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	<title>objektivitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/objektivitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "objektivitat"</description>
	<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 22:49:13 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Immer schön objektiv bleiben!]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=344</link>
<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 22:48:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.de.wordpress.com/2008/09/22/subjekt/</guid>
<description><![CDATA[Immer schön objektiv bleiben, so sagt man. Doch wie kann man etwas anderes sein, als subjektiv?
Ihr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Immer schön objektiv bleiben, so sagt man. Doch wie kann man etwas anderes sein, als subjektiv?<br />
Ihr Heuchler, die ihr behauptet, völlig objektiv etwas beurteilen zu wollen!<br />
Kann man je rein objektiv sein? Doch nur maximal in Dingen, die man kaum versteht. Und von diesen sollte man nun dann auch nicht reden.<br />
Da bin ich lieber subjektiv, klar subjektiv, und erzähle das, was ich weiß und meine zu wissen, auf dass auch jeder merkt, dass dies nur subjektiv ist.<br />
Um zur Objektivität zu kommen, könnte man nun eine Menge subjektiver Meinungen nehmen und davon abstrahieren.<br />
Doch wo ist dieser Aufwand schon tätigbar? Man müsste bei Gerichten jede Menge Richter einsetzen, in der Wissenschaft jede Menge Forscher.<br />
Drum bleibt beim subjektiven, doch achtet darauf, dass die Ausübenden dieser Subjektivität diese auch anständig zu nutzen wissen.<br />
Doch diese Meinung ist meine eigene, meine subjektive; wer weiß, vielleicht liege ich auch nur falsch.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wittgenstein: Zentrale Themen von "Über Gewißheit"]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/?p=79</link>
<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 23:31:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
<guid>http://parallaxe.de.wordpress.com/2008/09/13/wittgenstein-zentrale-themen-von-uber-gewisheit/</guid>
<description><![CDATA[Wittgenstein selbst hat über seine Schriften gesagt, dass sie immer um bestimmte Themen kreisen, au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wittgenstein selbst hat über seine Schriften gesagt, dass sie immer um bestimmte Themen kreisen, auch wenn seine Bemerkungen das Ziel nie treffen würden könnte man doch erkennen, worauf er stetig geschossen habe. Ich denke bei meiner genaueren Lektüre von „Über Gewißheit“ sind mir die Ziele auf die Wittgenstein geschossen hat durchaus aufgefallen. So dreht sich „Über Gewißheit“ meiner Ansicht nach um folgende Themen: Maßstäbe und Fundamente, (postformalistischer) Holismus, Wissen als soziale konstituiert und strukturelle Objektivität. Ich möchte zu jedem dieser Punkte einige Worte verlieren.<br />
Maßstäbe und Fundamente – Hier ist vor allem die Kritik am philosophischen Skeptizismus versammelt. Ein solcher ist aus mehreren Gründen nicht durchhaltbar. Das meinte auch G.E. Moore, der mittels seiner Hände die Außenwelt beweisen wollte. Doch Wittgenstein traute diesem Versuch nicht. Moores Beispiel könne dem Skeptiker, der die ganze Außenwelt bezweifelt nichts anhaben, da sein Beweis sich erst innerhalb des bezweifelten Maßstabes befindet. Anders gesagt: Moores Hände sind schon in der räumlichen Welt zu finden, ein Skeptiker dieses Kalibers bezweifelt aber eben den ganzen Maßstab namens „räumliche Welt“. Anders gesagt: Ein Beweis, der innerhalb eines Maßstabes gilt, kann den Maßstab nicht absichern oder begründen. Damit sind wir aber auch schon bei Wittgensteins Antwort auf den Skeptiker: Er selbst benötigt ebenso einen Maßstab zum Zweifeln, innerhalb dessen „wahr“ und „falsch“ ihre Bedeutung haben. Und wenn sie den Maßstab der Räumlichkeit nicht annehmen – warum sollten sie irgendeinen anderen annehmen? Aber wie wollen sie dann Zweifeln? Zweifel brauchen immer ein Fundament, dass als feststehend angenommen wird, sonst ist es gar kein Zweifel. Aber wenn man den Maßstab der Räumlichkeit nicht gelten lässt, dann hat man keine Basis mehr um überhaupt sinnvoll zu zweifeln. Solch ein absoluter Skeptizismus zerstört sich daher selbst.<br />
Holismus – Durch Wittgenstein wurde die Wendung, dass die „Bedeutung der Wörter ihr Gebrach“ sei erst so richtig berühmt. Der Holismus, der sich vor Wittgenstein zu entwickeln begann, der so genannte formalistische Holismus, hatte das Problem, dass Bedeutung eines Zeichens in ihm zwar durch Bezug zu einer Gesamtheit hergestellt wurde, aber nur zu einer Gesamtheit anderer Zeichen. Die Konsequenz daraus war, dass sich Bedeutung und die Welt in der gesprochen wird, niemals treffen mussten oder konnten. Die formalistischen Holisten verloren also in ihrer Bedeutungstheorie die Welt. Wittgenstein verankerte die Bedeutung fundamental in Handlungspraktiken. Diese würden erst das Netz bereitstellen, innerhalb dessen sich sekundär Bedeutungen bilden. Ein Wort bedeutete nun nicht mehr nur einfach all das, was de anderen Worte nicht bedeuteten sondern die Bedeutung kam daher, wie das Wort in welchem Sprachspiel benutzt wurde. Auch lernen wir nicht einzelne Sätze, die wir dann mit einer nichtsprachlichen Wirklichkeit abgleichen, sondern wir lernen ein ganzes Netz aus Bedeutungen und Sätzen, die sich je aufeinander beziehen.<br />
Wissen als sozial“ in verfasst – Diesen Punkt, lese ich persönlich vielleicht etwas stark pragmatistisch, aber meiner Ansicht nach ist das auch gerechtfertigt. Wie auch bei dem Beispiel des „Beetle in the Box“ aus den „Philosophischen Untersuchungen“ möchte Wittgenstein „Wissen“ nicht mehr als das richtige Abbilden einer nichtsprachlichen, „objektiven“ Welt verstanden wissen. Wissen ist kein privater, innerer Vorgang wenn der Geist eine Tatsache richtig abbildet, sondern ein sozialer und öffentlicher Vorgang, der viel mit Anerkennung durch andere zu tun hat. (So entgeht man auch Problemen wie „Woher weiß ich ob wir dasselbe sehen wenn wir sagen wir sehen rot?“) Ein Beispiel Wittgensteins illustriert das kurz und bündig: Wenn ich weiß, dass ich in England bin, aber alle Menschen die ich treffe, sagen mir, ich sei in Dänemark und auch sonst würden Evidenzen dafür sprechen – wem glaube ich eher? Und pragmatistisch angehängt: Was bringt mir solch ein „Wissen“ wenn ich damit höchstens in eine geschlossene Anstalt komme? Daher, so Wittgenstein, geht es bei Wissen darum, meine Sicherheit vor anderen auszudrücken und wenn nötig kann ich weitere Gründe nennen, die in unserem Sprachspiel Geltung haben, aber es geht nicht um ein richtiges Abbilden wortloser Tatsachen. Dadurch entgeht man letztlich dem Problem, wie es ein Haufen sprachloser Solipsisten geschafft hat, die gleichen Worte für dieselben inneren Wissenszustände zu finden und damit zu kommunizieren.<br />
