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	<title>lebenslanges-lernen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lebenslanges-lernen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebenslanges-lernen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:28:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ab Herbst rechnet sich Fortbildung doppelt]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/?p=158</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 22:05:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>fobikom</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bildung rechnet sich
Der Lohn der Fortbildungsmühen lässt zuweilen auf sich warten, doch Bildung r]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="attachment_161" align="alignleft" width="197" caption="Bildung rechnet sich"]<a href="http://fobikom.files.wordpress.com/2008/07/bildungrechnetsich.jpg"><img class="size-medium wp-image-161" src="http://fobikom.wordpress.com/files/2008/07/bildungrechnetsich.jpg?w=227" alt="Bildung rechnet sich" width="197" height="147" /></a>[/caption]
<p>Der Lohn der Fortbildungsmühen lässt zuweilen auf sich warten, doch Bildung rechnet sich bekanntlich immer. Nur - oft bräuchte es etwas früher die notwendigen Mittel, um Bildung bezahlbarer zu machen. Freuen Sie sich deshalb auf den Herbst - die <strong>Bildungsprämie</strong> steht bereits im Startloch. <strong>Gering- und Mittelmaßverdiener</strong> können bald ihr Haushaltsloch stopfen.</p>
<p><strong>Konkret: </strong>wer mit weniger als einem zu versteuernden <strong>jährlichen Einkommen von € 17.900,-</strong> (das Doppelte bei Verheirateten) auskommen muss, erhält eine maximale (!) <strong>Prämie von € 154,-,</strong> um 50 Prozent der Seminarkosten zu finanzieren.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Schlaue Fort- und Weiterbildungsanbieter/innen weisen in ihren Ausschreibungen auf die Möglichkeit der Bildungsprämie hin.</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang die Nennung einer <strong>Bagatellgrenze von 30 EUR.</strong> Seminare, die weniger kosten, werden nicht mit einem Zuschuss unterstützt. Vielleicht ist dann langsam Schluss mit Dumping-Honoraren für eine hohe Anzahl von Referentinnen und Referenten. Bis sich das allerdings ändert (siehe Debatte zum Mindestlohn), kommen diese wenigstens gleichfalls in den Genuss geförderter Weiterbildungen für den eigenen Bedarf.</p>
<p>Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit ist, dass aus den angesparten <strong>vermögenswirksamen Leistungen</strong> vor Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren förderungsunschädlich Geld entnommen werden kann. Wer also Großes vorhat, der greife beherzt auf seine hohe Kante und hole sich sein Erspartes, bevor es sich die Inflation holt. In Bildung ist das Schlummergeld allemal besser angelegt.</p>
<p>Und was ist mit all denen, die besser und noch besser verdienen? Verdienen die denn keinen Bildungskostenzuschuss? Aber ja, und warum auch nicht! Das ist ähnlich wie beim Freibier, das freut doch alle - arm wie reich! ;-)</p>
<p><strong>Besserverdienende</strong> profitieren immerhin von <strong>Weiterbildungsdarlehen</strong> (ähnlich Studienkrediten), die sogar ohne Kreditwürdigkeitsprüfungen vergeben werden.</p>
<p>Mit all diesen (und weiteren) Maßnahmen will die Bundesregierung bis 2015 im Rahmen ihrer "Konzeption zum Lernen im Lebenslauf" (Lebenslanges Lernen) erreichen, dass sich 50% aller Berufstätigen einmal im Jahr eine Fort- und Weiterbildung gönnen.</p>
<p>Das hilft dem Land, <strong>denn Bildung rechnet sich … immer!</strong></p>
<p>Quelle: <a title="http://www.bmbf.de/press/2277.php" href="http://www.bmbf.de/press/2277.php" target="_blank">Pressemitteilung</a> des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.</p>
<h5>Foto: <a title="http://www.pixelio.de" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a> &#124; Claudia Hautumm</h5>
<p>P.S.: <em>Wir förderten zwar ein <a title="http://www.irr.at/bildung/pdf/formular_bild_praem_an.pdf" href="http://www.irr.at/bildung/pdf/formular_bild_praem_an.pdf">österreichisches (PDF, 156 KB),</a> nicht jedoch ein deutsches <strong>Antragsformular</strong> zutage. Wem etwas über den Weg laufen sollte - wir freuen uns auf einen entsprechenden Kommentar oder eine <a title="Mail an FobiKom" href="mailto:fobikom@web.de">E-Mail-Nachricht.</a> Ansonsten: wir bleiben dran und melden uns …</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Publikation "Beruf Bildung Zukunft" der BfA ]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/?p=115</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:04:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
<guid>http://fobikom.wordpress.com/?p=115</guid>
