde ich mich in einem mit Silberfolie und Luftschlangen geschmückter Eckkneipe wieder. Mein Makeup verwischt. Die Augen glasig singe ich in einer fremden Sprache: "Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin". Den Rest des Abends habe ich vergessen.</p>
<p><a href="http://annazoeschmidt.wordpress.com/files/2008/02/oeko.jpg" title="oeko.jpg"><img src="http://annazoeschmidt.wordpress.com/files/2008/02/oeko.jpg" alt="oeko.jpg" /></a></p>
<p>Typischer Kölner. In diesem Fall ein Alternativer.</p>
<p><a href="http://annazoeschmidt.wordpress.com/files/2008/02/moench.jpg" title="moench.jpg"><img src="http://annazoeschmidt.wordpress.com/files/2008/02/moench.jpg" alt="moench.jpg" /></a></p>
<p>Die Religion wird in Nordrhein Westfalen groß geschrieben. Allerdings trinken die Mönche hier auch Bier.</p>
<p><img src="http://annazoeschmidt.wordpress.com/files/2008/02/einwohner.jpg" alt="einwohner.jpg" /></p>
<p>Zum Glück habe ich dann doch noch jemanden aus der Heimat getroffen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zurück in Berlin]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/25/zuruck-in-berlin/</link>
<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 17:09:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und die Kälte macht mir gar nichts aus. Ich hab die Sonne im Herzen und trage jetzt meinen neuen La]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/l_b23a37ff86b821aa5516a287cc1451c7.jpg" alt="l_b23a37ff86b821aa5516a287cc1451c7.jpg" />Und die Kälte macht mir gar nichts aus. Ich hab die Sonne im Herzen und trage jetzt meinen neuen Las Oreira Hosenanzug zur After Hour (Keine After Hour Power-keine Sonnenbrillen)</p>
<p>Berlin hat mich wieder und ich habe mich mit ihr versöhnt.  Ich bin zurück bei meinen tollen Freunden und der guten Musik. Einen kleinen Crush in Buenos Aires habe ich allerdings schon-in jedem Hafen eine neue.</p>
<p>Muss jetzt noch schnell meinen tiefroten Lippenstift nachziehen und raus ins Leben. Hier geht es auf der nächsten Reise  weiter...</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kurz und Schmerzlos]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/12/kurz-und-schmerzlos/</link>
<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 18:09:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es geht mir  gerade sehr sehr gut&#8230; Am Samstag bin ich wieder in Berlin&#8230;Ab jetzt werde ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mir  gerade sehr sehr gut... Am Samstag bin ich wieder in Berlin...Ab jetzt werde ich meine kostbare Restzeit nicht mehr mit Computern teilen, sondern mit Menschen und Eisbechern. Bis bald!</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Living la vida loca- Back to the future]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/08/living-la-vida-loca-back-to-the-future/</link>
<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 22:14:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das dumme am allein Reisen ist, dass sich die alte Welt zu Hause ganz normal weiterdreht.  Manchmal ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das dumme am allein Reisen ist, dass sich die alte Welt zu Hause ganz normal weiterdreht.  Manchmal denke ich sogar, dass sie stehenbleibt. Wie bei "Zurueck in die Zukunft" erlebe ich hier die aufregensden Dinge, lerne eine neue Sprache und entdecke ganz neue Seiten an mir, waehrend in Berlin die Musiker in der U-Bahn immer noch genauso nerven, wenn sie dir die Klarinette morgens um 8 an Deine Ohrmuschel halten. Ich wette die Suche nach der perfekten Party am Wochenende ist immernoch die Gleiche. Und ich wette, alle haben sie gefunden, ausser Dir. Ich habe heute im "El ultimo beso" angefangen Tagebuch zuschreiben. Nach 10 Jahren mal wieder den Stift mit dem Gehirn verbinden ist gar nicht so einfach. Frueher gab es da immer irgendeinen Jungen aus der Eislaufdisco ueber den man sich 10 Seiten ausgelassen hat, bis die naechste Eislaufdisko kam und die naesten 10 Seiten nahtlos mit den blauen Augen vom Nachfolger gefuellt wurden. Heute saß ich also in meinem Lieblingscafe bei einem Cafè con Leche und saftigem Zitronenkuchen mit matschig-suesser Glasur und habe mich