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	<title>offentlich-rechtliche &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/offentlich-rechtliche/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "offentlich-rechtliche"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 13:52:52 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[ARD und ZDF online - Vielfaltgewinn durch Freiheitsverlust?]]></title>
<link>http://onlinejournalismus.wordpress.com/?p=267</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 13:17:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>jreda</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute beraten die Ministerpräsidenten der Länder in Berlin über den 12. Rundfunkänderungsstaatsv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute beraten die Ministerpräsidenten der Länder in Berlin über den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Ein viel diskutierter erster Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Internetangebote der Öffentlich-Rechtlichen (z.B. tagesschau.de) entgegen der bisherigen Praxis textbasierte Inhalte nur noch dann anbieten dürfen, wenn sie sich direkt auf eine Sendung beziehen, und auch diese sollen nur maximal eine Woche nach Ausstrahlung der entsprechenden Sendung online verfügbar sein. </strong></p>
<p>In der Praxis würde dies bedeuten, dass neben Dossiers und Serviceangeboten mit weiterführenden Informationen auch die Veröffentlichung von Nachrichten, die nicht im TV oder Hörfunk ausgestrahlt werden, unzulässig wäre.</p>
<p><strong>Brüssel fürchtet unlauteren Wettbewerb im Internet</strong></p>
<p>Diese Reform fordert allen voran der Verlag Deutscher Zeitungsverleger (VDZ), der in der gebührenfinanzierten Internetpräsenz der Öffentlich-Rechtlichen einen unlauteren Wettbewerb gegen kommerzielle Nachrichtenportale im World Wide Web sieht. Unterstützt wird der VDZ in dieser Befürchtung von der Europäischen Kommission. Nachdem sich EU-Medienkommissarin Viviane Reding am Wochenende in einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~EF486B44214EB4B6E9D45EA8A6649F73A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Interview mit faz.net</a> deutlich gegen ein redaktionelles Angebot der Öffentlich-Rechtlichen im Internet ausgesprochen hatte, wies Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes ihre Kollegin zwar zu Recht darauf hin, dass die Beobachtung der öffentlich-rechtlichen Onlineaktivitäten in den Kompetenzbereich der Wettbewerbskommission falle, dennoch gab sie Reding in der Sache Recht und kündigte an, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,558628,00.html">gegen Wettbewerbsverzerrungen zu kämpfen</a>. Sollte die Politik also - wie von den Vertretern von ARD und ZDF gefordert - nur das Verbot von Onlineangeboten der Öffentlich-Rechtlichen beschließen, die wie Presseerzeugnisse gestaltet sind (gemeint sind ausdruckbare e-papers, nicht etwa alle textbasierten Angebote), könnte Brüssel dieses Gesetz zu Fall bringen, um den freien journalistischen Wettbewerb im Internet zu schützen.</p>
<p><strong>Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz</strong></p>
<p>Um diesen Streit zu verstehen, kommt man nicht umhin, das Grundgesetz und die Existenzberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unter die Lupe zu nehmen. Warum ist die Presse frei von staatlichem Einfluss, für den Rundfunk gelten aber trotz im Grundgesetz festgeschriebener Rundfunkfreiheit andere Regeln? Und was bedeutet das für neue Medien wie das Internet?<br />
Der Unterschied in der Ausgestaltung von Presse und Rundfunk geht auf eine Zeit zurück, als aufgrund der Funktechnik nur die Einrichtung einer kleinen Anzahl von Fernseh- und Hörfunksendern möglich war. Angesichts dieser „Sondersituation" und der hohen Kosten für den Betrieb eines Rundfunksenders sah das Bundesverfassungsgericht keine Möglichkeit für einen fairen, freien Wettbewerb gegeben, der eine Meinungsvielfalt ähnlich der Presse garantieren würde. Um dem Bürger dennoch vielfältige Informationen im besonders beeinflussend wirkenden Massenmedium Fernsehen garantieren zu können, sah man in der Rundfunkfreiheit also einen staatlichen Auftrag, eine Grundversorgung mit Informationen in Form der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu bieten.<br />
