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	<title>kabinenpredigt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kabinenpredigt"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 10:09:52 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Lebenszeichen]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=194</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:13:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, ich bin wieder am Leben. Wie es hier demnächst vor allem was die Regelmäßigkeit angeht, weiß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So, ich bin wieder am Leben. Wie es hier demnächst vor allem was die Regelmäßigkeit angeht, weiß ich noch nicht so genau, ich bemühe mich auf jeden Fall, muss aber nächste Woche noch ziemlich viel arbeiten und danach ist dann erstmal Urlaub in der Heimat angesagt. Je nach dem, ob ich da dann regelmäßig am Internet angeschlossen bin, wird sich das auch hier niederschlagen.</p>
<p>Bis dahin nur ein paar Anmerkungen zum Saisonstart:</p>
<p>Lange nicht mehr eine so uninspirierte Vorstellung eines Bundesligisten im UEFA-Cup gesehen, wie vom VfB Stuttgart. Obwohl...zuletzt war das glaube ich beim Rückspiel von Hertha gegen Odense 06/07 der Fall. Damals spielte Yildiray Bastürk genauso lustlos wie heute...</p>
<p>Lange nicht mehr eine so inspirierte Vorstellung eines Bundesligisten im UEFA-Cup gesehen, wie Donnerstag von Hertha. Obwohl...nein, hab ich wirklich lange nicht mehr gesehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pause]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=192</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:39:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Freunde, es tut mir sehr leid, aber zur Zeit komme ich leider nicht dazu, diesen Blog anständig zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde, es tut mir sehr leid, aber zur Zeit komme ich leider nicht dazu, diesen Blog anständig zu füllen. Grund dafür ist der natürlich selbstverschuldete, weil zu spät realisierte, Klausurstress. Ich melde mich, sobald ich wieder Freude am Leben habe und nicht jeden Tag im Schatten eines aufgeschlagenen Buches verbringe.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Auf zur Safari 2010]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=189</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:53:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Montagmorgen beschlich mich ein merkwürdiges Gefühl. Ich saß auf der Arbeit und war - für mich e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Montagmorgen beschlich mich ein merkwürdiges Gefühl. Ich saß auf der Arbeit und war - für mich erstaunlicherweise - hochkonzentriert. Einen Tag zuvor hatte die deutsche Nationalmannschaft, meine Nationalmannschaft, den EM-Titel hergeschenkt. Ich hatte von mir erwartet, dass mich das noch Tage beschäftigen würde. Um ehrlich zu sein, hatte ich aber bereits am Montagmorgen das Gefühl, die EM sei bereits seit einer Woche vorbei. Oder zumindest seit dem packenden Halbfinalerfolg gegen die Türkei. Trauer, Enttäuschung oder gar Wehmut empfand und empfinde ich auch heute noch nicht.</p>
<p>In den letzten Tagen habe ich versucht zu verstehen, woran das liegt. Zum einen hat mich der Arbeitsstress mehr als bei allen anderen großen Turnieren "geplagt". Zweimal, nach der enttäuschenden Niederlage gegen Kroatien und nach dem Finale gegen die Spanier, musste ich am nächsten Tag arbeiten oder ein Referat halten - im Nachhinein wohl ein schlechtes Omen. Andererseits konnte ich so wenigstens die Siege ausgiebig feiern, wenn ich auch am nächsten Morgen um Acht bereits in der Vorlesung sitzen musste. Ich hatte also nie wirklich Zeit, die Niedelagen zu analysieren und zu verarbeiten. Nach dem Spanien-Spiel half mir wenigstens eine Partie Pro Evolution Soccer, die Niederlage einzugestehn (die ich bezeichnenderweise mit Deutschland gegen Spanien mit 1:2 nach Verlängerung verlor. Spätestens da war mir klar, dass "wir" bei diesem Turnier einfach nicht dran waren).</p>
<p>Ein weiterer Punkt war - wie schon bei der WM 2002 - der, dass die deutsche Elf diesen Titel, so leid es mir für Michael Ballack tut, nicht verdient hatte. Die ganze Welt war für Spanien und freute sich am Ende darüber, dass Gary Linekers Spruch 2008 nicht zutraf - am Ende eben doch nicht wieder die Deutschen gewannen. Anders als die Türken, bei denen der EM-Titel eine große Überraschung gewesen wäre, hätte sich die Fußball-Welt bei einem deutschen Erfolg enttäuscht von dieser EM abgewendet und "uns" mit unserer Freude alleine gelassen. Ich will so einen Titel nicht. Ich will, dass die Leistung der deutschen Elf anerkannt wird. Und das wurde sie leider nicht - obwohl sie es spätestens nach dem Portugal-Spiel verdient gehabt hätte.</p>
<p>Es ist eine Krux mit dem deutschen Fußball. "Selten schön, aber meistens erfolgreich" beschreibt ihn wohl am besten. So viele EM- und WM-Finals, wie der deutsche Durchschnittsfan erlebt doch sonst niemand. Wir sind der FC Bayern des endenden letzten Jahrtausends, bei dem man sich einen Ast ablachte, wenn er mal nur Zweiter wurde. Und bei dem man den Fußballgott in Frage stellte, wenn er ihm in der 94. Minute den Titel zukommen ließ. Allerdings mit der Ausnahme, dass der deutsche Spieler-Fundus nicht mit italienischen und französischen Weltklasse-Fußballern aufgefüllt werden kann. Und es deshalb für uns Deutsche bei jedem Turnier aufs Neue eine besondere Leistung ist, in ein Finale zu kommen - was der Rest der Fußball-Welt allerdings nicht versteht, weil das für sie so etwas wie den Normalfall darstellt.</p>
<p>Natürlich hätte ich mich gefreut, hätte meinen ersten bewusst miterlebten Titel überschwänglich gefeiert (1996 war ich in einem Zeltlager "interniert", wo sie das Feiern auf den Jubel nach Bierhoffs zweitem Treffer beschränkte) und alle Kritiker am Titelgewinn der Deutschen Elf gefragt, wo denn die über den Klee gelobten Holländer, Portugiesen oder Russen geblieben sind. Spätestens am Montagmorgen allerdings wäre mir beim Aufstehen wohl die deutsche Brille vom Kopf gefallen und ich wäre im wahrsten Sinne des Wortes aufwacht.</p>
<p>Der deutsche Fußball hatte diesen Titel (noch) nicht verdient. Der Pokal hätte wie schon 1996 weiterhin bestehende Missstände verdeckt. Das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Es ist nun die Aufgabe des DFB und natürlich vom Trainerteam um Jogi Löw die deutsche Nationalmannschaft und mit ihr den deutschen Fußball noch einmal zu einem Kraftakt zu motivieren. Nach dem Sommermärchen und der Bergtour wird das Ziel nun eine Safari nach Südafrika sein. Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Ländern könnte dabei die Arbeit von Jürgen Klinsmann beim besten deutschen Klub sein. Wenn die Spieler dort das Training erfahren, das bei der Nationalmannschaft seit 2004 durchgeführt wird, dann wird das einen Qualitätssprung zur Folge haben, dem sich die anderen Bundesligateams nicht entziehen können, wollen sie mit dem FC Bayern mithalten.</p>
<p>Und wenn "wir" ganz viel Glück haben, wird diese Trainingsarbeit in der Bundesliga bereits in zwei Jahren große und reichhaltige Früchte tragen. Nicht nur Michael Ballacks "Odyssee" wäre dann endlich vorbei, sondern auch die, des nur wegen seines unverschämten Glücks geachteten, deutschen Fußballs. In der Hitze von Südafrika, dem "schönsten Ende der Welt", könnte sich der deutsche Fußball noch einmal häuten und weiterentwickeln. So, dass am Ende ein Titel dabei rausspringt, den die Fußball-Welt - und ich - als verdient ansieht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Briefwechsel Teil 3]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=183</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 11:53:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und es geht weiter. Das Finale steht fest, Deutschland trifft auf Spanien. Dass Polen schon raus ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und es geht weiter. Das Finale steht fest, Deutschland trifft auf Spanien. Dass Polen schon raus ist, und bis auf eine auch die anderen drei Nationen, deren Flagge mein <a title="Zeitwechsel" href="http://www.zeitwechsel.de.vu" target="_blank">"Brieffreund" Patrick</a> aus dem Fenster gehängt hat, ficht ihn nicht an. Er erhebt die Vielnationalität vielmehr zu einer Tugend. Außerdem fragt er nach dem philosophischen Nutzen des Fußballs und stellt den Musikgeschmack der deutschen Elf in Frage.</p>
<p><a title="Briefwechsel" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/briefwechsel/" target="_blank">Das alles (und noch viel mehr) im Briefwechsel rechts bei den Extra-Seiten oder einfach klicken.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ballack 2.0]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=177</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 08:02:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er hat sich zurückgenommen. Ist im Hintergrund geblieben. Man könnte fast sagen, er hat die andere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat sich zurückgenommen. Ist im Hintergrund geblieben. Man könnte fast sagen, er hat die anderen "Mal machen lassen". Nein, Michael Ballack hat wirklich nicht sein bestes Spiel im Trikot der Nationalmannschaft gemacht. Doch es sei ihm verziehen, weil man davon ausgehen kann, dass der Kapitän lediglich dabei ist, einen gewaltigen Anlauf zu nehmen, für das Finale, für sein Finale, für den ersten richtig großen Titel.</p>
<p>Das Märtyrium des Michael Ballack begann am 20. Mai 2000. Es lief die 21. Spielminute im Sportpark des Münchener Vororts Unterhaching, als der in Görlitz geborene Mittelfeldspieler zu einer verhängnisvollen Grätsche ansetzte. Wie es in seiner Karriere noch oft passieren sollte, prallte der Ball von seinem Fuß ins Tor. Doch weil sich Ballack im eigenen Strafraum befand, führte der krasse Außenseiter gegen die von Christoph Daum trainierten Leverkusener, die über die gesamte Spielzeit so zittrig wirkten, wie ein Junkie, der kurz vor lang ersehnten nächsten Schuss steht. Lang ersehnt war auch der Titel für Bayer. Doch an diesem Tag war das Zittern zu stark, die Mannschaft - und mit ihr Michael Ballack - war nicht bereit für den letzten Schritt.</p>
<p>Vier Jahre später, am 27. April 2002, war das Bayer-Team mehr als bereit. Es hatte die Bundesliga dominiert, den schönsten Fußball gespielt, war drei Tage zuvor ins Champions League Finale eigezogen und das Pokallendspiel in Berlin hatte es ebenfalls erreicht. Drei Titel waren möglich, zwei Finalspiele und genausoviele Bundesligaspiele standen noch aus. Michael Ballack war der überragende Mann im Bayer-Trikot. Doch auch er konnte die 0:1-Niederlage im Nürnberger Frankenstadion an diesem Aprilnachmittag nicht verhindern. Sein Team verlor die Tabellenführung an Borussia Dortmund und wurde am Ende Zweiter.</p>
<p>Ob es die Berichterstattung in der Presse war, die - im Einklang mit den Fans in Nicht-Leverkusen - von "Vizekusen" sprach und schrieb, ist im Nachhinein nicht mehr zu rekonstruieren. Fakt ist, dass das Glück die Leverkusener und mit ihnen auch Michael Ballack verlassen hatte. Sowohl das Pokalfinale gegen Schalke ging verloren, als auch das Champions League Finale gegen Real Madrid. "Der ewige Zweite" war geboren, aber Ballack, den dieser Titel von nun an, auch in München bei den Bayern, begleiten sollte, kämpfte dagegen an.</p>
<p>Es liegt nicht an ihm, dass die drei deutschen Meisterschaften und vier Pokalsiege, die er in seiner Münchener Zeit gewann, nicht an ihm festgemacht wurden. In München war er stets nur der, "der eigentlich mehr kann." Die 44 Tore, die er als (defensiver!) Mittelfeldspieler machte, seine Präsenz, die ihn später - beim FC Chelsea und in der Nationalmannschaft - ausmachte, seine Kopfball- und Führungskraft, alles Dinge, die an der Säbener Straße nie in angemessener Weise gewürdigt wurden. Dafür aber vermisst, als er den nächsten Schritt ging. Nach England.</p>
<p>Ballack hatte zu kämpfen, sowohl mit der schnelleren Spielweise der Premier League, als auch und vor allem mit seinem Körper. Eine Verletzung, die vom Verein nicht als solche anerkannt wurde, schadete seinem Image und sorgte dafür, dass er wieder dort anfangen musste, wo er 1998 in Kaiserslautern angefangen hatte: Als einer von vielen, dem man zwar nachsagte, er sei ein Großer, dem man es aber nicht wirklich zutraute, das auf dem Platz auch zu zeigen. Doch Ballack reagierte auf seine Weise und kam zurück. Plötzlich stand da ein Spieler auf dem Platz, der nicht nur die Fähigkeiten hatte, die ihm ohnehin schon immer nachgesagt wurden, sondern der plötzlich auch mit ausgefeilter Technik und einer ihres gleichen suchenden Spielübersicht brillierte. Ballack 1.1. führte das trainerlose Chelsea ins Champions League Finale, wo sich fast auf den Tag genau sechs Jahre nach der Niederlage gegen Real Madrid ein Kreis schließen sollte. Ballack war jetzt nicht nur bereit, sondern vor allem reif für den Titel. Wäre der Gewinn des Pokals 2002 noch eine Sensation gewesen und für seine Karriere vielleicht sogar schädlich, war er 2008 der nächste Schritt in seiner Karriere. An diesem Abend in Moskau wollte Michael Ballack es all jenen zeigen, die ihn bereits als ewiges Talent abgestempelt hatten. Doch Ballack hatte die Rechnung ohne Engländer und Franzosen gemacht. John Terry traf nur den Pfosten, Nicolas Anelka scheiterte an Edwin van der Sar - und wieder jubelten nur die anderen.</p>
<p>In der Nationalmannschaft befürchtete man im Anschluss daran, sich nun mit einem gebrochenen Kapitän in die Europameisterschaft stürzen zu müssen. Doch Ballack, dessen ewige Vizeness in den Medien erstaunlich wenig behandelt wurde, hatte die Niederlage mindestens genauso erstaunlich gut verarbeitet. Man könnte auch sagen, er ist ja geübt darin. Doch mit welcher Leichtigkeit und Selbstsicherheit der "Capitano" bisher bei dieser EM aufgetreten ist, hat wirklich schon Ronaldinho-eske Züge. Ballack lächelt Fehler einfach weg und vertraut auf die Stärke seiner Mannschaft - und auf sich selbst.</p>
<p>Gegen die Türkei konnte er sich mal wieder darauf verlassen. Ballack selbst hielt sich wie erwähnt weitestgehend zurück, vielleicht wollte er auch nur mal sehen, wie die Mannschaft reagiert, wenn er es tut. Michael Ballack weiß nun, dass die deutsche Elf, seine Mannschaft, wenn es darauf ankommt, präsent ist. Dass sie immer und zu jeder Zeit ein Tor erzielen kann und vor allem über den Kampf zum Spielen kommt und übers Spielen ins Spiel findet. All das also, was auch schon sein Vereinsteam ausmacht. Doch was für Ballack am wichtigsten sein wird, ist die Tatsache, dass er keine Angst vor dem Elfmeterschießen zu haben braucht. Kein Engländer, kein Franzose und auch kein holländischer Torhüter könnte ihm im Ernstfall den Titel entreißen.</p>
<p>Michael Ballack weiß, dass er sich auf seine Mannschaft verlassen kann. Trotzdem wird er das EM-Finale, wie auch immer der Gegner heißen wird, zu seinem machen. Damit sich der Kreis endlich schließt. Und Ballack endlich den nächsten Schritt machen kann. Ballack 2.0 ist nicht nur bereit. Nicht nur reif. Michael Ballack ist fällig! Der Titel ist seiner...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rot-Weiß? Oder Rot-Schwarz-Gold?]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 20:44:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NIlW25XFtus'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/NIlW25XFtus&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
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<item>
<title><![CDATA[Der Zuschauer, das abartige Wesen]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=172</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 11:31:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[
&#8220;Gibt es einen Zwiespalt zwischen Reporter und Fan?
