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	<title>neuer-trend &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "neuer-trend"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 23:43:24 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Nützliche Erfindungen der Menschheit: Der Weihnachtsbaum (5)]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/12/18/nutzliche-erfindungen-der-menschheit-der-weihnachtsbaum/</link>
<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 21:17:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Weihnachtsbaum wurde im Jahre 121.047 vor Christus von ein paar herumlungernden Neandertalern, j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weihnachtsbaum wurde im Jahre 121.047 vor Christus von ein paar herumlungernden Neandertalern, ja, wieder einmal waren die es, spontan erfunden. Und zwar hatten sie nach einem reichhaltigen Mammut-Barbecue keine Ahnung, wohin mit den abgenagten Knochen und hängten diese unvermittelt und wie sie selber fanden, sehr kreativ in einen zufällig herumstehenden Baum. Darüber waren sie sehr begeistert, vor allem weil sie damit auch gleichzeitig einen neuen Beruf, den des Innenarchitekten schufen, abgeleitet davon auch den des Dekorateurs und des Möbeldesigners, was ziemlich alles dasselbe ist.<br />
<del dateTime="2007-12-18T20:55:08+00:00">An diesen genialen Einfall schlossen sie eine wilde Feier an und das war dann Weihnachten. Nee, das geht jetzt doch zu weit!</del><br />
Nach wenigen Wochen aber schon begann das Ding zu müffeln und so starke Botulismusbakterien zu verströmen, dass ihre vorbeigehenden Wolfshunde ohnmächtig zu Boden sanken und noch Wochen später unter Schnauzentäube (?) litten. Seufzend und schweren Herzens mussten sie den Baum absägen und in ihrem Müllentsorgungsplan nachschauen, wann die Weihnachtsbäume abgeholt werden. Leider gab es so etwas wie "Müllentsorgung" aber noch nicht. Darum ließen sie das Teil einfach im Straßengraben liegen, aber dummerweise gab es auch noch keine Straßengräben, wodurch sie bald ein echtes Problem hatten.<br />
Darum entschlossen sie sich, und zwar ausgehend vom spielerischen und rein intuitiven Dekorieren ihres Weihnachtsbaumes, das muss man sich mal vorstellen!, nicht länger die Augen vor der dringend erforderlichen Zivilisation zu verschließen, sondern voll in diese einzusteigen. Sie wurden darum blitzartig modern und zu den Menschen, die wir heute sind, wobei man einigen auch heute noch die Neandertalerveranlagung sehr stark anmerkt, aber man sollte diese nicht verurteilen, sondern eher beneiden. Weil sie ja so große Erfinder sind.<br />
Somit ist der Weihnachtsbaum die eigentliche Wiege der Menschheit, wenn man sich das vielleicht auch räumlich nicht so ganz vorstellen kann, es ist aber trotzdem so.</p>
<p>Der Ursprungsweihnachtsbaum war ein Mammutbaum, wurde aber aus dem dringenden und möglicherweise masochistischem Bedürfnis der Menschen, sich bei der Beschaffung, beim Transport und beim Dekorieren des Baumes tiefe, böse entzündete oder lebensgefährliche, septische Schnittwunden, bis Ostern schwarzverharzte Hände und klebrige Autositze zuzuziehen, durch den für diese Zwecke einzig passenden Baum ersetzt: den Tannenbaum. Gesagt, getan.</p>
<p>Mit dem Baumbehang war es da schon etwas komplizierter. Im Laufe der Jahrhunderte grenzte sich der Baumbehang von den ursprünglich verwendeten, abgenagten Mammutknochen etwas ab, vor allem bedingt durch das Aussterben des Mammuts, wobei böse Zungen behaupten, die um sich greifende Freude und die damit verbundene Weihnachtsbaumbedarfsexplosion wäre verantwortlich für die weltweite Mammutdezimierung, was so aber überhaupt nicht stimmt. Vielmehr ist das totaler Käse! Es wurden sogar spezielle Mammutzuchtfarmen angelegt, noch bis ins 20. Jahrhundert hinein, was aber viele Menschen einfach nicht wahrhaben wollen.</p>
<p>Auf jeden Fall zierten verschiedene kulturell-rituelle Symbole den Weihnachtsbaum, je nach Lust und Laune der Menschen, was für einen Baum auch nicht immer witzig ist. Hat sich schon mal jemand in den hineinversetzt, wie er sich fühlt, wenn er da so steht, behängt mit rostigen Glöckchen, verknittertem oder sogar aufgebügeltem Lametta vom Vorjahr und schimmeligem Engelshaar, das wie nach einer verunglückten Haartönung in blondorange aussieht, aber nee, die werden ja nie gefragt. Und die Engel, hat die schon mal jemand gefragt? Fällt das nicht unter Körperverletzung, falls Engel denn Körper hätten? Nun ja, wer weiß.</p>