schreibenderweise mit mir ueber mein Leben unterhalten. Stundenlang. Und ich hatte Spass. Was ich eigentlich sagen will ist, das ich so viele neue Seiten von mir kennenlerne und soviele Gehirnwindungen neu gewunden werden, dass ich ein bisschen Horror davor habe, nach Berlin zu kommen und alles ist wie vorher. Mir kommt diese Reise ewig vor.Und  mir ist schon klar, dass mich kein Empfangskomitee mit Blasorchester und Parade am Flughafen erwartet, denn fuer Euch daheimgebliebenen sind diese Wochen wahrscheinlich wie im Fluge vorgekommen und ihr fragt Euch " Warum sitzt Zoe schon wieder  auf der Kastanienallee und trinkt Kaffee?" Wollte die nicht verreisen?"</p>
<p>Und wenn ich dann auf einmal ganz andere Prioritaeten wie noch im September habe, dann haelt mich diese Stadt fuer bescheuert. Wenn ich nach jedem Telefonat, sei es mit der Bank oder mit sonstwem, "einen grossen Kuss und eine heftige Umarmung" verteile, wie man es hier tut, oder wildfremde Menschen zur Begruessung liebevoll Kuesse, dann hoffe ich, dass ich mir nicht doof vorkomme. Denn fuer mich ist das jetzt normal. Genauso normal, wie ploetzlich zu spaet kommen oder um Mitternacht Abendessen zu gehen.</p>
<p>Aber erstmal werde ich noch ein paar Seiten meines selbstdesigntem Tagebuchs mit meinem metallischgruenem Stift vollschreiben und dem ultimo Beso mehrere Abschiedkuesse bescheren.</p>
<p>Aber schon bald wird es der letzte letzte Kuss sein, denn ich komme wieder!</p>
<p><a href="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/back_l1.jpg" title="back_l1.jpg"><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/back_l1.jpg" alt="back_l1.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Rosenklo]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/05/rosenklo/</link>
<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 21:47:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute habe ich ganz traurig meinen Cafecito auf dem Plaza Palermo Viejo getrunken. Nach einem Monat ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich ganz traurig meinen Cafecito auf dem Plaza Palermo Viejo getrunken. Nach einem Monat vollgestopft mit Vokabeln, Fleisch und schlechter Musik hat mich die Sehnsucht nach Hause gepackt. Ich kann mir im Moment nichts schoeneres vorstellen, als mit meinen Freunden Kakaotrinkend in dicken Socken zu quatschen und albern zu sein. Also einfach ich selbst zu sein. Nun ja. Nach meinem Pilateskurs  sass ich also mit wunderschoenen gedehnten Oberschenkelmuskeln mit meinen neuen Leggings und dem alten Kassettenkleid an einem Plaz, an dem die Sonne scheint. Aber niemand, der meine Begeisterung fuer die warmen Sonnenstrahlen teilt. Schlurfend mit meinen abgelatschten Ballerinas laufe ich durch die Starssen und entdecke einen kleinen huebschen Laden. El ultimo beso.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/doisneau_kiss1.jpg" alt="doisneau_kiss1.jpg" /></p>
<p>Gehe natuerlich rein und befinde mich im Zoeparadies. Ein Cafe/Restaurant/Geschaeft mit den wunderschoensten kitschigsten Sachen. Soweit das Auge reicht Schmetterlinge, Rosen und Poesiebilder. Huebsch gedeckte Tische mt Weinglaesern, die nur noch darauf warten ,mit eiskaltem Weisswein gefuellt zu werden. Und im Hof ein plaetschernder Brunnen und weisse Spitzendeckchen. Ich bestelle einen frisch gepressten Orangensaft und lerne den ganzen Nachmittag wie von selbst Grammatik. Auf der Damentoilette wartet eine antike Badewanne, voll mit Rosenblaettern darauf, das ich hineinspringe. Traue ich mich aber nicht, vielleicht wuerde der Kellner mit den Dreadlocks sich wundern. Wo ich bin. Mich suchen, kommen und dann auf der Toilette in der Badewanne finden. Ein anderes mal vielleicht. Ich ueberlege kurz, ob ich jemanden anrufen soll, der diesen wunderbaren Ort mit mit teilen will. Ich lege das Telefon aber schnell zur Seite, denn dieser Moment gehoert mir. Ich lausche dem Wasserplaetschern und freue mich, dass ich mich immer wieder selbst ueberraschen kann...</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/pict0132.jpg" alt="pict0132.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[I can watch a sunset on my own]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/05/i-can-watch-a-sunset-on-my-own/</link>
