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	<title>lebendigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lebendigkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebendigkeit"</description>
	<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 17:16:05 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Sophie van der Stap - Heute bin ich blond]]></title>
<link>http://buchclub.wordpress.com/?p=88</link>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 14:10:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>sonnenfee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als man bei Sophie mit 21 Krebs diagnostiziert ist sie plötzlich in einer anderen, für sie unwirkl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als man bei Sophie mit 21 Krebs diagnostiziert ist sie plötzlich in einer anderen, für sie unwirklichen Welt gefangen. Ein Arzttermin jagt den nächsten und als dann die Chemoanfängt wird alles noch abstrakter.</p>
<p>Wie Sophie mit ihrer Krankheit fertig wird, ist einzigartig: Nie zuvor hat jemand den Kampf gegen den Krebs derart freimütig, aber auch mit so viel Lebendigkeit beschrieben. Ihre Erzählungen sind mit wunderbarer Ironie und Humor geschmückt und Sie gibt uns ganz besondere Einblicke in eine so ernste Lebenslage in der die meisten Menschen sich nur noch verkriechen wollen.</p>
<p>Sie aber entdeckt viele neue Gesichter an sich selbst und gewinnt einen neuen besten Freund, sich selbst: »Neun Perücken, neun Namen, neunmal so viele Freundinnen und Verehrer, neun Personen, und hinter jeder versteckt sich ein anderes Stück Sophie.« Und sie lernt, dass nicht nur diese neun verschiedenen Persönlichkeiten alle Teil ihres Lebens sind, sondern auch der Krebs.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/magazin/Leseprobe+%22Heute+bin+ich+blond%22.506514.html" target="_self">Leseprobe</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3426274434?tag=chickblog-21&#38;camp=1410&#38;creative=6378&#38;linkCode=as1&#38;creativeASIN=3426274434&#38;adid=1P2EVVD5FHWZSPADRHPQ&#38;" target="_self">Link zu Amazon.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ungewöhnliches schafft Lebendigkeit]]></title>
<link>http://ingamix.wordpress.com/?p=776</link>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 15:54:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Inga Oltersdorf</dc:creator>
<guid>http://ingamix.de.wordpress.com/2008/09/13/ungewohnliches-schafft-lebendigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Heute waren Capoeira-Tänzer in der Innenstadt von Flensburg. Eine brasilianische Kampfsportart, die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute waren<a title="Capoeira" href="http://www.capoeira.de/" target="_blank"> Capoeira</a>-Tänzer in der Innenstadt von Flensburg. Eine <a title="Kampfsportart-Capoeira" href="http://www.kindernetz.de/infonetz/thema/kampfsport/kampfsport/-/id=53020/nid=53020/did=52998/1924564/index.html" target="_blank">brasilianische Kampfsportart</a>, die von Instrumenten begleitet wird. Es war ein wunderbares Gefühl. In dieser sterilen, kalten und scheinbar leblosen Atmosphäre der Innenstadt, hatte sich ein Kreis gebildet. Die Bewegungen der Capoeira-Tänzer und die Musik belebten diesen Kreis. Der Kreis hatte in sich so eine lebendige Fülle, dass ich garnicht still stehen konnte.</p>
<p>Es war schön, doch gleichzeitig erschreckend. Denn dieser Kreis war für die meisten Leute etwas sehr Exotisches, Fremdes und Ungewöhnliches.</p>
<p>Manchmal würde ich gerne in einem anderen Land wie Deutschland leben.</p>
<p>Das ist Capoeira:<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/euyNciyzwiE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/euyNciyzwiE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditation = sich selbst feiern]]></title>
<link>http://noseletter.wordpress.com/?p=53</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 19:59:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://noseletter.de.wordpress.com/2008/07/22/meditation-sich-selbst-feiern/</guid>
<description><![CDATA[
Noseletter 39 - Was passiert, wenn man meditiert?
Meditation führt nicht nur in einen natürlichen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div id="mark" class="gelb">
<h4>Noseletter 39 - Was passiert, wenn man meditiert?</h4>
<p><strong>Meditation führt nicht nur in einen natürlichen Zustand des Glücklichseins mit sich selbst - Meditation und Feiern sind das Selbe, sie sind eins! Meditieren ist gleichzusetzen mit sich selbst zu feiern, Lebendigkeit in Dankbarkeit zu genießen.</strong></div>
<p><!--markier zu --><a href="http://findyournose.com/index/show_archiv/177" target="_blank"><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko4/sich-feiern-meditation2.jpg?1216248881" alt="Lieben" /></a></p>
<p>"I celebrate myself" -- "Ich feiere mich selbst", sagte einst der amerikanische Poet Walt Whitman und damit trifft er genau den Kern der Meditation. Meditation ist Sich Feiern! Wer Meditation nur als Pflicht erfüllt, der verpasst das Wesen der Meditation. <a href="http://www.leben-sterben.de/werwirsind.htm" target=" title=">Veetman</a> hat einmal gesagt: "Feiere die Zeit der Meditation und wenn du das nicht kannst, dann lass es gleich bleiben, dann ist Meditieren reine Zeitverschwendung."<br />
"Millionen von Menschen verpassen Meditation, weil Meditation eine falsche Bedeutung bekommen hat. Sie erscheint sehr düster und ernsthaft, so dass sie nur etwas für sehr unlebendige und „fromme“ Menschen zu sein scheint, die jegliche Freude am Leben verloren haben.</p>
<p>Ein wahrhaft meditierender Mensch wird lebendig, wach und spielerisch. Er erlebt das Leben voller Freude und Dankbarkeit. Er ist nicht ernsthaft, er ist entspannt und genießt das Leben in vollen Zügen. Er erfährt das Leben nicht als ein Problem das er lösen muss, sondern als ein Mysterium, das er feiern kann."</p>
<p><a href="http://www.meditationincelebration.com/meditation.php?id=1&#38;lang=de_DE" target=" title=">www.meditationincelebration.com</a></p>
<p>Meditationstechniken sind keine bloßen Geist- und Körperertüchtigungen, die man schnell mal absolviert und dann wird das Leben schön! Meditation an sich ist das schöne Leben, das mit Dankbarkeit während der Meditation erkannt wird. Wenn die Meditationspraxis nicht erfüllend ist, dann sollte man vielleicht die Methode wechseln - zu einer, bei der das Herz aufgeht. Oder, der Praktizierende selbst ist unbewusst damit beschäftigt, ein "Meditationsziel" erreichen zu wollen, was der Freude und Feierstimmung des Moments entgegen steht.<br />
