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	<title>olympische-charta &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/olympische-charta/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "olympische-charta"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 11:57:11 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[IOC Richtlinien zur Meinungsfreiheit]]></title>
<link>http://sportrecht.wordpress.com/?p=278</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:18:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Natalia Martin Rivero</dc:creator>
<guid>http://sportrecht.wordpress.com/?p=278</guid>
<description><![CDATA[Das Internationale Olympische Komitee (IOC) leitete an die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitee]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Olympische Komitee (IOC) leitete an die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) eine sechs Punkte umfassende Interpretation der Regel 51.3 der Olympischen Charta weiter. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper zufolge beinhalten die Richtlinien im wesentlichen die Regelung zweier Punkte: was sind "olympische Stätten" und wo dürfen Athleten ihre politische Meinung äußern.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#60;Olympische Stätten sind grundsätzlich alle Orte, für die eine offizielle Akkreditierung erforderlich ist, also die Wettkampfstätten einschließlich der Aufwärmbereiche und Mixed-Zones, aber auch das Olympische Dorf und die Medienzentren. Hier gilt die Regel 51.3 der Charta, derzufolge keine Form politischer Demonstration oder Propaganda erlaubt ist. Das IOC interpretiert dies so, dass Zeichen, Banner, Poster und auch Bändchen zu vermeiden sind – wie gesagt: an diesen Orten&#62;,</em> so Michael Vesper in einer Stellungnahme vom 07. Mai 2008.</p>
<p>Offener sei allerdings die Regelung zur Meinungsäußerung der Athleten. In den sog. Mixed-Zones der Stadien, in den Rundfunk- und Pressezentrum oder in Pressekonferenzen dürfe sich der Athlet zur Menschenrechtslage in China oder zur Tibet-Frage äußern.</p>
<p>Ein detaillierter Verhaltenscodex für die teilnehmenden Athleten ist allerdings nicht veröffentlicht worden, da die Eingehung auf Einzelfälle aufgrund der zu großen Variationsbreite nicht möglich sei.</p>
<p>Das IOC kündigte die Überprüfung des Auftretens und Verhaltens der Athleten in den den Akkreditierten vorbehaltenen Bereichen an.</p>
<p>Quellen und weitere Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.dosb.de/de/olympia/detail/news/freie_meinungsaeusserung_in_den_mixed_zones_und_im_pressezentrum/9746/cHash/9aa497be9c/">Stellungnahme des DOSB-Generaldirektors Michael Vesper</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub08CCC2F1F5704955BBA240B78D223263/Doc~E65E11516A88642A1AE7BEE45761EEF6B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ-NET</a></li>
<li><a href="http://sportrecht.wordpress.com/2008/04/10/wieviel-freie-meinungsauserung-last-die-olympische-charta-zu/">Sportrecht</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Olympischen Milliarden (70)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=452</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 14:08:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
<guid>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=452</guid>
<description><![CDATA[
von Marc Alexander Holtz //
Die Olympischen Spiele ziehen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/politik/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><span style="color:#999999;">von Marc Alexander Holtz //</span></p>
<p><span style="color:#999999;"></span>Die Olympischen Spiele ziehen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Auch ohne Gewalt und Aufstände. Rund um den Erdball wohnen Menschen für gewöhnlich dank technologischer Infrastruktur und der massiven Verbreitung moderner Empfangsgeräte den Wettkampfspielen bei.  Die Olympischen Sommerspiele ab dem 8. August 2008 bieten darum unzähligen Konzernen eine der weltweit größten Plattform für effektives Marketing.</p>
<p>Produkte und Marken werden hierbei so platziert, dass man diese im Anschluss und im Idealfall mit dem Olympischen Geist assoziiert. Dadurch kann das Image der Marke verbessert, die Marktanteile vergrößert und der Absatz gesteigert werden. China ist für die westliche Sportartikelindustrie ein bedeutsamer Absatz-Markt, die Olympischen Spiele eine Chance, Tibet eine Gefahr für das Image - sollten die Medien den Druck der politischen Verantwortung auch gegenüber den beteiligten Sponsoren der Sommerspiele weiter erhöhen. Die Politisierung der Olympischen Sommerspiele ist für die beteiligten Unternehmen ein Albtraum.</p>
<p>Sportinstitutionen wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) erzielen bei globalen Sportereignissen solcher Größenordnungen insbesondere durch Sponsoren- und Lizenzverträge Rekord-Einnahmen. Meldungen des IOCs aus dem Jahr 2005, im Hinblick auf die diesjährigen Spiele, ist zu entnehmen, dass man in 2008 mit Rekordsummen rechnet. Und wer sponsort investiert. Dies muss sich auszahlen. Nach <a href="http://www.wiwo.de/politik/sponsoren-wollen-von-boykott-nichts-wissen-270055/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">Expertenschätzungen</span></strong></a>, sind bisher über eine Milliarde Dollar an Sponsorengeldern beim Organisationskomitee eingegangen.</p>