<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 17:17:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist kalt geworden in Buenos Aires. Ich glaube ich muss weiterziehen. Ich brauche mein Meer. Am Me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kalt geworden in Buenos Aires. Ich glaube ich muss weiterziehen. Ich brauche mein Meer. Am Meer scheint alles andere immer so schoen unwichtig. Unwichtigkeit ist genau das, was ich brauche. Ich bin verwirrt und allein. Aber es geht mir gut. Bin noch nicht bereit, nach Berlin zu kommen. Will meine Fuesse im Sand baden und Sand im Bett meine einzige Sorge sein lasen. Dem Wind zuhoeren und meine Stirnmuskulatur entspannen.</p>
<p>Doch am naechsten Wochenende muss ich erstamal auf einem Festival zu den Chemical Brothers tanzen.Und waehrenddessen warten meine Koffer ungeduldig darauf, endlich wieder zu verreisen.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/clown.jpg" alt="clown.jpg" /><br />
Beim Ausgehen ist man nie allein. Dieser freundliche Clown hat mich im Roxy getröstet.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/gang.jpg" alt="gang.jpg" />Argentinische Herzlichkeit</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Brazilian in Argentinia]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/11/01/brazilian-in-argentinia/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 19:23:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist mein selbst erkorener Schoenheitstag. Puenktlich zum Wochenende brauche ich eine Erfrischu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mein selbst erkorener Schoenheitstag. Puenktlich zum Wochenende brauche ich eine Erfrischungs- und Aufhuebschungskur. Das ist allerdings auf einem fremden Kontinent, in einer noch fremdren Sprache gar nicht so einfach. Erster Stop- Frau Kosmetikerin. (Herr Kosmetikerin gibt es nur in Berlin). Ein futuristischer Spa, mit plaetschernden Wasserfeaellen und rausschenden Klimaanlagen. Ich bestelle eine Kosmetikbehandlung inklusive Feuchtigkeitsmaske. Ich liege also da und Monica streicht mir abwechselnd eine oelige und dann eine klaerende Feuchtigkeit ins Gesicht. Waescht diese wieder ab und faengt von vorn an. So geht das ca. eine halbe Stunde, dann verlaesst sie den Raum und kommt eine halbe Stunde spaeter wieder. Fertig. Kein Mitesserausdruecken, kein Augenbrauenzupfen. Einfach Joghurt und Olivenoel. Macht 90 Pesos. Sie winkt mir noch hinterher und sagt, wie toll doch miene Haut jetzt aussieht. Wahrscheinlich ist mein Spanisch noch nicht ganz so alltagstauglich.</p>
<p>Weiter zum Waxing. Ich bestelle das Komplettpaket fuer den Sommer. Die huebsche Empfangsdame will unbedingt ihr Englisch praktizieren und erweitern. Ist mir ganz recht, vielleicht kriegen wir es diesmal hin.</p>
<p>" Would you like new wax or old wax?" Hmm. Ist der alte Wachs  ein besonders alter, guter Jahrgang. 1987 erHonigwachs aus den Anden vielleicht? Ich frage nach dem Unterschied und der ist sehr einfach und liegt in diesem Fall besonders Nahe. Neuer Wachs ist mein persoenlicher Wachs, extra fuer mich erhitzt, alter Wahs klemmte schon zwischen den Beinen und sonstwo von Frau Sanchez. Und die Rueckenhaare von Herrn Rodriguez schwimmen froehlich um den Damenbart von Fraeulein Redonda. Aus umwelttechnischen Gruenden bion ich ja schon fuer Recycling und mir scheint, das das Depilationsstudio der einzige Ort in ganz Argentinien ist, in dem auf die Umwelt geachtet wird und ich will ja auch nicht die penible Deutsche sein...</p>
<p>Natuerlich nehme ich meinen persoenlichen Wachs. Ich bin halt deutsch. Das Waxing an sich war super, ausser dass die mir partout kein komplettes Brazilian Waxing machen wollten. Kann ich ja in Berlin bei Wax in the City machen. Dann pass ich mich halt an und fuehle mich zumindest untenrum wie eine echte Argentinierin. ¡Viva la revolucion!</p>
<p><a href="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/huebsch.jpg" title="huebsch.jpg"><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/huebsch.jpg" alt="huebsch.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bewusste Genmanipulation]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/31/bewusste-genmaipulation/</link>
