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	<title>offentlich-rechtlich &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/offentlich-rechtlich/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "offentlich-rechtlich"</description>
	<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:23:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Quoten, Klicks und Kohle - die ARD will sich entschuldigen]]></title>
<link>http://mediacocks.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 20:48:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>abnormertrinkender</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Mittwochabend zeigt die ARD ein Feature zum Thema Internet, Online, Journalismus, blablablabla. D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwochabend zeigt die ARD ein Feature zum Thema Internet, Online, Journalismus, blablablabla. Denn ihnen (der ARD) geht der Arsch massiv auf Grundeis. Der neue Entwurf zum Rundfunkstaatsvertrag sieht vor, dass 1. die ARD keine Unterhaltung mehr im Netz machen darf, dass sie 2. nur noch programmbegleitend online berichten darf und dass sie 3. die Inhalte nach sieben Tagen mehr oder weniger wieder löschen muss.</p>
<p>Dass das riesen Müll ist, dass somit die ARD im Netz nur schwer präsent sein kann, ist klar!</p>
<p>Aber nun versucht die ARD ernsthaft mit einem alten, röchelnden Sack, der kaum deutlich sprechen kann in ihrer gewohnt arroganten Art den Leuten zu erklären, warum das denn eigentlich so wichtig ist, dass die ARD im Netz massiv journalistisch vertreten ist.</p>
<p>Und wenn Herr Leif zurückgefletzt, eklig schwitzend und selbst angewidert von seinen Zuschauern in die Kamera raunt, warum man doch bitte dieses uninteressante Stück TV sehen muss, zeigt er auf einen Schlag ganz deutlich, was das Problem der ARD ist:</p>
<p>1. Sie ist nur mit sich selbst beschäftig.</p>
<p>2. Sie ist so arrogant, dass ihnen relativ egal ist, was der Zuschauer/Hörer/Nutzer denkt, solange die Kohle fließt.</p>
<p>3. Sie sehen sich so sehr als Platzhirsche, dass es einfach nicht in ihre verkalkten Schädel gehen will, dass sich kein Schwanz mehr für sie interessiert.</p>
<p>4. Sie können sich nur noch über ihre journalistischen Grundsätze retten - weil den Rest keiner sehen will.</p>
<p>5. Sie haben so sehr das Internet verpasst, dass sie jetzt im Jahre 2008 - kurz bevor alles zu spät ist - merken, dass da doch seit 15 Jahren irgendwas passiert wovon die alten Herren in ihren Gremien keine Ahnung haben.</p>
<p>Die können einem fast Leid tun. Zur Zeit beschäftigen sich in der ARD unzählige Gruppen mit dem Thema Onlinewelten. Man versucht sich mt Blogs, Podcasts, RSS-Feeds, Communitys, Angeboten noch und nöcher und hat eigentlich keinen richtigen Plan was die ARD online machen soll. Das ZDF hat erkannt, dass zumindest das Thema OnDemand funktioniert, politisch vertretbar ist und auch aktzeptiert wird.</p>
<p>Die ARD wollte dagegen die Mediathek schon im Herbst 2007 starten - bisher ist noch nichts zu sehen. In der Zwischenzeit haben es die einzelnen Rundfunkanstalten geschafft, ihre eigenen Mediatheken zu starten (siehe WDR, MDR, BR).</p>
<p>Laut neuem Rundfunkstaatsvertrag werden die Themen Unterhaltung und Service tabu für die ARD in Textform online. Es wird ein gepimpter Videotext mit vielen Videos und Dingen zum Nachhören.</p>
<p>Das grandiose ist: Es interessiert keinen. Die ARD veröffentlicht ihre Klickzahlen nicht. In der IVW-Wertung tauchen sie nicht auf. Grund: Es muss keine Werbung verkauft werden. Nachteil: Niemand weiß, ob die Angebote überhaupt genutzt werden. Und wenn ja, ob sie auch nur annährend mit dem RTL-Network oder dem Pro7-Network mithalten können.</p>
<p>Meine Meinung: Die ARD gehört ins Internet und auch sonst auf alle Plattformen, über die es Menschen erreicht. Derzeit interessiert sich zwar kein Mensch unter 60 mehr für das, was die Herren da machen, aber ein finanzierter journalistischer Ansatz muss sein, denn das was N24 und NTV verzapfen ist unter aller Sau! Und irgendwann werden auch die Generationen in der ARD ausgetauscht, vielleicht sitzen dann auch echte junge Menschen in den Rundfunkräten, die nicht nur ihre Macht ein wenig ausspielen wollen und sich für Randgruppen interessieren sondern die mal nachdenken, was den Einzelnen wirklich interessieren könnte.</p>
<p>Denn davon hat die ARD wenig im Angebot.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tito is B(e)ck]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2488</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 13:18:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=2488</guid>