Auf das Internet angewandt muss man feststellen, dass alle Argumente, die den staatlichen Eingriff in die Rundfunkfreiheit rechtfertigten, auf das Internet noch weniger zutreffen als auf die Zeitungspresse. Die mögliche Zahl der Onlineangebote ist grundsätzlich unbegrenzt und nur durch den Wettbewerb beschränkt, zumal die Kosten für die Unterhaltung einer Internetseite weit hinter denen einer Zeitung und erst recht eines Rundfunksenders liegen. Das erlaubt auch solchen Angeboten einen leichteren Einstieg, die nur für Minderheiten interessant sind, eine staatliche Vielfaltssicherung ist also weit weniger dringlich als im Fernsehen. Auch der Einwand,  die besondere Suggestionskraft bewegter Bilder verlange eine staatliche Kontrolle - unabhängig davon, ob man ihm nun zustimmen mag oder nicht - ist für die derzeitige Diskussion irrelevant, da die Öffentlich-Rechtlichen ja nur in der Veröffentlichung textbasierter Angebote im Internet eingeschränkt werden sollen. Videos aus ihrem Fernsehangebot sollen sie weiterhin online verfügbar machen dürfen.</p>
<p><strong>Schleichende Untergrabung der Meinungsfreiheit</strong></p>
<p>Es bleibt also festzuhalten, dass durch die gesetzliche Regelung der Internetpräsenzen von ARD, ZDF und co. diese nicht nachträglich eingeschränkt werden, sondern ein rechtlicher Rahmen für ihre Online-Aktivitäten geschaffen wird, nachdem sie die die Grenzen ihrer Kompetenzen bereits weiträumig ausgetestet haben. Die Unterhaltung öffentlich-rechtlicher Internetangebote stellt genau wie die der Rundfunksender einen Eingriff in die Meinungsfreiheit dar, welcher hinreichend begründet werden muss. Dies kann nicht allein durch den Nutzwert dieser Websites geschehen, so lange unabhängige deutsche Internetportale ein ähnlich hochwertiges Informationsangebot liefern. In diesem Punkt hebt sich das deutschsprachige Internetangebot nach Einschätzung der Europäischen Kommission sogar positiv von dem anderer europäischer Staaten ab, dennoch wird der freien Presse hierzulande weit weniger Vertrauen geschenkt und auf die Informationsversorgung des Bürgers durch einen paternalistischen Staat bestanden.<br />
Dass jede Freiheit auch ein gewisses Gefahrenpotential für die Freiheiten anderer birgt, betont bereits die Formulierung der allgemeinen Handlungsfreiheit aus <a href="http://www.bundestag.de/parlament/funktion/gesetze/grundgesetz/gg_01.html">Artikel 2 des Grundgesetzes</a>. Dies aber als Anlass zu sehen, massiven staatlichen Einfluss auf den Informationswettbewerb auch im freisten aller Medien auszuüben, zeugt von einem unbegründeten Misstrauen gegenüber dem Bürger, obwohl die Freiheitsrechte ganz im Gegenteil Ausdruck eines historisch berechtigten Misstrauens gegenüber dem Staat sein sollen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fernsehen und Internet]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=58</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 08:49:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=58</guid>
<description><![CDATA[Die Zeichen verdichten sich, dass  nicht nur Print-Leser ins Internet abwandern, sondern dass auch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeichen verdichten sich, dass  nicht nur <a href="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/12/20/empirisch-gepruft-internet-verdrangt-tageszeitung/" target="_self">Print-Leser ins Internet abwandern</a>, sondern dass auch das klassische Fernsehen Zuschauer ans Internet und andere digitale Plattformen verliert. Zwei Beispiele:</p>
<ul>
<li>Die durchschnittliche Sehdauer der Deutschen ist nach Angaben der <a href="http://www.agf.de/daten/zuschauermarkt/sehdauer/" target="_blank">AGF</a> 2007 erstmals seit Aufzeichnung der Fernsehnutzungsdaten um vier Minuten pro Tag zurückgegangen (von 212 im Jahr 2006 auf 208). </li>
<li>Die Beratungsfirma Accenture berichtet nun in einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/39565/1202513/accenture_gmbh" target="_blank">Pressemitteilung von einer Studie</a> ("Broadcast Consumer"-Umfrage unter 1.109 deutsche Internetnutzern), die ergab, dass sich junge Zuschauer zunehmend vom Antennen-, Kabel- und Satelliten-Fernsehen abwenden. "Jugendliche und junge Erwachsene leben in einer 'On-demand'-Umgebung - in der ihnen dank Internet jederzeit alles zur Verfügung steht", sagt Veit Siegenheim, Geschäftsführer im Bereich Communications &#38; High Tech bei Accenture. "Auch auf das Fernsehen übertragen sie zunehmend Nutzungsmuster aus dem Internet."</li>
