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	<title>oettinger &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/oettinger/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "oettinger"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 11:56:36 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Southern Avenger: "Unconventional Conservatism"]]></title>
<link>http://catocon.wordpress.com/?p=129</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 16:53:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>catocon</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auch wenn ich seine Sichtweise nicht immer teile, lese (oder höre) ich die Beiträge des Southern A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich seine Sichtweise nicht immer teile, lese (oder höre) ich die Beiträge des <a href="http://southernavenger.ccpblogs.com/">Southern Avengers</a> sehr gern, da sie eine unabhängige, parteilose Perspektive auf amerikanisches konservatives Gedankengut zulassen. Heute hat er einen <a href="http://southernavenger.ccpblogs.com/2008/08/07/sa-radio-unconventional-conservatism/">Beitrag</a> über konservative Ideen an Orten, wo man sie nicht unbedingt vermuten würde. Die Ähnlichkeiten zwischen traditionellen Konservativen und kapitalismuskritischen Linken, die sich nicht dem Modernitätskult verschrieben haben, der bewährte Ideen und Traditionen, einfach weil sie nicht mehr modisch erscheinen, gewissermaßen in einer Art permanenter Revolution zerstören will, sind nicht zu übersehen und oft frappierend.</p>
<p>Ohne in die Details dieser sehr interessanten Materie zu tief einsteigen zu wollen, möchte ich einen Punkt herausgreifen: das Interesse an der Bewahrung der traditionellen Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Der von vielen selbsternannten Konservativen heute oft vertretene Ansatz ist folgender: Die unumschränkte Herrschaft eines modernistischen Kapitalismus sei genau das, was wir brauchen; und wenn dies eben zu Kollaterlschäden für die Familienstruktur führt, dann tut es ihnen ja leid, aber da kann man nichts dran ändern. (Dann bietet der Staat eben Institutionen, die als Ersatzfamilie für Kinder funktionieren sollen, aber natürlich nicht können.) Die zerstörerische Wirkung von staatlichen Interventionen für die traditionelle Familie ist groß, aber eine solche schädliche Wirkung geht auch von den angeblichen "Sachzwängen" aus, die der globale Kapitalismus herbeiführt, wie man uns sagt. Der Kult, der um die Flexibilität der Menschen getrieben wird hat, mit oder ohne Pendlerpauschale, äußerst negative Konsequenzen. Menschen, die immer hinter dem nächsten Job herreisen müssen, die alles andere der Flexibilität unterordnen müssen, sind in der Tat orientierungslose, entwurzelte Menschen. Sie verdrängen entweder den Wert der Familie und der stabilen Gemeinschaft, oder empfinden sich als machtlos gegenüber den auf sie einwirkenden Kräften, die sie dazu zwingen, sich so zu verhalten.</p>
<p>Die freie Marktwirtschaft hat den Wohlstand, dessen wir uns heute erfreuen, sicher erst möglich gemacht; aber sie hat auch einige Nebenwirkungen. Schumpeters schöpferische Zerstörung erhöht den Wohlstand und verbessert die wirtschaftliche Entwicklung (das ist der schöpferische Teil). Zerstört werden aber nicht nur unprofitable Unternehmen, sondern auch Familien, Gemeinschaften, unerzwungene Kollektive hilfsbereiter Menschen, die füreinander einstehen und da sind, wenn der eine den anderen braucht, die so etwas wie Heimat bieten, ohne das grauenhafte Zerrbild des Heimatverständnisses des fanatischen Nationalismus. Die Zerstörung, die durch kapitalistische Wirtschaftsformen eintritt, ist aber umso größer, je weniger fest geknüpft diese Familien- und Gemeinschaftsbande sind. Wenn es nun noch eine Ideologie gibt, die aktiv auf die Zerstörung dieser "Normalität" hinarbeitet, eine Ideologie wie diejenige, die in Deutschland und in der ganzen westlichen Welt grob gesehen die letzten 30-40 Jahre beherrscht hat, dann kommt es zu einer fast völligen Auflösung solcher gewachsener Strukturen. In diese Lücke springt dann der Staat, der seine Hände nach den Kindern ausstreckt, und sie aus den Händen der Eltern entfernen will. (Die vorgetragene Rechtfertigung reicht von "mehr Wachstum durch die Befreiung der Frau aus der Mutterrolle" auf der Rechten bis zu "Emanzipation der Frau vom Patriarchat durch entfremdete Lohnarbeit" auf der Linken, aber das Ergebnis ist immer das Gleiche: der Staat greift nach der Macht über die Kinder.) Die Eingriffe des Staates verschärfen ihrerseits ja das Problem, denn durch sie wird die Notwendigkeit von verantwortlichen Eltern und intakten Familien reduziert, denn im Zweifel helfen ja Vater Staat und Mutter Regierung mit immer mehr Sozialprogrammen und Krippenplätzen. Auf diese Weise werden bewährte Strukturen zerschlagen, ohne daß jemals ein sachliches Argument vorgetragen worden wäre, warum diese Strukturen weg müssen.</p>
<p>In solchen Fragen sollten Anhänger eines gemäßigten, menschlichen Fortschritts und Gegner des manischen, fortschrittsgetriebenen Menschen auf der Linken mit echten traditionellen Konservativen Schnittmengen finden können. In vielen anderen Fragen auch. Die Distanz zwischen der traditionellen konservativen Rechten und der gemeinschaftsliebenden, lokalistischen Linken ist gar nicht so groß, wie es oft erscheint. Vielleicht wird es in Zukunft nur dann eine Wende weg von der ultrakapitalistischen, globalistischen, modernistischen Ideologie geben, wenn diese verschiedenen Kräfte zusammenfinden, und gemeinsam für ihre Ziele eintreten. Die Kategorien links und rechts hatten schon immer ihre Probleme, aber heute sagen sie noch weniger aus als je zuvor: Künast, Kipping, Lauterbach, Clement, Niebel und Oettinger haben vielleicht unterschiedliche Ansichten über die Rolle des Staates innerhalb der modernistischen Ideologie (soll der Staat den Menschen als "wohlmeinende(-r), mater- und paternalistische(-r) ErzieherIn", wie es die Ideologen der Linken ausdrücken würden, ummodeln, oder als offen repressiver Viehtreiber?), aber die herrschende Ideologie wird von allen sechsen, und im übrigen von den Führungen aller fünf im Bundestag vertretenen Parteien, vorbehaltlos unterstützt. Die Kritiker der Ideologie finden sich marginalisiert auf der Linken und der Rechten und irgendwo dazwischen. Vielleicht sollte man sich später darüber streiten, wie die lokale Gemeinschaft denn aussehen soll, aber bis dahin zusammen gegen die vollständige Auflösung der lokalistischen Idee eines Fortschritt nach Maßgabe des Menschen, statt eines Menschen nach Maßgabe des Fortschritts kämpfen.</p>
<p>Welcher Art die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen diesen Gruppen auch immer sein mögen, keine von ihnen kann sich in der derzeitigen weltweiten politischen Landschaft zwischen rücksichtslosen, ultrakapitalistischen Heuschreckenapologeten und gewissenlosen etatistischen Modernisierungstechnokraten sonderlich wohlfühlen.</p>
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<title><![CDATA[A nova lamborghini tunada do rapper 50 cent!]]></title>
<link>http://tuningcarro.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 03:08:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogycarros</dc:creator>
