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	<title>losungsstrategien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/losungsstrategien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "losungsstrategien"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 21:22:39 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Gewalt ist eine Lösung...]]></title>
<link>http://freiebildung.wordpress.com/?p=245</link>
<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 23:41:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>1000sunny</dc:creator>
<guid>http://freiebildung.de.wordpress.com/2008/09/06/gewalt-ist-eine-losung/</guid>
<description><![CDATA[Da Chopper ein Schwesterchen hat bekommen wir natürlich hautnah mit, wie sich Konflikte zutragen - ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da Chopper ein Schwesterchen hat bekommen wir natürlich hautnah mit, wie sich Konflikte zutragen - und die Lösungen entwickeln.</p>
<p>Vorweg muss man sagen, dass wir von vornherein klar gestellt haben, dass "Hauen" nichts bringt - man soll eine Lösung suchen.</p>
<p>Jetzt wo Chopper über 4 Jahre ist glaube ich die Zeit reif für eine Zusammenfassung.</p>
<p>Es scheint als ob Konflikte durch die Strategien ihrer Protagonisten gelöst werden.</p>
<p>Es werden zuerst die vielversprechendsten Strategien angewandt und dann hinunter zu den brutaleren Strategien übergegangen.</p>
<p>0.) Die unterste Strategie ist keine Strategie - also Weinen und Verzweifeln.</p>
<p>1.) Dann kommt Gewalt</p>
<p>2.) Dann Schreien</p>
<p>3.) Subtile Gewalt: Ins Gesicht Pusten, Zähne zeigen und ganz nah an das Gesicht gehen, Schreien - aber diesmal Drohlaute zur Einschüchterung</p>
<p>4.) Verhandeln - Gegenangebot machen</p>
<p>5.) Erklären und Bitten</p>
<p>... (weitere Stufen, sobald ich sie entdecke)</p>
<p>Immer, wenn eine der höheren Strategien fehlschlägt, wechselt Chopper auf eine niedere Ebene, bis er auf der Ebene 0.) ankommt, also aufgibt.</p>
<p>Müdigkeit und Krankheit beeinträchtigt natürlich das ganze, er fängt also nicht unbedingt bei einer optimalen Strategie an (in Choppers Fall 5.)) sondern darunter und rutscht dann sehr schnell auf 0.) herunter.</p>
<p>Um so mehr er eine Situation kennt, um so mehr kann er Strategien von vornherein ausschließen und geht auch sehr schnell nach unten - oder entwickelt etwas Neues.<br />
Jetzt stellt sich uns Eltern an dieser Stelle ein pädagogisches Problem:</p>
<p>Natürlich soll er die oberen Strategien auch mit einer guten Wirkung erleben (-&#62;Selbstwirksamkeit -&#62; Resilienz) soll aber dennoch nicht immer seinen Willen bekommen (oder?)</p>
<p>Auf der anderen Seite versteht Nami nicht immer was Chopper meint, oder sagt einfach immer Nein.</p>
<p>Das ist natürlich eine Schande, wenn er ihr etwas erklärt und sich geduldig Zeit dafür nimmt und dann sagt sie einfach "Nein".</p>
<p>Also was tun?</p>
<p>Ich habe folgendes mit Chopper versucht, und ihm erklärt, dass Namis Gehirn sich gerade entwickelt und sie, wenn wir mit ihr sprechen ungefähr folgendes hört: "Nami, Bing Bing Bing mach Bing Bing Bing OK?" Zusätzlich haben wir Chopper erklärt, dass wir alle Nami helfen ihr Gehirn soweit zu bringen, dass sie immer weniger "Bings" hört und uns immer mehr versteht.</p>
<p>So kann er seine fehlgeschlagenen Erklärungsversuche auf Namis mangelndes Verständnis zurückführen und muss es nicht sich selbst zuschreiben.</p>
<p>Das funktioniert bis jetzt recht gut und Chopper sagt bei Misserfolgen ungefähr so etwas: "Jetzt versteht sie nur Bing Bing, aber wir helfen ihrem Gehirn zu grown (wachsen)".</p>
<p>---</p>
<p>Interessanterweise wird uns immer von allen Seiten gesagt, dass Gewalt keine Lösung ist. Das stimmt aber nicht. Gewalt ist eine Strategie, die der anwendet, der mit allen anderen Strategien gescheitert ist - oder keine anderen zur Verfügung hat.</p>
<p>-</p>
<p>Die Politiker haben sich sogar das Gewaltmonopol gesichert. Also muss es zumindest eine einfache Strategie sein :)</p>
<p>Die Demokratie würde ich übrigens als formelle Gewalt einordnen (Stufe 2) - man sagt: "Schau mal her, Du kleiner Revoluzzer, wir sind mehr... damit ist Deine Meinung irrelevant, den Kampf sparen wir uns einfach. OK?"</p>
<p>Ich darf das sagen, ohne mit dem Verfassungsschutz in Konflikt zu kommen, da Deutschland ja keine <a href="http://freiebildung.wordpress.com/2008/06/05/buchbesprechung-vorlaufig-jacques-derrida-schurken/" target="_blank">Demokratie</a> ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Procrastination" – zu Deutsch: Aufschieberitis]]></title>
<link>http://herminemandl.wordpress.com/?p=126</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 15:16:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>minam</dc:creator>
<guid>http://herminemandl.de.wordpress.com/2008/04/25/procrastination-%e2%80%93-zu-deutsch-aufschieberitis/</guid>
<description><![CDATA[Aufschieben = Aufschieben?