"In der Grenzsituation von Sein und Nichtsein ist alles, das ist, ein Grund zum Feiern - egal, was es ist. Nur das Dasein an sich, das Lebendürfen, das Teilnehmendürfen, das sich Bewegendürfen, ist ein Grund zum Feiern, ist Feiern. Dieses Bewusstsein ist es, das uns in der Feier mit großer Dankbarkeit erfüllt. Das uns erfüllt und zufrieden macht, das die Momente der Feier einzigartig macht - das Bewusstsein, dass wir immer und in jedem Moment auf der Grenze von Sein und Nichtsein stehen und uns dem Leben, dem Sein, zuwenden dürfen."</p>
<p><a href="http://www.oshomanjusha.de/de/mahamudra/herz_und_licht.htm" target=" title=">Zitat von Mahamudra</a></p>
<p>"Das ganze Leben ist in Wirklichkeit vollkommen und eine Feier. Meist nehmen wir dies aber auf Grund unserer Erwartungen und Muster nicht wahr. Meditation hilft uns, das Leben wieder bewusst und entspannt in seiner Vollkommenheit wahr zu nehmen und zu feiern."</p>
<p><a href="http://www.glueckleben.de/lachen-weinen-feiern.html" target=" title=">www.glueckleben.de</a></p>
<p>Und schließlich ein Auszug aus dem treffenden Gedicht von Walt Whitman<br />
... "I CELEBRATE myself" ...<br />
"ICH FEIERE mich selbst;<br />
und was ich mir denke, das sollst auch du dir denken;<br />
denn jedes kleinste Atom, das zu mir gehört,<br />
gehört genauso auch zu dir.</p>
<p>Ich hänge herum und lade meine Seele ein;<br />
ich lehne mich an und mache es mir bequem,<br />
dabei beobachte ich den Speer eines Sommergrases...</p>
<p>Häuser und Zimmer sind voller Parfüm -<br />
die Regale sind mit Parfüm vollgestopft;<br />
ich atme den Duft in mich hinein und kenne ihn und mag ihn;<br />
die Destillation könnte mich auch berauschen,<br />
doch das lasse ich nicht zu.</p>
<p>Die Atmosphäre ist kein Parfüm -<br />
sie hat keinen Geschmack von Destillation -<br />
sie ist geruchlos;<br />
sie ist für immer für meinen Mund -<br />
ich bin in sie verliebt;<br />
ich werde zur Böschung am Waldrand gehen,<br />
die Maske ablegen und nackt werden;</p>
<p>ich bin total verrückt danach,<br />
mit mir in Kontakt zu sein."</p>
<p><a href="http://www.bartleby.com/142/14.html" target=" title=">Walt Whitman</a><br />
<a href="http://findyournose.com/feiern/leute" target=" title="></a></p>
<p><a href="http://findyournose.com/feiern/leute" target=" title=">Hier zeigt sich jemand, der sich feiert</a></p>
<p>Viel Spaß beim Meditieren und Sich Feiern<br />
wünscht<br />
<strong>Samarpan</strong></p>
<p>PS: <a title="Title" href="http://findyournose.com/index/show_archiv_t/250">Englisch lernen per Telefon</a><br />
PPS: <a title="Title" href="http://findyournose.com/begegnungen/mini_webpage/241">Ich feiere mich in dieser Woche ganz offiziell...</a></p>
<hr /><a href="../" target=" title="> </a></p>
<p><a title="Title" href="http://findyournose.com/noseletters/new">Den wöchentlichen Noseletter hier bestellen!</a></p>
<p><a title="Title" href="http://findyournose.com/begegnungen/mini_webpage/190">Die Sekunden Meditation von FindYourNose.com</a></p>
<p><a href="http://www.zen-shop-meditation.de/" target=" title=">Zum Zen Shop</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[16 | Thema 'Materie']]></title>
<link>http://syncommmanagement.wordpress.com/?p=83</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 17:09:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://syncommmanagement.de.wordpress.com/2008/06/16/16-thema-materie/</guid>
<description><![CDATA[




Wir schreiben immer wieder, dass Materie eigentlich nur eine Illusion sei. Das mag sich für ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
<table border="0" width="480" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><a title="www.jenseits-de.com" href="http://www.jenseits-de.com/g/fo-materie.htm" target="_blank">Wir schreiben immer wieder</a>, dass Materie eigentlich nur eine Illusion sei. Das mag sich für manchen Leser unglaubwürdig anhören, denn der Tisch, an dem er sitzt, existiert doch, ist ja da, somit ist er doch keine Illusion sondern Materie!</p>
<p>Natürlich gibt es Materie, wir sind ja auch auf der materiellen Ebene, also "in der Materie". Und dennoch ist Materie nur eine Illusion, es gibt sie nicht wirklich. Materie ist eigentlich nur eine Form von Energie.</p>
<p>Wir schreiben auch, dass Seelen materialisieren können, d.h., dass sie Materie durch ihr Bewusstsein entstehen lassen und ebenso manipulieren können. Was nach einem faulen Zaubertrick klingt, hört sich jedoch nicht länger faul an, wenn man erst besser versteht, was Materie wirklich ist.</p>
<p>So sagte Max Planck 1944 in einem Vortrag über "Das Wesen der Materie":</p>
<p>"Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch die eigene Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält."</p>
<p>Er sagte weiter: Wir müssen "hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Wahre. Da es aber Geist an sich alleine ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen gehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen."</p>
<p>David Bohm kam ebenfalls zu diesem Ergebnis. Er spricht von einem "Quantenpotenzial", das als letzte Instanz alles durchdringe und einem absoluten Bewusstsein gleichgesetzt werden könne.</p>
<p>
<i>[Anm.: Wir können Materie als "zeitlich geronnene", sich aspektiert selbst reflektierende Gedankenenergie betrachten. Dies gleicht einem Doppelspiegel bzw. Prisma. Realität entsteht durch die Fragmentierung der Wirklichkeit, die durch den (Blick-)Winkel und somit Grad der (Selbst-)Erkenntnis bestimmt ist: <a href="http://www.spiraldynamics.net" target="_blank">Spiral Dynamics</a>. Sprache ist hierbei selbst ein Fragment des sich auffächernden Ganzen (siehe "gefaltetes Universum"). Letztlich ist es eine Geburt in sich selbst (vgl. Welle-Teilchen-Dualismus), welche nahtlos in den Tod übergeht und somit ein <a href="http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__29.position__5.de.html" target="_blank"><b>zeitloser Zustand</b></a> ist.</i></p>
<p><i>Wir dürfen dabei jedoch einbeziehen, dass Begriffe Gefühle auslösen bzw. kodieren, so dass daraus ein  s p r a c h l o s e r  Zustand erwächst, welcher die Unschärfe verbaler, stark fragmentierter Kommunikation reduziert (z.B. Meditation oder Gebet / Kontemplation). Dies berührt auch das Thema Hochsensitivität.</i></p>
<p><i>Insofern gilt: Kommunikation ist Energetik — weder ein Konzept, noch eine Strategie, da diese Konstrukte einem Determinsmus folgen! Gleichsam gilt: Kommunikation ist Resonanz. Resonanz ist unteilbar. Somit ist Inhalt und Gegenstand jeglicher Kommunikation der <b>aktive Vorgang, <a href="http://syncommmanagement.wordpress.com/energie-und-realitaet/">Resonanz zu erzielen</a></b>. Daran sind natürlich alle beteiligt, weil es am Ende nur das Eine gibt — wie nachfolgende Adaption auf Paul Watzlawick bestätigt: "Sender und Empfänger bedürfen der gleichen Parameter."</i></p>
