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	<title>kommunisten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kommunisten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kommunisten"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 12:03:41 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die Dummheit überlebt]]></title>
<link>http://gemaux.wordpress.com/?p=59</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 08:53:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>gemaux</dc:creator>
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<description><![CDATA[Naa, heute schon nachgedacht? Sollten Sie unterlassen. Man sollte lieber viel öfter den Denkapparat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Naa, heute schon nachgedacht? Sollten Sie unterlassen. Man sollte lieber viel öfter den Denkapparat auf Standby-Modus herunterfahren. Öfter mal den inneren Bildschirmschoner anmachen. <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5j9O93ruOCYiBVM0oGM84UYlJcm3g">Denn Schweizer Forscher haben herausgefunden, dass dumme Fliegen länger überleben.</a></p>
<p>Das erklärt doch so Einiges. Zum Beispiel, warum Altnazis, Partidioten und Altkommunisten sich nicht lachend in eine eingeschaltete Kreissäge stürzen. Die finden schon schlicht und einfach den Schalter nicht.</p>
<p>Und warum Uschi mit ihren Silikon gepimpten Titten und der Botoxfratze sich auch mit 80 noch quietschfidel herumtreiben wird. Weil sie schlicht und ergreifend nicht nachdenkt, sondern zu Dumm zum Abtreten ist.</p>
<p>Mit den Dummen ist Gott. Diese Weisheit hat nun ihre akademische Legitimation erhalten. Dumme Menschen -die noch dazu vehement an eine imaginäre Entität glauben- werden alle überleben.</p>
<p>Und weitaus schlimmer: Intelligente, oder besser -weil man ja Dumm und Intelligent sein kann- schlaue Menschen verhelfen ihnen noch dazu, in dem sie Schutzvorrichtungen für dumme Menschen erfinden und verkaufen. Stichwort: Fahrradhelme oder Parkhilfen.</p>
<p>Es ist also volkswirtschaftlich unerlässlich, dass wir für ein Überangebot an Bildung bei unseren Kindern sorgen, damit es zu einer Umkehr der Alterspyramide in 40 Jahren kommen kann. Wie es um unsere Intelligenz bestellt ist, können sie daher an der heutigen Alterspyramide ersehen. "Generation Doof" ist ja faktisch schon ein prophetisches Werk. Nicht auszudenken, welche Kreise das Ganze noch ziehen kann.</p>
<p>Stellen Sie sich einfach mal die Horden stumpf aus der Wäsche schauender Fleischhaufen vor, die in 50 Jahren noch unsere Fußgängerzonen schlurfen und vor Supermarktkassen wie sabbernde Lappen alles blockieren. Und das nur weil sie dumm sind. Das wird ein Horror.</p>
<p>Gemaux stellt sich schon mal das Popcorn bereit und schaut vorsorglich schon mal auf den Internetseiten einzelner Bestatter nach einem hübschen Einwegcontainer für die Feuerbestattung nach. Wer weiss, wie lange man als nicht allzu dummer Mensch noch hat........</p>
<p>Schönen Gruss,</p>
<p>Gemaux</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Souverän in der DDR]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2832</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 06:35:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[war nicht das Volk, sondern Gregor Gysi. Das hat er gestern vor dem Deutschen Bundestag erklärt. Al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>war nicht das Volk, sondern Gregor Gysi. Das hat er gestern vor dem Deutschen Bundestag erklärt. Als Souverän habe er nicht mit der Stasi gesprochen, sondern lieber gleich mit deren Auftraggeber, dem Zentralkomitee der SED. <!--more--></p>
<p>Gysis Kampfkombinat legte gestern einen filmreichen Auftritt hin, meint <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,556127,00.html" target="_blank">SPON</a>, der den Zweck hatte, ihn zu heroisieren und vom bewiesenen Vorwurf, STASI-IM gewesen zu sein, frei zu sprechen.</p>
<p>Seine Verteidungsrede entlarvt 18 Jahre nach der friedlichen Revolution nicht nur das Rechts- und Demokratieverständnis des "Diplom-Juristen", der eine dem Klassenkampf dienende Rechtsausbildung genossen hatte, die mit dem deutschen Rechts-Assessor nicht vergleichbar ist. Die Gerechte Sache war da nicht die des Mandanten sondern die der Klassenjustiz.</p>
<p>Der Sohn des Parteifunktionärs und Staatssekretärs Gregor Gysi avancierte gewíß auch nicht wegen ausgewiesenen Standesbewußtseins zum Vorsitzenden der Rechtsanwaltskammer, sondern weil er als Zögling des Establishments dafür besonders geeignet schien.</p>
<p>Hätte sein Engagement tatsächlich der Sache des Mandanten gedient und nicht der des Staates, der Mann hätte, eloquent wie er ist, sicher schon längst den Beweis angetreten.</p>
<p>Natürlich hat er recht, wenn er parteipolitische Interessen hinter den Angriffen auf seine Partei wähnt. Deren Vorsitzender Lafontaine hat schließlich den Rücktritt oder die Abberufung von Marianne Birthler gefordert, nur weil die die unbequeme Aktenlage zu Protokoll gegeben hat, die den Mann der Klassenjustiz als IM entlarvt. Das offenbart das Rechtsverständnis der Altmarxisten und Neokommunisten. Das sollte sich Gesine Schwan noch mal durch den Kopf gehen lassen, bevor sie sich in die Mitte der Links-Fraktion begibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Indiana Jones ist voller Fehler. Laut russischen Kommunisten.]]></title>
<link>http://tvdame.wordpress.com/?p=88</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:17:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>tvdame</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Ohne Russen gäbe es wahrscheinlich kaum ordentliche Action-Filme. Sowjetoffiziere und KGB-Agenten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/VAMD4D-ewGQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/VAMD4D-ewGQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Ohne <strong>Russen</strong> gäbe es wahrscheinlich kaum ordentliche Action-Filme. Sowjetoffiziere und KGB-Agenten sind die perfekten Bösen. <strong>Böser geht es gar nicht</strong>. Sie sind die idealen Gegenspieler der Helden aus dem Westen. Ohne den fiesen Sowjetboxer Drago wäre Sylvester Stallone in "<a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/41642-Rocky-IV.html">Rocky IV</a>" echt aufgeschmissen gewesen. Ohne Russen in Afghanistan hätte er auch in "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rambo_3">Rambo III</a>" versagt. Für <a href="http://www.jamesbond.de/">James Bond</a> war die russische Gefahr so eine Art Arbeitsplatzgarantie. Deshalb verwundert es nicht, dass jetzt auch Indiana Jones gegen die Russen kämpft.</p>
<p>Nun könnte man dem Regisseur Steven Spielberg vielleicht mangelnde Originalität vorwerfen. <strong>Aber die russischen Kommunisten werfen ihm etwas ganz anderes vor: Sie sagen, er verfälsche die Geschichte und verunglimpfe den Kommunismus</strong>. Mitglieder der Kommunistischen Partei in Russland rufen deswegen zum Boykott von "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indiana_Jones_und_das_K%C3%B6nigreich_des_Kristallsch%C3%A4dels">Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels</a>" auf.</p>
