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	<title>padagogin &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/padagogin/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "padagogin"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 08:20:20 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Streit ums Butterbrot :islamisch unkorrekten Belag]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=216</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 18:30:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=216</guid>
<description><![CDATA[Streit ums Butterbrot :islamisch unkorrekten Belag

Kürzlich in einem Köln-Ehrenfelder Kindergarte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">Streit ums Butterbrot</span></span></strong><strong><span style="font-size:18pt;"> </span></strong><span style="font-size:small;"><strong><span>:</span></strong><strong><span>islamisch unkorrekten Belag</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><strong><span>Kürzlich in einem Köln-Ehrenfelder Kindergarten: Eine Mutter ohne Migrationshintergrund  wird von der Gruppenleiterin ihres Kindes zum Gespräch gebeten. </span></strong><strong><span>Gespannt, um was es sich handeln würde, erschien die Mutter zum vereinbarten Termin. Was man bloß von ihr wolle, dachte sich die besorgte Mutter?</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Die Erzieherin kam direkt zur Sache, es ginge um ihr Kind und genauer gesagt um den Belag des Butterbrotes. Zukünftig solle es die Mutter unterlassen, ihrem Nachwuchs politisch bzw. islamisch unkorrekten Belag auf’s Brot zu legen. Dies gelte insbesondere für die von ihrem Sohn so geliebte Salami-Wurst!</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Nach verdutztem Schweigen legte die Erzieherin nach: Ob sie denn nicht wisse, daß Muslime keine Nahrungsmittel, die vom Schwein ihren Ursprung haben, verzehren dürfen,</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>und daß diese sich provoziert fühlen würden, wenn einheimische Kinder Wurstwaren essen, die nicht islamkonform sind? Sie, die Erzieherin, müsse zukünftig auf Unterlassen bestehen! </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Ersatzweise empfahl die Pädagogin, Käseprodukte auf’s Pausenbrot zu legen.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Die verärgerte Mutter erwiderte: Mein Kind ißt, was ihm schmeckt, unabhängig von der Frage, ob Muslime deshalb beleidigt sein könnten!</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Da es zu keiner Einigung kam, hat sie ihr Kind aus dem Kindergarten abgemeldet.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Der Vorfall wurde der pro-Köln-Fraktion im Ehrenfelder Rathaus geschildert, und diese wird den Fall im Jugendhilfeausschuß des Rates der Stadt Köln zum Thema machen und von der Stadtverwaltung verlangen, daß sich solche Vorfälle in den Kindergärten der Stadt Köln nicht wiederholen.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Dazu sagt der Vorsitzende der Ehrenfelder pro-Köln-Fraktion, Jörg Uckermann: „Jeder kann essen, was er will, ohne vorher zu fragen ob er dadurch möglicherweise religiöse Gefühle anderer Menschen verletzt. Dies ist unser aller gutes Recht! Wehret den Anfängen - Integration setzt die Bereitschaft zur Anpassung voraus! Und zwar an unser deutschen Sitten und Gebräuche.“ </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">Übrigens: Letzte Woche mußte in der angeblich laizistischen Türkei der letzte Schweinemetzger von Istanbul schließen. Ihm wurde die Ausübung seines Gewerbes verboten, weil sie mit dem Islam nicht zu vereinbaren ist.</span></span></strong></p>
<p style="margin-bottom:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">2. Juni 2008:</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></strong><strong><a href="http://www.pro-koeln-online.de/artikel08/butterbrot.htm"><span style="font-size:small;color:#800080;font-family:Times New Roman;">http://www.pro-koeln-online.de/artikel08/butterbrot.htm</span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Zitat :</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">und daß diese sich provoziert fühlen würden, wenn einheimische Kinder Wurstwaren essen, die nicht islamkonform sind?</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span></span></strong></p>
<div><strong><span></span></strong></div>
<p><strong><span><span style="font-size:small;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Wenn es den zugewanderten Muslimen hier nicht gefällt können sie jederzeit wieder in ihre Heimat fahren.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></strong></p>
<div><strong><span></span></strong></div>
<p><strong><span><span style="font-size:small;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p> </p>
<p></span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p> </p>
<p></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sex Skandal im Jugendheim]]></title>
<link>http://worldofsoeren.wordpress.com/?p=244</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 12:47:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>worldofsoeren</dc:creator>
