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	<title>lesefutter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lesefutter/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lesefutter"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 02:15:06 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Genau was ich jetzt brauche 2]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=541</link>
<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 19:11:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/10/07/genau-was-ich-jetzt-brauche-2/</guid>
<description><![CDATA[Nach kleiner Pause lese ich jetzt ‘Power System Economics&#8217; weiter.
Es ist noch immer, was ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach kleiner Pause lese ich jetzt ‘<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0471150401/steunenbergde-21" target="_blank">Power System Economics'</a> weiter.</p>
<p>Es ist noch immer, was ich gerade brauche. Aber so langsam vermute ich auch, dass das Buch wie <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/mind_gap_sum.pdf" target="_blank">‘Mind the Gap’</a> dazu gedach ist, die Wirklichkeit in die Zwangsjacke der neoklassike Wirtschaftstheorie zu pressen.Ich bin mir noch nicht sicher.</p>
<p><a href="http://stoft.com/" target="_blank">Steve Stoft</a> sagt zum Beispiel, dass man ohne Regulierung nicht auskommt. Dann schlägt er eine Regulierung mit Hilfe des 'Value of Loads Lost' (VOLL) vor, die sehr nah an der Wirtschaftstheorie bleibt. Leider ist diese Wert schlecht zu bestimmen, macht den Markt riskant und ist zudem anfällig für die Ausübung von Marktmacht. Dann kommt er zu einem Modell mit festen Vergütung für Netzreserven, dass besser funktioniert, um am Ende zurück zu schwenken zu einem Modell mit einer Verpflichtung Kapazitäten zu haben, zusammen mit einem VOLL-Bepreisung, nur um Nah am Wirtschaftsmodell zu bleiben.</p>
<p>Die Dynamik von Märkten streift er an, aber tangiert sie nur.</p>
<p>Im Sommer habe ich <a href="http://www.wsu.edu/~forda/" target="_blank">Andy Ford</a>'s <a href="http://www.wsu.edu/~forda/JournalofIndustry.pdf" target="_blank">Analyse der Californische Stromkrise</a> gelesen. <a href="http://stoft.com/" target="_blank">Steve Stoft</a> greift auch auf diese Krise zurück. Er zitier aber eher <a href="http://ksghome.harvard.edu/~whogan/" target="_blank">William Hogan</a>. <em>Hogan is one of the premier spokespersons for the<br />
market-oriented view</em>. (O-Ton <a href="http://www.wsu.edu/~forda/" target="_blank">Andy Ford</a>). Inzwischen kriege ich immer mehr eine Idee von den Diskussionen hinter den Märkten. Ich muss jetzt das <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/index.html" target="_self">EnergieWirtschaftsGesetz </a>mal gut lesen, um den Bogen zurück zu der Deutschen Situation zu schlagen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Elizabeth Aston: Mr. Darcy's Daughters]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=633</link>
<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 13:04:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/09/28/elizabeth-aston-mr-darcys-daughters/</guid>
<description><![CDATA[ Linda Berdolls Referenz auf dem Cover hatte mich eigentlich schon Schlimmstes befürchten lassen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-634" title="mr-darcys-daughters" src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/09/mr-darcys-daughters.jpg?w=62" alt="" width="62" height="96" /> Linda Berdolls Referenz auf dem Cover hatte mich eigentlich schon Schlimmstes befürchten lassen, aber Mr. Darcy's Daughters ist eigentlich gar nicht so übel. Allerdings ist es auch nicht besonders spannend.</p>
<p>Mich zumindest hat es nicht sonderlich interessiert, was Mr. Darcys und Elizabeths fünf Töchter während der Abwesenheit ihrer Eltern, die nach Konstantinopel gereist sind, in London so treiben. Zu mehr als einem flüchtigen Überfliegen der Seiten hat das Interesse bei mir nicht gereicht.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Insgesamt konnte ich den Eindruck gewinnen, dass die Darcy-Töchter von ihren Charakteren her den Bennet-Schwestern entsprechen. Natürlich gibt es auch kleine Skandälchen, die aber glücklicherweise nicht so aberwitzig und haarstreubend sind, wie sie beispielweise Linda Berdoll fabriziert. Elizabeth Aston ist eindeutig die bessere Autorin.</p>
<p>Ein Wiedersehen mit Elizabeth und Mr. Darcy gibt es nicht. Dafür aber mit Lydia, Caroline Bingley und den Gardiners.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genau was ich jetzt brauche.]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=524</link>
<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 19:43:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/09/22/genau-was-ich-jetzt-brauche/</guid>
<description><![CDATA[Ich lese gerade &#8216;Power System Economics, Designing Markets for Electricity&#8217;.
Das ist gen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade '<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0471150401/steunenbergde-21" target="_blank">Power System Economics</a>, Designing Markets for Electricity'.</p>
<p>Das ist <a href="http://www.etelligence.de/" target="_blank">genau was ich demnächst brauche</a>. Im <a href="http://www.etelligence.de/" target="_blank">eTelligence Projekt</a> wollen wir einen lokalen Marktplatz für Strom entwickeln. Und dieses Buch geht noch mal auf die ganze Wertschöpfungskette von Strom ein, unabhängig von den Abstraktionen, die in den bestehenden Märkten schon getroffen sind.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ausloten von Ekelgrenzen]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=600</link>
<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 10:42:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/08/10/das-ausloten-von-ekelgrenzen/</guid>
<description><![CDATA[ Zu meiner &#8220;Verteidigung&#8221; muss ich vorweg sagen, dass ich für Charlotte Roches Buch ke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-601" src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/08/feuchtgebiete.jpg?w=64" alt="" width="64" height="96" /> Zu meiner "Verteidigung" muss ich vorweg sagen, dass ich für Charlotte Roches Buch kein Geld ausgegeben habe. Wenn meine Kollegin dieses nicht unwissend gekauft hätte (wobei ich mich immer noch frage, wie der Medienhype an ihr vorbei gegangen sein kann), wäre ich wohl nicht in die Versuchung gekommen.</p>
<p>Doch das Buch hielt zwei Überraschungen für mich bereit.</p>
<p><!--more--></p>
<p>1. Ich scheine eine extrem hohe Ekelgrenze zu haben. Die berühmt-berüchtigten Szenen ließen mich ziemlich kalt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich bereits einiges in diversen Kritiken gelesen habe und vorher bereits abstumpfen konnte.</p>
<p>2. Es gibt tatsächlich eine Geschichte, die ich sogar ziemlich fesselnd fand. So wird das Buch ab der zweiten Hälfte tatsächlich interessant und am Ende musste ich eine kleine Träne verdrücken. Die Lobhudelei  "Doch die Schockeffekte sind keine billige Provokation - eigentlich setzt Roche mit ihrer Heldin nur um, was bereits seit '68 in Sachen Gleichberechtigung von Frauen gefordert wird. Und dann liest sich das Smegma hinterm Ohrläppchen als Plädoyer für ein positives Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität." (<a href="http://www.kulturnews.de">www.kulturnews.de</a>) halte ich jedoch immer noch für absoluten Quatsch. Für mich ist Helen einfach ein einsames und kaputtes Mädchen, das sich die Langeweile vertreiben will, indem es gewisse Tabus bricht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[True Blood (Sookie Stackhouse)]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=588</link>
<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 09:53:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/07/27/true-blood-sookie-stackhouse/</guid>
<description><![CDATA[Am 07. September 2008 ist es so weit. Die Serie um Charlaine Harris&#8217; Southern Vampires wird be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 07. September 2008 ist es so weit. Die <a href="http://true-blood.tv/">Serie</a> um Charlaine Harris' Southern Vampires wird bei HBO ausgestrahlt.</p>
<p>Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich möglichst zeitnah die einzelnen Folgen sehen kann. Fragemente der Pilotserie sind wohl schon durchgesickert, wobei die Resonanz unterschiedlich war.</p>
<p>Auf jeden Fall gibt es <a href="http://www.tv.com/photos/viewer.html?type=21&#38;ref_id=74645&#38;ref_type_id=101&#38;pic_number=221223&#38;tag=photo_grid;img;1">hier</a> einige Bilder, die Lust auf mehr machen. Eric ist leider noch nicht dabei (taucht erst in der 4. oder 5. Folge auf), aber Sam auch nicht zu verachten.</p>
<p>Edit: Die ersten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=n9HDjlZUoUA">Trailer</a> sind draußen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mr Darcy Takes a Wife]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=576</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 11:56:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/07/12/mr-darcy-takes-a-wife/</guid>
<description><![CDATA[ Warum tue ich mir immer wieder Fanfiction zu Jane Austens Stolz und Vorurteil an? Keine Ahnung.
Wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-577" src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/06/mr-darcy-takes-a-wife.jpg?w=64" alt="" width="64" height="96" /> Warum tue ich mir immer wieder Fanfiction zu Jane Austens Stolz und Vorurteil an? Keine Ahnung.</p>
<p>Warum werden solche Bücher geschrieben? Um die eigenen Fantasien in Bezug auf Mr Darcy ausleben zu können? Zumindest bei Linda Berdoll drängt sich einem dieser Verdacht gehörig auf.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Wie im Nachwort zu lesen ist, war Frau Berdoll so von der BBC-Serie begeistert, dass sie eine Fortsetzung zu Stolz und Vorurteil schreiben musste. Scheinbar hat sie dabei vor allem an Colin Firth und das nasse Hemd gedacht und sich einige explizite Verwendungszwecke für diesen Mann vorgestellt. Denn in Mr Darcy Takes a Wife scheint es in erster Linie darum zu gehen, wie und wo Elizabeth und Mr Darcy ihren Sexualtrieb ausleben. Da reicht nicht ein Bett aus, nein auch eine Badewanne und ein Kleiderschrank müssen her halten. Manchmal auch vor den verdutzten Augen der Dienerschaft.</p>
<p>Wenn wenigstens die restliche Handlung spannender und abwechslungsreicher gewesen wäre, hätte ich das Buch möglicherweise nicht nur überflogen. Aber so musste ich es schnell zu Ende bringen, sonst hätte mich die Langeweile fast umgebracht.</p>
<p>Ganz abgesehen davon, dass die Figuren Elizabeth und Fitzwilliam Darcy bis auf ihre Namen nicht wiederzuerkennen waren. Wer würde schon denken, dass Lizzy ihren Darcy über seine früheren Besuche in einem Bordell ausquetschen würde?</p>
<p>Dass der Humor der Vorlage erreicht würde, war nicht wirklich zu erwarten und ich wurde auch nicht positiv überrascht.</p>
<p>Jane Austen dürfte im Grab routieren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The crowd within | Economist.com]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=439</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 10:36:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/06/28/the-crowd-within-economistcom/</guid>
<description><![CDATA[Da kommen doch wieder zwei meiner Steckenpferdchen zusammen in &#8216;The Economist&#8217;
The crowd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommen doch wieder zwei meiner Steckenpferdchen zusammen in 'The Economist'</p>
<p><a href="http://www.economist.com/science/displaystory.cfm?story_id=11614183">The crowd within &#124; Economist.com</a></p>
<p>Die Mengen, dessen Weisheit <a href="http://www.leighbureau.com/speaker.asp?id=285" target="_blank">James Surowiecki</a> besingt in sein '<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442154464/steunenbergde-21?tag=word08-20" target="_blank">Die Weisheit der Vielen’</a>, sind laut diesem Artikel auch in unseren Köpfen aktiv. Das Artikel bezieht sich auf ein <a href="http://www.psychologicalscience.org/journals/ps/19_7_inpress/vul.pdf" target="_blank">Artikel in 'Psychological Science'</a>, das auch <a href="http://www.psychologicalscience.org/onlyhuman/2008/06/polling-crowd-within.cfm" target="_blank">hier</a> besungen wird.</p>
<p>Was das erste Steckenpferdchen ist ist klar. Das habe ich in den letzten Monaten öfter besungen. Steckenpferdchen 2 ist die Frage, was das 'ich' eigentlich ist. Hier stehen zwei Sätze:</p>
<blockquote><p><em> But that this happens at all raises questions about “individuality” within an individual. If guesses can shift almost at random, where are they coming from? [..] A hive mind buzzing with ideas, as it were, but inside a single skull.</em></p></blockquote>
<p>Das einzige was noch fehlt ist die Anerkennung, dass der 'hive mind' nicht ortsgebunden ist. zehn Gedanken in einem Kopf oder ein Gedanke in 10 Köpfe, das ist alles egal, wenn wir uns nicht an der  Individualität festklammern. Es gibt keine 'meine Gedanken' weil das ich nur ein Muster ist, das sich bildet auf die Unendlichkeit der 'Menschheit'. Oder vielleicht geht es auch noch weiter, ich habe keine Ahnung. 'Ich' glaube zwar nicht an der Grenze, aber kann trotzdem auch nicht weiterdenken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Extremely Loud And Incredibly Close]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=418</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 18:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/20/extremely-loud-and-incredibly-close/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte versprochen, ‘Extremely Loud And Incredibly Close’ von Jonathan Safran Foer zu besprec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte versprochen, <a href="http://books.google.de/books?id=ZuqGAAAACAAJ&#38;dq=Jonathan+Safran+Foer" target="_blank">‘Extremely Loud And Incredibly Close’ von Jonathan Safran Foer</a> zu besprechen. Ich weiß aber nicht genau, wie ich das machen kann.</p>
<p>Ich war ganz traurig beim Lesen, aber das weiter auszuführen ist mir dann doch zu intim für ein Blog. Bleibt, dass es eine angreifende Geschichte ist, wie ein kleiner Junge versucht, irgendwie mit der Tot seines Vaters im WTC am 11/9 fertig zu werden. Eine Geschichte mit ganz viel Einsamkeit, mit ganz viel verpasste Kommunikation, ganz viel Ungesagtem und ganz viel Ungelebtem.</p>
<p>Es inspiriert jedenfalls, viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Jetzt noch ein wenig Geduld üben:-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umwelt-Wirtschaftsethik 2]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=414</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 07:29:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/19/umwelt-wirtschaftsethik-2/</guid>
<description><![CDATA[Da war ich: eine Umwelt-Wirtschaftsethik Veranstaltung von u. A. Unternehmensgrün.
