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	<title>kampfkunst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kampfkunst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kampfkunst"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 14:28:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Der Bienen-Daoist aus Wudang]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=219</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 06:49:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin Ismet Himmet (youlihan) so dankbar, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Worten des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Ismet Himmet (youlihan) so dankbar, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Worten des Bienen-Daoisten aus Wudang zuhören zu dürfen.</p>
<p>Diese Freude in seiner Stimme, das Strahlen in seinen Augen, seine tiefgründigen und bewegenden Worte. Unbeschreiblich.</p>
<p>"Von heute an... habe keine Angst! Der Wind wird hinter dir sein."</p>
<p>Teil 1</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2ZxuWE1FnY8'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/2ZxuWE1FnY8&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Teil 2</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/p4VP-HNXlZ4'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/p4VP-HNXlZ4&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Teil 3</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fl9wc_cy9LE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/fl9wc_cy9LE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[Bild] Lernen 2.0]]></title>
<link>http://marius300482.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:41:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marius</dc:creator>
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<description><![CDATA[Warum Lernen 2.0? Weil es egal ist welches Alter die lernende Person hat. Es kommt auf die Einstellu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Lernen 2.0?</strong> Weil es egal ist welches Alter die lernende Person hat. Es kommt auf die Einstellung beim und zum Lernen an.</p>
<p><strong>In diesem Fall.</strong> Alter: 5 und 26. Einstellung: Bombastisch. Ich lerne viel von den Kindern der <a title="externer Link zu i-shin.de" href="http://i-shin.eu/blog/index.php/training-in-karow/kindertraining/">Kindergruppe</a>. Zum Beispiel, dass meine Probleme die eines Erwachsenen sind, der sich innerhalb der etablierten Verwertungslogik befindet. So wichtig wie das alles auch ist, wissen Kinder sehr viel besser wie sie sich dieser Logik entziehen. Ganz praktisch passiert das dann für mich und hoffentlich bei den Kindern auch beim <a title="externer Link zu Flickr Diashow " href="http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/tags/training0608/show/">I-SHIN Training</a>.</p>
<p><a title="dsc00102 von marius.zierold bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/2628624421/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3002/2628624421_fee22eb26d.jpg" alt="dsc00102" width="500" height="310" /></a></p>
<p>Danke an <a title="externer Link zu Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/2588610958/">David Pflanz</a> für dieses tolle Foto! Hier sind Martin und ich wirklich schön in Szene gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aikido und Kampfsport]]></title>
<link>http://kinonagare.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 20:46:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>kinonagare</dc:creator>
<guid>http://kinonagare.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[Als ich vor kurzem in einer Buchhandlung am Regal der Sportliteratur vorbei kam, las ich auf einem B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor kurzem in einer Buchhandlung am Regal der Sportliteratur vorbei kam, las ich auf einem Buchrücken AIKIDO, was mich anhalten liess. Ich nahm es aus dem Regal und schaute rein. Bereits die Titelseite hinterliess bei mir Fragen. Auf der ersten Seite im Vorwort las ich dann, dass Aikido eine effiziente Kampfsportart sei und sich dazu  auch als Selbstverteidigung einsetzen liesse. Mit Aikido könne man über Gegner siegen...???</p>
<p>Ich trainiere nun seit bald 10 Jahren Aikido und bin dankbar, einen Sensei zu haben, der so nahe an Ueshiba ist. Ich staune, dass sich Autoren, die über Aikido schreiben, nicht dagegen wehren, dass ihre Schriften in der Buchhandlung im Sportregal landen. Denn Aikido, wie es von Ueshiba gelehrt wurde, hat nichts mit Kämpfen, Siegen, Besiegen oder Sport zu tun, sondern, wie vielerorts beschrieben wird, mit Verbindung. Es ist nicht möglich, eine aufrichtige Verbindung zu halten, wenn negative Absichten oder auch Siegesabsichten vorhanden sind. Die Bilder, die von Sensei Ueshibe existieren, zeigen ihn nicht selten mit einer Waffe (Boken/Bo/...). Ich habe in meinen Jahren des Trainings höchst selten eine Waffe in den Händen gehalten. Die Waffe verleitet schnell, sich dahinter zu verstecken. Dadurch geht die Idee von Aikido verloren.</p>
<p>Sport basiert darauf, dass ein Konkurenzdenken entwickelt wird (wer ist der Schnellste, die Eleganteste, der Stärkste, das beste Team...). All die guten Werte, die durch Sport vermittelt werden, sind gut. Bewegung fördert das Körpergefühl und das nützt jeder Person. Die Dualität, die im Sport nötig ist und gefördert wird, steht uns im Aikido aber im Weg. Aikido bedeutet Verbundenheit, nicht Konkurrenz.</p>
<p>Luzi</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In eigener Sache - Kinderbändigen 2.0]]></title>
<link>http://marius300482.wordpress.com/?p=132</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 17:13:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marius</dc:creator>
<guid>http://marius300482.wordpress.com/?p=132</guid>
<description><![CDATA[
zur Diashow
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="IMG_5535 von marius.zierold bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/2608190999/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3255/2608190999_4eaba5cd62.jpg" alt="IMG_5535" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="externer Link zu Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/tags/pruefung200608/show/">zur Diashow</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wudang Formen]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 07:40:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=112</guid>
<description><![CDATA[Ich weiß, man soll sich nicht an Äußerlichkeiten festhalten, aber manchmal ist einfach nur schön]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, man soll sich nicht an Äußerlichkeiten festhalten, aber manchmal ist einfach nur schön und wohltuend, Bewegungen anzuschauen.</p>
<p>Zi Heng, vielen Dank für das Hochlanden deines wunderschönen Videos! Dass du aber nach München gezogen bist, werde ich wohl nie verkraften :cry: . Werde dann erstmal weiter mit Youlihan als Trainer vorlieb nehmen müssen :P  ;) .</p>
<p>Wudang Formen (u.a. Wudang Quan, Taijiquan...):</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/9kKWWg_A3is'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/9kKWWg_A3is&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Ich hoffe sehr, dass der Süden Deutschlands <a href="http://www.wudang-deutschland.com/" target="_blank">Wudang Pai </a>schätzen lernen und Freude daran haben wird.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong></p>
<p>Aufgrund der Suchanfragen, über die auf meinen Blog zugegriffen wird, gebe ich hier noch die Mail-Adresse gekannt, über die ihr Ziheng (Dennis) in München erreichen könnt, wenn ihr Interesse oder Fragen bezüglich des Wudang Pai Trainings habt:</p>
<p><strong>wudangziheng(ät)gmail.com</strong></p>
<p>Bitte (ät) durch @ ersetzen! Danke!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tian Liyang vom Wudangshan]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:58:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=101</guid>
<description><![CDATA[
Ein schönes Interview mit Meister Tian Liyang gefunden bei ARTE - klick fürs Original.
