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	<title>notizen-an-das-leben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/notizen-an-das-leben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "notizen-an-das-leben"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 23:45:48 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Zum Heulen oder zum Heulen schön?]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/28/zum-heulen-oder-zum-heulen-schon/</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 09:44:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/28/zum-heulen-oder-zum-heulen-schon/</guid>
<description><![CDATA[Da kommt ein Freund vorbei und legt mir ne CD hin.
&#8220;Hör dir das mal an!&#8221;
Ich starre auf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommt ein Freund vorbei und legt mir ne CD hin.<br />
"Hör dir das mal an!"<br />
Ich starre auf das Cover.<br />
William Shatner "Has been".</p>
<p>Nun ja.<br />
Eigentlich kenne ich William Shatner nur als "Captain Kirk", der mit "Spock", "Pille" und "Scotty" unendliche Weiten im Weltall durchwanderte und dahin ging, wo kein Mensch zuvor gewandert war. Vorzugsweise war das damals in den 70er als ZDF-Konkurrenzprogramm der ARD-"Sportschau". Ich konnte nur immer Happen der Serie sehen, weil da immer zwei waren, die einfach umschalteten.<br />
"Schalt diesen Quatsch ab! Wir wollen "Sportschau" sehen!"</p>
<p>Der "Sportschau"-Imperativ eines Sonntag abends in den 70ern. Danach hatte sich das Abendessen zu richten.<br />
Und wenn dann die Netzers, Breitners, Beckenbauers wieder in ihren Umkleidekabinen befanden und die Ernst Hubertis mit strengem ordentlich sauber gelegtem Linksscheitel ernsthaft alles zu Ende analysiert hatten, dann wurde das Programm endlich umgestellt. Aber dann lief bereits "heute" und Kirk und Co. waren in den unendlichen Weiten des Fernsehweltalls entschwunden.</p>
<p>In den 90ern konnte ich dann mit einem eigenen Fernseher und Muße mir alle verpassten Folgen nachträglich reinziehen. Dutzend Male der Satz "Er ist tot, Jim" oder "Ich bin Arzt und nicht Schiffsengineur" oder "Ay, ay, Sir" oder "Faszinierend".<br />
Oder wer kennt die lustige Serie mit dem "Tribbles", jene Wuschelwesen, die die ganze Raumschiffbesatzung zum Knuddelwahnsinn trieben?<br />
Oder als Kirk ins Raumschiffprotokoll ein entnervtes "Der Computer spinnt" abgab, weil dieser Schiffscomputer plötzlich seine weibliche Seite entdeckte und mit Kirk flirten wollte?<br />
Selbst jene in Deutschland nie ausgestrahlte Folge als Kirk und Co in Nazi-Uniformen durch die Szenerie marschierten, sah ich viel später. </p>
<p>Und jetzt lag da diese CD vor mir.<br />
William Shatner "Has been".</p>
<p>Das vulkanische Spitzohr "Mr. Spock" (Leonard Nimoy) hatte gleiches auch mal versucht und gruseliges Lachen bei seinen Fans ausgelöst. Selbst William Shatner hatte sich vor knapp 40 Jahren als Musiker versucht gehabt und sich dem Mantel der Verschwiegenheit der Musikgeschichte sicher sein darf.</p>
<p>Mag Shatner auch ein Schauspieler sein, der inzwischen verdientermaßen genügend Nominierungen für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Himbeere" target="_blank">"Goldene Himbeeren"</a> abgestaubt hat, so ist er nicht unbeliebt.<br />
Er ist unsere Vergangenheit der Kindheit, der in "Yehaw"-Cowboy-Manier für uns dahin ging, wovon wir immer träumten: Jede dritte Seriefolge eine neue Frau abgeschleppt, egal ob grün, gelb oder mit Schwanzflosse. Jede dritte Serienfolge den Draufgänger spielend. Und jede dritte Serie der verständnisvolle Mann. Unser Held.</p>
<p>Und jetzt die CD.<br />
Die CD ist schon älter. Offenbar 2004 erschienen. Zögernd schiebe ich sie ins Laufwerk, Kopfhörer auf und den PLAY-Knopf des Players gedrückt.</p>
<p>...</p>
<p>Nun, ernsthaft. Ohne grundlegende Englisch-Kenntnisse geht es bei der Musik doch nicht. Wer kein Englisch versteht, der braucht sich die CD gar nicht erst zu Gemüte führen, denn es entgeht ihm mehr als nur die Hälfte. </p>
<p>Es fängt mit der Cover-Version von PULP an.<br />
Ich wackle mit den Ohren unter dem Kopfhörer. Verdammt, was hat Shatner denn da gemacht?!<br />
Er singt nicht wirklich zu der Musik. Er schauspielert den Text! Der Text ist dabei nicht unwichtig, wenn Shatner textlich Geschwindigkeit aufnimmt und am Ende dann die Bremse auch textlich angepasst zieht. Der Inhalt des Textes (für die, die ihn nicht kennen): Mann trifft Frau aus Griechenland und sie erklärt, dass sie ein ganz normales Leben führen möchte und mit ganz normalen Menschen schlafen möchte. Und er fragt sie verdattert, ob sie wirklich ernsthaft das tun möchte, mit gewöhnlichen Menschen zu schlafen. Was bei Pulps "<a href="http://www.azlyrics.com/lyrics/pulp/commonpeople.html" target="_blank">Common People</a>" wie ein selbsterklärtes zynisches Lebensmotto einer Frau daher kommt, fährt durch Shatner als prominenter Schauspieler auf der Schiene "Person des öffentlichen Lebens ist überrascht, wie normal das Leben einfacher Menschen sein kann".</p>
<p>Und diese Selbstironie mit einem eigenartigem Spott pflanzt sich durch die ganze CD hindurch. Geht auch über Tragik und Selbstkritik ohne jede Peinlichkeit.<br />
"Common People" (begleitet durch Joe Jacksons Gesangstimme) ) ist übrigens die einzige Cover-Version auf dieser CD. Der Rest kommt aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Folds" target="_blank">Ben Folds</a> Feder. </p>
<p>Und um gleich alle Befürchtungen zu zerstreuen. Shatner imitiert nicht mal singen. Er singt auch nicht wirklich. Er spricht den Text zur Musik. Oder neu-deutsch ausgedrückt: Er perfomed die Texte mit einem unheimlichen musikalischen Drive, ohne wirklich zu singen.</p>
<p>Die CD "Has been" ("War gewesen") ist faszinierend und definitiv kein Müll.<br />
Sie ist sicherlich der Versuch Shatners sich ein eigenes musikalisches Denkmal zu setzen. Und auch wenn es wohlmöglich niemand mitbekommen hat, meiner Meinung nach hat er es geschafft.</p>
<p>Aber vor allem ist diese CD ein erneuter Versuch von William Shatner, sich dagegen zu wehren, dass in ihm alle nur den "Captain Kirk" sehen. Auf einer "Startreck-Convention" (regelmäßige Treffen von Raumschiff Enterprise-Fans) war er mal zu Besuch und hatte dem Publikum ein wütendes "Get a life!" ("Lebt endlich!") entgegen schleuderte, als diese ihn seine Rolle des Captain Kirks auf ihn persönlich gänzlich überstülpten und den Kosmos des Raumschiff Enterprise als real existierend vorraussetzten. Die Trekkies nahmen ihm das übel, dass er sich so einfach seiner "Captain Kirk"-Rolle entledigen wollte.<br />
Im letzten Lied <a href="http://www.lyricsdownload.com/william-shatner-real-lyrics.html" target="_blank">REAL</a> ("Wirklich") seiner CD "Has been" sagt er dann auch:<br />
„Ich habe die Welt in den Filmen gerettet [...] Und während ein Teil von mir in dem Kerl ist, den du da oben auf der Leinwand gesehen hast, ich bin noch so viel mehr [..]  Ich würde der Welt so gerne bei all ihren Problemen helfen, aber ich bin ein Unterhalter und das ist alles. Also, wenn beim nächsten Mal ein Asteroid oder eine Umweltkatastrophe passiert, dann fühle ich mich geehrt wenn du an mich denkst, aber ich bin es nicht, denn du dann rufen musst. [... ]... Entschuldige, dass ich dich enttäuschen muss, aber ich existiere wirklich." </p>
<p>Tja, Mister Shatner, dann will ich es mal versuchen.<br />
Die CD ist zu Ende.<br />