<p>Böse! Indy verfälschte also die Geschichte. Hierzulande kein Problem, denn Geschichte ist hier ebenso wenig bekannt wie Mathe, Deutsch und Bio - könnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt">Wilhelm v. Humboldt</a> noch immer meinen. Und überhaupt - gut, dass wir die Linken (und nicht die Kommunisten) haben, die sich der Kinder, Rentner und des Zeitgeistes annehmen ;-)</p>
<p>Bleibt die Frage, <strong>warum die russischen Kommunisten früher nie reagiert haben</strong>. Weshalb verunglimpft Indiana Jones den Kommunismus mehr als James Bond, hmm?</p>
<p>----------</p>
<p>Mehr Info: <a href="http://diepresse.com/home/kultur/film/386047/index.do">diepresse.com</a></p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Bundesinnenministerium nichts Neues]]></title>
<link>http://bismarktownboy.wordpress.com/?p=681</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 18:43:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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<description><![CDATA[Deutschland wird bedroht - von Islamisten, Rechtsradikalen und, wer hätte es gedacht, von Kommunist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland wird bedroht - von Islamisten, Rechtsradikalen und, wer hätte es gedacht, von Kommunisten! So geht es jedenfalls aus dem heute von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble vorgestellten Verfassungsschutzbericht des Jahres 2007 hervor. Es ist die alljährliche Panikmacherei und Abrechnung mit politisch Unbequemen - wir kennen das schon. Weil einige Deutsche (damit sind in diesem Falle Leute gemeint, die einen deutschen Pass haben) meinen, sie müssten sich für irgendwelche islamistischen Terrornetzwerke im Nahen Osten aufopfern, um womöglich Selbstmordattentate zu verüben, oder weil die Bundesrepublik Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist, ist die Bedrohung in unserem Land natürlich enorm. Hinzu kommen die üblichen Verdächtigen aus dem rechtsextremen Lager: Rassisten, Faschisten, NeoNazis aller Facon, Holocaustleugner, Antisemiten - man kann sie gar nicht alle aufzählen.<BR><BR>Wenn Frust, Dummheit und Unverbesserlichkeit siegen, wächst halt auch der Einfluss von radikalen geblendeten Kräften. Dazu zählen dann aber genauso auch die linksradikalen Gruppierungen innerhalb der sogenannten Partei Die Linke. Oscar hat sein zusammengeschustertes Werk längst nicht so unter Kontrolle, wie er es gerne hätte. Da melden sich auch gerne mal kommunistische Abgeordnete aus Niedersachsen zu Wort und meinen, man könne doch ruhig die Stasi wieder einführen, manch langjährige Verfächterin des Kommunismus würde sich gar gerne in den Parteivorstand wählen lassen. Der Parteitag der Linken in Cottbus wird das "Problem" wohl entweder ersticken oder aber die Partei entzweit sich - Letzteres wäre mir persönlich lieber.<BR><BR>Viel mehr Sorgen als die allgemein bekannten Bedrohungsszenarien machen mir aber die vermeintlichen Antworten auf eben diese. Und auch hier wird man so schnell nichts Neues seitens der (CDU) Politiker hören: Überwachung gepaart mit ein bischen Massendatenspeicherung hier, Überwachung und Inlandseinsätze der Bundeswehr dort, und ja, ganz wichtig: noch mehr Überwachung natürlich! Wenn wir einfach alles und jeden überwachen, können wir vielleicht keine terroristischen Angriffe abwehren, aber wir können sie danach umso besser auswerten und analysieren! Warum? Weil wir alles vorher hübsch aufgezeichnet haben!<BR><img src="http://bismarktownboy.wordpress.com/files/2008/05/schauble.gif" alt="" width="500" height="705" class="aligncenter size-full wp-image-682" /><BR><BR>Wenn dann ein Herr Innenminister auch noch behaupten muss, die Menschen in unserem Land hätten ein Recht darauf, frei und sicher ihr Leben führen und gestalten zu können und dieses Recht zu wahren und wo nötig auch gegen extremistische Bedrohungen jedweder Art durchzusetzen wäre eine der vornehmsten Pflichten des Staates und seiner Repräsentanten, dann wirkt das ganze nicht nur unehrlich, nein, es ist heuchlerisch. Meiner Meinung nach geht die größte Gefahr für unsere Freiheit von den paranoiden Schreckensbildern des Herrn W. Schäuble und seiner "Ideen" zur Unterdrückung eben dieser aus.<BR><BR>Ach, und um noch irgendetwas Gutes über Wolfgang Schäuble loszuwerden: Auch er scheint hin und wieder zu für ihn erstaunlichen Erkenntnissen zu gelangen, wenn er sagt: "Die Integration und das einvernehmliche Miteinander der ca. dreieinhalb Millionen Muslime, die in ihrer übergroßen Mehrheit friedlich und gesetzeskonform mit uns leben, spielt dabei eine wichtige Rolle. Das haben alle Teilnehmer der von mir initiierten Deutschen Islam Konferenz bestätigt." Ob er das wirklich ernsthaft so sieht, sei mal dahingestellt.<BR><BR>Wer es sich wirklich antun will: Den Verfassungschutzbericht kann man auf den Seiten des Staatssicherheits, ähhh, ich meinte Innenministeriums <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Common/Anlagen/Broschueren/2008/VSB__Kurzfassung,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/VSB_Kurzfassung.pdf">hier herunterladen</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Indymedia zu Wahldebakel der Linken in Italien]]></title>
<link>http://anablog.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 09:19:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>vinci</dc:creator>
<guid>http://anablog.wordpress.com/?p=100</guid>
<description><![CDATA[Z.B. Kommunisten unter 4% und damit nicht im Parlament. (weiterlesen)
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Z.B. Kommunisten unter 4% und damit nicht im Parlament. (<a href="http://de.indymedia.org/2008/04/213535.shtml">weiterlesen</a>)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richard Wagner zur neuen SED]]></title>
<link>http://anstalt.wordpress.com/?p=117</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 11:11:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>califax</dc:creator>
<guid>http://anstalt.wordpress.com/?p=117</guid>
<description><![CDATA[
[...] Das Problem ist, dass diese Leute kein Problem haben. Im Grunde langweilen sie sich. Es ist i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align:justify;">[...] Das Problem ist, dass diese Leute kein Problem haben. Im Grunde langweilen sie sich. Es ist ihnen nach einem Ehrenamt zumute, und da keiner kommt und es ihnen verleiht, nehmen sie sich der guten Sache an, der sozialen Frage. Wie immer schon. Haben sie sich nicht auf zahllosen Ostermärschen den Arsch abgefroren und lagen sie nicht in Lüchow-Dannenberg jahrein jahraus auf den Schienen? Sollte das alles umsonst gewesen sein? Und das wegen dieser lumpigen Spießer aus dem Osten, denen ihr Flokati wichtiger war als der Sozialismus? Was war eigentlich 89?</p>
</blockquote>