Ich weiß ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p>Ein schönes Interview mit Meister Tian Liyang gefunden bei <a href="http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/abenteuer-arte/Diese-Woche/753780,CmC=756428.html" target="_blank">ARTE - klick fürs Original</a>.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ARTE diese Doku, welche eigentlich vom SWR produziert wurde, wiederholen wird, denn mittlerweile gibt es die <a href="http://www.amazon.de/Der-Kampfkunst-Meister-von-Wudangshan/dp/B00081TXKY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1213700225&#38;sr=8-1" target="_blank">DVD</a> zu kaufen.</p>
<p>UPDATE: Am 17.06.08 wurde die Doku auf 3Sat wiederholt.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;"><br />
<em>Tian Liyang kam über die Kampfkunst zum Daoismus und wurde 1988 in einer traditionellen Zeremonie daoistischer Mönch und Meisterschüler von You Xiande, Leiter des Klosters Taihegong in den Wudang-Bergen. Inzwischen betreibt er im Wudangshan eine eigene Schule für innere Kampfkünste, an der Kinder und Jugendliche ausgebildet werden. Im Herbst 2001 hatten wir Gelegenheit, mit ihm über einige zentrale Themen wie Entspannung und die Bedeutung des Formtrainings für Taijiquan-Praktizierende zu sprechen. Für Tian Liyang steht demnach die innere Arbeit vor allem beim fortgeschritteneren Üben im Vordergrund, wozu spezielle Meditations- und Atemübungen gehören. Als Daoist sieht er Kampfkunst als Entwicklungsweg, der letztlich über die tatsächliche Anwendung hinausführt.</em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;"><strong><span style="font-size:10pt;">DER KÖRPER IST DIE QUELLE :</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Was sind für Sie die Grundprinzipien im Taijiquan?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">Da ich das Taijiquan nicht erfunden habe, kann ich auch nicht davon sprechen, was das Taijiquan für Grundprinzipien für mich hat. Die Prinzipien im Taijiquan sind überall dieselben. Allgemein lässt sich sagen, dass im Taijiquan je nach Übungsniveau verschiedene Anforderungen und Regeln gelten. Es gibt zahlreiche Prinzipien, aber grundsätzlich gelten die Prinzipien von Entspannung beziehungsweise Loslassen, Fangsong, sowie von Ruhe und Natürlichkeit. Die Bewegungen sind rund und lebendig, der Körper ist aufrecht, Himmel, Erde und Mensch bilden eine Einheit, ebenso Körper und Geist, das Innere und das Äußere werden gleichzeitig kultiviert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Sie      sprechen von Entspannung beziehungsweise Loslassen. Was bedeutet das      konkret für Sie?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">Krankheit und Schwäche des Menschen werden hervorgerufen durch Einflüsse in unserem Leben (im Nachgeburtlichen), das heißt, wir verbrauchen unser Qi, indem wir zum Beispiel unseren Geist zu stark beanspruchen, zuviel nachdenken, durch die Arbeit und viele andere Faktoren. Wenn wir loslassen und entspannen, kann unser Körper wieder in einen Zustand des »Wuji« treten und zurück zu Natürlichkeit und Einfachheit gelangen. Der Körper wird durchgängig, das Qi kann frei in unserem Körper fließen und Gesundheit stellt sich ein. So heißt es: »Was entspannt ist, ist auch durchlässig.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Welche Rolle spielt beim Taijiquan die Form?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.45pt;"><span style="font-size:8pt;">Die Form des Taijiquan wird praktiziert, um durch die Übungspraxis den Zustand unseres Körpers zu verändern und beispielsweise zu lernen die Bewegungen des Körpers zu koordinieren und eine Kontinuität der Bewegungen zu erreichen; das ist der körperliche Aspekt der Übungspraxis.<br />
Man kann auch sagen, dass das Praktizieren der Form wie der Bau eines schönen Gebäudes ist. Wenn man die Form sehr schön läuft und gleichzeitig mit seiner inneren Übungspraxis (Neigong) sehr weit ist, dann ist das, ais ob in jenem schönen Gebäude viele hübsche und praktische Möbel stehen. Erst durch das Zusammenspiel von Innen und Außen - von innerer Übungspraxis und äußerer Form - wird das Gebäude auch zu einem wunderbaren Zuhause. Wichtig ist, dass die äußere Haltung in der Form stimmt - wie bei einem Haus -, sonst kann das Qi im Inneren nicht richtig fließen.<br />
Die Form alleine ist jedoch nicht das Mark des Taijiquan. Am Anfang steht die Übung der Form, aber um ein hohes Niveau im Taijiquan zu erreichen, muss später auch die innere Arbeit einen bedeutenden Bestandteil der Übungspraxis darstellen, zum Beispiel Übungen der Stehenden Säule, Meditation, Atemübungen wie »Das Auswerfen des Alten und das Aufnehmen des Neuen « -Tugunaxin sowie »Das Leiten und Führen der Aufmerksamkeit« - Yishi Daoyin. Später kommen die inneren und äußeren Aspekte zusammen und bilden eine Einheit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Was für eine Bedeutung hat die Ausübung einer Kampfkunst für Sie als Daoisten?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">Der Begründer des Taijiquan Zhang Sanfeng sagte einmal: »Ich wünschte, die Menschen auf dieser Welt würden sich in der Kunst der Verlängerung des Lebens üben und nicht so sehr auf die groben und oberflächlichen Kampftechniken bedacht sein.<br />
Der Körper ist die Quelle für alle Dinge, alle Pläne und die Entwicklung im gesamten Leben eines Menschen. Als Daoist habe ich den ehrgeizigen Wunsch ein großes kulturelles Erbe weiterzuführen und bemühe mich nach dem religiösen Grundsatz zu leben, der lautet: »Rette dich selbst, dann hilf anderen sich selbst zu retten und verhelfe schließlich der Menschheit sich selbst zu retten.« Die Daoisten wünschen sich Frieden in der Welt und Gesundheit für alle Menschen. Kampfkunst, und damit auch Taijiquan, dient der Gesundheit und gleichzeitig auch der Selbstverteidigung. »Sich selbst zu retten und anderen zu helfen sich selbst zu retten« bedeutet Gesundheit und Vitalität für sich und seine Schülerinnen zu erlangen. Wenn man sehr viele SchülerInnen unterrichtet und diese aus ihrer Übungspraxis großen Nutzen ziehen und immer gesünder werden, so dass Krankheit und Schmerz für sie in weite Ferne rücken, so ist das eine Möglichkeit »der Menschheit zu helfen, sich selbst zu retten«.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Gibt es einen Konflikt zwischen ihrer religiösen Praxis und der Kampfkunst?</span></strong>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">Nein, denn man sucht nicht nach Gelegenheiten zu kämpfen, kann sich aber im Notfall verteidigen. Das heißt, man besitzt diese Fähigkeit, macht aber nicht unbedingt von ihr Gebrauch. Wenn man das Dao auf einer hohen Ebene kultiviert hat, wird die Gelegenheit zum Kampf sehr unwahrscheinlich. Ein Grundsatz in der daoistischen Praxis lautet: »Streite dich nicht mit der Welt und um weltliche Dinge, sei friedlich und gütig.« Wenn man diesen Grundsatz befolgt, gibt es keine Grundlage für eine kämpferische Auseinandersetzung.<br />