<p>Ein hohes Bewusstsein "denkt" sich etwas, wodurch das Gedachte entsteht. Es entsteht, indem allerfeinste Partikel auf eine bewusste Weise beeinflusst werden, wodurch atomares Bewusstsein entsteht. Das atomare Bewusstsein lässt Atome entstehen und die Atome formen letztendlich die Materie und damit den Tisch. <i>[Anm.: Kann Bewusstsein attribuiert "sein"?]</i></p>
<p>In diesem Ressort befinden sich zahlreiche Beiträge zum Thema "Materie" bzw. "Materie und Bewusstsein", z.B.: <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil1/archiv/messages/2591.html">"Geografischer Ort des Jenseits"</a>, <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/archiv/archiv/messages/6429.html#6431">"Verknüpfung des Geistigen mit der Materie"</a> oder <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil5/archiv/messages/910.html">"Peter, habe eine Anschlussfrage"</a>.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist interessant, wie außer uns als Entwickler und Kybernetiker weitere Wissenschaftler das Thema beleuchten. Nachstehend ein Auszug aus einem Interview mit dem Physiker Hans-Peter Dürr, das er dem P.M. Magazin gegeben hat:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Physik &#38; Philosophie</strong></span></p>
<p>Am Anfang war der Quantengeist. Was wir für Materie halten, ist Bewusstsein: Physiker erschüttern unseren Realitätsbegriff!</p>
<p>Der Physiker Hans-Peter Dürr sieht den Schlüssel zur Zukunft in einem neuen Wirklichkeitsbegriff auf Basis der Quantentheorie. Wie meint er das? Holger Fuß hat nachgefragt.</p>
<p>Die Quantenphysik gibt uns immer noch Rätsel auf. Dabei entspricht sie exakt der Logik der Natur. Da verhalten sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen. Diese Unschärfe verweist auf den Ursprung alles Lebendigen – auf einen zugrunde liegenden universellen Code, der nichts anderes ist als Information. Diese Theorie, die von einigen Quantenphysikern vertreten wird, legt nicht weniger als ein neues Weltbild nahe. Sich darauf einzulassen ist gewiss nicht einfach – aber wenn wir es tun, werden wir ganz neue Möglichkeiten entdecken, mit unserem Planeten umzugehen.</p>
<p>P.M.: Herr Professor Dürr, was ist eigentlich Materie?</p>
<p>Dürr: Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.</p>
<p>P.M.: Den Untergrund bildet also eine körperlose Form? Ein sehr fremdartiger Gedanke.</p>
<p>Dürr: Ja, das ist unsere enge Denke. Wir müssen immer zuerst an Substanzen denken, ehe wir Beziehungsstrukturen verstehen. Nehmen Sie die Liebe. Wir stellen uns Liebe vor als Beziehung beispielsweise zweier Menschen zueinander. Aber die Liebe selber, dieses Dazwischen, bereitet unserer Vorstellung enorme Schwierigkeiten. Es sei denn, wir geben uns einfach hin und lieben.</p>
<p>P.M.: Und genau dieses Dazwischen ist Gegenstand der Quantenphysik?</p>
<p>Dürr: In gewisser Weise ja. Doch schon der Begriff Gegenstand führt in die Irre. Das ist ein Problem der Sprache. Wir verwenden lauter Substantive, wo wir Verben nehmen sollten. Das prägt unser Denken. Wenn wir über die Quantenphysik sprechen, sollten wir eine Verb-Sprache verwenden. In der subatomaren Quantenwelt gibt es keine Gegenstände, keine Materie, keine Substantive, also Dinge, die wir anfassen und begreifen können. Es gibt nur Bewegungen, Prozesse, Verbindungen, Informationen. Auch diese genannten Substantive müssten wir übersetzen in: Es bewegt sich, es läuft ab, es hängt miteinander zusammen, es weiß voneinander. So bekommen wir eine Ahnung von diesem Urgrund der Lebendigkeit. Besser gesagt: Wir ahnen und erleben.</p>
<p>P.M.: Warum tun wir uns so schwer damit?</p>
<p>Dürr: Weil unser Gehirn nicht darauf trainiert ist, die Quantenphysik zu verstehen. Mein Gehirn soll mir im Wesentlichen helfen, den Apfel vom Baum zu pflücken, den ich für meine Ernährung brauche. Unsere Umgangssprache ist eine Apfelpflücksprache. Sie hat sich herausgebildet, weil sie enorm lebensdienlich ist. Bevor ich eine Handlung ausführe, spiele ich diese erst einmal in Gedanken durch, um zu erfahren, ob sie zum gewünschten Ziel führt – ja oder nein? Das ist die zweiwertige Logik. Aber diese zweiwertige Ja-oder-Nein-Logik ist eben nicht die Logik der Natur. Die Quantenphysik beschreibt die Natur viel besser, denn in der Quantenwelt herrscht die mehrwertige Logik, also nicht nur Ja und Nein, sondern auch Sowohl/Als-auch, ein Dazwischen. Eben das Nicht-Greifbare, das Unentschiedene. Daran müssen wir uns gewöhnen.</p>
<p>P.M.: So ganz habe ich mich an diese Vorstellung noch nicht gewöhnt.</p>
<p>Dürr: Aber genau damit sind Sie auf dem richtigen Dampfer. Solange Sie es sich vorstellen können, liegen Sie falsch. Nehmen wir ein Elektron. Also ein physisches Teilchen, von dem ich weiß, dass es das eigentlich gar nicht gibt. Im Grunde ist da etwas viel Größeres. Betrachten wir ein instabiles System wie etwa ein nasses Schneefeld: Dort kann mein kleiner Fuß eine riesige Lawine auslösen. Ein Pendel, exakt auf den Kopf gestellt, ist auch so ein instabiles System. Dort entscheidet eine winzigkleine Störung von außen, ob es nach links oder rechts fällt.</p>
<p>P.M.: Sie meinen also, ein Elektron existiert gar nicht?</p>
<p>Dürr: Jedenfalls nicht in Form eines herkömmlichen Teilchens.</p>
<p>P.M.: Sondern?</p>
<p>Dürr: In meiner Sprache nenne ich es ein »Wirks« oder »Passierchen«. Es ist eine winzige Artikulation der Wirklichkeit, etwas, das wirkt, das passiert, das etwas auslöst.</p>
<p>P.M.: Sie beschreiben die Quantenphysik in einer paradoxen Weise, wie wir sie sonst aus mystischen Texten kennen.</p>
<p>Dürr: Es ist paradox, wenn ich mich der Quantenphysik in der Umgangssprache nähere. Wenn Ihnen das schwammig vorkommt, haben Sie völlig recht. Die Wirklichkeit erscheint uns schwammig, weil ihre Ausssagen unendlich vieldeutig sind. In der Physik sagen wir: Die Wirklichkeit ist nicht die Realität. Unter Realität verstehen wir eine Welt der Dinge, der Objekte und deren Anordnung. Also jene Welt, die die alte Physik mit ihrem mechanistischen Weltbild beschreibt. Die alte Naturwissenschaft ist dabei nicht falsch. Sie gilt jedoch nur in einem vergröberten Sinn. Was für unseren Alltag total ausreicht. Die Wirklichkeit in der neuen Physik ist Potenzialität, eine Welt der Kann-Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art materiell-energetisch zu verkörpern. Deshalb möchte ich die Begriffe Teilchen oder Atom nicht mehr benutzen und sage stattdessen Wirks oder Passierchen. Ein Passierchen ist ein winzig kleiner Prozess.</p>
<p>P.M.: Allmählich habe ich trotz aller Schwammigkeit doch eine Ahnung von dem, was Sie meinen. Es ist ein bisschen wie beim Lesen von Lyrik: Es ist viel Ungenauigkeit, viel Spielraum in einem Gedicht – und doch bringt es etwas in mir zum Klingen. Ich spüre, was gemeint sein könnte.</p>