<description><![CDATA[Und die ARD zahlt Drogensüchtigen Hungerhonorare, von denen die fast drei Tage ihre Sucht finanzier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und die ARD zahlt Drogensüchtigen Hungerhonorare, von denen die fast drei Tage ihre Sucht finanzieren können. Soviel zum Öffentlich-Rechtlichen Qualitätsjournalismus. Glauben Sie nicht? Sehen Sie selbst:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/nKZzS_y-kN8'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/nKZzS_y-kN8&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Die Details und der Original-Polylux-Beitrag lassen sich auf der Seite des <a href="http://tito.blogsport.de/" target="_blank">Kommandos Tito von Hardenberg </a>abrufen, auf dem sich Hintergründe und ein Konterfei des Paten, des jugoslawischen Vaters der Arbeiterselbstverwaltung findet, die mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk mehr gemein hat, als man denkt</p>
<p><!--more--></p>
<p>Zunächst einmal sind nämlich beide dem Untergang geweihte Fehlkonstruktionen. Die Arbeiterselbstverwaltung wegen der Negierung der Existenz des Kapitals, die zu Desinvestition führte. Die Öffentlich-Rechtlichen, weil ihre behauptete Grundversorgung sich im Internet-Zeitalter nicht länger aufrecht erhalten lässt, die mangelnde demokratische Legitimation des Parteienfernsehens immer offensichtlicher wird und der Anspruch auf "Kulturfernsehen" mit Plagiaten von 10 Jahre alten Privat-Formaten wie dem "Bergdoktor"(gerade gelaufen) oder "Kommissar Rex" (wird gerade gedreht)dokumentiert wird. Beide Systeme verdanken ihre Existenz nicht der Frei- oder Freiwilligkeit sondern dem Zwang und können/konnten nur so lange bestehen, wie die Macht zum Zwingen reicht.</p>
<p>Und das Ende des Zwangs beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkist mit der Verdrängung des Fernsehens als Leitmedium gekommen. Noch träumen die Landesmedienanstalten anders wie die britische Offcom davon, IPTV-Angebote zu lizensieren, bevor ihnen die Arbeit zuviel werden wird. Oder die Anzahl der nicht lizensierten Angebote derart Überhand nimmt, dass sie mit den Sanktionen nicht mehr hinterher kommen.</p>
<p>Die Öffentlich-Rechtlichen versuchen im Internet derweil, was sie bei Kabel und DVB-T bereits erfolgreich umgesetzt haben: Eine Verdrängungsstrategie: 11 öffentlich-rechtliche Programme sind im analogen Berliner Kabel-Angebot zu finden, darunter die hier so relevanten Regionalsender WDR (NRW) oder BR (Bayern).  Von den 24 über DVB-T verbreiteten Programmen sind 13 öffentlich-rechtlich. Die internationalen Anbieter wie CNN oder BBC finden überhaupt nicht mehr statt. Da ist man auf das öffentlich-rechtliche Korrespondentennetz angewiesen, das als öffentlich-rechtliches Recht an jedem werbefreien Sonntag als unser "öffentliches Recht" vor der Tagesschau beworben wird.</p>
<p>Die Korrespondenten selbst teilen  mittlerweile mit, dass sie das Bild vermitteln, das die <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15347,00.html" target="_blank">Zentralredaktionen</a> erwarten. Nachdem Ulrich Tilgner beim ZDF gekündigt hat, weil er nur dann Themen platzieren konnte, die er vorher bei Nachrichtenagenturen untergebracht hatte, löst der <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15422,00.html" target="_blank">Sender</a> sein Büro in Teheran gleich  auf. Aus dem Irak und dem Iran gibt´s wohl nichts mehr zu berichten. Wahrscheinlich macht das die bei RTL teuer eingekaufte Christiane Amanpour des deutschen Privatfernsehens, Antonia R(rrr)adoz im Vorbeiflug. Dass da irgendetwas nicht stimmt, schwant selbst dem zur ARD-Allzweckwaffe mutierten ehemaligen privaten Daily Talker ("Meine Brüste sind zu groß/klein/hängend/stramm) <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15329,00.html" target="_blank">"Pilawa".</a></p>
<p>DIese Qualität will der pfälzische Potentat der deutschen Arbeiterbewegung Kurt Beck nun in Inselform ins Internet bringen. ARD und ZDF bieten ihre Inhalte Verlagen, die sich vom gebührenfinanzierten Wettbewerb wenig begeistert zeigen,  die obendrein fortwährend verbotenerweise im redaktionellen Umfeld beworben werden (Mehr erfahren Sie bei <a href="http://www.tagesschau.de">www.tagesschau.de</a>), wie Sauerbier an. Und scheitern mit ihren Kooperationen wenigstens bei der <a href="http://turi-2.blog.de/2008/04/02/heute2-suddeutsche-zdf-berliner-zeitung-3984076" target="_blank">Süddeutschen</a> und dem <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15463,00.html" target="_blank">Focus</a>, während der <a href="http://turi-2.blog.de/2007/11/11/heute2_waz_wdr_time_warner~3277981" target="_blank">Westdeutsche Rotfunk </a>beim "<a href="http://blogbar.de/archiv/2008/03/13/wdr-waz-derwesten-und-andere-verlierer/" target="_blank">Westen</a>" gegen teures Geld den Nachrichtenagenturen und freien Kameraleuten gebührensubventioniert Konkurrenz macht.</p>