<guid>http://tuningcarro.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[50 Cent, um dos famosos mais apaixonados por tuning, inova mais uma vez. O rapper está na mídia e ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>50 Cent, um dos famosos mais apaixonados por tuning, inova mais uma vez. O rapper está na mídia e ao lado dele, um supercarro. Não é a primeira vez que seus carros vão a púbico, sua garagem já foi mostrada até mesmo no canal da MTV, repleta de Ferrari e Lamborghini. Dessa vez, o que rola na internet é um vídeo de um Murcielago totalmente cromado do cantor. Veja abaixo um video que esta na internet sobre sua Lamborghini cromada:</p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZB8lMFM7zdA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ZB8lMFM7zdA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Sen am Ende - eine Nachlese]]></title>
<link>http://serviervorschlaege.wordpress.com/?p=13</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 21:26:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>serviervorschlaege</dc:creator>
<guid>http://serviervorschlaege.wordpress.com/?p=13</guid>
<description><![CDATA[Einige Tage sind ins Land gegangen seit dem Kommentar zu Faruk Sens missverständlichen - und schein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Einige Tage sind ins Land gegangen seit dem <a href="http://serviervorschlaege.wordpress.com/2008/06/27/von-oettinger-zu-faruk-sen/">Kommentar</a> zu Faruk Sens missverständlichen - und scheinbar nur allzu genüsslich auch missverstandenen - Äußerungen zu den (nordwest-) europäischen Türken in der Rolle der "neuen Juden".  Zeit für eine kleine Nachlese.  Zunächst sei festgestellt, dass der Zentralrat der Juden - in Person von Generalsekretär <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kramer">Stefan Kramer</a> - sich von der anti-antisemitischen Hysterie um und gegen Sen distanziert. Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Faruk-Sen;art122,2563082">Tagesspiegel</a> zitiert aus einem Brief Kramers an den NRW-Integrationsminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Laschet">Armin Laschet</a>:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Faruk Sen ist seit Jahrzehnten ein Freund der jüdischen Gemeinschaft nicht nur in Deutschland. Faruk Sen ist weder ein Holocaustrelativierer noch ein Antisemit. Er schrieb die Kolumne, um einem jüdischen Unternehmer in der Türkei, der die dortige Fremdenfeindlichkeit verurteilte, beizustehen."</em></p>
<p style="text-align:justify;">Kramer wiederum zitiert auch Sens inkriminierten Satz, der in der Berichterstattung meist (wenn nicht immer) nur indirekt wiedergegeben wurde:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Obwohl sich unter diesen unseren Menschen, die sich seit 47 Jahren in der Mitte und im Westen des alternden Kontinents niederlassen, 125 000 Unternehmer befinden ..., sehen sie sich einer Diskriminierung und Ausgrenzung ausgesetzt, der schon die Juden, <span style="text-decoration:underline;">wenn auch auf einer anderen Skala und in unterschiedlicher Erscheinung</span>, ausgesetzt waren" </em>(Unterstreichung hinzugefügt).</p>
<p style="text-align:justify;">Damit bestätigt sehe ich meine Sen gegenüber wohlwollende Interpretation zusätzlich bestätigt - denn Sen hat mit der unterstrichenen Passage ausdrücklich eine wesentliche Einschränkung mitgeliefert, die man allerdings - wohlwollende Neutralität vorausgesetzt - auch so als implizit gegeben hätte akzeptieren können.  Wie Kramers Brief zeigt, scheint Sens Entlassung als vorauseilender Kotau vor dem Holocaust-Vergleichs-Tabu übers Ziel hinausgeschossen zu sein - zumindest, wenn man davon ausgeht, dass der Zentralrat der Juden oberster Hüter des Tabus und höchste Instanz für Verurteilung oder Freispruch  von Tabubrechern ist.  Vergleicht man die vernünftige Stellungnahme Kramers allerdings mit dem alarmistischen Getue um den Fall Oettinger, ergibt sich indessen der Eindruck einer gewissen Launenhaftigkeit dieses Gerichts. Oettinger hatte einfach groben verbalen Unfug begangen - der aber mit Juden und deren Verfolgung im NS-Staat nicht enger zusammenhing als jede andere denkbare Äußerung zum Nationalsozialismus (nicht enger etwa als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman">Eva Hermans</a> recycelte "Autobahnen"-Argumente). Auf keinen Fall hatte er den Holocaust relativiert oder gar "verharmlost" - wohingegen man Sen, bösen Willen vorausgesetzt, durchaus eine Verharmlosungsabsicht unterstellen könnte.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass Sens Vergleich von Türken und Juden nicht ganz so extravagant ist, wie es manchem scheinen mag, verdeutlichen zwei weitere Beispiele aus Europa. Bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shahid_Malik">Shahid Malik</a>, dem ersten moslemischen Minister Großbritanniens, sind nicht nur die Türken, sondern alle Moslems die <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/bradford/7489392.stm">"Juden Europas".</a> Er meint und sagt das so, wie es wohl auch Sen gemeint, aber nicht deutlich genug gesagt hatte:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"[...] if you ask Muslims today what do they feel like, they feel like the Jews of Europe. I don't mean to equate that with the Holocaust but in the way that it was legitimate almost - and still is in some parts - to target Jews, many Muslims would say that we feel the exact same way. [...] If you think about the earlier stages of what was going on in Europe in the later (19)20s and early (19)30s and the way that Jews were scapegoated and stereotyped, I can certainly understand a sentiment of that is going on for the Muslim community."</em></p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Wenn man heute Moslems fragt, wie sie sich fühlen, dann fühlen sie sich wie die Juden Europas. I<span style="text-decoration:underline;">ch will das nicht mit dem Holocaust gleichsetzen</span>, aber so, wie es fast legitim war - und mancherorts immer noch ist - sich auf die Juden einzuschießen... viele Moslems würden sagen, dass wir uns ganz genauso fühlen. [...] Wenn man an die früheren Stadien denkt von dem, was in den <span style="text-decoration:underline;">späten Zwanziger und frühen Dreißigerjahren </span>vor sich ging, und an die Art, wie die Juden <span style="text-decoration:underline;">zu Sündenböcken gemacht und mit Stereotypen belegt</span> wurden, dann kann ich durchaus verstehen, dass sich die moslemische Gemeinschaft ähnlich fühlt" </em>(Unterstreichung hinzugefügt).</p>
<p style="text-align:justify;">Hier haben wir es mit demselben Vergleich zu tun wie bei Sen - die Juden, die als sozusagen archetypische "Fremde" Opfer von <em>scapegoating </em>und <em>stereotyping </em>werden. Geschickter als Sen versucht Malik sofort, sich durch eine Art Schutzklausel dem Gleichsetzungsvorwurf zu entziehen - dennoch schlug das Statement hohe Wellen. (Ob er in Deutschland nach so etwas im Amt hätte bleiben können, sei dahingestellt; der Fall Sen jedenfalls stimmt da skeptisch.) Malik schränkte seine Aussage bewusst auf die Situation der Zwanziger- und frühen Dreißigerjahre ein. Bekanntlich mündeten diese in Deutschland in den Holocaust. Ob das eine historisch zwangsläufige Entwicklung war, darüber streiten sich seither die Gelehrten. Nehmen wir einmal an, es wäre keine - wäre dann der Antisemitismus in Deutschland <em>vor </em>der Machtergreifung etwa um ein Jota weniger zu verurteilen gewesen? Und wie sieht es in Polen aus, wo der Vorkriegs-Antisemitismus weitaus krassere Formen hatte als in der Weimarer Republik? Wo die Juden im Gegensatz zur Situation in Deutschland auch ein ethnisch viel eindeutiger "fremdes" Element innerhalb der Mehrheitsgesellschaft bildeten und zur Zielscheibe von <em>scapegoating </em>und <em>stereotyping </em>wurden? (vgl. exemplarisch Viktoria Pollmanns Untersuchung <a href="http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl25/kraft.htm"><em>Untermieter im christlichen Haus</em></a>.) Ist diese Art der Diskriminierung, die der aktuellen anti-islamischen Stimmung in Europa in gewisser Hinsicht frappierend ähnelt, etwa allein vor dem Hintergrund des Holocaust verwerflich?</p>