Ich bin positiv überrascht. Die Schublade vom CD-Player fährt raus und ich stecke sie zurück in ihre Hülle. Sie ist nicht das Meisterwerk des Jahrhunderts, aber doch ein verdammt gutes Kleinod der Pop-Geschichte aus der Ecke "Schauspieler versuchen sich als Musiker".</p>
<p>...</p>
<p>Vorsichtig trage ich sie zu meinem Startreck-Schrein, öffne diesen und lege sie sorgsam zu den anderen Devotionalien, die ich inzwischen zusammen getragen habe:<br />
Zu dem originalen Phaser, zu dem Spitzohr-Imitat, zu dem Communikatoren, den 6 Tribbles, dem Klingonen-Schwert und den baijurasischen Fix-Rebubator und den anderen Startreck-Kleinigkeiten, die ich mittlerweile bei Ebay ersteigert habe.<br />
Langsam schliesse ich den Schrein wieder, verneige mich dreimal ehrfürchtig und murmel leise aber bestimmt:<br />
"Captain Kirk, du bist genial!"<br />
Dann gehe ich zu meinem bunt erleuchteten Ecke, schaue zum Schaltpult mit der lebensgroßen Startreck-Puppe und sage den alles entscheidenden Satz:</p>
<div align="center">"Scott me up, Beamie!"</div>
<p>und es schloss sich der Vorhang der CD-Kritik ...</p>
<p>-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*</p>
<p>„Und so sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.“</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Automat und ich ...]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/25/der-automat-und-ich/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:33:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/25/der-automat-und-ich/</guid>
<description><![CDATA[Darf man um diese Uhrzeit an diesem Abend zu diesem Halbfinaltag so eine Viertel Stunde vor Anpfiff ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man um diese Uhrzeit an diesem Abend zu diesem Halbfinaltag so eine Viertel Stunde vor Anpfiff noch was anderes schreiben?</p>
<p>JA! Man darf.<br />
Und ich auch!</p>
<p>*****</p>
<p>Kaffeeautomaten sind ja die Belustigung schlechthin. Man wirft Geld ein, drückt "Capuchino", die Maschine rödelt, der Kaffee kommt raus und dann der Becher.<br />
Oder der Kaffee besteht nur aus einem heißen aber schwachen Kaffeearomasaft.<br />
Oder man drückt Kaffe und man schmeckt nachher eindeutig Rindsbouillon mit Kaffeedröhnung heraus.</p>
<p>Oder ...</p>
<p>Genau. </p>
<p>Der saublöde Automat gibt das eingeworfene Geld nicht raus!<br />
Diese Sau von Automat! Elender! Scheißteil! Verflucht seien des Erfinders Nachfahren Nachfahren! Bis ins zehnte Glied! Auf das euch kein Viagra mehr helfe!<br />
Meinen letzten Euro!<br />
Einfach hängengeblieben!<br />
Mist!<br />
Ohne Kaffee bin ich doch nicht zu gebrauchen.</p>
<p>Und dann wächst in mir etwas. Etwas ernsthaft grausammes!<br />
Gleichsam dem Dr. Bruce Banner, der bei Wut seinen Hulk heraushängen lässt.<br />
In mir wächst eine Kombination aus mörderischen Coolness von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jet_Li">Jet Li</a>, der Todeskralle eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Lee">Bruce Lee</a> und der gefühlvollen Hammerhaue von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Liu">Lucy Liu</a> mit dem selbstironischen Hau-Ihn-Humor eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jackie_Chan">Jackie Chan</a>.<br />
Zögerlich hebe ich die rechte Hand und versetze dem Automaten sanft einen gezielten Handkantenschlag ...<br />
Klack, klack, klack.<br />
Hm.<br />
Ich schaue nach. Drei Münzen.<br />
Hm.<br />
Noch einen gezielten Schlag.<br />
Klack, klack, klack, klack, klack, klack.<br />
Mehrere gezielte Handkantenschläge.<br />
Klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack, klack usw. usf.</p>
<p>Nach dem siebtem ist dann Ruhe.<br />
Der achte war überflüssig.<br />
Ich zähle nach.<br />
Knappe dreizehn Euro.<br />
Tja, das nenn ich mal nen Stundenlohn!<br />
Umgerechnet 130 Tausend Euro den Monat (bei einer 40 Stundenwoche und 21 Arbeitstagen).</p>
<p>Ich liebe Automaten.</p>
<p>Allerdings liebe ich nicht Automatenbesitzer, dem ich das Geld nachher aushändigte, weil er zufällig vorbei schaute ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friede, Freude, Eierlaufen]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/25/friede-freude-eierlaufen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:39:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seltsam. Mit der gleichen intensität, die jenes Blatt nutzt,um Gräben tiefer zu legen, wenn es dar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsam. Mit der gleichen intensität, die jenes Blatt nutzt,um Gräben tiefer zu legen, wenn es darum geht, zu zeigen, daß jene nicht zur EU gehören können, mit der gleichen Intensität beschwört es heute die deutsch-türkische Freundschaft. Wenn also Fußball Völker verbindet, wie Beckenbauer messianistisch nie müde wird zu verkünden, warum also könnte dann nicht jeden Tag ein Halbfinal-Fußballspiel gegen unsere normalen Feindbilder stattfinden? Jeden Tag 'Freundschaftsposter' der BILD.</p>
<p>Geht nicht?<br />
Okay, dann gibt's ab übermorgen auf Seite 1 wieder Berichterstattung, warum junge Türken und Griechen deutsche Rentner in U-Bahnen schlagen.<br />
Nun ja, heute abend lassen wir sie zumindest noch feiern. Wir sind ja schließlich keine Unmenschen.</p>
<p>Merhaba und Kalimera zusammen.</p>
<p>Merk-würdig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frage ohne Antwort]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/23/frage-ohne-antwort/</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 20:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/23/frage-ohne-antwort/</guid>
<description><![CDATA[Warum färben sich Frauen ab 50/55 Jahren ihre Haare rot?
Und warum immer mit diesem schrecklich qui]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Warum färben sich Frauen ab 50/55 Jahren ihre Haare rot?<br />
Und warum immer mit diesem schrecklich quietschiegen erdbeerrot?!?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freiheitsgrade]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/?p=313</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 18:18:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/?p=313</guid>
<description><![CDATA[Sonntag. Die Stadt wacht auf. Eine Staffel neuer FIAT Cinquecentos mit Fahnen prescht vorüber. Laut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag. Die Stadt wacht auf. Eine Staffel neuer FIAT Cinquecentos mit Fahnen prescht vorüber. Laut möpend. Das Italien-Spiel kündigt sich an.</p>
<p>Ich betrete das Fastfood-Restaurant, lasse mir für einen Euro einen Becher geben, zapfe mir meine Cola und suche mir meinen Platz. Mir gegenüber sitzt ein Mann, dem jeder seine Unterwäschenlosigket unter seiner einsehbaren kurzen Stoffhose ansehen kann. Sexy ist was anderes.</p>
<p>'2. Getränk einfüllen' steht da geschrieben. Ich entscheide mich dafür, dass es 'Zweites' und nicht 'Zweitens' heisst und folge der Aufforderung. </p>
<p>Etwas später im Kino: Mister Jones schwingt seine Peitsche. Warum nehmen sich im leeren Kino die Tütenraschler und Vorsager immer den Platz hinter mir. </p>
<p>Ich geh zum Eisbach, das Wasser dort erhitzen. Im FKK-Bereich. Für nen frei gewählten Sonnenbrand ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommt ne Rechnung geflogen, vom Postboten ins Haus ...]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/16/kommt-ne-rechnung-geflogen-vom-postboten-ins-haus/</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 18:50:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/16/kommt-ne-rechnung-geflogen-vom-postboten-ins-haus/</guid>
<description><![CDATA[Kennen Sie Binnen-Briefe?