<p>Noch fühlen die öffentlich-rechtlichen Medialen sich sicher. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,547458,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> zufolge wissen sie, was sie einzig von der privaten Konkurrenz unterscheidet: Geld, unendlich viel Geld. Und sie wissen die schützende Hand des Bundesverfassungsgerichtes und der Parteien über sich, die so eine Werbeplattform mit eingesprengten Soap-Operas im Wert von rund 8 Mrd € unterhalten.  Da kann man mit 0,75% Gebührengeldern im Internet mehr anstellen, als die ganzen Profitmaximierer: Das sind nämlich schlappe 60 Mio €.  Und die Bewerbung im redaktionellen Umfeld bringt ja Zugriffe ohne Ende.  Deshalb gibt der bayerische Ministerpräsident bei der<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EF9489BBA4D3F4370ABAF3E1FF63D1119~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"> FAZ </a>ja auch dem "Gebühren-"finanzierten Zwangsfernsehen eine Bestandsgarantie.</p>
<p>Die Verbreitung von ö./r. Inhalten über die Verlagspresse würde nicht nur Kosten sparen: Die Übertragungskosten für das Internet-Protokoll tragen die Verlage und nicht die gebührenfinanzierten Zwangsanstalten, die eben diese Gebühren einfach erhöhen könnten, wenn das viele Geld dann doch nicht reicht. Diese Verbreitung wäre schlicht verboten.</p>
<p>Denn bei der Gebührenfinanzierung der Produktion handelt es sich nach EU-Recht um eine unerlaubte Beihilfe, egal ob sie kostenlos (und nicht umsonst) oder preiswert bereit gestellt werden. Brüssel hilf.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einstimmig]]></title>
<link>http://derliebegott.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 07:23:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der liebe Gott</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei der morgendlichen toilettären Tageszeitungslektüre fiel mir vor einiger Zeit ein Satz auf, den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der morgendlichen toilettären Tageszeitungslektüre fiel mir vor einiger Zeit ein Satz auf, den ich bereits am Tag zuvor exakt so gelesen zu haben meinte. Und noch einer. Und noch einer.</p>
<p>Verdutzt suchte ich im Netz die Websites bekannter Zeitungen und Magazine auf und es bot sich mir immer das gleiche Bild: Als hätte ein Überjournalist per Copy &#38; Paste denselben Artikel in allen Medien untergebracht. Als Quelle war jeweils eine deutsche Nachrichtenagentur, ich meine, die dpa, angegeben. Ich fragte mich, ob es denn sein kann, dass seriöse Journalisten einen kompletten Artikel einfach übernehmen und höchstens mit dem ein oder anderen Halbsatz aus dem eigenen Oeuvre garnieren? Höchst suspekt, leider kann ich mich nicht mehr an das Thema des Textes erinnern, aber sobald es mir wieder einfällt, ergänze ich es an dieser Stelle.</p>
<p>Weshalb ich diese alte Story wieder auspacke? Etwas ähnliches ist nun wieder passiert, nur etwas eklatanter, da eine klare Falschmeldung quer durch alle Medien gegangen ist.</p>
<p>Es geht um die von der EU angedachten Untertitelungen von Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Gestern habe ich das bereits gelesen und fand es durchaus sinnvoll. Allerdings scheint die Meldung bei einigen ganz anders angekommen zu sein, z.B. bei der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die verbreitete seither fröhlich, dass Sendungen laut EU-Vorschlag künftig nur noch im Original mit Untertiteln ausgestrahlt werden sollen – und zig Medien plapperten <a title="Spiegel Online, Untertitelpflicht für Öffentlich-Rechtliche Sender" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,546433,00.html" target="_blank">diesen Unsinn nach</a>.</p>
<p>Sehr treffend hat diesen Vorgang der Journalist Stefan Niggemeier <a title="Stefan Niggemeier, Geht sterben" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben/" target="_blank">in seinem Blog wiedergegeben</a>.</p>
<p>Stellt sich die Frage, ob unsere angeblich immer schnellebigere Zeit der Grund für diese Arbeitsweise ist? Oder schlicht Bequemlichkeit? Es ist ja sicherlich weniger anstrengend, einmal STRG+C, äh, sorry, APFEL+C und APFEL+V zu drücken, als selbst zu recherchieren oder die kopierten Texte zumindest einmal grob auf die wiedergegebenen Behauptungen zu prüfen.</p>
<p>Man mag diesen konkreten Fauxpas als eher unwichtige Marginalie abtun, doch wer garantiert mir, dass mit wichtigeren, essenziellen Themen nicht ähnlich umgegangen wird? Dass aus lauter angewöhnter Nachplapperei auch Halbwahrheiten oder gar Lügen verbreitet werden, und zwar durchaus auch dauerhaft, wenn diese im Vorfeld von einer Lobby gut vorgekaut und dann als schmackhafte Häppchen serviert wurden?</p>
<blockquote><p>»Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.«<br />
– <em><a title="George Orwell" href="http://de.wikiquote.org/wiki/George_Orwell" target="_blank">George Orwell</a>, 1984</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Telegraph TV vs. Politicians]]></title>