<blockquote><p>Wahrscheinlich wurde damals das Rad der Geschichte zurückgedreht. Richtig, möchte man hinzufügen, aber wohl nicht weit genug. Nicht weit genug, um die Jakobiner, die Klima-Propheten und Stasi-Nostalgiker aus dem Feld zu schlagen. Die Kommunisten nehmen alles in Zahlung, was sie kriegen können, den kompletten Kiosk der Enttäuschungen. Der Kommunist unserer Tage ist Ramsch-Auktionator und zugleich verbeamteter Exzentriker.[...]</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Lesenswert weil irgendwie witzig: <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/linkspartei_schnaeppchenjaeger/">Linkspartei? Schnäppchenjäger!</a> von Richard Wagner.</p>
<p style="text-align:justify;">Siehe auch: <a title="die neue SED" rel="bookmark" href="../2008/03/11/wortwahl-die-neue-sed/">Wortwahl: die neue SED.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Begnas Lake, Mountaineering Museum and more...]]></title>
<link>http://derherrwiesmann.wordpress.com/?p=63</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 13:24:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>derherrwiesmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man kennt das ja fast schon, der Danny hat frei und wir waren wieder unterwegs, na ja, es war zwar e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Man kennt das ja fast schon, der Danny hat frei und wir waren wieder unterwegs, na ja, es war zwar erst Dienstag, aber morgen muss er arbeiten.</p>
<p>Zuerst waren wir im Mountaineering Museum, ein riesiges Gebaeude, mit einigen wenigen Ausstellungsstuecken und vielen alten, unscharfen Bildern von Bergen, Nepali Style eben....noch dazu so gelegen, dass man als Touri das Ding sicherlich nicht finden wird.</p>
<p>Am Eingang steht ein Metalldetektor wie am Flughafen, man wird durchgewunken, es piepst natuerlich und die Waechterjungs sagen einem, man solle weitergehen......vermutlich hatten sie einfach zuviel Spendengelder uebrig und mussten sie loswerden und haben deswegen dieses nutzlose Ding angeschafft.</p>
<p>Im Anschluss gings ueber den Prithvi Highway nach Begnas, noch zwei andere Seen neben unserem Phewa Lake in Pokhara, es gibt keine Touris, man faehrt da entweder als Einheimischer mit seinen Kuschelfreunden hin (Nepalijungs umarmen sich ja so gerne und halten Haendchen) oder man hat grad ne Braut abgeschleppt und die beiden Familien sollen nix mitbekommen wenn man Haendchen halten will.</p>
<p>Jedenfalls sind wir am See angekommen, weder das eine noch das andere als Begruendung sondern nur fuer den reinen Genuss des Sees und der Landschaft, schnell noch Chowmein gegessen, dabei mal wieder festgestellt, dass der Besitzer nicht nur unseren werten Hari Krishna Pahari kennt sondern, man mag es kaum glauben, auch noch sein Cousin ist!!!</p>
<p>Die PahariMafia eben.....</p>
<p>Unter leichtem Regen ging es zurueck Richtung Pokhara, dann sind wir auf den Siddharta Highway abgebogen und feine Serpentinen zu einem Aussichtspunkt hochgefahren, das Publikum kam einen bekannt vor, man hielt Haendchen mit seinen Jungs und fuehrte anstaendige Gespraeche mit den begehrten Frauen......</p>
<p>Als naechsten gings in Dannys Kinderheim, die hatten gestern Zeugnisausgabe und weil sie so gut abgeschnitten haben, sollte es eigentlich ein Video geben, leider hat das alles nicht so recht geklappt und auch Danny konnte nach dem Notruf nicht so recht die DVD zum laufen bringen, die Kids waren dennoch ganz gut drauf und haben es bis auf eine Ausnahme mit Fassung ertragen.</p>
<p>Dann gings zurueck nach Pokhara Downtown, schnell was zum Futtern kaufen und dann noch dem Wahlkampfbuero der Kommunistischen Partei Nepals einen Besuch abstatten, kurz mit den Jungs plaudern (sie sind in der Tat deutlich netter als die Maoisten hier) und noch zwei Fahnen mit dem Kommunistenlogo abgestaubt, die armen Kommunisten haben ne nette weisse Sonne auf rotem Grund, Hammer und Sichel haben sich wohl leider die Maoisten geschnappt, tja, Wettbewerb gibts eben auch beim Thema Weltrevolution und Co.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frohe Ostern]]></title>
<link>http://medienfrech.wordpress.com/?p=284</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 23:01:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Frech</dc:creator>
<guid>http://medienfrech.wordpress.com/?p=284</guid>
<description><![CDATA[Mondflug mit Folgen: Wenn die Kommunisten uns an Ostern fertigmachen wollen, packt uns die schnöde ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mondflug mit Folgen: Wenn die Kommunisten uns an Ostern fertigmachen wollen, packt uns die schnöde Wollust.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/medienfrech/2353255246/" target="_blank"><img src='http://medienfrech.wordpress.com/files/2008/03/2008-03-10_osterdeko-ssc_3_delta400_ei800_xtol-10_alsdia_blog.jpg' alt='Osterdekoration' /></a><br />
<em>Osterdekoration in einem Berliner Kaufhaus</em><br />
Photo &#169; Martin Frech, Berlin</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viele Fragen, wenig Antworten]]></title>
<link>http://dummerweiserdeutscher.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 11:24:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>robertmey</dc:creator>
<guid>http://dummerweiserdeutscher.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[Die angeblichen Äußerungen der DKP-Landtagsabgeordneten Christel Wegner werfen viele Fragen auf. W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="justify"><b>Die a</b><b>ngebl</b><b>i</b><img src="http://www.parteien-online.de/symbole/dkp.gif" alt="Das Logo der DKP." align="left" height="150" width="145" /><b>chen Äußerungen der DKP-Landtagsabgeordneten Christel Wegner wer</b><b>fen viele F</b><b>ragen auf. Was hat sie tatsächl</b><b>ich gegenüber dem ARD-Magazin Panorama erzählt?</b> In Zeiten wo der Neoliberalismus das Meinungsbild in den Medien beherrscht und man offen über eine Änderung des Wahlsystems nachdenkt, um den großen Parteien die Macht zu erhalten, sollte es uns nicht wundern, wenn man durch angeblich kritische Beiträge den Machtzuwachs der Linken versucht zu bekämpfen.</div>
<div align="justify"><b>Um eines an dieser Stelle klarzustellen:</b> Ich bin weder ein Verfechter der DKP, noch wünsche ich mir die DDR und die Stasi zurück. Mir geht es mit diesem Beitrag lediglich um eine kritische Analyse der derzeitigen Debatte. Geheimdienste, egal in welchen System auch immer, sind abscheulich und gehören verboten. Das ARD-Politmagazin machte am 14.2.2008 mit einem angeblichen Skandal auf sich aufmerksam. Das durch die Liste der Linken in den niedersächsischen Landtag gewählte DKP-Mitglied Christel Wegner habe sich in einem Interview für die Wiedereinführung der Staatssicherheit eingesetzt. Wer den Beitrag jedoch kritisch verfolgt, wird einige kritische Fragen stellen müssen. Verantwortlicher Redakteur ist Ben Bolz, welcher sich gerne mit so linkskritischen Themen wie <b>“Der Demagoge Oskar Lafontaine”</b> oder <b>“Der Protest gegen den G8-Gipfel“</b> schmückt. Kronzeuge und Leithammel des G8-Beitrages war damals ein Mitglied der Konrad Adenauer Stiftung, welches bekanntermaßen kaum Sympathie für die Proteste haben dürfte. Ähnlich agiert Bolz auch beim vorliegenden Thema, indem er den „Extremismusforscher“ Prof. Eckhard Jesse nach seiner Meinung fragt. Diese Auswahl an Interviewpartnern ist ungefähr so „unabhängig“, als wenn man den Ifo-Chef Hans Werner Sinn über die positiven Effekte eines Mindestlohnes befragen würde.<!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=439819&#38;site=5113&#38;type=b1&#38;bnb=1" target="_blank"><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=439819&#38;site=5113&#38;b=1" alt="Dealirio - EIN Super-Angebot pro Tag!" border="0" height="60" width="486" /></a></div>