Das sind Briefe, in denen der entscheidene Satz oftmals lautet &#8220;zahl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie Binnen-Briefe?<br />
Das sind Briefe, in denen der entscheidene Satz oftmals lautet "zahlen Sie binnen zehn Tage".<br />
Zehn  Tage Zahlungsziel ist ja nicht wirklich seriös, aber machbar. Und wer nicht auf Binnen-Briefe antwortet, der wundert sich, dass plötzlich eine Inkasso-Gesellschaft per Brief die Hand aufhält.</p>
<p>So unterschrieb ich einmal einen Handy-Vertrag, weil ich partout glauben wollte, dass mir Vodafone eine Prepaid-Karte anbieten würde. Im rechtzeitigen Moment fiel Hirn vom Himmel, ich erkannte, dass ich da einen normalen 24-Monate-Handy-Vertrag unterzeichnet hatte. Mit links habe ich den Vertrag zerissen. Damit war er gesetzlich nichtig. Vierzehn Tage später begrüßte mich Vodafone als deren Kunde und ein Monat später erhielt ich so einen Binnen-Brief. Ich rief dort an. Man fragte mich nach meiner Kundennummer. Sowas hatte ich ja nicht, da kein Vertrag bestand. Irgendwann dachte ich, man hätte mich verstanden. Bis zum nächsten Binnen-Brief. Ich setzte mich hin und schrieb einen Binnen-Brief an Vodafone. Würde mir nicht binnen drei Wochen ein rechtsgültiger Vertrag  gezeigt werden können, würde eine Betrugsanzeige folgen. Der nächste Brief von Vodafone war eine Entschuldigung und das Zugeständnis, dass alle vorherigen Binnen-Briefe nichtig wären. </p>
<p>Dann war unter allen Rechnungswipfeln Ruh.</p>
<p>Ein mir sehr gut Bekannter bekam neulich einen Brief von der Firma "netsolutions FZE". Oder besser gesagt von einer in Eschborn ansässigen Inkasso-Gesellschaft. Ein Binnen-Brief. Zahlen solle er 92, 40 Euro, weil mein Bekannter einen Vertrag eingegangen sei. Mein Bekannter recherchierte und fand heraus, dass die Firma "netsolutions FZE" ihren Sitz in Dubai hat und u.a.a. die Seite <a href="http://whois.domaintools.com/nachbarschaft24.com" target="_blank">nachbarschaft24</a> betreibt. Dort solle er einen Vertrag mit der Firma aus Dubai geschlossen habe. Und er solle sofort zahlen. Zahle er nicht, müsse er mit negativen Konsequenzen wie z.B. Schufa-Eintrag rechnen. </p>
<p>Mein Bekannter kannte weder die Internetseite der Firma "netsolutions FZE" noch deren Besitzerin, die er als "<a href="http://whois.domaintools.com/nachbarschaft24.com" target="_blank">Barbara Fischer</a>" identifizierte, die die Seite über einen Provider in den Niederlanden laufen lässt. </p>
<p>Er wird nicht auf diese Zahlungsaufforderung reagieren. Er wartet jetzt auf den gerichtlichen Titel. Denn wie er herausfand, sind diese Briefe kein Einzelfall für jene die Inkasso-Gesellschaft beauftragende Firma "netsolutions FZE". Er fand verschiedenes <a href="http://forum.computerbetrug.de/allgemeines/49498-reingefallen-auf-nachbarschaft24-com-nachbarschaft24-net-meinnachbar-net.html" target="_blank">hier </a>und <a href="http://www.frag-einen-anwalt.de/K%C3%BCndigung-von-Nachbarschaft24.net__f34886.html" target="_blank">hier</a>. Und es steht zu erwarten, dass das damit befasste Gericht dem Unternehmen keinen gerichtlichen Mahnungstitel erteilen wird.</p>
<p>Nebenbei, es bleibt die Frage, wie kam die Firma "netsolutions FZE" an seine Adresse?<br />
Er kam über einen Rechtschreibfehler drauf. Entsprechend den Erfordernissen eines Blogs hatte er brav seine Bremer Adresse und seinen Namen angegeben. Nur hatte er seinen Namen mit einem einzigartigen Rechtschreibfehler versehen gehabt. Offensichtlich hat irgendein Blog.de-Leser die Adresse meines Bekannten bei der Internetseite von "nachbarschaft24" eingegeben.<br />
Jetzt hat mein Bekannter sein Impressum anonymisiert. Man muss ja sein Glück nicht versuchen, monetäre Liebesgrüße aus Dubai zu erhalten. </p>
<p>Und meine Moral aus der Geschicht?<br />
Impressum ist zwar schön und gut, aber wenn als Leser getarnte <b><i>Saubeutel</i></b> (<i>so willkommen wie Hämorrhoiden am Allerwertesten oder die Krätze oder Mitesser</i>) dieses missbrauchen, dann ist es besser ohne zu leben.<br />
Mein Bekannter wollte über diesen Missbrauch seines Impressi nicht schreiben. Daher mach ich es jetzt mal.<br />
Zur Mahnung an alle und als kleine Hilfestellung einen Puls beim Lesen eines Inkasso-Briefes wieder zu senken.</p>
<p>Denn dann ist unter allen Wipfelrechnungen Ruh.</p>
<p>In diesem Sinne habe ich auch bei mir jetzt so gehandelt und mein Impressum verändert.<br />
Es geht halt nicht anders, wenn der böse Nachbar es nicht anders will.<br />
Und gut is.</p>
<p>Amen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lasse reden! Aber nicht im Radio!]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/14/lasse-reden-aber-nicht-im-radio/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 10:23:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/14/lasse-reden-aber-nicht-im-radio/</guid>
<description><![CDATA[Das deutsches Liedgut hat dem englischen einen Schritt voraus. Man versteht es. Und von daher st ja ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsches Liedgut hat dem englischen einen Schritt voraus. Man versteht es. Und von daher st ja von jeher problematisch. Entweder ist der Text politisch nicht opportun ist, oder er ist schlichtweg Schrott.<br />
Es gibt halt solche und solche Liedtexte.<br />
Bela B. und die Ärzte gehören eindeutig zu solchen. Deren Texte sprühen vor Leichtigkeit und zynischem Humor, dass es entweder dem Hörer eine Freude oder auch ein Leid ist.<br />
Mit ihrer letzten CD "Jazz ist anders" unterstreichen die Ärzte mal wieder ihren Anspruch die "beste Band der Welt" zu sein. Und dementsprechend haben die Ärzte ihre Auskopplung "Lasse reden" veröffentlicht. In vielen Radioprogrammen läuft das Lied jetzt rauf und runter. </p>
<p>Fast in jedem.<br />
Bis auf dem Sender "Antenne Bayern".<br />
Für nicht Bayer: Bayern hat vier Sender.<br />
Da ist "Bayern 5", der offizielle Informationssender aus der bayrischen Staatskanzlei für einheitliche Bürgeraufschlauung. Fast ohne Werbung und fast musikbefreit.<br />
Da ist "Bayern 3" für den staatstreuen Bayern mit Hang zu moderner Musik. Da ist der mickrige Rest an Radiosendern für die ganzen Zugewanderten.<br />
Und da ist der Musiksender "Antenne Bayern", für all die netten Bazis, die auf gespielte Fröhlichkeit stehen und meinen, das wäre urig bayrisch auch ohne Dialekt.<br />
Gemeinsam haben übrigens alle Musik-Sender, dass Lieder nicht länger als 3 Minuten sein dürfen, Wortbeiträge weder über eins dreißig in der Zeit nch über BILD-Zeitungsniveau liegen dürfen und dass die Werbeblöcke viermal pro Stunde mindestens fünf Minuten dauern müssen. </p>
<p>Gestern fuhr ich in eine 70 km entfernte Nachbarstadt und das Radio plärrte vor sich hin.<br />
Bayern 3 ist musikalisch ne Seuche, die kleineren Stationen haben keine große Reichweite und da gerade "Antenne Bayern" eingestellt war, die Auswahl zwischen Pest und Cholera nicht wirklich prickelnd ist und ich zudem absolut faul ...<br />
... ja, so kriegt wohl "Antenne Bayern" seine Zuhörerzahlen, könnte man jetzt meinen ...</p>
<p>Und irgendwann wurde dann ein Lied zuerst mit seinem Refrain und einem gekünstelt spontanem Dschingel als der Hitmix des Sommers angekündigt:<br />
Die Ärzte mit "Lasse reden".<br />
Meine Spannung stieg, als das Lied gespielt wurde. Denn schließlich gehört "Antenne Bayern" auch irgendwie zum Axel-Springer-Verlag, dem Herausgeber der BILD-Zeitung.<br />
Und eine Liedzeile des Ärzte Lieds "Lasse reden" heißt:</p>
<blockquote><p>Lass die Leute reden und lächle einfach mild<br />
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD<br />
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht<br />
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht.</p></blockquote>
<p>Ich horchte brav zu und horchte und horchte ... ich wollte die Liedzeile hören ...  ich horchte und horchte und horchte ...</p>
<p>Naja, vielleicht war ich doch zu sehr vom Straßenverkehr abgelenkt und zusätzlich ein wenig zu müde. Ausreden hat der Mensch immer parat und so erschuf ich mir die Ausrede, warum ich gerade diese Liedzeile nicht hörte. Eigentlich wollte ich die wirkliche Wahrheit wohl nicht wahrhaben.</p>
<p>Heute morgen las ich dann beim <a href="http://www.bildblog.de/3021/die-aerzte-im-axel-springer-remix" target="_blank">Bildblog</a>, dass ich mich gar nicht verhört hatte.<br />
"Antenne Bayern" hat die die BILD-Zeitung betreffende Liedzeile einfach herausgeschnitten.<br />
Geschmacksbereinigt sozusagen.<br />
Zensur?</p>
<p>Eigentlich sollte ich es ja besser wissen, denn ich hatte schon mal über "Antenne Bayerns" Radioverständnis geschrieben und zwar <a href="http://careca.wordpress.com/2007/05/14/flashback-backlash/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ich bereue es hiermit öffentlich "Antenne Bayern" gehört zu haben. Jenen Sender, der mit vereinzelnten Wort- und Musikbeitragsblöcken zwischen der Werbung glänzt.</p>
<p>Oh Wanderer, kommst du gen Bayern dann lass dir sagen:<br />