Strukturelle Objektivität – Dieser Punkt war vielleicht der für mich am schwersten zu erkennende. Der Begriff „Strukturelle Objektivität“ wird im jüngst erschienen Buch „Objektivität“ von Lorraine Daston und Peter Galison geprägt (soweit mir bekannt ist). Er bezeichnet den Schritt vom mechanischen Abbilden der Natur („mechanische Objektivität) hin zum Untersuchen der allen mittelbaren Strukturen, die hinter dem Einzelnen stehen. Ich bin mir auch nicht sicher, inwieweit mir Wittgenstein-Exegeten hierbei zustimmen werden, aber ich halte es für einen spannenden Ansatz. Denn Wittgensteins Theorie der Sprachspiele möchte ja eine für alle mittelbare Struktur hinter den Tatsachen freigelegt wissen. Diese Struktur ist quasi das Skelett, auf dem dann das Fleisch der Kommunikation angebracht ist. Ich finde diese strukturelle Objektivität zum Beispiel wieder, wenn Wittgenstein darauf hinweist, dass es einen für alle gemeinsamen Hintergrund geben muss, da wir uns bei denselben basalen Sätzen so sicher sind. Oder darin, dass Gründe des Wissens für alle zugänglich und prinzipiell verstehbar sein müssen. Ich denke also, dass Wittgenstein schon vermeinte, mit seiner Sprachspieltheorie und der Familienähnlichkeit etwas gefunden zu haben, das eine Struktur darstellt, eine Logik wenn man so will, nach der alle Sprachspiele funktionieren, da man dadurch sicherstellen konnte, dass wir uns alle prinzipiell verstehen können. Anders gesagt, dass alle Sprachspiele prinzipiell ineinander Übersetzbar sind. Deshalb hat Wittgenstein, meiner Ansicht nach, eine Privatsprache auch ausgeschlossen, da das Ziel dieser strukturellen Objektivität immer war, die Mitteilbarkeit über alle Kontingenzen der Welt hinweg zu sichern.</p>
<p>Dies ist also meine äußerst knappe Darstellung der Hauptthemen (wie ich sie sehe) in „Über Gewißheit“. Wenn Interesse besteht, könnte ich auch mein wesentlich längeres und ausführlicheres Exzerpt als .rar zur Verfügung stellen. Einfach fragen bitte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mediendiskussion Teil 2]]></title>
<link>http://deconthink.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 15:40:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>schrai77</dc:creator>
<guid>http://deconthink.de.wordpress.com/2008/08/13/mediendiskussion-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Versuch der Konfusionsauflösung


Das Gefühl des Missmutes verdrängt, mache ich mich erneut auf z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Versuch der Konfusionsauflösung</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das Gefühl des Missmutes verdrängt, mache ich mich erneut auf zum Illustrationsversuch eines originär gesellschaftlich unbedeutenden Ereignisses auf seinem Weg zum Medienolymp oder zumindest, um in dem Bild der geomorphologischen Analogien zu bleiben, zu einer medialen Erhebung. Zunächst gilt es die sich bei dem erstmaligen Beitrag auftuende Konfusion, dem Versuch einer Auflösung zu unterziehen. Mit anderen Worten, es gilt Klarheit zu schaffen. Denn Klarheit ist das einzige, was einen auf dem Weg zur Erkenntnis weiterbringt. Doch wie stellt sich Erkenntnis mittels Klarheit ein? Entsprechend der Idee, Objektivität – der ich irgendeine, von mir leider nicht näher erklärbare Verbindung mir den Begriffen Klarheit und Erkenntnis zuschreibe – werde durch eine gemeinsame gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit erreicht, wende ich mich einer gesellschaftlich weithin geteilten Wirklichkeitskonstruktion und somit einem als objektive Methode anerkannten Verfahren zu: der wissenschaftlichen Untersuchung. Meine Idee ist folgende: Den Regeln der quasiobjektiven Wissenschaft folgend, möchte ich versuchen, eine Fallstudie durchzuführen und aus den Ergebnissen dieser Studie gemäß dem gebräuchlichen Prinzip der Induktion eine allgemeingültige Erkenntnis für die Arbeitsweise der Medien abzuleiten. Sollte diese mit den bisherigen allgemeinen Erkenntnissen kompatibel sein, wäre dies auch für mich ein ausreichender Beweis, dass ich mit meinen Ausgangsannahmen falsch liege und mein Projekt in den allerersten Zügen bereits zum Scheitern verurteilt war.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Daher möchte ich nun das Exempel bemühen, welches eigentlich zur anfänglich geplanten Wegillustration gedacht war und je nach Ergebnis meiner Studie auch wieder als solches dienen kann. Aus Gründen der Aktualität bediene ich mich des Beispiels der Unfälle von Bergsteigern, die in der letzten Zeit vermehrt in den Medien Erwähnung gefunden haben. Besitzt dieses Thema Relevanz? Intuitiv würde ich sagen, zumindest mehr als meine erste Exempelidee, das Phänomen „Eisbärenbabys in deutschen Zoos“, das mit dem geliebten Knut eine Zeit lang einen wahren Medienhype ausgelöst hat. Da dieses allerdings gerade nicht sehr präsent ist, somit keine Aktualität gegeben ist, wäre laut offizieller Definition ein Kriterium für Relevanz nicht erfüllt. Auf das Thema Eisbärenbabys werde ich eventuell an geeigneter Stelle noch zu sprechen kommen. Wichtig erscheint mir für den Moment, dass zur möglichst objektiven Ergebnisfindung die offiziellen Kriterien der Nachrichtenauswahl erfüllt sein sollten. Daher ist mir Aktualität wichtig. Somit zurück zu den Bergsteigerunfällen. Aktualität ist gegeben. Bieten diese aber auch die nötige Relevanz? Aus humanistischen Gründen würde ich dem Tod mehrere Bergsteiger mehr Relevanz zuordnen als den ersten Regungen von Eisbärenbabys. Aber wie gesagt, es handelt sich um eine eher intuitive Feststellung, die dem gestrengen Urteil der Wissenschaft nicht standhalten kann. Da allerdings das Kriterium der Aktualität erfüllt ist, das zweite Kriterium, allgemeines Interesse, Gegenstand der Untersuchung ist, entscheide ich mich für die axiomatische Annahme, dass es sich bei der Auswahl des Analysematerials um ein geeignetes Fallbeispiel handelt.