</div>
<div align="justify">Was weiterhin sehr auffällig am Beitrag ist, ist die äußerst absurde Schnittweise. Wer sich etwas mit dem Journalismus auskennt, weiß, dass ein Interview nicht zwangsläufig in der gesendeten Reihenfolge entstanden sein muss und „unwesentliche“ Inhalte gerne geschnitten werden. Beim Wegner Interview könnte dies der Fall gewesen sein. Stein des Anstoßes war folgende Äußerung, welche man auch auf der Internetseite von Panorama nachlesen und sehen kann.<span>  </span><b><i>„Ich denke, dass wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen, um so einen Staat von innen aufzuweichen.“</i> </b>Der Kommentator interpretiert die Aussage dann anschließend als eine Forderung nach der Wiedereinführung der Stasi. Wie gesagt, es handelt sich um eine Interpretation. Wegener verwendet weder die Worte <b>„DDR“</b> noch das Wort <b>„Staatssicherheit“</b>. Auf welche Frage Frau Wegner tatsächlich antwortet, hören wir nicht. Die Fragen hierzu könnte nämlich zum Beispiel auch folgendermaßen gelautet haben: <i><b>Wenn die DKP den Sozialismus in Deutschland errichtet hat, benötigt sie dann einen Geheimdienst um diesen dann zu schützen?</b> </i><span> </span>Die Aussage Wegners lässt sich also keinesfalls eindeutig auf die Stasi zurückführen. Panorama war übrigens nicht dazu bereit, das vollständige Videomaterial auf Anfrage der Tageszeitung „Junge Welt“ hin zu veröffentlichen. Würde man dies tatsächlich machen, wenn einem der Vorwurf der Manipulation zugeschrieben wird? Wegner hat nach der Sendung des Beitrages eine persönliche Erklärung herausgegeben, in welcher sie erklärt, niemals von der Wiedereinführung der Stasi gesprochen zu haben. <i><b>[…] zur Klarstellung und vorab in aller Deutlichkeit: ich will nicht, wie es Panorama und die Presse formulieren, "die Stasi zurück". […]</b> </i>Die Panorama Redaktion antwortet auf diesen Brief von Frau Wegener und weist die Vorwürfe der Manipulation natürlich zurück. Man versteckt sich hinter dem Beitrag, ohne dafür Beweise zu präsentieren, obwohl man dies ja Dank des Filmmaterials könnte. Ein ähnlicher Verdacht wird auch bei den anderen Äußerungen Wegeners im gesendeten Beitrag möglich. Auf die Frage, welche dieses Mal sogar als nachvollziehbarer O-Ton des Beitrages vorhanden ist, <i><b>„Was haben Staatssicherheit und Mauertote mit humanistischem Erbe zu tun?“</b> </i>folgt zunächst eine lange Sequenz von Frau Wegner, in welcher sie angestrengt nachdenkt. Die Antwort scheint dann etwas kurz geraten.<i> <b>„Also jeder Staat versucht ja, sich sozusagen vor Angriffen von außen zu schützen.“</b> </i>Es folgt ein schneller Schnitt. Räumt man der Protagonistin Wegner nachweislich mehrere gesendete Sekunden für gedachte, stillschweigende Überlegungen ein, macht man am Ende dieses einen Satzes genau das Gegenteil. Theoretisch wäre es möglich, dass da noch weitere Äußerungen von Frau Wegener gekommen wären. Klärung würden wir wieder nur im ungeschnittenen Filmmaterial finden. Der Kommentar im Beitrag fällt hingegen als eindeutige Interpretation aus. <i><b>[…] Rechtfertigung der Stasi und der Mauer. Kein Wort zu den Opfern. […]</b> </i>Die Seriosität des Beitrages wird auch dadurch nicht gefördert, dass laut Berichten der „Jungen Welt“ auch Aufnahmen gemacht wurden sind, welche das Hamburger DKP Mitgliedes Olaf Harms (zum damaligern Zeitung Kandidat der Linken in Hamburg) zeigen, welches sich mit Bedauern über die Mauertoten an der innerdeutschen Grenze äußert. Diese Äußerung hätte dem Autor verständlicherweise natürlich nicht in sein Beitragsbild gepasst. Viele Fragen an Panorama, leider keine eindeutigen Antworten. Aus journalistischer Sicht stehen sich die Behauptungen von Panorama und die von Christel Wegener gegenüber. Eine von beiden Seiten lügt mit hoher Wahrscheinlichkeit. Gleichzeitig haben aber auch beide Seiten Fehler gemacht. Wegner, weil sie scheinbar ohne Vorbereitung und mit sehr viel Unsicherheit in das Interview ging (Wer nicht geübt ist, sollte sich solch einer Redaktion wie Panorama nicht stellen.) und auf der anderen Seite Panorama, welches nicht unbedingt förderlich zur Klärung der Vorwürfe beiträgt. Nicht alles was Journalisten verbreiten muss zwangsläufig der Wahrheit entsprechen. Eine kritische Befassung mit dem Thema Medienberichterstattung wäre angebracht. <span style="font-size:10pt;">Weiterführende Links und Quellen: <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2008/erste624.html" title="Hier gehts zur Seite mit dem beitrag zur DKP!">panorama.de</a> <a href="https://www.jungewelt.de/berliner_erklaerung/unterschreiben.php" title="Hier gehts zur Internetseite der Tageszeitung ">jungewelt.de</a></span></div>
<div align="justify"></div>
<div align="justify">
<p class="MsoNormal"><a href="https://www.jungewelt.de/berliner_erklaerung/unterschreiben.php" title="Hier gehts zur Internetseite der Tageszeitung "></a></p>
</div>
<div align="justify"></div>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=439819&#38;site=3343&#38;type=b11&#38;bnb=11" target="_blank"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=439819&#38;site=3343&#38;type=b11&#38;bnb=11" target="_blank"><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=439819&#38;site=3343&#38;b=11" alt="centhunter - Bargeld statt Bonuspunkte" border="0" height="60" width="468" /></a></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stasi-Schwärmerin Wegner]]></title>
<link>http://thetruthwillwin.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 10:57:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>thetruthwillwin</dc:creator>
<guid>http://thetruthwillwin.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Wegner wünscht sich die Stasi zurück und rechtfertigt de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Wegner wünscht sich die Stasi zurück und rechtfertigt den Bau der Mauer.Zum Thema Stasi sagte sie gegenüber dem Magazin Panorama, diese sollte als "Schutz gegen reaktionäre Kräfte" wieder eingeführt werden. Laut meinen Kenntnissen der Terminologie der Kommunisten, als denen zugehörig man Frau Wegner als Mitglied der DKP bezeichnen kann, bedeutet das gegen Kräfte, die der Revolution entgegenstehen, die konservative oder liberale Positionen vertreten, die Mitte unserer Gesellschaft. Eilig distanziert sich die Partei davon, wehrt sich dagegen, verabscheut jede Form von Diktatur und geisselt gleichzeitig den Stalinismus als Missbrauch des Sozialismus. Man mag es ihr glauben, muss aber nicht, denn wenn Kommunisten, Sozialisten, ehemalige DDR-Stasibonzen und neue soziale Verlierer und ideologische Romantiker und Utopisten, die nicht erwachsen gewordenen 68er, sich von Mauer und Stasi distanzieren, hört sich das immer ein wenig so an, wie wenn die NPD Hitler und den Nationalsozialismus geisselt: unglaubwürdig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weg mit dem Müll! Weg mit Prodi!]]></title>