Um 5 aufgestande]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ich: eine <a href="http://unternehmensgruen.de/veranstaltungen/pdf/18Mai08.pdf" target="_blank">Umwelt-Wirtschaftsethik Veranstaltung</a> von u. A. <a href="http://www.unternehmensgruen.de/" target="_blank">Unternehmensgrün</a>.</p>
<p>Um 5 aufgestanden, im Zug erst mal weitergeschlafen, dann angefangen, <a href="http://books.google.de/books?id=ZuqGAAAACAAJ&#38;dq=Jonathan+Safran+Foer" target="_blank">'Extremely Loud And Incredibly Close' von Jonathan Safran Foer zu lesen</a>. Ein sehr trauriges Buch. Ich werde darüber schreiben, wenn ich es fertig gelesen habe.</p>
<p>Die Vorträge waren nett, ich weiß nicht ganz, ob ich deswegen nach Berlin hätte fahren müssen. Ich habe einige Anregungen bekommen, die ich ansonsten nicht bekommen hätte, das stimmt. Aber eine richtige Diskussionsveranstaltung war es nicht. Man konnte den Referenten Fragen stellen, und die haben geantwortet, <a href="http://www.hermannscheer.de/de/" target="_blank">Hermann Scheer</a> noch weniger, weil er schon wieder schnell weg musste. Ich wünsche mir eigentlich mehr Diskussionsveranstaltungen, wo die Teilnehmer auch miteinander diskutieren, in der großen Runde und nicht nur nachher beim Bionade trinken.</p>
<p><a href="http://www.hermannscheer.de/de/" target="_blank">Hermann Scheer</a>s Bild zu den CO2-Zertifikate hat mir gefallen :-) Er hat den Vergleich gezogen mit einem anderen globalen Problem, dass auch schlecht im Griff zu kriegen ist: Drogenhandel. Daraus hat er das Bild gesponnen, dass wir jetzt Rechte vergeben, sag mal, für 94% der Drogenproduktion. Die Anbauer und Händler bekommen die Rechte zugewiesen, auf Basis früherer produktion, und wer mehr produziert, sollte sich die Rechte besorgen.</p>
<p>Nachdem ich schon relativ lange aus allen Richtungen (inklusive Greenpeace, BUND und Heinrich Böll Stiftung) Lobgesänge auf die Zertifikate anhören muss, habe ich mich sehr gefreut.</p>
<p>Auf dem Rückweg habe ich weiter <a href="http://books.google.de/books?id=ZuqGAAAACAAJ&#38;dq=Jonathan+Safran+Foer" target="_blank">'Extremely Loud And Incredibly Close' gelesen</a>. Die Tränen standen mir in den Augen, aber ich bin doch nicht so frei, dass ich im Zug weine.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Stricken und dem Leben ]]></title>
<link>http://fluseundfussel.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 18:44:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>kidcat</dc:creator>
<guid>http://fluseundfussel.de.wordpress.com/2008/05/17/vom-stricken-und-dem-leben/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; handelt das Buch &#8220;Die Maschen der Frauen&#8221; (Originaltitel: Friday Night Knitting ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... handelt das Buch "Die Maschen der Frauen" (Originaltitel: <span class="sans"><span>Friday Night Knitting Club ) - oder wie es in der Buchbeschreibung heißt: Von Maschen, Müttern und Männern<br />
</span></span></p>
<p>Aus dem Inhalt: Georgia liebt das Klappern der Nadeln. Deshalb fühlt sich die alleinerziehende Mutter am wohlsten in ihrem gemütlichen Woll-Laden auf der Upper West Side. Genau wie ihre zwölfjährige Tochter und die fünf Frauen, die sich dort jeden Freitag zum Stricken treffen. Dass der lebhafte Strickclub Freundschaften schafft, die so tröstlich sind wie die weichste Merinowolle und so beständig wie das Lieblingspaar Stricknadeln, das findet Georgia heraus, als etwas passiert, das ihrer aller Leben verändern wird.</p>
<p>Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es ist lange her, dass ich ein Buch gelesen habe, dass so sehr zu Herzen geht und so warmherzig geschrieben ist. Man muss das Stricken nicht lieben um das Buch zu mögen, es schadet aber bestimmt nicht. ;)</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.amazon.de/Die-Maschen-Frauen-Heyne-B%C3%BCcher-Allgemeine/dp/3453580427/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1211041909&#38;sr=8-1" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lHhDVVjwL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der zögerliche Negawatt]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=406</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 15:09:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/10/der-zogerliche-negawatt/</guid>
<description><![CDATA[The Economist hat ein Artikel zum Thema &#8216;Energieefizienz: Wenn es Geld bringt, warum machen es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.economist.com" target="_blank">The Economist</a> hat ein Artikel zum Thema 'Energieefizienz: Wenn es Geld bringt, warum machen es nicht alle?' Es sind 3 Seiten anstatt <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/26/energie-sparen-und-der-markt/" target="_blank">200 Seiten 'Mind the Gap'</a>, und breiter.</p>
<p><a href="http://www.economist.com/displaystory.cfm?story_id=11326549" target="_blank">Energy efficiency &#124; The elusive negawatt &#124; Economist.com</a><br />
If energy conservation both saves money and is good for the planet, why don't people do more of it</p>
<p>Ich fand den Artikel interessant und ungenau:</p>
<blockquote><p><em>The McKinsey Global Institute (<span class="scaps">MGI</span>), the research arm of the consultancy, thinks that energy efficiency could get the world halfway towards<strong> the goal, espoused by many scientists, of keeping the concentration of greenhouse gases in the atmosphere below 550 parts per million</strong>.</em></p></blockquote>
<p><a href="http://steunenberg.wordpress.com/2007/01/19/combat-climate-und-war-da-noch-was/" target="_blank">Wie schon mal geschrieben</a>, ist 450 ppm. ein vernünftiges Ziel, dass in der Form auch <a href="http://www.vattenfall.com/climatemap/" target="_blank">von Vattenfall verfolgt wird/wurde</a>. In die gleiche Vattenfallstudie wurde auch schon die Energieeffizienz als Quelle für Emissionsminderung beschrieben, übrigens nicht zu einem dermaßen großen Anteil wie der Artikel suggeriert.</p>
<blockquote><p><em>The problem, analysts explain, is a series of distortions and market failures that discourage investment in efficiency.</em></p></blockquote>
<p>Da sind wir wieder. Der Markt kennt keine 'Failures'. Wer 'Marketfailure' sagt möchte nur nicht denken, dass der Markt nicht seligmachend ist. Aber das habe ich vor kurzem schon <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/26/energie-sparen-und-der-markt/" target="_blank">ausreichend bejammert</a>.</p>
<p>Für mich neu war,</p>
<ol>
<li>dass der Gabrielschen Herangehensweise an der Minderung der CO2-Emissionen von Autos aus der USA übernommen ist. (Wer größere Autos baut darf sie weiterhin mehr emittieren lassen.)</li>
<li>das Geschäftsmodel der ESCos oder Energy Services Companies, und die Einschränkung, dass 80% der Kundschaft dieser ESCos im öffentlichen Bereich liegen. (ESCos bieten Energiesparmaßnahmen bei Kunden an, wobei der Kunde weiter das gleiche bezahlt, und der ESCo die Ersparnisse in der Tasche steckt.)</li>
<li>das 'decoupling' Modell in California, wobei Utilities mehr Gewinn machen, wenn sie weniger Strom gebrauchen. Interessant ist, dass gerade diese Gedanken - wie verdiene ich ausreichend während ich weniger Energie verkaufe - in Deutschland vom 'Markt' kommen. Vgl. dazu das Interview, dass <a href="http://www.ese.de" target="_blank">EWE</a>s <a href="http://www.ewe.de/3165_2657.php" target="_blank">Dr. Werner Brinker</a> im <a href="http://shop.emvg.de/auswahl_detail.php4?artikelnummer=SO100009&#38;artikelgruppe=Zeitung-EuM-Sonderausgaben" target="_blank">E&#38;M Jahresmagazin 2007</a> gab.</li>