Ja. Aber ich bleibe dabei: Der Reporter, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p class="artikeltext"><strong>"Gibt es einen Zwiespalt zwischen Reporter und Fan?</strong></p>
<p class="artikeltext">Ja. Aber ich bleibe dabei: Der Reporter, auch wenn er die deutsche Nationalmannschaft beobachtet, darf kein Fan sein, er ist nach wie vor Reporter und Journalist. Ich will da keinen Fan hören. <em><strong>Die Zuschauer finden das vielleicht schön - ich nicht." </strong><span style="font-style:normal;">(Hervorhebung von mir, gefunden beim <a title="Indirekter Freistoß" href="http://www.indirekter-freistoss.de/home/ballub-220608.html" target="_blank">Indirekten Freistoß</a>)</span></em></p>
</blockquote>
<p class="artikeltext">Soso, der ehemalige ZDF-Moderator Michael Palme hebt sich <a title="Taz" href="https://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-fussball-em-2008/artikel/1/der-rest-ist-show/" target="_blank">in der Taz</a> vom "Zuschauer" ab, hält sich wohl für was Besseres. Das alte Problem des Journalismus wird hier mal wieder deutlich, dass Journalisten nicht für ihre Zuschauer arbeiten, sondern für ihre eigenen (fragwürdigen?) Ideale. </p>
<p class="artikeltext">Wenn man mich fragt, sind Emotionen bei Spielen der Nationalmannschaft und Europapokalspielen mit deutscher Beteiligung vollkommen in Ordnung, weil sie zeigen, dass der Mann (oder vielleicht auch irgendwann einmal die Frau), der da hinter dem Mikrofon sitzt, irgendwo auch nur ein Zuschauer und damit "einer von uns" ist. Solange Kommentatoren nicht anfangen, Tatsachen zu verdrehen, wie der WDR-Chef und EM-Kommentator Steffen Simon gegen Portugal - der beim <a title="101Goals" href="http://101greatgoals.magnify.net/item/PYZ954X6SMT12MFQ" target="_blank">Tor von Michael Ballack</a> partout nur einen "leichten Schubser" des deutschen Kapitäns gesehen haben wollte.</p>
<p class="artikeltext">Vielleicht ist das auch nur meine subjektive Sicht der Dinge, denn ich habe mir schon früher immer ganze Spiele noch einmal angeschaut, um zu sehen bzw. zu hören, wie die verschiedenen Kommentatoren die Szene kommentiert haben. Legendär ist für mich bis heute ein UEFA-Cup-Spiel von Schalke 04 gegen Inter Mailand. Nein, nicht das Finale 1997, sondern das Achtelfinale 1998. Das lief damals auf RTL, moderiert hatte Tom Bartels. Schalke hatte das Hinspiel in Brügge mit 0:1 verloren und schaffte es einfach nicht, zu Hause ein Tor zu erzielen, sodass es nach Ablauf der regulären Spielzeit 0:0 stand. Doch dann kam der legendäre Michael Goossens und schaffte es tatsächlich die Knappen in die Verlängerung zu bringen (wo Taribo West dann bereits nach zwei Minuten alle Hoffnungen wieder zerstörte und Schalke am Ende ausschied). </p>
<p class="artikeltext">Das Tor an sich hatte für mich damals schon Gänsehautcharakter, die Reaktion von Tom Bartels allerdings, verstärkte sie noch einmal um das Doppelte. Der Wortlaut war in etwa der: "DAS GIBTS JA NICHT!!! DAS IST JA UNFASSBAR!!!! MICHAEEEEEL GOOOOSSEENSSS!!!!!!! SCHALKE FÜHRT 1:0!!!" Es ging noch ein bisschen weiter, leider gibt es den Ausschnitt nicht bei Youtube o.Ä. (wer ihn hat, bitte her damit!). Das mag für heutige Zeiten eine normale Reaktion gewesen sein, damals war es so besonders, dass das morgendliche Nachrichtenmagazin von RTL "Punkt 7" (damals noch mit der betsssaubernden Katja Burkhard, der die "Sieben" wesentlich besser über die Lippen kam, als das heutige "Zwölf") darüber berichtete und den Ausschnitt noch einmal im Originalton zeigte. Fand ich damals großartig.</p>
<p class="artikeltext">Michael Palme hat etwas dagegen:</p>
<blockquote>
<p class="artikeltext">"Ich kann mich noch gut an die 70er- und 80er-Jahre erinnern - die Einstellungen ändern sich ja auch im Laufe der Zeit -, da war es verpönt, als Reporter chauvinistisch für die deutsche Mannschaft zu schreien, das hat es nicht gegeben."</p>
</blockquote>
<p class="artikeltext">Gut, aus welchen Gründen es verpönt war, für die deutsche Mannschaft zu schreien, kann man sich denken. Schön ist auf jeden Fall, dass Zeiten sich irgendwann ändern und der 1998 schon emotionale Tom Bartels jetzt auch bei der EM wieder für Gänsehaut gesorgt hat - obwohl da "nur" die Türkei gegen Kroatien spielte <a title="Mediathek" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/687748" target="_blank">(wer die Zeit hat, kann sich die letzte Minuten noch einmal in der ARD-Mediathek anschauen...vorspulen ist allerdings nicht möglich)</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Briefwechsel Teil 2]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=167</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:44:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Antwort auf Patricks Brief rechts in der Leiste oder HIER!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Antwort auf Patricks Brief rechts in der Leiste oder <a title="Briefwechsel" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/briefwechsel/" target="_blank">HIER!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jubel ja! Euphorie nein!]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=164</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:55:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[1:0 gegen Österreich! Ham wa die verkloppt! Keine Chance hatten sie, die Ösis. Tja, schön wärs g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>1:0 gegen Österreich! Ham wa die verkloppt! Keine Chance hatten sie, die Ösis. Tja, schön wärs gewesen, wenn wir nach dem Spiel so würden reden können. Ich hatte nach dem Spiel keine wirkliche Lust zu feiern. Klar, ich freute mich über das Weiterkommen und die Tatsache, dass Cordoba auch die nächsten 30 Jahre von den Medien aufgegriffen wird, wenn es zum Duell zwischen uns und den Österreichern kommt - und nicht Wien 2008. Aber Euphorie mit Blick auf das Viertelfinale gegen Portugal? Wo soll die herkommen?</p>
<p>Die Portugiesen gehören zum Besten, was die Europameisterschaft bisher zu bieten hatte. Das kann man von der deutschen Elf - selbst mit gutem Willen - nicht behaupten. Bei Portugal befinden sich nahezu alle Spieler in Bestform, Christiano Ronaldo sorgt nicht nur für die Show, sondern auch für Tore und deren Vorlagen. Das Team von Joachim Löw sucht immer noch das Leistungsvermögen von der WM 2006, Michael Ballack hat zwar jetzt mal getroffen und wurde sogar zum Man of the Match gekürt, doch sind wir mal ehrlich: Der Freistoß war die einzige gelungene Aktion des "Capitanos".</p>
<p>Einen Lichtblick hatte dieses Spiel der DFB-Elf: Philipp Lahm hatte in der zweiten Halbzeit gegen Kroatien schon angedeutet, dass er einer der wichtigsten Spieler sein könnte, wenn es darum geht, für Überraschungsmomente zu sorgen. Dies hat er gegen Österreich bestätigt. Wenn jetzt auch noch sein Spezi Bastian Schweinsteiger zurückkommt, dem Löw nach seinem eigenen Platzverweis unmöglich noch sauer sein kann, hat die deutsche Mannschaft eine starke linke Seite, die den "europäischen Brasilianern" Kopfzerbrechen verschaffen könnte. Das Problem ist, dass es das dann auch schon war.</p>
<p>Die Abwehr um Metzelder und Mertesacker machte erneut keinen wahnsinnig sicheren Eindruck, Torsten Frings stand zum wiederholten Male bei dieser EM völlig neben sich. Und was ist eigentlich mit unserem "Traumsturm"? Miroslav Klose ist mittlerweile zum Mittelfeldspieler verkommen, der ab und an mal im Strafraum auftaucht, vor dem aber keine Defensive der Welt mehr Angst hat. Und Mario Gomez macht sich bereits völlig lächerlich, bevor er überhaupt dafür sorgen könnte, dass jemand vor ihm Respekt hat. Den VfB Stuttgart wird es freuen. </p>
<p>Höhen und Tiefen hatte dagegen mal wieder Lukas Podolski. Der "Prinz" war aber immer präsent, ich würde mir allerdings manchmal wünschen, dass er nicht jeden Ball, den er - sich frei wähnend - zugespielt bekommt, in Richtung Tor hämmert. Das hat ihn schon bei den Bayern seinen Stammplatz gekostet. Im DFB-Team wird ihm das freilich nicht passieren. Im Gegenteil, Poldi wird an seinen angestammten Platz neben Klose im Angriff zurückkehren, da sein Kumpel Schweini wieder fit ist. Der Leid tragende ist dabei nicht Gomez, der Stuttgarter hatte seine Chance, sondern Kevin Kuranyi, der sich den Platz im EM-Kader durch starke Leistungen in der Bundesliga und auch im DFB-Trikot verdient hatte und nun auf der Bank schmort. Kuranyi und die Nationalmannschaft, das scheint einfach nicht zu passen.</p>
<p>Ich würde gerne optimistisch in die Zukunft, genauer auf den Donnerstag, schauen. Allerdings fehlt mir dafür ein wenig der Glaube an diese Mannschaft. Vor zwei Jahren hätte ich hier noch alles dafür gegeben, damit die Euphorie um diese Mannschaft gesteigert wird, um den Halbfinaleinzug auch wirklich sicherzustellen. In diesem Fall muss ich aber ganz ehrlich sagen, würde es an ein Wunder grenzen, wenn Deutschland die Portugiesen schlägt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist, wenn man nur die derzeitigen Leistungen vergleicht, so groß wie die vor dem Spiel zwischen Deutschland und Österreich für einen Sieg der Gastgeber. Allerdings hoffe ich natürlich und werde beim Spiel am Donnerstag vor dem Fernseher auch alles dafür geben, dass das Wunder eintritt und Deutschland ins Halbfinale kommt. Denn dort warten entweder die Kroaten oder die Türken. Beides nicht nur schlagbar, sondern auch hochbrisant.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Briefwechsel]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?page_id=162</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 19:41:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[

An dieser Stelle wird der Briefwechsel zwischen meinem Kumpel Patrick und mir in unregelmäßigen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align:center;"><img style="border:2px solid black;" src="http://img228.imageshack.us/img228/7918/bild1xh9.png" alt="Pixelio" width="422" height="200" /></p>
<p>An dieser Stelle wird der Briefwechsel zwischen meinem Kumpel Patrick und mir in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht. Der oberste Brief ist immer der neueste, wer also den gesamten Wechsel nachvollziehen will, muss ganz unten anfangen.</p>
<p>Patricks Blog findet ihr in der Blogroll oder <a title="Lapidarium" href="http://www.zeitwechsel.de.vu" target="_blank">HIER.</a></p>