Meide gefälligst "Antenne Bayern", wenn du auf 100%iges Wert legst ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das ewige Duell]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/12/das-ewige-duell/</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:31:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/12/das-ewige-duell/</guid>
<description><![CDATA[Liebe Österreicher,
damit Deutschland ins EM-Viertelfinale kommt, käme jetzt ein Unendschieden wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Österreicher,<br />
damit Deutschland ins EM-Viertelfinale kommt, käme jetzt ein Unendschieden wirklich nicht schlecht. Wir wollen ja nicht gewinnen. Nur unendschieden. Ein 0:0 oder 1:1 wäre nicht schlecht. Wenn Ihr einwilligt, versprechen wir auch, dass Deutschland beim Unendschieden euch auch garantiert nicht ein halbes Dutzend Tore reintreten wird ... .</p>
<p>Ach, vollkommener Quatsch!<br />
Absoluter Quatsch!<br />
Ich habe bei Oddset eine Sportwette am Laufen. Wenn das Endspiel Österreich-Griechenland lauten wird, kriege ich für jeden Euro 600 Euro zurück. Ich habe 2 Euro 50 eingesetzt. Macht 1497,50 Euro Gewinn.<br />
Also, Österreich, haut die Deutschen am Montag vom Platz. Und dann noch zwei Siege der Österreicher, vier Siege der Griechen und ich sitz' nachher beim Spanier in Deutschland, um mir den portugiesischen Vinho Verde mit türkischen Oliven, französischem Weißbrot, holländischem Gauda und Grissini in den Wanst zu plautzen! Ohne Minzsoße!</p>
<p>Und jetzt zum Abschluss und in aller gebotener Ernsthaftigkeit noch die internationale Nationalhymne der Fußballzuschauer:</p>
<blockquote><p><big><b>Oleee, olé, olé, olé, oleeeee.</b></big></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was die EM zur EM macht ... (Teil 2)]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/10/was-die-em-zur-em-macht-teil-2/</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 16:40:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/10/was-die-em-zur-em-macht-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Mathematische Bier-Berechnungen zur EM
Vorhin im Internet gelesen:
Bei seiner Fahrt von München nac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mathematische Bier-Berechnungen zur EM</p>
<p>Vorhin im Internet gelesen:<br />
Bei seiner Fahrt von München nach Wien kippte einem LKW-Fahrer an der Münchener Auffahrt zur A8 seine Bierladung vom Hänger. Zu Freude der Feuerwehr waren das 350 Kästen Bier.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/976/179426/" target="_blank">Quelle: hier</a></p>
<p>Achtung!</p>
<p>35 Einsatzkräfte der Feuerwehr benötigten dann 3 h um die Autobahn wieder frei zu machen.<br />
Das macht nach Adam Riese und Eva Winzig 10 Kästen Bier pro Feuerwehrmann und 3 1/3 Bierkästen pro Stunde für jeden Feuerwehrmann.<br />
Es handelte sich um 1/2-Liter-Flaschen. Unter Berücksichtigung des deutschen Reinheitsgebots macht das einen gemitteltem Verbrauch von 33 1/3 Liter pro Stunde pro Feuerwehrmann. Dass Feuerwehrleute gerne Brände löschen, ist bekannt. Und bei so einem hohen Spritverbrauch - hicks - fallen jene Feuerwehrleute in die Kategorie "SUV", auch bekannt unter den Automobilistenfreunde als Abkürzung für "Saufen unheimlich viel". </p>
<p>Jetzt hat laut Angabe der Medien die ganze Räumaktion auf der Autobahn 15.000 Euro gekostet. Umgerechnet haben also die Feuerwehrmänner jeder pro Flasche 2,14 Euro von der Autobahnauffahrt weggeputzt. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass in Gaststätten ein halber Liter Bier erheblich teurer ist.<br />
Allerdings sieht es noch ganz anders aus, wenn man folgende Rechnung durchführt:<br />
Umgerechnet auf die Einsatzkräfte hat die Flasche Bier rein rechnerisch nur 6 Cent pro Feuerwehrmann gekostet. </p>
<p>Neiderfüllt starren wir Bierflaschenwämser jetzt auf die Auffahrt der A8. Im Supermarkt zahlen wir dafür mindestens das 10-fache. </p>
<p>Die Ladung war übrigens sollte pünktlich zum EM-Spiel Polen-Österreich eintreffen.<br />
Tja, das EM-Spiel in Wien wird jetzt ein wenig wohl trockener werden ...</p>
<p>Prost.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Signaturen mit Befehlscharakter]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/07/signaturen-mit-befehlscharakter/</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 05:51:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/07/signaturen-mit-befehlscharakter/</guid>
<description><![CDATA[In einem Forum als Signatur eines Forumschreibers gefunden:
Die deutsche Sprache ist &#8220;freeware]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Forum als Signatur eines Forumschreibers gefunden:</p>
<blockquote><p>Die deutsche Sprache ist "freeware", aber definitv nicht "open source". Das heisst, deren Benutzung ist für jedermann kostenneutral. Aber einfach geändert werden darf sie nicht.<br />
Also kauf auch du dir einen Duden für 325 Euro bei mir. ABER DALLIDALLI! Kontonummer bei Nachfrage. Lieferung erst nach Kontoüberlauf.</p></blockquote>
<p>Das ist doch mal ne ehrliche Ansage ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ballkönige, und was sonst noch wichtig sein soll]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/06/01/ballkonige-und-was-sonst-noch-wichtig-sein-soll/</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 21:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/06/01/ballkonige-und-was-sonst-noch-wichtig-sein-soll/</guid>
<description><![CDATA[Und wieder gelang eine Fußballgeneralprobe. Gegen Serbien haben wir 2:1 gewonnen.
Ich hab es zwar e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder gelang eine Fußballgeneralprobe. Gegen Serbien haben wir 2:1 gewonnen.<br />
Ich hab es zwar erst heute morgen erfahren, dass ich gewonnen habe, aber egal. Wir haben gewonnen und das zählt.<br />
Nur, warum fand ich nur eben heute morgen beim Brötchenholen eine weggeschmissene Deutschlandfahne in der Gosse? War wohl doch nicht so toll, was sich Podolski, Ballack und Schweini zussammengespielt hatten? Gesehen hatte ich das Spiel nicht.<br />
Warum auch? Im Endeffekt gilt auch für die Europameisterschaft die goldene Regel:<br />
Es kommt nur der ins Endspiel, der das Halbfinale gewinnt.<br />
Also nicht wirklich was neues.</p>
<p>Neu dafür fand ich folgende Nachricht:</p>
<p>In Bielefeld haben sich Diebe einen kompletten Kondomautomaten ausgegraben und mitgenommen. Hört sich nach einem heftigen One-Night-Stand eines Diebespaares an. Oder waren es gesundheitsbewußte oder gar erzkonservative Priester? Der Automatenbesitzer hat 300 Euro oder Kondome frei bis zum Lebensende für die Wiederbeschaffung des Automaten versprochen.</p>
<p>Glaubt ihr diese Nachricht?<br />
Genau!<br />
Ich auch nicht.<br />
Denn <a href="http://www.bielefeldverschwoerung.de/" target="_blank">Bielefeld gibt es nicht</a>!</p>
<p>Und was ist sonst noch wichtig?<br />
Heidi Klumm ist 35 Jahre geworden und geht voll aufs Oma-Dasein zu. Bis zur Rente kann sie noch locker 35 Mal Top-Models suchen. Als Geschenk zu ihrem 35sten reicht da ein ganz billiges Geschenk als Anmache: Einen Cheeseburger vom Plattenladen McD mit einem Schuss Douglas drüber ...</p>
<p>Wohl bekommt's.</p>
<p>Und so ist der Tag gelaufen ... abgelaufen ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Altersdemenz?]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/31/altersdemenz/</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:38:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/31/altersdemenz/</guid>
<description><![CDATA[Habe doch letzten Monat in einem Forum bei einem Fotowettbewerb gewonnen und war damit verpflichtet,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Habe doch letzten Monat in einem Forum bei einem Fotowettbewerb gewonnen und war damit verpflichtet, sowohl das nächste Thema als auch die nächste Auswertung zu fahren. Freilich habe ich die Auswertung gemacht. Und veröffentlicht und dem Sieger gratuliert.</p>
<p>... und dann festgestellt, dass ich selber nicht abgestimmt hatte.</p>
<p>Hört sich jetzt nicht wirklich tragisch an.<br />
Aber ich hatte vor meine Punkte dem vorläufigen Ergebnis angepasst zu vergeben. Ja, mal so richtig manipulativ tätig zu werden und gegebenenfalls dem Forumsprimus einen potentielle Sieg zu versaubeuteln. </p>
<p>Und nu?</p>
<p>Vergessen.<br />
Ich hab einfach vergessen abzustimmen.<br />
Scheinen wohl die ersten Tiefausläufer meiner zukünftigen Altersdemenz zu sein. </p>
<p>Aber keine Angst.<br />
Ich habe dagegen letztens Pillen gekauft.</p>
<p>Nur, wo hab ich die hingelegt?<br />
Und vor allem, wie hießen die?</p>
<p>Fragen über Fragen ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann ..."]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/29/es-saugt-und-blast-der-heinzelmann-wo-mutti-sonst-nur-saugen-kann/</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 21:29:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/29/es-saugt-und-blast-der-heinzelmann-wo-mutti-sonst-nur-saugen-kann/</guid>
<description><![CDATA[Sehr verehrte Leser,
es wird Zeit über etwas zu sprechen, was nur uns Männer angeht.