<p>Dürr: Ahnung ist ein gutes Wort dafür. Die Schwammigkeit bezieht sich ja auf die Greifbarkeit. Emotional haben wir damit weniger Schwierigkeiten. Unsere Gefühle sind ja in diesem Sinne alle ein bisschen schwammig, ohne dabei unverständlich zu sein. Sie sind Bewegung, ihre Grenzen fließen. Wenn wir eine Ahnung von etwas in uns verspüren, dann deuten wir dies oft als etwas, was in uns zum Klingen gebracht wird. Dies empfinden wir als eine Resonanz mit etwas viel Umfassenderem. Die Felder in der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieser Quantencode keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine.</p>
<p>P.M.: Damit kommen Sie der alten indischen Philosophie nahe, die vom All-Einen spricht und von der Identität des Ich und der Außenwelt. »Tat tvam asi« lautet die klassische Formel: Dieses bist du.</p>
<p>Dürr: Ja, es geht über diese Aussage hinaus und lässt sich besser in der Sanskritsprache als Advaita ausdrücken, was so viel wie Nicht-Zweiheit bedeutet. Genauer bedeutet die Vorsilbe A aber nicht die Verneinung, sondern dass es unangemessen ist, überhaupt von Teilen und Zerlegbarkeit zu sprechen.</p>
<p>P.M.: Etwas Unteilbares.</p>
<p>Dürr: Wir haben überhaupt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert. Wenn ich ein Gemälde betrachte und von dessen Schönheit spreche, das ist das Eine. Wenn ich aber auf die einzelnen Dinge in diesem Gemälde zeige, beispielsweise auf das Auge der Madonna, dann deute ich auf eine Unterschiedlichkeit innerhalb des Einen, auf ein Element der Vielheit, das zur Einheit gehört. Das Auge der Madonna ist nämlich nicht ein Teil des Bildes, sondern nur eine Artikulation. Ich schneide das Auge nicht heraus, sondern richte nur meine Aufmerksamkeit auf eine Stelle des Bildes.</p>
<p>P.M.: Das heißt, ein Meer ist eben mehr als ein Netzwerk von Wassertropfen?</p>
<p>Dürr: Richtig. Ein Wassertropfen existiert ja im Grunde nur außerhalb des Meeres. Wenn er hineinfällt, verliert der Begriff Tropfen seinen Sinn.</p>
<p>P.M.: Wenn Sie sagen, die alte mechanistische Naturwissenschaft funktioniert in unserem Alltag mit großer Genauigkeit – welche Bedeutung soll dann eigentlich die Quantenphysik mit all diesen beschriebenen Erkenntnissen für unsere konkrete Lebenswelt haben?</p>
<p>Dürr: Sie hat eine Bedeutung, wenn wir in unsere Alltagserfahrungen auch einbeziehen, was wir lebendig nennen. Die alte mechanistische Physik beschreibt nämlich zunächst die Realität der Dinge mit den bekannten Naturgesetzen, wobei kein Unterschied zwischen belebt und unbelebt gemacht wird. Wenn Sie einen Apfel fallen lassen, folgt er dem Gesetz der Schwerkraft und fällt zu Boden. Die Welt der Dinge ist die Welt der stabilen Systeme und damit voll determiniert, also vorherbestimmt. Mechanistisch bedeutet voll determiniert. Aber für lebendige Systeme reicht diese mechanistische Beschreibung nicht aus. Lebendige Wesen wie etwa der Mensch sind im Grunde instabile Systeme. Ihre scheinbare Stabilität erhalten sie durch ein dynamisches Ausbalancieren, das ständige Energiezufuhr benötigt.</p>
<p>P.M.: Sie sind nicht nur Quantenphysiker, sondern wurden für Ihr Engagement in der Friedensbewegung bereits 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. Inwiefern hat der Quantenphysiker Dürr den politischen Menschen Dürr inspiriert?</p>
<p>Dürr: Die Quantenphysik sagt uns ja nicht nur, dass die Wirklichkeit ein großer geistiger Zusammenhang ist, sondern auch, dass die Welt und die Zukunft offen ist. Sie ist voller Möglichkeiten. Darin steckt ungeheuer viel Ermutigung und Optimismus. Wir leben in einer noch viel größeren Welt, als wir gemeinhin annehmen. Und wir können diese Welt gestalten! Unsere westliche Konsumkultur, unser lebensverachtendes wirtschaftliches Wettrennen stellen doch nur eine winzige Nische innerhalb unserer Möglichkeiten dar. Trotzdem glauben viele Menschen, dass die wirtschaftlichen Sachzwänge Naturgesetze seien. Nein, es sind menschengemachte Zwänge.</p>
<p>P.M.: Wie konnte es zu diesem Irrglauben kommen?</p>
<p>Dürr: Er ist Bestandteil unserer Erziehung. Wir werden belohnt, wenn wir uns entmutigen lassen, wenn wir uns wirtschaftlichen und technischen Zwängen unterordnen, wenn wir größere Zusammenhänge außer Acht lassen. Aber eine solche Lebensweise ist lebensfeindlich. Langfristig überlebensfähig ist in der Natur derjenige, der ein Gewinn-Gewinn-Spiel spielen kann. Wenn mein Vorteil zugleich der Vorteil des anderen ist, sodass im Konzert mit anderen etwas geschaffen wird, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe einzelner Teile. Ein Plussummenspiel. Junge Menschen können so etwas heutzutage kaum noch erleben. Sie sind einsame Einzelkämpfer und müssen gegen ihre Mitmenschen ankämpfen, anstatt mit ihnen gemeinsam eine Zukunft aufzubauen.</p>
<p>P.M.: Sie selber haben einen Zukunftsentwurf vorgelegt: »Die 1,5-Kilowatt-Gesellschaft«. Darin propagieren Sie eine »intelligente Energienutzung als Schlüssel zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise«.</p>
<p>Dürr: Ich habe mal ausgerechnet, dass der gegenwärtige Primärenergieverbrauch der gesamten Menschheit bei 13 Terawatt liegt. Dies entspricht etwa der körperlichen Arbeitsleistung von 130 Milliarden kräftigen Energiesklaven, die jeden Tag zwölf Stunden lang ohne Pause in unseren Auftrag mit voller Pulle auf dieser Erde malochen. Eine Sklavenstärke nehme ich hierbei als eine Viertelpferdestärke, etwa 200 Watt, an. Ein Mittelklassewagen mit 60 PS hat somit bereits 230 Energiesklaven unter der Haube. Ein Mercedes der S-Klasse mit 190 PS sogar die dreifache Anzahl. Die Frage lautet: Wie viele Energiesklaven verträgt unsere Biosphäre, die ja ein kompliziertes, ausbalanciertes Ökosystem ist, in dem das eine mit dem anderen gekoppelt ist? Und da stellt sich heraus, dass die maximale Grenzbelastung durch menschliche und technisch aufbereitete Energieumsätze für die gesamte Erde etwa bei insgesamt zehn Terawatt liegt. Das entspricht 100 Milliarden Energiesklaven.</p>
<p>P.M.: Wir leben also längst über die Verhältnisse der Biosphäre?</p>
<p>Dürr: Allerdings. Wir verbrauchen mindestens drei Terawatt zu viel Energie. Das sind 30 Milliarden Energiesklaven zu viel. Um die Grenzbelastung nicht zu überschreiten, dürfte jeder Erdenmensch heute maximal 15 Energiesklaven beschäftigen, sprich höchstens 1,5 Kilowattstunden pro Stunde verbrauchen. Statistisch gesehen hält sich heute jeder Erdenbürger 22 Energiesklaven und kann damit seine persönliche Arbeitsfähigkeit um das 22-fache steigern – mit den entsprechend höheren Umweltauswirkungen. Aber in der Realität ist der Energieverbrauch natürlich unterschiedlich verteilt. Ein US-Amerikaner beschäftigt im Schnitt 110 Energiesklaven, ein Deutscher 55, ein Chinese 10 und ein Bangladescher nicht einmal einen einzigen.</p>