<p style="text-align:justify;">Bleiben wir beim Stichwort Polen. Dessen Premierminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Tusk">Donald Tusk</a>, so berichtete eine israelische Presseagentur vor einigen Wochen irrtümlich, habe einen jüdischen Großvater gehabt. Hintergrund: Tusk entstammt der Minderheit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaschuben">Kaschuben</a>, die seit Jahrhunderten im deutsch-polnischen Grenzland bei Danzig gelebt und eine Art "hybrider" Identität gepflegt hatten. (Günter Grass, selbst kaschubischer Abstammung, hat Land und Leuten in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Blechtrommel">Blechtrommel</a> ein literarisches Denkmal gesetzt.) Im Zweiten Weltkrieg wurde Tusks Großvater zur Wehrmacht eingezogen - was Tusk im Präsidentschaftswahlkampf 2005 möglicherweise zum Verhängnis wurde: Diese "Enthüllung" dürfte jedenfalls dazu beigetragen haben, dass Tusk dem nationalistischen Gegenkandidaten Lech Kaczynski unterlag. Im Interview mit der führenden Tageszeitung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haaretz">Haaretz</a> berichtete Tusk von diesem Vorfall und erläuterte die Hintergründe:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Meine kaschubische Familie, das sind, ähnlich wie die Juden, Menschen, die in Grenzregionen geboren wurden und gelebt haben und von Nazis und Kommunisten mangelnder Loyalität bezichtigt wurden."<br />
</em></p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Moja kaszubska rodzina, podobnie jak Żydzi, to ludzie którzy urodzili się i żyli w regionach przygranicznych i byli oskarżani przez nazistów i komunistów o brak lojalności"</em> (zitiert nach <a href="http://serwisy.gazeta.pl/swiat/1,34219,5108128.html">Gazeta Wyborcza</a>, Originalartikel <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/972224.html">hier</a>)<em>.<br />
</em></p>
<p style="text-align:justify;">Sachlich nicht ganz einwandfrei, aber es ist klar worauf Tusk hier hinaus will: Auf einen Vergleich des Status  von Juden und Kaschuben als unfreiwillige "Grenzexistenzen", als "uneindeutig" (im Sinne Zygmunt Baumans); mal besitzergreifend eingemeindet, mal Gegenstand eines gnadenlosen  "Othering". In dieser Hinsicht sind sich die europäischen Juden der Vorkriegszeit, Kaschuben, Deutsch-Türken und britische Moslems durchaus nicht unähnlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Nun muss man solche Vergleiche nicht mögen. Man mag sie, wenn man denn will, als wichtigtuerisch sehen oder als anbiedernd. Aber aus ihnen den Vorwurf eines latenten oder offenen Antisemitismus zu destillieren oder in ihnen den Versuch zu sehen, den Juden "ihren" Holocaust zu entwenden, ist einigermaßen absurd.  Tusks Vergleich, obwohl oder weil direkt an ein israelisches Publikum gerichtet, hat denn auch keinerlei Empörung ausgelöst. Bei Malik sah das schon anders aus - bei Sen bekanntlich ganz anders. So drängt sich auch der Verdacht auf, dass man in Sens Fall vielleicht nur eine Gelegenheit genutzt hat, eine längst fällige Abrechnung zu vollziehen:</p>
<p style="text-align:justify;">Im SPIEGEL wies <a href="http://journalistik-journal.lookingintomedia.com/?p=59">Ferda Ataman</a> auf Sens "Doppelzüngigkeit" hin; er äußere sich in deutschen und türkischen Medien regelmäßig widersprüchlich. Ataman zitiert den Dortmunder Kommunikationsforscher <a href="http://www.integration-und-medien.de/team/mueller.php">Daniel Müller</a> mit den Worten: <em>"In den deutschen Medien ist er seit über 20 Jahren der verständnisvolle Türkei-Experte, in den türkischen der Anwalt der unterdrückten Landsleute."</em> Da mag etwas dran sein; Ataman liefert  jedenfalls reichlich Anschauungsmaterial, um Sens Agieren als "Doppel-V-Mann" (so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Zylajew">Willi Zylajew</a>, CDU) und das politische Unbehagen ob dieser Rolle zu illustrieren.  Von daher schwingt in dem Artikel auch eine gewisse Schadenfreude mit, dass es Sen nun endlich "erwischt" hat - wenn freilich auch aus den falschen Gründen:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>"Dass Faruk Sen [...] die Welt nicht mehr versteht, ist durchaus nachvollziehbar. Er hat in weitaus bedeutenderen türkischen Medien Aussagen gemacht, bei denen er froh sein konnte, dass sie in Deutschland ignoriert wurden. Und ausgerechnet jetzt, wo er einmal die Türkei kritisiert - 'mit einem ehrenwerten Anliegen', wie Sen sagt, wird ihm das zum Verhängnis."</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Energie: Oettinger (CDU) für den Rücktritt vom Atomausstieg]]></title>
<link>http://dummerweiserdeutscher.wordpress.com/?p=103</link>
<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 10:12:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>robertmey</dc:creator>
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<description><![CDATA[Umwelt: Die CDU kann sich mit dem Ausstieg aus der Atomenergie nicht abfinden und erweist sich als w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://fotos.piqs.de/d/b/c/9/5/c7c65b2304cdcb4bbbc54b6daf1f7421.jpg" alt="Atomkraft Nein Danke! Oettinger, ein Lobbyist der Energiebrnache! " width="279" height="409" /><strong><em>Umwelt:</em> Die CDU kann sich mit dem Ausstieg aus der Atomenergie nicht abfinden und erweist sich als wahrer Atomlobbyist! </strong>Baden Württembergs amtierender Ministerpräsident Günther Oettinger spricht sich in der ARD Sendung „Bericht aus Berlin“ für einen Rücktritt vom Ausstieg aus der Atomenergie aus. „Ich glaube, dass die Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD, die auf Druck der SPD geschaffen worden ist, nicht mehr gehalten werden kann", so der Ministerpräsident. Die frühere rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder hatte den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie auf Raten beschlossen. Zur Begründung führe sein Ja zur Atomenergie führte Oettinger die gestiegenen Energiepreise an. Nachbarländer wie Frankreich würden weiterhin auf Atomenergie setzen und diese in Zukunft auch ausbauen. Mit diesen veralteten Ansichten entlarvt sich Oettinger als ein weiterer Lobbytreiber der Energiebranche. Mit fadenscheinigen Argumenten wird hier Unsicherheit bei den Menschen geschürt. Denn wahr ist auch: Unabhängig wird Deutschland durch Atomenergie niemals werden. Wichtigster Bestandteil ohne welchen Atomenergie nicht gewonnen werden kann, ist bekanntlich Uran. Dieses muss zu 100 Prozent importiert werden. Nach Berechnungen der Internationalen Atomenergie-Organisation reichen die weltweiten Vorkommen noch rund 65 Jahre. Oettinger möchte also auf einen Stoff setzen, welcher schon Ende dieses Jahrhunderts aufgebraucht sein wird! Langfristiges Denken dürfen wir also nicht von ihm erwarten.<!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
