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	<title>lautstarke &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lautstarke/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lautstarke"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 12:38:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ertaubt die Gesellschaft?]]></title>
<link>http://hunterbine.wordpress.com/?p=116</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 09:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>hunterbine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Handys, MP3-Player&#8230; Was man sich vor ein paar Jahrzehnten noch gar nicht vorstellen konnte ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hunterbine.files.wordpress.com/2008/07/45707_handy.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-119" style="border:0 none;margin:10px;" src="http://hunterbine.wordpress.com/files/2008/07/45707_handy.jpg?w=200" alt="" width="160" height="240" /></a>Handys, MP3-Player... Was man sich vor ein paar Jahrzehnten noch gar nicht vorstellen konnte ist heute schon gar nicht mehr wegzudenken. Seit Ende der 90er hat sich das  Geschäft mit den mobilen Telefonen rasend schnell entwickelt und heute gibt es kaum noch Menschen, die solch ein Gerät nicht ihr Eignen nennen. Mobil sein, überall erreichbar sein, telefonieren könn überall wo man ist - aber ist das wirklich nötig? In der heutigen Informationsgesellschaft wo jede Sekunde zählt scheint diese Technologie wirklich essentiell zu sein. Egal ob Geschäftsmann oder Schüler, man sieht die Handys überall und nur selten ruht es in der Hosentasche. Während die älteren Generationen das Telefon auch eher zu seinem ursprünglichen Zweck nutzen, nämlich dem Telefonieren, sieht man die Jugend von heut fast nur noch mit dem Handy in der Hand. Fast könnte man annehmen, wenn man ein bisschen lamarkistisch argumentiert, dass in Zukunft die Kinder schon mit Handy in der Hand auf die Welt kommen. Ohne scheint es jedenfalls nicht mehr zu gehen. Schlimm nur, dass die Hersteller bei der Weiterentwicklung dieser Technologie immer mehr auf diese nebensächlichen Zusatzfunktionen abzielen - telfonieren kann ja schließlich jedes Handy! Der Anfang war ein tragbares Telefon, das ziemlich unhandlich war und mit dem man, wieder Name schon sagt, nur telefonieren konnte. Später kam dann die SMS-Funktion dazu, aber das war ja nicht genug. Spiele wurden integriert und kleine Digitalkameras, damit einem auch kein Schnappschuß flöten geht. Und vor nicht allzulanger Zeit wurde, zum Leid der Mitmenschen, aus dem mobilen Telefon ein MP3-Player. Für was braucht ein Geschäftsmann ein Handy mit Kamera und MP3-Player? Eigentlich gar nicht, genau deshalb zielen diese Wundergeräte auch auf die junge Generation ab. Was die Herstellerkassen erfreut, geht dem Rest auf die Nerven. Mit dem guten alten<a href="http://hunterbine.files.wordpress.com/2008/07/45706_handy.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-118" style="border:0 none;margin:10px;" src="http://hunterbine.wordpress.com/files/2008/07/45706_handy.jpg?w=200" alt="" width="160" height="240" /></a> Walkman oder später dem Diskman und heute den MP3-Playern war und ist es immer noch von Nöten auf Kopf- oder Ohrhörer zurückzugreifen, um sich dem Musikgenuss hinzugeben. Doch jetzt kommt die Revolution - das Handy welches aufgrund seines eigentlichen Zwecks einen Lautsprecher eingebaut hat, bietet die perfekten Voraussetzungen, um mit einem integrierten MP3-Player die Umgebung zu beschallen! Genau - das was man sonst immer mit Kopfhörern gehört hat, kann man jetzt auch ohne Hören und das natürlich überall. Während man in den letzten Jahren darüber diskutiert hat, dass sich die Jugend durch zu lautes Musikhören mit Kopfhörern die Ohren kaputt macht, darf man sich heute täglich davon überzeugen, dass die heutige Jugend entweder schon ertaubt ist oder aber einfach nicht gelernt hat, dass man Musik nicht immer auf voller Lautstärke hören muss. Vielleicht sollte in den Gebrauchsanweisungen der Hersteller mal daraufhingewiesen werden, dass lautes Musikhören (besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln) unter Umständen die Umgebung belästigen könnte!? Diese Entwicklung ist aber nicht nur auf das Musikhören zu beziehen, sondern auch auf die einfachen Klingeltöne. Man sollte meinen, dass seit Einführung des Vibrationsalarms der Kingelton fast unnötig geworden ist, da man durch das Vibrieren fast keinen Anruf verpassen kann. Dennoch scheint stets jeder seinen Klingelton aktiviert zu haben und das anscheinend auch auf der höchst möglichen Lautstärke. Bleibt nun also die große Frage, ob die Gesellschaft einfach ertaubt und deshalb alles so laut hören muss oder ob es dafür eine andere Erklärung gibt???</p>