Am Anfang der Taijiquan Übungspraxis praktiziert man den Kampfkunstaspekt nicht, später erlernt man ihn, um sich dann auf einer höheren Stufe der Kultivierung des Dao zu widmen. Die Kampfkunst bleibt dann »tief versteckt und kommt nicht zum Vorschein«.</span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">lm Taijiquan spricht man vom unteren, vom mittleren und vom oberen Dantian. Welche Bedeutung haben die drei Dantian in Ihrer Tradition?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">lm Taijiquan heißt es »das obere Dantian ist der Speicher des Geistes (Shen), das mittlere Dantian ist die Kammer des Qi und das untere Dantian ist der Ort, an dem Jing (Essenz), Qi und Shen zusammenfließen. Wenn alle drei Dantian kultiviert werden und durchlässig sind, dann sind Jing, Qi und Shen voll und reichlich und die innere Kraft ist stark.« Dies zu praktizieren ist einer der Hauptinhalte der inneren Übungen in der daoistischen Wudang-Schule. Wenn man sich im Taijiquan lediglich intensiv mit der Form beschäftigt, kann man nur schwerlich eine hohe Stufe erreichen. Wenn man die drei Dantian praktiziert, entstehen im Inneren des Körpers Energien, die die normaler Menschen weit übertreffen, man kehrt zurück zu ursprünglicher Natürlichkeit und erlangt einen Zustand äußerer Weichheit und innerer Härte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:8pt;">Was für eine Bedeutung hat das Taijiquan innerhalb der daoistischen Praxis?</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;">Taijiquan wird bezeichnet als die »Mutter der zehntausend Kampfkünste«. Es steht innerhalb der daoistischen Praxis über all den anderen inneren Stilen. Durch die Praxis des Taijiquan kann man die Prinzipien von Yin und Yang begreifen und so auf einer hohen Ebene ins Dao eintreten. Dann wiederum kann man das daoistische Gedankengut in sein Taijiquan umsetzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;"><span style="font-size:8pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;">Vielen Dank für Ihre Auskünfte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;">Diese Interview wurde veröffentlicht in<br />
“Taijiquan &#38; Qigong Journal” März 2002<br />
Übersetzung von Marianne Herzog</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;">www.tqj.de</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;"> </span></p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mixed Martial Arts ( MMA ) - ein Novum in den Kampfkünsten? Teil2]]></title>
<link>http://jungemedienhamburg.wordpress.com/?p=240</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:02:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Junge Medien Hamburg e.V.</dc:creator>
<guid>http://jungemedienhamburg.wordpress.com/?p=240</guid>
<description><![CDATA[Seiten 1 | 2

©behind-media
Die heutigen Vertreter traditioneller Kampfkünste lehnen es oft ab, ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:right;">Seiten <a href="http://jungemedienhamburg.wordpress.com/2008/05/09/mixed-martial-arts-mma-ein-novum-in-den-kampfkunsten-teil1/" target="_self">1</a> &#124; <strong>2</strong></p>
<p><img src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild1a.jpg" alt="" width="450" height="300" /><br />
<span style="font-size:xx-small;">©behind-media</span></p>
<p align="left"><strong>Die heutigen Vertreter traditioneller Kampfkünste lehnen es oft ab, neue Einflüsse in ihren Stil aufzunehmen. Das vermeintlich exakte imitieren einer fest überlieferten Vorlage steht beim Training oft im Vordergrund. Die Techniken werden dogmatisch ausgeführt und lassen im Unterricht keine Variationen zu. Innovative oder fremdbeeinflusste Schüler fallen bei diesem Unterrichtsstil oft in Ungnade.</strong><!--more--></p>
<p align="left"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild4.jpg" alt="" width="283" height="386" /><strong>Mixed Martial Arts - Die Verbindung verschiedener Kampfkünste<br />
</strong>Aber sind das wirklich so neue Einsichten in den Kampfkünsten? Begeisterte Kampfkünstler die mehr als einen Stil gelernt hatten, wollten schon immer diese Künste für sich miteinander verbinden.</p>
<p align="left">Dabei haben sie dann meist einen neuen Stil geschaffen. Der chinesische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liu_He_Ba_Fa" target="_blank">Liuhebafa</a> Stil enthält zum Beispiel Elemente aus allen drei der bekanntesten sogenannten inneren Kampfkünste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taijiquan" target="_blank">Taiji</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xingyiquan" target="_blank">Hsing- I</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ba_Gua" target="_blank">Bagua</a>. Liuhebafa ist auch unter dem Namen Wasserboxen bekannt. Der Legende nach wurde es von dem daoistischem Weisen Chen Tuan von den Hua Bergen in der Song Dynastie (960- 1279) entwickelt und gehört mittlerweile zu den traditionellen chinesischen Kampfkünsten. Ein anderer Weg der Aufnahme von Elementen aus anderen Kampfkünsten ist durch die Erfahrung aus Konflikten. Wenn man sich die koreanischen Kampfkünste ansieht, fällt einem auf, dass durch die kriegerischen Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn immer wieder chinesische und japanische Kampfkünste die koreanischen Stile beeinflusst haben.</p>
<p align="left">Selbst im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karate" target="_blank">Okinawa Karate</a> findet man sowohl chinesische als auch japanische Einflüsse. Das selbe Phänomen findet man auf den Philippinen, wo Techniken von den portugiesischen Usurpatoren übernommen wurden, und Techniken zum Umgehen ihrer Rüstung entwickelt wurden. Auch war Bruce Lee nicht der erste, der westliche und asiatische Kampfkünste miteinander verbunden hatte. Schon am Ende des 19. - Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte auf diese Weise ein britischer Ingenieur seinen eigenen Stil <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bartitsu" target="_blank">Bartitsu</a>. Edward William <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_William_Barton-Wright" target="_blank">Barton-Wright</a> arbeitete am Bau der Eisenbahn in Japan und lernte dort mehrere japanische Stile. Wieder in England verband er die japanischen Stile des Shinden Fudo Ryu, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tenjin_Shiny%C5%8D-ry%C5%AB" target="_blank">Tenjin Shin'yō-ryū</a>, Fusen Ryu, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dait%C5%8D-Ry%C5%AB" target="_blank">Daito Ryu</a>, das klassische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiu_Jitsu" target="_blank">Jiu Jitsu</a> und das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Dd%C5%8Dkan_%28J%C5%ABd%C5%8D%29" target="_blank">Kodokan Judo</a> mit westlichen Kampfkünsten wie dem britische Boxen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwingen" target="_blank">schweizerischen Schwingen</a>, französischem Savate und den defensiven Stockkampf , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Canne_%28Canne_de_Combat%29" target="_blank">La Canne</a>, des schweizerischen Professors <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Vigny" target="_blank">Pierre Vigny</a> miteinander.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/TwJfK_FhJF4'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/TwJfK_FhJF4&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p align="left">Sogar Sir Arthur Conan Doyle ließ seinen Romanhelden Sherlock Holmes in seiner Detektivgeschichte „Das leere Haus“ den Fängen des Professor Moriarty mit Hilfe des Bartitsu entkommen. Und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_William_Barton-Wright" target="_blank">Edward William Barton-Wright</a> organisierte sogar schon MMA Kämpfe bei denen Vertreter diverser Kampfsportarten (Stand- und Bodenkampf) gegeneinander antraten. Bevor Bruce Lee 1959 in die USA auswanderte und dort erst das Jun Fa lehrte, aus dem sich später 1965 das Jeet Kuen Do entwickelte, entstand bereits schon 1947 auf Oahu, Hawaii, eine sogenannter <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hybrid_martial_arts" target="_blank">Hybrid Martial Art</a> Stil, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kajukenbo" target="_blank">Kajukenbo</a>. Im Kajukenbo wurden Elemente aus dem Karate, Judo, Jiu Jitsu, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kemp%C5%8D_Karate" target="_blank">Kenpo</a>, Kung Fu und Boxen zu einem effektiven Selbstverteidigungssystem kombiniert. Der Stil ist darauf ausgelegt gewesen den Gegner (z.B. betrunkene amerikanische Matrosen oder kriminelle Banden) schnell zu Boden zu bringen und ihm durch das Durchziehen von Hebeln die Knochen zu brechen. Da beim Straßenkampf mit multiplen Gegnern gerechnet wurde, hat man die Sequenz am Boden sehr kurz gehalten, um auf weitere Gegner schneller reagieren zu können. 1968 entwickelte Sigung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Dacascos" target="_blank">Al Dacascos</a> - ein Schüler von Professor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adriano_Emperado" target="_blank">Adriano Emperado,</a> einem der Mitbegründer des Kajukenbo -, das Kajukenbo-System in Oakland, Kalifornien weiter zum „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wun_Hop_Kuen_Do" target="_blank">Wun Hop Kuen Do</a>“. „Wun Hop Kuen Do“ (die Kunst des Kombinierten Faust Kampf Stils) ist heutzutage in Hamburg ein sehr populäres Leicht- und Semikontakt Wettkampfsportsystem. Es werden auch traditionelle Formelemente, Straßenkampf und Stockkampf unterrichtet. In den oberen Gurtklassen wird auch im Vollkontakt gekämpft.</p>