</ul>
<p>Den Fernsehveranstaltern sind solche Hinweise auf eine sich ändernde Mediennutzung natürlich hinlänglich bekannt. Deshalb ist die politische Auseinandersetzung um das, was öffentlich-rechtliche und privat-kommerzielle Rundfunkanstalten im Internet dürfen, sollen und was sie unterscheidet, derzeit so heftig. Da demnächst die Ministerpräsidenten über die Änderung des Rundfunkstaatsvertrags entscheiden müssen, blühen die Aktivitäten der Lobbyisten und PR-Strategen. Ein <a href="http://www.quotenklicks.de/" target="_blank">PR-Stück für mehr Präsenz von ARD und ZDF</a> im Internet hat zum Beispiel Dr. Thomas Leif, Vorsitzender des Netzwerks Recherche und Chefreporter Fernsehen beim SWR in Mainz, für die ARD produziert (und dabei der ARD eher einen Bärendienst erwiesen, weil das Stück so offensichtlich werbend und einseitig recherchiert ist). Die Friedrich-Ebert-Stiftung legte dagegen eine Kurz-Studie vor, die mit etwas mehr Distanz zu ARD und ZDF Forderungen zu den <a href="http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/05385.pdf" target="_blank">"Öffentlich-rechtlichen Online-Angeboten der nächsten Generation"</a> aufstellt - dies jedoch überwiegend aus ökonomischen Erwägungen heraus und mit Hinweis auf die "Public Value"-Strategie der BBC.</p>
<p>Die Politiker werden wohl eher den Argumenten der privat-wirtschaftlichen Medienunternehmen folgen: Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie privat-kommerzielle Rundfunkveranstalter sagen, dass sie selbst Vielfalt und qualitativ hochwertigen Journalismus im Internet anbieten könnten und dass man dafür öffentlich-rechtliche Angebote nur in stark begrenztem Umfang brauche. Dabei können gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Angebote doch eine sinnvolle und wertvolle Alternative zur "Kostenloskultur" des Internet und zu einer nahezu kompletten Werbefinanzierung sein. Oder etwa nicht? Wie viel Öffentlich-rechtliches brauchen wir im Internet? Jetzt und in Zukunft, wenn das Internet der zentrale Vertriebskanal für "Radio" und "Fernsehen" werden sollte?</p>
<p>PS: Aktuelle Infos und Hintergründe zu journalistischen Videoformaten im Internet liefert das Magazin <a href="http://www.websehen.net/" target="_blank">websehen.net</a>, das von Absolventen des Studiengangs Online-Journalismus (Hochschule Darmstadt) betrieben wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie geht es hier im Blog weiter?]]></title>
<link>http://zwozwo950.wordpress.com/?p=56</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 14:43:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>modul4</dc:creator>
<guid>http://zwozwo950.wordpress.com/?p=56</guid>
<description><![CDATA[Wie besprochen:
Bitte organisiert in Euren Gruppen die Arbeit.
Und berichtet hier im Blog, wie Ihr v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie besprochen:</p>
<p>Bitte organisiert in Euren Gruppen die Arbeit.</p>
<p>Und berichtet hier im Blog, wie Ihr vorankommt.</p>
<p>Eine neue Kategorie <span style="text-decoration:line-through;">wird</span> ist für jede Gruppe eingerichtet.</p>
<p><strong>Wichtig: </strong>Am 23.05. werden wir zwischen 19 und 21 Uhr<br />
ein WEBINAR in einem Chatroom abhalten.</p>
<p>Dabei werdet Ihr den Zwischenstand Eurer Projekte vorstellen können.</p>
<p>Oder einfach ein paar Fragen stellen.</p>
<p>Den genauen Ort des Webinars geben wir noch bekannt.</p>
<p>Es besteht Anwesenheitspflicht.</p>
<p>Ausweichtermin bzw. zweiter Termin wird bekannt gegeben.</p>
<p>Entschuldigt beim ersten Termin sind SJ - und etvl. HS, DB.</p>
<p>Have Fun,<br />
Nea und Christian</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Multimedia Newsroom der BBC]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=54</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 08:38:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=54</guid>
