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	<title>kapitel_7 &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kapitel_7/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kapitel_7"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 05:31:56 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Fernsehen und Internet]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=58</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 08:49:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=58</guid>
<description><![CDATA[Die Zeichen verdichten sich, dass  nicht nur Print-Leser ins Internet abwandern, sondern dass auch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeichen verdichten sich, dass  nicht nur <a href="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/12/20/empirisch-gepruft-internet-verdrangt-tageszeitung/" target="_self">Print-Leser ins Internet abwandern</a>, sondern dass auch das klassische Fernsehen Zuschauer ans Internet und andere digitale Plattformen verliert. Zwei Beispiele:</p>
<ul>
<li>Die durchschnittliche Sehdauer der Deutschen ist nach Angaben der <a href="http://www.agf.de/daten/zuschauermarkt/sehdauer/" target="_blank">AGF</a> 2007 erstmals seit Aufzeichnung der Fernsehnutzungsdaten um vier Minuten pro Tag zurückgegangen (von 212 im Jahr 2006 auf 208). </li>
<li>Die Beratungsfirma Accenture berichtet nun in einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/39565/1202513/accenture_gmbh" target="_blank">Pressemitteilung von einer Studie</a> ("Broadcast Consumer"-Umfrage unter 1.109 deutsche Internetnutzern), die ergab, dass sich junge Zuschauer zunehmend vom Antennen-, Kabel- und Satelliten-Fernsehen abwenden. "Jugendliche und junge Erwachsene leben in einer 'On-demand'-Umgebung - in der ihnen dank Internet jederzeit alles zur Verfügung steht", sagt Veit Siegenheim, Geschäftsführer im Bereich Communications &#38; High Tech bei Accenture. "Auch auf das Fernsehen übertragen sie zunehmend Nutzungsmuster aus dem Internet."</li>
</ul>
<p>Den Fernsehveranstaltern sind solche Hinweise auf eine sich ändernde Mediennutzung natürlich hinlänglich bekannt. Deshalb ist die politische Auseinandersetzung um das, was öffentlich-rechtliche und privat-kommerzielle Rundfunkanstalten im Internet dürfen, sollen und was sie unterscheidet, derzeit so heftig. Da demnächst die Ministerpräsidenten über die Änderung des Rundfunkstaatsvertrags entscheiden müssen, blühen die Aktivitäten der Lobbyisten und PR-Strategen. Ein <a href="http://www.quotenklicks.de/" target="_blank">PR-Stück für mehr Präsenz von ARD und ZDF</a> im Internet hat zum Beispiel Dr. Thomas Leif, Vorsitzender des Netzwerks Recherche und Chefreporter Fernsehen beim SWR in Mainz, für die ARD produziert (und dabei der ARD eher einen Bärendienst erwiesen, weil das Stück so offensichtlich werbend und einseitig recherchiert ist). Die Friedrich-Ebert-Stiftung legte dagegen eine Kurz-Studie vor, die mit etwas mehr Distanz zu ARD und ZDF Forderungen zu den <a href="http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/05385.pdf" target="_blank">"Öffentlich-rechtlichen Online-Angeboten der nächsten Generation"</a> aufstellt - dies jedoch überwiegend aus ökonomischen Erwägungen heraus und mit Hinweis auf die "Public Value"-Strategie der BBC.</p>
<p>Die Politiker werden wohl eher den Argumenten der privat-wirtschaftlichen Medienunternehmen folgen: Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie privat-kommerzielle Rundfunkveranstalter sagen, dass sie selbst Vielfalt und qualitativ hochwertigen Journalismus im Internet anbieten könnten und dass man dafür öffentlich-rechtliche Angebote nur in stark begrenztem Umfang brauche. Dabei können gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Angebote doch eine sinnvolle und wertvolle Alternative zur "Kostenloskultur" des Internet und zu einer nahezu kompletten Werbefinanzierung sein. Oder etwa nicht? Wie viel Öffentlich-rechtliches brauchen wir im Internet? Jetzt und in Zukunft, wenn das Internet der zentrale Vertriebskanal für "Radio" und "Fernsehen" werden sollte?</p>
