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	<title>kosmopolitin &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kosmopolitin/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kosmopolitin"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:47:40 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[My Passage to the Saarland. Part II]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/09/my-passage-to-the-saarland-part-ii/</link>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 22:14:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Once upon a time, ach, nein, stopp, falsche Sprache. Das kann schon mal passieren, wenn man so wie i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Once upon a time, ach, nein, stopp, falsche Sprache. Das kann schon mal passieren, wenn man so wie ich in allen fließenden und toten Weltsprachen zu Hause ist wie nirgendwo sonst, und man immer für eine Engländerin gehalten wird, wenn man zB. Französisch spricht oder umgekehrt.<br />
Und als formvollendeter Kosmopolit, der ständig zwischen den Ländern, ich sage nur Deutschland und Belgien, oder den Kontinenten, ich sage nur NRW und das Saarland, hin und her pendelt, träumt man auch schon mal auf indisch und lacht auf malaysisch, aber das nur so am Rande.<br />
So, jetzt aber: Nach den erschütternden Ereignissen des Vortages wollte ich einen weiteren Versuch wagen und ins Saarland vorstoßen. Diesmal wesentlich besser vorbereitet.<br />
Ich schaltete sämtliche Elektrogeräte ein, dann schaltete ich sie ab. Voll konzentriert. Ich machte Fotos von den abgeschalteten Geräten und deren lose heraushängenden Kabeln und klebte diese in ein Album ein. Das steckte ich in meine Reisetasche und verschloss sorgfältig den Reissverschluss.<br />
Dann drehte ich einen Videoclip von der nunmehr narrensicheren Wohnung, unter besonderer Betonung der Elektrogeräte und der Kabel und stellte diesen ins Netz. Was mich auf die Spur des Computers brachte, der Schlingel war also doch noch angeschaltet! Also wieder alles von vorne!<br />
Wenige Stunden später war ich schon abfahrbereit. Ich nahm den wimmernden Hund und stieg ins Auto ein. Um sicherzugehen, rief ich dann noch bei den Stadtwerken an und imitierte eine Bombendrohung, damit die das Gas und den Strom komplett abstellten. Prima, so kann ja nix passieren! Auf die Idee hätte ich mal früher kommen sollen.<br />
Dann fuhr ich los.<br />
Die weitere Fahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle, zumindest ohne solche, die ich hier vor der ganzen Meute ausplaudern werde, weil es dann wieder heißt „Typisch Frau, zu blöd zum Tanken, oder wie.“ Nein, danke. Also ohne Zwischenfälle und schließlich bin ich dafür ja auch im ADAC.</p>
<p>Ich kam dann also an, im Saarland, es war so gegen Mitternacht.<br />
Aber das ganze Dorf war hell erleuchtet und die Menschen tanzten auf den Straßen. Zuerst war ich sehr gerührt, weil ich dachte „So viel Aufhebens, das wäre doch nicht nötig gewesen“, dann auch sehr geschmeichelt und schon wenige Sekunden später leicht größenwahnsinnig. Also hielt ich an, sprang enthusiastisch aus dem Auto, breitete die Arme aus und rief <del dateTime="2007-10-08T20:52:19+00:00">„Ich bin der König der Welt!“</del> „Kuckuck, hier bin ich!“.<br />
Aber niemand nahm Notiz von mir. Keiner.<br />
Alle liefen nur jubelnd durch die Straßen, riefen „Hurra!“, „Hallelujah“ und „Hosianna“.<br />
Schließlich ließ sich dann doch einer dazu herab mit mir zu sprechen, es war zufälligerweise noch einer meiner Brüder, was ich ihm hoch anrechne. „Na, Schwesterherz, wo biste denn wieder rumgekurvt, warste mal wieder in Spanien, oder wo?“. „Pfffff. Spanien. Paris.“<br />
Als er wieder sprechen konnte, brachte er ein gänzlich Sinnloses „Kauf dir mal 'nen Navi-hihihi“ heraus und entfernte sich, was sein Glück war. Ich rief ihm noch ein „Navi? Ich brauche keinen Navigator, mein zweiter Vorname ist Navigator!“ nach, aber das hatte er vermutlich nicht mehr gehört. Wegen der Raketen und der Kanonenböller.<br />
Das stürzte mich doch ein wenig in Sorge und ich fragte einen meiner 756 Cousins: „Sag mal, was ist hier eigentlich los? Sind wir wieder im Krieg, oder wie? Und für wen kämpfen wir dieses Mal überhaupt?“. Als Saarländer muss man das immer zuerst fragen, es könnte ja gerade sein, dass man Franzose ist, und man weiß es nicht. Also immer zuerst die Nationalitätenfrage abklären.<br />
Außerdem sind wir jetzt auch alle Hindukuschistaner und es könnte minütlich aus dieser Ecke ein Angriff losgehen.<br />
„Nee. Kein Krieg. Stell dir mal vor, wir haben jetzt Internet!! Ist das nicht toll??!!“<br />
Mein Entsetzen hätte am Hindukusch nicht größer ausfallen können: „Ihr habt was?? Ihr habt was? Ihr habt was?“ „Warum sagst du denn alles dreimal, bist wohl urlaubsreif, oder wie? Ja, wir haben Internet.“<br />
Ich zerbröselte innerlich, <a href="http://mattwagner.de/blog.htm">so wie Matt sonst immer,</a> aber dieses Mal zerbröselte ICH.<br />
Internet! Ausgerechnet! Wo ich doch aus dem <del dateTime="2007-10-08T20:52:19+00:00">vermaledeiten </del>aparten Aachen auch und gerade wegen des Internets geflüchtet war! Das Internet, das mir schon 50.000 Mal mein kleines Herzchen gebrochen hatte, das Internet, in dem ich in den letzten Tagen mit Schmach und üblen Worten überschüttet worden war, <a href="http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/10/geballte-internetweisheiten-oder-was-sie-schon-immer-uber-das-internet-wissen-wollten-und-sich-nie-zu-fragen-trauten/">das Internet, in dem sich immer nur die gleichen drei Leute aufhalten.</a><br />
Aber wer? Wer? Wer?<br />
Ja. Es reichte. Es war einfach genug mit diesem Internet!<br />
Es verfolgte mich geradezu!<br />
Es hatte mich auch hier eingeholt und lauerte bereits auf mich, als ich ahnungslos um die Ecke ge<a href="http://erdgeschossrechts.myblog.de/">schoss</a>en kam, mit meinem unschuldigen, kleinen Auto. Und meinem Hund. Einem winselnden Hund sogar, das muss man sich mal vorstellen!<br />
Und so nahm das sehr verhängnisvolle Verhängnis seinen Lauf...</p>
<p>Lesen Sie auch morgen oder so weiter, wenn es heißt:<br />
Internet oder Nuehm. Nur einer kann gewinnen. Aber wer?<br />
Untertitel: Der Stromschlag.<br />
Unteruntertitel: Bin ich immer noch ich oder jetzt jemand anders?</p>
<p>Na, das nenne ich jetzt mal einen Kliffhänger, oder?!<br />
Ihre Anna Nuehm</p>
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