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	<title>partnerborsen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/partnerborsen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "partnerborsen"</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 20:08:59 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Dein Profil auf gayromeo.de (042)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=290</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 22:46:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Don Disco
Man ist, was man angibt zu sein. Vor allem im Internet. Und das Internet ist so eine u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#999999;">von Don Disco</span></p>
<p align="justify"><a href="http://marcalexanderskibowski.files.wordpress.com/2008/08/tomselleck2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-972" src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/08/tomselleck2.jpg?w=75" alt="" width="75" height="96" /></a><span style="color:#000000;">Man ist, was man angibt zu sein. Vor allem im Internet. Und das Internet ist so eine unpräzise Wildbahn oder lyrisch ausgedrückt: die offene Form einer geschlossenen Anstalt. Mit virtuellen Profilen gefüllt, die das Wesen, die den Charakter und Gemütsanlage ihrer Besitzer offenbaren, ihn im Grunde verraten. Lassen Sie uns eines vorab nicht vergessen: es lässt sich im Leben aus jeder verlorenen Situation mit Dreistigkeit noch etwas herausschlagen. Und zweitens: Es tut gut zu lernen, sein Herz nicht an die Dinge zu hängen. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Man ist, was man angibt zu sein. Das standardisierte Angabeverfahren zur virtuellen Persönlichkeit bietet Beobachtern auf gayromeo.de eine erste Schicht offenkundiger, persönlicher Eigenschaften - Angaben - wahr oder unwahr - zum <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/das-schwache-geschlecht/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">Sexualverhalten</span></strong></a> (aktiv, passiv, Safer Sex), der Gesundheit (Raucher), Fetischen oder der eigene Charakter (Pedant, Chaot) kann für jedweden Interessenten jeden Alters, vom Besitzer skizziert und für den potentiellen künftigen <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/wer-nichts-weis-liebt-nichts/" target="_self"><strong><span style="color:#ff0000;">Partner festgehalten</span></strong></a> werden. <em>I miss you, but I haven’t met you yet. </em> </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Nahezu keiner, der sich als Bi- oder Homosexueller bekennt und Kontakte knüpfen möchte, kommt ohne <em>eine ausgewählte</em> Eigenschaft. Oder zumindest gibt es ihn selten: den <em>Mann ohne Eigenschaften</em>. Und gerade in virtuellen Flirtzonen gilt: <em>keine</em> Angabe ist selbstverständlich auch eine Angabe. Ein Gentleman genießt und schweigt und ist sich seiner qualitativen Eigenschaften sicher. Er lässt sich nicht auf das Niveau eines Tuchhändlers hinab. Aber auch für den Betrachter lässt sich festhalten: </span><span style="color:#000000;"><em>Du bist was Du klickst</em> (oder liest). Das versaute <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/05/die-herabwurdigung-des-eigenen/" target="_self"><strong><span style="color:#ff0000;">Opfer Deiner Triebe</span></strong></a>? Einsam? Krank? Nein, einfach auf der Suche. Ziellos? Werd beim Wünschen einfach genauer.<br />
</span>
</p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Von wenigen Ausnahmen abgesehen, werden, um die multimediale Parallelidentität gemäß der eigenen Absichten zu vervollständigen, Bilder eingepflegt. Manche der virtuellen Schauwerbegestalter schmücken das virtuelle Eigenheim statt mit Selbstportraits, mit den Abbildungen ihrer “Liebsten”: oft sind es Schwulen-Ikonen, Götzenbilder wie die Pop-Lokomotive Minogue oder Königin Madonna, die in der homosexuellen Gesellschaft die Aufmerksamkeit genießen, die sich die Profilinhaber selbst erträumen. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Oder es sind diejenigen <em>Objekte</em>, denen die Profilbewohner selbst ihre eigene Aufmerksamkeit spenden: Katzen, Hunde, Tiere mit Kuschelfell, seltene Insekten und das, was der Volksmund, häufig aus einem angstvollen Desinteresse heraus, <em>Fetisch</em> schimpft - eine überdurchschnittliche Zuneigung und emotionale Reaktionsfreude gegenüber Sneakern, Socken, Leder, Lycra, Waffen und das was jeder andere Bürger auch, sich gemeinhin bei Beate Uhse besorgt: Spielzeug. Der Brückenschlag zwischen Alltagskultur und Pornographie gelingt hier durch das eigene Gedankenspiel. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Wer bei gayromeo.de neben wirklichem Humor, intelligenter Unverschämtheit und charmanter Penetranz auch noch Phantasie besitzt, kommt seinem Ziel, der Zerstreuung, hier sehr nahe. Weniger ist damit irgendein Sittenverfall gemeint, noch die sexuelle Befreiung, und Moral hat hier nur unter den homosexuellen Sekretärinnen-Typen, den <em>so genannten Zicken</em> einen Wert. Letztere verraten sich durch ihre Ungeduld gegenüber allem, insbesondere Antworten auf Short-Messages. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Wer hier phantasieren möchte, der findet für seine Vorstellungen auch die entsprechenden Bilder. <em>You’ve gotta have rain to have a rainbow, you’ve gotta have dick to have a dick in your mouth </em>(the moldy peaches)<em>. </em>Wer sich gayromeo.de zu sehr zu Herzen nimmt, gelangt schnell in emotionale Ausnahmezustände oder ins virtuelle Abseits. Die Gabe sich selbst nicht zu ernst zu nehmen bringt einem hier erst das Tittytainment - den ganz großen Spaß. Natürlich kann man hier die große Liebe entdecken. Aber mit diesem Vorwand sollte man sich der Gemeinschaft von Hühnerherzen nicht nähern. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Vor der persönlichen Kontaktaufnahme strecken sich Betrachtern - wie im Leben auch - die Lebensbilder maskuliner Brüste, Nippel in der Frontale, Ärsche, Füße, prall gefüllte Unterhosen, Windeln im Dreiviertelprofil und errigierte Glieder entgegen. Ein Universum darstellender rasierter und unrasierter Künste. Die reizvolle Identität ist hier selten von tiefer Gesinnung. Täglich werden die Schaufenster neu dekoriert. Das ist Konsum pur. Missfällig ob der eigenen Sucht sich nicht loseisen zu können und ergebnislos Stunden in Bilderwelten zu baden, nennen manche, das für Homosexuelle vorgesehene Panoptikum auch <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/02/10/selbstdesign/" target="_self"><strong><span style="color:#ff0000;"><em>Fleischtheke</em>.</span></strong></a> Man sagt hier was man denkt (auch wenn man es gar nicht so meint). Das einem die Ehrlichkeit eines anderen nicht in jedem Moment des Lebens Vergnügen bereitet, darauf muss man hier vorbereitet sein, entspricht man nicht den gängigen Schönheitsidealen der <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/03/07/jugendliche-fur-werbung-sensibilisieren/" target="_self"><strong><span style="color:#ff0000;">Bravo</span></strong></a>-Mittelstreckenboys. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Die museumsgleiche Begehung der virtuellen Privaträume steht allen Usern, zumindest auf gayromeo.de kostenfrei offen. Der Eintritt Fremder in das virtuelle Wohnzimmer wird für normal erwartet - manchmal sehnsüchtig (auf jeden Schritt folgen Reaktionen - “danke das Du mein Profil angeschaut hast”), hoffnungsvoll oder von wenigen, von ihrem Büroalltag Gelangweilten, dient der Gang durch das blaue Einwohnermeldeamt wohl zur Belustigung und zum Zeitvertreib bis zum Feierabend. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Wer mit Reizen geizt, macht sich der Hässlichkeit verdächtig oder erweckt das Desinteresse. Andere legen sich durch zielgruppenorientierte Profil-Headlines, durch Zitate von Shakespeare bis Nena oder eine punktuelle, doch aussagekräftige Bildsprache auf einen angestrebten Interessentenkreis fest. Nahezu jeder spielt seine Rolle. Nur wenige gut. Viele Wundern sich dennoch über die ausgelösten Reaktionen - “alle wollen hier nur Sex!” </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Die Motive der Mühen individueller Profil-Gestaltung sind diverse. Meistens für das <em>erfahrene</em> Auge des lebensweisen Beobachters erkennbar. Erfahrene Kontakter können Illusionen und Betrüger an dieser Börse nichts anhaben. Eine goldene Regel scheint zudem: <em>Man kriegt was man gibt</em>. Für manche Grund aufkommender Depressionen - sie haben nichts zu geben, außer Einsamkeit. </span></p>
<p align="justify"><span style="color:#000000;">Die Profil-Headlines und -texte erläutern gemeinhin das Wesen und die geistige Position oder Prostitution der virtuell sich präsentierenden Figurinen. Bürgerlich-konventionelle Treueschwüre wechseln sich hier ab mit Lobeshymnen auf die selige Zweisamkeit oder entsprechende Partnerschaften, offene Beziehungen und Gruppen. Ich suche <em>nix</em>, doch ohne <em>Pic(ture)</em> keine Antwort. Man liest von der <em>Enge</em> und der Einsamkeit gelebter Zweisamkeit - der Blick auf die Schwächen und Stärken, die Überlegungen und teils ziellosen Wünsche mancher Akteure liegen zur intensiven Betrachtung aller frei. Ganze Kataloge persönlicher Vorlieben und konkreter Antiphatien sind zum Fernstudium aufgeschlagen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Singles in Auerbach finden]]></title>