<p>P.M.: Deshalb fordern Sie eine »strikte Geburtenkontrolle von Energiesklaven«.</p>
<p>Dürr: Ja. Das bedeutet vor allem eine Geburtenkontrolle der liebsten Kinder der Industrieländer, nämlich der Autos. Künftig müssen unsere Erzeugnisse langlebig und reparaturfreundlich sein. Durch eine effizientere Energienutzung werden wir etwa die Hälfte der Energiesklaven einsparen können – bei gleichen Dienstleistungen für den Menschen. Die andere Halbierung können wir erreichen, indem wir unseren Lebensstil ändern, aber auch durch den Einsatz von sanfteren Energiesklaven, etwa durch Verwendung von dezentralen Solarenergieanlagen.</p>
<p>P.M.: Was bedeutet ein anderer Lebensstil?</p>
<p>Dürr: Energiereduzierte Lebensstile bedeuten kein Leben in Sack und Asche. Mit etwas Fantasie werden wir sogar ein viel besseres, weil sinnerfülltes, lust- und freudvolles Leben führen können. Eine Beschränkung auf 15 Energiesklaven entspricht in etwa dem durchschnittlichen Lebensstandard eines Schweizers anno 1969.</p>
<p>P.M.: Würde eine solare Weltwirtschaft Energie verschwenden dürfen, ohne dass die Biosphäre kollabiert?</p>
<p>Dürr: Nein. Unser Energieproblem hat nicht nur mit der Beschränktheit von Ressourcen zu tun, sondern hängt mit der durch Energieumsatz hervorgerufenen Belastung der Biosphäre zusammen. Entscheidend ist gar nicht die insgesamt eingestrahlte Sonnenenergie, sondern jener Energieanteil, der die Biosphäre in Balance hält. Die Biosphäre ist eine hierarchisch geordnete Pyramide, aber eben keine Granitpyramide, sondern eher ein Kartenhaus, auf dessen Spitze wir Menschen stehen. Dieses Kartenhaus wird aufrecht erhalten, indem etwa ein Zehntausendstel der eingestrahlten Sonnenenergie, das sind umgerechnet rund 450 Milliarden Energiesklaven, dieses instabile Gesamtsystem ausbalanciert. Es ist die statische Instabilität, die Wackeligkeit des Systems, die unsere Erfahrungswelt lebendig macht.</p>
<p>P.M.: Auf der Spitze dieses von der Natur sorgsam austarierten Kartenhauses stehen wir Menschen und drohen, das Gebilde mit unserer technischen Zivilisation zum Einsturz zu bringen.</p>
<p>Dürr: Wir haben begonnen, bei diesem prekären Balanceakt mit der Biosphäre riskant zu konkurrieren. Das ist das Entscheidende. Unsere rücksichtslos arbeitenden 130 Milliarden Energiesklaven bringen das Biosystem in ein Ungleichgewicht. Die menschengeschaffenen Energiesklaven haben keinerlei Gefühl dafür, dass sie in einem System arbeiten, das nicht beliebig robust ist. Die rütteln sozusagen an der natürlichen Gesamtarchitektur und wirken wie eine Infektion in einem Organismus, der über dreieinhalb Milliarden Jahre hinweg sorgsam aufgebaut wurde. Die Frage lautet: Wie sehr darf man ein lebendiges System stören, ehe die Infektion lebensgefährlich wird?</p>
<p>P.M.: Wenn wir uns den Energiehaushalt eines ausbalancierten Organismus vorstellen, dann hätten wir das Bild eines Ozeans wogender Schwingungen vor uns, die sich mehr oder weniger im Gleichklang bewegen. Das wären die Solarsklaven. Jetzt kommen die menschengemachten Energiesklaven, die Störsklaven, hinzu, die gegen diesen Gleichklang schwingen.</p>
<p>Dürr: Die schwingen überhaupt nicht mit.</p>
<p>P.M.: Weil sie zu ignorant und unsensibel sind, um in der großen Sinfonie der Natur mitzuschwingen?</p>
<p>Dürr: Das ist es! Je höher die Instabilität, die Unsicherheit, desto größer die Sensibilität.</p>
<p>P.M.: Also hätten wir Menschen die Aufgabe, unsere Energiesklaven daraufhin zu trainieren, sich im Tanz der Biosphäre harmonisch zu bewegen?</p>
<p>Dürr: Ja, das wäre der Heilungsprozess mit der Herausforderung: Wie können wir die Störungen so integrieren, dass das Kartenhaus nicht einstürzt? Dazu müssen wir verstehen, warum die Entwicklung des Lebendigen so langsam vonstatten geht. Das System benötigt dieses langsame Tempo, damit es die Veränderungen auffangen und verarbeiten kann. Wir sind aber viel zu schnell für das Gesamtsystem. Deshalb sind wir an eine Grenze gelangt, an der wir nicht mehr allzu viel stören dürfen. Wir müssen die Geschwindigkeit drosseln.</p>
<p>P.M.: Was bedeutet es konkret, bedächtiger zu sein?</p>
<p>Dürr: Schauen wir uns mal an, was unsere Energiesklaven anstellen. Wenn diese Sklaven sich so verhielten wie wir Menschen, hätten wir gar keine Probleme. Dann wären sie sanfte Energiesklaven, die einen Eimer Wasser den Berg hochtragen. Das macht gar nichts aus. Stattdessen aber haben wir ganz rabiate Energiesklaven, die mit hochintensiver Energie arbeiten. Wir stellen unsere Produkte mit einer Prozessenergie her, die den Maßstab, in dem die eingestrahlte Sonnenenergie umgesetzt wird, weit übertrifft. Wir holen die Kohle aus dem Erdinneren, wo sie über Millionen von Jahrhunderten angesammelt wurde, und verbrennen sie innerhalb von weniger als zwei Jahrhunderten. Damit gewinnen wir eine Energiedichte, mit der wir Metalle schmelzen, Autobleche schmieden und Mineralien aus dem Berg lösen. Alles hochenergetische Vorgänge in einer viel größeren Geschwindigkeit, als es die Natur selber vollzieht. Vergleichen Sie das nur einmal mit dem Tempo des Pflanzenwuchses. Dann sehen Sie den Unterschied.</p>
<p>P.M.: Intelligentes Produzieren bedeutet also, im Tempo der Natur zu arbeiten?</p>
<p>Dürr: Es geht erstens um die Vermeidung von sehr verschiedenartiger Umformung von Materie, weil das sehr viel Energie benötigt. Und zweitens muss die Umformung langsamer geschehen. Wir dürfen nicht drängeln.</p>
<p>P.M.: Passt zu diesem Evolutionsschritt noch die Nutzung von Kernenergie, wie sie derzeit in der Klimaschutzdebatte neu auf den Tisch gekommen ist?</p>
<p>Dürr: Nein. Die jetzige Kernenergie müssen wir abschaffen. Sie ist viel zu gefährlich – aus vielerlei Gründen. So ist nicht nur die Frage der Endlagerung von Atommüll nicht gelöst, sondern dieser Atommüll kann auch als Waffe benutzt werden. Es existiert also keine scharfe Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Kernenergie. Denn Atommüll ist zum Teil spaltbares Plutonium, das außerdem hoch radioaktiv ist, mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren. Ein Reaktor von einem Gigawatt Leistung, wie wir ihn weltweit betreiben, produziert jährlich etwa 250 Kilogramm Plutonium. Für eine Nagasaki-Bombe benötigen wir nur acht Kilogramm. Unter Umständen will man das Zeug ja deshalb nicht endlagern, weil man das Plutonium noch irgendwie verwenden könnte. Beispielsweise zum Bau einer Atombombe, einer schmutzigen Bombe allerdings, die große Gebiete für Jahrtausende unbewohnbar machen würde.</p>
<p>P.M.: Wäre denn eine tatsächlich ausschließlich zivile Nutzung der Kernenergie vertretbar?</p>
