<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>lebensinhalt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lebensinhalt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebensinhalt"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 02:27:45 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Das Schreiben als Lebensinhalt, das Schreiben als Dämon]]></title>
<link>http://gordonsblog.wordpress.com/?p=51</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:59:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>gordonsblog</dc:creator>
<guid>http://gordonsblog.de.wordpress.com/2008/09/19/das-schreiben-als-lebensinhalt-das-schreiben-als-damon/</guid>
<description><![CDATA[Früher, als ich ein Kind und eine Jugendliche war, war das Schreiben für mich ein grosses Thema. E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Früher, als ich ein Kind und eine Jugendliche war, war das Schreiben für mich ein grosses Thema. Es war mehr als ein Hobby, es war Lebensinhalt. Mit zehn, elf Jahren hatte ich den Roten Seidenschal von Federica de Cesco gelesen und mir gedacht, dass ich das auch könne. Mit zwölf begann ich, mit Bleistift eine Indianergeschichte zu schreiben. Die Indianer interessierten mich schon so lange ich denken konnte. Ich wusste viel über sie, sammelte und bastelte indianische Gegenstände. Ich fühlte mich fit für einen Roman. Ich schrieb verbissen an der Geschichte, hörte nicht einmal, wenn mich meine Freundin fürs Kino abholen kommen wollte, so vertieft war ich. Nach etwa drei Jahren war ich fertig. Dann kaufte ich mir einen Computer, tippte die Geschichte ab und verbesserte sie. Ich schickte sie an unzählige Verlage, bekam aber immer eine Absage. Das deprimierte mich zwar, hielt mich aber nicht davon ab, gerade eine zweite Geschichte zu schreiben. Diesmal einen Fantasy-Roman. Mit sechzehn begann ich, mit zwanzig war ich fertig. Dann korrigierte und überarbeitete ich sie und reichte sie wieder an verschiedene Verlage ein. Irgendwie hatte sich in all den Jahren ein ungeheurer Druck aufgebaut, ein Zwang, einmal ein Buch veröffentlichen zu können. Dies hängte wohl auch damit zusammen, dass ich von sechzehn bis zwanzig ins Wirtschaftsgymnasium ging und dort in einer Klasse war, die mich einfach nur fertig machte. Und zwar massiv. Mein Selbstwertgefühl war so gross wie eine Null mit nix davor und nix dahinter. Ich wurde gehänselt, diskriminiert, zur Aussenseiterin erklärt. Ich hatte kaum Freunde, sass oft allein und fühlte mich wie in einem grossen schwarzen Loch, aus dem es kein Entrinnen gibt. Das Schreiben bot mir in dieser Zeit eine Stütze, es war eine Welt, in die ich mich zurück ziehen konnte, eine Welt, wo ich Macht hatte und Personen sterben und leben lassen konnte, wie es mir gefiel. Das Schreiben gab mir auch ein Ziel, auf das ich stetig hinarbeitete, aber gleichzeitig wurde es zu einem ungeheuren Druck. Plötzlich dachte ich, ich müsste ein Buch veröffentlichen, weil ich sonst nichts Wert sei. Ich glaubte, dadurch mir und vor allem diesen Vollidioten aus meiner Klasse etwas beweisen zu müssen. So wurde dieses Hobby, das mir zuerst Lebenssinn versprochen hatte, auf einmal zu einem lebensbedrohlichen Dämon, der mich zu verschlingen suchte. Nach jeder Absage von einem Verlag war ich am Boden zerstört, ein Häufchen Elend. Ich versank in Depressionen, hängte meinen ganzen Selbstwert an das Buch-Projekt, das mir meine Daseinsberechtigung bringen sollte. Doch die kam nicht. Mit der Zeit merkte ich, dass es so nicht weiter ging, dass ich mich kaputt machen würde, wenn ich mich weiterhin so auf dieses Ziel versteifen würde. An meinem vierundzwanzigsten Geburtstag verbrannte ich deshalb das Schreiben und alles, was damit zusammen hängt, symbolisch. Ich schrieb kleine Zettelchen mit Begriffen rund ums Schreiben, machte zuerst eine Räuchersitzung, in der ich Harze und Kräuter verbrannte und hielt schliesslich die Zettelchen ins Feuer. Da verbrannte es, das Schreiben, Stück für Stück. Diese drückende Last wurde endlich von mir genommen und ich war wieder frei! Seit diesem Moment an habe ich nur noch kleinere Texte geschrieben: Gedichte und die obligatorische Weihnachtsgeschichte. Meinen Fantasy-Roman legte ich eine Weile auf die Seite und verspürte auch gar nicht mehr den Wunsch, ihn unbedingt zu veröffentlichen. Ab und zu feilte ich vielleicht etwas an ihm, doch nie so sehr, dass ich ihn wieder eingeschickt hätte. Bis jetzt. Um die Zeit meiner Arbeitslosigkeit zu nutzen, habe ich das Manuskript wieder hervor gekramt und bin nun dabei, es ernsthaft und ein allerletztes Mal zu überarbeiten. Aus der Sicht einer siebenundzwanzigjährigen Frau betrachte ich das Skript anders als mit zwanzig Jahren. Ich fand viele Stellen, die ich ausschreiben musste, weil sie zu kurz waren oder die ich streichen musste, weil sie überflüssig waren. In ein paar Tagen werde ich die ganze Geschichte fertig haben und dann werde ich noch einmal einen Verlags-Vorstoss wagen. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn es klappen würde mit dem Veröffentlichen, aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte, werde ich nicht mehr leiden, so extrem leiden, wie noch vor ein paar Jahren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[6. April Dienstag 1987]]></title>