<link>http://flirtblog4711.wordpress.com/2008/01/10/singles-in-auerbach-finden/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 20:18:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Partysahne</dc:creator>
<guid>http://flirtblog4711.de.wordpress.com/2008/01/10/singles-in-auerbach-finden/</guid>
<description><![CDATA[Gerade in den ländlichen Regionen hat man es schwer, die richtige Frau oder den richtigen Mann zu f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in den ländlichen Regionen hat man es schwer, die richtige Frau oder den richtigen Mann zu finden.</p>
<p>Das liegt zum einen daran, dass man auf der Straße nur die "üblichen Verdächtigen", und immer gleichen Leute trifft. Zum anderen daran, dass die Leute immer wieder an die gleichen Orte gehen und es so nur Zufall ist, mal andere Leute zu treffen.</p>
<p>Doch, was auf der Straße unmöglich aussieht, ist über das Internet spielend einfach. Einfach reinschauen, bei der richtigen Singlebörse anmelden, Leute suchen und schon ist man am Ziel. Und natürlich kann man auch mal über den Horizont hinaus schauen. Denn wer würde für die Traumfrau oder den Traummann nicht auch ein paar Kilometer weit fahren oder einen Umzug auf sich nehmen. Wer schon lange sucht, der ist bereit, einiges in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Dort kann man auch mal rüber nach Auerbach schauen, oder gar bis Adelsheim und Ravenstein Ausschau halten.</p>
<p>Denn Singles gibt es hier wie da - meistens mehr als man denkt.</p>
<p>Sogar <a href="http://hagenbach-singles.tfc4m.de" title="Singles in Hagenbach">Singles aus Hagenbach</a> sind keine Seltenheit :)</p>
<p>Also ab auf die <a href="http://auerbach-singles.tfc4m.de" title="Singlesbörsen Übersichtsseite Auerbach">Singlebörsen-Übersicht für Auerbach</a>, die richtige Singlebörse finden und sich einfach anmelden!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fake out - Date oder Fake?]]></title>
<link>http://schwulescheisse.wordpress.com/2007/09/07/fake-out-date-oder-fake/</link>
<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 10:33:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
<guid>http://schwulescheisse.de.wordpress.com/2007/09/07/fake-out-date-oder-fake/</guid>
<description><![CDATA[
Mann will allein sein - unter Männern. Das Ziel: Suche Mann mit Profil. Nicht ausschließlich such]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://schwulescheisse.wordpress.com/files/2007/09/00deep-throat.jpg" alt="00deep-throat.jpg" align="absmiddle" /></p>
<p>Mann will allein sein - unter Männern. Das Ziel: <i>Suche Mann mit Profil</i>. Nicht ausschließlich suchen Einsame, manchmal auch Zweisame den maßgeschneiderten Sex - gesucht wird der generelle Austausch  und die geistige, körperliche, nicht selten emotionale Intensität, die mit der Investition von Zeit, Gefühl oder Geld herbeigeführt wird. Wo der Erfolg nicht einsetzt, <i>erfindet</i> man. Manchmal auch Männer. Häufig Profilangaben. Muss damit zu tun haben, dass wir alle ein bisschen oberflächlich sind.</p>
<p><i>On the Internet, nobody knows you're a dog.</i> Welche Profile auf Singlebörsen Fake sind, wer welcher der Teilnehmer versucht ist, zur eigenen Unterhaltung Emotionen anderer zu binden oder we<i>r</i> statt mit realer Identität mit optischen Täuschungen den potentiellen Onlineflirt zu inszenieren versucht, bleibt auch nach der Offenbarung der Trugbilder oftmals ein Rätsel. Wer einen Faker demaskiert, für den wird er wieder unsichtbar. Denn die im Dunkeln sieht man nicht.</p>
<p>Manche wissen in etwa, eher niemand genau, woran man einen Faker erkennt. Nahezu jeder geht selbstsicher in der Annahme, selber könne man nicht übervorteilt werden, sprich Unwahrheiten würde man von Vornherein erkennen. Ohne Date, dass nicht jeder zu Beginn einer neuen Flirt-Bekanntschaft vereinbart und ohne Telefonat, wird man auf dem Weg zu klarer und sicherer Erkenntnis, wenn überhaupt, nicht über den Wissens-Status des Hörensagens, hinauskommen - geglaubtes Gold und Diamanten können hier schnell zu Kupfer und Glas werden. Denn Internet-Faker gibt es auf Flirt-Börsen in zwei Versionen: zur populärsten gehören solche, die ihre Person gerne falsch beschreiben um die demnach minderwertige Ware im Angebot besser aussehen zu lassen. Und weiter gibt es jene virtuellen Profilidentitäten, die in der Realität nicht existent sind. Auf Erstere fallen wir nicht nur nahezu alle hinein sondern gehören wir genau genommen <i>fast</i> alle dazu.</p>