<p><em>Die EM begeistert ganz Europa. Zeit die Tabuthemen anzusprechen. Es ist Zeit für Klartext. In einem regelmäßigen Mailwechsel, werden die beiden Blogger Daniel und Patrick sich einen literarischen Schlagabtausch liefern. Dabei veröffentlicht Daniel Patricks Texte in seinem Kabinenpredigt-Blog und Patrick Daniels Antworten wiederum in seinem Lapidarium-Blog. Völlig objektiv und gänzlich unpersönlich. Das versteht sich von selbst! </em></p>
<p><strong>26. Juni 2008 (Patrick an Daniel)</strong></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><em>Burschen, Bälle, Banalitäten</em></span></p>
<p>Hochverehrter Kollege, lieber Freund!<br />
Da haben Sie sich aber ein wunderschönes Eigentor geschossen. Vielleicht bedarf es einer kleinen Auffrischung: Sie mutmaßten, dass meine kritische Einstellung zum Fußball mit dem Ausscheiden Polens eng in Verbindung stehen muss. Mein Freund, das glauben Sie doch nicht wirklich, oder? Sie unterschätzen mein kosmopolitisches Wesen! Oder wussten Sie gar nichts von meinem weltbürgerlichen Weltentwurf? Ein Beispiel: Das Fahnenmeer, welches sich zur Zeit über die bundesdeutsche Hauptstadt ergießt, sortiert uns in Gruppen. Während der WM 2006 musste man sich noch zur einen Fahne bekennen. Jetzt fahren Menschen mit bis zu vier verschiedenen Fahnen durch die Straßen Berlins. Wie wunderbar! Aus meinem Fenster hängen sogar fünf Stück. Auch wenn nur eine dazugehörige Mannschaft noch im Turnier ist. Konservative Fußballnationalisten finden so etwas feige. Man dürfe sich nur zu einem einzigen Team bekennen. Wenn ich das schon höre! Mir ist das alles äußerst zu wider. Wie erfrischend und zukunftsweisend ist doch da der neue Podolski-Patriotismus, den viele Spieler bereits sehr effektiv und publikumswirksam antizipiert haben.</p>
<p>Was ist denn wirklich deutsch an der deutschen Fußballnationalmannschaft? Die amerikanischen Trainings- und Fitnessmethoden? Klose, Podolski und Odonkor? Unsere verehrte Bundeskanzlerin hat neulich in einer Rede, genau diese Spieler als gelungene integrative Beispiele angeführt. Ja, dies führt vielleicht zu weit. Aber was soll denn da Günther Netzers mehrminütige Ode an die „deutschen Tugenden“? Sind seine Fußballansichten genauso verstaubt , wie seine Frisur? Was sagen Sie werter Kollege?<br />
Es ist doch so: Den Menschen – und nur ihnen – sollten alle Sympathien und Herzen der Fußballfans gelten. Alles andere ist großer und in letzter Konsequenz auch ein potentiell gefährlicher Mumpitz. Fußball als nationalistischer Katalysator, oder doch eher als Motor der Völkerverständigung schlechthin? Auch Sie werden nicht umher kommen zu erkennen, dass die Wunschvorstellung zwar sicherlich in Richtung Völkerverständigung tendiert, doch die fußballpolitische Realität sieht ganz anders aus. Denn Fußball ist nämlich nur noch ein simpler Erlebens- und kein Erfahrungsraum mehr. Großes, pompöses und vor allem überdimensioniertes Theater. Ohne den Sport ansich angreifen zu wollen – nichts läge mir ferner – muss man sich wirklich selber fragen, ob nicht das ganze „Drumherum“ maßlos übertrieben ist. Was ist denn der unermessliche Wert des Fußballs? Wo liegt sein philosophischer Nutzen? Wem hilft er? Dem Rassenhass, der Versöhnung des alten und neuen Europas, den Männern oder den Frauen? Mittlerweile bekomme ich den Eindruck vermittelt, dass Fußball im Grunde nichts weiter ist als ein rein infantiles Freizeitvergnügen. Ein Ventil für den gestressten Arbeiter/In. Man muss schreien, brüllen und laut fluchen dürfen, ohne gleich vom Ordnungsamt mit einem 10,50 € Knöllchen abgefertigt zu werden und so am Ende des Tages völlig in der Depression zu versinken. Denn jetzt kann man ja schließlich sagen: „Wenigsten sind unsere Jungs im Finale“. So haben wir aus dem Fußball eine Alltagsbewältigungsmaschine gemacht. Ein Illusionsstifter für den von der Globalisierung gepeinigten Deutschen.<br />
Ja, unsere Jungs sind im Finale. Und der Spruch den Sie neulich in ihrer Replik so hoffnungsvoll verwerfen wollten, hat sich wiedereinmal bewahrheitet. Und somit feuer ich Ihnen aus dem Vollspann direkt wieder entgegen; Fußball ist eben immer noch dieses Spiel, in dem 22 Männer einem Ball hinterher rennen und am Ende immer die Deutschen gewinnen. Leugnen Sie nicht! Wem gehört eigentlich die Nationalmannschaft samt ihrer Protagonisten? a) sich selber;  b) dem deutschen Volk; c) dem Kanzler; d) Bayern München; Haben Sie wenigstens darauf eine zufriedenstellende Antwort? Sind es denn wirklich unsere Jungs?<br />
Was Schweini und Co. angeht muss man noch tatsächlich ein weiteres Hühnchen mit ihnen rupfen. Thema: Musik. Ich will hier gar nicht zu weit abschweifen, denn wenn ich an Christina Stürmers nichtssagenden bla bla bla Song „Wir haben Fieber“ oder die grottigen Versuche von Shaggy (Was hat dieser Song mit Fußball zu tun?) und DJ Bobo (musste das wirklich sein?) denke, kommt mir das Frühstück vom vorvergangenen Mittwoch wieder hoch. Das wurde nur noch von der wahnsinnig dämlichen Diskussion in Waldis WM Club (ja ich weiß, es ist eine klassische Tautologie) zwischen Waldi himself und dem Scorpions Sänger Klaus Meine getoppt. Beide waren allen Ernstes fest davon überzeugt, dass es sich bei der Musik von Revolverheld doch allen ernstes um Rock handelt!</p>
<p>Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: Es gibt eine öffentliche Umfrage, die den Musikgeschmack der einzelnen Nationalmannschaften erfragt hat. Und was muss ich da lesen? Metzelder hört "Rock" und Bon Jovi, Lahm "Charts", Borowski "HipHop und Phil Collins", und auch Torwart-Trainer Andreas Köpke hört nicht mehr Pavement, sondern Phil Collins und... Bon Jovi. Erwähnte ich schon den ansteigenden Würgreiz. Das wirklich erstaunliche an der Umfrage war der Musikgeschmack der englischen Nationalelf, auch wenn diese nicht bei der EM dabei ist. Hier eine Auswahl: Oasis, Boy Kill Boy, Arctic Monkeys und The Rifles. Ich wünsche mir jedenfalls, dass die Engländer schon aus diesen Gründen bei den nächsten großen Turnieren mit spielen. Aber wahrscheinlich ist auch das, wie so vieles beim Fußball, einfach nur banal.</p>
<p>Ihr guter Freund Patrick.</p>
<p><strong>19. Juni 2008 (Daniel an Patrick)</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><span style="text-decoration:underline;"><span><em>Fußball ist Krieg!</em></span></span></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p>Hochverehrter Kollege, lieber Freund!</p>
<p class="MsoBodyText">Ich freue mich sehr, dass Sie sich, trotz Ihrer nun zur Schau gestellten Abneigung meinem Geschenk gegenüber, damit beschäftigt zu haben scheinen. Anders ist doch Ihre plötzliche Sicherheit im Umgang mit diesem Spiel und Ihre damit verbundene Schreibtätigkeit in Ihrem Blog nicht zu erklären, oder? Ich will aber nicht gehässig sein, Sie sind als Angehöriger einer bereits ausgeschiedenen Nation schon genug gestraft.</p>
<p class="MsoBodyText">Ich bin aber auch deshalb so vorsichtig, weil ich nur ein kleines Fünkchen Hoffnung auf ein Weiterkommen meiner Nation in meinem Herzen finde. Die filigranen Zauberer aus dem südwestlichen Zipfel Europas spielen einfach zu schön und gleichzeitig effektiv, um gegen die deutsche Mannschaft auszuscheiden. Diese scheint die spielerische Reinkarnation vom „Rudi-Völler“-Stil zu vollziehen. Von Zonenpressing, schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff oder dem noch schnelleren Überbrücken des Mittelfeldes – also alldem, was Jogi Löw seiner Mannschaft zwei Jahre lang beigebracht haben soll - ist nichts, aber auch gar nichts zu erkennen. Stattdessen verlässt sich die Nationalmannschaft auf ihr Glück und darauf, dass wir eben Deutschland sind und am Ende als Sieger vom Platz gehen.</p>
<p class="MsoBodyText">So einfach ist der Fußball heutzutage aber nicht mehr, werter Freund. Fußball ist eben nicht mehr dieses Spiel, in dem 22 Männer einem Ball hinterher rennen und am Ende immer die Deutschen gewinnen. Linekers These ist ja längst nicht mehr haltbar und höchstens noch auf den Vergleich zwischen den EM-abstinenten Engländern und der deutschen Mannschaft anzuwenden. Die „Tommys“ schlagen wir immer noch.</p>
<p class="MsoBodyText">Und damit bin ich auch schon beim Thema „Militarismus im Fußball“. Können Sie wirklich gar keine Parallelen zwischen einem Krieg und einem Fußballspiel erkennen? Können Sie sich nicht mehr an das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und der Türkei erinnern? War das keine Schlacht? Ich will damit nicht sagen, dass ich es gutheiße, Krieg mit Sport zu vergleichen, denn trotz meiner uneingeschränkten Leidenschaft dafür kann ich noch zwischen Ernst und Nebensache unterscheiden. Aber, und dieses Denken darf man, wenn Sie mich fragen, heutzutage durchaus zulassen: Fußballspiele bzw. Sport- und insbesondere Nationenvergleiche sind doch heutzutage das, woraus ein Großteil der Menschen ihr Selbstbewusstsein für das „reale“ Leben ziehen. Das beste Beispiel ist der WM-Titel von 1954, dem sich eine unglaubliche Aufbruchstimmung anschloss und der maßgeblichen Einfluss auf die heutigen Rolle Deutschlands in welchem Zusammenhang auch immer hatte.</p>
<p class="MsoBodyText">Genauso die Türken, Kroaten und sogar die Österreicher - wenn sie denn mal gewännen. Kleine Nationen beziehen ihr Selbstvertrauen in der Welt immer häufiger aus den Erfolgen ihrer Sportler. Siege sind identitätsstiftend. Der Fußball verändert die Gesellschaft in einem so einschneidenden Maße, wie es sonst kaum etwas vermag. Wenn man ganz weit gehen will in dieser Argumentation, dann sogar so einschneidend, wie es sonst nur ein gewonnener Krieg möglich macht. Krieg ist hier allerdings nicht im modernen Sinne zu verstehen, sondern eher aus der Sicht eines Napoleons, in der Siege in der Schlacht in der ganzen Bevölkerung für Jubel sorgten und Krieg an sich ein legitimes Mittel der Machterweiterung war.</p>
<p class="MsoBodyText">Heutzutage ist Krieg – aus meiner Sicht – in jeder Hinsicht verwerflich. Ich halte es da mit Gandhi, der Gewaltlosigkeit predigte. Das wiederum kann man dann nicht auf die heutige Zeit bzw. den Sport adaptieren. Obwohl mich die Darbietung der deutschen Nationalmannschaft gegen Kroatien (mit Ausnahme von Bastian Schweinsteiger) schon sehr an Gandhis Ethik erinnerte.</p>
<p class="MsoBodyText">Insofern – um langsam zum Ende zu kommen – ist Sport heutzutage als Kriegersatz und zwar ausschließlich im positiven Sinne zu verstehen und daher ohne ernstzunehmende Konsequenzen. Niederlagen führen nicht zu Gebietsverlusten oder Toten. Siege aber zu nationaler (und oft sogar internationaler) Anerkennung.</p>
<p class="MsoBodyText">Deshalb kann ich Ihrer Argumentation auch nicht folgen, wenn Sie sich grundsätzlich gegen diese militaristischen Worte im Sportjournalismus aussprechen. Solange man es nicht überstrapaziert und nicht bei jedem Regenspiel von einer Schlacht spricht, sehe ich kein Problem.</p>