Daher bitte i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr verehrte Leser,<br />
es wird Zeit über etwas zu sprechen, was nur uns Männer angeht.<br />
Daher bitte ich die Leserinnen um deren Verständnis und hier aufhören zu lesen. </p>
<p>Liebe Leserinnen,<br />
geht lieber in "Sex in the City", oder so, <i>aber</i><br />
<b>bitte, bitte, bitte, </b><br />
lest hier nicht weiter.<br />
Es wird dreckig.<br />
Es wird blutig.<br />
Es geht um schmutzigen blutigen Selbstsex.<br />
Um die männliche Masturbation mit einem Hilfsmittel.<br />
Das ist wirklich unappetitlich.<br />
Und Unhygienisch.<br />
Blutig halt.<br />
Also weglesen.<br />
Einfach nicht weiterlesen.<br />
Stop.<br />
Einfach stop.</p>
<p>Nun, liebe Leser,<br />
da wir jetzt unter uns sind, kommen wir zu eines der intimsten Sachen, die es bei uns Männern gibt. Verletzungen bei der Onanie.<br />
Sei es weil der Patient gestolpert und mit dem Penis auf ein Glas gefallen sei. Sei es, weil sich einer beim Reparieren einer Kaffeemühle versehentlich am Penis verletzt habe. Sei es, weil einer von einem Tisch auf einen Gartenstuhl gestürzt und sich so eine Penisverletzung zugezogen habe.</p>
<p>Nur die Ärzte testierten aber eher eine Masturbationsverletzung durch einen Staubsauger, meist vom "Kobold" der Wuppertaler Marke "Vorwerk "...<br />
Mit dem brutalen Ergebnis wie zerissenes Praeputium, abgerissenes Frenulum, Zerfetzung der Haut über der gesamten glans und so weiter und so fort.</p>
<p>Am häufigsten passiert diese Art Verletzung im Rentenalter am frühen Nachmittag.<br />
Am meisten bei Verheirateten, bei Verwitweten nie.<br />
Bei Arbeitern häufiger, bei Akademikern nie.<br />
Was schließen wir daraus?<br />
Verwitwete Akademiker saugen ihre Wohnungen nicht. Erst recht nicht beim Masturbieren.<br />
Oder deren Reinemachefrau saugt bei denen am frühen Nachmittag. </p>
<p>Nachzulesen ist die Doktorarbeit über<br />
PENISVERLETZUNGEN BEI MASTURBATION MIT STAUBSAUGERN<br />
aus dem Jahre 1978 an einer Münchener Klinik hier:<br />
<a href="http://devnull-de.org/DOKTORARBEIT_Penisverletzungen_bei_Masturbation_mit_Staubsaugern.pdf" target="_blank">Link zur Doktorarbeit</a></p>
<p>Liebe Männer, Leser und Masturbationsexperten von Gottes Gnaden:</p>
<p>Finger weg vom Staubsauger!</p>
<p>Amen.</p>
<p>Liebe Frauen,<br />
ihr könnt jetzt wieder hinlesen.</p>
<p>Danke für eure Aufmerksamkeit!</p>
<p>Und danke "<b>flattersatz</b>" für deinen Link zu dieser Doktorarbeit!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Recherchen bei der Lufthansa]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/27/recherchen-bei-der-lufthansa/</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 18:42:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/27/recherchen-bei-der-lufthansa/</guid>
<description><![CDATA[Hört sich verdammt interessant an. Aber das ist recht eintönig.
Ich such auf deren Seite nur einen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hört sich verdammt interessant an. Aber das ist recht eintönig.<br />
Ich such auf deren Seite nur einen Flug für Juli, für einen Termin, den ich noch nicht habe.<br />
Das Ziel und den Zweck kenn' ich wohl, allein mir fehlt das exakte Datum.<br />
Ein Flug gen Sonnenuntergang in den Winter.<br />
Man gönnt sich ja sonst nichts.<br />
Bei 24 °C im Schatten. Okay, das letztere ist gelogen, die Sonne ist schon untergegangen ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Musik für nen faulen Sonntag Abend]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/25/musik-fur-nen-faulen-sonntag-abend/</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 19:34:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/25/musik-fur-nen-faulen-sonntag-abend/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwie bin ich bei dem Lesen zu Informationen zur Gruppe BAP über eine myspace-Seite gestolpert.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie bin ich bei dem Lesen zu Informationen zur Gruppe BAP über eine <a href="http://www.myspace.com" target="_blank">myspace</a>-Seite gestolpert. </p>
<p>Sie gehört Klaus "Major" Heuser. </p>
<p>"Major" war bis 1999 Lead-Gitarrist bei der Gruppe BAP und war das prägende Bandmitglied einer Musikrichtung, unter die BAP bekannt wurde. Als er ausstieg, machte er diverse Projekte (u.a.a. mit der Gruppe BRINGS) und brachte erst 2006 eine neue CD raus.</p>
<p>Auf seiner <a href="http://www.myspace.com/klausmajorheuser" target="_blank">Myspace-Seite</a> finden sich vier Beispiele seiner Gitarrenkunst.<br />
Anhören und genießen.<br />
Der passende Soundtrack für einen Sonntag abend ...</p>
<p>Zur Myspace-Seite: <a href="http://www.myspace.com/klausmajorheuser" target="_blank">Link</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klimaversündiger "Dicke"]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/klimaversundiger-dicke/</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 16:50:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/klimaversundiger-dicke/</guid>
<description><![CDATA[Na also! Jetzt ist es auch in der Presse! Dicke haben einen Anteil an der schlechten Klimabilanz:
Si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Na also! Jetzt ist es auch in der Presse! Dicke haben einen Anteil an der schlechten Klimabilanz:<br />
Sie essen zuviel, sie schwitzen zuviel, sie furzen zuviel, sie verbrauchen zuviel Energie, sie sind schlichtweg einfach zuviel.<br />
Das Weltklima kann sie als massive CO2-Produzenten nicht verkraften!<br />
Und wo hab ich's gelesen?<br />
Na, hier! Bei der <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/klimawandel/1028539.html" target="_blank">Netzeitung</a>, die immer mehr gen Boulevard schlingert.</p>
<p>Wobei, mir fällt da eine Szene ein, die ich in Brasilien miterlebt hatte:<br />
In der südbrasilianischen Küstenstadt <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=Balne%C3%A1rio+Cambori%C3%BA&#38;sll=51.151786,10.415039&#38;sspn=9.703342,115.488281&#38;ie=UTF8&#38;ll=-26.993066,-48.646774&#38;spn=0.261258,0.451126&#38;t=h&#38;z=11" target="_blank">Balneário Camboriú</a>, ein Mekka der argentinischen Strandtouristen:<br />
Ein Mercedes Straßenkreuzer kommt angerauscht und hält vor einem Restaurant, einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Churrascaria" target="_blank">Churrascaria</a>, einer Art "All-meat-you-can-eat"-Restaurant. Die Tür des Wagens  öffnet sich und ein unheimlich fettleibiger Mensch quillt heraus. Ein Restaurant-Page übernimmt den dann lässig zugeworfenen Fahrzeugschlüssel und die Masse Mensch wogt gen Eingangstür. Und als der Mercedes mit dem Pagen weg fuhr, merkte ich, der Wagen war ja gar nicht tiefer gelegt.<br />
"Das ist der Besitzer der Churrascaria", raunte mir mein Begleiter zu.<br />
Der Koloss verschwand ohne Probleme durch die Tür in sein Restaurant. Rechtzeitig zum Abendessen.<br />
Ich wette, wenn jener Mensch flog, dann buchte der gleich immer drei Sitze nebeneinander ...</p>
<p>Alles klar.<br />
Dick-sein ist klimaschädigend. Bei der saumäßigen Umweltbilanz, die solche dickleibigen Menschen vorweisen können.</p>
<p>Aber es gibt ja auch den staatlich legitimierten Ablasshandel in Sachen Klima. Die einen Länder kaufen den anderen CO2-Emissionsscheine ab und dürfen dafür mehr CO2 rauspusten.</p>
<p>Und so machen wir es auch bei fettleibigkeit. Wenn wir hier zu dick werden, dann sterben halt woanders ein paar Menschen mehr an Hunger.<br />
Somit passt's schon wieder in der Öko-Bilanz.<br />
Man sieht, Dicke können nun wirklich nicht für das schlechte Klima haftbar gemacht werden. </p>
<p>Selbst Caesar wollte schon als Staatsmann Dicke um sich haben. Sie kamen, die Dicken. Und wer starb dafür? Eben. Der Hungerhaken Caesar und danach auch er, sein nicht minder Magermodell Sohn Brutus. Die waren zu dünn. Das hatte die Natur passend nun mal so eingerichtet. </p>
<p>Da brauch also niemand über Dicke als "Klimaverschandler" aufregen, solange wir hier nicht noch paar Verhungernde in der sogenannten Dritten Welt in petto haben.<br />
Wir lassen uns doch unseren Hunger nicht vermiesen!<br />
Auch nicht von der <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/klimawandel/1028539.html" target="_blank">Netzeitung</a> mit ihren Boulevard-Artikeln.</p>
<p>Mahlzeit.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dumm und dümmer (Voll gegen die Wand Teil 2)]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/dumm-und-dummer-voll-gegen-die-wand-teil-2/</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 14:26:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/dumm-und-dummer-voll-gegen-die-wand-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Ich kam wieder zurück.