<p>Dürr: Auch nicht. Wenn der schlimmste Störfall in einem Reaktor passiert, hat man ein Ergebnis, das einfach nicht akzeptabel ist. Dieses Risiko trifft nicht nur uns, sondern vor allem die nachfolgenden Generationen. Ein Risiko einzugehen, das ich selber nicht ausbaden muss, ist unmoralisch. Ich kann Russisches Roulette an meinem eigenen Kopf spielen. Wenn ich so blöd bin, dann ist das okay. Aber die Pistole an den Kopf meines Kindes zu halten ist verantwortungslos. Wir Nutznießer leben nur ein paar Jahrzehnte. Aber unseren Nachkommen überlassen wir die Lasten über Tausende von Jahren. Nein, die Kernenergie muss weg!</p>
<p>P.M.: Warum bleibt die Kernenergie für manche Menschen immer noch attraktiv?</p>
<p>Dürr: Weil wir übersehen, dass unsere Gesellschaft energiesüchtig ist. Sie erscheint mir in der Situation eines Alkoholikers, der glaubt, er könne sein Suchtproblem lösen, wenn er in eine Schnapsfabrik einheiratet. Deshalb benötigen wir zunächst eine Entziehungskur. Erst dann können wir überhaupt beurteilen, wie viel Energie wir wirklich brauchen. Mit einer effizienteren Energienutzung können wir unseren Verbrauch ohne Weiteres senken. Vieles von dem, was wir heute verbrauchen, ist einfach weggeworfene Energie. Mit ein bisschen Intelligenz können wir das einsparen. Und wir müssen es auch: Es können nicht alle Menschen auf dieser Erde einen Lebensstil führen wie die US-Amerikaner. Das geht einfach nicht.</p>
<p>P.M.: Sie stehen in Ihrem 78. Lebensjahr. Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode?</p>
<p>Dürr: Das ist eine sehr interessante Frage. Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen Ganzen. In dem Maße, wie ich immer auch ein Du war, bin ich, wie alles andere auch, unsterblich.</p>
<p>Quelle: P.M. Magazin 05/2007</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wunder der Hingabe]]></title>
<link>http://noseletter.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 07:53:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://noseletter.de.wordpress.com/2008/05/25/das-wunder-der-hingabe/</guid>
<description><![CDATA[Meine größte Angst erfüllte sich. In dem Seminar &#8220;Seelisch Spirituelle Sterbebegleitung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine größte Angst erfüllte sich. In dem Seminar "Seelisch Spirituelle Sterbebegleitung" mit Veetman übte ich den Abschied von meinen Sohn. Sterben ist nicht leicht, weder, wenn geliebte Menschen sterben, noch in der Zeit bevor man selbst stirbt. Niemand möchte wirklich sterben, auch ich wollte es nicht. Es brauchte viele Tränen bis sich der Körper und das "Ich" endlich dem Unvermeidlichen hingeben konnten. Hingabe an das Unausweichliche öffnet die Türe zum Verstehen. Es war für mich ein Wunder zu sehen, dass ich die Wahrheit schon kannte, sie in vielen Meditationen und auch in der Kindheit erfahren habe und mir nur nicht dessen bewusst war. Die Wahrheit, die weiß, dass Leben und Tod nicht getrennt sind. Dass überhaupt nichts getrennt ist. Dass Vergänglichkeit die Schönheit und Lebendigkeit meines Lebens ausmacht.</strong></p>
<p><strong>Durch Hingabe erblüht Sterben. Das Gleiche passiert in der Meditation.</strong></p>
<h3>Es ist der gleiche Prozess: Meditieren und Sterben</h3>
<p><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko/1.gif?1199364858" alt="Tipps" /></p>
<p>„Im Sterbeprozess wie auch in der Meditation geschieht ein Rückzug aus dieser Welt, ein sich nach Innen wenden, eine tiefer werdende Erfahrung von Präsenz, eine Haltung der Demut, innere Stille und eine tiefe Erforschung und Frage nach dem wirklichen Selbst. Und in jeder Erfahrung, Sterben wie auch Meditation, werden wir transformiert. In Meditation wählen wir aus, transformiert zu werden, im Sterben werden wir ausgewählt. Beide lassen das Gefühl des Selbst über das beengende "Ich" hinausgehen, das wir immer zu sein glaubten.</p>
<p>Wir betrachten Tod als eine Tragödie in unserem Leben. Ich (Veetman) sehe den Tod jetzt als eine sichere Reise, auf der Qualitäten wie Gnade natürlich entstehen. Zuerst jedoch ist Sterben niemals leicht. Oft ist körperliches Leiden da, auch wenn es medizinisch fast keinen Grund mehr dafür gibt. Und es ist immer seelisches Leiden da. Niemand von uns möchte gerne sterben, selbst wenn der Tod eine Befreiung von lebensunwürdigen Umständen sein kann. Die Tragödie, die wir empfinden, wenn wir eine tödliche Prognose bekommen, bis zu der Erfahrung von Gnade ist schwer und oft einsam - bis wir den Punkt der Hingabe erreichen.</p>
<p>Wir verbringen unser Leben so leichtsinnig an der Oberfläche. Ein Sterbender sagte einmal zu mir: "Ich habe mein ganzes Leben so gelebt, als ob ich bei einer Kostümprobe wäre. Aber Sterben ist sehr wirklich." Sterben sammelt unsere Aufmerksamkeit im Zentrum unseres Wesens. Wachsamkeit ist der Schlüssel und eine nach Innen gerichtete Aufmerksamkeit ist das Tor. Sterben bringt uns dahin, Meditation bringt uns bereits dahin, während wir leben.</p>
<p>Ich sehe Sterbende, die in der Hingabe ihre spirituelle Wahrheit finden und sich in einen natürlichen tiefen Frieden entspannen. So, als ob die Dimensionen des Göttlichen wie eine Hängematte sind, in die sie sich zurücklehnen und entspannen können und darin große Sicherheit und Wohlbefinden erfahren. Ich sehe Menschen, die leben, während sie sterben. An der Schwelle von Leben und Tod beginnen sich Qualitäten wie Rückzug, ein nach Innen gekehrt sein, ein Strahlen, ein tiefes Gefühl von Perfektion und in Ordnung sein, ein tiefes Gefühl des Wissens und liebevolle Güte, Stille und eine Erfahrung des Göttlichen zu zeigen. Dies sind höhere menschliche Qualitäten, die sich auch durch Meditation entwickeln können.“<br />
Auszüge aus Seelisch – Spirituelle Sterbebegleitung, unveröffentlichte Seminarunterlagen von Veetman und Sukhi Masshöfer, Institut für Leben und Sterben<br />
<a href="http://www.leben-sterben.de/center_transformation_dt.htm" target=" title=">www.leben-sterben.de</a></p>
<hr />Drei Tage nach dem Seminar habe ich das Gefühl, als ob etwas tief drinnen in mir weiter arbeitet. Im Leben zu sterben wirkt nach. Im Außen bemerke ich es an meinen Beziehungen: eine Grundstimmung liebevoller Intimität und Wahrheit ist in den Gesprächen präsent. Und was denkt ihr, wie ich mich gefreut habe, meinen Sohn wieder zu sehen!!<br />
ich wünsche euch eine wunderbare Woche<br />
in Liebe und Leichtigkeit und Stille und Lebendigkeit ...</p>
<p>Bis nächsten Mittwoch dann...</p>
<p><strong>Samarpan</strong><br />
(... bedeutet Hingabe)<br />
PS: <a title="Title" href="http://findyournose.com/index/show_archiv_t/166">Ein Buch, welches das Leben und Sterben verändern kann</a></p>
<p><a href="http://findyournose.com/meine_nase/kontakt" target="_blank">Aktuellen Noseletter hier bestellen –-</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Meditation]]></title>