<description><![CDATA[Beim Thema &#8220;crossmediale Redaktionen&#8221; reden wir zurzeit häufig über die Verbindung von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema "crossmediale Redaktionen" reden wir zurzeit häufig über die Verbindung von Print und Online - vor allem bei Tageszeitungen. Doch auch bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland werden Strategie-Papiere erarbeitet, einzelne Projekte umgesetzt oder sogar Newsrooms und Rundfunkhäuser komplett neu strukturiert (wie z.B. beim ZDF, beim Saarländischen Rundfunk oder bei Radio Bremen).</p>
<p>Dass die deutschen Rundfunkanstalten erst am Anfang stehen, zeigt das Beispiel der BBC: Mit dem Programm "Creative Future" hat die traditionsreiche britische Anstalt vor etwa einem Jahr der on demand-Strategie und den Online-Diensten (24/7-Diensten) den Vorrang eingeräumt. Im neuen Multimedia Newsroom sitzen nun alle drei Plattformen Internet, Fernsehen und Radio um den "editorial hotspot". Reporter und Korrespondenten kommen mit ihren Themen besser durch, wenn sie mindestens für zwei Plattformen arbeiten. Die Ressorts und Themengebiete sind schon organisatorisch weitgehend integriert. Es gibt zum Beispiel nur noch ein Wirtschaftsressort, das die Online-Wirtschaft genauso macht wie die Radio- und Fernseh-Sendungen zu Wirtschaftsthemen.</p>
<p>Über dieses "360 degree commissioning &#38; cross trailing" berichtet zurzeit der leitende BBC-Wirtschaftsredakteur Dr. Tim Weber auf vielen Tagungen in Deutschland - unter anderem am 8. April in der Akademie für politischen Bildung in Tutzing (er ist Deutscher und hat in München studiert und beim BR gearbeitet). <a href="http://web.apb-tutzing.de/apb/cms/index.php?id=76&#38;no_cache=1&#38;sword_list[]=bbc#c343411" target="_blank">Webers Folien sind auf dem apb-tutzing-Server dokumentiert</a> - und sicher empfehlenswert für alle, die sich mit dem Thema crossmedialer Journalismus beschäftigen.</p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://journalistiklehrbuch.files.wordpress.com/2008/04/bbc-newsroom1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-56" src="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/files/2008/04/bbc-newsroom1.jpg?w=550" alt="" width="550" height="332" /></a></p>
<p>Der BBC Newsroom: Abbildung aus dem Foliensatz von Tim Weber.</p>
<p>Weber war im Oktober 2007 auch im Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages. Davon gibt es ein <a href="http://www.deutscher-bundestag.eu/ausschuesse/a22/a22_nm/Protokolle/a22_uanm_13.pdf" target="_blank">Protkoll</a>. Ich zitiere hier aus diesem Protokoll eine zentrale Aussage Webers zu Online-Content im Kontext eines crossmedialen Redaktionskonzepts:</p>
<blockquote><p>"…es geht nicht darum, dass ich sage, die Sendung, die um 23:15 Uhr läuft, biete ich noch einmal woanders an, sondern es geht darum, dass der Inhalt, den ich anbiete, der mit öffentlich-rechtlichen Maßstäben erstellt worden ist, so angeboten wird, wie er ist. Das kann natürlich ein Catch-Up-Fernsehen sein, was ein Gegenstück zu dem ist, was Sie in Deutschland Mediathek nennen. Wir nennen das jetzt „iPlayer“. Das kann ein Online-Angebot sein, das kann eine Hörfunk- oder Fernsehversion sein. Aber das Wichtige ist, dass wir die Inhalte auf den Plattformen, auf denen der Zuschauer, Verbraucher bzw. Leser gerade ist, anbieten. Man muss sehen, dass diese eins zu eins Übertragung nicht funktioniert. Das Publikum akzeptiert das nicht, das können wir an den Nutzungszahlen ganz klar feststellen. Aber es funktioniert, wenn man es plattformgerecht aufarbeitet. …"</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Videovortrag: Multimediale Newsrooms in Europa]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=52</link>
<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 14:26:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=52</guid>
