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	<title>plattenfirmen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/plattenfirmen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "plattenfirmen"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 06:42:58 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Die Musikindustrie stirbt trotz Radiohead allein]]></title>
<link>http://kupillas.wordpress.com/?p=478</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 23:36:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jens Kupillas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jüngst ist heraus gekommen, dass der große Marketing-Gag zu Radioheads überbewerteten Album In Ra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/kultur/arti2288508/Selbst_kostenlose_Musik_wird_nur_noch_geklaut.html" target="_blank">Jüngst</a> ist heraus gekommen, dass der große Marketing-Gag zu <a href="http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&#38;sql=11:fxfoxql5ld6e">Radioheads</a> überbewerteten Album <a href="http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&#38;sql=10:0zfuxz8hldde">In Rainbows</a>, wie so oft bei Marketingmaßnahmen, ein totaler Flop gewesen sein soll. Die britische Gruppe hatte schon im Oktober 2007 zur Promotion ihres Ende 2007 erscheinenden Albums die Aufnahmen auf ihrer Website zum Download in schlechterer Audioqualität und ohne Booklet angeboten. Als Gegenleistung wurde um eine im Ermessen des Nutzers liegende Spende gebeten.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1338850/Mehrheit_lud_Radiohead_im_Internet_umsonst_runter.html">Später</a> ist dann allerdings an die Öffentlichkeit gekommen, dass erstaunlich wenigen Menschen Radioheads Musik eine Spende wert war. Nun teilte zu allem Überfluss auch noch die <a href="http://www.mcps-prs-alliance.co.uk/Pages/default.aspx">Mechanical Copyright Protection Society</a> mit, dass sich die Nutzer In Rainbows häufiger von nicht subventionierten Tauschbörsen herunterluden, als von der offiziellen Radiohead-Website. Ob dieses Verhalten nun illegal war oder nicht, müssen wohl die Anwälte später entscheiden.</p>
<p>Das Ergebnis der Studie offenbart jedoch wieder einmal ein Paradoxon der modernen Kulturindustrie. Im Gegensatz zum Büchermarkt, indem immer mehr Menschen der westlichen Hemisphäre Bücher kaufen, im Gegenzug dazu aber immer weniger lesen, scheinen sich immer mehr potenzielle Konsumenten für Musik zu interessieren, allerdings ohne die Bereitschaft in die konservierten Kommerzprodukte zu investieren. Die Konzertsäle von alternden Rockstars sind allerdings auch trotz der zum Teil unverschämten Eintrittspreisen meistens prall gefüllt, der Merchandisingabsatz läuft gut und Musik-Internetportale und Tauschbörsen verzeichnen nicht mehr zu erfassende Zugriffszahlen.</p>
<p>Ob nun durch Musikpiraterie im Internet, einer generelle Marktsättigung, das Versagen des Hit-orientierten Geschäftsmodells, die Veränderung der Konsum- und Lebensgewohnheiten oder einfach nur das Nachlassen der musikalischen Qualität: Die Ursachen, warum sich die Umsätze der Tonträgerindustrie in den letzten Jahren fast halbiert haben (Im Klartext: Es kaufen heute nur noch etwa die Hälfte der Menschen CDs und Platten wie zum Ende der 1990er Jahre!) sind sicher so viele, wie es MySpace-Profile gibt.</p>
<p>Sie führen allerdings zu einem ästhetischen und existenziellen Problem für die Zukunft der kommerziellen Musikverbreitung. Denn die Illusion, dass all die Computerkids da draußen mit ihren Laptops ähnlich qualitativ hochwertige Musik kreieren, entdecken und vermarkten können, wie es eigentlich nur gut ausgebildete Tontechniker und finanzstarke Plattenfirmen vermögen, ist ein fataler Irrtum. So sehr es für den Einzelnen von großem Vorteil zu sein scheint; so sehr ist das Nachlassen der Musikqualität seit Mitte der 1990er auch eine subjektive Bestätigung der aufweichenden Arbeitsteilung in der Musiklandschaft.</p>
<p class="MsoNormal">Gute Musik ist aber sicherlich genug vorhanden, so dass ein Menschenleben bei weitem nicht mehr ausreicht, dies alles hinreichend zu rezipieren. Also auch wenn jede neue Epoche ihre eigene Kunst und Kultur wirklich erfordern sollte; der Bedarf an neuen Liedern ist objektiv betrachtet jedoch eher gering.</p>