<p>P.S. Kann man lautes Musik hören in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht einfach verbieten?? :-(</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Eigenleben]]></title>
<link>http://lawandmore.wordpress.com/?p=104</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 17:35:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian C.</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Kompakt-Stereoanlage ist nicht mehr die Jüngste. Mittlerweile hat sie auch schon angefangen e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Kompakt-Stereoanlage ist nicht mehr die Jüngste. Mittlerweile hat sie auch schon angefangen ein Eigenleben zu führen. Dreht man den Lautstärkenregler nach rechts (also um Lauter zu stellen) kommt es nun immer mal wieder vor, dass die Anlage die Lautstärke verringert. Hoffe ja nur, dass dies nicht der Anfang vom Ende ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Lautstärkeregelung]]></title>
<link>http://zeroterm.wordpress.com/?p=320</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 06:41:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>zeroterm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Plan war ja eigentlich so früh wie möglich mit der Arbeit anzufangen, um sich völlig gechille]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Plan war ja eigentlich so früh wie möglich mit der Arbeit anzufangen, um sich völlig gechilled in die Arbeit einzustimmen, während nicht mal eine weitere Seele in näherer Umgebung rumgeistert und eklige Dinge tut. Atmen zum Beispiel, oder reden &#8212; schlimm sind ja die, die beides tun.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Eine Analogie: an vielen Schallwellen-erzeugenden Geräten befindet sich ein Rädchen, welches man drehen kann. Im Allgemeinen ist der Drehwinkel dieses Rädchens ein Maß für die Intensität der in Schwingung versetzten Luftteilchen. Irgendwie ist es wohl auch so Konvention, dass eine Drehung nach rechts also die Lautstärke erhöht und nach links verringert.<br />
Aber mal jetzt zum Wesentlichen: Solche Rädchen reagieren nicht alle gleich. Einige &#8220;dreht man auf&#8221;, und auf und auf und dann fängt man an etwas zu hören und noch ein, zwei Grad weiter gedreht und man erhält maximale Ohrdröhnung.<br />
Andere wiederum sind sofort relativ laut und mit den verbleibenden Drehmöglichkeiten kann man die Lautstärke im &#8220;lauten Bereich&#8221; <em>feinjustieren</em>.<br />
Während ich letztere Variante bei Boxen als vorteilhaft empfinde, scheint mir ein solches Verhalten bei einem Menschen Schrägstrich Kollegen <del>mit dem ich Gottseidank nicht arbeiten <em>muss</em></del> ein bisschen arg nervig.</p>
<p>Vor Allem kann man auch nicht am Rädchen drehen und sie ausschalten. Man kann höchsten <em>am Rad drehen</em>, aber das daraus resultierende &#8220;aussschalten&#8221; ist meines Wissens strafbar.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kann einem vom Trommeln schlecht werden?]]></title>
<link>http://illig.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 22:37:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>illig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist es im Unterricht wieder passiert. Gegen Ende des Unterrichts, wobei das 90 min sind, wurde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es im Unterricht wieder passiert. Gegen Ende des Unterrichts, wobei das 90 min sind, wurde mir leicht schlecht. Woran liegt das? Bringen die Beats das Gleichgewichtsorgan durcheinander, oder ist vielleicht mehr die Lautstärke? Eventuell sollte ich jetzt doch über ein Gehörschutz nachdenken (der ist aber recht teuer :-( ) . Allerdings aind 8 Trommeln in einen Übungsraum auch sehr laut.</p>
<p>Ich habe aber noch eine andere Idee, vielleicht liegt es ja an dem tenären Rhythmus des Tiriba, d.h es kommen 3 Schläge auf einen Beat. Ein bischen wie ein schneller Walzer.</p>
<p>Oder es liegt an Gottfried, der im Signal gerne einen Ton zu wenig spielt.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Weihnachtsgeschenk vom Staat]]></title>
<link>http://2und40.wordpress.com/2007/11/30/weihnachtsgeschenk-vom-staat/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 17:19:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>brandenburgerin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das wünsche ich mir zu Weihnachten!
