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	<title>meinungsauserung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/meinungsauserung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "meinungsauserung"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 05:46:19 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wuff! Ich wurde getroffen!]]></title>
<link>http://schwafelsaeure.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 11:05:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>unruheherd</dc:creator>
<guid>http://schwafelsaeure.wordpress.com/?p=43</guid>
<description><![CDATA[Natürlich habe auch ich den berüchtigten Artikel auf SPON gelesen. Getroffene Hunde bellen bekannt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich habe auch ich den <a title="Spiegel Online zum deutschen Durchschnittsblogger" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html" target="_blank">berüchtigten Artikel auf SPON</a> gelesen. Getroffene Hunde bellen bekanntlich und da ich zum gemeinen Blogvolk gehöre, werde ich die Redensart nun auch untermauern.</p>
<p><!--more--></p>
<blockquote><p><strong>Deutsche Online-Schreiber haben ein Problem entdeckt: sich selbst. Im Vergleich zu ihren US-Kollegen fehlt es ihnen an Macht und Bedeutung, um die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.</strong></p>
<p>Egal, was man über Blogger schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nix verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Ist ein bisschen so, als würde man sich einer Sekte nähern, die in internen Grabenkämpfen versunken ist.</p></blockquote>
<p style="text-align:center;"><em>Die ersten beiden Absätze des Artikels.</em></p>
<p>Wie fange ich nun an? Zunächst ein herzliches Willkommen im Web, Frau Hülsen (<em>ich verbeuge mich und gebe einen Handkuss</em>), Herr Brauck und Herr Hornig (<em>kräftiger Händedruck</em>). Schön, dass Sie zu uns gefunden haben. Sie werden bald feststellen, dass unser World Wide Web eine kleine Parallelwelt darstellt. Hier kann man Geld verprassen, sich Fotos oder Videos ansehen und man kann sich mit Menschen austauchen - genau wie auf der anderen Seite des Küchenfensters. Dabei möchte ich nicht verschweigen, dass auch diese Parallelwelt nicht perfekt ist; kriminelle oder anderweitig bedenkliche Machenschaften sind hier leider ebenso zu beobachten. Glücklicherweise haben diverse Organe des Real-Life - <em>das ist unsere Bezeichnung für Ihre Welt 1.0</em> - ein Auge auf unser gescheitertes Utopia. Ihr Artikel ist ein guter Beweis hierfür; mahnend lenken Sie das öffentliche Auge auf uns.</p>
<p>Wie bereits gesagt, so ist das WWW (Blogs inklusive) eine Parallelwelt. Unsere Welt wurde einst geschaffen von Übersiedlern aus der Ihren. Man träumte vom freien Informationsaustausch, von weltweiten Schwätzchen über Musik und von ungehemmten Diskussionen. Die Pilgerväter besannen sich auch bald ihrer Herkunft und legten Regeln fest. Sie erinnerten sich an die Probleme des Miteinander in der Welt 1.0 und wollten einen Rahmen schaffen, der das hiesige Treiben mindestens so erträglich macht wie bei Ihnen. Die Nachkommen jener Weltenschöpfer sind immernoch sehr menschlich, womit einige Probleme einhergehen. Meinungen prallen aufeinander, es fallen böse Worte und irgendwer meckert immer. Wer sich nicht beliebt macht, der erntet Kritik. Diese Kritik kann konstruktiv sein, oder zumindest sachlich, aber auch wütend. Sie ahnen gar nicht, wie die Fetzen in manchem Diskussionsforum fliegen.</p>
<p>Es ist ein paar Jahre her, da zogen einige mutige Pioniere weiter um das WWW besser zu erkunden. Sie stießen auf einen reizvollen Kontinent und diese Nachricht verbreitete sich rasch. Der Kontinent bot schier unendlich viel Platz für eine neue, etwas einseitigere Form des Austausches. Journalisten wie Ihnen muss ich sicher nichts über gedruckte Zeitungen erzählen, immerhin gehören Sie zu deren Machern. Jeder von Ihnen hat eine Sichtweise und einen Schreibstil, wie sich in all den Artikeln zeigt. Wer dazu etwas zu sagen hat, der kann Ihnen sogenannte Leserbriefe schreiben und manche davon werden gar veröffentlicht.</p>
