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	<title>lichtkunst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lichtkunst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lichtkunst"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 22:13:56 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Rainbow Democracy]]></title>
<link>http://unterben.wordpress.com/?p=151</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:21:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>unterben</dc:creator>
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<description><![CDATA[An der Uni Oldenburg gilt ist es gerade als schick, sich über eine Kunst-Installation lustig zu mac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">An der Uni Oldenburg gilt ist es gerade als schick, sich über eine Kunst-Installation lustig zu machen, die Olafur Eliasson an den Uni Gebäuden angebracht hat. Es handelt sich bei der Installation um einen lumineszierenden Ring, der an einer Brücke zwischen zwei Gebäuden angebracht wurde. Ich habe mal zwei Fotos für euch geschossen. Da kann man auch erkennen, dass es Farbübergänge gibt.</p>
<p style="text-align:center;padding-left:30px;">[gallery]</p>
<p style="text-align:left;padding-left:30px;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Der Ring kann auch blau und sogar lila und rosa leuchten. Eigentlich finde ich das Kunstprojekt ganz interessant, aber leider bin ich damit so ziemlich allein - jedenfalls wenn ich die negativen Urteile meiner KommolitonInnen verallgemeinere. Die meisten StudentInnen befürchten (zu Unrecht), dass unsere Studiengebühren für den teuren Künstler aus Dänemark herhalten mussten. Sie halten die Kunst für wertlos, weil sie in ihren Augen keine Aussage hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich will mal ausführen, warum ich die Installation interessant finde. Die Brücke, an der dieser Ring angebracht ist, verbindet das älteste (das <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/Logo_der_Universit%C3%A4t_Oldenburg_auf_dem_AVZ.JPG" target="_blank">AVZ</a>) und eines der neuesten Uni-Gebäude (das <a href="http://www.uni-oldenburg.de/uni/bilder/gross/hoersaalzentrum_nacht.jpg">A14</a>) miteinander. Dieses direkte Nebeneinander von Relikten der Gründungsgeschichte und den jüngsten Entwicklungsprozessen ist den meisten StudentInnen wohl nicht bewusst. Der Ring, der an sich auch irgendein Symbol sein könnte, unterstreicht diese Verbindung. Die Gegenwart dieser Universität umschließt ihre eigene Geschichte, die durch die Fragen, Ängste und Bedürfnisse der Nachkriegsgeneration beeinflusst wurde. Die Uni Oldenburg ist nicht nur das Ergebnis regionaler Selbstbehauptung, sondern ist die Organisation gewordene Erwartung an ein historisches Bewusstsein, das die monumentale Vergangenheit nicht ausblendet. Die Rolle der eigenen Eltern, der politischen und wirtschaftlichen Eliten sowie - und das ist fundamental - der Wissenschaften im nationalsozialistisch beherrschten Deutschland sollte ausgeleuchtet und nicht länger ignoriert werden. Diesem Bedürfnis verleiht auch die Namensgebung der Uni nach Carl von Ossietzky ausdruck. Ossietzky war der Herausgeber und Redakteur der Zeitung "Die Weltbühne", die den deutschen Weg ins Verderben während der "Zwischenkriegszeit", die Politik des Diktators Adolf Hitler und die Verbrechen der Nazis bissig und scharf kommentiert und offengelegt haben. (Einen interessanten Artikel zu den Folgen dieser publizistischen Tätigkeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltb%C3%BChne-Prozess" target="_blank">gibt es hier</a>.) Die bohrende Fragen, ob die eigenen Eltern selbst MörderInnen waren oder welche Rolle sie im System der totalen Herrschaft gespielt haben, kann heute kaum mehr nachempfunden werden. Gleichzeitig gab es dieses Gefühl, vorbehalten zu sein für etwas ganz besonderes - ein Gefühl, das ganz sicher durch die zeitgenössischen Utopien genährt wurde. Thomas Mann hat dieses Empfinden folgendermaßen ausgedrückt:</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">Es ist auf eine beschämende Weise, alles da: die "Schwierigkeit", Faulheit und klägliche Undefinierbarkeit der Frühe, das Nicht-unter-zu-bringen-sein, das Was-willst-du-nun-eigentlich? [...] Dazu das schlechte Gewissen, das Schuldgefühl, die Wut auf die Welt, der revolutionäre Instinkt, die unterbewusste Ansammlung explosiver Kompensationswünsche, das zäh arbeitende Bedürfnis, sich zu rechtfertigen, zu beweisen, der Drang zur Überwältigung, Unterwerfung, der Traum, eine in Angst, Liebe, Bewunderung, Scham vergehende Welt zu den Füßen des einst Verschmähten zu sehen...</p>