Diese Lautstärke bei den Werbeblöcken bringt mich regelmäßi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.europa-host.de/wordpress/lautstaerke-runter/trackback/">Das</a> wünsche ich mir zu Weihnachten!</p>
<p>Diese Lautstärke bei den Werbeblöcken bringt mich regelmäßig einen Herzinfarkt näher. Und dieses ewige Hoch- und Runterstellen des Gedödels lässt mich bald den Fernseher komplett ausschalten. Dann nehme ich nur noch auf und spule einfach vor.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nachbarschaftliche Dissonanzen]]></title>
<link>http://wahlberliner.wordpress.com/2007/11/07/nachbarschaftliche-dissonanzen/</link>
<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 19:48:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>wahlberlinerin</dc:creator>
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<description><![CDATA[• ALLTAGsein • Was bisher geschah: Ende August ziehe ich in diese hübsche Zwei-Raum-Wohnung in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#796d07"><font color="#800080">• ALLTAG<em>sein</em> •</font> </font>Was bisher geschah: Ende August ziehe ich in diese hübsche Zwei-Raum-Wohnung in einem der vielen Szeneviertel Berlins. Erstes Wochenende allein zu Haus, in freudiger Erwartung der Parties die da kommen, höre ich Bajofondo Tango Club. Halb eins schallen leise Bässe durch meine heiligen Hallen, bis es schellt. Etwas irritiert öffne ich: „Sag mal, kannste mal deine Scheiss-Bässe runter drehen?! Dit is ja nich zum Aushalten! Wenn dit nich sofort uffhört, ruf ick die Bullen!“ Ich, peinlich berührt, grad neu in der Gegend: „Oh, ja klar, kein Problem. 'Tschuldigung.“</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Wenige Tage später, ich höre Culcha Candela, abends um sieben, ein mal ganz laut „In da City“, einfach mal kurz alle die gute Laune hören lassen. Grad dreieinhalb Minuten läuft das Lied, da klingelt es. Ich drehe leiser, schleiche etwas schuldbewusst zur Tür: „Sach ma', haste et immer noch nich' verstanden?! Ick hab jesacht, du sollst die Bässe raus drehen!“ - Ich nicke, er stampft davon.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Eine Woche drauf, ich lese. Von oben hört man Flamenco-Gejaule, ausserdem poltert es, als würde jemand eben dies gerade tanzen lernen. Ich denke, na gut, mache leise Konkurrenz-Musik, bis mir die Lust vergeht. Jetzt höre ich irgendwelchen Ghetto-Rap. Hat er sich bestimmt von seinem kleinen Bruder geborgt, denke ich schadenfroh.</p>
<p><!--more--></p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Dann ist es eine Weile ruhig. Irgendwann im September, es ist später Nachmittag, ich höre Damien Rice bei Zimmerlautstärke, etwas (jemand) poltert gegen die Decke. Ich höre keine Bässe, will aber keinen Stress provozieren, drehe leiser. Bei nächster Gelegenheit recherchiere ich im Internet, was in Sachen Lautstärke erlaubt ist. Leider schreiben die meisten aus seiner Sicht. Allerdings erfahre ich, dass es keine eindeutige Definition für „Zimmerlautstärke“ gibt. Und, dass selbige nicht bedeutet, dass kein Geräusch zum Mieter auf der anderen Seite der Wand (Decke, Boden) dringen darf. Die Einhaltung der Mittagsruhe ist im Übrigen freiwillig.