<p>Ich präsentiere ihnen die ausgedehnten Weiten der Weblogs oder "Blogs". Diese Blogs lassen sich durchaus mit Ihren Printmedien vergleichen. Es gibt Blogs mit allgemeinen Themen, ähnlich einer Tageszeitung. Es gibt Blogs mit Themenschwerpunkt, welche bei Ihnen zu Hause als Fachzeitschrift bezeichnet werden - richtig? Wer hierher kommt, der geht dorthin, wo er interessante Themen findet. Was nicht interessiert, wird nicht beachtet. Seien Sie mal ehrlich: lesen sie Anglermagazine oder Zeitschriften für Modellbauer?</p>
<p>Hier kommt übrigens ein Vorteil der Blogs ins Spiel: man muss nicht unbedingt Geld investieren und dieses über Verkäufe wieder zurückholen. Wie viele Zeitschriften erscheinen in Ihrer Welt, nur um nach wenigen auflagenschwachen Ausgaben wieder zu verenden? All die Mühe, die Zeit und das hineingeflossene Geld - für die Katz' ! Vor allem das verlorene Geld schmerzt in Ihrer Welt. Das ist hier nicht ganz so schlimm. Somit kann man seine Gedanken, seine Tipps, seine Aufrufe einfach geradeheraus in den Äther feuern. Dass dies nicht Jeden interessiert, ist natürlich wahr und neue Blogs müssen sich erstmal bemerkbar machen. Große Zeitschriften wie <em>Der Spiegel</em> haben es einfacher. Hauptberufliche Redakteure, Autoren, eine PR-Abteilung und viiiiel Geld für Werbung. Mit Werbung bekommt man Aufmerksamkeit, damit Leser und mit den Lesern bekommt man Gewicht. <em>Der Spiegel</em> zählt zu den Meinungs bildenden Kräften, zusammen mit zig anderen Tages- und Wochenzeitungen. Ein kleines Blog kann da nicht mithalten und es wirkt tatsächlich unwichtig. Doch auch die großen Blogs haben einst klein angefangen. Oftmals steht sogar nur eine einzige Person hinter all den Artikeln. Als Abkömmlinge der Menschen "alter Art" tragen auch sie eine eigene Ansicht im Herzen und die Ansicht findet ihren Weg nach draußen. Eine Person allein kann freilich nur langsam etwas Großes schaffen. Meist pendelt man zwischen Arbeitsleben auf der Welt 1.0 und dem <em>Hobby</em> auf dem Blogkontinent. Haben Sie Hobbies? Spielen Sie vielleicht zweimal wöchentlich Badminton oder pflegen Sie ihren Kleingarten? Sind Sie gut darin? Gut genug, um damit Geld zu verdienen? Üben Sie Ihre Hobbies <em>professionell</em> aus? Hallo? Sind Sie noch da? Keine Antwort ist auch eine Antwort. Schauen Sie; die meisten Blogs sind nur ein Hobby. Man verarbeitet Erlebnisse, man verkündet seine Meinung oder man versucht Anderen hilfreiche Tipps zu geben. Jetzt kann ich es Ihnen ja verraten... der ganze Zirkus über utopische Parallelwelten ist natürlich Humbug. Blogs sind ein Teil Ihrer - nein, unserer Welt. Kleingärten quasi. Oder Sportwagen. Sie alle besitzen doch sicherlich ein Auto. Haben Sie dieses Auto selbst zusammengebaut? Selbst restaurierte Oldtimer verdienen natürlich Respekt. Ich möchte jedoch noch beim Stichpunkt der Professionalität bleiben. Professionelle Blogger basteln sich ihr Blog sozusagen selbst. Sie suchen einen Hoster, sie arbeiten sich in Webserver und Blogging-Plattformen ein. Sie betreiben ihr Hobby sehr ambitioniert. Andere Blogger bedienen sich lieber fertiger Umgebungen. Vielleicht klettert man später eine Sprosse höher, aber jetzt tut es auch ein Fertigprodukt. Professionell ist das nicht, aber man <strong>will</strong> auch gar nicht professionell sein.</p>