<p style="text-align:justify;">In diesem emotionalen Umfeld erzeugten die jungen Lehrenden und Studierenden der 1974 gegründeten Uni Oldenburg nicht nur das Selbsverständnis der Uni, sondern auch sich selbst. Der Hinweis kann ganz interessant sein, da dieses Element bei den StudentInnen der Gegenwart fehlt - und zwar komplett. Sie sehen sich nicht als Erben dieser Generation, denn deren Fragen betrachten sie als erledigt. Die meisten Alt-Nazis sind tot, die SBZ existiert nicht mehr, die Zeit der Blockfeindschaft ist erreicht, das 21. Jahrhundert ist angebrochen und man ahnt nicht mehr, was eigentlich noch nicht so lange her ist. Der Ring, die Brücke, diese künstlerisch aufgewertete Verbindung zwischen gestern und heute verdeutlicht diese Probleme.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Frage ist nur, wie man zum Beispiel die Uni heute benennen würde und welche Fragen die StudentInnen der Gegenwart an die Geschichte, die Gesellschaft und die Politik stellen. Vielleicht ergibt es für uns heute gar keinen Sinn mehr, die Uni nach Ossietzky zu benennen. Heute würde man seine Aktivitäten eher als "zivilgesellschaftlichen Engagement" etikettieren und ihn damit zu einem unter Tausenden machen. Möglicherweise gibt es heute passendere Namen. Vielleicht können sich auch Forschung und Lehre dieser Uni verbessern und vielleicht kann man für Verbesserungsvorschläge aus der Geschichte lernen. Vielleicht. Aber vielleicht ist es auch nur ein Plastikring.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Lichtkunst Videospiel]]></title>
<link>http://creativesideburns.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:41:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>creativesideburner1</dc:creator>
<guid>http://creativesideburns.wordpress.com/?p=110</guid>
<description><![CDATA[Langzeitbelichtung (Longtimeexposure) schimpft sich die Technik bei der die Kamera laaaange belichte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Langzeitbelichtung (Longtimeexposure) schimpft sich die Technik bei der die Kamera laaaange belichtet, also viele Bildinformationen aufnimmt. Da bleibt genug Zeit während dieser Aufnahme schnell ein paar Lichtquellen zu verändern. Schwer ist allerdings dabei, dass man sich vorstellen muss, was man da mit einer Taschenlampe oder einem Leuchtstab zeichnet. Hängt man dieser Bilder hintereinander, kann ein toller Film entstehen... ich glaube, dass macht denen keiner so schnell nach:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/K-RvJZOA-zE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/K-RvJZOA-zE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein cooles Video vom Arcade Blinkenlights Projekt in Paris gefunden...]]></title>
<link>http://unintendedpurpose.wordpress.com/2008/01/20/ein-cooles-video-vom-arcade-blinkenlights-projekt-in-paris-gefunden/</link>
<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 23:10:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>unintendedpurpose</dc:creator>
<guid>http://unintendedpurpose.wordpress.com/2008/01/20/ein-cooles-video-vom-arcade-blinkenlights-projekt-in-paris-gefunden/</guid>
<description><![CDATA[Flashig, sehr beeindruckend. Auch das Video ist insgesamt richtig schön stimmungsvoll.
Vielleicht s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Flashig, sehr beeindruckend. Auch das Video ist insgesamt richtig schön stimmungsvoll.</p>
<p>Vielleicht sollte man sich schon mal an den Gedanken gewöhnen, dass spätestens in<br />
10 -20 Jahren alle Hochhausfassaden, zumindest in den großen Innenstädten (wenn denn überall automatische Fahrzeugleitsysteme installiert wurden, satellitengestützt mit neuester Galileotechnik und auf den Meter genau versteht sich ;-) ), uns auf ähnliche Art und Weise mit Informationen versorgen. Das man Fassaden so eine "nutzbringende" Funktion verpassen kann, wird bestimmt schon bald großflächiger auf uns einwirken.</p>
<p align="center">Fürs erste begnügen wir uns mal mit dem künstlerischen<br />
Aspekt und der ästhetischen Wirkung. Here  we  go  , , ,</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2pjPapxUrx0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/2pjPapxUrx0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
Gefunden im <a href="http://stereophone.de/arcade-blinkenlights-in-paris/" title="Arcade Blinkenlights Projekt" target="_blank">stereophone blog</a></p>
<p>Es  sind übrigens - wie im Film auch erwähnt wird - 3370 Quadratmeter Fläche, die sich verteilt auf 20 Stockwerke mit 26 Fenstern also 520 Pixeln. Die einzelnen Flächen können 8 verschiedene Zustände einnehmen, quasi 8 Graustufen. Ziemlich nerdig, aber richtig klasse!</p>
<p>Original-Source (in voller Länge, ca. 50 MB) <a href="http://www.blinkenlights.de/download/arcade-documentation-video.m4v" title="Projekt Blinkenlights.de" target="_blank">Projekt Blinkenlights.de</a><br />
Unter der CC-License: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" class="external">Creative Commons BY-NC-N</a></p>
]]></content:encoded>
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