<span> </span><span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Also ran ans wissenschaftliche Arbeiten. Wie ging das noch? Ach ja. Zunächst einmal die Forschungsfrage formulieren. Diese lautet: Erfüllt das Thema Bergsteigerunfälle entsprechend eines objektiven Urteils tatsächlich das Kriterium des allgemeinen Interesses oder ist es eher den Nachrichtenrezipienten durch die Medien aufoktroyiert worden? Auffällig ist die rezente Häufung von Ereignissen in diesem Themenbereich, wo zuvor höchst selten von gleichthematischen Nachrichten berichtet worden ist. Deshalb schließt sich hier meine zweite Frage an, nämlich ob tatsächlich diese Ereignisse in einer größeren Häufung auftreten oder ob diesen lediglich mehr Bedeutung zugemessen wird. In einem nächsten Schritt gilt es die zur Beantwortung der Fragen geeignete Methode zu finden. Da es sich um das Thema Medien handelt, was wäre da nahe liegender als es mit einer Medienanalyse zu versuchen. Diese bietet wiederum diverse Verfahren an. Entsprechend des Erklärungsmodells der zweckrationalen Handlungstheorie verhält sich der Mensch als Homo oecomomicus; das heißt der eigene Nutzen ist stets im Vordergrund. Übertragen auf mein Thema würde dies bedeuten, dass das Interesse der Medien gleichbedeutend ist mit Nutzen. Nutzen verstanden als finanzieller Gewinn würde jegliche Objektivität in einen Materialismus auflösen, der wiederum nach subjektiven Kriterien funktioniert. Eine solche Erklärung scheint mir zu viel Einseitigkeit und Einfachheit aufzuweisen, als dass sie als richtig bzw. ausreichend angesehen werden könnte. Wissenschaft ist komplex, bedarf der empirischen Belege; diese Eigenschaften vermag mein Erklärungsansatz nicht zu erfüllen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich werde es also mit einer anderen Methode versuchen. Doch die Entscheidung für die richtige Methode ist schwerer als gedacht, möchte ich doch ein möglichst objektives, im Sinne von nicht vorab beeinflusstes Ergebnis. Doch zu vorgeprägt und einseitig erscheinen mir die Methoden. So verspricht eine Herangehensweise gemäß positivistischem Theoriehintergrund als Ergebnis die Bestätigung der offiziellen Mediengrundsätze zu liefern. Eine eher konstruktivistische, postmoderne Theorie würde vermutlich eher meinen Eingangsvermutungen Recht geben. Da die Wissenschaft die von mir bereits bei der Wahl des Untersuchungsgegenstands genutzte Möglichkeit des Axioms bereithält, wodurch eine Aussage als unhinterfragbar richtig hingestellt wird, möchte ich mich dieser Möglichkeit auch an dieser Stelle nicht verwehren und entscheide mich für eine eigens kreierte axiomatische Medienanalyse, deren Methodik ich somit als angemessen zur Beantwortung der Forschungsfragen postuliere.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Was ist wichtig für eine wissenschaftlich empirische Untersuchung? Die Wahl eines ausreichend langen Untersuchungszeitraums und ein gewisser Umfangreichtum des Analysematerials fallen mir spontan ein. Ich möchte Sie, den Leser, nicht mit der langweiligen und zeitintensiven Auswertung des Materials langweilen, sondern nur den Hinweis geben, dass ein Blick auf alle Geschehnisse der Welt unmöglich ist. Dennoch versprechen Nachrichtenagenturen einen ungefähren Einblick in das weltweit wichtigste Tagesgeschehen zu liefern, wenn auch bereits stark selektiert und regional ungleichmäßig gewichtet. Aber immerhin der größte sich uns bietende Umfang an Nachrichten und Informationen. Eine Zahl, auf die ich im Laufe der Auswertung stieß, scheint mir interessant. Lediglich ungefähr zehn Prozent der bereits selektierten Nachrichten finden den Weg in die tägliche mediale Berichterstattung. Mathematisches Können ist gefragt, um bei dem nun folgenden Rechenexempel den Überblick zu bewahren. Wenn also rein hypothetisch bereits nur 80 Prozent aller „wichtigen“ Nachrichten die Agenturen erreichen, davon 90 Prozent keinen Platz in der Medienberichterstattung finden, von den verbleibenden 10 Prozent, wobei allerdings im Hinterkopf behalten werden muss, dass diese sich bereits aus einer nur 20 Prozent aller wichtigen Nachrichten berücksichtigenden Menge an Informationen zusammensetzen, wiederum nur wenige Informationen den Konsumenten wirklich erreichen, dann zeigt sich, nun ja, zumindest dass die Abschätzung von Relevanz ein schwieriges Thema ist.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu diesem ersten Teilergebnis möchte ich den Untersuchungszeitraum in Relation setzten. Jeden Tag diese soeben rechnerisch nachgewiesene Menge an Nachrichten; einen Untersuchungszeitraum von mehreren Jahren zu wählen, käme sisyphus´schen Anstrengungen gleich. Jeden Tag eine Teilmenge bearbeiten, jeden Tag eine neue Teilmenge dazu, ein Ende wäre nicht absehbar. Aber muss der Zeitraum denn wirklich so lang sein? Ich meine nein, schließlich genügt doch einfach ein Blick auf die Agenturmeldungen einiger Tage, an denen nicht von Unfällen von Bergsteigern berichtet worden ist. Diese Herangehensweise führt zu meinem zweiten Teilergebnis. An fast jedem x-beliebig gewählten Tag lassen sich Berichte von Bergsteigerunfällen nachlesen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Also doch ein medial eher unbedeutendes Ereignis? Könnte sein, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Für ein eindeutiges und zweifelsfrei objektives Ergebnis reicht wohl leider meine Fähigkeit zur wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung nicht aus. Dennoch verspüre ich trotz des Eingeständnisses persönlicher Unzulänglichkeiten vor dem Hintergrund meines Resultats so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Mich befällt das Gefühl, die Medien versuchter Weise der Gefahr der Diskreditierung ausgesetzt zu haben. Zudem habe ich auf recht stümperhafte Weise versucht, mich wissenschaftlicher Verfahren zu bedienen, was in den Augen tatsächlicher Wissenschaftler leicht als Missbrauch verstanden werden könnte. Dies war – so möchte ich in aller Deutlichkeit versichern – nicht meine Absicht. Ein wenig Angst bereitet mir mein vermutlich nicht weiter relevantes Ergebnis schließlich auch noch. Was nun, wenn unsere Nachrichten vielleicht gar nicht wirklich relevant sind, vielleicht gar nicht objektiv, vielleicht gar nicht der Wahrheit entsprechen? Das wäre doch schrecklich, worauf sollte man sich dann noch verlassen? Um mir nicht selber gänzlich den medialen Boden unter den Füßen wegzuziehen, möchte ich meine Untersuchung hiermit lieber abschließen. Es gibt Dinge, die sollte man nicht bis in ihre Grundfesten zerlegen und hinterfragen, da sonst eben der Boden, auf dem man so sicher meinte zu stehen, ins Wanken geraten könnte.