<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>lehtolainen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lehtolainen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lehtolainen"</description>
	<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 07:27:19 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Leena Lehtolainen: Im schwarzen See]]></title>
<link>http://radiergummi.wordpress.com/?p=99</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:58:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>flattersatz</dc:creator>
<guid>http://radiergummi.de.wordpress.com/2008/05/05/leena-lehtolainen-im-schwarzen-see/</guid>
<description><![CDATA[Kauft man sich ein Buch, auf dessen Umschlagseite steht: &#8220;Maria Kallios siebter Fall&#8221; un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kauft man sich ein Buch, auf dessen Umschlagseite steht: "Maria Kallios siebter Fall" und auf dem hinteren Cover die Hamburger Morgenpost mit "Ein Super-Krimi" zitiert wird, so erwartet man eigentlich, daß man einen  -  Krimi erwirbt. Zumindest geht es mir so... Nachdem ich das Buch jetzt fertig gelesen habe, stellt sich mir die Frage: Ist dies wirklich ein Krimi oder habe ich einfach andere Vorstellungen von dem, was ein Krimi sein soll?</p>
<p><img align="right" src="http://radiergummi.wordpress.com/files/2008/05/729826.jpg" alt="" width="143" height="240" class="alignnone size-full wp-image-125" /></p>
<p><strong>Die Kriminalhandlung des Buches, das in Finnland spielt (Maria Kallio ist Kommissarin in Espoo) ist schnell erzählt: in einem See wird eine Journalistin erschossen aufgefunden, die an einer auf den ersten und zweiten Blick unspektakulären Biographie eines international sehr erfolgreichen finnischen  Rallyesportlers schreibt. Es sind zwar viele verdächtig, aber ein durchschlagendes Motiv ist nicht vorhanden, zumindest nicht, bis gegen Ende der Ermittlungen eine zweite Version des Buchmanuskriptes der Ermordeten gefunden wird. In dieser Hinsicht also ein typischer "Whodunnit"-Krimi.</strong></p>
<p>In diesen Handlungsstrang eingewoben schildert die Autorin uns aber in ihrem Buch im wesentlichen Aspekte des Alltagslebens in Finnland: die ganz normalen Eheprobleme in einer Familie, in der die Frau arbeitet, der Mann Arbeit sucht, zwei Kinder zu betreuen sind und die Wohnung auch nicht ideal ist. Auf der Arbeitsstelle Animositäten und Freundschaften, Mobbing wegen sexueller Belästigung, mehr oder minder große Fehltritte... und das alles eingehüllt von der Dunkelheit des finnischen Winters. Dazwischen Verhöre, Ratlosigkeit und stochern im Nebel.</p>
<p>Eher durch Zufall findet die Kommissarin erst ganz gegen Ende des Buches das fehlende Puzzlesteinchen, mit dem dann auch der Mordfall gelöst werden kann und das Buch endet dann ziemlich abrupt. Leider läßt die Autorin den Leser über die durchaus anrührenden Schicksalen der Beteiligten im Unklaren.</p>
<p><strong>Facit</strong>: Wer einen Krimi lesen will, um sich durch Spannung unterhalten zu lassen, ist sicher nicht unbedingt richtig aufgehoben bei Kallios´ siebten Fall, wer sich dagegen durch die Gezeiten finnischer Melancholie treiben lassen will, schon eher.</p>
<p><em>Leena Lehtolainen<br />
<strong>Im schwarzen See</strong><br />
rororo tb, 2007<br />
ISBN-10: 3499238160<br />
ISBN-13: 978-3499238161</em></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