<p align="left"><strong>Das Pankration - gemischte Kampfkünste bereits bei den Griechen</strong><img class="alignright" style="float:right;" src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild5.jpg" alt="" width="277" height="227" /><br />
Die Verbindung von Standkampf und Bodenkampf bei Wettkämpfen ist auch keine neue Erfindung der Moderne, sondern eine Wiederentdeckung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pankration" target="_blank">Pankration</a>. Das Pankration verband schon in der griechischen Antike das Boxen und Ringen zu einem Wettkampfsport. 648 v. Chr. wurde Pankration in der Olympiade eingeführt.</p>
<p align="left">Manche Kampfkunst-<br />
historiker vermuten, dass Pankration sogar durch die Feldzüge Alexander des Großen in Indien die asiatischen Kampfkünste mit beeinflusst hat. Das Pankration war auch bei den schaulustigen Römern sehr populär. Kommen wir wieder von dem Vermischen von Techniken aus diversen Kampfkünsten zurück zu Bruce Lees letztendlicher Erkenntnis: keinen Weg als den Weg zu benutzen und flexibel wie Wasser zu sein. Auch diese Einsicht hatten schon andere Kampfkunstmeister vor ihm.</p>
<p align="left">So zum Beispiel der legendere <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Toshitsugu_Takamatsu" target="_blank">Toshitsugu Takamatsu</a> (1887- 1972), welcher im zweiten Weltkrieg auf dem asiatischen Festland (Kora, China und der Mongolei) den Beinamen „Mongolischer Tiger“ (jap. Moko no Tora) bekam. Später unterwies er <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masaaki_Hatsumi" target="_blank">Masaaki Hatsumi</a>, den Begründer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bujinkan" target="_blank">Bujinkan</a>, in den neun Schulen (jap. Ryu). Das Bujinkan ist eine Sammlung aus Samurai- und Ninja Ryu. Heutzutage werden die neun Schulen auch oft nicht mehr einzeln unterrichtet. Nachdem der Schüler das Repertoire an Basistechniken erlernt hat, wird er dazu angehalten eine unendliche Vielzahl an Variationen zu entdecken, um letztendlich die Techniken abzulegen und den freien Fluss der Bewegung zu erfahren. Dies hatten schon die krähenköpfigen japanischen Fabelwesen (jap. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tengu" target="_blank">Tengu )</a> über die Meisterschaft in der Kampfkunst gelehrt, in der fiktiven Geschichte „Tengu Geijutsuron“ des Samurai Issai Chozanshi (1659- 1741).</p>
<p align="left">Die ambivalenten Tengu werden oft in den Legenden verschiedener Ryu als Lehrer des Begründers der jeweiligen Schule angegeben. Sie werden auch immer wieder in Verbindung mit den buddhistischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yamabushi" target="_blank">Bergasketen Yamabushi</a> und Ninja gebracht.<br />
Wenn man sich die neun Schulen des Bujinkan ansieht findet man auch das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shinden_Fudo_Ryu" target="_blank">Shinden Fudo Ryu</a> darunter, welches auch mit ins Bartitsu einfloss. Das interessante hierbei ist, dass im Shinden Fudo Ryu das Kämpfen aus der natürlichen Bewegung gelehrt wird. Dann überrascht es auch nicht, dass viele Vertreter des Bujinkan wie Doron Navon sich mit der Bewegungslehre - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feldenkrais-Method" target="_blank">Feldenkrais-Methode</a> des Judoka <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mosh%C3%A9_Feldenkrais" target="_blank">Moshé Feldenkrais</a> (1904 - 1984) - beschäftigt hatten. Bei der Feldenkrais-Methode versucht der Praktizierende durch die Wahrnehmung seiner Bewegungsabläufe seine Bewusstheit für diese zu verfeinern. Deshalb ist sie nicht nur bei Kampfkünstlern sondern auch bei anderen Sportlern und Musikern beliebt. Darüber hinaus hat sie auch noch einen therapeutischen Effekt.</p>
<p align="left"><strong>Gemischte Kampfkünste oder klassische Stile?</strong><br />
Sind damit die Vertreter der älteren Kampfkünste, was die Entwicklung zur Meisterschaft angeht, den heutigen MMA Kämpfern um einen Schritt voraus? In der Dokumentation „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MGOU-UGGTrY" target="_blank">Potent</a>“ bestätigen viele Veteranen des MMA im Interview das Gegenteil. So sagen zum Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bas_Rutten" target="_blank">Bas Rutten</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mario_Sperry" target="_blank">Mario Sperry</a>, dass sie nicht nur einen Weg einschlagen um eine Technik auszuführen, sondern im Sparring eine Vielzahl möglicher Variationen immer wieder erforschen. Das Grappling- Sparring stellt sowieso einen permanenten Bewegungsfluss dar, bei dem selten Techniken wie im Handbuch ausgeführt werden können. Hier wird eine geistige und körperliche Flexibilität an den Athleten gestellt. Um ihre Fähigkeiten und Beweglichkeit im Sparring zu verbessern, trainieren viele MMA- Profi- Kämpfer neben ihrem Kampfsport auch noch verschiedene Körpertranigsmethoden wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pilates" target="_blank">Pilates</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga" target="_blank">Yoga</a> oder <a href="http://www.ginasticanatural.com.br/videos/frame_index.htm" target="_blank">Ginástica Natura</a>l.</p>
<p align="left">In einem Punkt sind sich MMA- Kämpfer sowie Vertreter traditioneller Stile sogar einig: „Bevor man viele Techniken oder viele Variationen lernt, sollte man die Basistechniken perfekt beherrschen.“ Deshalb trainieren professionelle MMA- Kämpfer auch nicht das komplette Repertoire des Sports, sondern spezialisieren sich auf bestimmte Techniken. Dieses persönliche Repertoire wird dann im Laufe der Karriere meist immer weiter ausgebaut und erweitert.</p>
<p>(sej)</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gutes Kendô - schlechtes Kendô]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=94</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 09:20:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beim Schauen dieses Videos von der Europameisterschaft 2008 im Kendo in Helsinki kamen mir einige Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schauen dieses Videos von der Europameisterschaft 2008 im Kendo in Helsinki kamen mir einige Gedanken... Warum ist das europäische Kendô, in diesem Fall sogar mit deutscher Beteiligung - und man bemerke, es handelt sich in diesem Video um die Besten in Europa - so anders und wirkt so unrund und unschön? Man könnte meinen, die beiden Kenshi verstehen das Kiai wirklich als "Gegner-erschreck-Taktik" o.O ...</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/siyq3c6TrP0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/siyq3c6TrP0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Es wird sich angeschrien, Energie vergeudet, nichts ist zu sehen und spüren von einer inneren Ruhe der Kontrahenten.</p>