<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 20:02:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist so kalt. Nun, ja vielleicht nicht so kalt wie in Berlin (die Stadt, diebekannterweise auf ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so kalt. Nun, ja vielleicht nicht so kalt wie in Berlin (die Stadt, diebekannterweise auf einem Breitengrad mit Moskau liegt), aber imerhin 15 Grad. Und ich laufe mit meinem pinken American Apparel Roeckchen durch Buenos Aires.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/katze.jpg" alt="katze.jpg" /></p>
<p>Selbst Katzi versteckt sich unterm Rock</p>
<p>Heute ist so ein Tag, an dem ich alles ganz Bewusst aufnehme. Jedes kleine zierpen eines Vogels, den Duft von Orangen aus Brasilien und den Dreck auf der Strasse. Das ist so ein Gefuehl, bei dem ich nicht weiss, ob ich es mag. Denn auch die kleinen, huebschen Kinder, mit den grossen, traurigen Augen, die am Fahrkartenautomat mein Wechselgeld haben wollen, damit sie satt werden und die buckligen Alten kreuzen heute besonders Intensiv mein Blickfeld. Muss mich mal ueber Adoption informieren.</p>
<p>Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt, bei dem ich meine Tasche besonders fest umklammert habe, war ich so erschoepft von dieser Stadt, dass ich mir erstamal einen suessen Kaffee fuer 20 Cent beim Kaffeeverkaeufer geleistet habe. An jeder Ecke fahren diese Herren mit ihrem Waegelchen, das mit den verschiedensten Heissgetraenken in ollen Thermoskannen bestueckt ist, durch die Strassen und hoffen, ein bisschen Geld zu verdienen.</p>
<p>Mein Kaffee im Styroporbecher ( Styropor- gibt es das ueberhaupt noch in Deutschland?) und ich setzen uns also auf den Buergersteig (welch ein Wort!) und rauchen eine Zigarette. Ich habe mir heute mal ausnahmsweise Mallboro Lights mit weissem Filter gekauft, weil Susann die immer raucht, und ich ein Stueckchen Vertrautheit gebraucht habe. Vor mir die Avenida Corrientes. Laut, dreckig, verregnet - hinter mir die Scheibe von einem Mc Cafè, in dem der Kaffe 3 Euro Kostet und hoechstwahrscheinlich genmanipuiert ist. Was treibt also all diese Menschen dazu, sich dort Stundenlang aufzuhalten? Hinter dem Mc Cafè befindet sich die groesste Shopping Mall von Buenos Aires. Die Attraktion in diesem Fruehling ist die Zurschaustellung, praeparierter, toter Asiaten. Das versuesst das Einkaufserlebnis natuerlich ungemein.</p>
<p>In diesem Shoppingcenter gibt es alles, nur nichts fuer mich. Noch nicht einmal ein Jaeckchen , um mich zu waermen. Aber es gibt tolle Kuehlschraenke, riesengross. Mit einem Extrafach, in das man ein ganzes Ferkel haengen kann. Inklusive Haken. Vielleicht sollte ich mir so einem Mitnehmen.</p>
<p>Uebrigens: Also ich mich heute Mittag auf den Weg zum Plaza Italia gemacht habe, traute ich meinen Augen kaum. In meiner heissgeliebten Calle Cucuracha befinden sich nun alle 2 Meter Hundehafen. Relativ gleichmaessig verteilt. Was fuer ein verrueckter Tag. Nun sollte dieses Gaesschen wohl besser " Calle Cucukacka" heissen.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/bewusst.jpg" alt="bewusst.jpg" /></p>
<p>Mate, Stift und Kippen in Denkerpose.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kittelschueler]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/29/kittelschueler/</link>
<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:18:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich laufe seit meiner Ankunft mir riesengrossen Fragezeichen auf meiner Stirn durch Buenos Aires. In]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich laufe seit meiner Ankunft mir riesengrossen Fragezeichen auf meiner Stirn durch Buenos Aires. In Shoppingmalls, auf der Strasse und sogar im Restaurant laufen viele Krankenschwestern, Zahnarztgehilfen und MTA`s in weissen Kitteln herum. Mir war nicht klar, dass man in Argentinien schon mt 11 Jahren eine Ausbilung beginnt, aber ich habe das einfach mal so hingenommen. Kulturen sind halt verschieden, ich bin immer bereit mich darauf einzulassen.</p>