</ol>
<p>Und zum Schluss, irgendwo in <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/mind_gap_sum.pdf" target="_blank">‘Mind the Gap’</a> auch so benannt:</p>
<blockquote><p><em>However, no matter what methods governments adopt to encourage energy efficiency, the results may not be as impressive as they imagine. The culprit is something called the “rebound effect”. Falling demand for electricity or fuel brought on by an efficiency drive should lead to lower prices. But cheaper energy, in turn, is likely to prompt greater consumption, [...] which is likely to involve the consumption of fuel and power. [...] Either way, negawatts are worth pursuing. But they are unlikely to satisfy the world's thirst for energy to the extent their advocates assume.</em></p></blockquote>
<p>Der Markt eben...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klimakriege]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=405</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 19:15:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/08/klimakriege/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe ‘Klimakriege’ von Harald Welzer zu Ende gelesen. (Ich hatte schon vor einigen Wochen ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3100894332/steunenbergde-21" target="_blank">‘Klimakriege’</a> von <a href="http://www.memory-research.de/cms/k103.Harald-Welzer.htm" target="_blank">Harald Welzer</a> zu Ende gelesen. (Ich hatte schon vor einigen Wochen <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/18/schlechtes-gewissen-reicht-nicht/" target="_self">über das Buch geschrieben</a>.) Das war eine düstere Lektüre.</p>
<p>Ich kann mich ganz gut zurückfinden in seiner zentralen Stellung, dass das Klimaproblem kein technisches sondern ein kulturelles Problem ist. Und dass das auch die Ebene ist, wo wir was lösen können, oder auch nicht.</p>
<p>Vieles im Buch dreht um die Geschichte der Gewalt, wie Gewalt unsere moderne Staten gebildet hat und wie die berechnende Vernichtungsmaschinen der Nazis und Stalinisten nur im Rahmen der Moderne und der Aufklärung verstanden werden können. Der <a href="http://www.memory-research.de/cms/k103.Harald-Welzer.htm" target="_blank">Welzer </a>hat gerade im Bereich des Nazigewalts viel geforscht, und das merkt man dem Buch an.</p>
<p>Der Gewalt in Ruanda reiht er in der genannten Tradition ein. Bei Darfur wird er noch spezifischer. Und in beiden Zusammenhänge beleuchtet er die Klimaaspekte. Zwei andere Sachen haben mich aber mehr beeindruckt: 1) sein Standpunkt, dass die Konflikte in Sudan (oder auch Somalien) nicht eine Äußerung sind von weiter existierenden Clanstrukturen, sondern alle Merkmale einer Auflösung dieser Strukturen in der Moderne tragen und 2) dass sich in diesen Ländern eine Gewaltökonomie stabilisiert, wobei es sich für Teile der Bevölkerung mehr lohnt, die Gegend instabil zu halten und weiter zu töten, als sich auf ein Friedensprozess einzulassen.</p>
<p>Aus dem Gewalt von heute projiziert er eine Gewalt der Zukunft, die mit kollabierenden Staaten einhergeht, ethnischen Säuberungen, und eine Verlagerung der europäischen Aussengrenzen immer weiter nach aussen. Die Flüchtlinge sollen sich nicht mehr in belgischen Polizeizellen erhängen, sondern in der lybischen Wüste verdursten oder auf dem Weg nach den Kanaren ertrinken. Auch das passiert heute schon. Innenpolitisch wird sich der Fokus immer mehr von Freiheit auf Sicherheit verlagern, wobei der 'wir &#60;-&#62; die Anderen' Dynamik auch einiges an Gewalt in sich trägt. Auch hier sehe ich schon relativ dicke Wurzeln Europa, z.B. in den Niederlanden (Fortuyn, Wilders, Verdonk), aber auch in Deutschland, wo Koch noch zurückgepfiffen wurde, aber die CDU Krause zum Kultusminister in Thüringen machen wollte.</p>
<p>Nachher bringt er alles wieder mehr in der Klimakontext, um mit gleich zwei 'Was man tun kann und was nicht' Kapiteln zu enden. Im ersten dieser beiden Kapiteln beschreibt er die  Ansätze auf persönlicher, nationaler und internationaler Ebene, und die Bedeutung der Möglichkeiten. Im zweiten zweifelt er mit einer ganz guten Begründung, ob wir überhaupt etwas anderes tun werden als weitermachen wie gehabt.</p>
<p>Das Buch hat mich nicht froh gemacht. Und es hat mich verstehen lassen, wieso gerade sehr intelligente Leute die Tendenz haben, Klimaprobleme vehement zu leugnen: Ohnmacht ist nämlich ganz schlecht auszuhalten. (Oder 'Dissonanz', wie <a href="http://www.memory-research.de/cms/k103.Harald-Welzer.htm" target="_blank">Welzer </a>schreibt.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[From Dead to Worse]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=562</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:53:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/05/08/from-dead-to-worse/</guid>
<description><![CDATA[ Sookie is back.
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass ich die Southern Vampires-Serie von Charlaine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-563" src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/05/from-dead-to-worse1.jpg?w=63" alt="" width="63" height="96" /> Sookie is back.</p>
<p>Gerade mal ein Jahr ist es her, dass ich die Southern Vampires-Serie von Charlaine Harris für mich entdeckt habe. Jetzt ist der 8. Band der Reihe erschienen und ich erwartete sehnsüchtig den Postboten mit meiner Hardcover-Ausgabe.</p>
<p>Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Kleinstadt in Louisiana und hat telepathische Fähigkeiten, was ihr Leben nicht einfacher macht. Seit kurzem sind die Vampire an die Öffentlichkeit getreten. Sookie stellt fest, dass sie die Gedanken der Vampire nicht lesen kann, für diese aber sehr nützlich sein kann. Im Laufe der Zeit erfährt sie, dass neben Vampiren auch weitere übernatürliche Wesen, wie Werwölfe, Gestaltwandler und Elfen, unter den Menschen leben.</p>
<p>Obwohl diesen Dienstag bereits der 8. der Reihe erschienen ist, wirkt die Serie immer noch erstaunlich frisch und wird nicht langweilig.</p>
<p>Charlaine Harris führt mehrere Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern fort, was zur Folge hat, dass mehrere Ereignisse parallel laufen. Manche Leser könnten kritisieren, dass „From Dead to Worse“ zu episodenhaft seien, dem ich mich aber nicht anschließen kann. Schließlich passieren einige Ereignisse parallel, die scheinbar keine Verbindungspunkte haben, aber dafür Sookie umso mehr betreffen.</p>
<p>Sowohl die Fans der Vampire als auch die der pelzigen Freunde kommen auf ihre Kosten.</p>
<p>Nachfolgend viele SPOILER, Anklicken auf eigene Gefahr.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Einige Werwölfe werden ermordet und es kommt schließlich zu einem Kampf untereinander, in dessen Anschluss Alcide zum Anführer der Sippe wird. Nahezu zeitgleich wird die geschwächte Vampir-Königin Anne-Sophie ermordet und es folgt eine feindliche Übernahme durch die Las Vegas-Vampire.<br />
Sookie lernt weitere Verwandte kennen und erfährt, woher sie ihr Elfenblut hat und dass sie nicht das einzige Familienmitglied ist, das telepathische Fähigkeiten hat.</p>
<p>Quinn erweist sich als nicht idealer Freund und wird von Sookie in die Wüste geschickt. Yeah! Bill schafft es ein wenig, sich in meinen Augen zu rehabilitieren. Eric ist sexy und anbetungswürdig wie immer und erinnert sich wieder an seine Zeit mit Sookie. Sam bekommt eine wichtigere Rolle und sowohl Sookie als auch der Leser erfahren mehr über seine Vergangenheit. Jetzt bin ich umso mehr davon überzeugt, dass er und Sookie am Ende der Serie ein Paar sein werden.<br />