<p>Dagegen dieses Video hier, Eiga vs. Miyazaki:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2UxxkKmxjS0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/2UxxkKmxjS0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Sie wirken konzentriert, zentriert, in sich ruhend... schön!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kame Hame Haaaaaaaaa!!!]]></title>
<link>http://altfheroes.wordpress.com/?p=370</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 20:28:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Danger DoDo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit gestern habe ich die Möglichkeit Dragonball Z: Burst Limit zu spielen und ich muss sagen, es g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://altfheroes.wordpress.com/files/2008/06/burst_limit_op-title1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-371 alignleft" style="float:left;" src="http://altfheroes.wordpress.com/files/2008/06/burst_limit_op-title1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="173" /></a>Seit gestern habe ich die Möglichkeit <a title="Burst Limit Reviews" href="http://www.gamerankings.com/htmlpages2/944316.asp" target="_blank">Dragonball Z: Burst Limit</a> zu spielen und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut. Was aber auch kein Wunder ist, da ich selbst begeisterter Schauer der Serie bin. Wie dem auch sei, die Story im Spiel beginnt mit dem Erscheinen des ersten <a href="http://crozeuwsteam.c.r.pic.centerblog.net/j7l9gr8d.jpg" target="_blank">Saiyajin Radditz</a>. Von da an kloppt man sich durch eine Szene nach der anderen bis zum Ende der Cell Saga (die Boo Saga entfällt komplett). Sehr positiv fällt die schöne Cell Shading HD Optik auf. Der Sound ist auch nicht schlecht, reißt einen aber nicht gerade vom Hocker.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei Aron habe ich das <a title="Budokai Tenkaichi 2 Reviews" href="http://www.gamerankings.com/htmlpages2/932683.asp?q=Budokai%20Tenkaichi%202" target="_blank">Dragonball Z: Budokai Tenkaichi 2</a> kennen und lieben gelernt. Ein reines Button Smashing Beat 'em Up wie es im Bilderbuch steht. Seit dem bin ich dem Spiel mehr oder weniger verfallen. Während der letzte Teil der Budokai Tenkaichi Saga mit über 90 Charaktere (150 mit Verwandlungen) protzt, gibt sich Burst Limit nur mit 21 Charakteren ab (91 mit den verschiedenen Kostümen). Das ist aber halb so schlimm, denn in der Regel kommt es nicht auf die Menge an (Qualität statt Quantität).<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Die Kämpfe sind recht schnell (je nach Schwierigkeitsgrad) und die Steuerung ist recht einfach und gängig. Im Tutorial werden sämtliche Bewegungen und Angriffe erklärt. Dabei knüpft das Tutorial sogar an die Geschichte an. Sehr interessant sind die sogenannten "Drama Pieces" die jeder Kämpfer mit sich bringt (und später auch auswählbar sind). Diese aktivieren sich nur unter bestimmten Bedingungen (wie z.B. Griffe) und können im Kampf eine schnelle Wendung erzielen. Jedoch kann das sehr ärgerlich sein, wenn man gerade seinen Gegner mit diversen Spezialangriffe zur Strecke bringen möchte. Da können einem die "Drama Pieces" ein Strich durch die Rechnung machen. Insgesamt aber einer sehr gute Idee, denn somit haben auch schwächere Figuren gegen Stärkere eine Chance.</p>
<p style="text-align:justify;"><a title="Dragon Ball Z Burst Limit - Official Site" href="http://www.atari.com/dragonballz/flash.html" target="_blank">Dragonball Z: Burst Limit</a> ist diesmal komplett auf Kämpfen ausgelegt. Während man in Budokai Tenkaichi sich erstmal suchen musste und dann anvisieren (was sehr nervig ist), geht es in Burst Limit weitaus klassischer zu. Auch wenn alles 3D gehalten ist, kämpft man im traditionellem 2D Stil. Auch die jeweiligen Stages lassen sich nicht mehr "zerstören" wie man es in Budokai Tenkaichi gewohnt war. Wie schon erwähnt, wird hier mehr Wert auf den Kampf gelegt, als auf unnötige Hetzjagden durch die Luft. Dennoch sind die Locations sehr schön gestaltet und selbst triste Ödlandschaften sehen durch einfallendes Licht atemberaubend aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein weiterer Pluspunkt bei Burst Limit sind die zahlreichen Gimmicks die man freischalten kann. Es gibt massenhaft Bonusmaterial in dem Spiel, wie Stages, Charaktere, Drama Pieces oder Kostüme. Bis man alles freigeschaltet hat, vergeht doch einiges an Zeit wie man es aus den Dragonball Z Spielen halt kennt. Auch sehr nett ist das Bewertungssystem. Je vielseitiger man kämpft (Ausweichen, Griffe, Super Attacken etc.) und "Drama Pieces" zum Einsatz kommen, desto besser wird die Bewertung. Hat man die zahlreichen Bedingungen auf der Bewertungsliste gemeistert, winkt einem nach dem Kampf ein "Z Rang" zu 8)</p>
<p style="text-align:justify;">Neben so viel Positivem, gibt es aber auch einiges an Negativem. Da wäre zum einem die Story. Diese zieht sich leider nicht wie ein roter Faden durch die Geschichte, da diese nur lückenhaft erzählt wird. Viele Szenen fehlen einfach und von den angeblichen 300 Zwischensequenzen bekommt man auch nicht alle zu Gesicht (hat zumindest so den Anschein). Da die Dragonball Z Serie eigentlich erst ab 16 Jahre ist, glaube ich das die Entwickler hier bewusst die "bösen" Szenen ausgelassen haben. Leider leidet darunter auch die erzählte Geschichte. Während der erfahrene Dragonball Z Kenner weiß worum es geht, wird der Laie sich nach jeder Szene fragen, was eigentlich los ist. Neben der schlecht präsentierten Story gesellen sich noch die eintönigen Animationen in den Zwischensequenzen. Anfangs wirken diese noch sehr toll, doch nach spätestens 6-8 Kämpfen fällt einem auf, dass man immer wieder die selben Animationen zu Gesicht bekommt, wodurch sich dann beim spielen ein “Hab ich schon bereits gesehen!”-Effekt einstellt und man schnell die Zwischensequenzen wegdrückt. Sehr schade eigentlich, denn hier hätte man eigentlich nicht mit Material sparen sollen.</p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt ist <a title="Dragon Ball Z Burst Limit - Official Site" href="http://www.atari.com/dragonballz/flash.html" target="_blank">Dragonball Z: Burst Limit</a> für mich eine Kaufempfehlung für Fans der Dragonball Z Reihe und Freunde des Button Smashing. Der Rest sollte vorsichtshalber erstmal die Demo anspielen und dann weiter entscheiden ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wudang Longform]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=92</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 20:07:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=92</guid>
<description><![CDATA[Da hatte ich mir vorgenommen, etwas über meine Erlebnisse beim Training vom letzten Wochenende zu s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da hatte ich mir vorgenommen, etwas über meine Erlebnisse beim Training vom letzten Wochenende zu schreiben und bin dann aber kurz vorher auf ein neues Video von Youlihan gestoßen...und dran hängen geblieben... . Ich könnte ihm stundenlang zuschauen...</p>
<p>Wudang Longfom / Nan Yan Tempel rec. Mai 08</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/g-r7PtbLLYY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/g-r7PtbLLYY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Stunde...]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=85</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 06:14:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=85</guid>
