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	<title>pr-strategie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/pr-strategie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "pr-strategie"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 00:12:06 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Trust Barometer 2008: Vertrauensselige Jugend und Kommunikation in Happen]]></title>
<link>http://thomaspleil.wordpress.com/2008/01/23/trust-barometer-2008-vertrauensselige-jugend-und-kommunikation-in-happen/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 15:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern hat die PR-Agentur Edelman Ergebnisse ihrer jährlichen Studie &#8220;Trust Barometer&#8221;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat die PR-Agentur Edelman Ergebnisse ihrer jährlichen Studie "<a href="http://www.edelman.com/trust/2008/">Trust Barometer</a>" vorgestellt. Mit einigem<a href="http://www.google.de/blogsearch?hl=de&#38;oe=UTF-8&#38;cat=gwd%2FTop&#38;sourceid=mozilla-search&#38;num=50&#38;edition=de&#38;safe=off&#38;ie=UTF-8&#38;scoring=d&#38;q=Edelman+trust+barometer&#38;btnG=Blogs+durchsuchen&#38;lr="> Blog-Buzz</a> weltweit. Aber bisher noch kein deutsches Posting (bin ich wirklich Erster?). Wenn ich mir die Informationspolitik der Agentur anschaue, verstehe ich die Zurückhaltung. Aber dazu später. Erst ein paar  Ergebnisse: Jüngere Befragte vertrauen Institutionen (also auch Unternehmen) eher als ältere, und das Vertrauen in NGOs ist in Europa nach wie vor größer als in Unternehmen.</p>
<p>Traditionell werden für die Studie so genannte Meinungsbildner in 18 Ländern befragt. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie sich das Vertrauen in Institutionen verändert. Bereits in der 2007er Studie hatte sich gezeigt, dass "a person like me" - also Peers - das höchste Vertrauen genießen. Hieraus lässt sich eine hohe Bedeutung von Word of Mouth-Kommunikation ableiten. In der aktuellen Befragung wurde nun ermittelt, dass 85 Prozent der Befragten sowohl positive Erfahrungen mit Unternehmen wie auch negative weitergeben und diskutieren. Die Bereitschaft, als Multiplikator zu wirken, scheint also da zu sein (fragt sich nur, zu welchen Themen und unter welchen Bedingungen).</p>
<p>Übrigens bringt die Befragung keine guten Nachrichten für Werber: Nur 20 Prozent der Befragten vertrauen Werbung.  Wobei man wahrscheinlich einschränken müsste, dass das Selbstaussagen der Befragten sind. Ob das mit der tatsächlichen emotionalen Wirkung guter Werbung übereinstimmt, ist damit noch nicht gesagt.</p>
<p>Etwas erstaunt hat mich die Kommunikationspolitik von Edelman, die mir doch häppchenhaft vorkommt: So wurden gestern wohl nur erste Ergebnisse vorgestellt. Gefunden habe ich eine <a href="http://www.edelman.com/news/ShowOne.asp?ID=175">Presseinfo</a> und zwei Microsites (<a href="http://www.edelman.com/trust/2008">hier</a> und <a href="http://www.edelman.co.uk/trustbarometer/">dort</a>), die offenbar von unterschiedlichen Landesgesellschaften verantwortet werden (ich bin dennoch verwirrt). Sogar einen eigenen <a href="http://de.youtube.com/TrustBarometer">YouTube-Kanal</a> gibt es. Und auch Twitter wird als Kommunikationskanal genutzt (<a href="http://twitter.com/simoncollister">hier</a> und <a href="http://twitter.com/davidbrain">da</a>), und ja: <a href="http://www.chatteringclass.co.uk/">gebloggt</a> wird auch. Doch trotz all dieser Kommunikationskanäle: Where is the beef? Oder konkreter: Wo ist sind die sonst immer öffentlichen Präsentationen bzw. wo ist der Download der Studie? Beim dritten Hinschauen entdecke ich den kleinen Hinweis:</p>
<blockquote><p>"The full report will be available on February 11, 2008."</p></blockquote>
<p>Ich verstehe diese Strategie nicht. Haben die Journalisten, die die Pressekonferenz besucht haben, die Studie auch nicht erhalten? Und kann ich in der Welt der Onlinekommunikation alle Kanäle öffnen, aber darin nur den Teaser liefern? Gut, wer sich eine dreiviertel Stunde Zeit nimmt, kann über die YouTube-Videos sicher noch ein paar interessante Details zur Studie erfahren. Aber sorry, diese Zeit habe ich nicht. Und auch keine Lust, erst darauf zu warten, bis in zwei Wochen alles zur Verfügung steht.</p>