<p>Hier wegen der Fülle nur einige ausgewählte, herausragende Beispiele des guten Geschmacks in Sachen Weihnachtsbaumdekoration:<br />
Im alten Rom zum Beispiel, als gerade die Christenverfolgung sehr en vogue war, hängte man der Einfachheit halber <em>lebende</em> Christen in die Bäume, man war ja schließlich kein Unmensch, und nach Weihnachten durften diese dann eine Hauptrolle in der sehr beliebten Dokusoap „Roms Next Kolosseum-Model“ spielen. Diese erlangte unter der Leitung des Volkstribunen Brucus Darnellius Kultstatus, wobei sein „Das ist der Kolosseum, baby und nicht der Katakombe!“ zum geflügelten Ausspruch und Motto der sogenannten „Generation Kolosseum“ wurde. Leider wurde diese Serie aber mangels Begeisterung der Sieger über den Hauptpreis, ein lauschiger Abend in einem noblen Separée mit einer Meute treuherziger Löwen, irgendwann wieder eingestellt.</p>
<p>Unter der Regierung von Kaiser Karl dem Großen - Beiname die Mörderprinte - und hier eine Weltsensation, das weltweit einzig existierende Passfoto von ihm, das ihn im zarten Alter von 97 Jahren zeigt, bei einem Bummel über den festlich erleuchteten Aachener Weihnachtsmarkt:<br />
<a href="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/12/mini-printe.jpg" title="mini-printe.jpg"><img src="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/12/mini-printe.thumbnail.jpg" alt="mini-printe.jpg" /></a></p>
<p>wurde offiziell ein Printenaufhängegebot erlassen. Später aber, als man durch Zufall festgestellt hatte, dass die Aachener Urprinte auf direktem Wege mit einer höheren Macht - man könnte fast sagen mit Gott - kommunizierte und zwar per Infrarotstrahlen, durch ein strenges Printenaufhängeverbot ersetzt, da dies unter den Begriff Blasphemie an Lebensmitteln fiel. Zuwiderhandlungen wurden und werden hier in Aachen immer noch sehr streng bestraft, also Vorsicht.</p>
<p>In der französischen Revolution hängten die Menschen putzige, kleine Guillotinen in die Bäume, was später aber per Dekret verboten wurde, denn es verletzten sich auch kleine Tiere daran, wodurch aber die neuartige Rasse des schweiflosen Edelmarders entstand, was zwar die damaligen Zoologen sehr erfreute, die Tierschutzorganisationen aber umso mehr erboste, und zu einem Kompromiss des Aufhängens von fallbeillosen Guillotinen führte, was dann aber keiner mehr sinnvoll oder witzig fand und in ein konsequentes Dekorieren mit <em>Nichts</em> mündete. Überhaupt nichts, nicht einmal eine Tannennadel. Der Nihilismus war geboren!<br />
Nach der großen Weihnachtsbaumdekorationsreformation vom Jänner 1872 wurden alle Arten von Baumschmuck nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich erwünscht. Es erging sogar ein Erlass, jegliche Verbote, welche die Kreativität der Gestaltung einschränken wollten, unter Todesstrafe zu verbieten.<br />
Dies führte dann zu einem Freestyle Christmastree-Battle, das seitdem zwischen den Nationen Usa, Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea - und neuerdings auch der Schweiz - traditionsgemäß alljährlich stattfindet und auch der „Deko-Cup“ genannt wird. Seitdem werden weltweit je nach Hobby und Geschmack Weihnachtsbäume mit den Utensilien verschiedenster Art, von der Astschere bis zur Zypressenmelke (?), vom Fußball bis zum Schienbeinschoner und vom Butterflymesser bis zum Schlagring, liebevoll dekoriert.</p>
<p>Neueste Forschungen haben aber einen<em> nagelneuen</em> <span> </span>Trend entdeckt und halten Sie sich fest, denn von alleine kommen Sie da nie drauf!<br />
<span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Trend geht zum Auftätowieren von Baumschmuck in liebevoller, wenn auch monatelanger Handarbeit! Dabei reicht die Palette von kleinformatigen Engeln über größere Schneemänner, bis hin zu Ganzbaumtattoos in den weihnachtlich traditionellen Farben rot und grün.<br />
Also liebe Leser, wenn Sie trendy, chic und sexy sein wollen, tätowieren Sie ihren Baum selbst und schmeißen Sie die ollen Christbaumkugeln einfach weg. Die sind total out. Und wenn Sie jetzt sofort anfangen, können Sie es auch bis Heiligabend noch schaffen!</p>
<p>Viel Spaß und gutes Gelingen,<br />
Ihre Anna Nuehm</span></p>
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