<link>http://18inden80ern.wordpress.com/?p=75</link>
<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 10:08:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>lilsister</dc:creator>
<guid>http://18inden80ern.de.wordpress.com/2008/07/31/6-april-dienstag-1987/</guid>
<description><![CDATA[Ich finde mein Leben so inhaltslos. Ich erlebe nichts. Habe nicht mal schmerzhafte Probleme. Das ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde mein Leben so inhaltslos. Ich erlebe nichts. Habe nicht mal schmerzhafte Probleme. Das ist so unfruchtbar! Ich muss mein Leben künstlich füllen. Ich bete um eine Triebkraft in meinem Leben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ob wer oder was- Liebe ist grenzenlos]]></title>
<link>http://thobi63.wordpress.com/?p=184</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 08:33:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>thobi63</dc:creator>
<guid>http://thobi63.de.wordpress.com/2008/05/17/gultig-fur-so-vieles-und-fast-jeden/</guid>
<description><![CDATA[
Wenn ich ohne dich leben müßte,
müßte ich damit klar kommen.
Wenn ich die Wahl hätte,
würde i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://thobi63.files.wordpress.com/2008/05/sonne1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-186" src="http://thobi63.wordpress.com/files/2008/05/sonne1.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a></p>
<p>Wenn ich ohne dich leben müßte,<br />
müßte ich damit klar kommen.</p>
<p>Wenn ich die Wahl hätte,<br />
würde ich auf alles verzichten,<br />
nur nicht auf dich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konzentration auf das Innere]]></title>
<link>http://cherti.wordpress.com/2008/04/26/konzentration-auf-das-innere/</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 22:30:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>cherti</dc:creator>
<guid>http://cherti.de.wordpress.com/2008/04/26/konzentration-auf-das-innere/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich das Augenmerk zu sehr auf mich und mein Inneres lenke, dann komme ich zwangsweise zu dem Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich das Augenmerk zu sehr auf mich und mein Inneres lenke, dann komme ich zwangsweise zu dem Schluss, dass es Dinge gibt, die nicht gut sind. Die Gefühle werden stark wahrgenommen, innere Dialoge und innere Bilder werden als die Realität wahr genommen. Die Gefühle werden als Überforderung vom Bewusstsein wahr genommen und werden minimiert, durch konventionelle Weise und durch das direkte Eingreifen des Unterbewusstseins auf den Alltag.</p>
<p>Bald wird einem dann die Macht gewahr, die äussere Einflüsse auf einen haben, doch durch Bewusstseinsverschiebung auf das Innere steht man nur machtlos daneben und guckt zu. Ein Eingriff ist nicht möglich, da das Interesse nicht an Äusserlichkeiten besteht, sondern an Innerlichkeiten.</p>
<p>Drogen sind hierbei dann eine Ausnahme, sie wirken direkt gewünscht, zumindest wird es so wahrgenommen, was eine Macht über die Droge simuliert. Durch die Handhabung einer Droge fühlt man sich im Stande selber Gefühlsregungen auszulösen, weswegen man sich hierarchisch über der Droge fühlt.</p>
<p>Inneres Befinden wird zum Lebensinhalt, eventuell im gleichen Zug dann auch die Drogen. Doch da eine Konzentration der Aufmerksamkeit auf den inneren Menschen vom sozialen Umfeld weg führt, kann keine Erreichung, von Wohlbefinden auf natürlichem Wege erreicht werden. Wobei hierbei dann eine Sackgasse erreicht ist, die unweigerlich den Tot nach sich zieht, was durchaus in manchen Fällen auch mit den physikalischen Tot enden kann.</p>
<p>Wie bei der Meditation wird nicht beim nachdenken über eine Sache eine Klärung, Gleichungslösung oder Harmonisierung erreicht, sondern nur beim Abstand nehmen von der konkreten Sache.</p>
<p>Wie bei einem Baum können nicht die Früchte behandelt werden, damit dieser bessere Früchte trägt, sondern die Wurzeln können begossen und gedüngt werden.</p>
<p>Um also eine Verbesserung des inneren Wohlbefindens herzustellen wird eine Bewusstseinsverschiebung auf das soziale und körperliche Umfeld Wunder bewirken.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