<guid>http://worldofsoeren.wordpress.com/?p=244</guid>
<description><![CDATA[In Schweizer Jugendheimen geht&#8217;s ja lustig zu. Da bietet eine im Heim für Schwererziehbare ar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In Schweizer Jugendheimen geht's ja lustig zu. Da bietet eine im Heim für Schwererziehbare arbeitende <a href="http://www.20min.ch/news/bern/story/24002862">Sozialpädagogin den Jugendlichen Sex für Geld an.</a> Ich meine, wenn es der persönlichen Entwicklung dient. Aber mich hätte ihr seltsames Outfit bei dem Ausflug mit den Kids in die Großstadt schon irgendwie stutzig gemacht.</p>
<p><img src="http://worldofsoeren.wordpress.com/files/2008/02/116375.jpg" alt="116375.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachklausur]]></title>
<link>http://2und40.wordpress.com/2008/01/24/nachklausur/</link>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 10:50:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>brandenburgerin</dc:creator>
<guid>http://2und40.wordpress.com/2008/01/24/nachklausur/</guid>
<description><![CDATA[Heute mal wieder eine Geschichte zu Pädagoginnen-Klischees  (ja ich hab einfach geraten und pack di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal wieder eine Geschichte zu Pädagoginnen-Klischees :D (ja ich hab einfach geraten und pack die beiden folgenden Damen in diese Schublade)</p>
<p>Ich sitze total verschlafen in der S-Bahn und hoffe meine Klausur heute wird erträglich, da bekomme ich das Gesrpäch zwischen zwei Mädels mit. Die beiden sind, wie ich, total im Klausurstress:<br />
Mädel 1:<br />
<blockquote>Hast du schon gehört, die Klausur wurde verschoben. Der Termin ist jetzt der Termin der Nachklausur. DIe Erstis hatten sich beschwert, dass der 29.2. viel zu früh ist. Jetzt schreiben wir am 4.4.</p></blockquote>
<p>Mädel 2:<br />
<blockquote>WAS? Aber das ist doch gar nicht zu früh.</p></blockquote>
<p><strong>(Wo ich in meinem jugendlichen Leichtsinn ihr sogar zustimmen muss. Obwohl ich natürlich den Klausurplan der Erstis nicht kenne, von daher nur unter Vorbehalt...)</strong></p>
<p>Mädel 1:<br />
<blockquote>Ja doch. Die haben das durchgesetzt, und nun schreiben wir die Nachklausur</p></blockquote>
<p><strong>(Achtung: hier beginnt der Denkfehler!)</strong></p>
<p>Mädel 2:<br />
<blockquote>Stimmt, dann wird die ja viel schwerer! Ich weiß gar nicht, wie wir das schaffen sollen :((</p></blockquote>
<p>So, nun mal Klartext:<br />
Bitte wie doof sind wir denn als Student denn heutzutage?? Nur weil es der Termin der Nachklausur ist, ist es noch lange keine Nachklausur, vor allem, wenn sie auf den Termin nur verschoben wird.</p>
<p>Und dann sind die Gerüchte über Nachklausuren eh viel zu überbewertet. Sicher viele Profs machen sich nen Spaß draus, die Nachschreiber härter dranzunehmen als die anderen, aber es gibt ebenso Profs, denen das total schnuppe ist. Eine Verallgemeinerung ist da echt übertrieben. Hier muss ich natürlich gestehen, dass ich die Vorlesung nicht kenne, aber ich konnte eindeutig erlauschen, dass es nicht um eine bestimmte Nachklausur ging, sondern allgemein debattiert wurde.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[017. Gott statt Spott. Karagözlü zu § 166 StGB]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2007/11/13/017-gott-statt-spott-karagozlu-zu-%c2%a7-166-stgb/</link>
<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 09:47:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cees</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2007/11/13/017-gott-statt-spott-karagozlu-zu-%c2%a7-166-stgb/</guid>
<description><![CDATA[017 
Bayerns CSU jagt 
Gottes Lästerer 
CSU 
§ 166 
Blasphemie bestrafen 
hilft. Der Scharia 
Ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">017 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Bayerns CSU jagt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Gottes Lästerer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">CSU </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#eaeaea;">§ 166 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Blasphemie bestrafen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">hilft. Der Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Ein Text von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Blasphemie, Gotteslästerung ist in Ländern mit einer ‘staatlich verordneten‘ Religion (Afghanistan), in Theokratien (Iran) und sogar in manchen laizitären Staaten (BRD) von Strafe bedroht. Maßgeblich für Strafbarkeit und Strafmaß ist immer die Verortung religiöser Traditionen, Leitlinien und Idealvorstellungen in der Wertehierarchie der jeweiligen Gesellschaft. In muslimisch geprägten Pseudo-Demokratien (Afghanistan) und islamischen Gottesstaaten (Iran), kann die Kritik an solchen Leitlinien nach dem dort geltenden Religionsgesetz, der Scharia, die Todesstrafe nach sich ziehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die für eine rechtliche Verfolgung zu Grunde liegenden Kriterien können sich in kulturell modernen Gesellschaften ändern. Europa nach der Aufklärung ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Prozess