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<p style="text-align:justify;"><!-- END PARTNER PROGRAM --> Das Preisargument des Ministerpräsidenten hält auch keiner konsequenten Überprüfung stand. Nur durch massive staatliche Subventionen rechnet sich Atomkraft für den Erzeuger. Energie aus Gaskraftwerken kostet zum Beispiel fünf Mal weniger als Atomenergie. Allein die Entwicklung eines so genannten „Schnellen Brüters“, um mehr Uran gewinnen zu können, kostete den deutschen Steuerzahler über fünf Milliarden Euro. In Betrieb wurde der Bau nie genommen und erwies sich damit als Nullnummer. Was mit den Rückständen aus der Atomenergie passiert, darüber macht sich Oettinger scheinbar auch keine Gedanken. Atommüll in Endlagern über tausende Jahre hin zu lagern ist teuer und aufwändig. Ob Herr Oettinger solch ein Endlager vor seinem Haus haben möchte? Sicherlich nicht. Was ist mit der Sicherheit? Im Jahr 2001 kam es im Atomkraftwerk Brunsbüttel zu einem ernsten Zwischenfall, bei welchem es zu einer Wasserstoffexplosion kam. Auch das scheint Günther Oettinger nicht berücksichtigt zu haben, als er sich für die Atomkraft aussprach. Man könnte noch viel mehr Fakten aufzählen, dazu fehlt der Redaktion jedoch der Platz. Weitere Infos zum Thema und warum Atomenergie Unsinn ist, bekommt man auf den Seiten des Umweltministeriums. <span style="font-size:85%;"><br />
Quelle: <a title="Hier mehr Infos zum Thema!" href="http://www.tagesschau.de/inland/oettinger24.html" target="_self">tagesschau.de</a> <a title="Hier mehr Infos zum Thema!" href="http://www.bmu.de/atomenergie/ausstieg_atomenergie/doc/2715.php" target="_self">bmu.de</a> Bildquelle: piqs.de <a title="Hier gehts zur Bildquelle!" href="http://piqs.de/fotos/19167.html" target="_self">by Knipsermann</a><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[St. Peter Ording]]></title>
<link>http://abfallkalender.wordpress.com/?p=446</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 09:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid>http://abfallkalender.wordpress.com/?p=446</guid>
<description><![CDATA[Sebastian
(Disclaimer: Sämtliche minderschweren Ordnungswidrigkeiten in dieser Geschichte sind län]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sebastian</em></p>
<p>(Disclaimer: Sämtliche minderschweren Ordnungswidrigkeiten in dieser Geschichte sind längst verjährt und würden wohl heute in der Form nicht wieder passieren.)</p>
<p>Schon am ersten Tag wurde mir klar, dass die kommenden 9 Monate verschwendete Zeit sein würden. Ich hatte mich nicht darum gerissen, zum Bund zu kommen, mich auch nicht um eine Verweigerung gekümmert. Ich habe wohl gehofft, einfach durchzurutschen, Pech gehabt. Nach einem Vierteljahr, im Oktober, war eine Art Tiefpunkt erreicht, die Grundausbildung war zwar rum, aber man lebte in einer Tristesse, aufgebrochen an den Wochenenden, die zu jener Zeit einem bestimmten Schema folgten:</p>
<p>Ich ging zu Matt, nur ein paar Straßen weiter, wir hingen 'ne halbe Stunde rum, uns fiel nichts ein. Wir riefen in Neustadt an, Pepe, ob da etwas ging. Nein, natürlich nicht, wir fuhren trotzdem hin. Die Strecke war schön, freie Autobahn, 240 km/h, Mazda MX6, in einer Viertelstunde waren wir da. Das restliche Wochenende bestand im Wesentlichen darin, tagsüber ein wenig rumzufahren, Bier zu trinken (nicht der Fahrer), runter an den Strand zu gehen, wo selbstgedrehte Zigaretten die Runde machten (welche an mir vorübergingen, ich wollte nicht), abends die Bude voll zu haben, weitertrinken, am PC daddeln, Scherzanrufe, Scherzchats (schwule Griechen auf Geschäftsreise sind sehr einsam), einen Film einlegen, zu sechst im breiten Bett einpennen. Routine. Schöne, erinnerungswürdige Routine.</p>
<p>Nicht heute. Matt rief an, es stand mal wieder einer unserer Roadtrips zur Diskussion. Ob ich Bock auf Sylt hätte, egal, wir sind in 5 Minuten da. In Neustadt Planänderung. Autozug, viel zu teuer, Plan B: St. Peter Ording. Die Protagonisten waren Matt, Pepe, Matjes, Tauer und meine Wenigkeit, Sachse. Kein beeindruckender Spitzname, aber Sachse hieß man als Sachse, so war es Tradition seit Generationen.</p>
<p align="center"><img height="198" alt="ording5" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording5-4.jpg" width="446" /></p>
<p>Als Verpflegung hatten wir eine Kiste Oettinger dabei, was eigentlich zu wenig erscheint, es müsste mehr gewesen sein, mit einer Kiste kriegt man vier Jungerwachsene nicht besoffen, und, oh ja, das waren wir. Jungerwachsen und besoffen. Und wir hatten Eier im Handschuhfach, damit wir es den reichen Bonzen an der Nordsee mal richtig zeigen konnten (wir aus dem Ostsee-Ghetto). Als Fahrer eingeteilt war Matt, und wie bei jedem Roadtrip der Scherz, dass man echt mal für mich zusammenlegen sollte, damit ich mich nicht immer mangels Lappen vor dem Fahren drücken konnte. Das Partymobil war seinerzeit ein Nissan, Pepes Verschleiss an Autos war enorm, und wahrscheinlich würde auch dieses Auto die Nacht nicht überstehen. Roch die Kupplung nicht in Lübeck schon merkwürdig verkohlt?</p>
<p>Es gab wahrscheinlich keinen Grund, über Kiel zu fahren, wir taten es trotzdem. Kiel ist eine okaye Stadt, ich mag den Hafen, aber letztendlich haben wir dort nur eine Stange Wasser gelassen. Auf dem zu diesem Zweck erwählten Hinterhof fanden wir eine ganze Wagenladung an gebrauchtem und weggeschmissenem PC-Zubehör wie Monitore und Tastaturen und wir nahmen als Trophäe einiges mit.</p>
<p align="center"><img height="99" alt="ording2" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording2-1.jpg" width="450" /></p>
<p>Die Fahrt verlief wie üblich laut, wir lachten und tranken zu Klassikern wie Mr. Hankey, the Christmas Poo, System of a down und den größten Hits der 80er (I am the one and only). Unterbrochen wurde die Reise quer durch die norddeutsche Tiefebene immer dann, wenn wir etwas interessantes am Wegesrand sahen, dass wir mitnehmen mussten, waren dabei aber nicht sehr wählerisch, so dass schon ein rumliegener Begrenzungspfahl genügte, um eine Rast einzulegen.</p>
<p>Tauer hatte den perversen Entschluss gefasst, ein Schaf ficken zu wollen, was wir nicht wirklich verstanden, da Tauer einen Schlag bei den Frauen hatte und jede Saison eine nicht unerhebliche Menge an Touristentöchtern verführte. Er war der klassische Stiffler in unserer Gruppe, der Typ, den keiner so richtig leiden kann, aber der trotzdem irgendwie dazugehört. Er wollte seinen Entschluss, ein Schaf zu ficken, diese Nacht jedenfalls durchziehen (Spoiler: keine Panik, es ist nicht passiert) und freute sich deswegen schon wie Bolle auf die Nordsee, wo es bekanntermaßen die prächtigsten Exemplare der Heidschnucke gibt.</p>
<p>Wir wurden, außer Matt, besoffener und unsere Pausen länger und unwirklicher. Wir gaben uns nicht mehr damit zufrieden, Baulampen zu stibitzen, wir krallten uns besinnungslos an irgendwelche Zäune, die irgendetwas eingrenzten. Dennoch, nach etlichen Mühen standen wir kurz vor St. Peter Ording, welches nur ein wenig außerhalb der realen Welt liegt.</p>
<p align="center"><img height="228" alt="ording4" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording4-1.jpg" width="450" /></p>