<link>http://blog.fdog.org/2008/03/29/telegraph-tv-vs-politicians/</link>
<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 12:26:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>DF</dc:creator>
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<description><![CDATA[So muss es aussehen, wenn Zeitungen Fernsehen machen
  from fdog.vodpod.com
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<content:encoded><![CDATA[<p>So muss es aussehen, wenn Zeitungen Fernsehen machen</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buntes zur Wahl aus Bulgarien]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2275</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 19:08:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[ und bloß keine Politiker bringt das ZDF und sorgt so für die kulturelle Grundversorgung. Da ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> und bloß keine Politiker bringt das <a target="_blank" href="http://www.dwdl.de/article/news_15140,00.html">ZDF</a> und sorgt so für die kulturelle Grundversorgung. Da ist von einem Paradigmenwechsel die Rede sagt der Chefredakteur und der Intendant wird nicht müde, den kulturellen Auftrag zu betonen. Und Kultur und bulgarische Politiker sind gewiß Widersprüche - oder.<!--more--></p>
<p>Nicht nur unsere Sicherheit wird am Hindukusch verteidigt. Weil dort unsere Soldaten dienen, handelt es sich um deutsche Innenpolitik, sagt ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender im alltäglichen Kampf um die Quote mit Tagesthemen und RTL Aktuell. Wie gesagt, ZDF-Chefredakteur ist der Mann.</p>
<p>Die Korrespondentenberichte entsprechen zumeist ohnehin nicht der Realität in den jeweiligen Ländern, sondern den Erwartungen des Zielpublikums oder der Vermutung dieser Erwartung durch die kenntnislose Zentralredaktion.  Schreibt auch "der junge niederländische Journalist und Auslandskorrespondent in Nah-/Mittelost Joris Luyendijk<strike> zeigt</strike> in seinem flott geschriebenen Buch „Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges“ via <a target="_blank" href="http://www.forum-ordnungspolitik.de/content/view/374/54/">Forum Ordnungspolitik</a>.</p>
<p>Der Druck der Quote wirkt auf die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten vergleichbar kommerziell wie auf ihre privaten Konkurrenten. Just in dieser Woche versucht der unlängst wegen der Einstellung eines Boulevard-Magazins so gescholtenene Sender SAT1 mit dem Background der versierten N24 Redaktion mit der Etablierung eines eigenen Nachrichtenangebots. Und wird eingedenk der mit Zwangsgebühren finanzierten Tagesschau allenfalls ein Mauerblümchendasein fristen können.</p>
<p>Wenn ich Robert Hetkämper, Klaus Prömpers oder Renate Bütow aus den Hauptstädten berichten sehe - oder seinerzeit Klaus Kleber oder Tom Buhrow - kann ich mir aus deren offensichtlichem Standpunkt, ihrem Kommentar und der Nachrichtenlage im jeweiligen Land eine Meinung bilden. Dafür wäre öffentlich-rechtliche Rundfunk zu finanzieren. Nicht mit 8 Milliarden, auch nicht mit einer. Aber immerhin.</p>
<p>Mit bunten Bildern zur Wahl aus Bulgarien führt sich die öffentlich-rechtliche Kulturgrundversorgungslegitimation zwischen "Julia - Wege zum Glück", dem Frühlingsfest, Carmen Nebel, dem Komödienstadel, unzählig-wiederholten Reportagen von Drogenfahndern, Video-Polizisten und Gerichtsvollziehern, der "Klinik unter Palmen" (finanziert mit Mitteln des Entwicklungshilfeministeriums) bis hin zu Charlottte Lindholm (oder so ähnlich) völlig ad adsurbum.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grundversorgung und Daseinsvorsorge]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2272</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 14:28:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=2272</guid>
<description><![CDATA[sind die zwei beliebten Begriffe, die in Deutschland den ordnungspolitischen Sündenfall verkleister]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>sind die zwei beliebten Begriffe, die in Deutschland den ordnungspolitischen Sündenfall verkleistern, ob in der öffentlichen Diskussion um die 14 Milliarden zur Stützung öffentlicher Banken, der alljährlich 8 Milliarden Zwangsgebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder dem Betrieb von Stadtwerken, öffentlichen IT-Versorgern oder Verkehrsbetriebe. Eins ist ihnen im Regelfall gemein. Sie leben auf Kosten des Steuerzahlers, sind langsamer, teurer und inflexibler als private Wettbewerber. <!--more--></p>
<p>So auch die Berliner BVG, die in den vergangenen Wochen bestreikt wurde. Das brachte VerDi nicht nur ordentlich neue Mitglieder, sondern allen die Erkenntnis, dass der Streik zwar mit Unannehmlichkeiten verbunden ist, das Chaos aber nicht ausbricht, nur weil Busse und Bahnen in den Depots bleiben.</p>