Als absoluter Bastard erweist sich Jason. Mittlerweile bin ich schon daran gewöhnt, dass in dieser Serie das Blut literweise fließt und spritzt, aber die Bestrafungsmaßnahmen der Werepanthers haben mich doch deutlich zusammenzucken lassen. Alles was einen Pelz hat, käme für mich als Freund eindeutig nicht in Frage. Außerdem feiern sie mir ihre Siege etwas zu animalisch.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, wurden einige Handlungsstränge fortgeführt oder abgeschlossen, dafür wurde neues Potential für weitere Bücher aufgetan. Soweit ich weiß, soll die Serie mindestens 10 Bände umfassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und zähle bereits die Tage bis zum nächsten Buch. Es dürfte wieder spannend werden, da u.a. die Werwölfe und Gestaltwandler planen, wie die Vampire in die Öffentlichkeit zu gehen. Besonders die Reaktion der christlich-fundamentalen Bruderschaft der Sonne dürfe interessant sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Institute for Policy Studies: "World Bank: Climate Profiteer"]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=404</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:08:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/07/institute-for-policy-studies-world-bank-climate-profiteer/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe es noch nicht gelesen, aber es passt zu meinem Lesefutter:
Bericht vom Institute for Policy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es noch nicht gelesen, aber es passt zu meinem <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3100894332/steunenbergde-21" target="_blank">Lesefutter</a>:</p>
<p><a href="http://www.ips-dc.org/reports/" target="_blank">Bericht vom Institute for Policy Studies:</a> <a href="http://www.ips-dc.org/reports/" target="_blank"></a><a href="http://www.ips-dc.org/getfile.php?id=181" target="_blank"> World Bank: Climate Profiteer</a></p>
<p>By Sustainable Energy and Economy Network</p>
<p>Author(s): Janet Redman</p>
<p>After years of waning global influence, the World Bank has attached itself to the climate crisis like a patient on life support. Facing a crisis of legitimacy over its failed economic policy proscriptions and long track record of boondoggle projects, the aging institution is attempting to give itself a makeover. No longer is it just the Bank whose “dream is a world free of poverty.” Now it is the Bank that can solve the climate crisis. The facelift includes a $2 billion portfolio of trust funds that channel carbon finance – money used to buy cuts in greenhouse gas emissions from projects in developing countries – from polluting industrialized countries in the global North to some of the most ecologically destructive industries in the global South.</p>
<p>This report exposes the World Bank for what it is – and names it as such – a “climate change profiteer.” The World Bank irresponsibly and recklessly continues to perpetuate the world’s dependence on climate-altering fossil fuels while profiting from carbon trading, which is a dubious remedy to climate change.<br />
<em><strong><br />
Nachtrag 8. Mai 2008:</strong> ähnlich wie '<a href="http://steunenberg.wordpress.com/2007/01/12/carbon-trading-dag-hammarskjold-foundation/" target="_blank">Carbon Trading' </a>von der Dag Hammarskjöld Foundation, aber auf der Weltbank zugeschnitten.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Plattdeutsch für Zauberlehrlinge]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=558</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 10:59:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/05/04/plattdeutsch-fur-zauberlehrlinge/</guid>
<description><![CDATA[ Was macht ein Harry Potter Fan, der bereits sämtliche Bände der Reihe sowohl im Original als auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-559" src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/05/hp.jpg?w=63" alt="" width="63" height="96" /> Was macht ein Harry Potter Fan, der bereits sämtliche Bände der Reihe sowohl im Original als auch in der deutsche Übersetzung besitzt? Die plattdeutsche Fassung ertauschen.</p>
<p>Zumindest "Harry Potter un de grulig Kamer" habe ich hier vorliegen. Ich werde natürlich keinem weißmachen, dass ich das Buch komplett auf Plattdeutsch gelesen habe, aber zumindest drin schmökern war möglich. Was überhaupt kein Problem ist, wenn man das Buch ansonsten fast auswendig kann.</p>
<p>Hier ein paar nützliche Begriffe aus der Zaubererwelt, falls Ihr in die Verlegenheit kommen solltet, mit einem plattdeutschen Zauberer Konversation betreiben zu müssen.</p>
<p>Zauberer - Töverer</p>
<p>Zauberstab - Töversteken</p>
<p>Kessel - Ketel</p>
<p>Besen - Bessen</p>
<p>Zaubertränke - Töversluck</p>
<p>Narbe - Narv</p>
<p>Flohpulver - Flegen-Pulver</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Energie sparen und der Markt 2]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=403</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 19:29:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/05/02/energie-sparen-und-der-markt-2/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe &#8216;Mind the Gap&#8217; jetzt zu Ende gelesen. Und ich bleibe dabei, dass das Buch eher ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/mind_gap_sum.pdf" target="_blank">'Mind the Gap'</a> jetzt zu Ende gelesen. Und <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/26/energie-sparen-und-der-markt/" target="_blank">ich bleibe dabei</a>, dass das Buch eher politische als wissenschaftliche Zwecke dient.</p>
<p><a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/26/energie-sparen-und-der-markt/" target="_blank">Noch mal rekapitulierend</a>: das Buch stellt fest, dass 'der Markt' nicht in der Lage ist, Energieeffizienz herbei zu führen. Das liegt nicht am Markt, selbstverständlich, aber an der Qualität der Markt. Eine der Gründe, dass der Markt von schlechter Qualität ist, könnte das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzipal-Agent-Theorie" target="_blank">Principal-Agent</a> Problem sein. Dann wird geschaut, ob in bekannten Märkten ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzipal-Agent-Theorie" target="_blank">Principal-Agent</a> Problem vorhanden sein könnte, und wenn ja, welche Menge an Energie betroffen sein könnte. Am Ende steht dann als Schlussfolgerung, dass die Daten nicht vollständig sind, und dass weitergeforscht werden muss.</p>
<p>Interessant ist, dass zwischendurch immer wieder deutlich wird, dass die japanische 'Top Runner' Anforderung eine sehr effiziente Maßnahme ist. Ohne zu schauen, welcher Teil vom Markt vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzipal-Agent-Theorie" target="_blank">Principal-Agent</a> Problem betroffen ist, wird einfach die Energieeffizienz von Geräten und Anwendungen immer an seinen Obergrenzen gezwungen.</p>
<p>Das Buch beharrt also auf die Erforschung von Lösungen, die ein 'Marktversagen' korrigieren, obwohl ganz einfache ordnungspolitische Mechanismen vorhanden sind. Das wird ziemlich politisch, wenn man die US-amerikanische Situation betrachtet. Hier ist es nämlich so, dass die <a href="http://www.epa.gov" target="_blank">Environmental Protection Agency</a> (EPA) nur marktgerechte Maßnahmen treffen darf. Unternehmen können immer klagen, wenn sie meinen, dass eine Maßnahme den Markt verzerrt. David M. Driesen hat diese Dynamik treffend beschrieben in sein  <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0262541394/steunenbergde-21" target="_blank">The Economic Dynamics of Environmental Law</a>.</p>