<p>Die geplante Aktion, Eier an Reichenvillen zu schmeissen, gestaltete sich als unmöglich, da Pepe inzwischen nicht mehr in der Lage war, die Eier heil aus dem Handschuhfach zu holen und sich insgesamt ein wenig griesgrämig, dennoch unterhaltsam gab. Das im Suff entstandene Zitat "Ihr könnt das eh alle viel besser als wie ich" sollte jedenfalls für spätere Lacher im Hinterkopf behalten werden. Kurzzeitig verschwand er aus unserem Blickfeld, um sich in einem Busch zu erleichtern, wir fuhren eine Runde um den Block, um ihn später auf dem Gehweg liegend wiederzufinden und einzusammeln.</p>
<p align="center"><img height="264" alt="ording3" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording3-1.jpg" width="450" /></p>
<p>Und doch, es fehlte ein wenig der Thrill in dieser Nacht. Fast besinnungs- und völlig ziellos rannten wir aus dem Auto runter in ein Schilffeld, rannten immer weiter, die Sicht durch das viele Schilf nur wenige Zentimeter, über uns der sternenklare Himmel zur Orientierung. Wir standen knöcheltief im Wasser, als uns klar wurde, dass wir den Tod nicht finden wollten, noch nicht, aber es wäre ein interessantes Bild geworden später in den Zeitungen: Eine Gruppe junger Männer verirrte sich, offenbar betrunken, in einem Schilffeld und ertrank bei dem Versuch, wieder herauszufinden. Man hätte den Wagen schnell, uns aber erst viel später gefunden, und noch Generationen später würde man Kindern mit unserer Geschichte warnen, nicht in ein Schilffeld zu gehen. Denn nachts würden unsere Geister klagend durch das Feld ziehen, auf der Suche nach ihrem Auto und der Erlösung.</p>
<p align="center"><img height="184" alt="ording1" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording1-2.jpg" width="450" /></p>
<p>Aber nicht heute. Wir gingen bibbernd, es war Oktober, ins Auto zurück und taten, was jeder in einem Leben einmal tun sollte: Mit seinem Auto durchs Wattenmeer rauschen. Das Rauschen verwandelte sich alsbald in ein Zischen, das Zischen in ein Röcheln, das Röcheln in Stille. Die ohnehin schon stark dämolierte Kupplung verbaschiedete sich im anspruchsvollen Wattenmeer vollends und nicht mehr ganz so lachend wurde uns bewusst, dass wenn wir hier übernachten, uns die Flut wohl aufs eisige Meer hinaustragen würde.
<p align="center"><img height="207" alt="route" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/route.jpg" width="450" /><br />
(Karte: <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#38;tab=wl">Google Maps</a>)</p>
<p>Es war unwirklich: Eine kleine Truppe unzurechnungsfähiger aber aufgrund des Adrenalinschubs nur noch halbbesoffener Jungs versucht, einen kaputten Wagen aus dem Wattenmeer, "dem größten Nationalpark der Welt", zu retten. Der Mensch rettet die Maschine vor der Natur. Und gewann. Erschöpft, müde und ratlos verbrachten wir einige Zeit im Auto und fragten uns, was wir jetzt tun sollten. Gestrandet am Strand. Passiert, wenn man drüber nachdenkt, den allerwenigsten, weswegen diese Redewendung eigentlichen keine Berechtigung hat. Eigentlich müsste es geflughafend heissen, denn die meisten Menschen stranden an irgendwelchen Flughäfen. Wir aber sind am Strand geflughafend.</p>
<p>Matt war glücklicherweise Mitglied in einer Sparversion des ADAC, die Sparabfertigung bestand dann darin, uns in die nächste kleinere Ortschaft, deren Namen ich zu Recht nicht mehr weiss, zu fahren und uns dort unserem Schicksal zu überlassen. Jede halbe Stunde die Heizung einige Minuten laufen lassend, schliefen wir einige Stunden und dachten uns, dass das die beschissenste Übernachtung unseres Lebens war, wir jedoch schon bald drüber lachen würden.</p>
<p align="center"><img height="281" alt="ording6" src="http://abfallkalender.files.wordpress.com/2008/04/ording6-1.jpg" width="450" /></p>
<p>Reuig, und traurig kein Schaf begattet zu haben, rief Tauer nach einem kleinen Frühstück seinen Vater an. "Ihr seid WO????" St. Peter Ording. Wir warteten die folgenden Stunden, bis Tauers Vater kam und uns mit einem Abschleppseil die gesamte Strecke von der Nordsee zur Ostsee nach Hause zog. Eher ruhig und wenig euphorisch verabschiedeten wir uns für dieses Wochenende. Es würden einige Kostenfragen zu klären sein und schon am nächsten Tag ging der graue Bundeswehralltag für Matt und mich weiter, glauben würde uns die Geschichte sowieso keiner.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[News 22.02.08]]></title>
<link>http://gsofh.wordpress.com/?p=90</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 16:14:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sam Loomis</dc:creator>
<guid>http://gsofh.wordpress.com/?p=90</guid>
<description><![CDATA[Studiengebühren-News
Dank aktueller Entwicklungen sind Studiengebühren und ihre Abschaffung wieder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Studiengebühren-News</b></p>
<p>Dank aktueller Entwicklungen sind Studiengebühren und ihre Abschaffung wieder Thema. So forderte letzte Woche der SPD-Vorsitzende Kurt Beck die Union auf, in von ihr regierten Bundesländern <a href="http://www.n-tv.de/920213.html?170220081107" target="_blank">auf die Erhebung von Studiengebühren zu verzichten</a>. "Deutschland kann seinen Wohlstand angesichts des einsetzenden Fachkräftemangels nur bewahren, wenn es gute Bildung für alle bietet und diese nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig macht" erklärte Beck. Wenn`s dem „Standort Deutschland“ dienlich wäre, sei höhere Bildung als Privileg für Reiche also in Ordnung, könnte man einwenden. Immerhin rekurriert Beck aber noch auf die soziale Komponente der Gebühren und fordert deren Abschaffung. Antwort aus der CDU gab es natürlich auch sofort: Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sprach sich wie zu erwarten <a href="http://www.baden.fm/default.aspx?ID=3076&#38;showNews=186031" target="_blank">gegen die Aussetzung der Gebühren</a> aus. Niemand werde aus finanziellen Gründen davon abgehalten, ein Studium zu beginnen, entgegnete Oettinger. Die Realität – dass schon vor Einführung des Bezahlstudiums fast ausschließlich Kinder aus Mittel- und Oberschicht studierten – interessiert den CDU-Mann anscheinend nicht die Bohne.</p>
<p>In Hessen wird die Linkspartei in den nächsten Monaten im Landtag einen Gesetzesvorschlag zur Abschaffung der Gebühren einbringen. Dort wird sich dann zeigen, wie verlässlich die Aussagen von SPD und Grünen hinsichtlich der Campusmaut waren. Inzwischen werden die Gebühren auch <a href="http://www.studis-online.de/HoPo/art-743-verfassungsklage.php" target="_blank">vor dem hessischen Staatsgerichtshof verhandelt</a>. Die hessische Verfassung sieht unentgeltlichen Schul- und Hochschulunterricht vor.</p>
<p>In Hamburg stehen die Wahlen zur Bürgerschaft an. Auch dort sind die Studiengebühren in der Diskussion. Für das anstehende Sommersemester wurden in Hamburg <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1671816/Studiengebuehren_Uni_exmatrikuliert_926_Studenten.html" target="_blank">über 900 Studenten exmatrikuliert</a>, weil sie die Gebühren nicht zahlten. SPD, Grüne und Linke haben jeweils ihre Absicht erklärt, das Bezahlstudium wieder abzuschaffen.</p>
<p>Ein Argument für die Einführung der Campusmaut war von konservativer Seite auch der Verweis auf us-amerikanische Elite-Unis. Stanford geht jetzt aber mit gutem Beispiel voran und <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,536785,00.html" target="_blank">erläßt Studenten, deren Eltern weniger als 100.000$ im Jahr verdienen die Gebühren</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hilferuf]]></title>
