<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>kommunikationswissenschaften &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kommunikationswissenschaften/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kommunikationswissenschaften"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:03:19 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[weblogs und leseverhalten]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=266</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:43:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=266</guid>
<description><![CDATA[ 
da weblogs die nachrichtenverbreitung und die textproduktion beschleunigen, ist es schwer sich al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>da weblogs die nachrichtenverbreitung und die textproduktion beschleunigen, ist es schwer sich alles anzusehen, das einen interessiert. diese entwicklung führt zu einer sehr selektiven textwahrnehmung. letztendlich lässt sich wahrscheinlich das leseverhalten der blogbesucherInnen in drei gruppen aufteilen:</p>
<p><!--more--></p>
<p>•<span> </span>da sind zum einen die leserInnen, die über suchmaschinen den weblog gefunden haben. sie haben meist bestimmte suchbegriffe eingegeben und landen dadurch direkt bei posts, die sie interessieren. der rest des blogs ist dabei nicht von sehr großem interesse.</p>
<p><span> </span>•<span> </span>dann kommen etliche über das anklicken von tags oder links auf den blog. sie konzentrieren sich erst einmal auf die nachrichten zum stichwort. schauen sich aber meist noch ein wenig um. interessant erscheint mir in diesem zusammenhang, dass gerne die aktivsten posts gelesen werden. denn es gibt auch besucherInnen, die gerne einzelne posts pushen, indem sie sie ein paarmal besuchen. so steht in der rangliste nicht immer das interessanteste oben. viele leserInnen orientieren sich  aber an diesen ranglisten. und sagen sich, dass das, was viele andere lesen nicht so schlecht sein kann, weshalb sie es auch lesen. hier ist mehr eigeninteresse zu empfehlen.</p>
<p><span> </span>•<span> </span>und es gibt die interessierten. sie können über verschiedene wege auf den blog gelangen, über links, suchmaschinen, bloglisten oder tags. sie lesen auch in den archiven und sorgen dadurch dafür, dass einträge, die länger nicht beachtet wurden wieder zu den top-posts plaziert werden und andere anregen dort noch einmal nachzulesen. manche besuchen in regelmäßigen abständen den blog und lassen sich durch rss-feeds das neueste mitteilen. sie verfassen auch am ehesten kommentare oder beteiligen sich in anderer weise an blogs.</p>
<p> </p>
<p>dem blogger sind letztere natürlich die liebsten, da sie sich für das geschriebene ausführlich interessieren. aber gerade das selektive lesen bietet natürlich die möglichkeit, sich in kurzer zeit über viel zu informieren und eventuell auch verschiedene sichtweisen zum gleichen thema einzuholen. nur die suchmaschinen können das lesen im blog erschweren. wie jeder bei seinen eigenen statistiken feststellen kann, führen die suchmaschinen manchmal texte und begriffe zusammen, die in den weblogs nie zusammen verfasst wurden.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[15 jahre internet als beilage der "zeit"]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=191</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 08:23:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=191</guid>
<description><![CDATA[wie es sich so ergab, wurde das internet, oder das www, kaum dass dieser blog gestartet wurde, 15 ja]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>wie es sich so ergab, wurde das internet, oder das www, kaum dass dieser blog gestartet wurde, 15 jahre alt. das nutzte die presse natürlich, um sich dem thema web und gesellschaft zuzuwenden.</p>
<p>die "zeit" macht dies ausführlich. sie veröffentlicht seit letzter woche drei sonderbeilagen zum thema internet. die erste beilage mit dem thema "wie das internet unser leben verändert", die beilage diese woche mit dem thema "wie das internet unsere gesellschaft verändert" und nächste woche das thema "wie das internet unsere kultur verändert".</p>