<p class="MsoBodyText">Und außerdem, werter Freund, widersprechen Sie sich damit ja selbst, wenn sie sich zunächst darüber beschweren, dass ich Ihnen ein humoristisches Fußball-Geschenk mache und darauf hinweisen, dass Fußball Ernst ist und in der Folge Ihres Briefes dann eine Mahnung aussprechen, Fußball doch nicht allzu Ernst zu nehmen. Ich zitiere an dieser Stelle immer gerne Bill Shankly, den weltbekannten ehemaligen Trainer des FC Liverpool: <em><span>"Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that."</span></em></p>
<p class="MsoBodyText">In diesem Sinne</p>
<p class="MsoBodyText">Ihr Freund Daniel</p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>15. Juni 2008 (Patrick an Daniel):</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><span style="text-decoration:underline;"><span><em>Schluss mit lustig!</em></span></span></p>
<p>Hochverehrter Kollege, lieber Freund!</p>
<p class="MsoBodyText">Die Fußball Europameisterschaft ist bereits im vollem Gange. Die Gruppenphase neigt sich ihrem Ende zu und ich bekomme endlich die Gelegenheit mich an Ihnen zu rächen. Unverschämterweise haben Sie mir vor zwei Jahren ein Geschenk aus reiner Boshaftigkeit und Hinterlist gemacht. Erinnern Sie sich noch? Das Büchlein mit dem beschämenden Titel „Fußball – Deutsch / Deutsch Fußball“ eines sehr bekannten und großen Wörterbuchherstellers sollte wohl mit voller Wucht auf eine von Ihnen bei mir diagnostizierte Fußballunfähigkeit hinweisen. Wie konnten Sie nur! Nicht genug, dass sich das Buch über jeden Leser auf fast schon perfide Weise lustig macht und Begriffe wie „Chancentod“, „Kopfball“ oder auch „rund“ erklärt, nein, weiter versucht der ziemlich bekannte Verfasser des Buches Fußball und Comedy zusammen zu bringen. Da hört der Spaß bei mir auf. Fußball ist kein Spiel, Fußball ist ernst, so hat es neulich sogar ein bekannter Theaterwissenschaftler formuliert. Wie könnte man auch etwas anderes behaupten, wenn man in Joachim „Jogi“ Löws Gesicht blickt? Der Kroatienkrimi letzten Donnerstag hat diesem grundsympathischen Typen den letzten Funken an Humor und Freude, so scheint es zumindest, geraubt. So wie mir Ihr Geschenk das letzte Selbstvertrauen zum Thema Fußball geraubt hat. Sie haben richtig gelesen, ich vergleiche mich gerade mit dem Trainer der deutschen Nationalmannschaft, wenn auch mehr emotional als irgendwie anders. Aber wie gesagt, es ist Zeit sich an Ihnen mein Freund zu rächen.</p>
<p>Wissen Sie, werter Freund, wieso die Amerikaner dem Fußball, oder Soccer wie sie es bezeichnen, so ablehnend und unwissend gegenüber stehen? So, dass nicht einmal die renommierte New York Times wirklich ernsthaft von der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz berichtet (außer einem kleinen lächerlichen Soccer-Blog)?<span> </span>Die Antwort gab jüngst in einem Interview der ehemalige Teamchef der Nationalmannschaft Jürgen Klinsmann. Fußball sei nämlich ein „players game“, ein Spiel also, welches fast ausschließlich von den Spielern entschieden wird. Doch die meisten Amerikaner sind Fans der sogenannten „coaches games“, wie zum Beispiel „Football“, „Baseball“ oder auch „Basketball“. Spiele, die von Trainern und Taktiken bestimmt und dominiert werden. Spiele, die sich durch schnellen Wechsel von Offensive und Defensive auszeichnen und kein Auswechsellimit aufweisen. Europa scheint da etwas anders gestrickt und sozialisiert worden zu sein.</p>
<p>Wie sonst ist die Dominanz des Fußballs zu erklären?<span> </span>Fußball soll trotz seines stark individualistischen Ansatzes auch integrativ wirksam gemacht werden. Fußball ist daher nur zum Teil ein wirklicher Teamsport. Mittlerweile will die Kultusministerkonferenz (KMK), Fußball als Migrationsgrenzen übergreifendes Schulinstrument in den deutschen Schulunterricht effektiver einbinden. Denn Fußball, so die Theorie soll sich perfekt dazu eignen, Mathekenntnisse zu vermitteln. Sie erlauben, dass ich meine berechtigten Zweifel an dieser These äußere und mich der weiteren Popularisierung dieser Sportart verwehre. Andere haben es da viel nötiger. Doch Fußball, so die Mitglieder der KMK weiter, lässt soziale Schranken verschwinden. Der arme Junge mit Migrationshintergrund bekommt als „nur“ im Fußball die Möglichkeit von seinen anderen Lernschwächen abzulenken, zu punkten, außerdem zählen auf dem Platz keine Markenklamotten und andere Accessoires. Alle sind gleich und tun sich nur durch die individuellen Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft (also des Team) hervor. Was für ein marxistischer Ansatz! Ich frage Sie, was soll das? Sieht denn hier niemand den weißen, dicken, Brille tragenden und von allen möglichen Allergien geplagten Jungen in der Abwehr stehen? Was ist mit den weniger talentierten? Was ist mit denen, die für diesen Sport völlig ungeeignete Voraussetzungen mitbringen. Fußball erscheint hier doch nicht mehr als integrativer Bestandteil einer Gesellschaft oder eines Bildungssystems, sondern als ein vollständig autarkes Klassensystem.</p>
<p>Fußball ist ernst schon klar, aber ein wenig Distanz und vor allem ein bisschen De-emotionalisierung würde uns allen gut tun. Vor allem den Kollegen und Kolleginnen aus der mächtigen Welt der Sportberichterstattung. Wieso dominiert alle Fußballberichte immer ein latenter militaristischer Ton. Ich muss Ihnen doch jetzt nicht wirklich Beispiele nennen, oder? Ich mache es trotzdem. Kaum ein Artikel der nicht ohne die Begriffe, wie „Schlacht“, „Kampf“, „Kameraden“, „aufmarschieren“ etc. auskommt. Nur noch der Wetterbericht bedient sich häufiger diesem Jargon („bomben Wetter“). Es reicht! Fußball ist ernst, schon klar und trotzdem solle man doch bitte wenigstens diesem Kriegswortschatz „lebe wohl“ sagen. Hans Meyer hat mal gesagt: „Fußball ist auf dem Platz.“ Wie könnte ich dem widersprechen! Auf dem Platz, dort wird gespielt. Fußball ist im besten Sinne seiner Definition ein Spiel und der kriegerische Alltag hat hier doch nun wirklich nichts zu suchen.</p>
<p>Auch das steht nicht in dem Geschenk, dass Sie mir in einem kleinen Anfall von Böswilligkeit vor zwei Jahren gemacht haben. Aber ich bin nicht nachtragend.</p>
<p class="MsoBodyText">Denken sie an ihren pazifistischen Freund, Patrick.</p>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erstes Highlight]]></title>
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<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 16:02:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Schade, jetzt sehen wir Sepp Blatter&#8230;&#8221;
ZDF-Kommentator Bela Rethy, der bei der EM]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>"Schade, jetzt sehen wir Sepp Blatter..."</p></blockquote>
<p>ZDF-Kommentator Bela Rethy, der bei der EM-Eröffnungsfeier gerade auf die Vorzüge der <a title="Miss Schweiz" href="http://www.misssuisse.ch/section96/Amanda-Ammann.htm" target="_blank">Miss Schweiz</a> eingehen wollte, während die Regie auf die Ehrentribüne schaltete.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jetzt geht's los]]></title>
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<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 12:22:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Warten hat ein Ende: Heute abend beginnt endlich die Fußball-Europameisterschaft in Österreich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Warten hat ein Ende: Heute abend beginnt endlich die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Und auch wenn unsere südlichen Nachbarn <a title="Kicker-Tagebuch" href="http://www.kicker.de/news/fussball/em/startseite/artikel/379467/" target="_blank">anscheinend noch nicht in EM-Stimmung sind</a>, wird sich das spätestens um 18.00 Uhr ändern. Dann spielt die Schweiz gegen Tschechien das Eröffnungsspiel in Basel. Die Chancen für den einen der beiden Gastgeber stehen nicht so schlecht - auch wenn <a title="EM-Vorschau" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/2008/06/02/die-etwas-andere-em-vorschau/" target="_blank">meine EM-Vorschau</a> etwas anderes besagt - und ein Sieg könnte dafür sorgen, dass die rot-weißen Girlanden, Fahnen und Hawaii-Ketten ganz schnell ins öffentliche Bild treten. Ich hoffe darauf und wünsche mir deshalb einen 3:1-Sieg der Eidgenossen.</p>
<p>Das zweite Spiel wird zeigen, ob Portugal der Favoritenrolle gerecht werden kann. Die sehr stimmige Analyse von <a title="Allesaussersport" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/06/06/em2008-heis-wie-frittenfett-t-1-gruppe-a/" target="_blank">allesaussersport</a> zeigt, dass es für die Portugiesen bereits im ersten Spiel eng werden könnte, vorausgesetzt die Türken versuchen nicht von sich aus, die Mannschaft um Superstar Christiano Ronaldo zu überrennen. In diesem Spiel ist alles drin:</p>
<p>- ein klarer Auftakterfolg des Favoriten (der die Türken in tiefe Depressionen stürzen würde, aus denen sie nicht mehr herauskommen würden)</p>
<p>- ein 4:4-Unentschieden (dass mir als neutralem Betrachter am liebsten wäre)</p>
<p>-ein Überraschungserfolg der Türken (was deren Brust so voll mit Stolz machen würde, dass sie für den Rest des Turniers zu keinem anständigen Pass mehr imstande wären).</p>
<p>Natürlich auch ein lahmes "bitte ein langweiliges Ergebnis einsetzen". Aber davon gibt es bei dieser EM, hoffe ich zumindest, nicht all zu viele. Ich bin jedenfalls heiß auf den Start. Vor allem natürlich auf den Sonntag. <a title="AutoballE" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,558287,00.html" target="_blank">Der Raab hat ja schonmal gezeigt, wie es gehen könnte..</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die etwas andere EM-Vorschau]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 22:52:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hab mittlerweile das Selbstvertrauen, um von mir sagen zu können: Ich kann etwas. Was das genau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mittlerweile das Selbstvertrauen, um von mir sagen zu können: Ich kann etwas. Was das genau ist, das finde ich momentan noch heraus, aber die Erkenntnis etwas zu können, ist ja schon mal ein Anfang. Diese Erkenntnis impliziert aber auch, zu wissen, was ich nicht kann. Und das ist, neben vielen anderen Dingen, Fußballspiele zu tippen. Natürlich hindert mich das nicht daran, Unmengen an Geld bei gängigen Wettanbietern zu lassen, jedes Jahr bei unzähligen Tippspielen zu verlieren und mich - <a title="Samstags-Tipps" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/2008/03/29/samstags-tipps/" target="_blank">auch auf dieser Seite</a> - in Sachen Fußballtipps zu blamieren.</p>