<p>Oder in postmoderne Rhetorik: das Buch verlegt den 'Discours'. Wir reden nicht über effiziente Maßnahmen, um Energie zu sparen, sondern über ein Marktversagen und wie wir die Marktmechanismen wieder wirken lassen können, damit implizit bestätigend, dass der Markt 'an sich' zu den besten Lösungen kommt.</p>
<p>Meine Schlüsse sind:</p>
<ul>
<li>Das PA-Problem ist interessant und kann einiges erklären.</li>
<li>Wenn man eine Lösung hat, bevor man sein Modell des Problems quantifiziert hat, muss man mit der Lösung anfangen.</li>
<li>Man kann schon viel Hirnschmalz versenken.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Energie sparen und der Markt.]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=399</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:11:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/26/energie-sparen-und-der-markt/</guid>
<description><![CDATA[Ich lese gerade die IEA Studie zum Principal Agent Problem &#8216;Mind the Gap&#8217;. (Ich habe den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade die IEA <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/mind_gap_sum.pdf" target="_blank">Studie zum Principal Agent Problem 'Mind the Gap'</a>. (Ich <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/04/iea-der-markt-reicht-nicht-um-die-welt-zu-retten/" target="_blank">habe den also jetzt bekommen</a>.)</p>
<p>Eigentlich ist es eine ganze Suite von Studien, aus den Niederlanden, Japan, Australien, Norwegen und den USA. jede Studie versucht, den Einfluss des Principal-Agent-Problem in Zahlen zu fangen. Kurz zu erläuterung: ein PA-Problem besteht dann, wenn gegenseitige Interessen bestehen zwischen Benutzer einer Anwendung, Bezahler der Energierechnung und Bezahler der Anschaffungskosten. Dabei gibt es verschiedene Konstellationen:</p>
<table border="0" bgcolor="#ffffee">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Benutzer wählt die Anwendung</strong></td>
<td><strong>Benutzer wählt die Anwendung nicht</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Benutzer bezahlt Energie</strong></td>
<td>Keine PA-probleme</td>
<td>PA-Effizienzproblem</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Benutzer bezahlt Energie nicht</strong></td>
<td>PA-Effizienz- und -Anwendungsproblem</td>
<td>PA-Anwendungsproblem</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein PA-Effiziensproblem liegt da vor, wo jemand eine weniger effiziente Anwendung käuft, weil eine effizientere Anwendung ihm keine Vorteile bringt, weil er die Energierechnung nicht bezahlen musst. Der Vermieter, der die Heizung bezahlt, aber nicht den Energieverbrauch, ist hier das typische beispiel.<br />
Ein PA-Anwendungsproblem gibt es, wenn jemand die Kosten für den eigenen Verbrauch nicht tagen muss. Im Hotel schön ausgiebig duschen und baden, am liebsten 2x am Tag, und zwischendurch in die Sauna, am liebsten wenn keine andere Gäste da sind, wäre ein Beispiel.</p>
<p>Das Buch ist schön gestaltet, angenehm geschrieben, und öffnet einem die Augen für viele Aspekte der Ineffizienz. Die Empfehlungen an der Politik sind zum Teil auch aufschlussreich. Aber langsam sickert zu mir durch, dass die PA-Theorie nicht notwendig ist. Die PA-Theorie ist notwendig, um den Glauben an der Selbstregulierung des Marktes nicht anzugreifen.</p>
<p>Am Anfang des Buches habe ich mich einfach weggeschmissen. Da werden PA-Probleme im breiteren Rahmen des Marktversagens besprochen. Ein Marktversagen liegt laut Definition der Autoren vor, wenn der Markt nicht effizient ist, und der Markt ist effizient, wenn:</p>
<ol>
<li>soviele Marktteilnehmer vorhanden sind, dass niemand glaubt, dass er einen Einfluss auf den Preis hat,</li>
<li>alle Marktteilnehmer perfekte Informationen haben,</li>
<li>es keine Schwellen gibt, in den Markt einzusteigen oder sie zu verlassen,</li>
<li>die Marktteilnehmer streng rational den Gewinn maximalisieren und</li>
<li>es keine Transaktionskosten und kein Zeitverzug bei den Transaktionen gibt.</li>
</ol>
<p>In der Situation sei ein perfekter Wettbewerb vorhanden. Aber :-D</p>
<ol>
<li>welche Märkte sind das?</li>
<li>wann gibt es schon perfekte Informationen?</li>
<li>man muss immer (sowohl menschlich als finanziell) investieren.</li>
<li>das 'rational' ist mit Herbert Simons Theorie der 'Bounded Rationality' abgehandelt und</li>
<li>Transaktionskosten sind immer vorhanden. Sei es nur, dass die Fixkosten gleich bleiben, ob man nun 10 oder 10000 Kisten Bier bestellt.</li>
</ol>
<p>Ein Marktversagen ist in dieser Zusammenhang eine Situation, wo trotz perfektem Wettbewerb noch immer der vorhergesagte selig machende Markteffizienz nicht eintritt. (Das Buch benennt neben das PA-Problem auch die Tragik der Almende und  das Trittbrettfahrer-Problem. 'Rent Seeking behaviour' habe ich noch nicht gesehen.</p>
<p>Weiter im Buch gibt es dann die Japaner, die einfach immer höhere Energieeffizienzanforderungen verordnet haben, und die Norweger, die in 2003 plötzlich in einer Krisensituation zu Energiesparmeister wurden, ganz und gar nicht-marktgerecht, und die Holländer, die einfach effiziente Gebäude per Gesetz verpflichten. Kurz gesagt: Ordnungspolitik ist eine gute Methode um Effizienz zu kriegen. Verantwortungsbewusstsein in einer Krisensituation auch. Braucht man dafür wirklich die Theorie des PA-Problems?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selecting and Implementing Energy Trading, Transaction and Risk Management Software 2]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=396</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/23/selecting-and-implementing-energy-trading-transaction-and-risk-management-software-2/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe das Buch jetzt gelesen und auf amazon.com rezensiert. Es hat mir gefallen. Das Buch ist ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe <a href="http://etrmcommunity.com/site/modules/wordpress/2008/04/01/our-new-book-is-available-on-amazon/">das Buch</a> jetzt gelesen und auf <a href="http://www.amazon.com/review/R3HKTCNXP7MRYG/ref=cm_cr_rdp_perm" target="_blank">amazon.com</a> rezensiert. Es hat mir gefallen. Das Buch ist ein Muss für alle die sich ein ETRM-System überlegen, eins auswählen oder implementieren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlechtes Gewissen reicht nicht]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=391</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 06:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/18/schlechtes-gewissen-reicht-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Die TAZ stellt heute ein Buch vom Sozialpsychologen Harald Welzer vor: taz.de - Sozialpsychologe Wel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.taz.de" target="_blank">TAZ</a> stellt heute ein <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3100894332/steunenbergde-21" target="_blank">Buch</a> vom Sozialpsychologen <a href="http://www.memory-research.de/cms/k103.Harald-Welzer.htm" target="_blank">Harald Welzer</a> vor: <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/schlechtes-gewissen-reicht-nicht/?src=TE&#38;cHash=888d124ec7">taz.de - Sozialpsychologe Welzer über Klimaschutz: "Schlechtes Gewissen reicht nicht"</a></p>
<p>Ich werde mich das gleich bestellen.  <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3100894332/steunenbergde-21" target="_blank">'Klimakriege'</a> zeige die soziale Dimensionen des Klimawandels, auch bei uns. Hier hat er mich überzeugt:</p>