<description><![CDATA[Der Hessische Rundfunk hat die Vorträge auf dem &#8220;Frankfurter Tag des Online-Journalismus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hessische Rundfunk hat die Vorträge auf dem <a href="http://www.ftoj.de" target="_blank">"Frankfurter Tag des Online-Journalismus"</a> (6. März) als Videos aufgezeichnet und komplett in guter Qualität ins Netz gestellt. Mit dabei ist mein Vortrag zum Thema <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?key=standard_document_33937916&#38;jmpage=1&#38;type=v&#38;rubrik=34470&#38;jm=6&#38;mediakey=fs/allgemein/20080306_meier" target="_blank">"Multimediale Newsrooms in Europa"</a> (35 Min.) und der Vortrag <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?key=standard_document_33937916&#38;jmpage=1&#38;type=v&#38;rubrik=34470&#38;jm=6&#38;mediakey=fs/allgemein/20080306_schweyher" target="_blank">"Audio-Bilder-Galerien – Video für Arme oder neuer Standard?"</a> (22 Min.) von Fabian Schweyher, dessen spannende Diplomarbeit zu diesem Thema ich im letzten Sommer betreuen durfte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konzeptionierter Stumpfsinn pt.1]]></title>
<link>http://thisishenry.wordpress.com/?p=49</link>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 20:01:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>henrywulff</dc:creator>
<guid>http://thisishenry.wordpress.com/?p=49</guid>
<description><![CDATA[Als Kind der TV-Generation bin ich ja schon aus Prinzip ein Verfechter des Fernsehens. Ich bin ja qu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind der TV-Generation bin ich ja schon aus Prinzip ein Verfechter des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehen_in_Deutschland">Fernsehens</a>. Ich bin ja quasi mit dem TV in der Wiege großgeworden. Seit einiger Zeit jedoch laden die Sender das Publikum voll mit einem ausgewogenen Programm von pseudowissenschaftlichem Infotainment, pseudorealistischem Dokutainment und pseudeinformativen Nachrichtensendungen. Inzwischen geht es soweit, dass mein Fernseher bisweilen unter einer zentimeterdicken Staubdecke verwaist, ob des umwerfenden Programms.</p>
<p>Aufgrund der starken Konzentration im deutschen TV-Markt fehlt ausreichende Konkurrenz um das Niveau entsprechend positiv zu beeinflussen. Allerdings geben sich die beiden großen deutschen TV-Ketten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ProSiebenSat1">ProSiebenSat.1</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RTL_Group">RTL Group</a> keine große Mühe um diesen Zustand zu ändern. Und die beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ARD">ARD</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zdf">ZDF</a> tun ihr Möglichstes um es den Privaten gleich zu machen.</p>
<p>Besonders auffällig wird dies, wenn man aufgrund von Krankheit dazu genötigt wird, den Tag im Bett zu verbringen und sich wenigstens durch dem allseits beliebten TV-Gerät Abwechslung verschaffen will. Da beginnt der Tag mit Wiederholungen der Kategorie „Musik für Senioren“ (Musikantenstadl, ARD), „Seife für´s Hirn“ (Wege zum Glück, ZDF; Reich und Schön, ZDF; Unter Uns, RTL; GZSZ, RTL), „War mal lustig“ (Eine schrecklich nette Familie, Kabel1; Die wilden Siebziger, Kabel 1; King of Queens, Kabel 1), „Mein Leben ist scheiße, deins aber auch“ (Familienhilfe mit Herz, Mein Baby, Unsere erste gemeinsame Wohnung, alle RTL) und den diversen Pseudo-Wissens-Sendungen á la „Quiz Taxi“ und „Abenteuer Leben“.</p>
<p>Wer dieses Spektakel der gehobenen Unterhaltung überlebt, kann gegen Mittag zum ARD-Buffet wechseln um sich auf das abendliche Wettkochen auf diversen TV-Stationen einzustimmen. Das von den beiden öffentlich-rechtlichen Programmen dargebotene Mittagsmagazin wartet schließlich mit winzigen Info-Krümelchen auf und garniert diese mit Überbordendem Boulevard-Journalismus.</p>
<p>Dies wiederum bieten einen hervorragenden Übergang zu ähnlich gestrickten Sendungen wie „Sam“ (Pro7), „Café Trend“ (RBB), „Brisant“ (ARD und Dritte), „hallo Deutschland“ (ZDF), „Leute heute“ (ZDF), „Explosiv“ (RTL), „Exclusiv“ (RTL), „taff“ (Pro7) und „Sat.1 – Das Magazin“ (Sat.1). Womit wir auch schon bei meinem persönlichen Lieblingssender angekommen sind: <a href="http://www.sat1.de">Sat.1</a></p>