<p>Einen alten Arzt oder eine reife Krankenschwester gibt es hier nicht. Das durchschnittsalter der Lebensretter liegt bei 14, oder vielleicht 12. Man weiss es nicht, denn hier wird Make up und Mittefrisur schon in jungen Jahren gross geschrieben. Was fuer ein Land.</p>
<p>Bei meiner heutigen Spanischstunde wollte ich mal auf kulturell interssiert machen und habe Natalia, meine ueberaus sympatische und intelligente Professorin gefragt, warum die Kinder denn nicht zur Schule oder zur Uni gehen.</p>
<p>Nach hin und her ueberlegen, was ich meinen koennte (mein Spanisch ist schon beser, aber fuer politische Diskussionen noch ausbaufaehig) brach sie in schallendes, argentinisches Gelaechter aus.</p>
<p>Diese haengenden, schlabbrigen Kittel sind in Buenos Aires die Schuluniform.</p>
<p>Die armen Kinder.</p>
<p>Aber aus den armen Kindern werden wohl spaeter diese gutgekleideten, selbstbewussten, stolzen Frauen. Nach dem Schulabschluss wird nichts mehr unter haesslichen Klamotten versteckt. Brust und Arsch raus. Und Lachen. Vielleicht solte Deutschland auch mal darueber nachdenken. Ich bin ja zum Glueck schon aus dem Alter raus. </p>
<p> Aber mal ehrlich. Wie toll waere es denn, wenn wie die ollen Kapuzenpullis und abgefuckten Roehrenjeans gegen selbstbewusste, junge FRAUEN tauschen wuerden? </p>
<p>Nun ja. Ich muss jetzt schnell zum Sport (Eportivo). Da gibt es naemlich ein Kleidungsstueck, bei dem man alles wunderbar herausstrecken kann. Und ich will mich ja der Kultur hier anpassen. Bis bald!<img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/854308463_bd06d795d61.jpg" alt="854308463_bd06d795d61.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahnsinns Wahlen]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/25/wahnsinns-wahlen/</link>
<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 19:40:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Sonntag wird hier mal wieder gewaehlt. Ob dann alle austicken, die Banken das Geld auf den Kopf h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag wird hier mal wieder gewaehlt. Ob dann alle austicken, die Banken das Geld auf den Kopf hauen oder die neue Praesidentin mit den aufgespritzten Lippen verschmitzt laechelt (soweit das mit den Lippen ueberhaupt moeglich ist) bleibt offen.</p>
<p>Ein Radiosender, der ausschliesslich von Bewohnern einer psychiatrischen Anstalt betriben wird, diskutiert am Samsatg Nachmittag seine politische Meinung. Ein Mann, der sich selbst fuer Jesus haelt sagt dann vielleicht, was er von plastischer Chirurgie haelt, oder das Tourette ( to Rap) Syndrom verhindert jemanden, seinen Favoriten zu loben. Ehrlicher als der Rest wird das allemal. Und in den vergangenen Jahren, waren die Prognosen immer sehr zutreffend. Und obwohl ich meine erste Woche intensiven Grammatik und Vokabellernen auf meiner Dachterrasse hinter mir habe, werde ich wohl nicht viel verstehen. Oder vielleicht doch. Kommt ganz drauf an. Ich habe Hunger, brauche ein Steak. Bis bald meine Lieben!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Calle Cucaracha]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/24/calle-cucaracha/</link>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 17:49:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich wohne in der Calle Guruchaga. Eine schoene Strasse. Baeume, Cafès, huebesche Laeden. Wenn ich a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wohne in der Calle Guruchaga. Eine schoene Strasse. Baeume, Cafès, huebesche Laeden. Wenn ich aber einmal links und dann nochmal links abbiege, dann befinde ich mich in eier Gasse, die Kopfsteingepflastert ist und in der sich skurille Gestalten aufhalten und so tun als wuerden sie auf etwas warten. Vielleicht warten sie auch, fragt sich nur auf was. Diese Strasse ist unbefahren, manchmal sitzen Mateteetrinkende Mittzwanziger auf dem Buergersteig und gucken doof, wenn ich mit wehendem Kleidchen vorbeikomme</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/calle.jpg" alt="calle.jpg" /></p>