<p>die teilweise sehr interessanten und spannenden artikel können auch im internet nachgelesen werden. wer also einmal von möglichst vielen seiten einen blick auf das internet und seine (aus-)wirkungen werfen möchte, der schaue unter: <a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/index" target="_blank">http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/index</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[web 2.0, exhibitionismus und voyeurismus]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=175</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:46:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=175</guid>
<description><![CDATA[ 
es kann einem passieren, dass man sich auf eine party unter freunden begibt, sich wunderbar amüs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>es kann einem passieren, dass man sich auf eine party unter freunden begibt, sich wunderbar amüsiert, tanzt, trinkt und flirtet. und drei tage später findet man sein bild unter flickr oder myspace wieder. man hat dieser veröffentlichung nicht zugestimmt. spricht man den freund an, der die bilder ins web 2.0 gestellt hat und bittet ihn, diese wieder zu löschen, ist er ganz erstaunt.<!--more--></p>
<p>ein diskurs entspinnt sich, der sich darum dreht, ob man denn etwas zu verbergen habe oder weshalb man nicht bei den bildern dieser schönen party dabeisein wolle. andere aus dem freundeskreis sind empört darüber, warum man sich nicht mit ihnen abbilden lassen wolle. wenn man versuchtheit mit privatheit oder datenschutz zu argumentieren, wird man ungläubig angeschaut. und man stellt fest, es gibt kaum mehr verständnis für das eigene verhalten.</p>
<p>die vorstellung, was öffentlich zu machen ist und was nicht, hat sich in den letzten jahren enorm gewandelt. einher ging die entwicklung mit dem vertrieb der kamerahandys, die dazu animierten, alles, was einem nur über den weg läuft, festzuhalten. internetanbieter mit millionen kunden suggerieren, dass man seine private ecke im internet erhalten kann. dass dies eine seltsame vorstellung von privatheit ist, wird kaum thematisiert.</p>
<p>menschen stellen sich vermehrt mit all ihrem privaten umfeld zur schau, ob mit oder ohne zustimmung der anderen. dabei entsteht eine form von übergriffigkeit, die als solche gar nicht mehr wahrgenommen wird. machen doch alle, wieso sollte man dann selber vorsicht walten lassen. das ist noch die naive variante. ätzender wird das ganze, wenn angefangen wird, mit handykameras an stränden, in umkleideräumen und ähnlichen orten, bilder von anderen ohne deren wissen zu machen. diese fotos werden dann auf erotikseiten gestellt, die die abgebildeten wahrscheinlich nie aufsuchen. somit auch überhaupt nicht mitbekommen, dass sie abgebildet wurden.</p>
<p>oder wenn auf youtube jugendliche, aber auch erwachsene, filme stellen, die zeigen, wie sie andere menschen, geärgert, geschlagen oder bloßgestellt haben. ist ja alles nur ein großer scherz. in solchen momenten kommen gedanken auf, dass die distanz zu den gladiatorenkämpfen der römer nicht mehr sehr groß ist. eine riesige arena, in deren mitte menschen gestellt werden, die nicht wissen, weshalb sie dort stehen, und deren missgeschicke anderen zur unterhaltung dienen. hier verschwimmen die grenzen zwischen voyeurismus und machtspielen.</p>
<p>vorreiter für diese grenzüberschreitungen sind sicherlich tv-angebote wie früher "pleiten, pech und pannen" oder heute "deutschland sucht den superstar", hier vermischt sich die naivität, sich präsentieren zu wollen und die grenzüberschreitung, diese zur unterhaltung aller bloßzustellen. erschreckend daran ist nicht, dass es diese medialen übergriffe gibt, sondern, dass sie nicht mehr als solche wahrgenommen werden. sie sind für etliche menschen alltag.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der virtuelle zettelkasten von beat döbeli honegger]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=131</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 15:44:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=131</guid>
<description><![CDATA[die virtuelle welt ordnet unser wissen neu. dabei gibt es vorreiter, die seit jahren schon dabei sin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>die virtuelle welt ordnet unser wissen neu. dabei gibt es vorreiter, die seit jahren schon dabei sind, wissen zu vernetzen und anderen zugänglich zu machen. einer der unübersehbaren vorreiter ist beat döbeli honegger.</p>
<p>wer seine homepage besucht findet viel und sollte sich auf das spiel einlassen in die wissenwelt einzutauchen. denn die seite vereint durch links, querverweise und eine vielzahl von cluster "eine literaturliste, ein begriffslexikon, eine personenlexikon, einen fragenkatalog, aussagen, thesen und empfehlungen, eine zitatsammlung und eine linksammlung", schreibt der macher. und es stimmt.</p>