<p>Alljährlich kostet den Berliner Steuerbürger der Betrieb der BVG rund 400 Mio €. Wobei ich nicht genau weiß, ob die 250 Mio Zuschüsse für die Ruhegelder der pensionierten "BVGler" schon integriert sind.</p>
<p>Abschaffen wäre eine gute Idee. Meint auch die Berliner <a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-IHK-BVG;art124,2496950">IHK</a>. Und hat gleich einen probaten Vorschlag zur Hand. Alle Strecken ausschreiben. Wenn die BVG am preiswertesten ist, kann sie ja weiter machen. Wenn nicht, erhalten andere eine Chance.</p>
<p>Dass dies ausgerechnet von einer Zwangsinstitution öffentlichen Rechts gefordert wird, die vor nicht allzu langer Zeit mit einer Immobilienspekulation fast unter Zwangsverwaltung geraten wäre (Pleite gehen kann so eine Anstalt öffentlichen Rechts nämlich nicht), entbehrt nicht der Ironie. Grotesk wird es, wenn man hört, welchen Namen die viel zu groß geratene Hauptverwaltung, die sich in weiten Teilen als unvermietbar erweist, trägt: Ludwig-Erhard-Haus.</p>
<p>In Sachen BVG hat sie trotzdem Recht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Öffentlich-Rechtlichen und ihre festen Freien]]></title>
<link>http://blog.klartext-buero.de/?p=242</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 10:39:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>maluettig</dc:creator>
<guid>http://blog.klartext-buero.de/?p=242</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_QJemcBc-PQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/_QJemcBc-PQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von schwarzen Schafen]]></title>
<link>http://blog.fdog.org/2008/01/19/von-schwarzen-schafen/</link>
<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 19:03:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://blog.fdog.org/2008/01/19/von-schwarzen-schafen/</guid>
<description><![CDATA[berichtet das Medienmagazin DWDL (wo von niemand weiß, wofür diese Buchstaben stehen). Das Online-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>berichtet das Medienmagazin <a target="_blank" href="http://www.dwdl.de/article/news_14209,00.html">DWDL </a>(wo von niemand weiß, wofür diese Buchstaben stehen). Das Online-Angebot, das seinen Hauptaugenmerk auf die Verbreitung der Einschaltquoten von TV-Sendungen richtet, berichtet über das NDR-Medienmagazin <a target="_blank" href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,SPM2488_VID4527720,00.html">ZAPP</a>, das der altgediente ehemalige PANORAMA-Redaktionsleiter <a target="_blank" href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM2518,00.html">Kuno Haberbusch </a>leitet. RTL II, so der Aufmacher habe nicht nur einen Skandal bei Big Brother. Die deutschen Medienwächter und Jugendschützer seien hinter der Kölner Boulevard-Depandance her. <!--more--></p>
<p>Im Videotext fanden sich allerlei unappetitlich-anzügliche Telefon-Sex-Angebote, die allerdings ohne die netten Bewegt-Bilder auskommen müssen, die zur Bewerbung der gleichen aufpreispflichtigen gehaltvollen Unterhaltungen des Nachts eingesetzt werden könnten. Die bayerische Medienanstalt, die übrigens auch aus den Zwangsgebühren finanziert wird, sorgt sich um Sitte und Anstand und hat etwas gegen solche Angebote im Video-Text, die ja auch von Kindern und Jugendlichen während der Kinderstunde beäugt werden könnten.</p>
<p>Dabei hatten die Jugendschützer nicht nur RTL II im Visier. Sondern alle Privatsender, die dererlei Angebot im Videotext unterhalten, wurden unter Fristsetzung aufgefordert, den Schmuddelsex aus den Videotexten zu entfernen. Aber dann wäre das ganze wohl sehr gewöhnlich.</p>
<p>Der NDR ist Partei. Er verteidigt den Anspruch des öffentlich-rechtlichen Gesinnungsfernsehens. Mit den Geldern, die die zahlen müssen, die RTL IIs Frauentausch und nicht ZAPP schauen wollen. Das ist unlauter. Und Journalismus ist es auch nicht.  </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bio-Waffe des ZDF]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/2008/01/03/die-bio-waffe-des-zdf/</link>
<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 00:04:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/2008/01/03/die-bio-waffe-des-zdf/</guid>
<description><![CDATA[ABC-Alarm. Aber wenn´s hilft!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.bild.t-online.de/BILD/leute/star-news/2008/01/03/dieter-thomas-heck/hg-g_C3_A4ste/angesteckt,geo=3392068.html">ABC-Alarm</a>. Aber wenn´s hilft!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[An Andrea Kiewel hat mich nur eins gewundert,]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/2007/12/22/an-andrea-kiewel-hat-mich-nur-eins-gewundert/</link>
<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 10:47:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/2007/12/22/an-andrea-kiewel-hat-mich-nur-eins-gewundert/</guid>
<description><![CDATA[ihr Erfolg.