<description><![CDATA[Brandneu – und auf dem ersten Blick eine attraktive Broschüre mit gehaltvollem, informativen Inha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Brandneu – und auf dem ersten Blick eine attraktive Broschüre mit gehaltvollem, informativen Inhalt. Erst ab S. 60 &#60;von 68&#62; dann die Eigenwerbung der Bundesagentur für Arbeit. Deshalb vermelde ich die Publikation hier sofort und noch ohne vertiefte Prüfung im Bezug auf bibliothekarische Relevanz. Das muss warten – außer diesen Blog gibt es schließlich noch andere Arbeit, die getan werden muss ;-)<br />
Wer  Lust UND Zeit hat, darf gerne eine richtige Rezension erstellen und hier als Kommentar posten.</p>
<p><strong>Weiterbildung – ein Leben lang / </strong>Hrsg. Bundesagentur für Arbeit. - Reihe <strong>Beruf Bildung Zukunft (BBZ).</strong> Informationen für Arbeitnehmer/innen, Ausg. 2007/2008. - 68 S.: Ill., graph. Darst. <em></em><br />
via <a title="http://www.bildungsserver.de/db/mlesen.html?Id=40772" href="http://www.bildungsserver.de/db/mlesen.html?Id=40772" target="_blank">Deutscher Bildungsserver</a> &#124; <a title="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/BBZ/BBZ-Weiterbildung.pdf" href="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/BBZ/BBZ-Weiterbildung.pdf" target="_blank">Download</a> (PDF, 1,2 MB)</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>Welche Weiterbildung passt zu mir? (z.B. Weiterbildung zur Anpassung, Studieren ohne Abitur, Wissenschaftliche Weiterbildung, …)</li>
<li>Viele Wege führen zum Ziel (Überblick der Lernformen, Lernen nach Plan, E-Learning, Blended Learning, Fernunterrricht, Bildungsurlaub, Sabbatical)</li>
<li>Recht und Förderung (und Finanzierung, Bildungsurlaub, Ausland, …)</li>
<li>Durchblick im Weiterbildungsdschungel (Entscheidungshilfen, Weiterbildungstests, …)</li>
<li>Stichwortverzeichnis (eher eine Seltenheit in Broschüren)</li>
</ul>
<p><span style="font-size:150%;line-height:120%;"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fortbildung ab 40 praktisch umsonst?]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 07:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
<guid>http://fobikom.wordpress.com/?p=68</guid>
<description><![CDATA[Erfahrungslernen setzt voraus, dass wir uns neuen Erfahrungen öffnen. Doch genau dies scheint zwisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Erfahrungslernen setzt voraus, dass wir uns neuen Erfahrungen öffnen. Doch genau dies scheint zwischen dem zwanzigsten und vierzigsten Lebensjahr ein Problem zu sein. Denn es wächst die Resistenz gegen Veränderung. <strong>Die Offenheit für neue Erfahrungen nimmt - bei Männlein wie Weiblein - kontinuierlich ab,</strong> so Paul Costa und Robert McCrae in ihren Studien zur Persönlichkeitsforschung.</p>
<blockquote><p>Am Bewährten festzuhalten vermittelt das Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Kompetenz und reduziert die Furcht vor der Zukunft und dem Versagen."</p></blockquote>
<p><em>Hirnforscher Gerhard Roth, Universität Bremen, "Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. - 4. Aufl. - Klett-Cotta, 2008 - ISBN-13: 978-3608944907</em></p>
<p>Kein Wort steht im <a title="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/486/178940/" href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/486/178940/" target="_blank">SZ-Artikel</a> von <span class="artikelAutor">Nikolas Westerhoff</span>, aus dem ich hier zusammenfasste, von Fortbildung oder Weiterbildung. Jedoch lässt sich der Inhalt leicht auf das viel beschworene Anliegen hin transportieren: <strong>Lernen soll und muss lebenslang erfolgen,</strong> wenn wir einigermaßen mithalten und außerdem etwas oder uns verändern wollen. Klar, wollen wir alle. Doch leider sitzen die meisten dem so genannten "False-hope-syndrom" (Falsche-Hoffnung-Syndrom) auf. Ab 20 schon. Wer's glaubt …</p>
<p>Und wie ist das bei Ihnen? Auch keine Lust mehr auf Veränderungen? Schreiben Sie uns. Wie alt Sie sind, und ob Sie noch neue oder schon falsche Hoffnungen haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Triumphiert in unserer Gesellschaft die Blödheit?]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=383</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=383</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt;">Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Denken - das die Blödheit in unserer Gesellschaft triumphiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Oder ist es vielleicht sogar andersherum? Kann es vielleicht sein, dass unser Volk es vielleicht doch verstanden hat, dass all die Bildungsdebatten in den Medien überhaupt nichts bringen. Denn der normale Bürger, nimmt er seine Fernbedienung in die Hand und zappt weg, wenn er die Politik-Talks im Fernsehen sieht - in die Wirklichkeit, ist eine andere. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Die Breite unserer Gesellschaft, hat ihr Gedächtnis ausgezappt wenn es um Bildung geht. Dies Rauscht bei den meisten vorbei. Sie beobachten schon viele Jahre unsere Politiker.Es kommt aber nicht heraus. Manche sagen sich sogar:" die da oben tun sowieso nichts",ja das haben sie uns ja die letzten Jahrzehnt bewiesen. Denn Bildungsreformen stehen schon seit einigen Jahrzehnten an. Die Bürger in unserem Lande sind nicht so blöd. Sie machen sich Gedanken. Mehr als man es zu glauben wagt. Aber sie haben es satt, da könnte man manchmal denken dass in unserer Gesellschaft die Blödheit triumphiert. Es ist aber nur scheinen. In Wirklichkeit denken viele in unserem Lande nach - haben aber aufgegeben ihre Gedanken zu äußern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Das Internet macht es heute natürlich möglich, der Dummheit, Plattheit, Blödheit entgegenzuwirken. Natürlich haben wir auch so manchen Medienvertretern ist zu verdanken, denn so wirklich guter Journalismus,ist eigentlich zum allergrößten Teil in den öffentlichen Medienanstalten zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Unsere Gesellschaft braucht dringend eine Debatte über die künftige Bildung, besonders in der Wissensgesellschaft kommen kommen wir nicht mehr herum ums und lebenslänglich zu bilden - egal ob Arbeiter, Führungskraft, Professor, Arbeitsloser. Alle von uns werden sich bilden müssen, um überhaupt in den künftigen Zeiten überhaupt einen Job zu bekommen - in die Wissensgesellschaft ist eine Herausforderung für uns alle Nicht nur für die Eliten, sondern für uns alle dem gesamten Volk. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Also packen wir es mal an. Die Wissensgesellschaft bedeutet eigentlich Bildung für alle!</span></p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Stunde der Idioten - Brand eins Magazin bringt es auf den Punkt]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=378</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 08:31:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter, zeichnet in seinem neuem
Prolog zum Themenschwerpunkt: Bildu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Schwerpunkt Bildung" href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2008/05/brandeins.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-379" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/05/brandeins.jpg" alt="" width="151" height="198" /></a></p>
<p>Der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter, zeichnet in seinem neuem<br />
Prolog zum Themenschwerpunkt: Bildung im Wirtschaftmagazin<br />
Brand eins, "Die Stunde der Ideoten", ein wirklich sehr anschauliches<br />
kritisches Bild über den Zustand im Bereich Bildung.</p>
<p>Dieser Prolog, sollte man wirklich endlich eine vernünftige<br />
Bildungsdebatten entfachen, besser wie es Herr Lotter<br />
auf den Punkt bringt; geht es dem nun wirklich nicht.</p>
<p>Genau wie in diesen Prolog, müssen die künftigen Debatten gehen!</p>
<p><a title="die Stunde der Idioten" href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2668&#38;MenuID=8&#38;MagID=101&#38;sid=su194971221605823001&#38;umenuid=1" target="_blank">Lesen Sie hier weiter, machen Sie sich einfach Gedanken,<br />
und wer Lust kann gern mit mir hier diskudieren - nutzen Sie einfach die Komentarfunktion!</a></p>
<p>In der kommenden Zeit, werde ich natürlich auch genauer auf diesen schönen Prolog eingehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Trends in der Erwachsenenbildung]]></title>
<link>http://bildungsabteilung.wordpress.com/?p=142</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 20:00:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Werner</dc:creator>
<guid>http://bildungsabteilung.wordpress.com/?p=142</guid>
<description><![CDATA[Im Rahmen der Sitzung des AK-ÖGB-Bildungsrates am 29. April 2008 war Dr. Elke Gruber eingeladen zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Sitzung des AK-ÖGB-Bildungsrates am 29. April 2008 war <a href="http://www.uni-klu.ac.at/ifeb/eb/elkegruber.htm" target="_blank">Dr. Elke Gruber</a> eingeladen zu <strong>neuen Lernkulturen und neuen Lernwelten</strong> einen Ausblick zu geben.<br />
Zur Einleitung schilderte sie, dass in der Bildungsentwicklung für die Zukunft zur Zeit ein Perspektivenwechsel statt findet. Von der bisherigen Form der Erwachsenenbildung über die Weiterbildung bis zum Lebenslangen Lernen. Drei Gründe seien dafür ausschlaggebend:</p>
<ul>
<li>Lebenslanges Lernen als Biographisierung des Lernen - sie kommt vor allem durch die Ausdehnung des Lernens auf den gesamten Lebenszyklus zum Ausdruck – Stichwort: der Mensch ist lernfähig bis ins hohe Alter.</li>
<li>Lernen als Querschnittsaufgabe in einer systemischen Sicht - Lernen bleibt nicht mehr auf Erwachsene und Erwachsenenbildungsinstitutionen beschränkt, sondern Lernen wird zum Prinzip vieler Institutionen – Stichworte: lernende Organisation, lernende Region etc.</li>
<li>Lernen als breites, mehrdimensionales Geschehen - hier wird an die ursprünglich weite Definition von lebensbegleitendem Lernen über eine reine ökonomische Anpassung hinaus angeknüpft – Stichworte: Civic Education, soziokulturelle Bildung etc.</li>