<link>http://roberer.wordpress.com/?p=9</link>
<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 16:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>R.Oberer</dc:creator>
<guid>http://roberer.wordpress.com/?p=9</guid>
<description><![CDATA[Tönt es derzeit aus italienischen Gassen! Wo noch vor eineinhalb Jahren die Squadra Azzura bejubelt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Tönt es derzeit aus italienischen Gassen! Wo noch vor eineinhalb Jahren die Squadra Azzura bejubelt wurde, wird mal wieder geschimpft.</p>
<p>Es ist die 61. Regierung Italiens nach Mussolini und bereits die zweite Prodi-Regierung, die gerade ihrem Ende entgegenrennt (vgl: Deutschland hat derzeit den achten Bundeskanzler und das 21. Kabinett). Das ganze Schauspiel erinnert an bananenrepublikanische Verhältnisse oder an die Zeit vor 1933: Kommunisten, Nationale und Liberale sind in bald regelmäßigen Abständen Aufgeschreckt und veranstalten Rambazamba auf den Straßen.</p>
<p>Wo drückt Europas Stiefel diesmal? Sind die Kassen noch leer, weil die FIFA-Schieris zu teuer waren?</p>
<p>Wie auch immer, der Italiener, der so politisch ist wie mein blauer Toaster, braucht einen starken Mann der ihm sagt was zu tun ist. Prodi ist das definitiv nicht. Die Regierung selbst zu stellen ist viel billiger als dauernd alle Behörden schmieren zu müssen - weiß die Cosa Nostra. Drum steht auch Silvio Berlusconi ante portas, bereit den Sauladen in Bälde wieder zu übernehmen.</p>
<p>Unbedingt sehenswert: <ins dateTime="2008-02-02T16:36:42+00:00"><a target="_blank" href="http://home.datacomm.ch/marco.fernando/fla/EUROPE-ITALY.swf" title="Italy and Europe">der Flashfilm von Bruno Bozzetto vergleicht den Italiener mit dem gemeinen Europäer</a></ins>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genosse Denunziant]]></title>
<link>http://ingoway.wordpress.com/2007/12/04/genosse-denunziant/</link>
<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 09:53:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
<guid>http://ingoway.wordpress.com/2007/12/04/genosse-denunziant/</guid>
<description><![CDATA[Der antideutsche Blogger Hector Calvelli schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR &#8220;Die Achse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der antideutsche Blogger <a href="http://calvelli.blogspot.com/">Hector Calvelli</a> schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR "Die Achse des Guten", die er freundlicherweise auch mir zur Kenntnis gab. Hier sei sie dokumentiert - zum einen, weil damit nun geklärt sein dürfte, wer versucht, <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/">den Autor Michael Holmes aus der Achse des Guten herauszumobben</a> (Liza war es also nicht; sorry <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/12/01/nachtrag/">nochmal</a>), und zum anderen, weil sie den - <span class="diffchange">groteskerweise </span>sogar teilweise erfolgreichen - Versuch antideutscher Linksradikaler belegt, einem islamismuskritischen und proisraelischen liberalen Milieu zu oktroyieren, worüber es zu diskutieren und wozu es zu schweigen hat. Hier nun die Mail von Calvelli, nebst Kommentaren:</p>
<blockquote><p><b>Meine lieben Herren,</b></p>
<p>in der Diskussion um Mr. Holmes und seinen (gelöschten) Artikel zur Antifa scheint mir ein wesentlicher Aspekt unterzugehen:</p>
<p>Es sollte für einen anständigen Linken (und vielleicht gibt es derer gar noch zwei oder drei) in keinster Weise ein Problem darstellen, wenn totalitäre Gewaltphantasien kritisiert werden. Es sollte vielmehr seine Sache selbst sein. Doch darum geht es Mr. Holmes keineswegs.<!--more--></p>
<p>Vielmehr ist offensichtlich, dass der ehemals orthodox-kommunistische Linksradikale Holmes jedem, der seinem idologischen U-Turn nicht in vollem Umfang teilt, <b> immerzu totalitäre Gewaltphantasien unterstellt</b>, die jener angeblich nur aus taktischen Gründen zu verbergen trachtet. Und das ist blanke Demagogie. Sie geht gegen proisraelische und prowestliche Linke und Ex-Linke, gegen Antideutsche und ihre neokonservativen oder liberalen Abspaltungen.</p></blockquote>
<p>Holmes' Text ging gegen die Autonome Antifa und nicht gegen <i>proisraelische Linke</i>. Solche kommen im Text gar nicht vor. Bezeichnend, daß Calvelli sich dennoch angesprochen fühlt. <span class="diffchange">War es </span>Egozentrik, oder <span class="diffchange">fühlte er sich entlarvt</span>? Es geht auch gar nicht ausschließlich um <i>Gewaltphantasien</i>, sondern darum, daß bestimmte politische Utopien auf der Linken, sobald sie verwirklicht würden, unweigerlich in eine totalitäre Gesellschaft führen müßten, seien die Anhänger dieser Utopien auch noch so lieb und freundlich. Zu den <i>neokonservativen oder liberalen Abspaltungen</i> gehört Holmes schließlich selbst - warum sollte er gegen sich selber Demagogie üben?</p>
<blockquote><p>Und in eben diesem Sinne sind Mr. Holmes´ Elaborate nicht nur szene-interne Spielchen, sondern zielen auf Denunzierung und Ausgrenzung politischer Positionen und Personen. Sie sind nichts weniger als stalinistisch.</p></blockquote>
<p><span class="diffchange">Per Retourkutsche wirft hier </span>ein Linksradikaler einem Liberalen <span class="diffchange">vor</span>, Stalinist zu sein, und beweist damit nicht nur, daß er, weil er es ablehnt, sich mit der Geschichte der Sowjetunion eingehender zu befassen, aus Furcht, sonst sein Geschichtsbild revidieren zu müssen,keinerlei Begriff von Stalinismus hat, sondern auch wieder einmal, daß er sich mit  <i>Denunzierung und Ausgrenzung </i>bestens auskennt. Falls es bei der von Holmes geübten inhaltlichen Kritik um die <i>Ausgrenzung von Personen und Positionen</i> geht, müßte zunächst geklärt werden, ob diese Aus- bzw. Abgrenzung nicht womöglich die mit gutem Grund zu wählende Option sei. Was hat man denn mit Leuten gemein, die die Berliner Mauer ohne Anführungszeichen und ohne erkennbare Ironie als <a href="http://calvelli.blogspot.com/2007/05/pldoyer-fr-die-eine-oder-andere-mauer.html">antifaschistischen Schutzwall</a> bezeichnen; die selbst nichts daran finden, <a href="http://calvelli.blogspot.com/2007/01/massen-gegen-demo.html">ihre antideutschen Mitstreiter zu <i>denunzieren</i> und <i>auszugrenzen</i></a>, wenn es opportun erscheint; die zum apokalyptischen Letzten Gefecht gegen die Mullahs blasen, als stünde die weltweite Machtübernahme des Islamofaschismus so unmittelbar bevor, daß andere Widersprüche zwecks Wahrung der Wehrfähigkeit unter den Teppich gekehrt werden müßten? Was Calvelli versucht, <i>auszugrenzen </i>und zu <i>denunzieren</i>, ist eine klassisch antitotalitäre Kritik, die auch vor einem Linksradikalismus nicht halt macht, der in gut marxistischer Tradition den Machtanspruch religiöser Fanatiker zur Zeit für gefährlicher hält als die westliche Form des Regierens und Wirtschaftens, die er dennoch langfristig überwinden will.</p>