Die ehemalige DDR-Leistungsschwimmerin passte prima in das Klischee Nervensäge. Hohe St]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ihr Erfolg.</p>
<p>Die ehemalige DDR-Leistungsschwimmerin passte prima in das Klischee Nervensäge. Hohe Stimme, immer einen Tick zu gut drauf, zu verständnisvoll,zu laut oder zu penetrant. ZDF-Allzweckwaffe für den Dauerbrenner "Fernsehgarten" in dem es Product Placement in Reinkultur gab: Machte eine drittklassige Schlagerkombo eine neue Scheibe, so durfte sie diese im garantiert fehlerfreien Vollplayback präsentieren.<!--more--></p>
<p>Auch bei Kerner kommen die "Gäste" nur vorbei, wenn sie was zu verkaufen haben, sei es ein neues Buch, einen Film, eine neue Show oder eine neue Sendung. Sie sind nicht da, weil sie so interessant wären, sondern weil sie etwas zu bieten haben, wie unlängst der nette Herr Sittler, der die Briefe die er seinem Halbwuchs von der Theater-Tournee schickte, als Kinderbuch recycelt. Und Kerner auch gleich von seinem neuen ZDF-Fernsehfilm erzählen kann. Immer geht es um ein Produkt, das zu bewerben ist.</p>
<p>Da kann einem die arme Frau Kiewel schon fast leid tun. Auch sie hatte etwas zu verkaufen. Niemand konnte so oft in den obligaten fünf Interview-Minuten das Wort Weight-Watchers unterbringen.  Sie speckt ab und das mit bildschirmpräsenten Erfolg. Da kann man doch gegen ein gutes Honorar auch den Pummeln vor dem Bildschirm die Segnungen der Selbstkontrolle nach dem Prinzip der Anonymen Alkoholiker berichten. Wenn die CMA bis vor kurzem im  den fränkischen Koch Armin Irgendwas "Volle Kanne" sponsern durfte, war das doch auch O.K. Und bitte, was ist der Unterschied zum neuesten Yoga-Video von Ursula Karven.</p>
<p>Auch der liebe Herr Wodarz darf in der von den Vorzeigeintellektuellen Hans Lorenz (alias Giovanni di Lorenzo - nicht zu verwechseln mit der RTL-<i>Superstar</i> Lorenzo) und  Amelie Fried  moderierten N3-Talk-Show 3nach9   sein vielfaches unternehmerisches Scheitern mit der Ankündigung des nächsten Varieté-Spektakels rund um´s Enten-Essen im gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsfernsehen bewerben und damit verdient er Geld.</p>
<p>Kiewel und Konsorten haben ein Problem. Auch der werbetreibende Herr Kerner (Gutfried-Wurst und BonAqua) verdankt seinen Marktwert nicht sich selbst, sondern dem Gebührenzahler. Doch der hat von den Windfall Profits von Beckmann, Gottschalk und Olli  Mediamarkt Dittrich (auch der) gar nichts. Er macht sie nur mit seinen Zwangsababen möglich.</p>
<p>In jeder vorabendlichen SOKO-Sendung fährt die Kommissarin meist minutenlang mit einem Kombi der BMW 3 Reihe vor, bis sie zur Sache kommt. Und die In's-Bild-Setzung des Autos steht für die Dynamik der Marke aber nicht der Handlung. Wenn eine Hotelerbin, deren bekannteste Eigenschaft ihr schlechtes Benehmen ist, in Berlin vermutlich ohne Höschen für einen Schaumweinhersteller (deutsch für Prosecco) wirbt, flimmert das nicht nur über die Bildschirme, sondern findet auch auf den virtuellen und gedruckten Seiten der Qualitätspresse seinen Niederschlag.</p>
<p>Die Grenzen zwischen Programmsponsoring, Product-Placement und Schleichwerbung sind fließend. Für den Konsumenten gibt es eine ganz einfache Erkenntnis: Niemand taucht in Boulevard-Magazin oder Talk-Show ohne kommerziellen Grund auf. Jeder will für etwas werben. Offen oder verdeckt.</p>
<p>Nebenher gesagt ist die werbetreibende Industrie auch auf neue Formen angewiesen. Schließlich schauen sich immer weniger Konsumenten bereitwillig die zwangsweise sendeunterbrechenden Werbeblöcke an. Und weil dafür immer weniger bezahlt wird, brauchen die Medien neue Einnahmequellen, gerade weil die Neigung des Konsumenten für Inhalte zu bezahlen, allenfalls noch im Porno-Business meßbar sein dürfte.</p>
<p>Kiewel und Konsorten sollten allerdings 2/3 der Einnahmen aus Werbeverträgen dem Gebührenzahler zurückerstatten, dem sie diesen Verdienst überhaupt verdanken. Aber die öffentlich-rechtlichen bleiben scheinheilig. Wie Gottschalk sagen würde: "Wetten Dass?"</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Frontal21 berichtet nicht: Gewaltverherrlichung und Prügelspiele beim Qualitätsprogramm ZDF]]></title>
<link>http://fdog.org/2007/12/15/frontal21-berichtet-nicht-gewaltverherrlichung-und-prugelspiele-beim-qualitatsprogramm-zdf/</link>
<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 19:31:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>DF</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Screenshot eines Prügelspiels von der ZDF-Webseite
Wo kämen wir hin, wen wir der Sendeanstalt Ver]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="alignleft"><a href="http://fdog.org/2007/12/15/frontal21-berichtet-nicht-gewaltverherrlichung-und-prugelspiele-beim-qualitatsprogramm-zdf/screenshot-eines-prugelspiels-von-der-zdf-webseite/" rel="attachment wp-att-1484" title="Screenshot eines Prügelspiels von der ZDF-Webseite"><img src="http://fdog.wordpress.com/files/2007/11/screenshot_zdf_pruegelspiel.png" alt="Screenshot eines Prügelspiels von der ZDF-Webseite" height="300" width="400" /></a><br />
Screenshot eines <a href="http://ring-frei.spiel.zdf.de/boxen.html">Prügelspiels von der ZDF-Webseite</a></p>