<description><![CDATA[ Ungefähr eine Stunde lang nur diese eine kurze Sequenz. Immer und immer wieder… heben, senken, H]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody"> Ungefähr eine Stunde lang nur diese eine kurze Sequenz. Immer und immer wieder… heben, senken, Handhaltung, Beine, Füße, Hüftausrichtung, Schultern und Brust locker, Drehen, weich sein, offene Gelenke, Atmung… Je kürzer so eine Trainingssequenz ist, desto komplexer erscheint sie und diese gefühlte Komplexität potenziert sich mit der Zeit, in der man sie übt.</p>
<p>Der Körper beginnt sich zu wehren, die Muskeln werden von der einseitigen Belastung müde, der Kopf sagt, hör auf, warum tust du dir das an, Zweifel kommen auf, ob das alles so richtig ist, die Gedanken schweifen ab, sind dann wieder bei der Bewegung und dann kommt der Moment - und du nimmst ihn zu dem Zeitpunkt gar nicht war - wo du nur die Bewegung bist.</p>
<p>Wie lange er gedauert hatte kann ich nicht sagen. Mir war es erst hinterher klar, dass ich diesen Moment erleben durfte. </span></p>
<p>Ich habe noch eine langen Weg vor mir und es wird nicht einfach werden, aber das geduldige und stetige Trainieren lohnt sich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Willkommen / Welcome]]></title>
<link>http://wingtsunkuen.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 12:37:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>wingtsunkuen</dc:creator>
<guid>http://wingtsunkuen.wordpress.com/?p=3</guid>
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<content:encoded><![CDATA[<p>Welcome to our independent Wing Chun online shop.</p>
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</strong></a></p>
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<img src="http://www.spreadshirt.net/users/1493000/1492217/motives/1492217_5134154_big.gif" alt=" Pflaumenblüte" /></a><br />
<a href="http://www.spreadshirt.net/de/DE/Pflaumenbluete/Motive-63/Marketplace/Designs/detail/design/5134154" target="_blank"><strong>Pflaumenblüte / Plumblossom<br />
</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spreadshirt.net/de/DE/yin-yang/Motive-63/Marketplace/Designs/detail/design/5150626" target="_blank"><br />
<img src="http://www.spreadshirt.net/users/1493000/1492217/motives/1492217_5150626_big.gif" alt=" yin yang" /></a><br />
<a href="http://www.spreadshirt.net/de/DE/yin-yang/Motive-63/Marketplace/Designs/detail/design/5150626" target="_blank"><strong>Yin Yang</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fortschritte?]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=74</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 06:06:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=74</guid>
<description><![CDATA[Gestern und heute morgen überkam mich das Gefühl, dass all die Stunden, die ich eigentlich täglic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern und heute morgen überkam mich das Gefühl, dass all die Stunden, die ich eigentlich täglich trainiert hatte, vergebens waren...</p>
<p>Am Wochenende hatte ich draußen trainiert, am Rande eines Feldes mit Blick auf einem Birkenhain. Die Sonne schien, der Raps duftete und seine Farbe schmeichelte meinen Augen, die Vögel waren am Singen, der Boden fühlte sich toll an, ich hatte einen sicheren Stand, die Schritte waren trotz der Unebenheiten sicher und selbst der teils kräftigere Wind konnte mein Gleichgewicht nicht wirklich stören.</p>
<p>Und nun, wieder zu Hause in der Wohnung, mit tollem Laminat, eiere ich auf den Beinen. Die Füße scheinen keinen Halt zu finden, die Balance stimmt nicht, die Hüfte findet ihr Zentrum nicht. Gestern dachte ich noch, es ist bestimmt, da ich es am Wochenende übertrieben hatte, aber heute morgen war es fast noch schlimmer.</p>
<p>Morgen geht's wieder auf nach Berlin und ich dachte, ich könnte mit Fortschritten aufwarten, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich anstelle dessen immer weniger kann. Vielleicht ist es aber auch wirklich so, dass die Verwurzelung draußen unter freiem Himmel generell besser ist... Oder ich mache mir zu sehr einen Kopf und es fühlt sich daher nicht gut an oder aber die Ansprüche werden höher.</p>
<p>Die Worte meines Trainers zum Wudangpai gewinnen immer mehr an Bedeutung, auf vielen Ebenen...</p>
<p>"...<em>Wer diesen Weg geht, wird ihn erleben. Wer ihn glaubt gemeistert zu haben, hat noch nicht begonnen, ihn zu gehen."</em></p>
<p>Und zur Motivation gibt es diesen Morgen:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Ix2QI0A1mBU'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/Ix2QI0A1mBU&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mixed Martial Arts (MMA) - ein Novum in den Kampfkünsten? Teil1]]></title>
<link>http://jungemedienhamburg.wordpress.com/?p=239</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 21:07:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Junge Medien Hamburg e.V.</dc:creator>
<guid>http://jungemedienhamburg.wordpress.com/?p=239</guid>
<description><![CDATA[Seiten 1 | 2

©behind-media
Die heutigen Vertreter traditioneller Kampfkünste lehnen es oft ab, ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:right;">Seiten <strong>1</strong> &#124; <a href="http://jungemedienhamburg.wordpress.com/2008/06/16/mixed-martial-arts-mma-ein-novum-in-den-kampfkunsten-teil2/" target="_self">2</a></p>
<p><img src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><span style="font-size:xx-small;">©behind-media</span></p>
<p align="left"><strong>Die heutigen Vertreter traditioneller Kampfkünste lehnen es oft ab, neue Einflüsse in ihren Stil aufzunehmen. Das vermeintlich exakte imitieren einer fest überlieferten Vorlage steht beim Training oft im Vordergrund. Die Techniken werden dogmatisch ausgeführt und lassen im Unterricht keine Variationen zu. Innovative oder fremdbeeinflusste Schüler fallen bei diesem Unterrichtsstil oft in Ungnade.</strong><!--more--></p>
<p><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild2.jpg" alt="" width="235" height="397" /></p>
<p align="left">Der bekannteste Kampfkünstler der mit diesem starren Traditionalismus  gebrochen hat ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Lee" target="_blank">Bruce Lee</a>. Er beschäftigte sich mit vielen unterschiedlichen Kampfkünsten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wu-Stil_%28Taijiquan%29" target="_blank">Wu Stil Taijiquan</a>, Boxen, Fechten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Savate" target="_blank">Savate</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wing_Chun" target="_blank">Wing Chun</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tantui" target="_blank">Tán Tuǐ</a>. Um seine Kenntnisse noch mehr zu erweitern, tauschte er sich auch mit den Meistern anderer Kampfkünste aus, wie zum Beispiel aus dem <a href="http://www.tai-chi-neuss.de/html/liuhebafa.htm" target="_blank">Liuhebafa ( Wasserboxen )</a>. Von dem Begründer des Small Circle Jiu Jitsu, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wally_Jay" target="_blank">Wally Jay</a>, wurde er informell unterrichtet.</p>
<p align="left">Der Stuntman und Judo-Champion <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gene_LeBell" target="_blank">Gene LeBell</a> führte ihn in den Bodenkampf aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judo" target="_blank">Judo</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringen" target="_blank">Ringen</a> ein, und brachte ihm Aufgabetechniken am Boden bei. Aus diesen Kampfkünsten leitete er Prinzipien ab, die er noch modifizierte, um seinen eigenen Stil <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeet_Kune_Do" target="_blank">Jeet Kuen Do</a> konstant weiter zu entwickeln. Dies war allerdings nur eine Vorstufe in seiner Entwicklung zur Meisterschaft. Das endgültige Ziel sollte sein, keinen Stil zu besitzen, sowie formlos und ohne Gestalt zu sein wie Wasser. Diese Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sollte es dem Kampfkünstler ermöglichen, auf alle Situationen reagieren zu können. In seinem letztem unvollendetem Film „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Game_of_Death" target="_blank">Game of Death</a>“ sollte diese Philosophie symbolisch bei den Kämpfen in einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pagode" target="_blank">Pagode</a> zum Ausdruck kommen.</p>