<link>http://noseletter.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 16:02:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://noseletter.de.wordpress.com/2008/05/07/mehr-achtsamkeit-im-alltag-durch-meditation/</guid>
<description><![CDATA[Je nach der Anzahl der Jahre, die jemand meditiert und je tiefer die Meditation erfahren wird, desto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Je nach der Anzahl der Jahre, die jemand meditiert und je tiefer die Meditation erfahren wird, desto mehr Achtsamkeit, Wachheit und Lebendigkeit passieren im täglichen Leben.</p>
<p>Der heutige Noseletter fasst eine Untersuchung von Dr. Ulrich Ott zusammen, bei der 251 Meditierende über Übungsdauer, Meditationstiefe und Achtsamkeit im Alltag befragt wurden. Die Studie ist von 2004.</p>
<h3>Achtsamkeit im Alltag nimmt mit Übungspraxis und Meditationstiefe zu</h3>
<p><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko/1.gif?1199364858" alt="Tipps" /></p>
<p>Verzweifle nicht, wenn du meinst, dass du trotz langer Meditationspraxis noch immer der gleiche Dussel bist. Stimmt nicht! Die folgende Studie beweist es.</p>
<p>Zur Bestimmung der <strong>Meditationstiefe</strong> wurde die folgende Skala eingeführt:</p>
<p>Flache Meditationstiefe ist, wenn man mit Hindernissen kämpft:  Unruhe, Langeweile, Motivations- und Konzentrationsprobleme.</p>
<p>Ein wenig tiefer liegt <em>Entspannung</em>:  Wohlbefinden, ruhige Atmung, wachsende Geduld und Ruhe.</p>
<p>Dann gewinnt man die Fähigkeit zur <em>Konzentration</em> (meiner Meinung nach ist Konzentration das falsche Wort): Gewahrsein, Achtsamkeit über die Gedanken ohne Anhaften, Erleben von Kontrolle; Erfahrung einer inneren Mitte, einer starken Energie im Innern, eines Energiefeldes sowie körperlicher Leichtigkeit; Einsichten und Erkenntnisse; Gleichmut und innerer Frieden.</p>
<p>Noch tiefer liegen die <em>Essentiellen Qualitäten</em>: Transzendenz von Methode, Form und Zeitgefühl; Klarheit, Wachheit, Liebe, Hingabe, Verbundenheit, Demut, Gnade, Dankbarkeit, bedingungslose Selbstakzeptanz, grenzenlose Freude.</p>
<p>Und schliesslich die <em>Nicht-Dualität</em>: Kognitive Vorgänge wie Gedanken, Vergleiche, Unterscheidungen, Urteile und Wahrnehmungen von Emotionen und Empfindungen hören auf; Einssein mit allem; Leerheit und Grenzenlosigkeit des Bewusstseins; Transzendenz von Subjekt und Objekt.</p>
<p><strong>Die Ergebnisse der Studie</strong></p>
<p>Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Übungspraxis und Meditationstiefe. Je länger jemand praktiziert, desto tiefer sind seine Erfahrungen.</p>
<p>(a) Je länger jemand meditiert, desto höher ist seine Fähigkeit, Meditation zu absorbieren.</p>
<p>(b) Menschen die nur wenig meditieren erlangen eine ähnliche Meditationstiefe wie die "Experten", wenn sie empfänglich sind.</p>
<p>(c) Die Achtsamkeit im Alltag nimmt mit den Jahren der Meditation und mit den Meditationserfahrungen zu.</p>
<p><a href="http://www.yoga-vidya.de/PDF/Ergebnisbericht.pdf" target=" title=">Die Studie ist im Internet nachzulesen</a>. Dr. Ott ist Mitglied der Society for Meditation and Meditation Research.</p>
<hr /><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Natürlicherweise können diese Ergebnisse nur generelle HInweise für den Meditierenden sein. Jeder erlebt Meditation individuell. Dennoch finde ich den Ansatz der Studie wertvoll. Es ist mir eines ncoh einmal besonders deutlich geworden: In der Meditation dreht sich alles um Empfänglichkeit (Absorbierung im Sinne des Autors der Studie). Sie beeinflusst die Tiefe der Meditationserfahrung.</p>
<p>Und wie wird man empfänglich? Osho empfiehlt dynamische Techniken, die das Denken und den Körper erschöpfen und Raum schaffen.<br />
Viel Spaß beim Meditieren und Experimentieren</p>
<p>wünscht euch</p>
<p><strong>Samarpan</strong></p>
<p>PS: Der Tipp der Woche:</p>
<p><a href="http://www.findyournose.com/index/show_archiv_t/41/" target=" title=">In Chemnitz gibts ein Zentrum für Yoga, Meditation, Reiki und Familienaufstellungen.</a> Da kann man selbst ausprobieren, ob die Untersuchung stimmt</p>
<p>PPS: Den aktuellsten Eintrag auf FindYourNose.com findet ihr ganz rechts oben auf jeder Seite.</p>
<p><a href="http://findyournose.com/meine_nase/kontakt" target="_blank">Aktuellen Noseletter hier bestellen –&#62;</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sag einfach: Großartig!]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 07:14:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://oshonose.de.wordpress.com/2008/05/07/sag-einfach-grosartig/</guid>
<description><![CDATA[Heute gehen die Geschäfte schlecht, morgen wieder gut und dann wieder nicht. Heute vertragen wir un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute gehen die Geschäfte schlecht, morgen wieder gut und dann wieder nicht. Heute vertragen wir uns gut mit den Kollegen, morgen nicht und dann wieder doch ... Das Leben geht rauf und runter und wieder rauf. Meditation im Alltag bedeutet, den ständigen Wechsel zu genießen.</strong></p>
<h3><a href="http://findyournose.com/index/show_archiv/91" target="_blank">Gute Umstände - Schlechte Umstände</a></h3>
<p><img class="themen-pic-float-right" src="http://findyournose.com/images/deko/auf-und-ab-meditation.jpg?1201000624" alt="Tipps" /></p>
<p>Ein Mann flog mit einem Flugzeug.</p>
<p>:( Unglücklicherweise fiel er aus dem Flugzeug.<br />
:) Glücklicherweise trug er einen Fallschirm.<br />
:( Unglücklicherweise war der Fallschirm nicht richtig gepackt worden und öffnete sich nicht.<br />
:) Glücklicherweise war ein großer Heuballen in dem Feld unter ihm.<br />
:( Unglücklicherweise stach eine spitze Heugabel genau nach oben aus dem Heu.<br />
:) Glücklicherweise fiel der Mann nicht auf die Heugabel.<br />
:( Unglücklicherweise fiel er auch nicht ins Heu!</p>
<p>So geht das Leben voran. Man muss sich keine Sorgen machen. Genieße deine Lebensenergie. Manchmal passieren Dinge, die dich glücklich machen und manchmal Dinge, die unangenehm sind. Akzeptiere beides. Wenn du immer nur glückliche Umstände suchst, dann verlangst du das Unmögliche. Das ist unmöglich in dieser Welt, die sich ständig verändert.</p>
<p>Alles geht immer wieder hoch und dann wieder hinunter. Wenn du also oben bist, dann genieße das. Wenn du unten bist, dann ruhe dich aus und warte, denn bald wirst du wieder oben sein. Die Phasen, wo du unten bist, sollten die Ruhe Phasen sein und die, wo du oben bist, sollten zum Tanzen genutzt werden. Dieses Tragik-Komik-Drama – einen Moment ist es eine Tragödie, den anderen Moment eine Komödie – dieses Auf und Ab macht das Leben erfüllter und gibt ihm mehr Lebendigkeit und Würze.</p>
<p>Sag einfach jedes Mal, wenn sich etwas ändert: „Großartig!“ Das ist das ganze Geheimnis.</p>