<p>Am Abend, auf dem Heimweg von Sport, vollgepackt mit endlosen unsinnigen Plastiktueten (selbst fuer eine Packung Pfefferminzkaugummi bekommt man eine eigene Tuete), da graut es mich immer am meissten vor dieser Strasse. Da warten naemlich meine Freunde die Kakerlaken auf meine Ankunft. Andes als in Asien, sind die Ortsansaessigen Tierchen hier besonders gross und vor allem besondes langbeinig. (Damit sie schneller an mir hoch, in mein Ohr kriechen koennen- zu viel blaue Lagune gesehen). Ich huepfe dann schnell  in meinem Kleidchen von einem freien Stein zum naechsten und zu Hause angekommen juckt es mich ueberall. Sonst habe ich in Buenos Aires noch keine Einzige Kakelake gesehen.  Deshalb heisst die Strasse neben der Calle Guruchaga jetzt Calle Cucuracha.</p>
<p>Emiliano laeuft uebrigens <em>von</em> Kakelake <em>zu</em> Kakerlake durch die Strasse. Der Todeszeitpunkt wird von den vielbeinigen Viechern mit einem dezenden knacken, gefolgt von diskretem matschen eingelaeutet.</p>
<p>Selbstverstaendlich kann ich das mit meinen duennbesohlten Ballerinas nicht nachmachen. Und sowieso. Wenn sie dann Tod sind, tun sie mir richtig leid.  Ich bin hin und hergerissen. Aber das bin ich ja immer...<a href="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/kakerlake_dw_reise__255834g1.jpg" title="kakerlake_dw_reise__255834g1.jpg"><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/11/kakerlake_dw_reise__255834g1.jpg" alt="kakerlake_dw_reise__255834g1.jpg" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I wear my sunglasses at night]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/20/i-wear-my-sunglases-at-night/</link>
<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 22:45:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern bin ich nach langer Abstinenz mal wieder in den Genuss gekommen, eine Grossraumdisse zu betr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich nach langer Abstinenz mal wieder in den Genuss gekommen, eine Grossraumdisse zu betreten. Natuerlich erst, nachdem ein doppelter Jaegermeister mir den Weg zu meinem Gehirn vernebelt hat. Also klein Zoe allein vor der Grossraumdisco. Mitten in Suedamerika. So gegen 4 Uhr (frueher darf man sich hier nicht blicken lassen, aber wir kennen das ja aus der Panoramabar). Ich war sehr gespannt, wie man wohl ausgeht, wenn man die Sprache nicht spricht. Hat sich dann aber als gar nicht so schwierig erwiesen, weil der DJ aus Berlin dermassen reingehauen hat, dass ich einfach laechelnderweise immerzu genickt habe (Keine Ahnung wievielen Leuten ich das Herz gebrochen oder mein Geld versprochen habe). Der Laden war so voll, dass kein nochsokleiner Argentinier mehr reingepasst haette. Im gleichen Rhytmus haben alle getanzt. Wirklich alle. Und ich mittendrin. Da ich noch nicht mit der Buenos Airanischen Ausgehkultur vertraut war, habe ich natuerlich das Wichtigste vergessen. Meine Sonnenbrille. Ray Bans in allen erdenklichen Neonfarben schmueckten Koepfe der Mittefrisuren. Ich hatte trotzdem Spass, als Frau allein in Suedamerika ist man nicht lange allein. Und als ich bei Sonnenaufgang im Taxi durch die Stadt fuhr, habe ich gemerkt: Ich bin wirklich angekommen.</p>
<p>Jetzt habe ich zu zwei lieben Katzen einen boesen Kater. Und der fuehlt sich ueberall auf der Welt gleich an. Bleibt zu hoffen, dass meine miserable Laune und die Denkaussetzer beim naechsten Sonnenaufgang wieder verschwunden sind.</p>
<p><img src="http://zoeunterwegs.wordpress.com/files/2007/12/disco.jpg" alt="disco.jpg" /></p>
<p>Das Leben ist eine Discokugel</p>
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<title><![CDATA[Schnupfen, Bier und Handyworkout]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/18/schnupfen-bier-und-handyworkout/</link>
<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 21:59:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja ich habe Schnupfen. Bei 30 Grad in der Sonne bekommt Zoe Schnupfen auf dem linken Nasenloch. ¡Qu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ich habe Schnupfen. Bei 30 Grad in der Sonne bekommt Zoe Schnupfen auf dem linken Nasenloch. ¡Que Boludo! Mein Mitbewohner empfiehlt mir bolivianisches Kokain. Ich trinke erstmal Ingwertee.</p>
<p>Das Bier hier ist absolutes Maedchenbier und wird in ueberdimensionalen 1 Literflaschen serviert. Suess und waessrig. Schmeckt mir.</p>
<p>Als Mitglied im Fitnesscenter in Buenos Aires muss man folgende Regeln beachten, um "In" zu sein:</p>