<p>PS: Aktuelle Infos und Hintergründe zu journalistischen Videoformaten im Internet liefert das Magazin <a href="http://www.websehen.net/" target="_blank">websehen.net</a>, das von Absolventen des Studiengangs Online-Journalismus (Hochschule Darmstadt) betrieben wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Multimedia Newsroom der BBC]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=54</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 08:38:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/?p=54</guid>
<description><![CDATA[Beim Thema &#8220;crossmediale Redaktionen&#8221; reden wir zurzeit häufig über die Verbindung von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema "crossmediale Redaktionen" reden wir zurzeit häufig über die Verbindung von Print und Online - vor allem bei Tageszeitungen. Doch auch bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland werden Strategie-Papiere erarbeitet, einzelne Projekte umgesetzt oder sogar Newsrooms und Rundfunkhäuser komplett neu strukturiert (wie z.B. beim ZDF, beim Saarländischen Rundfunk oder bei Radio Bremen).</p>
<p>Dass die deutschen Rundfunkanstalten erst am Anfang stehen, zeigt das Beispiel der BBC: Mit dem Programm "Creative Future" hat die traditionsreiche britische Anstalt vor etwa einem Jahr der on demand-Strategie und den Online-Diensten (24/7-Diensten) den Vorrang eingeräumt. Im neuen Multimedia Newsroom sitzen nun alle drei Plattformen Internet, Fernsehen und Radio um den "editorial hotspot". Reporter und Korrespondenten kommen mit ihren Themen besser durch, wenn sie mindestens für zwei Plattformen arbeiten. Die Ressorts und Themengebiete sind schon organisatorisch weitgehend integriert. Es gibt zum Beispiel nur noch ein Wirtschaftsressort, das die Online-Wirtschaft genauso macht wie die Radio- und Fernseh-Sendungen zu Wirtschaftsthemen.</p>
<p>Über dieses "360 degree commissioning &#38; cross trailing" berichtet zurzeit der leitende BBC-Wirtschaftsredakteur Dr. Tim Weber auf vielen Tagungen in Deutschland - unter anderem am 8. April in der Akademie für politischen Bildung in Tutzing (er ist Deutscher und hat in München studiert und beim BR gearbeitet). <a href="http://web.apb-tutzing.de/apb/cms/index.php?id=76&#38;no_cache=1&#38;sword_list[]=bbc#c343411" target="_blank">Webers Folien sind auf dem apb-tutzing-Server dokumentiert</a> - und sicher empfehlenswert für alle, die sich mit dem Thema crossmedialer Journalismus beschäftigen.</p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://journalistiklehrbuch.files.wordpress.com/2008/04/bbc-newsroom1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-56" src="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/files/2008/04/bbc-newsroom1.jpg?w=550" alt="" width="550" height="332" /></a></p>
<p>Der BBC Newsroom: Abbildung aus dem Foliensatz von Tim Weber.</p>
<p>Weber war im Oktober 2007 auch im Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages. Davon gibt es ein <a href="http://www.deutscher-bundestag.eu/ausschuesse/a22/a22_nm/Protokolle/a22_uanm_13.pdf" target="_blank">Protkoll</a>. Ich zitiere hier aus diesem Protokoll eine zentrale Aussage Webers zu Online-Content im Kontext eines crossmedialen Redaktionskonzepts:</p>