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Ich besorge mir die Hausordnung. „Von besonderer Bedeutung ist die Einhaltung der ortsüblichen Ruhezeiten und die Rücksichtnahme auf kranke und solche Mitbewohner, die Schichtdienst versehen müssen. Die ortsüblichen Ruhezeiten, die in der Regel von 13 bis 15 Uhr und von 22 bis 7 Uhr gelten, sind in Ortssatzungen oder Lärmschutzverordnungen festgelegt. Nach 22 Uhr sind sämtliche Tonträger (Radio, Stereoanlage, Fernseher usw.) auf Zimmerlautstärke einzustellen. (...) An das Verhalten der einzelnen Mietparteien dürfen allerdings auch keine überspitzten Anforderungen gestellt werden. So wird sicherlich mancher Bewohner einmal ein Fest feiern wollen, bei dem es – besonders zu fortgeschrittener Zeit – etwas lauter werden kann. Die Nachbarn werden dafür Verständnis zeigen und auf Einhaltung der ortsüblichen Ruhezeiten nicht unbedingt bestehen, wenn ihnen rechtzeitig ein entsprechender Hinweis gegeben wird.“</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">So, so. Und was ist jetzt mit <em>vor</em> 22 Uhr?</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Neue Woche, neues Glück. Carla Bruni darf auch mal. Die ist ja bekannt dafür, besonders bass-lastige Musik zu machen. Und tatsächlich poltert es wieder. Ich drehe leiser. Fünf Minuten später drehe ich wieder auf die ursprüngliche Lautstärke: nichts passiert. Den ganzen Tag bleibt es ruhig. Wieder ein paar Tage später habe ich Besuch. Mit einer Freundin höre ich die so eben neu erworbene CD von Joy Denalane, demonstriere ihr die Toleranzgrenze meines Mitmieters. Sie schüttelt verständnislos den Kopf: „Hast du denn schon mal geübt?“ Sie meint mein Saxophon, und ja, hab ich. Da hat er nichts gesagt. Kann er auch nicht, ich dürfte sogar wenn es in der Hausordnung untersagt wäre zwei Stunden täglich spielen.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">In der Nacht werde ich wach. Kurz über meinem Kopf scheppert und poltert es, Flaschen fallen zu Boden, jemand schreit und flucht tobsuchtsanfallartig. Ich kriege Angst. Ich überlege, ob ich die Polizei rufen soll. Es ist nachts um zwei. Ich versuche, wieder ein zu schlafen. Halb vier werde ich wieder wach vom Gestampfe. Kurz darauf ist es ruhig, und bleibt es auch. Gott sei Dank.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Mein persönliches Highlight war ein Mittwoch, ich kam von der Uni. Erschöpft und schlecht gelaunt hörte ich eben nicht die Beatsteaks, sondern etwas möglichst trauriges von Heather Nova, und ganz bestimmt nicht laut. Jedenfalls klingelt es, ich völlig überrascht gehe zur Tür, mache auf und sehe ihn, und weiss, viel schlimmer konnte der Tag nicht werden. Bevor ich irgendetwas sagen kann, schreit er (als ob ich ihn nicht verstehen könnte, wo er doch unmittelbar vor mir steht): „Ick hab dir schon tausend mal jesacht du sollst die Scheiss-Bässe raus drehen. Man, du gehst mir langsam richtig uff'n Sack!“ Ich bin völlig perplex, kann nichts sagen. Er geht, ich stehe an der Tür und überlege, was tun. Versucht trotzig werfe ich die Tür zu. Und dann denke ich: „Ich wüsste nicht, dass wir schon beim Du wären, sie Arschloch.“</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Meine Odyssee geht noch eine Weile so weiter. Es bleibt immer mal eine Weile ruhig. Zu beobachten lediglich: wenn ich nicht allein bin, stört meine Musik wohl auch nicht. Dachte ich. Jetzt haben wir wohl eine neue Etappe erreicht. Eines Abends, gegen 22 Uhr, mein Freund ist da. Wir hören Musik, er macht das Fenster auf zum Rauchen. Da wieder das freundliche Stampfen, und ein deftiges Fluchen über die Musik. Wir drehen leiser. Am nächsten Tag, gegen Mittag, wir haben gar keine Musik an. Es klingelt an der Tür, ich schlurfe hin. Zu meiner Erleichterung ein unbekanntes Gesicht. Der Mieter unter mir bittet völlig ohne zu fluchen um etwas Ruhe, er komme gerade vom Schichtdienst und wolle gern schlafen. Gern sichere ich ihm gedämpfte Schritte zu, schliesslich weiss ich nur allzu gut, wie das poltert von oben, wenn jemand ständig durch die Wohnung rennt. Letzten Sonntag dann wieder ein kleiner Höhepunkt nachbarschaftlicher Toleranzgrenzen. Es läuft Galaxy 500, nicht mal Zimmerlautstärke, und wieder wird gestampft. Man hört ein gedämpftes „... Scheiss-Musik...