gegen einen Wissenschaftler wie Galileio wäre heute undenkbar, die Bundesbürgerinnen sind in der Wahl ihres Bekenntnisses frei, das Prinzip Cuius regio, eius religio galt nach der Reformation, die Religionszugehörigkeit von Bundeskanzlerin Merkel ist ihre Privatangelegenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch die individuelle Interpretation von Glaubensinhalten und das persönliche Gottesbild erfüllen bisher den Tatbestand der Blasphämie genauso wenig wie Religionsübertritte und Atheismus. In laizitären Demokratien die durch ihre säkulare Haltung die weltanschauliche Neutralität des Staates in Glaubensfragen und Weltanschauungen praktizieren, (Frankreich), ist Religionsfreiheit, besonders auch die negative, ein verfassungsrechtlich verbrieftes Grundrecht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:42pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">In der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst beispielsweise soll die Einstellung einer Bewerberin oder die Eingruppierung in eine höhere Gehaltsstufe nun wirklich nicht von ihrem Glaubensbekenntnis sondern von der Eignung für diese Arbeitstelle abhängig sein. Für viele auch tief religiöse Menschen tragen solche Alltagsbedingungen zur Lebensqualität bei. Dieser eigentlich schon zur Tradition gewordene Umgang mit (negativer) Religionsfreiheit soll nun in Frage gestellt werden. Die in konservativen, kirchennahen Kreisen auf Missfallen gestoßene papst- und religionskritische Satire Pope Town ist sicherlich nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">CSU-Frömmelei gefährdet die Demokratie </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ginge es nach Justizministerin Beate Merk (CSU), würde zukünftig nicht erst eine Beschimpfung der Religion geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung einer Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Merk befindet weiter, dass der öffentliche Friede bereits dann gestört sei, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen ihre Religion beeinträchtigen könne. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sollte die bayrische Gesetzesinitiative den § 166 StGB (Gotteslästerung) zu verschärfen, erfolgreich umgesetzt werden, dürfen wir solche “heiligen” Rechtssprüche wie die oben erwähnte neueste Fatwa aus Saudi-Arabien auch hier in der BRD nicht kritisieren. Patriarchale Frauenbilder, vormoderne Ehrbegriffe, Polygamie, Steinigung der Ehebrecherin und Tötung des Apostaten wären religiöse Inhalte, die wir nicht einmal offen in Frage stellen dürften, ohne mit einer Anzeige wegen Gotteslästerung rechnen zu müssen. Denn zweifellos dürfte sich auch in Deutschland immer irgendein Eiferer finden, der sich in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Anlässe zur Kritik mögen uns MitteleuropäerInnen merkwürdig erscheinen, manchmal auch mittelalterlich oder unmenschlich, im harmlosesten Fall ungerecht. So ist es beispielsweise in ultrakonservativ denkenden und handelnden muslimischen Familien Frauen nicht erlaubt, Männern bei der Begrüßung die Hand zu geben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:42pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Moderate MuslimInnen, Menschen- und FrauenrechtsaktivistInnen, die nicht selten nach der Bedrohung durch Todes-Fatwen oder vor sonstigen koranisch inspirierten Häschern zu uns nach Europa geflohen sind, alle diese freiheitsliebenden Menschen bekämen auch hier in Deutschland einen Maulkorb verpasst, sobald gegen ihre nicht mit der religiösen Doktrin konform gehenden Äußerungen Anzeige erstattet wird. Setzt man den geplanten Gesetzesentwurf tatsächlich konsequent um, hätten Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelec, Serap Cileli, Seyran Ates, Ursula Spuler Stegemann und Christine Schirrmacher auch im angeblich so liberalen Europa nie ihre Bücher schreiben dürfen, der Verkauf sämtlicher im Handel befindlichen religionskritischen Schriften müsste verboten, der Nachdruck solcher Werke untersagt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Die CSU als Büttel für den Sultan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">An dieser Stelle wird spätestens sichtbar, dass die deutsche Justiz sich als Büttel der hart agitierenden, weltweit vernetzten theokratischen und fundamentalistischen Hardliner missbrauchen ließe. Bücherverbot in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik. Dem restaurativen Denken und Handeln des weltweit erstarkenden christlichen und islamischen Fundamentalismus würden Tür und Tor geöffnet, der individuelle Handlungsspielraum würde extrem eingeschränkt. Wollen wir wirklich auf der Überholspur ins Mittelalter? Ist Justizministerin Merk “Überzeugungstäterin” oder hindert sie ein schwer aufzulösender Loyalitätskonflikt mit dem ehemaligen Ministerpräsident Edmund Stoiber autonom zu denken? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Ümmühan Karagözlü</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:110%;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;color:#003366;"><span>   </span></span></p>
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