<blockquote><p>Man muss kein großer Psychologe sein, um zu erkennen, dass Holmes in seinen Artikeln nicht politische Kritik übt, sondern sich an seiner <b>eigenen</b> Vergangenheit und vor allem an seinen  <b>eigenen</b> totalitären Gewaltphantasien, die ihn wie ein Gespenst verfolgen und die er neu codiert noch immer nicht bewältigt zu haben scheint, abarbeitet.</p></blockquote>
<p>Abarbeiten, schmabarbeiten. Ein kleiner Psychologe ist Calvelli aber doch, so daß er per Ferndiagnose beurteilen kann, was Holmes in Wirklichkeit umtreibt, wenn er - vermeintlich - politische Kritik übt. So ein psychologischer Einwand ist natürlich weder zu be- noch zu widerlegen, da steht der Positivist dumm da.</p>
<blockquote><p>Pragmatisch im klassischen Sinne - nämlich der Sache angemessen - sind solche von Ranküne geleiteten Auseinandersetzungen nicht. Die Sache nämlich, um die es zu gehen hätte, ist die Verteidigung der Aufklärung, ist die Parteiname für Israel und ist schließlich die Unterstützung eines jeden Versuches, dem antisemitischen und antiwestlichen Wahn der Mullahs und ihrer Kollaborateure in den Arm zu fallen. Das - und nur das - wäre der pragmatische Minimalkonsens. Doch scheinen einige zu meinen, dass unter diesem Minimalkonsens sich noch zu viele vereinigen würden.</p></blockquote>
<p>"Das - und nur das", - so glaubt der Herr Calvelli einen <i>Minimalkonsens</i> dekretieren zu können. Ja genau, eben wegen dieses Manichäismus - wer den "Minimalkonsens" nicht teilt, gehört bereits zu den Feinden Israels - haben so manche dem antideutschen Milieu den Rücken gekehrt. Ist es verwunderlich, wenn diese jetzt versuchen, einem Vordringen solcher Politkommissar-Mentalität in liberale Kreise einen Riegel vorzuschieben, weil sie nicht schon wieder erleben möchten, daß die freie Diskussion und der zwanglose Zwang des besseren Arguments durch eine vorgeschriebene Parteilinie ersetzt werden, deren - selbst nur scheinbare - Übertretung schwerste Anschuldigungen nach sich zieht?</p>
<p>Zumal es sich um einen "Minimalkonsens" handelt, den Calvelli allein definiert hat und der von niemandem  unterschrieben wurde. <span class="diffchange">So immunisiert man </span>sich gegen Kritik. Hier wird ein Burgfriede beschworen (den Calvelli freilich selbst nicht einhält), als befänden wir uns mitten im Krieg, wo jedes Parteiengezänk den Kampfeswillen schwächt. Diese Wagenburgmentalität, dieses die Reihen fest Schließen gegen den Feind, die Apokalyptik usw. - all das sind ungute antideutsche Marotten, die nun ins liberale Bloggermilieu überschwappen. Was Calvelli letztlich sagt, ist: "Wer uns, die Antideutschen, kritisiert, gefährdet damit Israel." Abgesehen von der Hybris, auf die paar Antideutsche komme es an (Israel ist zum Glück auf diese Leute nicht angewiesen), kungeln liberale Freunde Israels auch nicht mit den Schwulenhassern von P.I. oder den Judenmissionierern von der Partei bibeltreuer Christen, oder sollten das zumindest nicht tun.</p>
<p>Was schließlich die Solidarität mit Jüdinnen und Juden und dem Staat Israel anbelangt, so erweisen sich die Antideutschen ohnehin als unsichere Kantonisten, sobald Juden nicht dem Wunschbild entsprechen, das sie sich von ihnen machen. Gut die Hälfte der Beiträge in Calvellis Blog beschäftigt sich mit Juden, denen vorgeworfen wird, antisemitisch oder zumindest nicht konsequent israelsolidarisch zu sein, Appeasement zu betreiben oder sich bei der deutschen Mehrheitsgesellschaft einzuschleimen. Nun gibt es das Phänomen des jüdischen Antisemitismus durchaus - bei Leuten wie Alfred Grosser oder <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/boll-stiftung-warum-tony-judt-a-priori-kein-feind-israels-sein-kann/">Tony Judt</a> trifft dieser Vorwurf sicher zu. Doch in der Massierung, mit der das Thema bei Calvelli auftaucht, wirkt es wie eine Obsession. Endlich kann man als deutscher Nichtjude einmal etwas gegen Juden sagen und sich doch immer noch als Kämpfer gegen den Antisemitismus fühlen, bis hin zu dem impliziten Vorwurf gegenüber in Deutschland lebenden Juden, nicht antideutsch genug zu sein.</p>
<blockquote><p>Ich fürchte dagegen, es sind erbärmlich wenige</p></blockquote>
<blockquote><p><b>Mit besten Grüßen aus Kamtschatka...</b></p></blockquote>
<p>Kamtschatka - ist das da, wo der Pfeffer wächst? Nun, so erbärmlich wenige sind es auch wieder nicht. Selbstverständlich gibt es bei der <i>Verteidigung der Aufklärung</i> Bündnispartner auf der Linken. Dazu gehören die Unterzeichner des <a href="http://eustonmanifesto.org/?page_id=132">Euston Manifesto</a>, Intellektuelle wie Michael Walzer und Christopher Hitchens, einige Autoren der Jungle World sowie jene Sozialdemokraten, die den Wert der Freiheit nicht vergessen haben und für die die Freundschaft mit Amerika ebensowenig verhandelbar ist wie die mit Israel. Auch bei den Grünen und beim DGB gibt es Leute, mit denen man reden kann. Selbst die Partei "Die Linke" hat ihre Petra Pau. Was Demokraten, die für Freiheit, gegen Diktaturen und gegen Antisemitismus eintreten, allerdings so dringend benötigen wie ein Furunkel am Gesäß, sind antideutsche Linke, die sich in Heldenpose werfen und sich als die einzig konsequenten Verfechter der reinen und wahren Israelsolidarität inszenieren, in ihren eigenen Publikationen <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/47/11033.php">von der Notwendigkeit des Kommunismus schwadronieren</a> und sich darin gefallen, demokratische Freunde Israels über die ständig wechselnden Stöckchen ihres <i>Minimalkonsenses </i>springen zu lassen. Vor ein paar Jahren noch war es <i>Minimalkonsens </i>bei den Antideutschen, die Politik von Milošević gegen den bosnischen Islamfaschismus zu verteidigen. Vergeben und vergessen. Auch gehörte es zum <i>Minimalkonsens</i>, alles gutzuheißen, was seinerzeit die Sowjetunion in Afghanistan und später Putins Rußland in Tschetschenien so angestellt haben - auch da ging es angeblich um die <i>Verteidigung der Aufklärung</i> gegen den Islamfaschismus. Heute redet man nicht mehr so gerne darüber.</p>
<p>Aber eine rhetorische Nebelbombe hat der Genosse Denunziant Calvelli noch in der Tasche: den Vorwurf des Rechtsradikalismus:</p>
<blockquote><p><i>post mailum:</i></p>
<p><i>Dass ein solcher Minimalkonsens dem real existierenden Holmismus nicht entspricht, dokumentiert dieser Artikel, den Mr. Holmes auf Achgut zur Veröffentlichung gebracht hat: </i></p>
<p><i><a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&#38;DEST=http%3A%2F%2Fwww.achgut.com%2Fdadgdx%2Findex.php%2Fdadgd%2Farticle%2Fder_zweck_verunheiligt_die_mittel%2F" target="_blank">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_zweck_verunheiligt_die_mittel/</a></i></p>
<p><i>Dieser Text kritisiert nicht in aufklärerischer Absicht den zur Phrase verkommenen offiziellen deutschen Antifaschismus. Vielmehr dokumentiert er im Stile der Jungen Freiheit eine absichtsvolle Geschichtsvergessenheit, die vom Nationalsozialismus nichts mehr hören will und nichts problematisch daran findet, wenn ein Viertel der Deutschen die guten Seiten des NS sucht und findet. </i></p>