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Abschließend fällt mir erneut auf, dass eine Illustration des Weges eines medialen Ereignisses mir auch dieses Mal nicht wirklich gelingen wollte. Zu meiner Entschuldigung: Der Wille war da, der Ergeiz ebenfalls, lediglich an der Ausführung hat es gehapert. Vielleicht doch die falsche Methodenwahl? Wie gesagt, meine wissenschaftliche Arbeitsweise ist verbesserungswürdig und mit ziemlicher Sicherheit existiert die richtige Methode für meinen Untersuchungsgegenstand. Vermutlich habe ich nicht intensiv genug danach gesucht, womit ich noch mal in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam machen möchte, dass ich jegliche Schuld von der Wissenschaft abwende, sofern im Eifer des Untersuchungsgefechts der Eindruck entstanden sein sollte, diese halte keine geeignete Methode bereit. Um Sie, meinen hochverehrten Leser, nicht wieder mit Vielleichts und Möglicherweisen auf ein nächstes Mal zu vertrösten, gelobige ich zukünftig eine neue Herangehensweise, die mit absoluter Sicherheit zum Ziel führen wird. Dies kann ich ohne schlechtes Gewissen versprechen; zumindest wenn man davon ausgeht, dass der Weg das Ziel ist. <span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Horizontale Angelegenheit - das WWW]]></title>
<link>http://vorreiterin.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 09:50:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anja Reiter</dc:creator>
<guid>http://vorreiterin.de.wordpress.com/2008/08/13/horizontale-angelegenheit-das-www/</guid>
<description><![CDATA[Eine Diskussion hat mich angeregt:
In einem waren wir uns einig - das Internet ist groß, unübersch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Diskussion hat mich angeregt:</p>
<p>In einem waren wir uns einig - das Internet ist groß, unüberschaubar groß. Ich kann mich zu praktisch jedem Thema so umfassend informieren, wie noch nie zuvor.</p>
<p>Aber - bekommen wir trotz der unüberschaubaren Größe des Internet ein eingeschränktes Blickfeld?</p>
<p><strong><em>Verkleinere ich meinen Horizont, wenn ich meine Informationen nur aus dem Internet beziehe?</em></strong></p>
<p><strong>Dafür spricht:</strong> Ich blende für mich weniger relevante Information aus, klicke sie erst gar nicht an und lebe so in einer von mir selbst kreierten Scheinwelt. Nur jene Informationen finden dort Geltung, die ich als wertvoll erachtet habe. Möglich, dass ich dadurch auch den Anschluss an meine direkte Lebenumwelt verliere, die sich für andere Themen interessiert. Wir können nicht mehr über den Aufmacher der regionalen Tageszeitung diskutieren, weil ich ihn nicht kenne. Interessiere ich mich für Sport, blende ich Politik/Wirtschaft/Kultur usw. aus. Während ich sie in der Zeitung zumindest überblättern muss und so im Entferntesten damit konfrontiert werde,  komme ich im Internet gar nicht damit in Berührung - wenn ich es nicht will.</p>
<p><strong>Dagegen spricht:</strong> Horizont verkleinern durch das Internet? Unmöglich. Ich werde mit anderen Meinungen konfrontiert, die ich sonst nie zu hören bekommen hätte. Ich lese über Lebensumstände, mit denen ich sonst nie in Berührung gekommen wäre. Ich kann Informationen und Meinungen vergleichen, kritisieren, kommentieren, vervollständigen. Solange ich mich dazu aufraffe.</p>
<p>Ich tendiere eher zur zweiteren Ansichtsweise. Die Leute, die von vornherein nicht neugierig und leicht beeinflussbar sind, werden sich natürlich auch im Internet nicht als Aufdeckerjournalisten oder Informationsjunkies entpuppen. Wer sich in der Offline-Welt nur aus der Krone informiert, wird auch im WWW nicht versuchen, Infos zu objektivieren und zu vergleichen. Da spielt die Funktionsweise des Web gar keine Rolle (das selbstständige Selektieren der Informationen). Wer aber von sich aus die Initiative ergreifen will, um sich eine "objektivere" Welt zu basteln, kann sich die einzelnen Puzzleteile bequem zusammenbauen - ist also mit dem WWW gut bedient.</p>
<p>Höre ich da Gegenstimmen? Bitte kommentieren...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eigenwerbung]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/?p=74</link>
<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 23:40:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
<guid>http://parallaxe.de.wordpress.com/2008/08/01/eigenwerbung/</guid>
<description><![CDATA[An dieser Stelle möchte ich kurz Werbung in eigener Sache machen. Es gibt im Internet das sogenannt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">An dieser Stelle möchte ich kurz Werbung in eigener Sache machen. Es gibt im Internet das sogenannte <a href="http://textfeld.ac.at/">Textfeld</a> zu finden. Auf dieser Seite kann man universitäre Arbeiten (bis hin zur Diplomarbeit) online verfügbar machen, und so einem größeren Publikum zugänglich machen. Da die Fakultät für Philosophie von der Universität Wien dort reichlich unterbesetzt ist, habe ich mich vor einiger Zeit auch angemeldet und nunmehr schon 2 Arbeiten dort veröffentlicht. Die eine handelt (überraschenderweise) von <a href="http://textfeld.ac.at/text/1162/">Richard Rorty und der Objektivität</a>. Die andere handelt von <a href="http://textfeld.ac.at/text/1228/">Andrew Newbergs Buch Der gedachte Gott</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Wen jemand interesse hat... ; )</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die grüne oder die rote Arterie?]]></title>
<link>http://marschflugkoerper.wordpress.com/?p=1469</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 18:45:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mark</dc:creator>