<blockquote><p>"…es geht nicht darum, dass ich sage, die Sendung, die um 23:15 Uhr läuft, biete ich noch einmal woanders an, sondern es geht darum, dass der Inhalt, den ich anbiete, der mit öffentlich-rechtlichen Maßstäben erstellt worden ist, so angeboten wird, wie er ist. Das kann natürlich ein Catch-Up-Fernsehen sein, was ein Gegenstück zu dem ist, was Sie in Deutschland Mediathek nennen. Wir nennen das jetzt „iPlayer“. Das kann ein Online-Angebot sein, das kann eine Hörfunk- oder Fernsehversion sein. Aber das Wichtige ist, dass wir die Inhalte auf den Plattformen, auf denen der Zuschauer, Verbraucher bzw. Leser gerade ist, anbieten. Man muss sehen, dass diese eins zu eins Übertragung nicht funktioniert. Das Publikum akzeptiert das nicht, das können wir an den Nutzungszahlen ganz klar feststellen. Aber es funktioniert, wenn man es plattformgerecht aufarbeitet. …"</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Empirisch geprüft: Internet verdrängt Tageszeitung]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/12/20/empirisch-gepruft-internet-verdrangt-tageszeitung/</link>
<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 13:48:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ergänzend zu meinem Beitrag Auslaufmodell Tageszeitung ein aktueller Hinweis auf eine Studie, die j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zu meinem Beitrag <a href="http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/12/12/auslaufmodell-tageszeitung/">Auslaufmodell Tageszeitung </a>ein aktueller Hinweis auf eine <a href="http://www.m-und-k.info/MuK/hefte/Aufsatz_07_04.pdf" target="_blank">Studie</a>, die jetzt in der Zeitschrift <a href="http://www.m-und-k.info" target="_blank">“Medien &#38; Kommunikationswissenschaft”</a> erschienen ist. Der Beitrag erhärtet empirisch die These der zunehmenden Verdrängung der Tageszeitung durch Nachrichtensites im Internet. <a href="http://www.future-directions.com/" target="_blank">Castulus Kolo</a> und <a href="http://www.berlin-institut.de/" target="_blank">Robin Meyer-Lucht</a> haben in Zeitreihenanalysen die Daten aus zwei großen Mediennutzungsstudien (ACTA und AWA) zwischen 2000 und 2006 ausgewertet. Dies ist zwar nicht unproblematisch, weil diese Befragungen eigentlich für einen anderen Zweck erhoben wurden und sich Schlussfolgerungen zum Verhältnis zwischen Tageszeitung und Nachrichtensites nur indirekt ziehen lassen. Allerdings sind die Indizien so eindeutig, dass eine starke Verdrängung insbesondere bei nachrichteninteressierten Nutzern ("News-Junkies") als erwiesen gelten kann. Dramatisch ist nicht nur der Rückgang des gesamten Leserkreises, sondern vor allem die <b>Erosion der Intensivleserschaft bei Tageszeitungen</b>.</p>
<p><!--more-->So verlieren Regionalzeitungen im Schnitt pro Jahr 1,4 Prozent ihrer Gesamtleserschaft und 3,8 Prozent der Intensivleser. Bei den überregionalen Zeitungen sind es -0,6 bzw. -4,8 Prozent. Gleichzeitig wächst der Leserkreis von Nachrichtensites sehr stark: Regionale Nachrichtenangebote im Internet haben pro Jahr 16 Prozent mehr Nutzer – und 21,1 Prozent mehr Intensivnutzer. Bei überregionalen Nachrichtensites sind es 13,9 Prozent im Jahr mehr Gesamtnutzer und sogar 33,1 Prozent mehr Intensivnutzer.</p>
<p>In absoluten Zahlen heißt dies zum Beispiel: Anstieg der Intensivnutzer von überregionalen Nachrichtensites von 0,22 auf 0,98 Mio. in den letzten sechs Jahren – und Abnahme der Intensivleser von regionalen Tageszeitungen von 23,08 auf 19,00 Mio.</p>
<p>Wer nun denkt, diese Verschiebungen lägen in erster Linie an den Jugendlichen und jungen Erwachsenen – der täuscht sich: Die detaillierteren Untersuchungen zeigen, dass <b>die Tageszeitungen vor allem in den Alterssegmenten zwischen 25 und 44 Jahren ans Internet verlieren</b>.</p>
<p>Nun ist auch für den deutschen Markt belegt, was Studien in den USA und in Großbritannien schön länger feststellen. Die Verschiebung zwischen Print und online betrifft dort sehr viel breitere Bevölkerungssegmente als nur die digitalen Trendsetter. In Deutschland schützt bislang (?) das weitgehende Abomodell die Tageszeitungen vor noch größeren Auflageverlusten. Allerdings: Die vorliegende Studie zeigt, dass auch unter Abonnenten die Intensivleser zurückgehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die schleichende Entwöhnung vom Zeitungslesen in der Abokündigung niederschlägt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auslaufmodell Tageszeitung?]