<p>- Fuehre all Deine Telefonate, weahrend Du auf dem Laufband bist, wenn Du fertig telefoniert hast, hole Dir einen schicken Trainer an die Seite und flirte mit Ihm und gebe ihm Kuesschen, wahrend Du so tust, als ob 5 Kg an der Beinmaschine extrem herausdfordernd sind. (nach dem Sport kannst Du ja Dein Fett absaugen lasen gehen).</p>
<p>Ich halte mich da noch etwas bedeckt, aber ich beobachte gern. Und merke wie mein Deutsch langsam aus meinen Hirnwindungen entgleitet. Auch sonst passe ich mich der suedamerikanischen Kultur ueberraschend schnell an. Muss jetzt meine fertig gewaschene, gebuegelte und gefaltete Waesche abholen und danch zum Pilates. ¡Hasta luego!</p>
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<title><![CDATA[Steak and Weed]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/13/steak-and-weed/</link>
<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:33:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein erstes Wochenende in Buenos Aires. Wenn man fast niemanden kennt, ist es natuerlich nicht so ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erstes Wochenende in Buenos Aires. Wenn man fast niemanden kennt, ist es natuerlich nicht so einfach, den ulimativen Freitag Abend zu gestalten. Muesste man meinen.Aber bekanntlichermassen befinde ich mich in Suedamerika.Der Geuch von Emilianos Joint zog durch die ganze Wohnung, also musste der gute Fist Class Lufthansa Chardonnay dran glauben. Mein Spanisch hab ich vorsichtshalber beiseite gelegt, denn dummes Zeug reden, kann ich momentan noch besser in Englisch. Wir haben viel gelacht und mein Landlord (Vermieter in Englisch- so bescheuert dieses Wort) haelt mich jetzt fuer total geisesgestoert. Aber ich glaube, er mag mich.. Es ist schon faszinierend, wie gleich doch die Menschen auf der Welt sind. Wenn wir nur alle eine Sprache sprechen wuerden, dann wuerde jeder sich ueberall wohl fuehlen.</p>
<p>Nun gut. Ich sass also am Kuechentisch, eine Katze auf dem Schoss, ein Glas Wein in der Hand, da klingelt doch wirklich mein Telefon. Ich habe mich richtig erschrocken. Am anderen Ende Franco. Bei ihm wollte ich urspruenglich uebernachten, hab ihn ueber Couchsurfing oder so kennengelernt. Ein witziger Typ, er spielt jeden mogen mit seiner Band im Fernsehen. Fruehstuecksfernsehen oder so. Franco hat schon den perfekten Abend organisiert. einen Kumpel eingeladen, der Regisseur ist: Ich solle um 22 Uhr bei ihm sein, dann hoeren wir Musik, dann gehen wir essen, und dann gehen wir aus.</p>
<p>Hui. Klingt nach einem Plan. Emilianos Cousin hat mich mit seiner aeusserst sympatischen Schrottkarre, die keine Bremsen hat zu Franco gefahren und mit schallendem Gelaechter, aufgrund meiner betrunkenen Spanischkenntnisse ( soy una chica indenpendiente) davongerauscht. Da steht die kleine Zoe in einem viel zu kurzen Rock in einer dunklen Strasse in Buenos Aires und besucht jemanden, den sie gar nicht kennt, zu Hause. Nun gut...</p>
<p>Franco empfaengt mich mit einem dicken Joint und ganz vielen Fragen. Daniel, der Filmtyp sagt gar nichts. Um  ein guter Gast zu sein, ziehe ich profesionell an dem Joint und diskutiere mit den Jungs auf Spanisch ueber Bob Marley. Alle etwas Zeitreiserisch.</p>
<p>Danach gehen wir in ein neonbeleuchtetes Restaurant und bestellen ungefaehr 3 Kg Fleisch und trinken dazu Maedchenbier. Nebenan spielt eine Frau Saxophon und meine Beine wippen im Tangotakt. Ich bin endlich angekommen!</p>
<p>Jetzt gehe ich raus, denn die Sonne scheint. Die Strassen sind voller gutgekleideter Meschen, alle strahlen und in den Cafes haengen ueberall Klamotten von Jungdesignern. Ausserdem kaufe ich jetzt ein Rinderfilet, denn bekifft und betrunken habe ich Emiliano versprochen, heute fuer ihn zu kochen.</p>
<p>Egal, wo auf der Welt man sich befindet, man bleibt doch immer der gleiche.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Waschbeton in rauhen Mengen]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/12/waschbeton-in-rauhen-mengen/</link>
<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 19:34:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[gibt es in Sao Paulo. Kleiner Nachtrag zu Brasilien. Ich war ein paar Tage in Sao Paulo.