<p>Den Angaben des IOC zufolge, erreichen die Olympischen Spiele dieses Jahr in über 200 Ländern mehrere Milliarden Menschen. Für die Sportartikelindustrie das entscheidende Argument, ihre Marken zu platzieren, wo Kamera-Objektive der Menschen beste körperliche und willensmäßige Fähigkeiten im Blitzlichtgewitter erbracht werden: in Peking. Oder anders: auf dem Monitor, in den Nachrichten, Dokumentationen, Sportreportagen, Berichterstattungen und in eingefrorenen Bildern auf den Titelseiten der Printpublikationen. Das könnte sich auszahlen.</p>
<p>"Sportswear Partner“ Adidas wirbt indes nicht nur, sondern stellt auch die Ausrüstung für den Mitarbeiterstab sowie die Freiwilligen und die technischen Funktionäre bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2008 in Peking. Adidas vor allen Augen. Auch die chinesische Olympiamannschaft geht im Drei-Streifen-Style an den Start. So hofft der Herzogenauracher Sportartikler die Konkurrenz abzuhängen. Bis Ende 2008 soll es <a href="http://www.magazine-deutschland.de/magazin/CH-Olympia_2-08.php" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">Informationen</span></strong></a> zufolge in der Volksrepublik 4000 Adidas-Läden geben. Zwei Jahre später noch 1000 weitere. Das Adidas beinahe die Hälfte der Sportschuhe, die weltweit verkauft werden, in mehr als 250 chinesischen Fabriken herstellt, ist ein weiterer Grund, warum auch dieser Hersteller sich mit dem Regime in Peking verbunden fühlt.</p>
<p>Das Credo der Fabrikanten lautet derweil: Unsere Marke ist die Voraussetzung für Leistung - unsere Produkte unterstützen die Hochleistungssportler bei ihrem Training sowie beim Erreichen ihrer Ziele.</p>
<p>Das Credo der Olympischen Charta lautet immer schon: die Olympischen Spiele sind ein gutes Beispiel für die Achtung universell gültiger Prinzipien. Das Menschenrechte dazugehören, weiß seit den Bildern von Aufständen gegen die chinesische Zentralregierung in Tibet nahezu jedes Kind.</p>
<p>Die Freude auf Seiten der Sponsoren hält sich darum in Grenzen, wenn das <a href="http://www.presswatch.de/de/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">Medienanalyse-Instituts PressWatch</span></strong></a> auf die unlängst enorme Medienresonanz verweist, die der Fackellauf der Olympischen Spiele 2008 bisher verursacht hat. Denn die Gründe sind weniger gezielte PR-Strategien der Konzerne denn eher politische Gegebenheiten und konkret die Missachtung von Menschenrechten in Tibet. Allein in der ersten Woche des Olympischen Fackellaufs erscheinen darum, schätzt das Institut PressWatch, über 50.000 Artikel in den Online-Medien von 67 Ländern. In London, Paris und San Francisco gibt es schwere Auseinandersetzungen mit Demonstranten die sich mit den Forderungen der Tibeter, auf mehr Autonomie gegenüber der chinesischen Besatzungsmacht, solidarisieren. Dies Meldungen sorgen für mehr als drei Milliarden Besuche auf den Seiten der Online-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen. Viele Artikel richten sich im Wortlaut gegen die chinesische Regierung. Wenige hingegen behandeln die Verfilzung von Poltik und Wirtschaft.</p>
<p>Die Sportartikelhersteller und sonstige Sponsoren der Olympischen Spiele werden bisher selten in Verbindung mit politischer Verantwortung gebracht. Die Komplexität des Themas lässt sich einerseits nur schwer in Kürze transportieren und ist andererseits exportschädigend. Außerdem sind dieselben finanzstarken Konzerne simultan Werbekunden auch der Medienanstalten und Verlagshäuser.</p>
<p>So verursacht auch der Hinweis, dass, um die Produkte für den bevorstehenden Konsumrausch, angeschoben durch die Olympischen Spiele herzustellen, derzeit Menschen in China, in Indonesien, Bulgarien und in der Türkei laut Informationen der Website <a href="http://www.inkota.de/olympiaplayfair2008/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">play fair</span></strong></a> unter grenzwertigen Bedingungen arbeiten, kaum Resonanzen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieviel freie Meinungsäußerung läßt die Olympische Charta zu?]]></title>
<link>http://sportrecht.wordpress.com/?p=207</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 11:17:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Natalia Martin Rivero</dc:creator>
<guid>http://sportrecht.wordpress.com/?p=207</guid>
<description><![CDATA[Derzeit diskutieren zahlreiche deutsche Athleten über verschiedene Möglichkeiten eines symbolische]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit diskutieren zahlreiche deutsche Athleten über verschiedene Möglichkeiten eines symbolischen Protestes während der Olympischen Spiele in Peking.</p>
<p>Ob beispielsweise das Tragen von T-Shirts oder von Armbändchen mit einer entsprechenden Erklärung, das Schneiden einer Glatze oder das Tragen eines orangefarbenen Bademantels in der Farbe der tibetischen Mönche (so von der deutschen Mannschaft im Wasserball angedacht) mit der Olympischen Charta konform geht, war bis heute noch unklar.</p>