<p>Wo kämen wir hin, wen wir der Sendeanstalt Verlogenheit unterstellten, die Dienstags um Neun von Computerspielern behauptet potentielle Gewalttäter zu sein, während sie mit dem Geld das die <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.gez.de">Drückerkolonnen</a> einspielen <a href="http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/11/0,5676,1021995,00.html">gewalttätige Sportereignisse einkauft und Sonntagmittags überträgt</a>. Wir kämen vermutlich zum Ergebnis, dass die Sendeanstalt, die Theo Koll (<a href="http://www.zdf.de/ZDF/s_img/19/0,6752,7002003-render-U2-,00.gif">das ist der mit der hässlichen Brille und ohne Ahnung</a>) Schwachsinn fabulieren lässt und ohne zu erröten einen Titelkampf zeigt, tatsächlich verlogen ist.</p>
<p>Nun spricht nichts gegen Boxen im Fernsehen. Wenn ein Sender genug Werbung verkauft, um es zu finanzieren und die Sendung nicht gerade zwischen Teletubbies und dem Disney-Club bringt, ist es völlig legitim einen Boxkampf zu bringen. Gegen die <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html">Journalismusimitation</a> in Tateinheit mit der Boxübertragung spricht allerdings die pure Bigotterie,die das ZDF an den Tag legt.<!--more--></p>
<p>Es wird wohl stimmen, dass das Spielen von Ego-Shootern das Mitleid gegenüber Pixelwesen und möglicherweise auch Menschen aus Fleisch und Blut vermindert. Die Ergebnisse einschlägiger Studien gehen allerdings auseinander. Wenn wir nun davon ausgingen, dass ein Ego-Shooter-zockender Jugendlicher allmählich seine Empathie für die Mitmenschen verliert, wie sieht es dann in seiner Seele aus, wenn er sich Titelkämpfe im Abendprogramm des Zett-Deh-Eff ansieht? Wenn er live Zeuge wird, wie sich zwei echte Menschen gegenseitig zu Brei prügeln? Was passiert?</p>
<p>Wie verarbeitet er die «mächtigen Aufwärts- und Seitwärtshaken» (<a href="http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/11/0,5676,1021995,00.html">Zitat ZDF</a>). Wird er möglicherweise eines Tages losziehen und ausprobieren, was er so oft bei Boxen im Zweiten ansehen konnte? Wird er ausprobieren, ob der Schulkamerad mit dem Zweiten immer noch besser sieht, nachdem er ihm ein paar verpasst hat?</p>
<p>Als wäre das der Bigotterie nicht genug, <a href="http://ring-frei.spiel.zdf.de/boxen.html">bietet der Familiensender auf seiner Seite ein Onlinespiel an, dessen Ziel es ist, den Gegner durch Faustschläge auf Gesicht und Körper zu traktieren, bis er vor Schmerzen aufgibt oder sich nicht mehr wehren kann</a>. Mit dem euphemisierenden Slogan «Boxen Sie sich durch», wird der Besucher aufgefordert, möglichst viele Gegner zu verprügeln. Dass das gewaltverherrlichende Prügelspiel <strong>ohne Altersüberprüfung</strong> auch von Grundschülern gespielt werden kann, setzt dem ganzen die Krone auf. Wenn hier nicht eine neue Hooligan-Generation herangezogen wird…</p>
<p class="alignright"><a href="http://fdog.org/2007/12/15/frontal21-berichtet-nicht-gewaltverherrlichung-und-prugelspiele-beim-qualitatsprogramm-zdf/screenshot-%c2%abqualitatsprogramm%c2%bb-im-zdf/" rel="attachment wp-att-1485" title="Screenshot «Qualitätsmarke» ZDF"><img src="http://fdog.wordpress.com/files/2007/11/screenshot_zdf_qualitaetsprogramm.png" alt="Screenshot «Qualitätsmarke» ZDF" /></a><br />
Screenshot der <a href="http://www.unternehmen.zdf.de/">ZDF-Selbstdarstellung als «Qualitätsmarke»</a></p>
<p>Für die Erstellung dieses Prügelspiels hat das ZDF übrigens die gleichen Zwangsgebühren verschleudert, die auch für den Dienstwagen seines <a href="http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=66&#38;artid=158">Intendanten</a> und die Produktion des <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,2123665,00.html">großen ZDF-Sonntagsfilms</a> zweckentfremdet werden.</p>
<p>Wie vereinbart man dieses Maximum am Verlogenheit mit sich selbst? Theo Koll, Frontal21 und das ZDF bleiben uns eine Antwort schuldig. Wäre es nicht schön, wenn sie dauerhaft den Mund hielten?</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://fdog.org/2007/11/24/ard-und-zdf-eine-kriminelle-vereinigung/">YouTube-Video zu vermeintlichen "Killerspielen"</a></li>
<li><a href="http://www.stigma-videospiele.de/">Stigma Videospiele: Informationswebsite von Videospielern<br />
</a></li>
<li><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1416">Indiskretion Ehrensache: Warum wir auf "Frontal 21" verzichten sollten </a></li>
<li><a href="http://www.blogmedien.de/?p=1003">blogmedien: Frontal21 und Schleichwerbung </a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Daseinsvorsorge]]></title>
<link>http://fdog.org/2007/12/12/daseinsvorsorge-2/</link>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 10:49:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nur so zur Erinnerung. In den vergangenen Jahren lieferte sich die Bundesregierung mit der EU-Kommis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nur so zur Erinnerung. In den vergangenen Jahren lieferte sich die Bundesregierung mit der EU-Kommission ein Scharmützel um die Sparkassen und Landesbanken. Für die halten Kommunen und Bundesländer nämlich den Kopf hin. <!--more--></p>