<p>Sie blicken so abwesend in eine andere Richtung. Oder flackert Neid in Ihren Augen? Die Blogger aus den United States of the Almighty haben es Ihnen angetan, gell? Wie sie dort in schillernder Rüstung die Fahne des Land of the free verteidigen. Ich muss ehrlich zugeben, dass wir davon noch ein Stück entfernt sind. In den USA ist es einfacher. Meinungsäußerung wird da drüben nicht ganz so streng kontrolliert, anders als bei uns. An dieser Stelle muss ich Ihnen erneut ins Wort fallen. Sie scheinen der Meinung zu sein, dass deutsche Blogs so gut wie unwichtig seien. Teilt <em>Der Spiegel</em> insgesamt diese Auffassung? Ich meine auch bei Ihnen gelesen zu haben, dass sich die <strong>EU</strong>ropäischen Hirten in Sorgen wälzen. Es gäbe offenbar Blogs, die zu kontrollieren seien. Hat die EU-Clicque Angst vor unwichtigen Blogs? Oder sind diese Blogs wichtig genug, um Besorgnis erregen zu können? <a title="P.I." href="http://www.pi-news.net/" target="_blank"><em>Politically Incorrect</em></a> oder <a href="http://fact-fiction.net/" target="_blank"><em>Fact-Fiction</em></a> sind Ihnen ein Begriff. Da haben Sie Gegenbeispiele zu "völlig egalen" (<em>man erlaube mir den Ausdruck</em>) Blogs. Sie sind sogar wichtig genug, um als "Brutstätte islamophoben Gedankenguts" die knuddelbunte europäische Stabilität zu gefährden...und das Öl aus Asien.</p>
<blockquote><p>"Don Alphonso" zum Beispiel, ein Blogger, der bürgerlich Rainer Meyer heißt, machte sich jüngst lustvoll daran, die Dünkel der deutschen Blogger-Szene zu zerlegen, als die sich zu einem Kongress traf: "Welcher bekannte deutsche Blogger, der sich auf dem Kongress zeigte, hat eigentlich was zu Themen wie der globalen Finanzkrise zu sagen? Mindestlohn? Vertiefende Analysen zur Verarmung des Mittelstandes? Wie viele Buchkritiken gab es im letzten Jahr, wo sind die Texte, die gekonnt mit Konditionalsatz und Konjunktiv hantieren würden, wo wird Leistung erbracht, die die Debatte der Allgemeinheit erreichen und beeinflussen?", polterte er.</p></blockquote>
<p>Es gibt also Blogger, die sich mehr Ernsthaftigkeit beim Bloggen wünschen. Dieser Herr hat es mit seiner Meinung in Ihren Artikel geschafft. Ist diese Meinung mehr Wert als andere? Meine Meinung mal als Beispiel: will mir der Herr vorschreiben, worüber ich zu bloggen habe? Das möchte er sicher nicht. Es ist vermutlich auch besser, dass ich keine Ausarbeitungen zum Aktienhandel anbiete. Davon habe ich nämlich keine Ahnung. Kurzer Blick auf meinen Blogtitel. Ich schwafele einfach gern herum. Tatsächlich gibt es neugierige Nasen, die hierher finden. Knapp über 400 Klicks seit Bestehen. Das sind nicht viele, aber darum geht es mir auch nicht. Wenn ich Menschenmengen erreichen wollte, könnte ich einen anderen Weg einschlagen. Ich könnte mit einem Plakat in der Fußgängerzone sitzen oder Journalist werden und irgendwann meine eigene Zeitung gründen. Ich <em>könnte</em>.</p>
<p>Frei nach dem Motto "<em>leben und leben lassen</em>" wünsche ich Ihnen für den Artikel nicht die Pest an den Hals und auch wüste Beschimpfungen spare ich mir. Sowas hebe ich mir für Dinge auf, die mich wirklich aufregen.</p>
<p>Ein paar Links zum Thema:<br />
<a href="http://ansotica.wordpress.com/2008/07/23/die-blogger-vs-der-spiegel/" target="_self">BattleKittie aka Ansotica</a></p>
<p><a href="http://chaosblog.wordpress.com/2008/07/22/beta-blogger/" target="_self">Chaosblog</a></p>
<p><a href="http://deluxe-label.de/spiegel-deutsche-blogger/">Deluxe Label</a></p>
<p><a href="http://hilfe-beim-leben.de/2008/07/qualitatsjournalismus-vs-die-beta-blogger/" target="_self">Hilfe beim Leben</a></p>
<p><a href="http://matha.wordpress.com/2008/07/23/whats-up-blogohausen/">Matha's WebLogBuch</a></p>
<p><a href="http://www.tutsi.de/der-spiegel-gegen-blogger-in-deutschland/2008/07/22/tutsi-blog-aktuell/" target="_self">tutsi.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Macht der ungesprochenen Worte]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 10:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=119</guid>
<description><![CDATA[In christlichen Kreisen wird viel von der Macht der Worte gesprochen. Die Bibel enthält ja auch vie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In christlichen Kreisen wird viel von der Macht der Worte gesprochen. Die Bibel enthält ja auch viele Aussagen darüber, z. B., dass Leben und Tod in der Macht der Zunge liegen, dass unsere Worte leben usw.</p>