<p align="left">Mit der wachsenden Popularität des Kampfsports fragten sich Fans oft, welcher Kampfsport der Beste sei? Oder wie  ein Kampf unterschiedlicher Kampfsportarten ausgehen würde? Der berühmteste, wenn auch nicht spektakulärste Wettkampf  dieser Art, war wohl der zwischen dem Ringer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Inoki" target="_blank">Antonio Inoki</a> und dem Schwergewichts Boxchampion <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Ali" target="_blank">Muhammad Ali</a> am 26.06.1976 in Tokio, Japan. Er endete mit einem Unentschieden, da Ali im Stand allen Angriffen Inoki’s, der auf dem Boden saß, auswich.</p>
<p>Danach gab es in Japan Veranstaltungen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shooto" target="_blank">Shooto,</a> wo Kämpfer Techniken aus dem Standkampf und Bodenkampf miteinander verbanden. Ein andere bekannte Veranstaltung in Japan heißt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pancrase" target="_blank">Pancrase</a>. Bei dieser Veranstaltung wurde in den Anfängen mit dünnen Schienbeinschonern getreten und zum Kopf nur mit der offenen Hand geschlagen. Auch in Brasilien ist MMA als Wettkampfsports seit langem sehr beliebt  und heißt dort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vale_tudo" target="_blank">Vale Tudo</a>“ (alles geht).</p>
<p align="left"><strong>The Ultimate Fighting Championchip ( UFC )</strong><img class="alignright" style="float:right;" src="http://behind-media.de/Artikelbilder/mixedmartialarts08/bild3.jpg" alt="" width="265" height="143" /></p>
<p align="left">Einer breiten Öffentlichkeit wurde diese Art von Wettkampf erst mit der Veranstaltung „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ultimate_Fighting_Championship" target="_blank">the Ultimate Fighting Championship</a>“(UFC) am 12.11.1993 in Denver, Colorado zugänglich. Bei den ersten Veranstaltungen kämpften noch unterschiedliche "Stile" im Käfig gegeneinander und es glich mit seinen wenigen Regeln mehr einem blutrünstigem Spektakel. Der siegreiche <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Royce_Gracie" target="_blank">Royce Gracie</a> machte seinen Familienstil, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brazilian_Jiu-Jitsu" target="_blank">brasilianische Jiu Jitsu</a> (BJJ), in den Anfängen des UFC weltberühmt. Royce Gracie’s BJJ überzeugte vor allem dadurch, dass er nicht besonders athletisch aussah und trotzdem viel kräftigere Gegner mit seinen Hebel- und Würgetechniken bezwingen konnte. Schnell versuchten andere Kämpfer seine Techniken, wie die "Guard-Position", zu übernehmen. Heutzutage gehört das BJJ zum Repertoire der meisten MMA- Kämpfer. Jedoch war das BJJ damit nicht der unbesiegbare, beste Stil. Dies wurde mit dem Erscheinen des japanischen Kämpfers <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kazushi_Sakuraba" target="_blank">Kazushi Sakuraba</a> deutlich. Er besiegte in Folge viele Vertreter des BJJ und Mitglieder der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gracie_family" target="_blank">Gracie Familie</a> - mitunter Royce Gracie bei MMA-Veranstaltungen wie UFC und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PRIDE_FC" target="_blank">Pride</a>. Dadurch bekam er den Spitznamen „Gracie Hunter“. Sein Einfallsreichtum und technisches Können aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freistilringen" target="_blank">Freistilringen</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Catch_wrestling" target="_blank">Catch- as- Can- Wrestling</a> brachten ihm auch seinen anderen Spitznamen „ The IQ Wrestler“ ein. Selbst er blieb nicht ungeschlagen. Ein anderer Brasilianer brachte seine Erfolgssträhne zu einem jähen Ende.</p>
<p align="left">Wanderlei Silva bezwang ihn eindeutig durch KO (Pride 13). Auch in zwei weiteren Re- Matches ( Pride 17 und Pride Total Elimination 2003) siegte Silva gegen Sakuraba durch KO. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderlei_Silva" target="_blank">Wanderlei Silva</a> kennt zwar auch die Techniken des BJJ allerdings stehen diese Techniken in seinem Kampfstil nicht im Vordergrund. Sein MMA Training in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chute_Boxe_Academy" target="_blank">Chute Boxe Academy</a> beinhaltete auch viele Elemente aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muay_Thai" target="_blank">Muay Thai</a>. Besonders hatte er den Muay Thai Clinch und den Einsatz der Knie perfektioniert. Das machte ihn zum sehr erfolgreichem und gefürchtetem Pride Mittelgewicht Champion - jedoch blieb auch er nicht ungeschlagen. Die diversen MMA Veranstaltungen haben gezeigt, dass es nicht einen Stil gibt, welcher der "Beste" oder "Unschlagbare" ist. Der Sieg hängt viel mehr von der jeweiligen Konstitution des individuellen Kämpfers ab, als von seinem Stil. MMA-Veranstaltungen sind mittlerweile auch keine Wettkämpfe mehr, wo primär einzelne Stile gegeneinander antreten. Das MMA hat sich zu einem eigenen Vollkontaktkampfsport entwickelt. Innerhalb der jeweiligen Regeln, gibt es jetzt ein bewehrtes Repertoire an Techniken. Das Repertoire ist jedoch nicht starr auf einen Stil festgelegt, sondern nimmt immer wieder neue Einflüsse aus diversen Kampfkünsten auf. Dadurch entwickelt sich der Sport immer weiter. Im Standkampf kommen die stärksten Einflüsse aus dem Muay Thai, Kickboxen, Boxen, Karate, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/San_Shou" target="_blank">San Da</a> und Savate. Im Bodenkampf aus dem BJJ, Ringen und Judo. In Zukunft wären auch Würfe aus dem chinesischen Ringen, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shuai_Jiao" target="_blank">Shuai Jiao</a>, im MMA denkbar. Im Sinne von Bruce Lees Maxime „Absorbiere das was für dich brauchbar ist, verwerfe das was nutzlos ist für dich“, werden im MMA die Techniken aufgenommen die zum Sieg führen, und die verworfen die ineffizient sind.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/eZ0RF_QetSQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/eZ0RF_QetSQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>(sej)</p>
<p align="left">Seiten<strong> 1 &#124; </strong><a href="http://jungemedienhamburg.wordpress.com/2008/06/16/mixed-martial-arts-mma-ein-novum-in-den-kampfkunsten-teil2/" target="_self">2</a></p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verwurzelung]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=71</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:33:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=71</guid>
<description><![CDATA[Bewegungen sprechen mehr als Worte&#8230; schön!


]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bewegungen sprechen mehr als Worte... schön!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W6T4y0pfyZI'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/W6T4y0pfyZI&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vXi0tdwi-R4'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/vXi0tdwi-R4&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warnung vor der Stärke]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=62</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:18:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=62</guid>
<description><![CDATA[Der Mensch ist weich und schwach, wenn er geboren wird,
fest und stark, wenn er stirbt.