</ul>
<p><!--more--><br />
Auf Basis von Schuetze/Sawano/Fraiz (2004) differenziert  sie vier Modelle des lebenslangen Lernens:</p>
<ol>
<li>ein <strong>emanzipatorisches Modell</strong>, in dessen Mittelpunkt die Erhöhung von Teilhabe- und Lebenschancen durch lebenslanges Lernen steht;</li>
<li>ein <strong>traditionelles, kulturelles Modell</strong>, in dem lebenslanges Lernen vor allem der Selbstentwicklung und –verwirklichung dient;</li>
<li>ein <strong>post-modernes Modell</strong>, das lebenslanges Lernen als zeitgemäßes Lernsystem modernisierungsintensiver Gesellschaften sieht;</li>
<li>der <strong>Humankapitalansatz</strong>, der die Anpassung oder Erneuerung der beruflichen Qualifikationen als funktionales Erfordernis hervorhebt</li>
</ol>
<p> In der Diskussion kritisierten wird an den bisherigen Strategien zum Lebenslangen (Lebensbegleitenden) Lernen, dass hier vor allem ökonomische Bedürfnissse befriedigt werden und es um die Vermittlung von "funktionallen Wissen" geht. Bildung im Sinne von Bewusstseinsentwicklung oder der Entwicklung menschlicher Kreativität (Musik, Kunst, etc..) steht im Hintergrund.<br />
Emanzipatorische Bildung, die die Menschen befähigt am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken und mitzuentscheiden ist in Wirklichkeit ein Minderheitenprogramm. Bereits Victor Adler meinte Bildung soll die Menschen zu "LenkerInnen" dieser Gesellschaft zu befähigen. Eine spannende Frage blieb offen inwieweit wir als Gewerkschaftsbewegung den emanzipatorischen Bildungsansatz forcieren oder doch mehr funktionales Wissen vermitteln.</p>
<p>Was ist nun Lebenslanges Lernen - sind das die "Silver Surfers" - die Omas und Opas am Laptop oder "Gerneration 50 Aktiv" oder die Schlagworte "Jüngere lernen von den Älteren". Elke Gruber präsentierte eine Definition der (Bund-Länder-Kommission 2004), die Lebenslanges Lernen folgendes impliziert: „alles formale, nicht-formale und informelle Lernen an verschiedenen Lernorten von der frühen Kindheit bis einschließlich der Phase des Ruhestandes.“</p>
<p> Sie sieht fünf Ebenen der Modernisierung durch Flexibilisierung von Bildung und Weiterbildung:</p>
<p>1. Ebene: Flexibilisierung der Struktur – Entgrenzung von Bildungs- und Weiterbildungsprozessen<br />
2. Ebene: Flexibilisierung der Abschlüsse - Anerkennung von nonformalem und informellen Wissen<br />
3. Ebene: Flexibilisierung der Curricula und der Lernorganisation – Modularisierung<br />
4. Ebene: Flexibilisierung der Inhalte - Schlüsselqualifikationen und Kompetenzansatz<br />
5. Ebene: Flexibilisierung auf der Ebene der Methodik/Didaktik – selbstorganisiertes / selbstgesteuertes Lernen</p>
<p>Besonders interessant sind für die gewerkschaftliche Bildung die Schlüsselkompetenzen, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Negt" target="_blank">Oskar Negt </a>im Rahmen eines Socrates Projekts herausgearbeitet hat.</p>
<ul>
<li><strong>Identitätskompetenz</strong> - als Umgang mit bedrohten und gebrochenen Identitäten</li>
<li><strong>ökologische Kompetenz</strong> - als einen pfleglichen Umgang mit Menschen, Dingen und der Natur</li>
<li><strong>technologische Kompetenz</strong> - als ein Begreifen gesellschaftlicher Wirkungen von Technik und als Entwicklung von Unterscheidungvermögen</li>
<li><strong>historische Kompetenz</strong> - als Erinnerungs- und Utopiefähigkeit</li>
<li><strong>Gerechtigkeitskompetenz</strong> - als eine Sensibiltät für Enteignungsverfahren, für Recht und Unrecht, für Gleichheit und Ungleicheit</li>
<li><strong>Ökonomische Kompetenz</strong> - "Wie der Markt funktioniert, was seine Gesetze sind, ist der Lerngegenstand, der heute not tut", weil die "Uberstülpung der Gesellschaft durch betriebswirtschaftlichen Imperialismus" volkswirtschaftliche Sichtweisen "aufgezehrt" habe.</li>
</ul>
<p>Spannend an anderer Stelle, was wir unter Kompetenz verstehen. Für mich ist Kompetenz die Verbindung von Fachwissen (Faktenwissen) mit den eigenen Wertvorstellungen, dass zu bestimmten zielgerichteten Handeln führt.</p>
<p>Weiter in der Diskussion bzw. im Vortrag mit Elke Gruber - ihr Fazit und Ausblick bei der pädagogischen Ebene von Bildung ist</p>
<p>1. Grundbildung – Allgemeinbildung<br />
2. Fachliche Kompetenz – „Employability“<br />
3. Handlungsfähigkeit – Gestaltungsfähigkeit<br />
4. Reflexionsfähigkeit – Orientierung<br />
5. Identitätsstiftung – Sinn finden<br />
6. einen Platz in der Gesellschaft finden - Demokratiefähigkeit</p>