<p>Und das ist ein handfester Wettbewerbsvorteil gegenüber den privaten Banken, die sich ihr Kapital am Markt refinanzieren können.  Grund für das Engagement, so die Regierung, sei die Daseinsvorsorge. Weil alle privaten Banken gleichzeitig pleite gehen könnten und dann keine Banken mehr ein bargeldloses Zahlungssystem aufrecht erhalten könnten, seien die Bürger auf die staatlichen Sparkassen und Landesbanken angewiesen: Einen der weltgrößten Bankenkonzerne.</p>
<p>Das Eigenkapital wurde durch die sogenannte Gewährträgerhaftung ersetzt: Macht die Bank einen Verlust, dann haftet der Staat (also die Kommune oder das Land). Das kommt den Steuerzahler teuer zu stehen. Der Berliner Haushalt wurde durch die Ausflüge der Landesbank in die Welt des ostdeutschen Plattenbaus dauerhaft ruiniert. Die Nordbank HSH ist gerade mit Schiffsfinanzierungen in Turbulenzen geraten - nicht für Kutter an der Kieler Förde, die öffentliche Bank ist w e l t w e i t der führende Finanzier der Reeder. Und die Steuerzahler aus Hamburg und Schleswig-Holstein tragen das Risiko. Ohne eine milliardenschwere weitere Finanzspritze des Landes NRW wäre die <a target="_blank" href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:NRW%20Marschrichtung%20WestLB/291481.html">WestLB </a>nicht nur ein Sanierungsfall. Der Notkauf der SachsenLB durch die Landesbank Baden-Württemberg droht nun zu scheitern, weil die Baden-Württemberger nicht die Risiken der Sachsen übernehmen kann. Und der Landeshaushalt geriete in die gleiche Schieflage wie der Berliner Mitte der Neunziger Jahre. Da bleibt nur die Schließung der <a href="http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E72C0A7F7250C452AA5F10692DCB81D67~ATpl~Ecommon~Scontent.html">SachsenLB</a>. Daseinsvorsorge eben.</p>
<p>Ach so übrigens. Die letzte Privatbank die das zeitliche segnete, hieß Herstatt. Das war 1972 - glaube ich.</p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht ganz unrecht]]></title>
<link>http://fdog.org/2007/11/30/nicht-ganz-unrecht/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 08:08:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.org/2007/11/30/nicht-ganz-unrecht/</guid>
<description><![CDATA[hat Peer Steinbrück, wenn er bemerkt, dass die Komplexität des Bankgeschäftes den ein oder andere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>hat <a target="_blank" href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Steinbr%FCck%20Bankmanager/285972.html">Peer Steinbrück</a>, wenn er bemerkt, dass die Komplexität des Bankgeschäftes den ein oder anderen ihrer Vorstände überfordert. Unrecht hat er, wenn er sein Urteil verallgemeinert. In Deutschland sind genau zwei Banken pleite gegangen. Die Sachsen LB und die IKB. Beides öffentliche Banken, die der Staat zur "Daseinsvorsorge" vorhält, wie im Sparkassenverfahren vor der EU geurteilt wurde. Falls das private Bankensystem zusammenbricht, so die Argumentation, gebe es dann immer noch die staatlichen Sparkassen und Landesbanken. Und die KfW. Verkehrte Welt. <!--more-->Nicht die privaten Banken sind eingedenk der sogenannten Subprime-Krise in die Knie gegangen, sondern die öffentlich-rechtlichen. Nicht eine private Bank wurde von den öffentlichen gerettet. Zwar gibt es da die eine oder andere Milliarde abzuschreiben. Aber das führt nicht zur Existenzgefährdung, sondern zur Reduzierung des Gewinns. Die in öffentlichem Besitz befindliche IKB bekommt vielmehr von den anderen (also auch den privaten) Banken eine Finanzspritze von satten 3,85 Mrd €, damit s i e   nicht pleite geht. Klar dass beim nun anstehenden Verkauf sich ein Privatbankier die Rettung wird versilbern lassen. Ackermann, Müller und Konsorten scheinen die Komplexität ihres Geschäftes schon zu verstehen: Sie denken wohl doch in Worst Case Szenarien und setzen anders als die IKB nicht alles auf eine Karte.  </p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[public value test auf Deutsch]]></title>
<link>http://fdog.org/2007/11/29/public-value-test-auf-deutsch/</link>
<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 09:23:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[heißt Selbstbedienung. Der so genannte Drei Stufen Test prüft, &#8220;ob das neue Angebot Teil des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>heißt Selbstbedienung. Der so genannte Drei Stufen Test prüft, "ob das neue Angebot Teil des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, welchen qualitativen Beitrag zum publizistischen Wettbewerb es leistet und wie hoch der damit verbundene finanzielle Aufwand ist" <a target="_blank" href="http://www.dwdl.de/article/news_13585,00.html">(DWDL).</a> Die Frage, ob ein vergleichbares Angebot bereits auf dem Markt besteht oder aber von einem Privaten aus Werbemittel statt aus Zwangsgebühren finanziert werden könnte, beantwortet der "Drei Stufen Test" nicht. Dann wäre das Problem nämlich gelöst. Die Öffentlich-Rechtlichen dürften ihr Programm im IP-Format für den PC anbieten und im geringen Umfang programmbegleitende Informationen ins Netz stellen. Chat-Rooms und email könnten als Rückkanal für das Programmangebot dienen, um Inhalte zu diskutieren. Und das wars. So bleibts beim alten: Die Öffentlich-Rechtlichen bestimmen, was öffentlich-rechtlich ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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