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/12/12/auslaufmodell-tageszeitung/</link>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 08:57:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Prognosen über die Zukunft der Tageszeitung sind extrem bunt. Ein Bericht aus der Schweiz - wo ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Prognosen über die Zukunft der Tageszeitung sind extrem bunt. Ein <a href="http://www.ejo.ch/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=1102&#38;Itemid=167" target="_blank">Bericht aus der Schweiz</a> - wo die Gratiszeitungen boomen - fasst einige schillernde Stellungnahmen aus Praxis und Wissenschaft zusammen. Wird das Internet zunehmend zum "Leitmedium" vor allem der jungen Generation? Oder wollen junge Menschen Zeitung lesen, aber nur nicht dafür bezahlen - wie mir letzte Woche ein österreichischer Medienmanager sagte? Wird es in 5, in 10 oder in 20 Jahren keine Printzeitung mehr geben? - Auf fünf Jahre Galgenfrist setzt so mancher US-amerikanischer Medienmanager; 20 Jahre ist die zentraleuropäische Perspektive (die z.B. der Wissenschaftler Klaus Schönbach vertritt). Der Abgesang auf täglich neu bedrucktes Papier kommt vor allem aus den anglo-amerikanischen Ländern. „Druckerschwärze auf toten Bäumen“ nennt Andrew Gowers, Ex-Chefredakteur der Financial Times, die klassische Zeitung auf Papier. Und der Verleger der New York Times, <a href="http://www.stateofthenewsmedia.org/2007/narrative_overview_intro.asp?cat=1&#38;media=1" target="_blank">Arthur Ochs Sulzberger Jr., wird mit den Worten zitiert</a>: “I really don’t know whether we’ll be printing The Times in five years, and you know what? I don’t care.” Das soll optimistisch klingen. Und in der Tat: Die großen Medienkonzerne in aller Welt haben nun endgültig das Internet für sich entdeckt: Es soll nicht mehr Konkurrenz und Bedrohung für die traditionellen medialen Plattformen sein, sondern ein Wachstumsmotor.</p>
<p>Hat die gedruckte Zeitung eine Zukunft? - Diskussionsbeiträge willkommen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Transparenz im Journalismus durch Leseranwälte und Redaktionsblogs]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/11/16/transparenz-im-journalismus-durch-leseranwalte-und-redaktionsblogs/</link>
<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 14:12:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Transparenz&#8221; ist ein Qualitätskriterium des Journalismus, das hierzulande noch nicht l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Transparenz" ist ein Qualitätskriterium des Journalismus, das hierzulande noch nicht lange diskutiert wird und noch keinen großen Stellenwert hat. Es geht darum, dem "Publikum reinen Wein einzuschenken" - wie es Stephan Ruß-Mohl einmal formuliert hat. Journalisten und Redaktionen sollen die Berichterstattungsbedingungen offenlegen und offensiv Fehler eingestehen und korrigieren - was letztlich der Glaubwürdigkeit dient und die Vertrauensbasis zwischen Journalismus und Publikum erweitert. Vor dem Hintergrund der Kommunikationsexplosion durch Internet und digitale Medien kommt dem Qualitätskriterium der Transparenz wachsende Bedeutung zu: "Ist wirklich dort (guter) Journalismus drin, wo Journalismus draufsteht?", fragt sich das geneigte Publikum.</p>
<p>Aus den vielen Möglichkeiten, die Transparenz zu verbessern (vgl. z.B. die in Deutschland häufig vernachlässigte <a href="http://www.regrettheerror.com/" target="_blank">Correction Corner</a>), möchte ich hier zwei herausgreifen bzw. verlinken, die durch Online-Kommunikation profitieren oder erst ermöglicht wurden: das Modell der <strong>Leseranwälte</strong> und das der <strong>Redaktionsblogs</strong>.</p>
<p><!--more--></p>
<ul>