<p> Bei einem anderen Vortrag sagte Elke Gruber in ihrem Schlussplädoyer : "Bildung muss fesseln. Sie muss neugierig machen, sie muss uns Freude bereiten und eine tiefgehende Befriedigung erzeugen. Nur dann „wirkt“ Bildung auch, nur dann kann sie auch orientieren und uns qualifizieren – für das Leben und für den Arbeitsmarkt. Sie kann uns aber auch unterhalten – und zwar nachhaltiger als so manch andere Beschäftigung. Nun könnten Sie einwenden, dass dies nur auf wenige Menschen und eine bestimmte Art von Bildung zutrifft, für Leistungswissen, was wir häufig für den Beruf brauchen, vielfach nicht. Dies bezweifle ich grundsätzlich: Denn erstens, - ich folge hier Hartmut von Hentig (1996) –, ist jeder Mensch der Bildung bedürftig und fähig und zweitens, alles ist bildend – nicht nur die Beschäftigung mit den Kulturgütern, sondern die Auseinandersetzung mit den Dingen, Prozessen unserer Welt und sich selbst.</p>
<p>Ich denke passend für unsere abschließende Diskussion.</p>
<p style="text-align:center;">---</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;">Ein Vortrag von Dr. Elke Gruber<br />
</span>Zwischen Erwachsenenbildung, Weiterbildung und lebensbegleitendem Lernen - Ansichten zur aktuellen Lerngesellschaft - (Vortrag „Tag der Erwachsenenbildung“ 30. November 2005, BH St. Martin).<br />
Dargestellt in den <a href="http://www.retzhof.at/news_detail.php?id=43" target="_blank">Retzhof-News</a>.</p>
<p style="text-align:center;">---</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Verökonomisierte Bildung"]]></title>
<link>http://kizuchan.wordpress.com/2008/01/20/verokonomisierte-bildung/</link>
<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 12:37:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>kizuchan</dc:creator>
<guid>http://kizuchan.wordpress.com/2008/01/20/verokonomisierte-bildung/</guid>
<description><![CDATA[Ich beginne (nach einer langen Pause) mit einem schönen Zitat:
&#8220;Die OECD  sagt, die PISA-Stud]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beginne (nach einer langen Pause) mit einem schönen Zitat:</p>
<p>"Die<b> OECD</b>  sagt, die PISA-Studie habe gezeigt, dass unser Bildungssystem marode ist - und nahezu alle sagen es nach<b></b>, <b>ohne zu überprüfen</b> ob es stimmen kann, dass unsere Schüler schlechter seien als bspw. die in den USA. (....) Gedanken nachzusagen hat einen großen Vorteil: Man ist nie alleine und man ist nur selten in der Verlegenheit das, was man behauptet, <b>begründen</b> zu müssen." Albrecht Müller  (Hervorhebungen von mir)</p>
<p>Warum finde ich dieses Zitat schön?</p>
<p>1.)  Ganz profan: Ich finde den Stil von Herrn Müller (siehe www.nachdenkseiten.de) toll und ich möchte irgendwann auch so gut schreiben können wie er, ganz ehrlich.</p>
<p>2.) Die OECD ist eine<b> Wirtschaftsorganisation</b>, genauer: Organisation for Economic Co-Operation and Development. Ihr Sitz ist in Paris. Oder auf deutsch: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ihre Ziele sind "Wirtschaftswachstum" und "Ausweitung des Welthandels". Warum erwähne ich das? Ganz einfach: Ich habe ein Interesse daran zu wissen,<b> w e r</b> in unserem (sowieso schon verkorksten) Bildungssystem rumpfuscht! Und was noch wichtiger ist: <b>Warum</b> er/sie/es das tut.</p>
<p>3.) Hier nun die alles entscheidende Kernfrage: <b>Was um himmelswillen hat so eine Organisation mit Bildung zu tun? </b></p>
<p>Ich beantworte mir meine Frage so:</p>
<p>Schauen wir in die Geschichte, so findet der belesene und eifrige Pädagoge einen "historischen Konflikt" und lernt dabei: Bildung war schon immer gefangen zwischen den verschiedenen Interessensgruppen Wirtschaft, Staat und Öffentlichkeit. Die klassischen Bildungstheorien jedoch wurden seit dem 17.-18. Jhr. zwischen reiner ökonomischen Verwertbarkeit von Humanressource (ja, ich weiß, das ist ein schreckliches Wort) und der Idee der Mündigkeit und Emanzipation des Menschen entwickelt. Hieraus entstand ein Konflikt von einerseits  "allgemeinen Menschenbildung" und einer (eher) "beruflichen Spezialbildung" andererseits. (Zitat: "Soll Bildung das Individuum zur Mündigkeit und Emanzipation befähigen, oder soll sie nur die Produktion nützlicher und verwertbarer Kenntnisse als ihr Ziel bestimmen? Soll Bildung der allseitigen Entfaltung der im Menschen vorhandenen Anlagen dienen, oder soll sie lediglich den Qualifikationsbedarf einer Gesellschaft einlösen?" aus: Armin Bernhard: Pädagogishes Denken; 2. überarbeitete Aufl.; Baltmannsweiler 2007. S. 57).</p>
<p>Die OECD als eine internationale Wirtschaftsorganisation entwirft also eine großangelegte durchaus repräsentative, vergleichende Studie, in der "Skills" getestet werden....... und  das soll dann belegen, dass unser Bildungssystem im Vergleich marode ist, sprich nicht wettbewerbsfähig, wie es so schon auf neudeutsch heißt...............also eigentlich möchte ich keine wettbewerbszugerichteten Kinder bekommen, sondern glückliche............?????</p>
<p>Wenn die OECD schon im Bildungsbereich was reißen will, soll sie sich um das kümmern, wofür sie da ist: Förderung der beruflichen Weiterbildung in internationalen Unternehmen und zwar nur da!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umfrage: Lebenslanges Lernen Teil vom persönlichen Glück]]></title>
