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	<title>pr-krise &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/pr-krise/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "pr-krise"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 17:31:16 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[US-Handelshaus Target redet nicht mit Bloggern und schafft sich seine Krise ]]></title>
<link>http://thomaspleil.wordpress.com/?p=579</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 08:39:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
<guid>http://thomaspleil.de.wordpress.com/2008/01/30/us-handelshaus-target-redet-nicht-mit-bloggern-und-schafft-sich-seine-krise/</guid>
<description><![CDATA[Zoff mit Bloggern: Die US-Handelskette Target tut sich schwer mit dem Dialog - zumindest fertigt sie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://thomaspleil.wordpress.com/files/2008/01/targetthumbnail.jpg" title="Target"><img src="http://thomaspleil.wordpress.com/files/2008/01/targetthumbnail.jpg" alt="Target-Werbung" align="left" hspace="15" /></a>Zoff mit Bloggern: Die US-Handelskette <a href="http://www.target.com/">Target</a> tut sich schwer mit dem Dialog - zumindest fertigt sie Blogger ab. "Wir reden nur mit traditionellen Medien", erfuhr eine Bloggerin, die sich über eine Target-Anzeige geärgert hatte, von einer Pressesprecherin. Nicht überraschend, dass die Bloggerin jetzt erst recht sauer ist und das Thema nicht nur in <a href="http://blogsearch.google.com/blogsearch?q=target+blogger&#38;btnG=Search+Blogs">Blogs</a>, sondern in Windeseile auch von Medien wie der <a href="http://www.nytimes.com/2008/01/28/business/media/28target.html?_r=3&#38;scp=2&#38;sq=target&#38;st=nyt&#38;oref=slogin&#38;oref=slogin&#38;oref=slogin">New York Times</a> aufgegriffen wurde.</p>
<p>Hintergrund der Geschichte: Amy Jussel betreibt ein <a href="http://shapingyouth.org/">Weblog</a>, in dem sie sich mit der Wirkung von Marketing auf Kinder beschäftigt. Von der Pressestelle des Unternehmens wollte sie eine Stellungnahme zu einer Anzeige, die Jussel als herabwürdigend für Frauen empfindet: Darin liegt eine Frau auf dem Target-Logo (einer Zielscheibe) und streckt alle Viere von sich - die Genitalien genau im Mittelpunkt. Herabwürdigend? Oder nur ein lustiges Bild eines Schneeengels?</p>
<p>Wie auch immer. Die Abfuhr der Pressestelle an die Bloggerin führt zu grundsätzlichen Fragen:</p>
<ul>
<li>Es zeigt sich einmal mehr, wie schnell im Web öffentliche Krisen entstehen können, die auch rasch Einzug in klassische Medien halten können.</li>
<li>Pressestellen sollten längst darauf vorbereitet sein, dass bei ihnen nicht nur Journalisten anrufen, sondern möglicherweise auch Blogger.</li>
<li>Und sie sollten im Vorfeld klären, wie sie damit umgehen.</li>
</ul>
<p>Nebenbei: Es ist ja schon seltsam, dass auf der einen Seite viele PR-Leute gern Blogger pitchen möchten, auf der anderen Seite Anfragen von Bloggern geblockt werden.  Gut, Target hat vielleicht noch nie Blogger aktiv angesprochen. Doch generell muss man sich im Klaren darüber sein, dass Blogger Relations nicht nur nur meint, Bloggern eine hübsche Meldung zu schicken oder sie mit dem eigenen Corporate Blog anzusprechen, sondern ihnen ggf. auch Rede und Antwort zu stehen.</p>
<p>Ich denke, Unternehmen sollten sich da nicht zieren. PR ist doch schon immer mehr als Pressearbeit, sondern das Management von Kommunikation mit relevanten Bezugsgruppen. Und dazu gehört nun mal ein Blogger, der sich an ein Unternehmen wendet. Und es hilft auch nicht, Unterscheidungen zu treffen zwischen "wichtigen" und "unwichtigen" Bloggern. Wie bei den Medien muss dann der Grundsatz der Gleichbehandlung gelten. Natürlich werden viele Pressesprecher stöhnen und erklären, sie seien so schon überlastet. Für die meisten Firmen würde ich da aber Entwarnung geben: So häufig rufen Blogger gar nicht an. Und der Aufwand, einem Blogger ein Interview zu geben, ist zehnmal geringer, als hinterher mit einer möglichen Krise umzugehen. Sollten sich in Zukunft bei einem großen Unternehmen viele Blogger melden, müsste wohl eine Stelle für Online Conversations geschaffen werden. Auch kein Beinbruch. Abgesehen davon: Schon immer gibt es auf Corporate Websites Kontaktformulare bzw.  Kommunikationskanäle für alle Besucher der Site. Solche Anfragen mussten doch auch schon immer beantwortet werden, oder?</p>
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</item>

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