<guid>http://marschflugkoerper.de.wordpress.com/2008/07/16/die-grune-oder-die-rote-arterie/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe das Buch des werten Herren Hontschik nicht gelesen, und seine Kritik am medizinischen Syste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Buch des werten Herren <a href="http://www.hontschik.de">Hontschik</a> nicht gelesen, und seine Kritik am medizinischen System kann ich - zumindest in dem Maß, wie es mir <a href="http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~EFA5DC3DA461E44D8A04E728DBC2F9B1E~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed">diese kurz gehaltene Rezension</a> erlaubt - nachvollziehen, schließlich will niemand nur ein Rädchen im System sein. Aber, und das ist ein großes Aber, sollte ich mal wieder auf dem Tisch liegen, der Chirurg mit gezücktem Skalpell über mir, dann hätte ich eine Bitte, und das ist eine große Bitte. Denn sie beinhaltet die stille Übereinkunft, dass der Chirurg nicht der Annahme verfallen ist, dass Objektivität unmöglich sei und sich jeder Organismus seine Realität 'konstruieren' müsse.</p>
<p>Es ist nämlich meine Leber, an der gerade wild geschnippelt wird. Im Hinblick auf meinen Organismus - und insbesondere meine Organe - möchte ich mir in einem solchen Fall derartige Sichtweisen gerne verbitten. Der Konstruktivismus mag seinen Platz haben, aber im Operationssaal ist der bestimmt nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Objektivität, Subjektivität und Relativität]]></title>
<link>http://zeromant.wordpress.com/?p=264</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:46:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
<guid>http://allesandi.wordpress.com/2008/06/17/objektivitat-subjektivitat-und-relativitat/</guid>
<description><![CDATA[Heile kleine Fußballwelt! (Zumindest, so lange wir nicht aus der EM ausscheiden.)
Und doch gibt es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeromant.wordpress.com/2006/12/05/oberflachliche-gedanken/" target="_blank">Heile kleine Fußballwelt!</a> (Zumindest, so lange wir nicht aus der EM ausscheiden.)</p>
<p>Und doch gibt es so viele Gründe, sich aufzuregen. Nicht nur krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, wie zum Beispiel der nicht gegebene Elfmeter für Tschechien gegen die Türkei beim Stand von 2 zu 0, der das Spiel kippte (natürlich haben die Türken sich dieses Kippen auch erarbeitet), sondern vor allem die Berichterstattung. Die deutschen Medien scheinen sich der Hopp- oder Topp-Masche britischer Zeitungen langsam annähern zu wollen.</p>
<p>Richtig auf regt mich im Moment,<!--more--> wie der arme Gomez von den Medien fertig gemacht wird, der gegen Polen viel geackert hat und viel mitgespielt hat und auch an guten Szenen (einschließlich eines Tores) beteiligt war, und der gegen Kroatien geackert hat und in einer enttäuschenden, aber keineswegs so grottenschlechten deutschen Mannschaft, wie die Medien es kolportiert haben, ein ordentliches Spiel mit wenig Fortune abgeliefert hat, und der auch gegen Österreich geackert hat und Torchancen bekommen hat.</p>
<p>Dieser unglaubliche vergebene Ball aus einem Meter Entfernung? Zunächst einmal war da natürlich eine Weltklasse-Vorarbeit von Klose gewesen. Dann aber machte Gomez fast alles richtig: Er war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle, der Ball kam direkt auf seinen Fuß zu... und dann, wie auch kein Kritiker bestreitet, VERSPRANG er auf dem Rasen. Einen knappen halben Meter und eine Viertelsekunde, bevor er Gomez erreichte.</p>
<p>Was soll dieser Stuß "ein begnadeter Stürmer muss den trotzdem reinmachen"? Gomez besitzt immer noch eine menschliche Physiologie! Er HAT bereits mit einem superschnellen Reflex reagiert, der es ihm überhaupt ermöglicht hat, diesen Ball noch aufs Tor zu bringen! Vorwerfen kann man ihm nur, dass er danach konsterniert war und nicht mit genügend Einsatz das Kopfballduell auf der Torlinie bestritten hat.</p>
<p>Michael Ballack übrigens hat gegen Österreich fast genau so gut oder schlecht wie gegen Kroatien gespielt - weitgehend unauffällig, mit ein paar guten gewonnenen Zweikämpfen und zu wenigen wirklich gelungenen Pässen. Der Unterschied ist nur dieser eine, exzellente Freistoß, aber der war nun einmal im Tor, und plötzlich hat er alles richtig gemacht.</p>
<p>Wisst Ihr, was mich wirklich an dieser ganzen oberflächlichen, stimmungsmachenden Sportberichterstattung stört? Dass sie mir an Beispielen, die ich nachvollziehen kann demonstriert, wie Berichterstattung in den Medien ALLGEMEIN funktioniert. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass wir über die Ereignisse in Politik oder Wirtschaft seriöser oder objektiver informiert werden?</p>
<p>Eines will ich noch sagen: Die Leistungen des deutschen Teams bei der WM 2006 werden im Nachhinein ja in den Himmel gelobt, und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das aktuelle Team bei der EM dieses Niveau nicht erreichte. Quatsch mit Soße! Auch 2006 hat Deutschland hauptsächlich gekämpft, gekämpft, Glück gehabt und gekämpft. Das Auftaktspiel gegen Costa Rica war höchst mäßig gewesen. Das 1:0 gegen Polen war genau so ein Krampf wie jetzt das 1:0 gegen Österreich, der Sieg gegen Ecuador deutlich müheloser als diesmal gegen Polen (denn der Gegner war noch schwächer). Schweden war ebenfalls kein erstklassiger Gegner. Gegen Argentinien hat Deutschland gemauert bis zum geht-nicht-mehr und sich mit viel Glück im Elfmeterschießen durchgesetzt. Und gegen Italien waren sie einfach klar schlechter, und das Glück ging ihnen aus. Das einzige wirklich gute Spiel gegen eine gute Mannschaft war der Sieg gegen Portugal, als es nur noch um Platz 3 ging.</p>
<p>Damals war aber die Erwartungshaltung niedriger - niemand hatte WIRKLICH daran geglaubt, dass Klinsmann dieses Team so weit nach vorne bringen würde! Heute erwarten wir mehr oder weniger den Titel, und die Mannschaft, die weder besser noch schlechter spielt als damals, wird an dieser überzogenen Erwartungshaltung gemessen.</p>
<p>Naja, wenigstens wird der Bundestrainer noch nicht vom Volk gewählt...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Objektivität, Subjektivität und Relativität]]></title>
<link>http://zeromant.wordpress.com/?p=264</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:46:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
<guid>http://zeromant.de.wordpress.com/2008/06/17/objektivitat-subjektivitat-und-relativitat/</guid>
<description><![CDATA[Heile kleine Fußballwelt! (Zumindest, so lange wir nicht aus der EM ausscheiden.)