<blockquote>
<p class="artikeltext"><em><strong>Was wieder nur wie die übliche Verzichtslitanei klingt. </strong></em></p>
<p class="artikeltext"><em> Auf keinen Fall. Das Argument, dass Verzicht nicht zumutbar sei, unterschlägt, dass wir bereits jetzt verzichten. </em></p>
<p class="artikeltext"><em><strong>Inwiefern?</strong></em></p>
<p class="artikeltext"><em> Es wird zum Beispiel auf Sinnerfüllungen verzichtet, die an den Konsum delegiert werden. Es wird auf mögliche Formen von Teilhabe und Gleichheit verzichtet. Man kann einfach die Perspektive umdrehen. Wir können mal sortieren, worauf wir in der Gegenwart verzichten, dadurch, dass wir diesen Lebensstil der Verschwendung pflegen. Wir verzichten auf Gerechtigkeit den kommenden Generationen gegenüber, wir verzichten auf die Einhaltung jener Moralität, die auf jeder Gedenkveranstaltung beschworen wird. Wir produzieren permanent Dissonanz.</em></p>
</blockquote>
<p class="artikeltext">Und der Schluss:</p>
<blockquote>
<p class="artikeltext"><em><strong>Ist es eine Hilfe, dass es so schleichend geht?</strong></em></p>
<p class="artikeltext"><em> Langsam für wen? Die Katastrophen sind in Darfur oder Tuvalu schon da. Aber solange wir hier keine Katastrophe haben, ist unser Handlungsraum relativ weit offen, und den gilt es auch zu nutzen. Wenn hingegen eine Katastrophe stattfindet, ist der Handlungsraum plötzlich unheimlich eng, und dann passieren Dinge, die man nicht mehr frei entscheiden kann. Deshalb müssen wir jetzt begreifen, wie groß das Problem ist.</em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Swarm Creativity]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=389</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 08:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/14/swarm-creativity/</guid>
<description><![CDATA[‘Swarm Creativity‘ war das vierte Buch zum Thema &#8216;dezentrale Strukturen in Unternhemen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>‘<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0195304128/steunenbergde-21" target="_blank">Swarm Creativity</a>‘ war das vierte Buch zum Thema 'dezentrale Strukturen in Unternhemen'. Und das Beste. Auch online findest du <a href="http://swarmcreativity.net/" target="_blank">einige</a> <a href="http://swarmcreativity.blogspot.com/" target="_blank">Quellen</a> zum Thema, der Autor, <a href="http://www.ickn.org/html/gloor.htm" target="_blank">Peter Gloor</a>, lebt offensichtlich nach seinen Werten.</p>
<p>Das Buch beschreibt COINs, COllaborative Innovation Networks. Das sind Netzwerke ohne Hierarchie, die Erneuerungen vorantreiben. Diese Netzwerke haben einige Merkmale, die klar dargestellt werden. Weiter werden Rollen, die Menschen in COINs einnehmen,  beschrieben und Beispiele von COINs gegeben.  Der Begriff 'Swarm Creativity' ist an das Buch von Bonabeau, Dorigo und Theraulaz angelehnt, aber letztendlich basiert die Forschung eher auf die Forschung nach soziale Netzwerke, wie Milgrams Experiment mit den 'small world networks'. Die welt ist klein, indertat.</p>
<p>Was unterscheidet dieses Buch von den anderen Büchern?</p>
<ol>
<li>Es hat eine vernünftige Literaturliste. (Erstaunlicherweise habe ich nur einen Buch aus der Liste im Schrank. Einen guten Anfang für eine neue Lesereise.)</li>
<li>Es ist fokussiert. das Buch beschreibt COINs, und wie man sie studieren kann. Dabei geht es in die tiefe.</li>
<li>Wenn er tiefer in die Materie geht, greift der Autor auf eigenen Erfahrungen zurück.</li>
<li>Das Buch steht auch still bei der Frage, wie man diese Prozesse ermöglichen und optimieren kann.</li>
<li>Das Buch steht nicht still bei der Frage, wie man diese Prozesse kontrollieren und instrumentalisieren kann.</li>
<li>Es ist ein Buch vom Fachmann, nicht vom Journalisten.</li>
</ol>
<p>Die anderen Bücher hatte ich hier beschrieben:</p>
<ol>
<li><a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/05/wir-sind-kluger-als-mich/" target="_blank">WE are smarter than ME</a></li>
<li><a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/04/02/seestern-und-spinne/" target="_blank">The Starfish And The Spider</a></li>
<li><a href="http://steunenberg.wordpress.com/2008/02/20/die-weisheit-der-vielen-2/" target="_blank">Die Weisheit der Vielen</a></li>
</ol>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir sind klüger als Mich]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=385</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 20:53:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/05/wir-sind-kluger-als-mich/</guid>
<description><![CDATA[oder wie soll man ‘WE are smarter than ME‘ sonst übersetzen?
Ich habe gemischte Gefühle zu die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>oder wie soll man ‘<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0132244799/steunenbergde-21" target="_blank">WE are smarter than ME</a>‘ sonst übersetzen?</p>
<p>Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Buch. Einerseits bietet es viele Beispiele, wie man die Energie der Mengen ins eigene Geschäft einführen kann. Es bietet Handwerkszeug. Es bietet ein tolles neues Wort: 'crowdsourcing'. Crowdsourcing ist das Auslagern von Geschäftsprozesse an die Öffentlichkeit. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442154464/steunenbergde-21" target="_blank">‘Die Weisheit der Vielen’</a> lässt grüßen.</p>
<p><a href="http://starfishandspider.com/" target="_blank">‘The Starfish And The Spider’</a> beschrieb die Mengen als gefährlich. Gefährlich, weil sie sich führerlos ausbreiten, jeder einzelne beseelt von einer gemeinsamen Idee. Gefährlich für die bestehende Ordnung, sei es im Geschäft (Microsoft vs. Linux) oder in der Politik (US-Regierung vs. Al Quaeda).</p>
<p>Die Mengen von Libert und Spector sind ungefährlich. Es sind geführte Mengen. Teile der heissen Tips sind Tips zum zähmen und manipulieren der Menge. Das Kapitel zum Vertrieb hat mich am Meisten gejuckt.</p>
<p>Das Buch selber sollte von der Menge geschrieben werden. Am Anfang stand die Webseite <a href="http://www.wearesmarter.org" target="_blank">wearesmarter.org</a>. Auf die letzte Seite des Buches steht:</p>
<blockquote><p>We had hoped the members would actually write the book for us. That did not happen[..]</p></blockquote>
<p>Mit <a href="http://starfishandspider.com/" target="_blank">‘The Starfish And The Spider’</a> im Hinterkopf erwarte ich, dass das so ist, weil ME Pläne mit WE hatte, ME WE doch lenken wollte.</p>
<p>Was das Buch aber bietet: ein Kaleidoskop an Möglichkeiten, kreativ mit der Menge um zu gehen. Einige interessante Case Studies. Und eine ungeheure Menge an spannende Links. Unter andere auf die 'social lending' Seiten <a href="http://www.prosper.com/" target="_blank">prosper.com</a> und <a href="http://www.zopa.com/global/default.htm" target="_blank">zopa.com</a>. Ich bin gespannt wie diese Unternehmen die Kreditkrise überstehen.</p>
<p>Jetzt geht es weiter mit ‘<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0195304128/steunenbergde-21" target="_blank">Swarm Creativity</a>‘</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Seestern und Spinne]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=382</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 15:52:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/02/seestern-und-spinne/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin erstaunt, wie viele Bücher über dezentrale Organisationen geschrieben werden. Jetzt lese i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin erstaunt, wie viele Bücher über dezentrale Organisationen geschrieben werden. Jetzt lese ich einige. Nach  <a href="http://www.leighbureau.com/speaker.asp?id=285" target="_blank">James Surowiecki</a>s <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442154464/steunenbergde-21" target="_blank">‘Die Weisheit der Vielen’</a> jetzt <a href="http://starfishandspider.com/" target="_blank">'The Starfish And The Spider'</a>.</p>