<li>Ein lesenwerter <a href="http://www.ejo.ch/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=1066&#38;Itemid=167" target="_blank">internationaler Überblick über Leseranwälte ("Ombudsleute")</a> ist im European Journalism Observatory erschienen. Zwei Beispiele aus deutschen Zeitungsverlagen: Seit 2004 ist <a href="http://www.mainpost.de/nachrichten/leseranwalt/;art18771,4031189" target="_blank">Anton Sahlender</a> Leseranwalt der <strong>Mainpost </strong>in Würzburg. Als "Kümmerer, Mittler und Vermittler" zwischen Lesern und Redakteuren hat er inzwischen mehr als 150 Kolumnen geschrieben - und im August 2007 den Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten. Bei der <strong>Frankfurter Rundschau</strong> gibt es seit Oktober 2006 einen "Leserversteher mit dem direkten Draht in die Chefredaktion": Er tritt anonym unter dem Namen <a href="http://www.frblog.de" target="_blank">Bronski</a> auf und betreibt das FR-Blog, das Leserbriefe, Leser-Mails und Leserkommentare sammelt. Mehr als 100 Kommentare pro Blogeintrag sind nicht selten: Bronski steht mit den Leserinnen und Lesern in einer sehr lebhaften Diskussion.</li>
<li>Ein anderes Konzept der Transparenz verfolgen Redaktionsblogs, die aus dem redaktionellen Alltag, über (Themen-)Entscheidungen und Quellenlage berichten. Vorbild ist in Deutschland mit Sicherheit das <a href="http://blog.tagesschau.de" target="_blank">Redaktionsblog</a> der <strong>Tagesschau,</strong> das im Sommer 2006 startete und ein knappes Jahr später den Grimme Online Award bekam. Aus der <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=607" target="_blank">Begründung der Jury</a>: "Den Einblick in den journalistischen Alltag gewähren, die Herausforderungen der tagesaktuellen Berichterstattung medienethisch diskutieren und spannende Hintergrundinformationen liefern – kann eine Website so etwas überhaupt leisten? Die kurze wie verblüffende Antwort lautet eindeutig ,Ja'." In diesem Blog schreiben also die Redakteurinnen und Redakteure selbst. Auf externe Kritik hat sich dagegen die Online-Redaktion der <strong>Zeit</strong> eingelassen: Für das so genannte <a href="http://blog.zeit.de/meckern/" target="_blank">Meckerblog</a> wird ein freier Journalist ("Onkel Brumm") dafür entlohnt, dass er von außen die Arbeit der Redaktion beobachtet und öffentlich kritisiert.</li>
</ul>
<p>Alle diese Aktivitäten sorgen für mehr Transparenz im Journalismus, wobei sie sicher auch dem Ruf der jeweiligen Redaktion gut tun. Insofern verfolgen sie nicht nur das Ziel <strong>redaktionellen Qualitätsmanagements</strong>, sondern sie sind auch als <strong>Instrumente des redaktionellen Marketings oder der redaktionellen Öffentlichkeitsarbeit</strong> zu verstehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildmanipulation leicht gemacht]]></title>
<link>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/09/13/bildmanipulation-leicht-gemacht/</link>
<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 19:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Meier</dc:creator>
<guid>http://journalistiklehrbuch.wordpress.com/2007/09/13/bildmanipulation-leicht-gemacht/</guid>
<description><![CDATA[Im Kapitel zur journalistischen Ethik habe ich als Beispiel für die Gefahr des Gefälligkeitsjourna]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kapitel zur journalistischen Ethik habe ich als Beispiel für die Gefahr des Gefälligkeitsjournalismus die Entfernung des Schweißflecks am Kleid von Angela Merkel erwähnt. Ein ähnlicher Fall ist die <a href="http://www.etnoka.fr/blog/blog-view.tcl?blog_id=6901&#38;page=1&#38;cookieok=1" target="_blank">Entfernung des Bauchspecks </a>des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in der Zeitschrift "Paris-Match".</p>
<p>Die Digitalisierung bringt uns ganz neue und einfache Möglichkeiten der Bildmanipulation. Ein YouTube-Video zeigt dies  anschaulich:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vIFCV2spKtg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/vIFCV2spKtg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
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