Und doch gibt es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeromant.wordpress.com/2006/12/05/oberflachliche-gedanken/" target="_blank">Heile kleine Fußballwelt!</a> (Zumindest, so lange wir nicht aus der EM ausscheiden.)</p>
<p>Und doch gibt es so viele Gründe, sich aufzuregen. Nicht nur krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, wie zum Beispiel der nicht gegebene Elfmeter für Tschechien gegen die Türkei beim Stand von 2 zu 0, der das Spiel kippte (natürlich haben die Türken sich dieses Kippen auch erarbeitet), sondern vor allem die Berichterstattung. Die deutschen Medien scheinen sich der Hopp- oder Topp-Masche britischer Zeitungen langsam annähern zu wollen.</p>
<p>Richtig auf regt mich im Moment,<!--more--> wie der arme Gomez von den Medien fertig gemacht wird, der gegen Polen viel geackert hat und viel mitgespielt hat und auch an guten Szenen (einschließlich eines Tores) beteiligt war, und der gegen Kroatien geackert hat und in einer enttäuschenden, aber keineswegs so grottenschlechten deutschen Mannschaft, wie die Medien es kolportiert haben, ein ordentliches Spiel mit wenig Fortune abgeliefert hat, und der auch gegen Österreich geackert hat und Torchancen bekommen hat.</p>
<p>Dieser unglaubliche vergebene Ball aus einem Meter Entfernung? Zunächst einmal war da natürlich eine Weltklasse-Vorarbeit von Klose gewesen. Dann aber machte Gomez fast alles richtig: Er war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle, der Ball kam direkt auf seinen Fuß zu... und dann, wie auch kein Kritiker bestreitet, VERSPRANG er auf dem Rasen. Einen knappen halben Meter und eine Viertelsekunde, bevor er Gomez erreichte.</p>
<p>Was soll dieser Stuß "ein begnadeter Stürmer muss den trotzdem reinmachen"? Gomez besitzt immer noch eine menschliche Physiologie! Er HAT bereits mit einem superschnellen Reflex reagiert, der es ihm überhaupt ermöglicht hat, diesen Ball noch aufs Tor zu bringen! Vorwerfen kann man ihm nur, dass er danach konsterniert war und nicht mit genügend Einsatz das Kopfballduell auf der Torlinie bestritten hat.</p>
<p>Michael Ballack übrigens hat gegen Österreich fast genau so gut oder schlecht wie gegen Kroatien gespielt - weitgehend unauffällig, mit ein paar guten gewonnenen Zweikämpfen und zu wenigen wirklich gelungenen Pässen. Der Unterschied ist nur dieser eine, exzellente Freistoß, aber der war nun einmal im Tor, und plötzlich hat er alles richtig gemacht.</p>
<p>Wisst Ihr, was mich wirklich an dieser ganzen oberflächlichen, stimmungsmachenden Sportberichterstattung stört? Dass sie mir an Beispielen, die ich nachvollziehen kann demonstriert, wie Berichterstattung in den Medien ALLGEMEIN funktioniert. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass wir über die Ereignisse in Politik oder Wirtschaft seriöser oder objektiver informiert werden?</p>
<p>Eines will ich noch sagen: Die Leistungen des deutschen Teams bei der WM 2006 werden im Nachhinein ja in den Himmel gelobt, und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das aktuelle Team bei der EM dieses Niveau nicht erreichte. Quatsch mit Soße! Auch 2006 hat Deutschland hauptsächlich gekämpft, gekämpft, Glück gehabt und gekämpft. Das Auftaktspiel gegen Costa Rica war höchst mäßig gewesen. Das 1:0 gegen Polen war genau so ein Krampf wie jetzt das 1:0 gegen Österreich, der Sieg gegen Ecuador deutlich müheloser als diesmal gegen Polen (denn der Gegner war noch schwächer). Schweden war ebenfalls kein erstklassiger Gegner. Gegen Argentinien hat Deutschland gemauert bis zum geht-nicht-mehr und sich mit viel Glück im Elfmeterschießen durchgesetzt. Und gegen Italien waren sie einfach klar schlechter, und das Glück ging ihnen aus. Das einzige wirklich gute Spiel gegen eine gute Mannschaft war der Sieg gegen Portugal, als es nur noch um Platz 3 ging.</p>
<p>Damals war aber die Erwartungshaltung niedriger - niemand hatte WIRKLICH daran geglaubt, dass Klinsmann dieses Team so weit nach vorne bringen würde! Heute erwarten wir mehr oder weniger den Titel, und die Mannschaft, die weder besser noch schlechter spielt als damals, wird an dieser überzogenen Erwartungshaltung gemessen.</p>
<p>Naja, wenigstens wird der Bundestrainer noch nicht vom Volk gewählt...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Objektivität]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/?p=673</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 22:26:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>wortman</dc:creator>
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<description><![CDATA[

Objektivität: Alles hat zwei Seiten.