<link>http://gehirnjogging.wordpress.com/2008/01/15/umfrage-lebenslanges-lernen-teil-von-personlichem-gluck/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 14:26:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>gehirnjogging</dc:creator>
<guid>http://gehirnjogging.wordpress.com/2008/01/15/umfrage-lebenslanges-lernen-teil-von-personlichem-gluck/</guid>
<description><![CDATA[Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung gehören für ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_84695.htm" title="Lernen und Training des Gehirn">repräsentativen Umfrage</a> von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung gehören für 1/3 der Befragten Glück und Wohlbefinden mit dem lebenslangen Lernen zusammen. Dabei steht die Mehrheit der Bevölkerung dem lebenslangen Lernen positiv gegenüber und lediglich 7 % ist diese Aussicht eher unangenehm.  Insgesamt sagen jedoch 80 % aus, dass die Weiterbildung und Verbesserung der Qualifikation selbstverständlich sei.<br />
<!--more--><br />
Auch ist es bekannt, dass das Lernen im Alter das Gehirn trainiert und so die Lebensqualität entscheidend verbessert. Insgesamt kann wohl <a href="http://astore.amazon.de/gehirn-gedaechtnistraining-21" title="Gehirn- und Gedächtnisstraining">Gehirn- / Gedächtnistraining</a> auch auf das lebenslange Lernen durch simple und komplexe "<a href="http://astore.amazon.de/gehirn-gedaechtnistraining-21" title="Gehirn Spiele ">Gehirn Spiele</a>" vorbereiten, da intellektuelle Herausforderungen einem trainierten Gehirn weniger Arbeit und Anstrengung bedeuten.</p>
<p>Nicht umsonst fanden vor allem die sogenannten <a href="http://astore.amazon.de/gehirnjogging-pc-21" title="Gehirnjogging (PC) bei Amazon.de">Gehirnjogging PC</a> Spiele und insbesondere das Nintendo DS Spiel <a href="http://gehirnjogging.wordpress.com/2008/01/11/gehirnjogging-fur-nintendo-ds-2007-stark-nachgefragt/" title="Dr. Kawashimas Gehirn Jogging">Dr. Kawashimas Gehirn Jogging einen hohen Absatz</a> im letzten Jahr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pädagogik und Ökonomie]]></title>
<link>http://kizuchan.wordpress.com/2007/11/23/padagogik-und-okonomie/</link>
<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 15:19:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>kizuchan</dc:creator>
<guid>http://kizuchan.wordpress.com/2007/11/23/padagogik-und-okonomie/</guid>
<description><![CDATA[Nach langer Zeit mal wieder was neues: Der Zusammenhang von Pädagogik und Ökonomie ist nicht wirkl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit mal wieder was neues: Der Zusammenhang von Pädagogik und Ökonomie ist nicht wirklich neu. Das Bildungs- und Erziehungssystem war schon immer genötigt, seinen ökonomischen Nutzen darzustellen. Auch ist es nicht neu, dass Erziehung und Bildung (die Begriffsunterscheidung gibt es übrigens nur im deutschen Sprachraum!) bestimmten Ideologien folgen. Apropos Ideologien: Das ökonomische Paradigma (das besagt nichts anderes, als dass das Geld bestimmt, was an Erziehung und Bildung notwendig ist) zieht seit ungefähr 20 Jahren sehr verstärkt ins Erziehungs- und Bildungssystem ein und hat es heutzutage anscheinend fest im Griff und alle Pädagogen <strong>   s c h w e i g e n</strong> dazu.....(nun nicht alle, aber die, die was bewegen könnten...). Das beste Beispiel sind die Professoren an den Universitäten, die durch die sogenannten "Hochschulreformen" (übersetzt heißt das "Privatiserung von Hochschulbildung" und damit noch mehr Bildungsungerechtigkeit) keine freie Wissenschaft mehr betreiben können, aber dass wird in der Öffentlichkeit überhaupt nicht diskutiert.....typisch deutsch oder auch "Unter den Talaren, der Muff von tausend Jahren....."-tja, manche Dinge ändern sich nie:-(</p>
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<title><![CDATA[abif-Beiträge zum "Lebenslangen Lernen"]]></title>
<link>http://abif.wordpress.com/2007/11/06/abif-beitrage-zum-lebenslangen-lernen/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 18:35:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>thomas kreiml</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Das Thema &#8220;Lebenslanges Lernen&#8221; begleitet abif seit Beginn unserer Tätigkeit in versch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://abif.wordpress.com/files/2007/11/bild-lll.jpg' title='LLL'><img src='http://abif.wordpress.com/files/2007/11/bild-lll.thumbnail.jpg' alt='LLL' /></a></p>