<p>Die logische Konsequenz daraus wäre natürlich eigentlich, dass ich mich irgendwann von diesem "Metier" abwende und es nicht mehr tue. Aber was ist im Fußball schon logisch? Laut Bayern-Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge ist Fußball nunmal <a title="Sport1-Fußball ist keine Mathematik" href="http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2239634.html" target="_blank">keine Mathematik</a> - was ja im Allgemeinen mit Logik assoziiert wird. Ich ziehe meine eigenen Schlüsse daraus und habe, in totaler Ignoranz Rummenigges, eine Formel entwickelt, die mich vor krassen Fehlprognosen bewahrt: Mein Tipp = Falscher Tipp =&#62; Richtiger Tipp = Gegenteil von meinem Tipp. Alles klar? Hier also meine EM-Prognose unter Anwendung dieser genialen Formel. Mal real, mal fiktional.</p>
<p><strong>Gruppe A: Schweiz - Portugal - Tschechien - Türkei</strong></p>
<p><strong>Schweiz:</strong> Der Gastgeber geht gut gerüstet in die Europameisterschaft, schließlich ist die Mannschaft von Kobi Kühn seit zwei Spielen (Slowakei 2:0, Liechtenstein 3:0) ungeschlagen und hat mit Alexander Frei den besten Dortmunder Stürmer im Kader. Der Heimvorteil und das dankbare Eröffnungsspiel gegen den im Vergleich steinalten Tschechischen Kader wird den Eidgenossen aber dennoch nichts helfen. Vorrundenaus!</p>
<p><strong>Portugal:</strong> Die Portugiesen haben einen Vorteil und der heißt Christiano Ronaldo. Das Problem ist, dass er gleichzeitig ihr Nachteil ist, denn die Mannschaft wird darauf bauen, dass der Sunnyboy das Turnier zu "seinem" macht. Tut er aber nicht, weil Ramon Calderon, der Präsident von Real Madrid, erst nach dem Aus in der Vorrunde von der Österreichischen Justiz verhaftet wird, weil er Ronaldo Tag und Nacht anruft, um ihn zu einem Wechsel überreden. Stalking heißt das auch in der Alpenrepublik. Hilft Portugal aber auch nichts mehr.</p>
<p><strong>Tschechien:</strong> Gut, Thomas Rosicky ist verletzt. Pavel Nedved spielt auch nur noch im Verein. Bleiben ja noch Rudolf Skacel und Vaclav Sverkos, um für die Tschechen die Kohlen aus dem Feuer, bzw. die Punkte aus den Stadien zu holen. Befreit von den Zwängen der beiden ehemaligen Spielmacher blüht Česká republika auf und spaziert ins Viertelfinale.</p>
<p><strong>Türkei:</strong> Ohne Halil Altintop und Yildiray Bastürk treten die Türken bei der EM an. Das ist schonmal sehr mutig. Hier in Deutschland hat man ja das Gefühl die beiden, zusammen mit Halils Bruder Hamit, wären die einzigen Türken, die anständig Fußball spielen können. Bei der EM werden die anderen uns zeigen, dass sie zu unrecht unterschätzt werden. DIe Türkei kann ganz weit kommen.</p>
<p><strong>Gruppe B: Österreich - Deutschland - Kroatien - Polen</strong></p>
<p><strong>Österreich:</strong> Wovor haben die Österreicher eigentlich Angst? Vor einer Blamage? Ein großes Turnier vor eigenem Publikum setzt ungeahnte Kräfte frei, wir Deutschen können ein Lied davon singen. Vermutlich hätte auch Erich Ribbeck 2006 den Einzug ins Halbfinale geschafft, mit Carsten Ramelow, Jens Nowotny und Christian Wörns in der Defensive und - natürlich - Oliver Kahn im Tor. Die Nationalmannschaft von Österreich geht lieber den Klinsmann-Weg, mit einer jungen Mannschaft und einer EM-Vorbereitung auf den Malediven. Klinsmann wusste was er da gemacht hat und die Österreicher werden <a title="Initiative Österreich raus" href="http://www402.ws7.inname.net/" target="_blank">ihren zahlreichen Kritikern</a> zeigen, dass sie im Unrecht waren.</p>
<p><strong>Deutschland:</strong> Sind wir mal ehrlich, wer soll uns schlagen? Die Polen, die schon anfangen zu zittern, wenn Oliver Neuville sich auf der Bank nur die Nase putzt? Die Kroaten, mit denen wir <a title="WM-Aus 1998" href="http://www.youtube.com/watch?v=KVFKuCQHmqY" target="_blank">noch eine Rechnung</a> offen haben?? Oder vielleicht die Österreicher, die bei einer 1:0-Führung gegen uns so <a title="I werd narrisch" href="http://www.youtube.com/watch?v=4Jr0H8nnRgs&#38;feature=related" target="_blank">"narrisch wern"</a>, dass sie <a title="4" href="http://www.youtube.com/watch?v=WK6uS7OfODA&#38;feature=related" target="_blank">schon wieder vergessen, dass Fußballspiele nach eigenen Toren nicht zuende sind</a>??? So unwahrscheinlich sich das anhört, Deutschland scheitert in der Vorrunde.</p>
<p><strong>Kroatien:</strong> 22 -30 - 31 - 32 - 34 - 36. Nein, das sind keine Lottozahlen. Das sind die Altersangaben der kroatischen Defensive. Niko Kovac soll mit 36 Jahren im defensiven Mittelfeld die Fäden ziehen, dahinter will sein Bruder Robert (34) die schlechte Dortmunder Saison vergessen machen. Joe Simunic ist auch noch da und will dieses Mal seinen Rekord von drei Gelben Karten in einem Spiel überbieten. Dafür hat er genau drei Spiele Zeit, dann ist für die Kroaten Schluss.</p>
<p><strong>Polen:</strong> Mit dem "Odonkor-auf-Neuvile"-Komplex im Hinterkopf, aber ohne Rücksicht auf die Abstimmungsprobleme in der deutschen Abwehr werden die Polen in das erste Spiel dieser EM gehen - und gewinnen. Das 2:1 (nach 0:1) setzt ganz neue Energien frei, Ebi Smolarek wird am Ende Torschützenkönig der EM und Johannes B. Kerner fragt den neuen BVB-Trainer Klopp nach der sensationellen Vorrunde der Polen, ob er traurig ist, dass er nicht zwei Jahre früher unterschrieben habe, weil Smolarek dann noch Dortmunder wäre. Klopp verneint und verweist auf die "ähnliche Spielweise" von Nelson Valdez...</p>
<p><strong>Gruppe C: Niederlande - Frankreich - Rumänien - Italien</strong></p>
<p><strong>Niederlande:</strong> Die Holländer sind eine Turniermannschaft. Sie haben mit Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart gleich zwei Spieler von der Sorte, die Italien gerne hätte. Außerdem erwischt Ruud van Nistelrooy den letzten Zug, der ihn noch in die Hall of Fame des holländischen Länderspielfußballs bringen kann. Oranje wird Europameister.</p>
<p><strong>Frankreich:</strong> Die Zeiten der Franzosen sind noch lange nicht vorbei. Dafür sprechen schon allein Spieler wie Ribery, Nasri oder Benzema. Da kann man einen Trezeguet schon mal zu Hause lassen. Das Konzept stimmt, ein überragender Henry bringt L'Equipe Tricolore ins Viertelfinale.</p>
<p><strong>Italien:</strong> Als Weltmeister bei einer Europameisterschaft anzutreten ist ja ein bisschen so, als wäre man gerade Meister geworden und muss drei Tage später um den DFB-Pokal spielen. Dementsprechend verkatert treten die Italiener auch an. <a title="Cannavaro verletzt" href="http://www.kurier.at/sportundmotor/164535.php" target="_blank">Ohne Fabio Cannavaro</a> gleicht die Abwehr der von Borussia Dortmund, demzufolge werden die Italiener bei dieser EM höchstens 13.</p>
<p><strong>Nachtrag Rumänien:</strong> Die Todesgruppe wird die Rumänen schlucken. Denn trotz der erstarkten Vereinsteams (selbstverständlich durch reiche Mäzene) aus der rumänischen Hauptstadt, reicht das spielerische Potential nicht aus, um die Großen zu ärgern. Der Star, Adrian Mutu, ist mit Kopf auch schon bei Schalke 04. Das kann also nix werden...</p>
<p><strong>Gruppe D: Spanien - Schweden - Russland - Griechenland</strong></p>
<p><strong>Spanien:</strong> Die Spanier werden ja vor jedem Turnier hoch gehandelt, um im nächsten Satz genau aus diesem Grund aus dem Favoritenkreis herausgenommen zu werden. In diesem Jahr haben sie aber mit Fernando Torres und David Villa zwei Spieler im Sturm, die beide für sich besser sind, als die jahrelange Angriffs-Nummer-Eins Raul. Mit viel Glück schaffen es die Spanier ins Viertelfinale.</p>
<p><strong>Schweden:</strong> Arroganz ist das Motto von Zlatan Ibrahimovic. Dem schwedischen Superstar sind Eitelkeiten von Trainern, Sperrstunden in Mannschaftshotels und allgemeine Benimmregelns fremd. Das macht ihn einzigartig und dennoch verzichtbar für das Trainerteam. Wegen Disziplinlosigkeit schmeißt der schwedische Coach den exzentrischen Inter-Star aus dem Kader - und damit seine Mannschaft bereits in der Vorrunde aus dem Turnier.</p>
<p><strong>Russland:</strong> Die Russen haben das Problem, dass ihr bester Mann, der Spielmacher von Zenit St. Petersburg Arshavin, in den ersten beiden Gruppenspielen gesperrt fehlt und sein liebster Spielpartner im Sturm, Progrebniak, verletzt ist. Das kann die Mannschaft von Guus Hiddink nicht verkraften und scheidet nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen sang- und klanglos aus.</p>
<p><strong>Griechenland:</strong> Otto Rehagel wird den europäischen Fußball bei dieser EM revolutionieren. Er stellt bei den Griechen auf eine Fünfer-Kette um, stellt davor eine massive Viererkette und lässt vorne seinen Stürmer verhungern. Warum? RTL ist schuld. Seitdem Rehagel bei "Wer wird Millionär?" erfahren hat, dass man mit drei Unentschieden in der Vorrunde weiterkommen kann, hat der Coach mit seiner Mannschaft intensiv Elfmeterschießen geübt. Das Ziel: Ohne eigenes Tor (außer im Elfmeterschießen) zum erneuten Titelgewinn. Was absurd klingt, funktioniert tatsächlich. Ins Viertelfinale kommen die Griechen auf jeden Fall.</p>
<p>Und wer wird Europameister?</p>
<p>Ich habe drei Teams auf dem Zettel: Österreich, Türkei und Griechenland.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der malende Kommentator]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=133</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 23:31:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es dauert nicht lange, da ist Werner Hansch in seinem Element. Da zelebriert er jedes Wort, betont j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es dauert nicht lange, da ist Werner Hansch in seinem Element. Da zelebriert er jedes Wort, betont jede einzelne Silbe. Er will in diesen Situationen, dass seine Zuhörer jede Nuance seiner Äußerungen in sich aufsaugen. An diesem Samstagabend in <a title="Kochwerkstatt" href="http://www.huersterskochwerkstatt.de/flash_index.htm" target="_blank">"Hürster's Kochwerkstatt"</a>, dem Abend des letzten Vorbereitungsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien, richtet der - er hört es nicht gerne - in diesem Jahr 70 werdende Kommentator die Worte an seine Nachfolger: "Lesen bildet Sprache", sagt er und beinahe möchte man ihm zurufen, dass diese Aussage das Klischee des phrasendreschenden Reporters unterstreicht, als er ergänzt: "Aber Sprache ist nicht das wichtigste." Und dann verfällt er in diesen berühmten, genießenden Tonfall: "Es ist die Stimme - Emphase, Modulation - wie etwas klingt, das ist viel wichtiger."</p>