<p><a href="http://www.osho.com/Main.cfm?Area=Magazine&#38;Language=German" target=" title=">Osho</a>, The New Dawn, #8</p>
<p><a href="http://findyournose.com/arbeiten/thema" target="_blank">--&#62; Mehr über meditatives Arbeiten</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Across the Universe]]></title>
<link>http://niklasbringtdieweltinordnung.wordpress.com/?p=28</link>
<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 11:03:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>niklasbringtdieweltinordnung</dc:creator>
<guid>http://niklasbringtdieweltinordnung.de.wordpress.com/2008/02/17/across-the-universe/</guid>
<description><![CDATA[Heute gab&#8217;s eine schöne Überraschung für mich: einen Film, den ich so mag, dass ich ihn gle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab's eine schöne Überraschung für mich: einen Film, den ich so mag, dass ich ihn gleich zwei Mal gesehen hab, plus Bonus-Material. Der Titel des Beitrags nennt den Titel: Across the Universe. Mario und Linda haben ihn auf Tip ihrer Trainerin Madeleine geliehen und geguckt. Ich bin bei der Hälfte dazu gestoßen und war verzaubert. Ich will darüber schreiben. Ich hoffe die persönlichen Eindrücke helfen euch auch, euch mit mir und euch selbst zu verbinden.</p>
<p>Der Film zeigt eine Art Musical mit einer Geschichte, welche sich aus Songs der Beatles ergibt. Die Songs sind neu arrangiert und werden von den Schauspielern gesungen und die Geschichte spielt in den 60ern, vor und während des Vietnam-Krieges. Die Hauptfiguren sind Jude aus Liverpool (von Jim Sturgess gespielt, der mich sehr an Daniel Brühl erinnert), Lucy aus irgendwo in Amerika und ihr älterer Bruder Max. Ich mag sie gar nicht Figuren nennen, weil ich das was sie tun und sagen als so echt erlebe und erfrischend.</p>
<p>Jude kommt nach Amerika um seinen Vater zu treffen, den er nicht kennt. Er trifft dort Max, welcher in Princeton studiert, aber bald darauf aufhört, da ihn das Studium langweilt. Max und Jude ziehen nach New York, wo Jude sich als Künstler beschäftigt. Lucy's Freund wird in die Armee eingezogen. Nachdem seine Todesnachricht eintrifft will sie nach New York. Jude und Lucy verlieben sich (wunderbare Szenen). Max wird ebenfalls in die Armee eingezogen und muss nach Vietnam. Lucy trifft auf Anti-Kriegs Aktivisten und mischt mit, will etwas ändern, möchte, dass jemand zuhört. Jude ist eifersüchtig auf den Anführer der Aktivisten, woraufhin es Streit gibt und Lucy geht. Bei einer Demo sehen sie sich wieder, aber es gibt Krawall und er landet in der Zelle. Ohne Visum wird er nach England zurück geschickt. Max kommt zurück aus Vietnam, körperlich unversehrt, aber traumatisiert. "Hey Jude" ermutigt Jude zurück nach Amerika zu kommen. Und "All you need is love" erinnert Lucy an ihre Liebe für Jude.</p>
<p>Das ist nur eine kurze Übersicht. Was ich an dem Film liebe ist, dass ich es so schwer in Worte fassen kann. Ich fühl mich total glücklich und berührt. Es ist leicht und doch tief. Mein kritischer Verstand tritt demütig zur Seite und lässt mich wie ich bin. Lässt die Welt wie sie ist.</p>
<p>Ich kann mich so mit Jude als Träumer identifzieren, der sich in Lucy verliebt, unglaublich glücklich darüber ist, hilflos und verzweifelt ist als er glaubt, Lucy ginge für den anderen. Ich kann mich mit Lucy identifizieren, die erst Angst vor Nähe und Vertrauen hat und sich dann hingibt, die hilflos und wütend, verzweifelt darüber ist, wie die Weltpolitik in ihr Leben eingreift und so viel Leid mit sich bringt. Ich freu mich über Max, der wie ein guter Freund für mich wirkt, lebendig, spotaner und unvorsichtiger als ich es bin.</p>
<p>Ich stell mir vor, einfach mal zu singen, was ich ausdrücken will. Wäre sicher erstmal komisch. Aber wenn ich die Musik vom Himmel auf die Erde hole... ich bin sicher, dass niemand irritiert wäre, sondern still und erfüllt von Leben. So fühlt sich der Film für mich an. Der Vorteil da ist, dass man das tun kann und jeder nur darauf wartet. Und man hat schon den Song parat, der in die Situation passt...</p>
<p>Aus den Interviews mit der Regisseurin Julie Taymor ergibt sich auch, dass sie ein Bewusstsein genau für das hat, was ich "Musik vom Himmel auf die Erde holen" nenne. Ihr sei wichtig, dass Raum ist für Kreativität, das heißt für mich, Raum für das was gerade lebendig ist. Sie hat die Schauspieler in den Szenen singen lassen, mit Instrumental-Playback, aber auf dem Set aufgenommen! Lucy singt "If I Fell" live auf dem Set mit ihren Augen auf Jude. Evan Rachel Wood, die sie spielt, sagt im Interview, dass sie einfach die Gedanken ausschaltet und es sich alles von selbst ordnet. Dabei Jim Sturdess anzusehen helfe enorm. Und so klingt es und sieht es auch aus.</p>
<p>Beim Schauen der Interviews hab ich gemerkt, wie merkwürdig es ist, dann die Schauspieler reden zu hören, wenn man vorher so von dem was sie spielen verzaubert ist. Es ist so, als ob man sich nicht mehr erlaubt, das gleiche Gefühl mit den Schauspielern zu haben. "Nee, das ist ja jetzt echt, also anders!" Aber warum eigentlich? Ich meine, sie leben es doch, sie bilden die Verbindung zu dem Gefühl, was ich habe, zu der Schönheit, die ich in ihnen gesehen hab. Wäre das nicht auch in ihnen und in mir, es würde nicht funktionieren. Warum sollte ich mich da also rauskicken? Ich hab doch sowieso nur ein Bild von ihnen, warum nicht das, was mir so gefällt? Denn genau genommen mag ich nicht sie, sondern mich selbst, wenn ich sie so wahrnehme. Und ich mag mich nicht, wenn ich mir sage, dass das nicht echt ist. Ich hab die Wahl.</p>
<p>Die Beatles-Songs neu zu hören ist auch wunderbar, interessant, dass es so gut geht. Es ist anders, kein Sixties-Sound und sie haben auch ein paar Sachen so geändert, dass z.B. die berühmten Riffs quasi als Geist im Kopf mitgehen (wie der Bass-Riff in "Come together" oder die Bläser bei "All you need is love - bam ba da da dam"). Was mich begeistert ist, dass es wirklich die Figuren sind, die das singen. Nicht so, wie so oft in Musicals, dass die gespielten und gesungenen Szenen irgendwie nicht zusammen gehören. Es ist ein Ganzes. Die Singstimmen sind schön anzuhören, klingen aber nicht total professionell, sondern natürlich.</p>
<p>Der letzte Film, der mich so berührt hat war "As it is in heaven" oder auf Deutsch "Wie im Himmel", nebenbei auch ein Film mit viel Musik. Ein Film, der seine Figuren mehr oder weniger an allen Ecken und Enden "See me beautiful" singen lässt. Und genauso fühlt man sich dann auch. Aufgehoben, inspiriert, verstanden, gut durchgeputzt, berührt und zufrieden.</p>
<p>Mir kommt es gerade komisch vor, dass ich das in meinen Reiseblog schreibe... aber es ist eben ein Teil innere Reise. Und ein schöner Teil, wie ich finde.</p>
]]></content:encoded>
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