<p class="MsoNormal">Aber nicht nur in dem gesprochenen Wort liegt Macht, auch in dem unausgesprochenen. Wie das? Salomo sagt in Spr. 21,23: <em>„Wer seinen Mund hütet und seine Zunge bewahrt, der erspart seiner Seele manche Not.“</em> Wer von uns war noch nicht in einer Situation, in der wir genau wussten, es wäre besser, zu schweigen und dann haben wir doch den Mund aufgemacht. Ganz gleich, ob es darum ging, sich zu rechtfertigen, den anderen zu überzeugen oder weil man zu wissen meinte, was für den anderen „gut“ ist. Das Ende vom Lied ist in der Regel, dass nichts geklärt wird, unter Umständen sogar noch alles schlimmer wird und die Fronten verhärtet sind.</p>
<p class="MsoNormal">Jeder strebt nach Gaben, aber nur wenige legen die gleiche Aufmerksamkeit auf Selbstbeherrschung. Wenn es immer wiederkehrende Situationen gibt, in denen wir einfach nicht den Mund halten <em>können</em>, obwohl in uns alles „Halt!“ schreit, dann haben wir ein Problem. Tatsache ist, dass sich davon keiner ausnehmen kann. Vielen mag es ja möglich sein, sich aus fremden Angelegenheiten rauszuhalten, einigen auch noch, vermeintliche Unsinnigkeiten unkommentiert zu lassen – aber spätestens dann, wenn man zu Unrecht angegriffen oder falsch verstanden wird, ist es bei den meisten vorbei mit der Selbstbeherrschung. Dann fliegen die Worte und es wird alles versucht, um sich ins Recht zu setzen bzw. sich zu erklären, bis auch der letzte „Makel“ verschwunden ist. Im Prinzip ist das aber wenig hilfreich. Ich meine damit jetzt nicht alltägliche Missverständnisse, die mit ein, zwei erklärenden Sätzen ausgeräumt werden können. Nein, ich meine tiefer gehende, grundsätzliche Wahrnehmungsstörungen.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn jemand von mir eine bestimmte Meinung hat, werde ich die ganz sicher nicht mit Worten ausräumen. Was soll ich sagen? – „Vertrau mir, du siehst das völlig falsch.“ Und der andere erwidert dann, „ah ja, danke, dass wir das geklärt haben“? Vielleicht geschieht das in den Träumen eines Drehbuchautors so, aber ganz gewiss nicht in der Realität. Nein, wenn wir wirklich das Wesen Christi nach außen leben wollen, dann müssen wir bereit sein, auch mal ganz bewusst jemandem das letzte Wort zu lassen, wenn dieses auch völlig ungerechtfertigt ist. Nicht aus Konfliktscheu, sondern weil es um so viel mehr geht als um die eigene Rehabilitation.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist aber nichts, was uns von heute auf morgen möglich ist. Ich konnte früher auch nicht damit leben, falsch verstanden zu werden und habe alles unternommen, Missverständnisse auszuräumen. Dabei ging es mir oft weniger darum, dass der andere nicht im Irrtum lebt, sondern dass meine Reputation nicht beschädigt wird. Heute ist mir das weitgehend egal. Wenn ich merke, dass sich etwas nicht schnell und sauber ausräumen lässt, sondern in endlosen Diskussionen oder gar Streitereien enden würde – dann lass ich es einfach stehen. Fertig, aus. Wenn mein Vater im Himmel es für nötig erachtet, mich zu rehabilitieren, dann wird er es schon tun. Und manchmal ist es auch einfach nur die Zeit, die das Gegenteil beweist.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist, wie Salomo es sagt – unserer Seele bleibt so manche Not erspart, wenn wir lernen, uns zu beherrschen. Nicht zähneknirschend und innerlich doch leidend, sondern wirklich in Freiheit. Und obendrein nehmen wir damit auch noch dem Feind seine Schaffensgrundlage weg.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meinungsäußerungen, PR und die Freiheit]]></title>
<link>http://typischval.wordpress.com/?p=336</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 11:04:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Weltbewegende Nichtigkeiten</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ludwig Watzal arbeitet bei der Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb. Und er hat eine isr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ludwig Watzal arbeitet bei der Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb. Und er hat eine israelfeindliche Haltung. Seit 2005 darf er nur noch privat über seine Ansichten bezüglich Israelis, Palästinensern usw. schreiben, was er ausführlich tut. Soweit ok. Nun werden allerdings die Stimmen lauter, die verlangen, dass er aus seinem Amt bei der bpb ausscheiden soll. Genau wegen dieser Publikationen. Es ist die Rede von einer "munteren Treibjagd rechtszionistischer Kreise auf Ludwig Watzal" [junge Welt]. </p>