<p>Man liebt ihn oder man hasst ihn dafür. Auch bei der EM 2008. Nicht bei der ARD, sondern für <a title="Radio NRW" href="http://www.radionrw.de/" target="_blank">Radio NRW</a>. Alles ein bisschen kleiner dort. Werner Hansch polarisiert mit seiner Art zu kommentieren, mit seiner Stimme und seinen extravaganten Formulierungen. "Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben sie es an den Bronchien" ist eine davon und unter den Zuschauern ist an diesem Abend niemand, der das nicht amüsant findet. Sie sind gehobenen Alters und die Jungen, die da sind, können mit dem Namen Hansch noch nichts anfangen. Es ist ein dankbares Publikum, aber selbst wenn sich unter den Anwesenden ernsthafte Kritiker versteckt hätten, sie würden nicht viel finden, was es zu kritisieren gäbe.</p>
<p>Nicht, dass Hansch keine streitbaren Thesen in die Welt setzen würde. "Die große Rundfunk-Zeit ist längst vorüber.",  "Die große Menge der Fans durchschaut die finanziellen Geschichten nicht, denen ist es egal, wie viel der Spieler verdient, solange er sich für den Verein reinhängt." oder "Im Fernsehen neigen die Kommentatoren dazu, zu beschreiben, was der Zuschauer ohnehin schon sieht. Das ist Radio im Fernsehen und für mich die größte aller Sünden." Aber er verpackt sie so charmant und erklärt sie nachvollziehbar, dass man ihm nicht widersprechen kann.</p>
<p>Hansch ist nicht der einzige, der da oben auf dem Podium sitzt. Moderiert wird die Veranstaltung von <a title="Peter Großmann" href="http://www.petergrossmann.de/" target="_blank">Peter Großmann</a>, dessen Namen einem nichts sagt, den man aber erkennt,  wenn man ihn sieht. Komplettiert wird die Runde, die unter dem Titel "<a title="Kulturküche" href="http://www.kultur-kueche.de/index.html" target="_blank">Kulturküche</a>" zusammengekommen ist und neben "Talk" (Hansch und Großmann) auch "Comedy" verspricht, von "<a title="Der Obel" href="http://www.der-obel.de/" target="_blank">der Obel</a>", der einem am ehesten noch <a title="Obel als Zimmermann" href="http://www.der-obel.de/obel_wunder_von_bern.html" target="_blank">als Kommentator Herbert Zimmermann in "Das Wunder von Bern"</a> in Erinnerung ist. Nebenbei hat der Profiimitator auch einen EM-Song zusammengemixt, der das Zeug hat, alle anderen bisher erschienenen in den Schatten zu stellen. <a title="So gehn die Deutschen" href="http://www.youtube.com/watch?v=-PCE2ejUdss" target="_blank">"Sooo gehn die Deutschen"</a> heißt der. Kann man sich schonmal vormerken. "Der Obel" ist lustig, die beste Szene des Abends ist allerdings eine sehr traurige.</p>
<p>Werner Hansch hat gerade seine Geschichte erzählt, wie er innerhalb von vier Wochen seine Eltern verlor und deshalb doch auf "die Pütt" (in die Zeche) musste, um "zu leben", wie er selbst sagt. Das Studium in Bochum musste er im fünften Semester abbrechen, jobbte nebenbei auf der Trabrennbahn und kam durch "eine Aneinanderreihung von Zufällen" zum Fußball. Peter Großmann hat keine Ahnung, was er lostritt, als er den eigentlich als witzigen Sidekick eingeladenen - und bis dahin auch als solcher funktionierenden - Obel fragt, ob er auch Erfahrungen "unter Tage" gemacht habe. Plötzlich schluckt der Kabarettist, kämpft mit den Tränen und erzählt dann mit erstickter Stimme, dass sein Bruder in der Zeche gearbeitet habe und an seinem letzten Tag dort gestorben sei. Den Kampf mit den Tränen gewinnt er schließlich, auch weil Großmann bravourös den emotionalsten Moment des Abends zulässt. Als der Komiker erzählt, dass er Abitur machen durfte und schließlich ein "Kasper" wurde, sagt Großmann: "Ein emotionaler Kasper - das hat einen Applaus verdient." Großes Entertainment.</p>
<p>Dann ist Hansch wieder an der Reihe, die Frage nach seiner Zukunft wird gestellt und der Meister des Reportierens ist sichtlich gerührt, als mutmachender Applaus ertönt. Eigentlich sei er ja Rentner, aber "etwas Schöneres als Rundfunk gibt es nicht." Man ahnt bereits, dass er keine große Chance sieht, noch einmal ins Fernsehgeschäft einzusteigen. Der Fernsehsender Premiere sei erstens "voll" und zweitens würde er die Hierarchie dort durcheinanderbringen. Und die Sportschau? "Die wackelt." Hansch glaubt nicht daran, dass es das ARD-Format auch über das Jahr 2009 hinaus, <a title="Neuer Bundesliga-Plan" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/05/21/screensport-am-mittwoch-vorfreude-und-phantomschmerzen/" target="_blank">wenn der Spieltag vermutlich erheblich entzerrt wird</a>, geben wird: "Das Geld regiert den ganzen Zirkus."</p>
<p>Der ist dann pünktlich zum einsetzenden Gewitter vorbei. Erst verabschiedet sich "der Obel" und dann verschwindet auch Hansch unter dem tobenden Applaus der Zuschauer. Das echte Wesen dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit fernab aller Öffentlichkeit offenbart sich eine Etage tiefer. Dort fragt Hansch ernsthaft interessiert, was man in einem Journalistik-Studium heutzutage lerne und erzählt noch einmal - das Aufnahmegerät ist längst aus - in voller Länge und ohne ein einziges "Äh" die Geschichte, die ihn zum Fußball gebracht hat.</p>
<blockquote><p><a title="Werner Hansch" href="http://www.werner-hansch.de/" target="_blank">1973 vertrat er den verhinderten Stadionsprecher des FC Schalke 04. Er hatte zu diesem Zeitpunkt keinen blassen Schimmer von Fußball und leistete sich einen „historischen Versprecher“ als er den Torhüter der Schalker wie folgt ankündigte: „Mit der Startnummer eins: Norbert Nigbur“. Pferde haben Startnummern, Fußballer jedoch Rückennnummern.</a></p></blockquote>
<p>Draußen donnert es, Blitze erhellen die Nacht. Werner Hansch ist wieder in seinem Element und wenn man versteht, dass dieser Mann beim Kommentieren keine Rolle spielt, sondern wirklich authentisch ist, dann bekommt diese Stimme, die sich laut Peter Großmann "in unser Gehirn gefressen hat", eine neue Dimension. Die eines Mannes, der sich nie so wirklich für Fußball interessiert hat (mit 35 Jahren sah er sein erstes Bundesligaspiel) und ihn dennoch durch seine Beschreibungen so greifbar gemacht hat.</p>
<p>"Wir müssen Bilder malen - mit Worten", hat er an diesem Abend noch gesagt. Wenn es danach geht, entwirftWerner Hansch Gemälde.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Pro Arne!]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=132</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 16:37:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwischen einem Interview mit Souleyman Sané und einem mit Werner Hansch, habe ich gerade mal Zeit, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen einem Interview mit Souleyman Sané und einem mit Werner Hansch, habe ich gerade mal Zeit, mir die erste Halbzeit der deutschen Elf gegen Serbien anzuschauen. Wirklich enttäuscht bin ich eigentlich nur von Marko Pantelic, der nur dadurch aufgefallen ist, dass er mehrfach den Ball verstolpert hat. Wollte sich der Serbe nicht für höhere Aufgaben (als Hertha BSC) empfehlen? So wird das jedenfalls nichts.</p>
<p>Kurz nach dem 0:1 für Serbien erhielt ich eine SMS mit dem schlichten Inhalt: "Getunnelt". Nach dem 2:2 gegen Weißrussland erhielt ich vom gleichen Absender bereits eine ähnliche SMS: "Ich konnte Lehmann noch nie leiden." Aber sind wir mal ehrlich: Für diesen Gegentreffer kann Jens Lehmann nichts. Schuld daran haben seine Mitspieler in der Defensive. Wie kann man denn fünf Meter vor der Mittellinie die Viererkette so stellen? Da fehlt es eindeutig an der Abstimmung und vielleicht auch an der Spielpraxis von Christoph Metzelder, der seinen Gegenspieler da schön laufen ließ.</p>
<p>Deshalb bin ich schon jetzt - und war es auch vor dem 0:1 - für eine Abwehrreihe in der auf jeden Fall Arne Friedrich spielt. Eben erfahre ich, dass Jogi Löw nicht Metzelder, sondern Per Mertesacker für Friedrich rausnimmt. Kann man machen. Muss man aber nicht. Ich wäre für Lahm, Mertesacker, Friedrich, Jansen, als Abwehrreihe für die EM, lasse mich, was Mertesacker angeht, aber gerne eines besseren belehren.</p>
<p>Weiter geht's...(übrigens auch ohne Pantelic...)</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die EM im deutschen Fernsehen - und im Netz]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=131</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 21:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie, wo und wann guck ich mir denn die Euro nun eigentlich an? Live vor Ort kann ich ja leider nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie, wo und wann guck ich mir denn die Euro nun eigentlich an? Live vor Ort kann ich ja leider nicht dabei sein - armer und viel Arbeit vor sich habender Student und außerdem (noch) nicht als Journalist akkreditiert. Ich hoffe, das ändert sich spätestens bei der nächsten internationalen Meisterschaft. Also muss der Fernseher bzw. die Großbildleinwand herhalten. Da ich hier nicht alle öffentlichen Schauplätze Deutschlands auflisten kann, beschränke ich mich auf das TV- und Internetprogramm. Da gibt es nämlich eine Menge zu sehen.</p>
<p>Mit großem Erstaunen habe ich gerade gesehen, dass Premiere offenbar kein einziges EM-Spiel überträgt. Das erstaunt mich ein wenig, zumal der Bezahlsender bei der WM-Übertragung 2006 einen sensationell guten Job gemacht hat. Da ich aber ohnehin kein Abonnent bin, ist mir das ziemlich egal.</p>
<p>Das ZDF ist im Gegensatz dazu natürlich, genauso wie die ARD - zu der ich aber erst später komme - live vor Ort. Unter dem Motto "Fußball-Oper" hat das Zweite sein Studio auf der Bregenzer Seebrücke aufgebaut. Einen spektakulären Schauplatz hatte es ja schon bei der WM 2006 in Deutschland eingenommen: Damals moderierten JBK, Kloppo und der Urs aus dem Berliner Sony Center am Potsdamer Platz. Damals Urbanität, nun die Bergseeidylle - ich find das gut. Womit das Positive aber auch schon gesagt wäre, denn wer entschieden hat, das schlicht und einfach unlustige <a title="Nachgetreten" href="http://www.dirkjung.de/phpwcms/index.php?id=291,945,0,0,1,0" target="_blank">"Nachgetreten" mit Ingolf Lück als Gastgeber</a> erneut ins Programm zu hieven, sollte persönlich die Rundfunkgebühr an alle GEZ-Zahler für die Zeit der EM als Schmerzensgeld zurückzahlen müssen.</p>
<p>Das Deutsche Sport Fernsehen hält sich - was EM-Berichterstattung angeht - bisher ziemlich zurück. Am Sonntag soll es wohl den EM-Stammtisch inklusive Phrasenschwein geben, aber das war es dann auch schon, wenn man die normalen Nachrichten wie "DSF aktuell" mal ausklammert. Bin mal gespannt, ob die sich noch was einfallen lassen oder tatsächlich das Kontrastprogramm Poker/Dart/Call-In-Show durchziehen.</p>