<p>Dieser Sender ist ja ein ganz spezieller Fall. Wenn man den gesamten Stumpfsinn des deutschen Fernsehens sammeln und zusammen packen würde – man würde Sat.1 neu erfinden. Abgesehen von den Überbleibseln der Talkshow-Ära, die allerdings auch schon fast das Highlight des Programms darstellen, wartet der erste deutsche Privatsender mit konzeptionierten Stumpfsinn auf und bündelt diesen in Sendungen wie „Richterin Barbara Salesch“, „Richter Alexander Hold“, „Niedrig und Kuhnt“, „Lenßen und Partner“ und „K11 – Kommissare im Einsatz“. Allein schon die Vorstellung, dass es Menschen gibt, die sich das täglich anschauen und sowas für real halten, verursacht dieses Programm ein Schädel-Hirn-Trauma aufgrund des ständigen Kopfschüttelns. So preist der Sender bei „Lenßen und Partner“ strafrechtliche relevante Delikte wie Einbruch, Diebstahl und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensraumes. Wohlgemerkt von den Ermittlern verübt. Diese Delikte werden dann wahlweise bei Alexander Hold oder Barbara Salesch vor Gericht verhandelt. Und dabei<span>  </span>wird einem ja eingeredet, mit echten Anwälten und Richtern zu tun zu haben. Wenn dem so ist, kann man nur hoffen, niemals mit einem dieser Stereotypen zu tun haben zu müssen. Das i-Tüpfelchen wird dem Ganzen jedoch mit den Pseudokriminalsendungen aufgesetzt, in denen mit aller Regelmäßigkeit einer der Ermittler in irgendein Dilemma stolpert aus denen ihn „die erfahrenen Ermittler“ schließlich gekonnt befreien.</p>
<p>Abgerundet wird das Ganze mit einem Schmankerl deutscher TV-Untehraltung: „Sat.1 – Das Magazin“. Hier werden neben den üblichen Promi-News so lebenswichtige Themen behandelt wie „Welcher Lippenstift sieht nuttiger aus“, „Wann zerreißt ein BH zwischen 2 Autos“, „Wieso eignen sich weiße Klamotten nicht wenn man isst wie ein Schwein“. Wir könnten diese Themen endlos fortführen. Allerdings musste ich die Studie dieses Formats kurzerhand abbrechen.</p>
<p>Als relativ normaler Mensch sitze ich dann vor meinem bis dahin geheiligten TV-Gerät und frage mich ernsthaft, wie es in den jeweiligen Redaktionen so aussieht und wie ich mir einen solchen Entscheidungsprozess vorstellen muss.</p>
<p>Redakteur 1: „Also meiner Freundin ist ja am Wochenende der BH geplatzt.“<br />
Redakteurin: „Ja, das kenn ich. Finde auch nie die richtige Größe.“<br />
Redakteur 2: „Vielleicht kann man da ja was draus machen.“<br />
Redakteur 1: „Wie jetzt, dass Frauen nie die richtige BH-Größe finden?“<br />
Redakteurin: „Hatten wir doch schon.“<br />
Redakteur 3: „Wir können ja mal testen, wann so ein BH zerreißt.“<br />
Redakteurin: „Das ist gut. Und da können wir auch Material aus dem alten Bericht verwenden.“</p>
<p>Und als könnte es kein Ende geben, wertet Sat.1 selbstproduzierte Formate bis zu 3 mal aus, um neben den Produktionskosten ausreichende Erlöse einzuspielen. Gefahr, dass der Zuschauer wegzappt, scheint bei Sat.1 niemand zu fürchten. Vermutlich kennt man die Konkurrenzprogramme.</p>
<p>An dieser Stelle bin ich so wütend über die TV-Sender, dass jedes weitere Wort unsachlich werden würde. Also komme ich hier zum vorläufigen Schluss und setze dies in einem meiner nächste Beiträge fort.</p>
<p>So long</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grundkurs Demokratie]]></title>
<link>http://politdelicatessen.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 07:41:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>ali</dc:creator>
<guid>http://politdelicatessen.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Ich bin beim Nachlesen meiner Zeitungen (ja, ich bin immer etwas im Rückstand) auf einen Sturm im s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin beim Nachlesen meiner Zeitungen (ja, ich bin immer etwas im Rückstand) auf einen Sturm im schweizer Wasserglas gestossen. Der USA Korrespondent vom Schweizer Fernsehen <a href="http://uswahlen.blog.sf.tv/super-tuesday/erster-blogeintrag-tilman-lingner.html#comments" target="_blank">belehrt uns über die Qualität der US Demokratie</a>. Diese wurde schon in der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/doppelleben_eines_sf-korrespondenten_1.667413.html" target="_blank">Neuen Zürcher Zeitung kritisiert</a>, doch greift die Kritik meiner Meinung nach zu kurz. Mich erschreckte das karrikaturistische Demokratieverständnis und das einfach gestrickte USA- und Weltbild dieses Korrespondenten des öffentlich rechtlichen Senders. Hier einige spontane Kommentare.</p>
<blockquote><p>Kein Land prahlt mehr mit seiner Demokratie als die USA</p></blockquote>
<p>Ausser vielleicht die Schweiz. Aber Fehler sieht man bei anderen immer besser.</p>