<p>Wie wird Meinungsfreiheit definiert? Wie weit darf man mit seiner Meinung insbesondere gegen Israel gehen? Bzw. wie weit diese in der Öffentlichkeit vertreten? Was darf, soll und/oder muss man äußern?</p>
<p>Was mich dabei auch beschäftigt, in welchem Maße Medien wie Blog und Podcast besonders bei Themen wie Antisemitismus und Religiongskonflikte im allgemeinen schon heute Einfluss haben. Einiges aus dem Bereich, worüber in der Zeitung berichtet wird, hat seine Wurzeln und Anfänge im Internet, bei Meinungen von Einzelnen, die z.B. über Blogs publizieren und dann in der Zeitung zitiert werden. </p>
<p>Es ist interessant, wie PR und deren gezielter Einsatz über eigentliche Bedürfnisse hinaus oder hinweg nicht nur die Medien, sondern ganze gesellschaftliche oder politische Strömungen prägt, teilweise sogar erst hervorruft und festigt. Wie Meinung manipulierbar ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arcor und YoutUbe - die Reaktionen im Netz]]></title>
<link>http://erotiklawyer.wordpress.com/2007/10/24/arcor-und-youtube-die-reaktionen-im-netz/</link>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 13:02:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>eroticlaw</dc:creator>
<guid>http://erotiklawyer.wordpress.com/2007/10/24/arcor-und-youtube-die-reaktionen-im-netz/</guid>
<description><![CDATA[Die durch das LG Frankfurt verordnete Sperre des Internetportals YouPorn für Arcor Kunden hat im Ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die durch das LG Frankfurt verordnete Sperre des Internetportals YouPorn für Arcor Kunden hat im Netz eine rege Diskussion ausgelöst. (<a title="Bericht bei erotiklawyer" href="http://erotiklawyer.wordpress.com/2007/10/23/arcor-muss-youporn-sperren/">mehr</a>)</p>
<p>In dem Forum von<a title="golem.de" href="http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0710/55540.html" target="_blank"> golem.de</a> geht die Meinung der Blogger besonders in Richtung Zensur des Internets.  In dem Forum der Kollegen des <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/10/19/auf-dem-weg-zum-sauberen-netz/" target="_blank">law-blog</a> ist ebenfalls eine sehr intensive Diskussion über diesen Fall entbrannt.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist das Problem der Zensur nicht wirklich gegeben.  Es gibt in Deutschland nun mal einen starken Jugendschutz und diesen auch nicht ohne Grund. Eine Zensur ist aus meiner Sicht erst dann gegeben, wenn Meinungen nicht mehr öffentlich gesagt werden dürfen. Dass es bei YouPorn um eine Meinungsäußerung oder auch Meinungskundgabe geht, kann man wirklich nicht sagen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist vielmehr die Frage interessant, ob ein Access-Provider für den Content verantwortlich ist, der über seine Leitungen transportiert wird. Sollte dieses Beispiel Schule machen und man die Access-Provider stärker in die Pflicht nehmen, kann dies wirklich zu einer Beeinträchtigung der Freiheit des Netzes in Deutschland führen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arcor und YoutUbe - die Reaktionen im Netz]]></title>
<link>http://erotiklawyer.wordpress.com/2007/10/24/arcor-und-youtube-die-reaktionen-im-netz/</link>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 13:02:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>erotiklawyer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die durch das LG Frankfurt verordnete Sperre des Internetportals YouPorn für Arcor Kunden hat im Ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die durch das LG Frankfurt verordnete Sperre des Internetportals YouPorn für Arcor Kunden hat im Netz eine rege Diskussion ausgelöst. (<a href="http://erotiklawyer.wordpress.com/2007/10/23/arcor-muss-youporn-sperren/" title="Bericht bei erotiklawyer">mehr</a>)</p>