<p>Nachtrag: Vielleicht bin ich ein bisschen tappig heute. Beim dritten Aufrufen der <a href="http://www.edelman.co.uk/trustbarometer/">UK-Microsite</a> entdecke ich, dass das Aufmacherbild mit einer pdf verlinkt ist, in der eine<a href="http://www.edelman.co.uk/trustbarometer/files/trust-barometer-key-findings.pdf"> Zusammenfassung </a>der Ergebnisse steckt. Usability?</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Müllberge: Warum Neapel nicht Palermo ist]]></title>
<link>http://homosociologicus.wordpress.com/2008/01/07/mullberge-warum-neapel-nicht-palermo-ist/</link>
<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 22:45:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>martinbooker</dc:creator>
<guid>http://homosociologicus.wordpress.com/2008/01/07/mullberge-warum-neapel-nicht-palermo-ist/</guid>
<description><![CDATA[Posted by Martin Booker © 2008
Die Müllberge von Neapel gibt es schon lange. Seit die Bewohner sie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>Posted by Martin Booker © 2008</i></p>
<p>Die Müllberge von Neapel gibt es schon lange. Seit die Bewohner sie aber öfter mal in Brand stecken und sich inzwischen sogar die italienische Regierung eingeschaltet hat, haben sie es auch hierzulande in die Hauptnachrichten geschafft. Der Schuldige ist schnell benannt: Es ist die Camorra, die örtliche Verbrecherorganisation, die gerne mal die Müllgebühren kassiert, sich aber nicht um dessen Abtransport kümmert. Dass ganz Süditalien in der Hand solcher Organisationen ist, weiss inzwischen auch jedes Kind. In Neapel die Camorra, in Kalabrien die 'Ndrangheta, auf Sizilien die Mafia. Was aber sind die Unterschiede dieser Organisationen? Warum gibt es in Neapel Müllberge, in Palermo jedoch nicht? <!--more--></p>
<p>Max Weber ist immer für die Wertfreiheit der Soziologie eingetreten. Dies will ich in den  folgenden Zeilen konsequent umsetzen.</p>
<p>Camorra und Mafia haben vor allem eines gemeinsam: Sie sind Wirtschaftsunternehmen, die ausserhalb der offiziellen Wirtschaft und ihren sog. Gesetzen agieren. Beide handeln weltweit mit Drogen und Müll, beide haben in ihren Stammgebieten und darüber hinaus (beispielsweise in Deutschland) ein Netzwerk von Patronen und Klienten, die rege Austauschbeziehungen von Schutzgeld und Schutzleistungen unterhalten. Um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, werden weitere Klienten aus dem Staatsapparat angeworben. Insbesondere die italienische Politik und Justiz profitieren durch Zusatzeinkommen von den Erträgen der Organisationen und machen im Gegenzug den reibungslosen Betriebsablauf möglich.</p>
<p>Neben Unterschieden im Organisationsgrad und den Tätigkeitsbereichen von Mafia und Camorra, offenbart sich unter dem Schmutzmantel der Müllberge vor allem eine unterschiedliche PR-Strategie der beiden Unternehmen. Denn während die Mafia gelernt hat, dass sie die Unterstützung der Bevölkerung braucht, scheint sich die Weisheit bei den Machern in Neapel (noch) nicht durchgesetzt zu haben.</p>
<p>Auch die Mafia hatte ihre Öffentlichkeitskrisen. Insbesondere durch die Mafiakriege der 80er Jahre, in denen sich verfeindete Clans in Palermo in aller Öffentlichkeit über den Haufen schossen und gelegentlich auch unschuldige Zivilisten mitnahmen, traten hier Lerneffekte ein. Die palermitische Öffentlichkeit wandte sich gegen die nicht gerade heimlichen Herrscher ihrer Stadt und verweigerte zunehmend die Kooperation. Vielmehr wurde seit den 80er Jahren die Marktmacht der Mafia sogar etwas eingedämmt. Seitdem hält sich das Unternehmen auch eher im Hintergrund. Man versucht, die Menschen nicht gegen sich aufzubringen und agiert lieber im Verborgenen.</p>
<p>Die Camorra hingegen verfolgt keine besonders geschickte PR-Strategie. Vielmehr bringt sie mit ihrer kurzfristigen Geschäftstaktik die Bevölkerung in ihrem Stammland gegen sich auf. Die Neapolitaner wenden sich gegen die Camorra und verlangen vom Staat, ihr Einhalt zu gebieten. Wie weit die Aktionen des Staates gehen werden, ist eine offene Frage. Immerhin dürfte die Camorra genügend Geschäftsverbindungen mit Polizei und Justiz unterhalten, um allzu drastische Maßnahmen unterbinden zu können. Andererseits hat Prodi die Müllberge zur Chefsache erklärt. Wer weiss, vielleicht wird sich diese verfehlte PR-Strategie als Anfang vom Ende des traditionsreichen Großunternehmens erweisen.</p>
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