“. Ich drehe reflexartig die Musik leiser. Mein Freund schaut mich entgeistert an: „Hat der uns gemeint, jetzt? - Das kann doch gar nicht sein! Der hat bestimmt nur so gestampft.“ Ich verneine, ich kenne ihn ja nun schon. Obwohl kennen wohl zu viel gesagt wäre: Ich weiss nicht mal seinen Namen. Für eine kurze Vorstellung bleibt bei seinen Tiraden ja auch keine Zeit. Norman jedenfalls geht entgegen meiner Warnungen hoch und klingelt. Ich lausche angespannt: „Hallo. Sagen sie, haben sie uns damit gerade gemeint?“ fragt er sehr höflich, wie ich finde. Und dann geht es auch schon los: „Na sicher, ich hab schon tausend mal gesagt, sie sollen die Scheiss-Bässe runter drehen. Das ist ein hellhöriges Haus. Gewöhnen sie endlich dran!“ Und dann knallt er die Tür zu. Und wir verlassen die Wohnung.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">Zukunftsmusik:</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">a) Wenn er das nächste mal kommt, warte ich schon auf ihn. Mit einem Küchenmesser in der Hand.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">b) Ich fingiere einen ausserordentlich lauten Orgasmus. Mal sehen, was passiert.</p>
<p align="justify" style="margin-bottom:0;">c) Ich rufe einfach mal selbst die Polizei und strebe einen “unabhängigen Vergleich“ an.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Straßenbahn und das Handy]]></title>
<link>http://ascariswelt.net/2007/10/08/die-strasenbahn-und-das-handy/</link>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 13:16:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ascari</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich glaube, es wird noch mehrere Beiträge nach dem Motto &#8220;Die Straßenbahn und &#8230;&#8221;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, es wird noch mehrere Beiträge nach dem Motto "Die Straßenbahn und ..." geben ;-) .... Aber nachdem ich jetzt lange Jahre Autofahrer war und erst seit nem guten Jahr wieder mehr mit den Öffis unterwegs bin, sind mir wohl viele Dinge bisher nicht sooo aufgefallen :-) ...</p>
<p>Manche Leute können sich offensichtlich nicht mehr in der Bim (einer unser lokalen Ausdrücke für die Straßenbahn) aufhalten, ohne beim Einsteigen das Handy zu zücken und jemanden anzurufen ... Es scheint ihnen anscheinend ansonsten entsetzlich fad zu sein ... Was  ich da schon alles an Geschichten mithören durfte, ist famos. Vor allem deswegen, da manche Leute anscheinend auch schwerhörig sind und so laut sprechen, dass locker der halbe Wagen mithören kann.</p>
<p>Ich glaube, das beste war einmal ein junges Mädel, die schon telefonierend in den Bus einstieg, während der Fahrt in einem fort weitersprach und dann selbst auf dem gemeinsamen Weg zu meiner Weiterbildungsstätte nach dem Aussteigen bei der Endhaltestelle nicht aufhörte. Leider hab ich nicht bekommen, in welchen Raum sie musste, aber es war wirklich ... interessant ...</p>
<p>Ich gestehe freimütig, dass ich zeitweise auch Anrufe mache, wenn ich mit den Öffis unterwegs bin, aber ich würde nie auf den Gedanken kommen, einfach so jemanden anzurufen, nur um mir die Fahrt zu vertreiben ... So wichtig kann doch der kleine Nervtöter gar nicht sein, als dass man ständig damit rumspielen muss ...</p>
<p>Was meint ihr?</p>
]]></content:encoded>
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