<p><i>Das aber ist nicht Aufklärung. Es ist ihr Gegenteil.</i></p></blockquote>
<p>Genau. Es ist die alte kommunistische Taktik, politisch Andersdenkenden vorzuwerfen, den Faschismus zu unterstützen. In diesem Falle reicht dazu schon, einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, in dem die Skandalnudel Eva Herman nicht gleich als Vorbotin des Vierten Reichs perhorresziert wird. Zum Zweck der Denunziation dient auch, mal eben die Junge Freiheit zu erwähnen, als verstünde sich damit schon von selbst, wo hier inhaltliche Gemeinsamkeiten liegen sollen - die es natürlich nicht gibt.</p>
<p>Sind es solche wortreichen und gedankenarmen Eingaben von politischen Amokläufer, die die Achse des Guten zu schwerwiegenden redaktionellen Entscheidungen veranlassen? Das gäbe zu denken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Notwendige Nestbeschmutzung]]></title>
<link>http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 10:44:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
<guid>http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/</guid>
<description><![CDATA[Die Achse des Guten gehört zu den größten und bekanntesten Politblogs in Deutschland. Die Autoren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.achgut.de">Achse des Guten</a> gehört zu den größten und bekanntesten Politblogs in Deutschland. Die Autoren wollen dem linksliberalen, ökologistischen, israelfeindlichen, islamismusverharmlosenden Zeitgeist etwas entgegensetzen, was meine volle Sympathie hat. Man kennt sich persönlich, den meisten Autoren fühle ich mich in mehr oder weniger intensiver Weise freundschaftlich verbunden. Gelegentlich habe ich Gastbeiträge beigesteuert. Mir ist klar, daß einige von ihnen über diesen Beitrag <i>not amused</i> sein werden. Aber Feigheit vor dem Freund möchte ich mir nicht vorhalten lassen. Doch sei vorausgeschickt, daß das Folgende nicht als Kampfansage an die Achse zu verstehen ist, die ich nach wie vor sehr schätze und deren Autoren ich (größtenteils) mag, sondern als Beitrag zu einer wichtigen Diskussion.</p>
<p>Vor einigen Tagen erschien ein Text von Michael Holmes auf der Achse, in dem er - klassisch antitotalitär - davor warnt, daß Demokraten im Kampf gegen Rechtsradikalismus mit linksradikalen Antifas zusammenarbeiten, da diese letztlich autoritäre und antidemokratische Ziele verfolgten. Er illustriert das mit Erinnerungen an seine eigene Antifa-Zeit. Gewaltbereiten Rechts- wie Linksradikalismus verurteilt er gleichermaßen, ohne zu behaupten, beide seien gleich gefährlich.</p>
<p>Nun hätte man über diesen Text kontrovers diskutieren oder - bei Desinteresse - ihn einfach ignorieren können. Ich selbst halte ihn für nicht ganz geglückt, aber das spielt an dieser Stelle keine Rolle. Tatsächlich wurde in diversen Blogs heftig über ihn debattiert; ferner bekam Holmes nach eigener Aussage etliche zustimmende und ablehnende Zuschriften.</p>
<p>Doch dann geschah etwas seltsames. Der Text war plötzlich von der Seite verschwunden. <!--more-->Sämtliche Links auf ihn gingen ins Leere. Auf Nachfrage wußte Holmes nichts vom Grund der Löschung, geschweige denn daß er sie selbst veranlaßt hätte. Er bekam lediglich eine Mail von Michael Miersch, in der ihm die Löschung mitgeteilt wurde. Als Grund wurde lediglich genannt, daß es um den Text "Streit" gegeben habe.</p>
<p>Nun versteht sich die Achse dezidiert als kontroverses Medium, in dem auch schon einmal Beiträge erscheinen können, die sich weit aus dem Fenster lehnen, die den breiten Konsens verlassen und bewußt provokant formuliert sind. Warum ausgerechnet in diesem Fall eine Löschung? Meines Wissens zum ersten Mal in der Geschichte der Achse.</p>
<p>Also fragte ich bei Michael Miersch per Mail nach, was das denn solle. Da Miersch meine Mail und alle folgenden an diverse Personen weitergeleitet hat, ist unser Mailwechsel kein privater mehr, und so sehe ich mich berechtigt, daraus zu zitieren. Außerdem, finde ich, haben die Leser der Achse das Recht zu erfahren, warum ein Text plötzlich kommentarlos verschwindet. Miersch schrieb:</p>
<blockquote><p>Es war so: Michael Holmes hatte einen Text über die "Antifa" reingestellt, der darüber aufklärte, das das Kommunisten sind. Darin wurden ein paar Leute dafür kritisiert, dass sie für Zusammenarbeit mit der "Antifa" im Kampf gegen Rechtsradikale sind. Diese Leute gehören zu dem Blogger-Milieu, zu dem auch irgendwo, irgendwie achgut.de gehört (pro-westlich, liberal usw. usf., wie immer ihr es nennen wollt). Sie beschwerten sich, dass sie in dem Artikel falsch dargestellt würden.</p></blockquote>
<p>Wurden sie es denn? Und wer überhaupt? Was genau wurde denn falsch dargestellt? Wer hat sich denn da konkret beschwert? Und warum ist eine Beschwerde ein Löschungsgrund? Hätte man nicht eine Gegendarstellung veröffentlichen können, auf die Holmes dann wieder hätte antworten können?</p>
<blockquote><p>Dirk, Henryk und ich beschlossen daraufhin Michaels Text vom Blog zu<br />
löschen. Begründung:</p>
<p>1. Wenn sich Leute falsch dargestellt fühlen, sollten sie das Recht zur<br />
Gegenrede haben (natürlich nicht alle Leute, aber die Betreffenden<br />
gehören zum Freundeskreis von "Liza" zu dem wir ja oft verlinken).</p></blockquote>
<p>Seltsam. "Liza" - vom Blog "Lizas Welt" - kommt in Holmes' Text gar nicht vor. Um ihn geht es gar nicht. Und noch einmal: Was war falsch dargestellt?</p>
<blockquote><p>2. Wir haben aber keine Lust, dass so eine Sektendebatte auf<br />
"achgut.de" stattfindet. Wir sind ein journalistisches Medium und keine<br />
Gesinnungstankstelle. Also soll sie bitte woanders stattfinden. Es gibt<br />
genug Blogs.</p>
<p>3. Daher finden wir es die fairste Variante, den Ursprungstext, der ja<br />
die Debatte aufgemacht hat, runterzunehmen.</p>
<p>4. Wir fanden diesen Text grundsätzlich nicht sehr passend für<br />
achgut.de. 99 Prozent unserer Leser kennen weder die "Antifa" noch die<br />
Zitierten. Wir brauchen keine Abgrenzung zum Linksradikalismus, weil<br />
wir damit eh nichts am Hut haben. Und irgendwelche internen<br />
Szene-Diskussionen brauchen wir schon gar nicht.</p></blockquote>
<p>Szene-Diskussion? In Holmes' Beitrag wurde über ein politisches Milieu informiert, das Straftaten begeht, Gewalt befürwortet und sich in bürgerlichen Kreisen eine gewisse Respektabilität dadurch verschafft, daß es vorgibt, gegen "den Faschismus" zu kämpfen, und das dem Verfassungsschutz immerhin relevant genug erscheint, um ihm regelmäßig in seinem Jahresbericht einige Seiten zu widmen - ein Thema von allgemeinem Interesse mithin. Die "Szene-Diskussion" wollte anscheinend eher Liza führen. Darauf antwortete ich:</p>
<blockquote><p>             Lieber Michael,</p>
<p>leider stellt mich Deine Antwort ganz und gar nicht zufrieden. ... Wenn es zu einem Text inhaltliche Einwände gibt, können die doch geäußert werden. Ist etwas an Micks Darstellung falsch oder kontrafaktisch? Dann hinein in die Diskussion bzw. her mit der Richtigstellung. Nicht? Warum den Text dann löschen? Ich kann mir vorstellen, daß sich sehr viele Leute über sehr viele Themen auf achgut aufregen und ihre Aufregung kundtun. Wird dann jedesmal sofort gelöscht - womöglich noch über den Kopf des Autors hinweg?</p>