Eine Stadt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>gibt es in Sao Paulo. Kleiner Nachtrag zu Brasilien. Ich war ein paar Tage in Sao Paulo.</p>
<p>Eine Stadt deren Ausmasse man einfach nicht verstehen kann. Soweit das Auge vom 40. Stock eines Baufaelligen Gebaeudes reicht- alles voll mit Waschbetonhochhaeusern, egal in welche Richtung man guckt. Mit dem Taxi ist man schon mal eine Stunde unterwegs, wenn man einen Kaffee trinken gehen will. Dafuer schmeckt das Fleisch hier gut. Djaafar und ich haben erstmal 24 Stunden geschlafen , unterbrochen von einer Champagnersause in unserem Zimmer mit Fernsicht. Ich bin froh, dass ich jetzt hier bin, Buenos Aires ist so huebsch, so cool und die Menschen hier sind so unglaublich nett. Und das beruehmte argentinische Steak werde ich auch noch probieren. Fuehle mih aber noch nicht wirkich bereit, mit  mir alleine abends  auszugehen. Aklimatisierungsprozess laeuft...</p>
<p>PS: Apropos Essen. An Djaafars letztem Abend habe ich ihn dekadent ausgefuehrt (um meine Dankbarkeit zu erbringen, weil ich seine Lebensparnerin sein darf.)</p>
<p>Wir waren im Olsen, einem Haute Cusine Schweden Restaurant. Zur Vorspeise gab es ein 5 Gaengiges Degustationsmenue - 5 Smorebrod mit 5 verschieden Sorten Wodka.</p>
<p>Da kann Berlin weder kulinarisch noch abfullerisch mithalten. I LOVE THIS CITY</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Flug 502]]></title>
<link>http://zoeunterwegs.wordpress.com/2007/10/10/flug-502/</link>
<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 19:42:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>annazoeschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Landeanflug auf BsAs. Auf dem Monitor der Lufthans scheint die Stadt  einfach
gruen zu sein, daneb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:8.5pt;color:black;font-family:Verdana;"> Landeanflug auf BsAs. Auf dem Monitor der Lufthans scheint die Stadt  einfach<br />
gruen zu sein, daneben blau. Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Mehr<br />
weiss ich eigentlich auch nicht. Um mich herum, gelangweilte<br />
Geschaeftsmaenner mit fusselnden Lufthansa Socken, bei denen es kein vorne und kein hinten gibt. Ploetzlich wird mir klar, dass ich bei meinen<br />
Spnischkenntnissen eigentlich ein Haekchen hinter blutiger Anfenger, der<br />
einfach nur so tut, als wuerde er fliessend Spanisch sprechen haette machen muessen.<br />
Und wo schlafe ich ueberhaupt in BsAs und ueberhaupt.<br />
Mich umgibt eine Mischung aus Nicht haben wollen Wehmut,<br />
Werde ich es ueberleben Angst<br />
Und ich mach mir in die Hose Vorfreude.<br />
Im Overhedbin (diesem Fach im Flugzeug, wo nie eine Tasche reipasst) Ruht mein Handgepaeck,(zuvor entleert, bis auf den Lonely Planet ­,um es<br />
authentischer zu gestalten).  Alle 5 Minuten wired es allerdings erneut<br />
nachgefuellt. Champagner, Schkolade Nuesse. Und die restlche<br />
Flugzeugausstattung. Survival Kit fuer die alleinreisende Dame!<br />
Am liebsten wuerde ich meinen Sitznachbarn auf 14 B um den Hals fallen, und<br />
ihn fragen, ob wohl alles gut wird. Doch dieser Herr ist vertieft in klassische<br />
Musik und un muy difficil Sudoku. Ausserdem ist er sehr alt, und ich koennte<br />
einen Herzinfarkt provozieren. Wie auch immer, ich spreche eh kein<br />
italienisch.<br />
Leider ist Djaafar im Moment nicht der nicht der richtige Ansprechpartner, wenn es um Aengste und<br />
Sorgen geht, dafuer ist er umso besser, wenn es um Shopping und Maenner geht.<span>  </span>Ich werde es noch eines Tages schaffen, fuer jede Situation den richtigen<br />
Menschen zu haben. Dann gibt es auch nie Stress.<br />
Wie wurden wohl all die langweigen Mitreisenden reagieren, wenn ich jetzt<br />
meine Kopfhoerer gegen die PA halten wurde und die ganze Boeing 747 mit Kate<br />
Nash erfuellt werden wuerde. „I can be lone yeah, I can watch a sunset on my own, I can be alone yeah“ </span><span style="font-size:8.5pt;color:black;font-family:Verdana;">Doch die Purserette draengt sich gegen das Mikrofon der PA und verkündet: „Meine Damen und Herren bitte schalten sie nun alle elektronischen Geraete aus, wir Landen in Kuerze in Buenos Aires“</span><span style="font-size:8.5pt;color:black;font-family:Verdana;">Aaaaaahhhh</span></p>
]]></content:encoded>
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