<p>Art. 51.3 der <a href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf">Olympischen Charta</a> besagt:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(...) 3. Keinerlei Demonstration oder politische, religiöse oder rassistische Propaganda ist in den Olympischen Sportstätten oder anderen Olympischen Arealen erlaubt. (...)</em></p>
<p>Ein Verstoß dagegen kann die Disqualifizierung oder den Entzug der Akkreditierung der betroffenen Person als Folge nach sich ziehen.</p>
<p>Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko erhoben die US-amerikanischen Athleten John Carlos und Tommie Smith bei der Siegerehrung als Zeichen der Bürgerrechtsbewegung in den USA ihre schwarzbehandschuhte Faust in den Himmel. Beide Sprinter wurden mit sofortiger Wirkung von den laufenden Wettkämpfen ausgeschlossen und aufgefordert, das olympische Dorf zu verlassen.</p>
<p>Das Prinzip des Artikels 51.3 ist seit über 50 Jahren in der Olympischen Charta verankert, um die Universalität der Spiele zu bewahren. Die Bestimmung soll verhindern, daß die Olympischen Wettkämpfe und Feierlichkeiten als Bühne für alle verschiedenen Arten von politischen Aussagen über bewaffnete Konflikte, regionale Unterschiede aller Art oder religiöse Streitigkeiten genutzt werden. (siehe <a href="http://www.olympic.org/uk/news/olympic_news/full_story_uk.asp?id=2535">Presseerklärung des IOC vom 10.04.2008</a>)</p>
<p>Trotzdem soll die Olympische Charta eindeutig zwischen politischen Protesten und freier Meinungsäußerung unterscheiden.</p>
<p>Vor allem die Athleten sind jedoch derzeit verunsichert.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>"Die Ungewissheit darüber, was möglich ist, beunruhigt die Sportler, denn keiner möchte seine Olympiateilnahme aufs Spiel setzen", sagt Stefan Pfannmöller.</em></p>
<p>So forderte gestern der DLV-Generalsekretär Frank Hensel den DOSB zu einem klaren "Verhaltenskodex" vor Ort auf.<strong><br />
</strong>Dennoch überlegen Athleten  aktiv, in welchen Formen sie ihren stillen Protest an Chinas Tibet-Politik auch während der Wettkämpfe äußern können. So rief das von Stefan Pfannmöller (Bronzemedaillensieger bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen in der Disziplin Kanuslalom) gegründete Sportlernetzwerk <a href="http://www.netzathleten.de"><em>Netzathleten</em></a> die Aktion "<em>Sports for Human Rights"</em> ins Leben. Sportler könnten während der Wettkämpfe ein blau-grünes Plastikarmbändchen mit der Aufschrift <em>"Sports for Human Rights"</em> tragen und damit ihren Einsatz für die Menschenrechte sichtbar machen. Sämtliche Erlöse für den Verkauf der Armbändchen sollen an<em> Amnesty International</em> gespendet werden.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em> "Auch ein Sportler ist ein Mensch, den bewegt, was alle Menschen bewegt. Wir können nicht mehr wegschauen, wenn im Vorfeld der Spiele systematisch Menschenrechte gebrochen werden", </em>sagt Pfannmöller.<em> "Ich finde es gut, dass die Sportler sich äußern."</em></p>
<p>Mit Spannung wurde daher die heutige Stellungnahme des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erwartet. IOC-Präsident Jacques Rogge bekannte sich zum vorgeschlagenen "Prinzip des mündigen Athleten".</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>"Die Freiheit der Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht, und die Anwendung des Art. 51 ist eine Frage des gesunden Menschenverstands."</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>"Die Fähigkeit eines Menschen zur freien Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das keiner spezifischen Bestimmung in der Olympischen Charta bedarf, denn sie ist mit inbegriffen."</em></p>
<p>So sollen nach Jacques Rogge die Athleten ihre Meinung frei äußern, wenn sie es wollen. Aber man solle nicht vergessen, daß es auch das Recht gibt, sich nicht zu äußern. Die Athleten sollten sich nicht verpflichtet fühlen, sich über Chinas Tibet-Politik zu äußern. Für weitere Zweifel oder Fragen stünden das IOC und die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) zur Verfügung.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_WELT/1267312.html"></a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_WELT/1267312.html">freiepresse.de</a></li>
<li>Presseerklärung des ICO Präsidenten auf <a href="http://www.olympic.org/uk/news/olympic_news/full_story_uk.asp?id=2535">www.olympic.com</a></li>
<li>Kurzmeldungen <a href="http://sport.zdf.de/ZDFsport/inhalt/0/0,5676,1700000,00.html?dr=1">ZDF sport.de</a></li>
<li><a href="http://www.netzathleten.de/">Netzathleten</a></li>
</ul>
<p>UPDATE: Weitere Artikel dazu:</p>
<ul>
<li>Richtlinie des IOCs: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,546560,00.html">"Olympisches Komitee gibt Sportlern Chance zur freien Meinungsäußerung"</a></li>
<li>Meinung des Sportausschusses des Bundestags: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,546618,00.html">"Sportausschuss zerrupft IOC-Offensive für mpndige Athleten"</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>

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