Der gleiche Weg. 
Und da war er wieder.
Munter wie ein VARTA-Häschen. Kein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kam wieder zurück.<br />
Der gleiche Weg. </p>
<p>Und da war <i>er</i> wieder.<br />
Munter wie ein VARTA-Häschen. Kein bisschen abgekämpft.<br />
Wieder stellte er sich mir in den Weg. Immer noch mit seiner selbst gewählten Mission gegen das Böse. In seiner Mission für das Gute. Gegen den Islam.<br />
Penetrant wie ein Zeuge Yehovas.<br />
Und wieder steppte er vor meiner Nase her.<br />
Und wieder fing er an, mir seinen Sermon über die Gefahren des Islams vorzubeten.<br />
Und wieder wedelte er mit seinen Papieren vor meinem Gesicht herum.<br />
Und wieder verglich er Mohammed mit Hitler.</p>
<p>Wie es seiner Schulter gehen würde, unterbrach ich ihn schnell.</p>
<p>Überraschung in seinem Blick. Aber dann, ein Wiedererkennen leuchtete in seinem Gesicht auf.</p>
<p>Gut. Es habe nicht so weh getan und zudem würde er aber jetzt aufpassen.</p>
<p>Dabei tänzelte er wieder vor mir herum, meinen Weg blockierend.</p>
<p>- Vorsicht, hinter Ihnen hinten rechts, eine Laterne!</p>
<p>Wie instinktiv wich er nach links aus. Und donnerte erneut in eine Laterne.<br />
Ich war verblüfft, dass es so einfach war. Fast so, wie in einem Bugs-Bunny-Zeichentrickfilm.<br />
Durchdrungen von seiner Mission wollte der Knispel einfach nicht hinter sich schauen. </p>
<p>Bei manchen hilft der Satz "Lernen mit Schmerzen", aber bei dem hier? Manche lernen halt nie. Da stand er nun erneut mit schmerzverzerrtem Gesicht und rieb sich seine Schulter. </p>
<p>Mein Weg war wieder befreit von diesem Überzeugungstäter. Einem nicht wirklich intelligenten.</p>
<p>Ich ging weiter.<br />
Wie gut, dass es in der Innenstadt Straßenlaternen hat ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Voll gegen die Wand ...]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/voll-gegen-die-wand/</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 09:51:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/23/voll-gegen-die-wand/</guid>
<description><![CDATA[Da kam er in der Fußgängerzone auf mich zu.
Ein Papier in der Hand und den Kopf voll Überzeugunge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da kam er in der Fußgängerzone auf mich zu.<br />
Ein Papier in der Hand und den Kopf voll Überzeugungen.<br />
In Mission gegen das Böse.<br />
In seiner Mission für das Gute.<br />
Mein Stoßgebet "Oh, Herr, lass diesen Elch an mir vorübergehen" wurde nicht erhört.</p>
<p>Dieser Gutmensch fing an mir die Gefahren des Islams vorzubeten. Er verglich "Mein Kampf" und den Koran. Mohammed mit Hitler.<br />
Und immer tanzte er rückwärts gehend vor meiner Nase herum seine Blätter überwichtig vor meinem Gesicht wedelnd. Abnehmen sollte ich sie ihm. Da stehe die Wahrheit drinne. Und redete was von der Bedrohung des christlichen Abendlandes und dass wir - die Bewohner dieses christlichen Abendlandes - uns endlich wehren sollten.<br />
Gleiches mit gleichen. Da wir die Guten seien, sei das okay.</p>
<p>Ich müsse nur eiligst zu meinem Termin.<br />
Aber seine Botschaft sei wichtiger, meinte er.<br />
Und er tanzte weiterhin vor mir herum. Und auch auf meine Nerven.<br />
Ich wich nach rechts aus, um an ihn vorbei zu kommen. Er tänzelte ebenfalls nach rechts vor mir.<br />
Ich ging weiter. Erbarmungslos.<br />
Er tänzelte immer noch vor mir her. Erbarmungslos.<br />
Ich überlegte kurz und tat einen Ausfallschritt nach links.<br />
Er folgte diesem sofort.<br />
Ohne hinter sich zu schauen.<br />
Und knallte gegen den Laternenpfahl. Hart schlug er mit seinem linken Schulterblatt an und griff sich vor Schmerzen aufjaulend mit der freien Hand hin.</p>
<p>Ich ging weiter. Überzeugungstätern kann man halt nicht helfen ...<br />
<img src="http://www.cosgan.de/images/midi/boese/s035.gif" /></p>
<p>Denn:</p>
<blockquote><p>"Et jitt kei jrößer Leid, als, wat der Minsch sich selvs ahndeit."</p></blockquote>
<p>("Es gibt kein größeres Leid, als, was der Mensch sich selbst antut.")</p>
<p>Oder - für alle Anhänger des "christlichen Abendlandes" - wie war nochmals der biblische Satz mit dem Splitter und dem Balken im Auge?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bring mich zum Rasen]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/20/bring-mich-zum-rasen/</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 05:51:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/20/bring-mich-zum-rasen/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt sind sie wieder freigelassen.
Die vermeintlichen Fußball-Experten.