<p>Den Musikmanagern bleibt zur Rettung da wohl nur noch übrig neue Wege zu gehen und auch unerschlossene Bereiche vollständig zu kommerzialisieren. Der noch schwach wachsende Klassikmarkt hat gezeigt, wo noch Kapital in der Musik drin stecken kann. Denn wenn die Kids kein Geld mehr bereit sind für Musik auszugeben, ältere Semester, die noch anders sozialisiert worden sind, sind es unter Umständen vielleicht schon. Die logische Konsequenz daraus wäre Musik eher für ältere Zielgruppen zu machen und zu veröffentlichen. Denn diese haben in der Regel noch eher das nötige Geld über und sind bereit dieses auch für überteuerte Tonträger auszugeben.</p>
<p>Eine der positivsten Begleiterscheinungen dürfte neben der weltweiten Verfügbarkeit von Musik und deren artverwandte Informationen sicherlich die Tatsache sein, dass die Menschen in Zukunft nicht mehr vordergründig Musik machen können um schnell reich, berühmt und sexy zu werden, sondern weil es ihnen wirklich um die Musik an sich geht.</p>
<p>Das Marketingkonzept zu In Rainbows, was nur für eine etablierte und über Jahrzehnte von der Musikindustrie aufgebaute Band wie Radiohead möglich war, scheint jedoch trotzdem ein voller Erfolg gewesen zu sein. Die Platte stieg Anfang 2008 in vielen Ländern direkt auf Platz 1 in die Charts ein. Radiohead, eine Band, die wie kaum eine andere von der finanziellen und infrastrukturellen Macht der Plattenfirmen profitiert hatte, dürfte dies sicherlich weniger tangieren. Denn deren existenzielle Schäfchen sind schon lange im trockenen Dock der gesicherten Alterfürsorge.</p>
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<title><![CDATA[Plattenfirmen sind deppert - Tom Albrecht wünscht "Schönen Tag" !]]></title>
<link>http://gutenachrichtenreporter.wordpress.com/?p=163</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:00:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>newmoneyberlin</dc:creator>
<guid>http://gutenachrichtenreporter.wordpress.com/?p=163</guid>
<description><![CDATA[Georg findet die Nachricht:
Nach längerer Zeit möchte ich auch mal wieder was Positives berichten.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Georg findet die Nachricht:</p>
<p>Nach längerer Zeit möchte ich auch mal wieder was Positives berichten. Meine Managerin hat mir heute den Song "Terroranschlag" von Tom Albrecht, einem 25 jährigen Songwriter, vorgespielt. In dem Song geht es um den Medienterror, die täglichen Nachrichten und was diese in unseren Köpfen anrichten. Also auch ganz passend zu diesem Blog hier, der ja das Gegenteil von "Nachrichtenterror" darstellt. Wirklich ein toller Song.</p>
<p>ABER: Was sich mir im Anschluss offenbarte, war noch viel besser als dieser Song. ich schaute nämlich auf die Website des Künstlers und wurde erstmal mit einem schönen Anschreiben empfangen. Darin beschreibt der Künstler seine Situation, und die ist wieder mal bezeichnend für unser renditeorientiertes Gesellschaftssystem: Tom Albrecht wurde von der Plattenfirma nach wenig erfolgreichen Plattenverkäufen relativ schnell fallen gelassen, die bereits geplante Tour fiel ins Wasser und die Karriere wurde jäh beenedet.  -</p>
<p>Und wie geht Tom Albrecht mit dieser frustrierenden Situation um? Positiv! Er wünscht erstmal einen "schönen Tag", mit dem gleichnamigen Song. Was für ein grandioses Lied. Ich möchte es hier also einfach allen zur Erbauung empfehlen. Hört es Euch an! So muss es sein: Egal was ist und wie beschissen es läuft, egal: Wünsche einen schönen Tag!</p>
<p>Das wunderbare Lied passt einfach hierher, weil es kritisch und doch positiv ist und Freude und Mut macht. Auf seiner Website <span style="font-size:x-small;font-family:Arial;color:navy;"><span style="font-size:10pt;"><a href="http://www.tomalbrecht.de/cms/index.php?id=69">http://www.tomalbrecht.</a></span></span> findet ihr ausserdem noch ein klasse Video über Tom und Details, was da mit seiner Karriere und den schnöden Plattenfirmen so abgegangen ist. Auch unbedingt ansehen! <span style="font-size:x-small;font-family:Arial;color:navy;"><span style="font-size:10pt;"><a href="http://www.tomalbrecht.de/cms/index.php?id=69">http://www.tomalbrecht.de/cms/index.php?id=69</a> </span></span></p>
<p><strong>Also, ich bin mir ganz sicher. Tom Albrecht denkt positiv und lässt sich nicht unterkriegen...wir werden ihn wiedersehen und hören! Und das wird schön!</strong></p>
<p><strong>Das Lied "Schönen Tag", kann man auch hier hören: http://www.myspace.com/tomalbrecht</strong></p>
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