<p>Da lobt man sich doch die Jungs von Eurosport. Alle Spiele zeitversetzt (falls man mal was verpasst), ab dem Viertelfinale drei nicht näher definierte Sondersendungen und als absolutes, eigentlich nicht zu toppendes Highlight: <a title="Matthäus" href="http://de.eurosport.yahoo.com/fussball/lothar-matthaeus/article/91/" target="_blank">Lothar Matthäus' EM-Blog!</a> Die "Lichtgestalt des deutschen Fußballs" - so die Beschreibung von Eurosport, ich dachte immer das wäre Franz Beckenbauer - führt also während der EM kein Schattendasein (Brüller!). Der Weltmeister von 1990 wird, laut einer Pressemitteilung "als Experte in die internationale Berichterstattung von Eurosport eingebunden."</p>
<p>Er konkurriert dabei von den Marktanteilen in Deutschland her wahrscheinlich am ehesten mit Katharina und Malte. Die beiden Moderatoren des Kinderkanals (KIKA) machen das Thema Fußball-EM im "Tigerenten Club" für die Kleinen verständlich, außerdem berichten Kinderreporter aus dem Mannschaftsdomizil der deutschen Elf und als Highlight kommt gleich am 7. Juni "Thomas Hitzelsberger" (sic!) ins Studio. <a title="Tagesspiegel schreibt Müll" href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Bundesliga-VfB-Stuttgart-Thomas-Hitzelsberger;art15526,2357532" target="_blank">Das ist der, der laut Berliner Tagesspiegel seinen Vertrag beim VfB Stuttgart um drei Jahre verlängert hat.</a> Ob es sich auch um den Nationalspieler handelt, weiß ich allerdings nicht...</p>
<p>Das ZDF legt in KIKA-Manier übrigens noch einen drauf. Alle, die nach dem Abpfiff des Abendsspiels noch feiern waren und erst morgens um sechs nach Hause kommen, sollten sofort die MUSIK BOXX einschalten. "Vom 2. bis 29. Juni können Fußballbegeisterte (Kinder) brandneue und altbekannte Fußballhits mitsingen, dazu tanzen und sich mit Piet Flosse, den TanzalarmKids, Juri Tetzlaff &#38; Co. musikalisch auf die Europameisterschaft einstimmen." Ein Traum geht in Erfüllung...</p>
<p>Witzig wird es auch bei den Freunden von BILD.de und das liegt nicht nur an den kreativen Schlagzeilen, sondern vor allem an den zum Teil wirklich genialen Video-Specials. Zurzeit machen <a title="Franck und Luca" href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/EM-2008/2008/05/29/ribery-gegen-toni/wettballern-in-allian-arena,geo=4681816.html" target="_blank">Franck Ribery und Luca Toni mal wieder sehr amüsant Werbung in eigener Sache (ein Uefa-Video).</a> <a title="Kaiser Franz" href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/EM-2008/home/euro-news.html" target="_blank">Kaiser Franz ist sogar schon in seiner neunten Folge</a>, obwohl man ihm die Abwesenheit seiner Spieler und vor allem Oliver <span style="text-decoration:line-through;">Pochers</span> Kahns, denen er sonst in der <a title="Teil 1" href="http://www.youtube.com/watch?v=9XCPpC_3RPI" target="_blank">Bayern</a>-<a title="Teil 2" href="http://www.youtube.com/watch?v=aeMPesFCfCY&#38;feature=related" target="_blank">WG</a> so nah ist, deutlich anmerkt.</p>
<p>Aber vielleicht treffen sich die beiden ja in Österreich oder der Schweiz. Denn Oliver <span style="text-decoration:line-through;">Kahn</span> Pocher ist zusammen mit der ARD bei der EM, hat eine Kamera dabei und wird sicherlich weder Holländer, noch Polen und Österreicher verschonen. Wahrscheinlich wird er die Quote von "Waldis EM-Klub", den es <span style="text-decoration:line-through;">leider</span> auch wieder gibt, in die Höhe treiben.</p>
<blockquote><p><a title="Pocher-Lob beim Spiegel" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,556296,00.html" target="_blank">Aber mehr noch als alle Quoten (die er für die Schmidt-Show vor allem dank vieler junger Zuschauer nach oben trieb) und Fußball-Gesänge ("Bringt ihn heim" heißt sein Song zur EM) sprechen Pochers Feinde für Oliver Pocher. Es sind frisurproblembeladene Oberlehrer und durch gefühlte tausend Jahre ARD-"Scheibenwischer"-gestählte Schreckenslangeweiler, die Oliver Pocher aus Schmidts Show verbannen möchten.</a></p></blockquote>
<p>Endlich sagts mal einer (hinzu kommt, dass er gerade beim Prominenten-Special von "Wer wird Millionär" eine Million Euro gewonnen hat - und damit das Doppelte von seinem allwissenden Chef vor ein paar Monaten)...</p>
<p>Solche Unterstützung haben Günter Netzer und Gerhard Delling natürlich nicht nötig. <a title="Netzer Delling" href="http://www.youtube.com/watch?v=cGKjIcD2Wkw" target="_blank">Aber die machen ja auch kein Entertainment</a>, sondern abends die Sportberichterstattung. Auf das Nachmittagsspiel in der ARD bin ich ganz besonders gespannt. Denn dort wird Mehmet Scholl sein Moderatoren-Debüt geben. Der Ex-Bayer geht <a title="Mehmet Scholl" href="http://www.youtube.com/watch?v=X5yTMqvev7E" target="_blank">mit einigen Vorschusslorbeeren (ab 2.20 min)</a> ins Rennen. Allerdings schmälert die Tatsache, dass sein Gegenüber Reinhold Beckmann sein wird, die Vorfreude erheblich. Die mittägliche Pressekonferenz des DFB rundet das Erste-Reihe-Programm ab.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Nach dem Recall folgt der Workshop]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=130</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 21:22:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich stell mir grad mal vor, es ist Länderspiel und ich guck nicht zu. Gibts nicht, würde ich norma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stell mir grad mal vor, es ist Länderspiel und ich guck nicht zu. Gibts nicht, würde ich normalerweise sagen. Aber heute war das tatsächlich der Fall. Es ist wohl noch nie jemand pünktlicher zum Abpfiff nach Hause gekommen, als ich heute. Durchgeschwitzt und noch in Trainingsklamotten schaltete ich meinen Fernseher ein und hörte noch, wie der Schiri das Spiel abpfiff. Die Tore hat die ARD freundlicherweise noch mal gezeigt. Ist ja auch nicht immer der Fall. Jedenfalls gibt es heute auch keine Worte zum 2:2 gegen Weißrussland. <a title="Spreeblick" href="http://www.spreeblick.com/2008/05/27/deutschland-weisrussland/" target="_blank">Die sind aber auch gar nicht nötig.</a></p>
<p>Ich kann mir nämlich nicht wirklich vorstellen, dass dieses Spiel einen großen Einfluss auf das viel beschriebene "Casting" von Teamchef Löw hat. Gut, vor dem 2:2 verliert Jermaine Jones ziemlich bescheuert den Ball - er wurde dabei aber nicht nur schlecht angespielt, Jens Lehmann hätte den anschließenden Schuss durchaus halten können, wenn es nach <a title="Sport1" href="http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2256729.html" target="_blank">den</a> <a title="Spiegel" href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,555898,00.html" target="_blank">meisten</a> <a title="ARD" href="http://sport.ard.de/euro2008/news200805/27/deutschland-weissrussland-spielbericht.jsp" target="_blank">Medien</a> <a title="Kicker" href="http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/intwettbewerbe/spielpaarungsbericht/object/841954/" target="_blank">geht</a>, sogar müssen - Mist, jetzt hab ich doch was dazu geschrieben) - aber deswegen <a title="Topmodel-Gisele ist raus" href="http://www.youtube.com/watch?v=FqlaPhCVYZc&#38;eurl=http://video.google.com/videosearch?hl=de&#38;client=safari&#38;rls=de-de&#38;q=leider%20kein%20foto%20füriurl=http://i.ytimg.com/vi/FqlaPhCVYZc/default.jpg" target="_blank">kein Foto für ihn zu haben</a>, wäre irgendwie unfair. Ich gehe eher davon aus, dass Löw hauptsächlich auf die Leistungen im Training guckt und ihn deswegen auch in <a title="Popstars-Workshop" href="http://www.casting-agentur.de/?cmd=news.detail&#38;id=386" target="_blank">den Workshop</a> in Ascona einladen wird.</p>
<p>Das wiederum könnte verheerende Konsequenzen für meinen persönlichen Streichkandidaten Nummer Eins, Tim Borowski, haben. Der hat sich nämlich pünktlich zur Landung in Mallorca krank gemeldet und bisher noch keine Trainingseinheit mitmachen können. "Tim kann nichts dafür, dass er krank ist", war das Statement des Bundestrainers dazu. Das könnte auch die Begründung von Löw für Borowski sein, ihn nicht mitzunehmen. Arne Friedrich ist auch krank, dem Herthaner hat anscheinend <a title="Chefkoch der DFB-Elf" href="http://www.wiwo.de/lifestyle/keine-kalorien-zaehlen-293755/" target="_blank">das Hotelessen</a> auf den Magen geschlagen. Die Frage ist allerdings, ob Löw nach den Erkenntnissen aus dem Spiel gegen Weißrussland auf den Innenverteidiger Friedrich verzichten kann. Der Außenverteidiger hat seine rechte Seite längst gegen Philipp Lahm verloren, über links kommt Marcell Jansen.</p>
<p>Bleibt immer noch das Problem im Sturm. Helmes oder Neuville? Schneller, junger Stürmer, der immer für ein Tor gut ist? Oder schneller, alter Stürmer, der allein schon wegen seiner Präsenz und seiner <a title="Tor gegen Polen" href="http://www.youtube.com/watch?v=kUQv_NIE31c" target="_blank">prägenden</a><a title="Neuville-Tor gegen Paraguay" href="http://www.fussballdaten.de/wm/2002/endrunde/achtelfinale/deutschland-paraguay/" target="_blank"> Vergangenheit</a> mit muss? Es würde mich nicht wundern, wenn am Ende ein ganz anderer zu Hause bleiben muss, weil er sich von seiner Spielweise her zu wenig von seinen Kontrahenten absetzt. Kevin Kuranyis Nationalmannschaftskarriere wäre wohl - von ihm aus - sofort beendet. </p>
<p>Der DFB-Tross, der direkt nach dem Spiel - komplett - zurück nach Mallorca geflogen ist (Nicht bestätigtes Zitat von Oliver Bierhoff: "Wir hams ja"), wird sich am Mittwoch auf jeden Fall um drei Spieler verringern müssen. Ob es dabei Härtefälle a la Kuranyi geben wird, ist eine spannende Frage. Ob die Spieler ihren Heimflug alleine bezahlen müssen, dagegen nicht. Ich habe zwar keine einzige Trainingseinheit und wie bereits erwähnt auch das Spiel gegen Weißrussland nicht gesehen, trotzdem tippe ich mal, wer morgen <span style="text-decoration:line-through;">von den Zuschauern rausgewählt wird</span> von Löw zurück nach Hause geschickt wird:</p>
<p>Tim Borowski, Patrick Helmes, Piotr Trochowski</p>
<p>P.S: Wer es im Header oben noch nicht bemerkt hat - ab sofort ist Kabinenpredigt voll auf die EM fokussiert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Aus im Viertelfinale]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=127</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 20:54:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Ungerecht! Unfair! Sauerei!