<p>In dem Forum von<a href="http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0710/55540.html" title="golem.de" target="_blank"> golem.de</a>  geht die Meinung der Blogger besonders in Richtung Zensur des Internets.  In dem Forum der Kollegen des <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/10/19/auf-dem-weg-zum-sauberen-netz/" target="_blank">law-blog</a> ist ebenfalls eine sehr intensive Diskussion über diesen Fall entbrannt.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist das Problem der Zensur nicht wirklich gegeben.  Es gibt in Deutschland nun mal einen starken Jugendschutz und diesen auch nicht ohne Grund. Eine Zensur ist aus meiner Sicht erst dann gegeben, wenn Meinungen nicht mehr öffentlich gesagt werden dürfen. Dass es bei YouPorn um eine Meinungsäußerung oder auch Meinungskundgabe geht, kann man wirklich nicht sagen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist vielmehr die Frage interessant, ob ein Access-Provider für den Content verantwortlich ist, der über seine Leitungen transportiert wird. Sollte dieses Beispiel Schule machen und man die Access-Provider stärker in die Pflicht nehmen, kann dies wirklich zu einer Beeinträchtigung der Freiheit des Netzes in Deutschland führen.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Evas kurzer Prozess bei Kerner? ]]></title>
<link>http://stationnord.wordpress.com/2007/10/11/evas-kurzer-prozess-bei-kerner/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 09:34:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
<guid>http://stationnord.wordpress.com/2007/10/11/evas-kurzer-prozess-bei-kerner/</guid>
<description><![CDATA[Heute, 11:23 Uhr, e-Mail an das Redaktionsteam der Johannes B. Kerner Show, zur Sendung mit Eva Herm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute, 11:23 Uhr, e-Mail an das Redaktionsteam der Johannes B. Kerner Show, zur Sendung mit Eva Herman am 09. Oktober auf ZDF um 22.45 Uhr...</em></p>
<p>"Auszug aus Artikel 5, Grundgesetz: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt."</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Wie war das noch mal mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Kerners "ich hab mich entschieden, dass ich mit meinen drei Gästen weiterrede und dich, Eva, verabschiede"?! Ist das noch seriöser Journalismus? Warum haben Kerner, Berger und Schreinemakers nicht gleich kurzen Prozess gemacht und die Herman im Studio abgefackelt?</p>
<p>Schließlich ähnelte das Ganze doch sehr stark den Verfahren zur Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit. Anklage, Verhör, Verurteilung und Hinrichtung?! Wie sagte doch die Schreinemakers gleich mehrfach während der Sendung: "Geht gar nicht!" Das trifft es irgendwie, oder?! Vielleicht sollte Kerner ein paar mehr dieser "spannenden Momente" suchen, "wo man sich selbst Gedanken macht."</p>
<p>Ich habe die Show am betreffenden Abend zum letzten Mal eingeschaltet. Von Frau Herman halte ich nicht viel. Aber vom Grundgesetz schon.</p>
<p>Mit freundliche Grüßen und der Bitte um Stellungnahme..."</p>
<p><em>Bin mal gespannt auf die Antwort.  </em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte]]></title>
<link>http://menschenrechtsblog.wordpress.com/2007/08/16/artikel-19-der-allgemeinen-erklarung-der-menschenrechte/</link>
<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 10:38:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>geraniol</dc:creator>
<guid>http://menschenrechtsblog.wordpress.com/2007/08/16/artikel-19-der-allgemeinen-erklarung-der-menschenrechte/</guid>
<description><![CDATA[
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://menschenrechtsblog.wordpress.com/files/2007/08/human-rights-logo.jpg' alt='UN Logo der Menschenrechte' align="right" /><br />
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm">UNHCHR</a></p>
]]></content:encoded>
</item>

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