<p>Das Thema <em>"Lebenslanges Lernen"</em> begleitet abif seit Beginn unserer Tätigkeit in verschiedenen Kontexten und Projekten. Auf allgemeiner Ebene spielte es bei der Analyse des <a href="http://www.abif.at/deutsch/projects/projekt1.asp?artabg=Bildung&#38;art=Bildung&#38;Id=126" target="_blank">Bildungsdiskurses in der (sogenannten) Wissens- und Informationsgesellschaft</a> eine wesentliche Rolle und auch bei der Evaluierung von Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose sind wir in konkret mit der Thematik konfrontiert, ohne sie vielleicht explizit in den Blick zu nehmen. In der jüngeren Vergangenheit war es vor allem der arbeitsmarktpolitische Kontext, in dem wir uns mit Fragen rund um das Konzapt des Lebenslangen Lernens beschäftigten. Zum einen war dies ausführlich und auf internationaler Ebene im Projekt <a href="http://www.quinora.com" target="_blank">QUINORA</a> der Fall, zum anderen in der vom <strong>AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation</strong> beauftragten Studie <a href="http://www.abif.at/deutsch/projects/projekt1.asp?artabg=Arbeit&#38;art=Arbeit&#38;Id=70" target="_blank">Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile von WeiterbildnerInnen und TrainerInnen im berufspädagogischen Bereich vor dem Hintergrund der geforderten Umsetzung von Lifelong Learning</a>.</p>
<p>Obwohl das "Europäische Jahr des Lebenslangen Lernens" (1996) mehr als zehn Jahre zurück liegt, sind die Diskussionen um das Thema aktueller denn je, was nicht zuletzt anhand einer Reihe von Dokumenten der EU-Kommission und deren bildungspolitischer Breitenwirkung erkennbar ist. Auf nationaler Ebene startete diesbezüglich vor einem Jahr der <a href="http://l3lab.erwachsenenbildung.at/2006/12/15/gelungener-dialog-zum-lebenslangen-lernen/" target="_blank">"Dialog zum Lebenslangen Lernen"</a>, dessen Ziel in der Entwicklung einer kohärenten LLL-Strategie für Österreich besteht. An dieser Stelle sei auch ausdrücklich auf den <a href="http://l3lab.erwachsenenbildung.at" target="_blank">L3Lab-Blog</a> von <strong>Wolfgang Jütte</strong> und <strong>Christian Kloyber</strong> hingewiesen, der sozusagen die Web 2.0-Repräsentanz für diesen Entwicklungs- und Diskussionsprozess darstellt.</p>
<p><a href='http://abif.wordpress.com/files/2007/11/artikel-erwachsenenbildungat.jpg' title='Artikel erwachsenenbildung.at'><img src='http://abif.wordpress.com/files/2007/11/artikel-erwachsenenbildungat.thumbnail.jpg' alt='Artikel erwachsenenbildung.at' /></a>Aktuelle abif-Beiträge zu diesen Diskussionen bestehen in der Teilnahme Karin Steiners am <a href="http://l3lab.erwachsenenbildung.at/2007/10/05/bericht-vom-lll-workshop-zur-kompetenz/" target="_blank">LLL-Workshop: Kompetenzorientierung</a>, wo sie Thesen zu Fragen der Kompetenzorientierung vorstellte, sowie in meinem Ende Oktober im <a href="http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/?mid=831" target="_blank">Magazin erwachsenenbildung.at</a> erschienenen Artikel <a href="http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/?aid=879&#38;mid=831" target="_blank">Lernende zu begleiten, ist wichtig - die Rahmenbedingungen dafür sind es nicht? Neue Lernumgebungen versus der Arbeitsrealität von ErwachsenenbildnerInnen im arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenbereich</a>. Der Artikel greift Ergebnisse der oben erwähnten "TrainerInnen"-Studie auf und stellt sie in den Kontext der aktuellen Diskussion einer nationalen kohärenten LLL-Strategie. Speziell richtet sich der Blick auf die organisatorischen Anforderungen der Gestaltung neuer Lernumgebungen und vergleicht diese mit den tatsächlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit der Lehrenden, insbesondere im arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenbereich.</p>
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<title><![CDATA[Interessanter Link zum Thema Hochschule]]></title>
<link>http://kizuchan.wordpress.com/2007/10/23/interessanter-link-zum-thema-hochschule/</link>
<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 14:10:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>kizuchan</dc:creator>
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<description><![CDATA[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26415/1.html
]]></description>
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<title><![CDATA[Titel- und Konzeptänderung!]]></title>
<link>http://kizuchan.wordpress.com/2007/10/23/titel-und-konzeptanderung/</link>
<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 09:07:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>kizuchan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach dem ich mir ein paar Tage Bedenkzeit genommen habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass ich m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ich mir ein paar Tage Bedenkzeit genommen habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass ich mein Blogkonzept modifiziere. Angesichts der aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem Land, wird es Zeit eine alte Tradition aufleben zu lassen: <strong>Das kritische Denken!</strong></p>
<p><strong>Was ist Kritik?</strong></p>
<p>Laut  Fremdwörterduden (Duden Band 5, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage; 1997) bedeutet Kritik die wissenschaftliche Beurteilung, Begutachtung, bzw. Bewertung einer wissenschaftlichen, künstlerischen, literarischen "Leistung" (Leistung meint hier also das wissenschaftliche, künstlerische oder literarische Produkt!).</p>