Bald ist EM und Deutschlan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind sie wieder freigelassen.<br />
Die vermeintlichen Fußball-Experten.<br />
Bald ist EM und Deutschland wird schon jetzt kräftig von Coca-Cola als EM-Turniersieger gefeiert.<br />
Sowieso rechnet jeder mit einem Finalspiel Deutschland-Italien. Und einem eindeutigen Sieg Deutschlands. Alles andere seien ja offenbar Hirngespinste. </p>
<p>Warum sollte Österreich gewinnen, fragte ich stupiderweise naiv.<br />
Schallendes Gelächter.<br />
Oder nicht gar die Schweiz.<br />
Geringschätzende Blicke als Lohn meiner Bemerkung.<br />
Oder Griechenland?<br />
Die Fußballexperten hörten mir gar nicht mehr zu. Ich war denen zu blutiger Laie. </p>
<p>Es war mir irgendwie klar, dass sie sich für unfehlbare Götter des Fußballs halten.<br />
Hm. Wie viele Götter leben gleich noch auf unserer Erde? In diesem Sinne: Lasst auch solche Fußballexperten in den Himmel einziehen! ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht gesucht - aber gefunden]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/18/nicht-gesucht-aber-gefunden/</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:04:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/18/nicht-gesucht-aber-gefunden/</guid>
<description><![CDATA[Es spricht der Münchener Rechtsanwalt Messmer in der Süddeutschen Zeitung vom 16-Mai-2008:
Ich war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div>Es spricht der Münchener Rechtsanwalt Messmer in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/450/174927/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung vom 16-Mai-2008</a>:</p>
<blockquote><p>Ich war in der politischen Abteilung. Eine unserer Hauptaufgaben war, die Leute zu verfolgen, die den Franz Josef Strauß beleidigt haben. Oft war das ein Schmarrn.</p></blockquote>
<p>Aha.<br />
Alles klar.<br />
In der DDR hatte er den Decknamen "Gröbaz" - größter Bazi aller Zeiten. Das Ende der DDR könnte auch als gerechte Rache dieses Namens gelten ...<br />
************************<br />
************************<br />
Auch ohne Bundes-Trojaner kann es lustig werden, das Leben.<br />
Folgende <a href="http://youtube.com/watch?v=zK9cj1Bchpw" target="_blank">zum Video umgedengelte Telefongesprächs</a> steht erst seit drei Tagen bei YouTube. Mit bereits über 80.000 Sichtungen ist es der Schenkelklopfer schlechthin.<br />
<a href="http://youtube.com/watch?v=zK9cj1Bchpw" target="_blank">Link zum Video</a><br />
Ist das lustig?<br />
Oder gar eher bedenklich, wie die Polizei mit unsere Daten umgeht?<br />
Frau Zehnbauer aus Mannheim hätte wohl nie mit diesem Ruhm nach ihrem Anruf aus ihrer "Baracke Nummer 6" gerechnet. So erntet Frau Zehnbauer nun den Preis der Indiskretion. Und der Polizist wird es eventuell nachträglich wegen dem "Wie heißt denn der Wixer?" reuen.<br />
Oder auch nicht. Sollte nicht Stefan Raab davon ein Lied mit dem Titel "Baracke Nummer 6" machen sollte und Frau Zehnbauer den Bekanntheitsgrad der Hausfrau Regina Zindler mit ihrem "Maschendrahtzaun" erfahren.<br />
Schaun mer mal.</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die perfekte Flugzeugentführung]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/17/die-perfekte-flugzeugentfuhrung/</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 12:36:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/17/die-perfekte-flugzeugentfuhrung/</guid>
<description><![CDATA[

Reporter: Herr Mozek, wir konnten es bei der Ankunft des Fliegers am Flughafen Kattowiz beobachtet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div>
<div align="center"><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=2532754" title="Abenddämmerung"><img src="http://data5.blog.de/media/754/2532754_73b39b9b7a_m.jpeg" alt="Abenddämmerung" height="245" width="500" /></a></div>
<p>Reporter: Herr Mozek, wir konnten es bei der Ankunft des Fliegers am Flughafen Kattowiz beobachtet. Die Passagiere erschienen erleichtert beim Aussteigen.<br />
Mozek: So?<br />
Reporter: Ja. Ich würde behaupten, sie waren richtig fröhlich.<br />
Mozek: Was Sie nicht sagen.<br />
R: Aber ja. Ich sag es mal offen heraus: Sie haben das perfekte Verbrechen vollzogen.<br />
M: Wie?<br />
R: Nicht wahr? Sie haben das Flugzeug entführt.<br />
M: Lächerlich! Ich bin Pilot. So ein Quatsch.<br />
R: Würde ich nicht sagen. Noch nie sah ich Passagiere so froh einem Flugzeug entsteigen. Es musste sogar jemand die Leute beim Ausstieg bremsen.</p>
<div align="center"><a href="//www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=2533164','largeimage','width=100,height=100,resizable=yes,status=no,toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=yes').focus();" title="Passagiere"><img src="http://data5.blog.de/media/164/2533164_568008ebb4_m.jpeg" alt="Passagiere" hspace="5" vspace="5" /></a></div>
<p>M: Ach ja?<br />
R: Ach ja!<br />
M: Ach ja.<br />
R: Also?<br />
M: Sie sind ein scharfer Beobachter.<br />
R: Danke. Das verlangt meine Profession.<br />
M: Ja, ich und mein Co-Pilot Mizewski tragen hier die volle Verantwortung.<br />
R: Verstehe.<br />
M: Wissen Sie, die Sicherheitsvorkehrungen an europäischen Flughäfen haben uns genervt.<br />
R: Heißt das, keine ideologische oder politische Motivation?<br />
M: Nein, nicht wirklich.<br />
R: Hm.<br />
M: Es hat uns genervt. Und da hatte ich den Plan für das perfekte Verbrechen. Und mein Kollege ist gleich drauf eingestiegen.<br />
R: Er ist Moslem?<br />
M: Nein.<br />
R: Oder mosaischen Glaubens?<br />
M: Nein.<br />
R: Tibeter?<br />
M: Sein Schwippschwager dritten Grades kennt jemanden der evangelisch ist.<br />
R: Also doch religiös motiviert?<br />
M: Nein, nicht wirklich. Er führt im Internet einen Blog mit halbnackten Frauen.<br />
R: Das ist uninteressant.<br />
M: Er spricht ostdeutsch.<br />
R: Aha. Ein Ansatzpunkt. Ist er unzufrieden mit der Bundesrepublik auf globalisierter Ebene bezüglich islamischen Terrorismus?<br />
M: Wir wollten der Welt zeigen, dass die Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen Hofnarrenonanie der Politiker sind.<br />
R: Aha, also sexuell motiviert? Inzest?<br />
M: Mein Co-Pilot und ich beschlossen einfach die eigene Maschine zu entführen.<br />
R: Die Stewardessen waren eingeweiht?<br />
M: Saftschubserinnen sind schmückendes Beiwerk im Cockpit, aber sonst nicht tauglich.<br />
R: Haben Sie Handyaufnahmen von den Sexorgien im Cockpit gemacht?</p>
<div align="center"><a href="//www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=2533163','largeimage','width=100,height=100,resizable=yes,status=no,toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=yes').focus();" title="Piloten"><img src="http://data5.blog.de/media/163/2533163_6a2738cd5c_m.jpeg" alt="Piloten" hspace="5" vspace="5" /></a></div>
<p>M: Kollege und ich waren uns einig. Wir wollten die Maschine auf den Weg vom bulgarischen Burgas aus nach Kattowiz entführen.<br />
R: Hatten Sie Explosiva bei sich?<br />
M: Die Servierwagen waren voll damit. Wodka, Sambuca, Whisky und Eau de Parfum massenweise. Alles hochprozentig.<br />
R: Der Knaller schlechthin also.<br />
M: Streichhölzer hatten wir auch dabei.<br />
R: Ich verstehe. Statt dem klassischen Zippo-Benzinfeuerzeug die Streichhölzer als Aufschrei gegen die Urwald-Rodung.<br />
M: Quatsch. Als Notleuchten. Falls mal wieder die Kabinenbeleuchtung ausfallen sollte.<br />
R: Nur deswegen? Genial!<br />
M: Auf der Hälfte des Fluges habe ich dann die Passagiere informiert, dass sie alle 10000 Meter über Normal Null entführt gelten. Und wir sie zu einem Flughafen unserer Wahl bringen würden.<br />
R: Ich verstehe nicht. Sie flogen doch schon nach Kattowiz.<br />
M: Aber das haben die doch nicht mehr mitbekommen. Denn um zu verhindern, dass die Passagiere wie damals in Pennsylvania von hinten die Maschine aufrollen würden, haben wir eine Boardrunde nach der nächsten für die Passagiere geschmissen.<br />
R: Ich verstehe. Die Alkoholika.<br />
M: Hochprozentiges brennt besser. Die Passagiere als lebende Molotow-Cocktaile.</p>
<div align="center"><a href="//www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=2533175','largeimage','width=100,height=100,resizable=yes,status=no,toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=yes').focus();" title="Passagiere2"><img src="http://data5.blog.de/media/175/2533175_e566295d8d_m.jpeg" alt="Passagiere2" hspace="5" vspace="5" /></a></div>
<p>R: Aber wenn ich richtig verstanden habe, flogen Sie von Burgas nach Kattowiz. Wie soll denn dann eine Entführung nach Kattowiz funktionieren?<br />
M: Nur wenn die Passagiere besoffen gemacht werden, dann ist deren Widerstand am geringsten.<br />
R: Moment: Sie entführen eine Maschine, die auf dem Routineflug nach Kattowiz ist nach Kattowiz?<br />
M: Nicht ich. Sondern ich und mein Co-Pilot. Ohne ihn hätte es nie geklappt.<br />
R: Ich wette, es hat auch kein Passagier bemerkt.<br />
M: Doch. Die haben aus Verzweifelung gesoffen. Wie bekloppt. Die Wodka-Vorräte waren total geplündert.<br />
R: Ja klar. Der Freibier-Effekt.<br />
M: Quatsch. Diese Ablenkung war Bestandteil dieses perfekten Verbrechens.<br />
R: Ihre Meinung.<br />
M: Schauen Sie doch Ihre Fotos an: Sie sehen erleichterte Menschen, die froh sind, diese Flugzeugentführung überlebt zu haben.</p>
<div align="center"><a href="//www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=2533165','largeimage','width=100,height=100,resizable=yes,status=no,toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=yes').focus();" title="Passagiere1"><img src="http://data5.blog.de/media/165/2533165_906f23fe8e_m.jpeg" alt="Passagiere1" hspace="5" vspace="5" /></a></div>
<p>R: Eine Entführung durch Piloten, die das Flugzeug zum Bestimmungsort bringen, aber noch nicht mal die Fluglotsen über die Entführung informieren?<br />
M: Aber Sie haben es doch bemerkt.<br />
R: Bin ich mir nicht mehr so sicher.<br />
M: Gerochen haben Sie es und die Freilassungsfotos gemacht.<br />
R: Knipsereien aus purer Langeweile am Flughafen Kattowiz.<br />
M: Ach man. Schwätzen Sie doch nicht so altklug daher!<br />
R: Danke für das Interview. Ich hau mir jetzt nen Wodka-Bull hinter die Kiemen. Das habe ich mir jetzt verdient. Tschüss.<br />
M: Sie dürfen das Interview auch ungekürzt und ohne mein Gegenlesen veröffentlichen! Ich zähl auf Ihren journalistischen Verstand!<br />
R: Ja, ja.<br />
M: Was?<br />
R: Ja, ja, ich flieg mal lieber wieder in die Redaktion als raus ...<br />
M: ...</p>
<div align="center"><a href="//www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=2533189','largeimage','width=100,height=100,resizable=yes,status=no,toolbar=no,menubar=no,location=no,scrollbars=yes').focus();" title="Katowice"><img src="http://data5.blog.de/media/189/2533189_fb1310c7cc_m.jpeg" alt="Katowice" hspace="5" vspace="5" /></a></div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mierenneuken - Aftermaths- Teil 4]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/?p=289</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 10:34:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/?p=289</guid>
<description><![CDATA[- Sag mal, warst du letzten Dienstag bei den Käsepflanzern?
