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	<title>mord-am-hellweg &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/mord-am-hellweg/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "mord-am-hellweg"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:32:12 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ein neuer Preis für europäische Krimiautoren]]></title>
<link>http://krimileser.wordpress.com/2008/01/09/ein-neuer-preis-fur-europaische-krimiautoren/</link>
<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 05:23:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>krimileser</dc:creator>
<guid>http://krimileser.wordpress.com/2008/01/09/ein-neuer-preis-fur-europaische-krimiautoren/</guid>
<description><![CDATA[Mord am Hellweg ist ein alle zwei Jahre stattfindendes, über mehrere Wochen dauerndes Krimifestival]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://autorennetz-nrw.de/mah3/html/index.php?name=News&#38;file=article&#38;sid=84">Mord am Hellweg</a> ist ein alle zwei Jahre stattfindendes, über mehrere Wochen dauerndes Krimifestival in der Hellweg Region zwischen Dortmund, Unna und Lippstadt, Hamm und Schwerte. Die Verantwortlichen haben sich einen schönen Schachzug überlegt. Da ja nun langsam die Zahl der Festivals für Krimiliteratur auch in Deutschland ansteigt, braucht man etwas besonderes um sich abzuheben. Ein Preis soll's sein. Einer der individuell ist, einen Wiedererkennungswert besitzt und politisch korrekt ist (hilft bei etwaigen Fördergeldern ?).</p>
<p>So lobt man <a href="http://autorennetz-nrw.de/mah3/html/modules.php?name=News&#38;file=article&#38;sid=307">dort</a> nun einen Krimipreis für einen Krimiautoren europäischen Ranges aus:</p>
<blockquote><p>Mit dem Preis wird ein/e lebende/r Autorin/Autor der Gegenwart ausgezeichnet, in deren/dessen Werk auf besondere Weise die Verantwortung für die Kriminalliteratur und ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen und deren/dessen Werk für das Genre „Krimi/Thriller“ europäischen Rang und/oder eine bedeutende Rezeption im europäischen Rahmen erreicht hat.</p></blockquote>
<p>Das finde ich in der Tat eine interessante Idee. Nun ist zwar, anders als auf der Homepage vom <i>Mord am Hellweg</i> verkündet, die Idee des autorengebundenen Preises nicht ganz neu (z.B. Diamond Dagger, Grand Master, Thrillermaster), in der Konzeption und als Publikumspreis gibt es aber nichts vergleichbares. Und warum nicht: Europa ist ein zusammenwachsender Kulturraum und hat eine etablierte und weit gefächerte Krimiliteratur.</p>
<p>Zwei Dinge finde ich allerdings ein wenig ... problematisch.</p>
<p>Zum einen der Name: Ripper Award: "<i>Der Titel RIPPER AWARD basiert auf der Figur des historischen Jack the Ripper, der im Jahr 1888 im Londoner Stadtviertel Whitechapel mindestens fünf Frauen ermordete.</i>"</p>
<p>Ähh ... der Ripper war ein <a href="http://www.jacktheripper.de/einfuehrung/">hundsgemeiner Mörder</a>, der mindestens fünf Frauen hinschlachtete und einen ganzen Bezirk in Angst und Schrecken versetzte. Jetzt soll ein Ereignis nach ihm benannt werden, welches der Unterhaltung dient ?</p>
<p>Warum nicht <i>Fritz Honka</i> oder <i>Jürgen Bartsch</i> als Namensgeber ? Oder wartet man da noch 100 Jahre ?</p>
<blockquote><p>foul is fair and fair is foul. (?)</p></blockquote>
<p>Zum zweiten die Jury, welche die fünf Autoren auswählen soll, aus deren Kreis dann mittels "<i>öffentliche Publikumsabstimmung (Voting)</i>" der Sieger ermittelt wird. <i>Ingrid Noll, Horst Eckert, Edith Kneifl, Peter James</i>, und (möglicherweise) "Crime Lady" <i>Camilla Läckberg</i>. Alle kompetente Autoren, keine Frage. Nun mag <a href="http://alte-krimis.de/">dpr</a> es vielleicht ein wenig anders sehen, aber deutschsprachige Autoren dürfte derzeit in Europa (noch) nicht ganz oben stehen. Eigentlich gibt es nicht 'mal so schrecklich viele Autoren, die den  Anforderungen der Auslobung genügen könnten: <i>Ian Rankin, Fred Vargas</i>, ceterum censeo <i>Ken Bruen; Le Carre, Len Deighton</i> und <i>Ruth Rendell</i> von den Älteren; <i>Mankell</i> (?) oder <i>Minette Walters</i> (?); vielleicht ein anderer Schwede (?)</p>
<p>Die Jury hat, sagen wir 'mal, ein gewisses deutsches Übergewicht. Von Publikum, das die Wahl vornimmt, ganz zu schweigen. Ohne das ein Autor hinreichend in Deutschland bekannt ist, dürfe er also keine reellen Chancen haben. Ein Umstand der durch die <a href="http://autorennetz-nrw.de/mah3/html/modules.php?name=News&#38;file=article&#38;sid=308">Nominierungskriterien</a> so nicht explizit vorgesehen ist - anders als beim britischen Diamond Dagger der sich explizit an englischsprachige Autoren oder ins Englische übersetzte Autoren richtet.</p>
<p>Dann wird's wohl nichts für Ken Bruen.</p>
<p>bernd</p>
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