Aufschieben heißt, Aufgaben, die man als sehr wichtig und dringend empfi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufschieben = Aufschieben?</strong></p>
<p>Aufschieben heißt, Aufgaben, die man als sehr wichtig und dringend empfindet,  nicht zu erledigen und sich stattdessen mit Dingen zu beschäftigen, die man selber als weniger relevant erachtet: anstatt für die Prüfung zu lernen oder die Steuererklärung auszufüllen, doch lieber die Fenster oder das Bad zu putzen, sich noch schnell etwas zu kochen, erst einmal mit einer Pause zu beginnen, damit man sich erholt an die Aufgabe setzen kann... Klingt das vertraut? Könnte sich natürlich um <em>Aufschieberitis</em> handeln. Allerdings müssen Sie nicht gleich in Panik geraten, denn nicht jeder, der Dinge aufschiebt, verdient gleich die Diagnose <em>Procrastination</em>. Der Psychologieprofessor Ralf Schwarzer von der Freien Universität Berlin erklärt: „Jeder schiebt Sachen auf. Das ist auch der Grund, warum kurz vor Weihnachten die Fußgängerzonen überquellen.“ Dinge aufzuschieben, ist also nichts Ungewöhnliches. Aber: Es kann zum Problem werden - nämlich dann, wenn jemand einen Leidensdruck aufgrund seiner „Aufschieberitis“ entwickelt – in extremen Fällen kann es sogar zu einer Depression führen.</p>
<p><strong>Das stressige Leben mit dem wachsenden Aufgabenberg</strong></p>
<p>Erkennen kann man extreme Aufschieber/innen daran, dass sie sich häufig verspäten, in der Regel auf ihre Aufgaben schlecht vorbereitet sind und sich generell damit schwer tun, sich selbst zu organisieren. Im Arbeitskontext haben sie häufiger schlechte Beziehungen zu ihren Arbeitskolleg/innen und sie verbringen viel Zeit mit Projekten, an denen sie letztendlich häufig scheitern. Wirkt, als wären diese Menschen einfach nur faul. <em>Wirkt</em> aber nur so, denn hinter dem Aufschiebeverhalten steht häufig eine Versagensangst: Als faul zu gelten ist immer noch besser als ein Versager zu sein...</p>
<p><strong>Ist Procrastination lösbar?</strong></p>
<p>Laut Professor Schwarzer fehlt den Betroffenen häufig eine geeignete „Abschirmtendenz“. Helfen können simple Maßnahmen wie To-Do-Listen, eine strukturierte Zeitplanung sowie ein geeignetes Zeitmanagement, ein persönliches Belohnungssystem oder auch Gespräche zum Thema mit Freund/innen.</p>
<p>Also, wozu warten? Los geht’s!</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
Christina Steinlein: <a href="http://www.focus.de/wissen/bildung/aufschieben/aufschieberitis_aid_23219.html">„Aufschieberitis: Immer auf den letzten Drücker“</a>, FOCUS-Online, vom 27.07.06 (2006... und gilt noch immer :-) )</p>
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