- Wo war ich?
- Na, Schiphol. Am Amster]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>- Sag mal, warst du letzten Dienstag bei den Käsepflanzern?<br />
- Wo war ich?<br />
- Na, Schiphol. Am Amsterdamer Flughafen.<br />
- Ich? Ja klar, ich hab dort meinen Anschlußflug verpasst und vier Stujnden lang rumgehangen. Woher weiß t du?<br />
- Ich war auch dort. Du hast dort einen Flug verzögert.<br />
- Ich hab was? Häh?<br />
- Die haben dauernd ne Durchsage gemacht. "Passenger Careca travelling to Bruxelles. Immediate boarding please to gate B26. You are delaying the flight. We are proceeding in unloading your luggage".<br />
- Echt? Aber die können mein Gepäck nicht ausgeladen haben. Ich war ja noch im Zubringerflug.<br />
- Tja, aber offenbar haste deinen Anschlußflug trotzdem verzögert. Die fanden wohl dein Gepäck zum Ausladen nicht.<br />
...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mierenneuken - Nachwort - Teil 3]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/15/mierenneuken-nachwort-teil-3/</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 05:06:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/15/mierenneuken-nachwort-teil-3/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Mierenneuken &#8221; (sprich &#8220;mihren-nöken&#8221;) heißt wirklich &#8220;Ameisenficke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Mierenneuken " (sprich "mihren-nöken") heißt wirklich "Ameisenficken".<br />
Allerdings hat das weniger mit übertriebener Insektenliebe oder profaner Sodomie zu tun. Die Bayern bezeichnen "Ameisenficker" als "Gscheidhaferl" oder die Hessen als "Dipfschisser".<br />
Oder verständlich für alle auf gut klardeutsch: "Korinthenkacker" und "Haarspalter".<br />
"Korinthenkacken" in niederländisch heißt aber wörtlich übersetzt "Krentenkakker“ und heißt übersetzt etwa so viel wie „Geizhals“.</p>
<p>Womit ich fast schon wieder bei Teil 1 der "Mierenneuken"-Miniserie wäre. Eigentlich hat Pedanterie weder was sexuelles noch anales. Aber beim Fluchen und Schimpfen wird doch recht klar, wo die Betrachtungsweisen verschiedener Nationen liegen.</p>
<p>Man kann jetzt vortrefflich darüber streiten, ob die Niederländer jetzt wesentlich sex-fixierter sind und ob die Deutschen sprachlich lieber in der analen Scheiße wühlen. Und ob die Flüche der Niederländer phantasievoller sind als die der Deutschen.</p>
<p>Wenn es aber um die Phantasie bei Flüchen und Verwünschungen geht, da haben die Juden eindeutig die Nase vorne. Im Internet fand ich folgende hintersinnige Verwünschung:<br />
"Drei Schiffsladungen voll Gold sollst du erben - aber das soll nicht reichen, um deine Arztrechnung zu bezahlen."</p>
<p>Und in diesem Sinne:<br />
<b>Ein gutes Mierenneuken allerseits!</b></p>
<p>Oder was flucht der Bayer sich in seinen Gamsbart zwischen zwei Weißbieren, wenn er das liest?<br />
<b>Himmihergottsakramentzefixallelujahscheissglumpvarrextgreisgruzifixverfluchtnoma.</b></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mierenneuken - Vorwort - Teil 1]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/?p=286</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 19:36:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/?p=286</guid>
<description><![CDATA[Fluchen ist ja bekanntlich unchristlich. Aber wer bekennt sich schon als christlich oder gar als Chr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Fluchen ist ja bekanntlich unchristlich. Aber wer bekennt sich schon als christlich oder gar als Christ.<br />
Mailand-Sack, es macht aber auch verdummich viel Spass, einfach mal zu fluchen. Ventil der Seele. Und gesund soll es sein. Solange der Befluchte nicht gerade ne Waffe bei sich hat.</p>
<p>Wir Deutsche haben ja so unsere Eigenarten. Wir fluchen mehr analfixiert als beispielsweise die Niederländer, die ich jetzt mal einfach nur als Holländer bezeichnen werde. Was bei uns das "Arschloch" ist, das ist bei denen "Eikel", "Lul" oder "Kloot". Wer schon mal einen Niederländer einen "godverdommten Klootzak" oder einen "Kloteklopper" oder "Kuttenkopp" ablassen hat hören, der weiß, dass die mit deutschen Anal- und Exkrementflüchen nichts zu tun haben. Die Holländer fluchen erheblich sexuell orientierter. Mit einem Hauch erotischem Understatement.</p>
<p>Während die Holländer nur eines fürchten - und zwar Mofensausen auf niederländischen Straßen -, gilt selbst unter den politisch Linken Deutschlands das Wohnwagengespann mit "NL"-Kennzeichnung als etabliertes Feindbild.</p>
<p>Klar, eine Linda de Mol, ein Rudi Carell und eine Frau Pikantje aus Gauda sind gern gesehene Gäste. Die Betonung liegt freilich dabei auf "gesehene", solange sie nur bei uns im Fernsehen auftauchen.</p>
<p>Aber wehe, da taucht vor uns ein NL-Kennzeichen auf. Eventuell sogar auf der Überholspur. Da zeigen wir denen so richtig, was "Mofensausen" heißt.</p>
<p>Wie gut, dass es das Tal der Niederländer gibt. Denn sollte eine Klimakatastrophe den Meeresspiegel heben, dann erfahren wir es als erstes anhand von Katastrophenbilder aus dem Land der Schlickrutscher.<br />
Während wir unsere Spekulatius mit einem Schluck BessenJenever vor unserem Phillips-Fernseher runterspülen. Denn Hauptsache es ist kein Heineken im Bierglas.</p>
<p>Nederlands, ik houv van jou.<br />
Ohne dich wäre auch mein Bilderrahmen der Feindbilder arg verwaist ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tagtraum]]></title>
<link>http://careca.wordpress.com/2008/05/12/tagtraum/</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 09:54:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Careca</dc:creator>
<guid>http://careca.wordpress.com/2008/05/12/tagtraum/</guid>
<description><![CDATA[Schön ist es draußen. Und diesmal still.
Nicht wie gestern. Da herrschte in Nachbars Garten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schön ist es draußen. Und diesmal still.<br />
Nicht wie gestern. Da herrschte in Nachbars Garten "High Life".<br />
Kinder spielten mit einem herumliegenden Wasserschlauch Feuerwehr. Und die Eltern sahen es frohgemut.<br />
Da war ein Päpen und Plappern. Ein Stimmengewirr und immer wieder die kindlich freudig erregten "Mami"-Rufe. Und den Mammis hat es gefallen. Schließlich war "Muttertag".</p>
<p>In meiner Phantasie sah ich ein Stadion und darin alle Kleinstkinder dieser Welt am Kieksen, Brabbeln und Kichern. Und wie ein tausendfaches Echo aus der Arena Richtung Tribüne:<br />
"Mammi!"</p>
<p>Und auf den Rängen alle Mütter dieser Welt. Sich knuffend und puffend und mit "Ach wie süß, ach wie putzig"-Rufen antwortend. Tränen in den Augen verbunden mit einem unübersehbaren Leuchten. Mutterträume aller Länder vereinigt vor sich in der Arena in ihren Windeln.</p>
<p>Und dann eine kleine Stimme glockenklar, kindlich, laut und deutlich:</p>
<blockquote><p><b>"Mammi, Fielmann.</b>"</p></blockquote>
<p>Mist, ich seh zu viel fern ...<br />
...</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