<p>Wieder bleibe ich mit der Frage sitzen, wie das umzusetzen sei. Es ist nicht so, dass das Buch zu anekdotisch ist. Es ist anekdotisch, aber das macht es besser verdaulich. Auch haben sie einige sehr interessante Beispiele, die als roter Faden durch das Buch führen.</p>
<p>Das Buch beschreibt, was der Kraft dezentrale Organisationen ist. Wie dieser Kraft die Geschäftswelt beeinflusst, wie er politisch wirken kann, und auch, was man dagegen machen kann, was eine dezentrale Organisation zusammenfallen lassen kann. Das zentrale Kapitel handelt aber vom Katalysator. Ein Katalysator ist jemand, der Netzwerke entstehen lässt, ohne dabei eine zentrale Rolle einzunehmen. Und diese Rolle des Katalysators wird nach meinem empfinden so ins Rampenlicht gerückt, dass ich mit der Frage sitzen bleibe: 'Ich bin kein Katalysator. Und nun? Wo knüpfe ich an?'</p>
<p>Weiter im Buch werden 'hybride' Organisationen gezeigt, die die Kraft zentraler Strukturen mit verteilte Strukturen kombinieren. Ebay, mit ihrem Erfolg, der auf Bewertungen der Anwender untereinander aufbaut, aber natürlich ein traditioneller Struktur mit CEO usw. hat.  Toyota, mit ganz viel Entscheidungsfreiheit für die Leute am Band.</p>
<p>Ich muss die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhizom_(Philosophie)" target="_blank">Rhizom-Bücher</a> mal wieder aus dem Schrank holen... Vielleicht fängt jetzt auch die Generation, die die Vorlesungen zur Postmoderne besucht haben, an, Business-Bücher zu schreiben. :-)</p>
<p>mein nächstes <a href="http://steunenberg.wordpress.com/category/lesefutter/" target="_blank">Lesefutter</a>: '<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0132244799/steunenbergde-21" target="_blank">WE are smarter than me</a>' und '<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0195304128/steunenbergde-21" target="_blank">Swarm Creativity</a>'</p>
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<title><![CDATA[Selecting and Implementing Energy Trading, Transaction and Risk Management Software]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=381</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 15:01:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/04/02/selecting-and-implementing-energy-trading-transaction-and-risk-management-software/</guid>
<description><![CDATA[ETRM Software Community - ETRM Blog » Our new book is available on Amazon
Ein neues Buch über Ausw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://etrmcommunity.com/site/modules/wordpress/2008/04/01/our-new-book-is-available-on-amazon/">ETRM Software Community - ETRM Blog » Our new book is available on Amazon</a><br />
Ein neues Buch über Auswahl und Implementierung von Energiehandels-Software (ETRM-Software.)</p>
<p>Ich habe es (noch) nicht gelesen, es ist gerade neu erschienen. Aber wer sowas sucht: greift zu! Ich habe es jedenfalls bestellt.</p>
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<title><![CDATA[Die Lösung lauert überall]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=376</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 21:24:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.de.wordpress.com/2008/03/28/die-losung-lauert-uberall/</guid>
<description><![CDATA[Der Titel ist klasse, das Buch nicht so.
Die Autoren versuchen, die Systemtheorie auf eine praktisch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel ist klasse, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932098293/steunenbergde-21" target="_blank">das Buch</a> nicht so.</p>
<p>Die Autoren versuchen, die Systemtheorie auf eine praktische Art anzubieten. Am Anfang sind die Beispiele leider banal, und manchmal nicht zutreffend. Am Ende wird das Buch interessanter, aber es bleibt unzusammenhängend und anekdotisch. Man kann besser gleich <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608913793/steunenbergde-21" target="_blank">'Die Fünfte Disziplin' von Senge</a> lesen. (U.A. der <a href="http://mitsloan.mit.edu/execed/coursedetails.php?id=420" target="_blank">wird mich demnächst unterrichten</a>. Ich freue mich schon. Wenn jemand noch ein gutes und preiswertes Hotel in Cambridge, MA, kennt?)</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Harper Connelly]]></title>
<link>http://nefret.wordpress.com/?p=552</link>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 19:11:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>nefret</dc:creator>
<guid>http://nefret.de.wordpress.com/2008/03/27/harper-connelly/</guid>
<description><![CDATA[  
Einigen deutschen Lesern dürfte Charlaine Harris vor allem durch ihre Vampir-Serie um Sookie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/03/grave-sight.thumbnail.jpg" alt="grave-sight.jpg" /> <img src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/03/grave-surprise.thumbnail.jpg" alt="grave-surprise.jpg" /> <img src="http://nefret.wordpress.com/files/2008/03/ice-cold-grave.thumbnail.jpg" alt="ice-cold-grave.jpg" /></p>
<p>Einigen deutschen Lesern dürfte Charlaine Harris vor allem durch ihre Vampir-Serie um Sookie Stackhouse bekannt sein. Doch Ms Harris hat auch andere Reihen geschrieben, z.B. die Grave-Serie.</p>
<p>Während die Vampir-Serie besonders durch ihre Leichtigkeit besticht, ist diese neue Reihe nicht unbedingt Leser geeignet, die sich in depressiver Stimmung befinden.</p>
<p><!--more--></p>
<p><em>Harper Connelly hat es nicht leicht. In zerrüttetenden Familienverhältnissen aufgewachsen (ihre Mutter und ihr Stiefvater waren drogenabhänig, ihre ältere Schwester verschwand spurlos auf dem Heimweg), wurde sie vor Jahren von einem Blitz getroffen. Seitdem kann sie Tote aufspüren und die Gründe füren deren Tod sehen. Zusammen mit ihrem Stiefbruder Tolliver Lang reist sie durch Amerika um mit dieser Gabe ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</em></p>
<p>Besonders den ersten Band, Grave Sight (auf Deutsch als <em>Grabgeflüster</em> erschienen), fand ich ausgesprochen düster, aber faszinierend. Während ich das Mordmotiv selbst relativ früh erkannt hatte, hielten mich Harpers Konflikte absolut bei der Stange. Wenn ich dachte, es kann nicht schlimmer werden, kam noch eine unangenehme Enthüllung.</p>
<p>Grave Surprise, Band 2, schien mir eine optimistischere Stimmung zu haben. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich mittlerweile an den Tenor gewöhnt hatte.</p>
<p>Das bisher letzte Buch der Reihe, An Ice Cold Grave, hat bei mir verschiedenste Emotionen hervorgerufen. Es war das reinste Wechselbad der Gefühle. Auf einer Seite sind die Mordfälle ziemlich grausam (junge Männer wurden missbraucht, gefoltert und getötet), andererseits geht es in Harpers Privatleben aufwärts.</p>
<p>In dieser Serie interessieren mich die Kriminalfälle eher nur am Rande. Viel interessanter ist die Entwicklung der beiden Hauptpersonen. Auch hier schafft es Charlaine Harris wieder, eine starke Frau zu beschreiben, die sich von dem Leben einfach nicht unterkriegen lässt.</p>
<p>Zum Glück wurde bereits ein vierter Band angekündigt. Vielleicht erfährt der Leser dann, was mit Harpers Schwester passiert ist.</p>
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