Aber erst wenn man erkennt,
dass es drei sind, erfasst man d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p style="text-align:center;">Objektivität: Alles hat zwei Seiten.<br />
Aber erst wenn man erkennt,<br />
dass es drei sind, erfasst man die Sache.</p>
<p style="text-align:center;">Heimito von Doderer</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Heer von Metaphern]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/?p=59</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 22:57:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Bezug auf Nietzsche muss ich meine Meinung wohl in Sachen Wahrheit revidieren. Bei ihm sah ich bi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Im Bezug auf Nietzsche muss ich meine Meinung wohl in Sachen Wahrheit revidieren. Bei ihm sah ich bisher das unumstößliche Problem, dass er mit einem Gefühl der Sicherheit (so als wäre es die Wahrheit) sagen würde, dass es keine Wahrheit gäbe. Nun bin ich zumindest Unsicher ob ich das nicht zu grob gesehen habe.<br />
In „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn“ betont Nietzsche, dass alles Sprechen Rhetorik ist. Alles Sprechen über die Dinge spielt sich also nicht in einem objektiven Abbildeverhältnis ab, sondern wir haben es mit den Dingen in und als Metaphern zu tun. Aber, dass alles auf Metaphern beruht, das haben wir vergessen, mussten wir vergessen, denn sonst hätte uns der bohrende Zweifel der Relativität weiterhin geschwächt.<br />
Wenn wir mit der Absicht des Erkennens an ein Ding herantreten, dann wollen wir etwas von diesen Ding, zumeist Sicherheit. Kontemplative, konsequenzlose Erkenntnis interessiert uns gar nicht – wir wollen Objektive Wahrheit nicht, wir wollen unsere Nöte beseitigen.<br />
In dieser nachgelassenen kurzen Schrift findet sich auch die berühmt-berüchtigte Definition der Wahrheit als ein Heer von beweglichen Metaphern. Nun ist sich Nietzsche laut eigenen Angaben jedenfalls darüber im Klaren, dass auch er in Metaphern zu Worten kommt, dass auch er die objektive Wahrheit nicht erreichen will. Er hat wie jeder andere Mensch auch, Zwecke die er so verfolgt.<br />
Hier ist dann die Stelle, wo ich meinte, dass Nietzsche inkonsistent wird, im Bezug auf seine Wahrheitsdefinition. Er redet so vom beweglichen Metaphernheer und von der Notwendigkeit des Vergessens dass es Metaphern sind, als wäre seine Wahrheit wahrer als beispielsweise die metaphysische Antwort eines Kant. Nietzsche betont sogleich, dass man ihm entgegenhalten kann und soll, er würde auch interpretieren, aber schwächt dies das Problem?<br />
Man müsste es konsequent als eine neue, alternative Beschreibungsweise eines Sprachspiels sehen, Nietzsches selbst gemachte Grundlage als nicht so grundlegend betrachten als dass sie ein objektives Fundament wären. Ein wenig so wie bei den heutigen philosophischen Bewegungen die „Wahrheit“ verabschieden wollen.<br />
Was Nietzsche aber in diesem Zusammenhang nicht thematisiert ist die Stellung von anderen Meinungen, die seiner entgegenstehen. Wie müsste er damit umgehen? Er hat ja in seiner literarischen Geschichte oftmals andere Meinungen ohne Rücksicht aus Verluste zermalmt, ohne einen Gedanken an mögliche Gleichwertigkeit der Interpretationen. Es muss für Nietzsche also wohl so etwas wie wahrere und falschere Interpretationen geben. Oder man muss ihm einfach zugestehen, dass er andere Meinungen nicht zulassen wollte oder konnte...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wittgenstein über Wissen]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/?p=58</link>
<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 23:10:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[„415. Ja, ist nicht der Gebrauch des Wortes Wissen, als eines ausgezeichneten philosophischen Wort]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">„415. Ja, ist nicht der Gebrauch des Wortes Wissen, als eines ausgezeichneten philosophischen Worts, überhaupt ganz falsch? Wenn ‚wissen’ dieses Interesse hat, warum nicht ‚sicher sein’? Offenbar, weil es zu subjektiv wäre. Aber ist wissen nicht ebenso subjektiv? Ist man nicht nur durch die grammatische Eigentümlichkeit getäuscht, daß aus ‚ich weiß p’ ‚p’ folgt?<br />
‚Ich glaube es zu wissen’ müsste keinen mindern Grad der Gewissheit ausdrücken. – Ja, aber man will nicht subjektive Sicherheit ausdrücken, auch nicht die größte, sondern dies, daß gewisse Sätze am Grund aller Fragen und alles Denkens zu liegen scheinen.“</p>
<p><em>Ludwig Wittgenstein – Über Gewissheit, suhrkamp</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Hume und Rorty]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/2008/02/02/hume-und-rorty/</link>
<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 20:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[David Hume behandelte in seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ das Pro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">David Hume behandelte in seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ das Problem der Erkenntnisfähigkeit aus einer empirischen Sicht. Seine Konklusion ist, dass wir a priori gar nichts wissen können, unser so sicher geglaubtes Wissen über Ursache und Wirkung ist beispielsweise auch kein Wissen sondern nur Gewohnheit. „Custom is the great Guide of life“, fasst Hume diese Einsicht zusammen. Hume wollte damit nicht zeigen, dass wir uns keiner Sache sicher sein könnten, er war kein spätpubertärer Aushilfsskeptiker, der beispielsweise den Anarchismus erkenntnistheoretisch rechtfertigen wollte. Er wollte nur darauf hinweisen, dass vieles, was wir als sicheres Wissen annehmen gar nicht so sicher ist.<br />
Dieser Gedanke wurde in gewisser Weise im Neopragmatismus im Umfeld von Richard Rorty kultiviert. Dieser betont, dass die Objektivität und damit die Wahrheit als höchstens als normative Begriffe gebraucht werden können und selbst da haben sie keinen tieferen Inhalt als „momentane Rechtfertigbarkeit.<br />