<link>http://anuiefuerdnlandesvadder.wordpress.com/2007/12/13/hilferuf/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 16:42:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>helfdemoettinger</dc:creator>
<guid>http://anuiefuerdnlandesvadder.wordpress.com/2007/12/13/hilferuf/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden auf Youtube&#8230;

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gefunden auf Youtube...</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/IdUOYOTnPL0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/IdUOYOTnPL0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was war geschehen?]]></title>
<link>http://anuiefuerdnlandesvadder.wordpress.com/2007/12/13/was-war-geschehen/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 10:47:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>helfdemoettinger</dc:creator>
<guid>http://anuiefuerdnlandesvadder.wordpress.com/2007/12/13/was-war-geschehen/</guid>
<description><![CDATA[Unserem herzlichen lieben Landesvadder (Darth Vadder) wurden die privaten und familiären Ziele und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unserem herzlichen lieben Landesvadder (Darth Vadder) wurden die privaten und familiären Ziele und Wünsche durch einen kapitalistischen, egoistischen Manager geraubt.</p>
<p>Darth Vadder hatte der Verlockung der privaten Wirtschaft entsagt und sich für das Wohl der Allgemeinheit des Sunshine-States Baden-Württemberg als Zugpfed einspannen lassen. Doch das war Inke, der Mutter des gemeinsamen Sohnes zu wenig. Einst auf dem Faschingsball der CDU konnte sie dem Charm Oettingers nicht wiederstehen, lässt sie sich jetzt von einer 911er Spritztour blenden und lässt ihre Familie hinter sich.</p>
<p>Wer stärkt unserem Landesvadder jetzt den Rücken? Wer sorgt jetzt dafür, dass der wichtigste Mann des Landes sich uneingeschränkt für unser aller Wohl  einsetzen kann?</p>
<p><strong>DU! Ja richtig, DU!</strong></p>
<p>Helft alle mit unserem Landesvadder möglichst schnell eine Auswahl der Creme de la Creme unserer weiblichen Alpha-Tierchen aufzutreiben und ihm vorzuschlagen. Weinköniginnen,  Ballprinzessinnen und Aschenputtels des Landes aufgepasst. Es winken representative Aufgaben, Schirmherrschaften, Pressetermine und Glanz und Gloria.</p>
<p>Unser Darth Vadder, ist in den besten Jahren. Aktiver Freizeitkicker, Kunstkenner und lebenslustiger Kavalier.</p>
<p>Wenn Du das nun freie Zimmer im Schloß haben willst, dann bewirb dich jetzt und hier.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn das Filbinger wüsste?]]></title>
<link>http://fdog.org/2007/12/10/wenn-das-filbinger-wusste/</link>
<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 22:01:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.org/2007/12/10/wenn-das-filbinger-wusste/</guid>
<description><![CDATA[was sein Grabredner so treibt!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>was sein <a target="_blank" href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/12/10/oettinger-guenther/trennung,geo=3220970.html">Grabredner </a>so treibt!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Schwarzwälderkirsch für Oettinger]]></title>
<link>http://protestkuriosa.wordpress.com/2007/11/27/eine-schwarzwalderkirsch-fur-oettinger/</link>
<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 11:43:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simon</dc:creator>
<guid>http://protestkuriosa.wordpress.com/2007/11/27/eine-schwarzwalderkirsch-fur-oettinger/</guid>
<description><![CDATA[Günther Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Würtemberg, ist in die Reihe der Politiker ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Torte für Oettinger" href="http://protestkuriosa.wordpress.com/files/2007/11/swk.jpg"><img src="http://protestkuriosa.wordpress.com/files/2007/11/swk.jpg" alt="Torte für Oettinger" align="left" /></a>Günther Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Würtemberg, ist in die <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14786/1.html">Reihe der Politiker und Wichtigtuer</a> aufgenommen, die <a href="http://www.welt.de/politik/article1390650/Studentin_bewirft_Oettinger_mit_einer_Torte.html" target="_blank">mit einer Torte beworfen</a> wurden. Am Donnerstag letzter Woche überraschte ihn eine Studentin bei einer Veranstaltung zu 1-Euro-Jobs in Stuttgart mit einer Schwarzwälder Kirschtorte. Auch Oettingers Personenschützer konnten nicht verhindern, dass die regionale Spezialität das Gesicht ihres Ministerpräsidenten etwas unglücklich verfehlte. Wie ein <a href="http://www.interpool.tv/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=205&#38;Itemid=37" target="_blank">Video der Attacke</a> zeigt, läßt die Ausbildung der Tortenwerfer in Deutschland noch Wünsche offen. Im Vergleich mit den Klassikern (z.B. <a href="http://www.bitstorm.org/gates/" target="_blank">Bill Gates</a> oder <a href="http://www.dailymotion.com/related/467446/video/x19vp7_bhl-entarte-medley_fun" target="_blank">Bernard-Henri Leví</a>) gibt es durchaus noch <strong>Spielraum für Verbesserungen</strong>.</p>
<p align="right">via <a href="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/4476261/" target="_blank">Blogchronik der Kommunikationsguerilla</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aber bitte mit Sahne..]]></title>
<link>http://blickzumtal.wordpress.com/2007/11/23/aber-bitte-mit-sahne/</link>
<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 12:06:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Blick zum Tal</dc:creator>
<guid>http://blickzumtal.wordpress.com/2007/11/23/aber-bitte-mit-sahne/</guid>
<description><![CDATA[Unser Ministerpräsident ist gestern Abend Opfer eines eher klebrigen Anschlags geworden. Er ist mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Ministerpräsident ist gestern Abend Opfer eines eher klebrigen Anschlags geworden. Er ist mit einer Torte - Schwarzwälder Kirsch immerhin - beworfen worden. Nun ist das Tortenwerfen ein Klassiker des Slapstick. Von Laurel und Hardy über die berühmte Tortenschlacht im Film The great race bis zu irgendwelchen armseligen Comedysendungen unserer Privatsender, überall werden Torten geworfen. Auch als vorgeblich politische Aktion ist es schon vorgekommen und Günther Oettinger ist nicht der erste Politiker, der von einer fliegenden Torte getroffen wurde.</p>
<p>Letztlich ist es vor Allem schade um die Torte, die für diese kindische Aktion einer Studentin herhalten musste. Als politische Aktion ist das Werfen einer Torte zwar kalorienhaltig, <!--more-->aber ansonsten ziemlich inhaltsarm, daran ändert auch die platte Parole "Arbeit für alle" nichts, die die Dame dazu gerufen haben soll. Da könnte man schon zu der Vermutung kommen, dass es ihr eben zu kalt und zu mühsam war bei den Demonstranten vor dem Haus der Wirtschaft, vielleicht ist ihr aber auch nur nichts eingefallen, dass sich gelohnt hätte auf ein Transparent gepinselt zu werden. Jedenfalls hatte sie jetzt ihre fünf Minuten Publicity, auch wenn diese Publicity kleiner ausgefallen ist als erhofft. Laut Stuttgarter Nachrichten hat der SWR das beim dem Vorfall aufgenommene Video nicht angenommen, das dem SWR gegen Bezahlung angeboten wurde.</p>