<p>Denn ist nicht schon Faker, wer am Bauchspeck etwas schummelt und 2 Kilo weniger angibt? Es lohnt nicht Erbsen zu zählen, aber was, wenn einer die Jahre seiner Kindheit vom Gesamtlebensalter abzieht? Oder wer statt <i>M, XXL</i> angibt, statt <i>unbehaart behaart </i>ist oder nicht <i>Single</i> ist sondern in einer Beziehung steckt? Ist ein Faker wer sich mit 34 noch <i>boy</i> nennt? Sind wir etwa alle Faker? Wahrheitsgetreue Angaben, so dass kurz vor Date noch ein paar Kleinigkeiten ins <i>rechte</i> Licht gerückt werden müssten, finden sich, glaubt man Erfahrungsberichten, offenbar selten. Fazit hier: der Mangel an Mut zur Hässlichkeit ist uns wie der Mangel an Mut zur Lücke scheinbar angeboren. Oder es mag das Ergebnis einer von Werbe- und PR-Industrie geprägten Umwelt sein, die uns zu Falschangaben anregt.</p>
<p align="justify">Faker sind kreative Cross-Media-Designer, denn wer faken kann, der besitzt Phantasie und Talent zu frisieren - selbst am Telefon nutzen manche vortrefflich aufreizendes Vokabular. Wer sich, zum Schutz vor eigener Dummheit, angeborener Blindsichtigkeit, menschlicher Triebgesteuertheit, kurz: zum Schutz der uns innewohnenden verstandesmäßigen Begriffsstutzigkeit bei Aufkommenden Trieben und Emotionen dennoch ein gewisses Auswahlraster zurecht legt, kann die Möglichkeit, phantasievollen Fakern auf den Leim zu gehen, geringfügig reduzieren. Das kleine Glück am Rande der Stadt muss das noch nicht sein. Wer beispielsweise einem echten Typen zum falschen Zeitpunkt die falsche Frage stellt, nämlich ob er ein Faker sei, der riskiert schnell die weitere Partnerschafts-Verhandlung. Die Infragestellung der eigenen Person hinterlässt in vor Sehnsucht sprühenden Chats schnell einen schalen Geschmack.</p>
<p align="justify">Es lohnt, ganz ohne sich verrückt zu machen, ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit gegenüber mancher Kleinigkeiten: Gefakte Profile erzielen häufig, da sie irgendwann demaskiert werden, keine hohe Lebenserwartung, darum sind sie - im Falle gayromeo.de's - meist neu bzw. die Profilnummern vielstellig. Denn Profilnummern werden fortlaufend vergeben.</p>
<p align="justify">Hoffnung im Generellen gibt es - auch für Blauäugige - aus folgendem Grund: In der Regel fliegt der Fake, wie erwähnt, mit der Zeit auf; spätestens nach dem Date, meist nach einem Telefonat, beim Einfordern der Telefonnummer, dem Abgleich der erhaltenen Adresse und oft nach einem Abend im Chat. Nach einem Monat oder ein paar Jahren findet der Letzte auch unfreiwillig Indizien. Schade vielleicht: verhandelt man zunächst nur virtuell, wird die gesichtslose Figur im Falle eines Fakes, einmal demaskiert, sich ein neues Gesicht suchen. Hebt man den Stein einer Assel, strebt sie ins Dunkel zurück.</p>
<p align="justify">Trotz vieler Profilaufrufe sind Faker in der <i>Community</i> selten als <i>persönlich bekannt</i> markiert. Darum pflegen Faker selbst Zweit-, Dritt- oder Viertprofile, um die erwähnten, Misstrauen erweckenden Indizien zu schmälern - alles mehr als einfach. Es drohen keinem strafrechtliche Konsequenzen. Rechtsbewusstsein und Flirtportale vertragen sich auch nur grenzwertig. Kellerasseln und Haifische genauso. In der Geschichte von Singlebörsen kam es wohl darum bereits zu manch miesen Erpressungen seitenspringender Beziehungspartner. Oder zum Missbrauch von Daten einzelner Mitglieder.</p>
<p align="justify">Faker haben - bei gayromeo.de - oft wenig <i>Freunde</i> und/ oder sind mit keinem der angebotenen Portal-Clubs verlinkt. Wohlgemerkt nur in der Regel. Auf gayromeo.de gilt jedoch Folgendes: Freundschaftsangebote genießen trotz ihres inflationären Charakters und der dramatischen Halbwertszeit in Hinsicht auf ihr Bestehen - als sei es ein ungeschriebenes Gesetz der social communities -, hohe Beliebtheit; Wer Freunde hat, ist sozial kompatibel, scheint es. Für den Faker gilt - <i>ich habe Freunde, also bin ich. </i>Und Faker wissen: wer etwas Leckeres entdeckt, der schaut auch hin.<i><br />
</i></p>
]]></content:encoded>
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