<p>Was die Frage der Relevanz betrifft - mit Verlaub, da gab es schon weit irrelevantere Artikel auf achgut. Und seit wann wird dort die Linke nicht kritisiert? Schreibt Ihr demnächst auch nichts mehr zum Thema Islamismus, weil Ihr mit Islamismus eh nichts am Hut und deshalb keine Abgrenzung nötig habt? Ich glaube übrigens auch kaum, daß 99 % der achgut-Leser nicht wissen, was die Antifa ist. (Und wenn sie's nicht wissen - umso besser, wenn sie aufgeklärt werden.)</p>
<p>Achgut sei "ein journalistisches Medium und keine Gesinnungstankstelle". Die Gesinnung der von Mick Kritisierten soll aber sakrosankt sein. Verstehe das wer will. Ich finde den ganzen Vorgang - das Einknicken vor Kritik, die Löschung von Micks Text - absolut mies und eines liberalen Mediums unwürdig. Eine Chefredaktion - die es bei achgut offenbar gibt - sollte bei externer Kritik hinter ihren Autoren stehen und sie nicht etwa der Meute zum Fraß vorwerfen. Alles andere ist unprofessionell und für ein "journalistisches Medium" gelinde gesagt unüblich. Statt den sich beleidigt Fühlenden zu sagen, sie müßten, wie alle anderen auch, Kritik einfach auch mal aushalten, meldet man Vollzug und löscht den strittigen Text.</p>
<p>Micks Text wurde in mehreren Blogs sehr kontrovers diskutiert (Stichwort Irrelevanz), es gab positive wie negative Resonanz, und durch die Löschung habt Ihr jedem, der die Debatte verfolgt, signalisiert, daß Ihr Euch von Mick distanziert. So geht man mit Kollegen nicht um. ... Ist doch klar, daß das Löschen seines Textes einen gewaltigen Affront darstellt.</p></blockquote>
<p>Nun wieder Miersch, leicht säuerlich:</p>
<blockquote><p>Lieber Ingo, lieber Michael,</p>
<p>seit Längerem ist es in der achgut.de-Redaktion meine Rolle, euer<br />
Fürsprecher zu sein, wenn es mal wieder Gerüchte, Anschuldigungen oder<br />
Streitigkeiten um euch und eure linken Ex-Freunde gibt. Diese Rolle<br />
habe ich eine Weile gern übernommen, weil ich euch beide nicht nur klug<br />
sondern auch sympathisch finde. Die Folge ist, dass ich nun schon<br />
mehrfach der Adressat für zahlreiche aufgeregte Protestschreiben wurde,<br />
die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten. Darauf habe ich<br />
keinerlei Lust.</p></blockquote>
<p>Es gab also "Gerüchte" und "Anschuldigungen", wie ich jetzt erfahre. Warum das einen Vorwurf gegen die begründet, gegen die diese Gerüchte und Anschuldigungen gerichtet sind, erschließt sich mir nicht. Von wem kommen diese Gerüchte und Anschuldigungen?</p>
<p>Zur Erläuterung: Holmes und ich kommen aus der Linken. Ich steckte nie so tief in der linken Szene drin wie Holmes und kenne mich daher auch mit der Antifa nicht so gut aus, doch habe ich mich vor einigen Jahren eine Zeitlang in "antideutschen" Kreisen bewegt und für deren offiziöses Zentralorgan Bahamas einige Artikel geschrieben. Irgendwann haben wir dann beide mit der Linken vollends gebrochen.</p>
<p>Doch wie das bei Linken und anderen Sekten so ist: Aussteiger mögen sie gar nicht; Renegaten werden gehaßt. Werden altgediente Liberale von Linken irgendwie noch respektiert (oder so getan als ob; man braucht sie ja für diverse "Bündnisse"), gilt das für liberal gewordene Ex-Linke keineswegs. Die sind und bleiben Häretiker, denen wieder und wieder nachgewiesen werden muß, was für schlechte Menschen sie sind.</p>
<p>Beschwert haben sich offenbar "Liza" und sein "Freundeskreis" - Leute mithin, die sich den "Antideutschen" nach wie vor verbunden fühlen, was im Blog "Lizas Welt" für den Außenstehenden freilich nie so recht deutlich wird, obwohl es für den Kenner der Szene offensichtlich ist.</p>
<p>So hätte selbstverständlich jeder andere Autor der Achse einen Text wie den von Holmes veröffentlichen können, ohne daß irgendjemand Einspruch erhoben hätte. Besagter "Freundeskreis" hat sich einzig und allein auf Holmes eingeschossen, weil der ein "Renegat" ist.</p>
<p>Miersch weiß das freilich und hat sich im privaten Gespräch gegenüber Holmes und mir auch immer entsprechend geäußert. Aber er will halt seine Ruhe haben vor "zahlreiche(n) aufgeregte(n) Protestschreiben ..., die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten". Verständlich. Nur: Warum erzählt er das uns und nicht denen, die gegen Beiträge von uns meinen protestieren zu müssen und deren Löschung verlangen? Ich fragte ihn das. Seine Antwort:</p>
<blockquote><p>Die Antwort, lieber Ingo, warum ich langsam vermute, dass dies<br />
irgendwas mit Michael und dir zu tun haben könnte, ist ganz einfach:<br />
Weil die Atmosphäre bei achgut.de früher freundlich, sachlich und<br />
professionell war und solche seltsamen Streitigkeiten unbekannt.</p></blockquote>
<p>Die Welt wäre ja so friedlich, wenn es keine zersetzenden Elemente gäbe - so als wären Holmes und ich diejenigen gewesen, die die Löschung von Beiträgen verlangt hätten. Holmes ist jetzt also schuld daran, daß sein Beitrag lästige Beschwerden nach sich zieht. Hätte er sich also wohl besser selbst zensiert. Wer Haß auf sich zieht, wird für die Umstehenden lästig, denn sie könnten ja auch etwas abbekommen. Holmes ist für bestimmte Leute aus dem linken bzw. antideutschen Spektrum zu einer Reizfigur geworden. Nun versuchen sie, ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Karren zu fahren. Den damit entstehenden Aufruhr lasten seine liberalen Freunde nun ihm an. Wer ständig angefeindet wird, der muß ja wohl irgendwie selbst dran schuld sein. Man kennt das ja. Wer will schon mit den <i>mavericks</i> befreundet sein? Da geht man lieber auf Distanz. Die früher angeblich stets vorherrschende freundliche und kollegiale Atmosphäre bei der Achse mag damit zu tun haben, daß es seinerzeit noch als Selbstverständlichkeit galt, den eigenen Autoren nicht in den Rücken zu fallen, wenn sie angegriffen wurden. Kein Autor der Achse würde es sich bieten lassen, daß die anderen ihm seine Texte weglöschen.</p>
<p>Und noch ein Wort zu Liza und seinem Freundeskreis. Diese kommen in Holmes Text, in dem die gewaltbereite Antifa kritisiert wird, <i>schlicht und einfach nicht vor</i>. Einzig ihr Ressentiment gegen Holmes macht sie glauben, sie seien irgendwie mitgemeint. Und was ist das eigentlich für eine Kehrwochenmentalität, sich bei den Verantwortlichen (also nicht einmal beim Autor selbst) über einen Blogbeitrag zu "beschweren"? Warum antwortet Liza nicht im eigenen Blog, wenn er sich (aus welchem Grund auch immer) angesprochen fühlt? Und warum kommt die Achse dieser "Beschwerde" nach und behandelt einen ihrer Autoren, den sie einst zur Mitarbeit einlud, nun wie jemanden, der den Dienstboteneingang zu benutzen hat?</p>
<p>Lauter offene Fragen.  Ich mag nicht mehr. Fragen Sie selbst.</p>
<p>P.S.: <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/12/01/nachtrag/">Nachtrag</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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