<p>Wirklich bedenklich an diesem Vorfall ist nur die Leistung der Personenschützer. Die Polizei muss sich schon fragen lassen, wie die Dame überhaupt an den Leibwächtern vorbei bis an den Ministerpräsidenten herankommen konnte. Scheinbar hat die Polizei aus den Attentaten auf Wolfgang Schäuble und Oskar Lafontaine nicht viel gelernt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erste Oettinger-Witze]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/04/19/erste-oettinger-witze/</link>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 11:07:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>peetgp</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/04/19/erste-oettinger-witze/</guid>
<description><![CDATA[Harald Schmidt hat gestern gemerkt:
&#8220;Entschuldigt gefehlt hat der baden-württembergische Mini]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Schmidt hat gestern gemerkt:</p>
<p>"Entschuldigt gefehlt hat der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger. Er bereitete die Geburtstagsrede für den 20. April vor..."</p>
<p>Noch einen hat das Leben geschrieben:</p>
<p><img src="http://sebew.files.wordpress.com/2007/04/news2.jpg" alt="news2.jpg" /></p>
<p>Ist das keine gute Verarbeitung der Geschichte?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kein Spa&#223;]]></title>
<link>http://glasok.wordpress.com/2007/04/16/kein-spas/</link>
<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 15:52:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>glasok</dc:creator>
<guid>http://glasok.wordpress.com/2007/04/16/kein-spas/</guid>
<description><![CDATA[zur Rede  bei der Trauerfeier für Hans Filbinger am 11. April 2007:
Abgesehen davon, dass mir Günt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>zur Rede  bei der Trauerfeier für Hans Filbinger am 11. April 2007:</p>
<p>Abgesehen davon, dass mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guenther_Oettinger">Günther Oettinger</a> von Anfang an nicht sympathisch war, hat er nun wirklich den Vogel abgeschossen! Behauptet er doch glatt, dass "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger">Hans Filbinger</a> kein Nationalsozialist" war, und es "kein Urteil von Hans Filbinger" gäbe,</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oettingers Stationen]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/04/16/oettingers-stationen/</link>
<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 06:57:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>peetgp</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/04/16/oettingers-stationen/</guid>
<description><![CDATA[Oettinger am 11.4: 
Hans Filbinger war kein Nationalsozialist. Im Gegenteil: Er war ein Gegner des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Oettinger am 11.4: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Hans Filbinger war kein Nationalsozialist. Im Gegenteil: Er war ein Gegner des NS-Regimes. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Am 13.4: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint und die bleibt so stehen.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Am 14.4. vormittag:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Ich glaube, dass Hans Filbinger ein Gegner der Diktatur war.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Am 14.4 nachmittag:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Es gehört in unserem Kulturkreis zu den üblichen und angemessenen Gepflogenheiten einer Traueransprache, Verdienste und das Lebenswerk des Verstorbenen positiv zu würdigen und ihm die schwierigen Phasen seines Lebens - ohne sie zu verschweigen - nicht nachzutragen. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Am 15.4 für die Bild-Zeitung:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Mit meiner Trauerrede wollte ich das Lebenswerk von Hans Filbinger würdigen. Aber es war nie meine Absicht, die Verfolgten und die Opfer zu verletzen. Sollte das geschehen sein, tut es mir leid. Und dafür entschuldige ich mich auch. Betroffen macht mich, wie mir unterstellt wird, ich hätte Hans Filbinger zum Widerstandskämpfer erklärt. Er war es nicht und ich habe das nie behauptet. Die Öffentlichkeit hat meine Rede anders wahrgenommen, als ich sie vor den versammelten Trauernden gemeint habe. Dies bedaure ich und würde heute eine andere Formulierung wählen. [...] Hans Filbinger hat sich wie Millionen anderer dem NS-Regime angepasst. Daran besteht kein Zweifel. Aber so, wie ich ihn später kennengelernt habe, war er ein zutiefst christlicher und konservativer Mensch mit einer belegbaren inneren Distanz zum NS-Regime. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">UPDATE:</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Am 16.4:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><font size="3">Ich halte meine Formulierung nicht aufrecht und distanziere mich davon.</font> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Spannend. So ein Mehrteiler!</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bei ARD über die CDU ausgeplaudert]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/04/14/bei-ard-uber-die-cdu-ausgeplaudert/</link>
<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 17:50:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>peetgp</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/04/14/bei-ard-uber-die-cdu-ausgeplaudert/</guid>
<description><![CDATA[Der Fall Oettinger geht weiter. Inzwischen haben Reuters, CNN und UPI darüber berichtet, na ja, eig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall Oettinger geht weiter. Inzwischen haben Reuters, CNN und UPI darüber berichtet, na ja, eigentlich erst als Merkel sich eingemischt hat. Den Namen Oettinger erwähnen sie nicht, der ist eine zu kleine Figur für sie. Der Höhepunkt ist noch nicht überschritten, würde ich sagen. Oettinger selbst erklärt, er habe nur das Gute für die Nächsten des Verstorbenen sagen wollen. Das sei doch alles nur ein Missverständnis. Aber klar. Wolfgang Schäuble wird das bestätigen.</p>
<p>Von weiteren Meldungen zum Thema hat mich deswegen ein Blogeintrag bei der ARD-Tagesschau-Redaktion neugierig gemacht (<a target="_blank" href="http://blog.tagesschau.de/?p=427">Link</a>):</p>
<blockquote><p>Meine Herren, das hat man wirklich selten, dass eine Kanzlerin (wenn auch in der Eigenschaft als Parteivorsitzende) einem MP über den Mund fährt. Wir klären sofort, ob es weitere Reaktionen aus der CDU gibt. Gibt es nicht. Keine Christdemokrat möchte sich öffentlich zur Filbinger-Rede Oettingers äußern. [...]</p>
<p>Die Kanzlerin möchte wohl gerade in der Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine internationale Diskussion über die umstrittenen Äußerungen vermeiden und geht deshalb früh in die Offensive.</p></blockquote>
<p>Also wird Wolfgang Schäuble doch nichts bestätigen? Wie schade.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oettinger, Filbinger, Gillessen etc.]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/04/14/oettinger-filbinger-gillessen-etc/</link>
<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 11:44:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>peetgp</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/04/14/oettinger-filbinger-gillessen-etc/</guid>