Im Grunde sind diese beiden Gedanken sehr ident. Sie wollen vor der Arroganz und Starrsichtigkeit schützen, die man entwickelt, wenn man meint, die eigene Weltsicht würde auf einer wesenhaft besseren Meinung beruhen. Die Absage an eine wesenhafte bessere, objektivere, wahrere Sichtweise hat in der Praxis, und um nichts anderes geht es dem Pragmatismus, die selbe Auswirkung wie Humes Darstellung, dass wir unser Leben und unsere Meinung auf Gewohnheiten aufbauen. Gewohnheiten sind alle wesenhaft gleich, nur sind manche sind in gewissen sozialen Kontexten besser rechtfertigbar. So ist die Gewohnheit, den hungrigen Göttern Menschen zu opfern bei den Azteken relativ gut rechtfertigbar gewesen, heute allerdings wird man sich schwerer tun. Aber keine der beiden Gewohnheiten liegt, laut dem Neopragmatismus, näher an einer objektiven Wahrheit.</div>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Rorty und Solidarität]]></title>
<link>http://parallaxe.wordpress.com/2008/01/07/rorty-und-solidaritat/</link>
<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 21:41:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den Vorschlag, den Richard Rorty zu der Objektivitätsdebatte gemacht hat, verdient meiner Meinung n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Den Vorschlag, den Richard Rorty zu der Objektivitätsdebatte gemacht hat, verdient meiner Meinung nach Gehör. Warum überhaupt auf Wahrheit und Objektivität bestehen? Hat uns Wittgensteins Spätphilosophie nicht eines besseren belehrt? Von dieser analytisch-pragmatistischen Ecke kommend, schlug Rorty einen ganz anderen Wert vor, den wir uns alle zum Ziel setzen sollen: Solidarität.<br />
Das Streben nach Solidarität sollte das Streben nach Objektivität ersetzen. Denn als uns alle vereinender Grund hat sich die objektive Wahrheit als nicht sehr hilfreich herausgestellt.<br />
Reibungspunkte gab es vor allem mit Habermas. Dieser wollte den kontexttranszendenten Moment einer jeden Wahrheitsaussage nicht aufgeben, also die objektive Welt als uns alle vereinenden Hintergrund erhalten. Habermas, der damit die platonische Trennung von Wissen und Meinen erhalten wollte, musste diese Kluft die er aufmachte auch wieder schließen. Er versuchte dies mit der Trennung von Faktizität und Geltung. Diese sei analog zu sehen mit dem Nicht Strategischem Gebrauch der Sprache (=lernen) und den strategischen Gebrauch (= Überreden). Lernen sei kontexttranszendent, warum und wie, das kann er aber laut Rorty nicht erklären. Überhaupt, wenn man diese künstliche Trennung aufgibt, dann kann man dem Umstand Rechnung tragen, dass man überreden und überzeugen gar nicht trennen kann, dass man immer zuerst die Zuhörerschaft vor der man seine Aussagen rechtfertigen möchte, präparieren muss, damit sie die Argumente überhaupt anhören und verstehen können.<br />
Demokratie sei dann nur ein Sprachspiel unter anderen, und man müsse sich mehr mühe geben, Demokratie erstrebenswert erscheinen zu lassen. Das Wissen müsste der Hoffnung weichen, dass es noch besser werden kann.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NDR Info und die subjektive Wahrheit]]></title>
<link>http://docinsider.wordpress.com/2007/11/26/ndr-info-und-die-subjektive-wahrheit/</link>
<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 15:58:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nicole Kuchenbecker</dc:creator>
<guid>http://docinsider.de.wordpress.com/2007/11/26/ndr-info-und-die-subjektive-wahrheit/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe mir heute ein Loch in den Bauch gefreut. Denn: Meinen Chef kann man in einem Beitrag bei ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute ein Loch in den Bauch gefreut. Denn: Meinen Chef kann man in einem Beitrag bei <a href="http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/arztportale2.html">NDR Info im Radio </a>hören.</p>
<p>Klar, ich freue mich, dass DocInsider und auch mein Chef so gut weggekommen sind, aber vielmehr freue ich mich, weil ich endlich einmal die Gelegenheit bekomme, über die Subjektivität zu philosophieren. Gegner von Bewertungsportalen, und da besonders, wenn es um Ärztebewertung geht, schreien auf: „Bewertungen seien doch nicht objektiv!" Wer sagt denn eigentlich, dass sie das sein sollen? Und was heißt denn überhaupt Subjektivität? Und warum soll  das Prinzip bei Hotelempfehlungen funktionieren, aber nicht im Gesundheitsbereich?</p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subjektivit%C3%A4t">Wikipedia</a> finde ich zu diesem Thema folgendes: <em>„Unter Subjektivität versteht man die subjektive (individuelle) Wahrnehmung eines Individuums…"</em> Das hört sich für mich doch klasse an. Denn das bedeutet übersetzt, wer bei DocInsider seine Ärzte bewertet, tut das mit seiner eigenen Wahrnehmung, basierend auf Erfahrungen und Eindrücken.  Und das ist gut. </span><em>„…In der wissenschaftlichen Arbeit steht die Subjektivität im Gegensatz zur Objektivität und wird verworfen. Einzig die Sozialwissenschaften verwenden die Subjektivität in ihren Qualitativen Forschungsmethoden als Datenquelle und erforschen sie nach ganz bestimmten Regeln, um mehr über die psychische oder soziale Welt zu erfahren….“ </em><span style="color:black;font-family:'Georgia','serif';"> heißt es weiter bei Wikipedia. </span></p>
<p><span style="color:black;font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="color:black;font-family:'Georgia','serif';">DocInsider betreibt aber keine wissenschaftlichen Arbeiten. Und daher dürfen wir uns als Patientenportal auch Subjektivität leisten. DocInsider gibt vielmehr Patientenerfahrungen wieder, von Patienten, die jeder für sich absolut individuell sind. Und gestatten  Sie mir die Frage: Können 20 subjektive Patientenerfahrungen, wenn sie beispielsweise zu lange Wartezeiten oder auch Unfreundlichkeit von Arzt oder Helferin bemängeln, nicht auch objektiv  zu bewerten sein? </span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Ob ich mich bei einem Arzt gut aufgehoben fühle oder nicht, kann nur ich entscheiden. Und dafür brauche ich doch nun wirklich keine Objektivität . . .</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"><a href="http://docinsider.wordpress.com/files/2007/11/ndr-foto.jpg" title="ndr-foto.jpg"><img src="http://docinsider.wordpress.com/files/2007/11/ndr-foto.jpg" alt="ndr-foto.jpg" /></a></span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"><a href="http://www.ndrinfo.de/media/arztportale4.html">Hier </a>das Interview zum Anhören.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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