<p><strong>Was ist Kritische Erziehungswissenschaft?</strong></p>
<p>Polemisch ausgedrückt: Die Art von Erziehungswissenschaft, die heute nach den "Hochschulreformen" nicht mehr erwünscht ist.  Laut Krüger/Helsper (Hrsg.): Einführung in die Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft ist Kritische Erziehungswissenschaft, die 3. zentrale Richtung der Erziehungswissenschaft neben der sog. geisteswissenschaftlichen und empirischen. Sie dominierte für ein gutes Jahrzehnt den theoretischen Diskurs. " Beeinflußt durch die politischen Impulse der Studentenbewegung sowie angeregt durch die sozialphilosophischen/soziologischen Arbeiten der "Frankfurter Schule" (Horkheimer, Adorno) versuchte sie das Erziehungsdenken innerhalb gesellschaftlichen Wandels und sozialwissenschaftlichen Methoden zu reflektieren." (S. 58)</p>
<p>Erziehung muß also immer innerhalb historisch-gesellschaftlicher Prozesse gedeutet werden. Und Erziehung ist <strong>niemals wertfrei! </strong>Das heißt, dass die gesellschaftskritische Analyse von sozialen Entstehungs- und "Verwertungszusammenhängen", die empirisch erhoben werden, zur Aufgabe von Wissenschaft gehört. Dazu gehört die Einbeziehung von politischen und ökonomischen Bedingungen in pädagogischen Aussagen um das dialektische Emanzipationskonzept (d.h. individuelle und gesellschaftliche Emanzipation) zu betonen.</p>
<p><strong>Was ist Emanzipation? </strong></p>
<p>Laut dem unten zitierten Wikipediaeintrag</p>
<p>stammt Emanzipation von dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latein" title="Latein">lateinischen</a> <em>emancipare</em>: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus dem <em>mancipium</em>, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen. Im 17./18. Jahrhundert erfolgte eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedeutungswandel" title="Bedeutungswandel">Bedeutungsverschiebung</a>: Aus dem Akt des Gewährens von Selbstständigkeit wurde eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer <em>Selbst</em>befreiung; Ziel emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit" title="Freiheit">Freiheit</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichheit" title="Gleichheit">Gleichheit</a>, meist durch Kritik an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierung</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hegemonie" title="Hegemonie">hegemonialen</a> (z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paternalismus" title="Paternalismus">paternalistischen</a>) Strukturen, oder auch die Verringerung von (z. B. seelischer, ökonomischer) Abhängigkeit, etwa von den Eltern. Häufig steht der Begriff synonym für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emanzipation#Frauenemanzipation" title="Emanzipation">Frauenemanzipation</a>.</p>
<p><strong>Oft bezeichnet Emanzipation die Befreiung von Gruppen, die aufgrund ihrer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rasse" title="Rasse">Rasse</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnizit%C3%A4t" title="Ethnizität">Ethnizität</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschlecht" title="Geschlecht">Geschlecht</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Klasse" title="Soziale Klasse">Klassenzugehörigkeit</a> usw. diskriminiert und von politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen waren (z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judenemanzipation" title="Judenemanzipation">Judenemanzipation</a> </strong>– <em>siehe unten</em> – oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katholikenemanzipation" title="Katholikenemanzipation">Katholikenemanzipation</a>). Für diesen weiteren Begriff politischer Emanzipation hat sich im US-amerikanischen Sprachgebrauch auch die Bezeichnung <em>empowerment</em> (wörtl. „Ermächtigung“) durchgesetzt.</p>
<p>Meine Beobachtungen in den letzten beiden Jahren bezüglich erziehungswissenschaftlicher, bildungs- und soziaolpolitischer Entwicklungen lassen den Verdacht aufkommen, dass Erziehungswissenschaft nur noch dazu da ist, sich neue Konditioniereungstechniken zur sozialen Kontrolle der Kinder (Schüler, Studenten, Azubis) auszudenken und diese durch Leistungsschikanen vom eigenständigen und kritischen Denken abzuhalten. Das fängt bei der Enwicklung von Schulmaterialien von PR-Agenturen an und geht bis zur aktuellen "Hochschulreform". Das ist alles andere als Emanzipation, Partizipation und Befähigung zur Selbständigkeit.<br />
Diesen polemisierten Thesen werde ich nun hier auf meinem Blog systematisch nachgehen. Dabei werden mir wissenschaftliche Literatur und abgesicherte Internetquellen helfen.  Als sehr gute kritische Einführung in das Thema empfehle ich:</p>
<p>Freek Huisken: Erziehung im Kapitalismus, VSA-Verlag 2001.</p>
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