<blockquote><p>Die amerikanischen Präsidenten, vor allem der amtierende, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Demokratie zu exportieren</p></blockquote>
<p>Es ist korrekt, dass eine der wenigen Konstanten in der US Aussenpolitik eine tiefe Überzeugung ist, dass Demokratie die beste Chance auf Weltfrieden ist. Dies gründet wahrscheinlich in der sehr Einflussreichen Theorie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratischer_Frieden" target="_blank">Demokratischen Friedens</a> (Democratic Peace Theory) die auf Kant zurückgeht. Einer der seltenen Fälle in denen das akademische Fach der Internationalen Beziehungen wirklich Einflussreich war. Dass die USA Demokratie in einem grösseren Ausmass exportieren wollen als westeuropäische Staaten entstammt eher einem Bauchgefühl des Autors, als einer belegten Tatsache. Heute wird kaum noch Entwicklungshilfe gemacht oder mit China diskutiert ohne dass das Thema Demokratie auf den Tisch geknallt wird. Ausserdem erstaunt es, dass ein USA Korrespondent des Schweizer Fernsehens nicht zu wissen scheint, dass die USA bis zum ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit eine isolationistische Aussenpolitik betrieben.</p>
<blockquote><p>Demokratie ist - dank amerikanischer Propaganda - so über alle Zweifel erhaben, dass in Afrika inzwischen jede zweite, marodierende Rebellenorganisation noch schnell ein demokratisch an den Namen anhängt, um ihre Massaker an der Zivilbevölkerung unter einen hehren Zweck zu stellen.</p></blockquote>
<p>Demokratie nicht nur wegen der 'amerikanischen Propaganda' über alle Zweifel erhaben, sonder auch wegen der 'Propaganda' (und wohl auch dem Geld und der Macht und ein oder zwei guten Argumenten) anderer westlicher Demokratien. Ich vermute schwer, dass er (wie ich) auch 'Opfer' diese Propaganda ist, oder was er wohl für eine gute Alternative zur Demokratie zu bieten hat? Er scheint zumindest genau zu wissen wie 'gute Demokratie' zu funktionieren hat. Das Afrikabild das aus diesen Zeilen herausgelesen kann ist auch schockierend: Afrika der Kontinent der Rebellen die Zivilisten massakrieren, was zivilisierte Westler nie machen würden. Passiert das gleiche auf einem anderen Kontinent werden aus den 'marodierenden Banden' plötzlich 'Paramilitärs'.</p>
<blockquote><p>abgegebene Stimmen werden umgewandelt in Delegierte und erst die Delegierte wählen dann den Präsidentschaftskandidaten. Auf diesem kleinen Umweg aber kommt es zu einer massiven arithmetischen Verschiebungen.</p></blockquote>
<p>Verschiebungen zugunsten von Minderheiten kennt fast jede Demokratie (gerade ein Schweizer sollte dafür Verständnis aufbringen können). Ein so stark auf Majorz basierendes System (häufig als Westminster Modell bezeichnet)  gewinnt in Sachen Repräsentation. Ob das nun mehr oder weniger demokratisch ist, kann kaum bestimmt werden und eine Güterabwägung zwischen Effizienz und Repräsentation muss gemacht werden.</p>
<blockquote><p>Sie machen fast ein Fünftel der Delegierten bei Demokraten aus und sie können - ganz undemokratisch - ihre Stimme nach eigenem Gutdünken einem beliebigen Kandidaten geben.</p></blockquote>
<p>Erstens kann eine Partei seine Kandidatin oder Kandidaten bestimmen wie sie will, niemand muss den Vorschlag der Partei a der Wahlurne akzeptieren. Zweitens, wie demokratisch ist denn die Schweiz wo das Kabinett überhaupt nicht vom Volk gewählt wird sondern von einem (arithmetisch stark verzerrten) Parlament ohne Fraktionszwang? Die Kandidaten hierfür werden von nicht-gewählten Parteidelegierten bestimmt. Die Schweiz verdient wohl auch das Prädikat 'undemokratisch'.</p>
<blockquote><p>Ihre Demokratie ist nicht sonderlich demokratisch und eigentlich nur reichlich kompliziert.</p></blockquote>
<p>Heisst wohl: Die Demokratie in den USA entspricht nicht dem simplistischen Demokratieverständis des Autors. Das reicht auch schon um pauschal das Etikett 'Angeber' zu verteilen. Würde der Autor den gleichen Massstab für die Schweiz anwenden, würde es bestimmt böse Kommentare hageln aber so wird ihm auf die Schulter geklopft, da er bestätigt, was sowieso schon alle wussten. Der Autor darf natürlich seine Meinung haben. Das Problem ist, dass er uns mit der Keule belehrt, zu einem Thema über das er reichlich wenig nachgedacht zu haben scheint. Solche Inkompetenz will ich nicht von meinen Konzessionsgebühren bezahlen müssen (zum Glück habe ich keinen Fernseher).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundesverfassungsgericht stärkt Öffentlich-rechtliche]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/09/12/bundesverfassungsgericht-starkt-offentlich-rechtliche/</link>