Kräuter und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">Der Mensch ist weich und schwach, wenn er geboren wird,</p>
<p style="text-align:center;">fest und stark, wenn er stirbt.</p>
<p style="text-align:center;">Kräuter und Bäume sind weich und saftig, wenn sie entstehen,</p>
<p style="text-align:center;">dürr und hart, wenn sie sterben.</p>
<p style="text-align:center;">Denn das Feste und Starke gehört dem Tode,</p>
<p style="text-align:center;">das Weiche und Schwache gehört dem Leben.</p>
<p style="text-align:center;">Also auch:</p>
<p style="text-align:center;">Sind die Waffen starkt, so siegt man nicht.</p>
<p style="text-align:center;">Ist ein Baum starkt, so braucht er Stützen.</p>
<p style="text-align:center;">Das Starke und Große steht unten.</p>
<p style="text-align:center;">Das Weiche und Schwache steht oben.</p>
<p style="text-align:center;"><em>(Laozi 76, Übersetzung von Richard Wilhelm)</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wudang Pai]]></title>
<link>http://seisui.wordpress.com/?p=51</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 04:30:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>sui fēng</dc:creator>
<guid>http://seisui.wordpress.com/?p=51</guid>
<description><![CDATA[Ein klasse Video, welches Anwendungen und Formen des Wudang Pai zeigt  :

Wudang Deutschland :
武]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein klasse Video, welches Anwendungen und Formen des Wudang Pai zeigt :D :</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vC86jN19cVo'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/vC86jN19cVo&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.wudang-deutschland.com/" target="_blank">Wudang Deutschland</a> :</p>
<p class="style1">武当派 wudangpai</p>
<p class="style1"><em>"wudangpai ist nicht  strukturiert und nicht fassbar.</em><br />
<em>wudangpai ist weder  Philosophie noch Lehre, keine Religion und keine Kampfkunst.</em><br />
<em>wudangpai kann nicht  erlesen oder verstanden, nicht geübt oder beherrscht werden.</em><br />
<em>wudangpai ist eine Idee; ein Weg, den man gehen kann, aber nicht muss. Er ist nie gleich und doch immer eins. Wer diesen Weg geht, wird ihn erleben. Wer ihn glaubt gemeistert zu haben, hat noch nicht begonnen, ihn zu gehen.</em>" (Zi Heng)</p>
<p>Naja, und weil es so schön ist, hier noch zwei..</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/VbWE0Ao6rzc'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/VbWE0Ao6rzc&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/1acxeDcEGqo'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/1acxeDcEGqo&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Es ist ein wundervolle Weg, der einem, trotz der Bezeichung innere "Kampfkunst", Frieden gibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Prüfungen]]></title>
<link>http://jilody.wordpress.com/2007/08/03/prufungen/</link>
<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 19:48:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>jilody</dc:creator>
<guid>http://jilody.wordpress.com/2007/08/03/prufungen/</guid>
<description><![CDATA[PRÜFUNGEN
Gedanken zum Thema Prüfungen in der Kampfkunst 
Trügerisch ist es, wenn es heißt: Die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h5><font color="#bcd764">PRÜFUNGEN</font></h5>
<p><font color="#999999"><font color="#c0c0c0">Gedanken zum Thema Prüfungen in der Kampfkunst</font> </font></p>
<p>Trügerisch ist es, wenn es heißt: Die Prüfung beginnt um 14 Uhr am Samstag. Man stellt sich darauf ein, übt seine Formen, ist wahrscheinlich aufgeregt und hat vielleicht sogar ein wenig Angst. Lassen wir die wenigen Stunden, am Samstagmorgen, vor 14 Uhr geschehen. Sie sind geprägt von leidenden Fingernägeln, hoffentlich einer letzten Dusche, dem Packen der Tasche, dem fünfmaligem Nachsehen, ob man auch nichts vergessen hat... vielleicht von lauter Ablenkungsmusik, dem Abrufen verschiedener Bahnen, vielleicht auch von Auf- und Abhüpfen. In den meisten Fällen jedoch stehen zwei Gedanken im Vordergrund: “Was kommt auf mich zu?“ und “Werde ich es schaffen?“</p>
<p>Das zweiteres teilweise sogar von ersterem abhängt und das ersteres ein Mysterium ist, welches hoffentlich noch lange keiner dem anderem verraten wird, ist hierbei unwichtig. Denn es ist nicht die Antwort auf diese Fragen, die relevant ist, viel relevanter ist der Gedanke an sich. Er zeigt, dass etwas nicht verstanden wurde. Die Prüfung beginnt nicht um 14 Uhr und auch wenn sie offiziell um 17 Uhr enden mag, ist sie deswegen beim Abgruß noch lange nicht vorbei. Sie mag erschreckend sein, die Erkenntnis, dass weder ein deutlicher Anfang, noch ein Ende, mit Genauigkeit festgelegt werden kann. Sie hat schon lange bevor diese Gedanken gegenwärtig wurden begonnen und wird noch präsent sein, wenn man schon gar nicht mehr daran denkt.</p>
<p>Wenn der Meister einen zur Prüfung zulässt, dann wird er dies nicht tun, weil er eine Münze geworfen hat und das Beste hofft. Er hat Dich beobachtet, hat deine Fehler gesehen und die Entwicklung der Dinge verfolgt. Er sieht deine Disziplin (und damit ist nicht nur die verhaltenstechnische, sondern auch die, zu sich selbst gemeint), die Ernsthaftigkeit hinter deinen Worten und Taten, deine Beweggründe und natürlich auch deine Technik. Darfst du eine Prüfung ablegen, hat das, wovor Du Angst haben magst, schon längst begonnen. Auch wenn du es vielleicht nicht gemerkt hast.<br />
Das Ende der Prüfung verhält sich ähnlich. Da wo der Meister gesehen hat, dass du auf etwas hinarbeitest, beobachtet er dich natürlich auch im Nachhinein. Das, was dir auf deinen Weg mitgegeben wird, gilt verarbeitet zu werden. Doch wie soll man das tun, ohne im Training zu sein? Wer nach einer Prüfung also auf Training verzichtet, schneidet sich damit ins eigene Fleisch. Zu jeder Prüfung bekommt der Prüfling soviel mitgegeben, dass er lange daran zu nagen hat – wer fern bleibt von seinen Einheiten, der kann nicht nagen und wird das Brett vor dem Kopf eben behalten. Und während andere zur nächsten Prüfung schon weitaus anspruchsvollere Dinge lernen dürfen, wird der weniger Fleißige blind dafür bleiben. Selbstbetrug.</p>
<p>Das bringt einen zu der Frage: Wenn eine Prüfung weder bestimmten Anfang, noch ein fixes Ende hat, werde ich dann nicht grundsätzlich ständig geprüft? Hierbei kommt man an diese Grenze, welche verlangt, dass der KungFuler aufhört sein Tun als Hobby anzusehen, sondern anfängt seine Philosophie zu leben. Denn dann kann die Frage wie folgt beantwortet werden: Wir werden jeden Tag aufs neue in irgendeiner Hinsicht geprüft und sei es nur beim morgendlichen Aufstehen. Schon hier trennen sich die Gemüter. Der eine weiß sich zu beherrschen, weiß sich zu quälen. Der andere verschläft.<br />
Und wenn wir uns dann aus dem warmen Bett gekämpft haben, bleiben wir dann der Arbeit/Schule fern? Nein! Warum also nach bestandener Prüfung vom Training fern bleiben?</p>
<p><img src="http://darky.info/blog/u_jilody.jpg" height="38" width="76" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Road House" und Umgangsformen]]></title>
<link>http://gentlemean.wordpress.com/2007/07/25/road-house-und-umgangsformen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 09:21:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>gentlemean</dc:creator>
<guid>http://gentlemean.wordpress.com/2007/07/25/road-house-und-umgangsformen/</guid>
<description><![CDATA[     
Der Film „Road House“ mit Patrick Swayze ist die Bibel aller Rechtsabteilungen. 
All]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gentlemean.wordpress.com/files/2007/07/roadhouse.jpg" title="Road House"></a><a href="http://gentlemean.wordpress.com/files/2007/08/road_house.jpg" title="Road House"><img src="http://gentlemean.wordpress.com/files/2007/08/road_house.jpg" alt="Road House" /></a>     </p>
<p><span style="font-family:Arial;">Der Film <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Road_House_(1989_film)" title="Road House in Wikipedia">„Road House“</a> mit Patrick Swayze ist die Bibel aller Rechtsabteilungen.</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Allgemeiner gesprochen dient dieses cineastische Juwel in seiner Eigenschaft als Perle der Pop-Philosophie der Erbauung aller Leute die schwierige Jobs im zwischenmenschlichen Bereich haben:</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Türsteher</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Juristen</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Polizisten</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Beamte im Strafvollzug</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Mitarbeiter von Personalabteilungen</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Krankenpfleger</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Call-Center Agents</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">….</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Die Lehre für diese Jobs (die man aus „Road House“ ziehen kann), lautet:</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">E</span><span style="font-family:Arial;">s ist nicht persönlich, es ist nur ein Job.</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Lade die Leute ein zu kooperieren und sei nett.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Lass dich beschimpfen und sei nett.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Gib klare Ansagen und sei nett.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Sei solange nett bis es an der Zeit ist nicht mehr nett zu sein.</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Die meisten von uns haben lediglich mit der Schwierigkeit zu kämpfen, dass Patrick leider nicht hinter uns steht und uns sagt wann es Zeit ist nicht mehr nett zu sein.</span><span style="font-family:Arial;"> </span><span style="font-family:Arial;">Aber nur weil es schwer ist sollte man das selbstständige Denken nicht unterlassen.</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"></span><span style="font-family:Arial;">Ihr kriegt das schon hin und …</span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="line-height:15pt;margin:0;" class="MsoNormal"><span style="font-family:Arial;"><strong>Seid nett, bis es an der Zeit ist nicht mehr nett zu sein.</strong></span></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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