<p>auf dieser seite kann man stunden verbringen zum thema kommunikation, internet, philosophie und allen damit verbundenen wissenschaften. etliche texte können heruntergeladen werden, auszüge aus büchern gelesen werden und das web durch weitere links entdeckt werden. zu finden ist die beats biblionetz unter: <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/" target="_blank">http://beat.doebe.li/bibliothek/</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wissenschaftliche online-zeitungen]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 14:43:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=119</guid>
<description><![CDATA[neben informativen blogs, homepages von wissenschaftlichen instituten oder einzelnen wissenschaftler]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>neben informativen blogs, homepages von wissenschaftlichen instituten oder einzelnen wissenschaftlerInnen und einer großen bandbreite von lexika bietet das internet noch eine weitere reichhaltige informationsquelle. die online-zeitungen.</p>
<p>sie werden meist von einem institut, einem verbund von wissenschaftlern oder einer autorengruppe herausgegeben. sie bieten gebündelt wissenschaftliche artikel zu einem schwerpunktthema. dabei bewegen sie sich auf dem niveau des aktuellen wissenschaftlichen stand.</p>
<p>so gibt es eine schöne sammlung von sozial-, geistes- und erziehungswissenschaftlichen zeitungen, die sich schwerpunktmäßig auch mit dem internet und computern beschäftigen. die sammlung mit vielen links ist zu finden unter: <strong><a href="http://wiki.pruefung.net/Wiki/OnlineZeitschriften" target="_blank">http://wiki.pruefung.net/Wiki/OnlineZeitschriften</a></strong></p>
<p>leider sind diese formen des fachlichen austauschs immer noch üblich. würde sich doch eine viel größere vernetzung des wissenschaftlichen arbeitens erreichen lassen. hier spaltet sich, vor allen dingen in deutschland, noch die gesellschaft, in die gruppe derer, die viel über das internet kommunizieren und die, die sich nicht auf den neuesten technischen stand bringen wollen, da sie vorbehalte hegen. im laufe der zeit könnte dies zu einem generationsproblem in der wissenschaftlichen welt werden, wird bei der jüngeren generation die bereitschaft, sich artikel in der bibliothek zu kopieren, abnehmen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[eine forscherin zum sozialen im netz]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=99</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 10:56:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=99</guid>
<description><![CDATA[böse zungen behaupten, das internet sei das grösste psychologische experiment, das es je gegeben h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>böse zungen behaupten, das internet sei das grösste psychologische experiment, das es je gegeben habe. lässt sich doch das verhalten des einzelnen bis auf den letzten klick nachvollziehen.</p>
<p>doch in den letzten jahren stellte sich heraus, dass es zwar kaum geheimnisse über das nutzerverhalten gibt, aber die gründe der einzelnen sind reichlich unbekannt. am anfang versprach das internet ein ort der freiheit für jede meinung, jeden gedanken zu sein. heute warnen viele vor der neuen technik, als droge und verführungsinstrument, ein ort, der den sozialen kompetenzen schadet. andere preisen es als spielwiese um soziale kompetenzen zu erweitern, ja um soziale netzwerke zu bilden.</p>
<p>wahrscheinlich haben beide haltungen zum teil recht. es kommt also wieder auf die gründe des einzelnen nutzers an. eine der forscherinnen, die versucht die sozialpsychologie des internet zu untersuchen, ist <strong>nicola döring</strong>. sie lehrt an der TU Ilmenau und hat ein umfassendes standardwerk zur "sozialpsychologie des  internet" verfasst, das versucht, wie im untertitel steht, "die bedeutung des internet für kommunikationsprozesse, identitäten, soziale beziehungen und gruppen" aufzuschlüsseln. und nicola döring hat eine eigene homepage, die sowohl auf aktuelle forschungen, texte und andere seiten im netz verweist. zu finden ist sie unter: <a href="http://www.nicola-doering.de/" target="_blank">http://www.nicola-doering.de/</a></p>
<p>das experiment internet wird wahrscheinlich nie enden, es befindet sich gerade erst am anfang und jeder hat seine subjektiven gründe, weshalb er es nutzt oder auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