<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 20:19:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/09/12/bundesverfassungsgericht-starkt-offentlich-rechtliche/</guid>
<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat in einem erneuten Rundfunkurteil zur Festsetzung der Rundfunkgebüh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat in einem erneuten <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20070911_1bvr227005.html" target="_blank">Rundfunkurteil</a> zur Festsetzung der Rundfunkgebühren die öffentlich-rechtlichen Sender gestärkt (<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg07-090" target="_blank">Zusammenfassung als Pressemitteilung</a>). In der Entscheidung am 11. September stellten die Richter fest, dass die Ministerpräsidenten der Länder einen Verfassungsbruch begangen haben, als sie im Jahr 2005 die Rundfunkgebühren festlegten. Sie waren um 28 Cent unter dem Vorschlag der unabhängigen <a href="http://www.kef-online.de/" target="_blank">Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF)</a> geblieben. Mit dem Urteil dürfte auch die Position gestärkt sein, dass die Öffentlich-rechtlichen ihre digitalen Angebote weiter ausbauen: Internet, digitales Fernsehen, digitales Radio, mobile Kommunikation.</p>
<p>Das Urteil passt in die Rechtsprechung der Verfassungsrichter seit mehr als 20 Jahren: Für eine freiheitlich-pluralistische Berichterstattung sind öffentlich-rechtliche Angebote unverzichtbar. Journalismus in Fernsehen, Radio und Internet darf nicht alleine dem Kommerz ausgeliefert sein.</p>
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<title><![CDATA[Lästige Musikanten]]></title>
<link>http://zeromant.wordpress.com/2007/07/15/lastige-musikanten/</link>
<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 14:14:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
<guid>http://zeromant.wordpress.com/2007/07/15/lastige-musikanten/</guid>
<description><![CDATA[Wenn im Irak ausnahmsweise mal ein Tag ohne einen Anschlag mit einer dreistelligen Zahl Todesopfer v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im Irak ausnahmsweise mal ein Tag ohne einen Anschlag mit einer dreistelligen Zahl Todesopfer vergeht, dann bleibt das Auge auch einmal an Meldungen wie <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,494536,00.html">dieser hier</a> hängen:</p>
<p>Aha, ein Fernsehsender nimmt also eine Volksmusiksendung aus dem Programm, und "Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager und Volksmusik" prüft, dagegen zu klagen - wie bitte? Gegen welches Gesetz verstößt der Sender noch einmal mit seiner Programmplanung?</p>
<p>Ach so, weil die Begründung (die wohl darauf hinaus laufen wird, dass der Sender sich eine jüngere Zuschauerstruktur wünscht, oder einfach nur mehr Zuschauer insgesamt) gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstoße! Alles klar.</p>
<p>Jetzt warte ich nur noch darauf, dass ein älterer Mitbürger (sagen wir doch: ab 70 Jahre aufwärts) diese Arbeitsgemeinschaft wegen Diskriminierung verklagt, weil sie ihm ja faktisch auf Gund seines Alters unterstellt, dass er Volksmusik mögen müsse...</p>
<p>Im Artikel wird angedeutet, dass das ZDF zur Zeit das älteste Publikum aller Fernsehsender besitzt. Müsste dann eigentlich nicht eine Jugendvertretung dagegen klagen, dass es zur Zeit offensichtlich seinen gesetzlich vorgeschriebenen Versorgungsauftrag nicht erfüllt, da es mit seinem Programm die jüngeren Bevölkerungsgruppen nicht hinreichend berücksichtigt?</p>
<p>Ich habe es gerade getestet: Die Domain www.was-für-ein-stuss.de ist noch frei!</p>
<p>Ich denke, dass unser Grundgesetz uns das Recht gibt, schlechte Musik zu hören und zu produzieren - aber eine Verpflichtung sie zu senden bestimmt nicht!</p>
]]></content:encoded>
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