<description><![CDATA[Mindestens zwei Leser fordern mich auf, Texte zu verlinken bzw. verlinken zu lassen, die Filbinger g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens zwei Leser fordern mich auf, Texte zu verlinken bzw. verlinken zu lassen, die Filbinger genauso weißwaschen wie es Oettinger in seiner Rede getan hat. Tja, nun ist mein Blog keine neurechte Plattform.</p>
<p>Warum soll man sich auf Gillessen und seinesgleichen beziehen, wenn es um Filbinger geht? Nur weil die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung sein Plädoyer 2003 publiziert hat? Ich sehe keine Veranlassung, einfach so dem Polemiker zu glauben, der als erfahrener Revisionist die Kampagne gegen die Wehrmachtsausstellung einleitete und 1996 in der FAZ (also unter Joachim Fest) für die saubere Wehrmacht schwadronieren durfte und nach seiner Pensionierung jahrelang gerne bei der "Jungen Freiheit" schreibt (ohne dass es die FAZ stören würde, bei der er sich auch zeigt). Kein Zufall - 1988 durfte er in der FAZ die Mähr verbreiten, dass</p>
<blockquote><p><strong><font size="2" color="#ff0000" face="Courier New">die deutsche Wehrmacht hier an traditionellen Maximen gemäßigter Kriegführung bis zuletzt festhielt</font></strong> [...]</p></blockquote>
<p>Das sind Unbelehrbare! Dazu wurde schon alles mehrfach gesagt, zum Beispiel <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,476834,00.html">hier</a>. In einem Kommentar zum "Fall Oettinger" (<a target="_blank" href="http://sebew.wordpress.com/2007/04/13/fall-oettinger/#comment-1284">Link</a>) habe ich meine persönliche Einschätzung geäußert, Leser dürfen ihre Meinungen aussprechen. Bitte nicht mit JF-Müll, sondern mit eigenen Gedanken.</p>
<p>@ Boche</p>
<p>Ich sehe keine "charakterlose Kampagne" gegen Oettinger, sondern - ganz im Gegenteil - eine politische Auseinandersetzung. Oettinger hat sich positioniert und wird für seine Ansichten als Politiker scharf kritisiert. Für meine Begriffe, wie gesagt, zu milde. Das sage ich auch nach der Kritik seitens Merkel.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fall Oettinger]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2007/04/13/fall-oettinger/</link>
<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 07:39:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>peetgp</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2007/04/13/fall-oettinger/</guid>
<description><![CDATA[Die Wette steht. Nämlich wird Günther Oettinger im Amt bleiben oder geht? Jenninger ist für viel ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wette steht. Nämlich wird Günther Oettinger im Amt bleiben oder geht? Jenninger ist für viel weniger gegangen, nämlich für die falsche Intonation bei dem Vortrag einer harmlosen Rede. Und hier ist eine Trauerrede, die eines hohen Amtträgers unwürdig ist. Zwei Tage nach dem Ereignis bedauern Medien seine Worte, für meine Begriffe, viel zu milde. Ich wette, Oettinger wird bleiben und der Ruf Deutschlands trägt Schaden davon. Andere Meinungen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bier leer, Bier her!]]></title>
<link>http://kaestner.wordpress.com/2007/01/27/bier-leer-bier-her/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jan 2007 15:32:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaestner</dc:creator>
<guid>http://kaestner.wordpress.com/2007/01/27/bier-leer-bier-her/</guid>
<description><![CDATA[Die Deutschen trinken seit Jahren immer weniger Bier.
Wie reagieren die Brauereien?
Neben dem Einhei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen trinken seit Jahren <a target="_blank" href="http://www.bier.de/bier_zahlen/zahlen05.php">immer weniger Bier</a>.<br />
Wie reagieren die Brauereien?<br />
Neben dem Einheitsbrei im deutschen Markt (2002: 1279 Brauereien) gibt es einige wenige Marken, die sich durch ein <strong>klares Markenprofil</strong> absetzen (und anders geht es ja kaum: durch das Reinheitsgebot in Deutschland schmeckt jedes Bier ziemlich ähnlich!):</p>
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<li><strong>Beck's</strong> ist es gelungen mit der Innovation "Becks Gold" einen absoluten Gewinner zu entwickeln: neue Zielgruppen (Frauen und "Weichei-Männer"), Gebrauchsintensivierung (das erste deutsche Bier, das in der Disko als coole Alternative zu Import-Bieren durchgeht) und ein höherer Preis (am Anfang kostete der Kasten Gold 2€ mehr als das normale Becks. Mittlerweile ist es gleich) dürften der Brauerei viel Geld gebracht haben.Davon beflügelt, führten alsbald fast alle Brauereien Gold-Bier ein. Bisher hat sich ein ähnlicher Erfolg wie bei Becks aber wohl nicht gezeigt. Auch Beck's probierte es weiter und mischt heute Bier mit Lemon (formally known as Radler), Energy Drinks und allem exotischen, was einem traditionellen Biertrinker den Schaum zurück in den Mund jagt.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ASTRA</strong> aus Hamburg besticht durch Lokal-Patriotismus und den wohl geilsten <a target="_blank" href="https://secure.holsten.de/astra/servlet/shop/vm.artikel/cid.6">Werbemotiven</a>.</li>
</ul>
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<li><strong>OeTTINGER</strong> hat es geschafft, durch eine Niedrigpreis-Strategie zum <a target="_blank" href="http://www.oettinger-bier.de/presse32.htm">Marktführer</a> zu werden</li>
<li><strong>Clausthaler </strong>ist zum Synonym für alkoholfreies Bier geworden</li>
</ul>
<ul>
<li>Plopp. Das ist das Geräusch, das jeder Bier-Trinker mit <strong>Flensburger </strong>verbindet. Herber, norddeutscher Pilsgeschmack aus der Bügelflasche!Damit setzte man ein Zeichen gegen die pickligen Gold-Plörre-Trinker.<br />
"Setzte".<br />
Denn bald steht Flens nicht mehr für herben, norddeutschen Pilsgeschmack, sondern für Bier "für jeden Geschmack" (also: für keinen!):<br />
<a target="_blank" href="http://www.flens.de/">Weißbier, Gold-Bier, Radler und (kein Scherz) sogar Wasser</a> wird nun schon in der Bügelflasche verkauft. Wenn man damit seinen Markenkern nicht zerstört, womit dann?</li>
</ul>
<ul>
<li>Und dann gibts da noch <strong>Tannenzäpfle</strong>. Das Bier der kleinen Rothaus-Brauerei.<br />
Der Bierabsatz steigt und steigt (gegen den Markttrend), ohne das irgendeine Werbung oder Rabatt-Aktionen gefahren werden. <em>Die Geschäftsleitung wehrt sich nicht gegen Mehrabsatz, aber "wir forcieren es auch nicht"</em>, wie bei <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,461719,00.html">Spiegel </a>zu lesen ist. Was hat Tannenzäpfl, was andere nicht haben? Es hat sich ein Kult um die Marke aufgebaut, der möglich wurde, weil vielleicht nur einer Sache anders ist als bei anderen Bieren: Bei Tannenzäpfle denke ich immer an die einzigartige Flaschenhals-Ummantelung (keine Ahnung wie das heißt)...</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, was abgeht, wenn die <strong>US-Marken</strong> wie Budweiser und Miller in Deutschland einmarschieren. Die haben Marketing drauf. Und es soll keiner sagen, die Plörre trinkt keiner in Deutschland: Gold-Trend und Diät-Wahn sind meiner Meinung nach die besten Vorraussetzungen für Light-Bier. Und man gewöhnt sich dran...</p>
<p>(inspiriert vom <a target="_blank" href="http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/1002-Die-beste-Werbung-der-Welt-....html">Besserwerber-Blog</a>)</p>
<p> Update 16.03.07:<br />
Laura Ries beleuchtet dasselbe Problem am <a href="http://ries.typepad.com/ries_blog/2007/03/warning_massive.html">Beispiel von Miller Bier</a>.</p>
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