<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>latin-lover-in-paraguay &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/latin-lover-in-paraguay/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "latin-lover-in-paraguay"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 12:30:05 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kuckuck...]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/?p=188</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 14:18:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/?p=188</guid>
<description><![CDATA[Ich bin wieder da, wenn auch nur so halb, vielmehr rein körperlich. Geistig nicht so ganz.
Nicht, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder da, wenn auch nur so halb, vielmehr rein körperlich. Geistig nicht so ganz.<br />
Nicht, dass das so einen Riesenunterschied zu sonst machen würde, aber ich wollte es nur mal gesagt haben. Es könnte sein, dass ich auf dem Rückweg zu schnell gefahren bin und deshalb meine Seele noch an einem anderen Ort weilt und mein Geist aus Rücksichtnahme auf ihre enorme Sensibilität – ha, das hätten Sie jetzt nicht gedacht, was?! – bei ihr geblieben ist.<br />
Zu meinem Körper sagte er ganz schnöde: „Fahr du schon mal vor, wir kommen nach.“<br />
Körper so: „Typisch! Aber okay, dann eben nicht. TSCHÜSS.“<br />
Tja, und darum kann es noch ein bisschen dauern, bis ich wieder im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte sein könnte. Wenn überhaupt.<br />
Und wenn das überhaupt mal wieder was wird, mit mir und so!</p>
<p>Ich plane ja wahnsinnige Umstrukturierungen. Nein, ich rede jetzt nicht von einem neuen Paar Schuhen, was Frauen ja sehr oft im Kopf haben, wenn sie sagen „Du, ich muss mein Leben ändern!“ oder „So geht das jetzt aber nicht mehr, ich hab die Schnauze voll!!!!“ oder auch „Schatz, wir müssen reden..“<br />
Da muss Mann gar nicht erschreckt die Luft anhalten, das heißt übersetzt einfach nur: Einmal Schuhgeschäft und zurück.<br />
Aber das meine ich jetzt gar nicht.</p>
<p>Ich rede von wirklichen Umstrukturierungen. Nein, auch nicht, was Sie jetzt denken, ich habe jetzt keine Geschlechtsumwandlung ins Auge gefasst, das wäre mir doch ein bisschen zu extrem, und auch wenn man wie ich etwas zu Extremen neigt, sollte man sich selbst nie den Rückweg abschneiden. Ob man „abschneiden“ in dem Zusammenhang so schreiben darf, keine Ahnung? Ist ja nicht gerade taktvoll, aber egal...</p>
<p>Okay. Umstrukturierungen: Für kurze Zeit wollte ich mich selbst zur Adoption freigeben, aber nach einem schnellen Blick in meinen Personalausweis und dem Gedankenblitz „Nuehm, dafür biste jetzt wirklich zu alt, dich nimmt doch eh keiner und soviel Zeit haste auch nicht, dass du dein Leben jetzt noch in irgendwelchen Heimen verbringen solltest.“, kam ich dann doch von dieser Idee ab.<br />
Dann beschloss ich spontan mein Herz zu spenden und da ich ein bescheidener Mensch bin, wollte ich dies ganz <em>anonym</em> tun und es nachts klammheimlich in eine Babyklappe legen. Aber nach kurzer Rücksprache mit meinem Hausarzt hab ich auch diese Idee verworfen, wenn ich auch zugeben muss, dass sie mir nach wie vor ungemein gut gefällt.<br />
Mal sehen.<br />
Tja, und da man wie so oft Sklave seiner Umwelt ist, können meine Umstrukturierungen nicht ganz so rigoros ausfallen, wie ursprünglich gedacht. Aber zwischen Adoption und Nichtstun liegen ja Welten und jede Menge Möglichkeiten:<br />
Zum Beispiel in den Tibet auswandern. Oder ins Saarland. Oder nach Paraguay. Und dort Latin Lover werden – ein alter Kindheitstraum von mir. Oder auf eine einsame Insel auswandern und den Ersten, der mich dort besucht, nenne ich dann "Mittwoch" oder so.<br />
Vielleicht mach ich auch endlich mal etwas ganz Verwegenes, den Fahrradführerschein. Es ist mir ja bis heute unbegreiflich, wie Leute einfach so auf Fahrräder steigen und in der Gegend herumfahren. Also für mich wäre das nichts. Ich leide auf einem Fahrrad sofort unter Höhenangst und Schwindelanfällen.<br />
Oder ich mache mal was Vernünftiges. Spionageausbildung? Heiratsschwindlerausbildung? Schönheitsops? Meinen Müll trennen? Obwohl. Weiß nicht.<br />
Man muss sich ja auch nicht selbst das Leben zur Hölle machen, oder?</p>
<p>Kurz und gut, ich habe große Pläne, wenn ich auch nicht weiß, welche. Und es wird sich vieles ändern, wenn ich auch nicht weiß, was.<br />
Und so insgesamt: Alles wird anders.<br />
Aber: Ich denk noch nach!</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