Drei Worte, die mir kurz nach unserem Ausscheiden im Viertelfinale der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img style="vertical-align:middle;" src="http://img376.imageshack.us/img376/8909/kiralyxu5.jpg" alt="Spox.com" width="495" height="300" /></p>
<p>Ungerecht! Unfair! Sauerei!</p>
<p>Drei Worte, die mir kurz nach unserem Ausscheiden im Viertelfinale <a title="Fancup" href="http://www.spox.com/de/specials/premiere-fan-cup/index.html" target="_blank">der offiziellen Deutschen Fanmeisterschaft</a>, durch den Kopf gingen. Was war passiert?</p>
<p>Nach durchwachsenem Start (und einem für mich persönlich hochgradig bitteren 0:4 gegen <a title="BVB-Fanclub" href="http://die-abhaengigen.foren-city.de/" target="_blank">Borussia Dortmund</a>) steigerten wir - die Adligen - uns in jedem Spiel und qualifizierten uns nach Erfolgen über <a title="Bielefeld-Fanclub" href="http://www.swb-dach.info/" target="_blank">Bielefeld</a> (2:0), <a title="Horster Kurve" href="http://www.horster-kurve.de/" target="_blank">Schalke 04</a> (4:2), den Vorjahresfinalisten <a title="Fanclub DFB" href="http://fanclub.dfb.de/willkommen/?redirect_to=%2F" target="_blank">Fanclub Deutsche Nationalmannschaft</a> (2:0) und den VfB Stuttgart (2:0) für das Viertelfinale. Der BVB wurde übrigens Gruppensieger und scheiterte erst im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger <a title="Bayern" href="http://www.reddogs-fcbayern.de/" target="_blank">Bayern München</a> (der übrigens erstaunlicherweise nicht mit <a title="Bayern-Foto" href="http://www.reddogs-fcbayern.de/images/Fancup-Turnier%20Bitburg%20012.JPG" target="_blank">DIESEM Team</a> antrat (und demzufolge auch NICHT wie im Vorjahr bereits im Viertelfinale rausflog), sondern mit einem, ich möchte mal sagen, STARK verjüngten Team, bei dem der ein oder andere demnächst vielleicht von seinem Oberliga-Trainer eine Geldstrafe aufgebrummt bekommt, weil er bei so einem Turnier mitgespielt hat (die er aber ohne Probleme mit der gemunkelten Antrittsprämie von 400 Euro - gerundet - bezahlen kann und noch was übrig hat)...</p>
<p>Wie auch immer, im Viertelfinale wartete Werder Bremen, die den mit zehn Treffern bis dahin erfolgreichsten Torschützen stellten. Gegen uns gelang dem "Mann mit der Nummer Neun", wie Kommentator Rolf "Rollo" Fuhrmann immer wieder gerne sagte, aber kein Treffer (was <span style="text-decoration:line-through;">an unserer destruktiven Spielweise</span> natürlich an der geschlossenen Mannschaftsleistung lag!). Leider verhinderte der Bremer Keeper mit einem starken Reflex unseren Siegtreffer, sodass das Spiel ins Neunmeterschießen ging. </p>
<p>Dort lagen wir schnell im Hintertreffen, was sich bis zum letzten Schützen der Bremer hinziehen sollte, weil es mir einfach nicht gelingen sollte, auch mal in die richtige Ecke zu springen. Beim letzten Schuss gelang es mir aber eben doch, sodass alles wieder von vorne losging. Unser erster Schütze zeigte fragend auf sich, denn er war sich nicht sicher, ob er oder - wie vorher vermutet, vom Schiedsrichter aber <strong>mehrfach</strong> verneint - einer schießen müsse, der bisher noch nicht am Punkt stand. Nachdem auch noch ein <span style="text-decoration:line-through;">vermeintlicher</span> Vertreter der Turnierleitung ermutigend genickt hatte, trat unser Schütze zum Punkt - und traf. Wir waren so gut wie im Halbfinale, ich musste nur den nächsten Ball halten...</p>
<p>Auftritt Rolf Fuhrmann. Vor dem ersten Spiel mit folgendem - ernst gemeinten - Spruch aufgefallen: "Was wir hier oben erzählen, ist eh unwichtig. Hört bitte auf die Schiedsrichter!" Der Kommentator hatte den Sachverhalt blitzschnell analysiert und <span style="text-decoration:line-through;">richtigerweise darauf entschieden, dass nun auch ein Bremer noch einmal schießen dürfe, bevor neue, unverbrauchte Schützen ran müssten </span>unglaublicherweise entschieden, dass wir noch einmal schießen müssten. Der Mann müsste die Psychologie von Elfmeterschießen eigentlich kennen und auch die Regel der Tatsachenentscheidung, die der Schiedsrichter mit dem Anpfiff des Elfmeters getroffen hatte. Aber offenbar habe ich mich da in ihm getäuscht.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste. Unser neuer, unverbrauchter Schütze verschoss, die Bremer trafen.</p>
<p>Ungerecht. Unfair. Sauerei.</p>
<p><span style="text-decoration:line-through;"><a title="herthabsc.de" href="http://herthabsc.de/index.php?id=15630&#38;tx_ttnews[tt_news]=3379&#38;tx_ttnews[backPid]=15611&#38;cHash=9d602393ab" target="_blank">Entschärfter </a></span><a title="herthabsc.de" href="http://herthabsc.de/index.php?id=15630&#38;tx_ttnews[tt_news]=3379&#38;tx_ttnews[backPid]=15611&#38;cHash=9d602393ab" target="_blank">Artikel bei herthabsc.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf dem Weg zum Titel]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=126</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 15:08:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bin zurzeit schwer beschäftigt, weil ich ab heute abend beim PREMIERE FAN CUP Deutscher Meister we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zurzeit schwer beschäftigt, weil ich ab heute abend beim <a title="Fan Cup" href="http://www.spox.com/de/specials/premiere-fan-cup/index.html" target="_blank">PREMIERE FAN CUP</a> Deutscher Meister werden will.</p>
<p>Einen Unterstützer hab ich schon...</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jMJzIbSApvs'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/jMJzIbSApvs&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[What happens on Malle, stays on Malle]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=123</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 10:03:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hach ja, Mallorca. Sonne, Strand und Meer. Party, Palmen, Weiber und ein Bier. Hier fließt der Alko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hach ja, Mallorca. Sonne, Strand und Meer. Party, Palmen, Weiber und ein Bier. Hier fließt der Alkohol in Strömen, werden Keuschheitsgelübde mit Karacho über Bord geworfen und es soll auch schon Fußballteams gegeben haben, die am Ballermann die Saison haben ausklingen lassen. Längst wurde der eigentlich für das Spielparadies schlechthin erdachte Spruch "What happens in Las Vegas, stays in Las Vegas" auch auf die deutsch-spanische Ferieninsel übertragen. Was auf Malle passiert, bleibt auf Malle.</p>
<p>Dass Fußball-Mannschaften, ach was schreib ich, Nationalmannschaften auf die Insel fliegen, um sich auf ein großes Turnier vorzubereiten, war - mir zumindest bis vor kurzem - neu. Joachim Löw spricht dennoch von "optimalen Voraussetzungen", die sein Team in Spanien erwarten. Der Coach und auch Manager Oliver Bierhoff haben anscheinend keine Angst, dass volltrunkene deutsche Urlauber nachts vor dem Hotel grölend durch die Straßen rennen und "Lu-lu-lu Lukas Podolski" anstimmen. Und auch keine, dass der Prinz sich möglicherweise dazu animiert fühlt, sich zum neuen König von Mallorca krönen zu lassen.</p>
<p>Was diese Angst zumindest ansatzweise schüren müsste, ist die Tatsache, dass - anders als beim Trainingslager auf Sardinien vor der WM 2006 - nur etwa die Hälfte der Profis ihre Familien mit nach Mallorca genommen hat. Klingt einerseits bedenklich, aber andererseits irgendwie logisch oder? Nach Sardinien, wo hauptsächlich Rentner oder reiche Schnösel Urlaub machen, nimmt man seine Frau selbstverständlich mit. Nach Mallorca hingegen, wo die Sünde quasi wie ein Damoklesschwert über dem Ballermann hängt, lässt man sie natürlich zu Hause. Ich kann mir gut vorstellen, wie der kinderlose Schweini, den mittlerweile nicht mehr ganz so frisch gebackenen Papa Poldi, überredet hat, seine Familie zu Hause zu lassen, damit die beiden den Bierkönig unsicher machen können.</p>
<p>Natürlich betonte Jogi Löw, dass seinem Team "harte Tage" bevorstehen. Klar, dass er damit das zu Beginn nächster Woche zweimal täglich stattfindende Training meinte. Aber man kann sich einfach auch sehr gut vorstellen, wie Schweini, Poldi und auch der erst 19jährige Marko Marin (der extra den Ibiza(!!!)-Urlaub mit seiner Freundin absagte) mit roten Augen und einem ordentlichen Kater zusammen mit Co-Trainer Hansi Flick ein paar Ausnüchterungsrunden um den Platz drehen. Natürlich wird die anwesende Presse darüber nie etwas erfahren und wenn doch, nichts davon schreiben. Denn - das wissen wir nun - was auf Malle passiert, bleibt auch auf Malle.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Illustre Truppe]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=122</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 16:46:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dieter Hoeneß hat wirklich schon eine Menge versucht, um Hertha BSC ein positives Profil zu geben. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieter Hoeneß hat wirklich schon eine Menge versucht, um Hertha BSC ein positives Profil zu geben. Seit Mitte der 90er ist der Bruder von Bayerns Uli nun schon beim deutschen Hauptstadtklub, mit der Meisterschale durchs Brandenburger Tor gefahren ist er allerdings immer noch nicht und über die Grenzen von Brandenburg interessiert sich auch weiterhin kaum jemand für die Blau-Weißen. Innerhalb dieser Grenzen hat man es bei Hertha schon mehrfach mit groß aufgezogenen <a title="Aus Berlin. Für Berlin." href="http://www.herthabsc.de/fileadmin/her/red/Downloads/HERTHA_Ebert_420x297.jpg" target="_blank">Werbeaktionen</a> versucht. Trotzdem sinken die Zuschauerzahlen und auch die Identifikation mit dem Verein will sich bei den Berlinern nicht so recht einstellen.</p>
<p>Was also tun? Die Frage muss sich Dieter Hoeneß irgendwann in dieser Saison gestellt haben. Werbung hat nicht funktioniert. <a title="Spiegel-Artikel" href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,508905,00.html" target="_blank">Jugend-Förderung hat zwar Geld und Anerkennung beim DFB gebracht,</a> aber eben nicht die richtige Konsequenz gehabt. Die Berliner finden Hertha einfach nicht cool.</p>
<p>Hoeneß war verzweifelt, doch als Schalke 04 in der Winterpause einen <a title="Schalke holt Ze Roberto" href="http://www.11freunde.de/newsticker/105404" target="_blank">scheinbar spektakulären Transfer</a> vermeldete, ging dem Manager ein Licht auf. Wenn die Mannschaft schon nicht so spielt, wie der FC Barcelona, Manchester United oder Inter Mailand, dann könnte man ja wenigstens Spieler kaufen, die danach klingen. Bei Schalke hat das schließlich auch funktioniert, die Königsblauen spielen nächstes Jahr dort, wo Hertha gerne mal wieder hinmöchte: In der Champions League (auch wenn Ze Roberto daran so gut wie keinen Anteil hatte).</p>
<p>Also machte sich Hoeneß auf die Suche und traf in seiner Datenbank auf einen gewissen Kaká. Das wäre ein Coup, dachte er sich und nahm Kontakt auf. Das reichte aber noch nicht. "Hertha holt Kaká" ist schon eine Interesse weckende Schlagzeile, aber wie wäre es denn wenn Hertha nach Kaká auch nocht Etto('o) holen würde? Das wäre doch weltmännisch, das hätte Flair. Kaká haben die Berliner mittlerweile verpflichtet, Etto soll kurz vor der Unterschrift stehen. Auch die dritte Neuverpflichtung, Maximilian Nicu, klingt ja wie Micoud. Und Marc Stein (Transfer Nr. Vier) wurde ja schon vor Hoeneß' Idee geholt.</p>
<p>Der Plan könnte aufgehen, wenn Hertha sich auch weiterhin daran hält. Ich hab dem Manager mal ein bisschen die Arbeit abgenommen und ein paar mögliche Kandidaten rausgesucht.</p>
<p>Tor:</p>
<p>Marek Cech, Tscheche, 32 Jahre alt, spielt in Vladivostok, kostet 750.000 € und heißt wie Chelseas Torwart Peter Cech</p>
<p>Abwehr: </p>
<p>Anton Ferdinand, Brite, 23 Jahre alt, spielt bei West Ham United, kostet 4.000.000 € und heißt wie Manchester Uniteds Verteidiger Rio Ferdinand.</p>
<p>Paolo Cannavaro, Italiener, 26 Jahre alt, spielt beim SSC Neapel kostet 7.000.000 € und heißt nicht nur so wie Real Madrids Weltmeister Fabio, sondern ist auch sein Bruder.</p>
<p>Leandro Vieira, Brasilianer, 29 Jahre alt, spielt beim FC Thun, kostet 250.000 € und heißt wie Inter Mailands Patrick Vieira.</p>
<p>Malte Metzelder, Deutscher, 26 Jahre alt, spielt beim 2.Liga-Aufsteiger FC Ingolstadt, kostet 175.000 € und heißt nicht nur so wie Real Madrids deutscher Verteidiger Christoph, sondern ist auch sein Bruder.</p>
<p>Mittelfeld: </p>
<p>Dani Carvalho, Brasilianer, 25 Jahre alt, spielt bei ZSKA Moskau, kostet 7.400.000 € und heißt wie Chelseas Defensiv-Spezialist Ricardo Carvalho.</p>
<p>Kweku Essien, Ghanaer, 23 Jahre alt, spielt beim FC Maamobi, kostet 100.000 € und heißt wie Chelseas Defensiv-Spezialist Michael Essien. War auch schonmal beim Probetraining bei Hertha.</p>
<p>Mariano Torres, Argentinier, 21 Jahre alt, spielt beim Linzer ASK, kostet 200.000 € und heißt wie Liverpools Top-Stürmer Fernando Torres.</p>
<p>Björn Helge Riise, Norweger, 24 Jahre alt, spielt bei Lilleström SK, kostet 600.000 € und heißt wie Liverpools Mittelfeldspieler John Arne Riise.</p>
<p>Jens Robben, Deutscher, 25 Jahre alt, spielt bei RW Oberhausen, kostet 150.000 € und heißt wie Real Madrids Außenstürmer Arjen Robben.</p>
<p>Sturm:</p>
<p>Adriano, Brasilianer, 29 Jahre alt, spielt beim FC Porto, kostet 3.000.000 € und heißt wie der ehemalige Stürmer von Inter Mailand, der jetzt beim FC Sao Paulo in Brasilien spielt.</p>
<p>Also Dieter, los geht's!</p>
<p>Quelle der Tranfersummen: <a title="Transfermarkt" href="http://www.transfermarkt.de" target="_blank">www.transfermarkt.de</a></p>
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<title><![CDATA[Hertha im Uefa-Cup!]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:30:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unglaublich aber wahr: Hertha spielt dank der Fair-Play-Wertung in der nächsten Saison tatsächlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublich aber wahr: Hertha spielt dank der Fair-Play-Wertung in der nächsten Saison tatsächlich im Uefa Cup! Das gab die DFL am Sonntag bekannt und betonte dabei, dass es nicht ihre Entscheidung war: ""Aufgabe der DFL ist es in Bezug auf die Fairplay-Wertung <strong>lediglich</strong>, die Bewertungen der DFB-Schiedsrichter-Manager nach den Vorgaben der UEFA zusammenzuführen und den Sieger bekannt zugeben." (Hervorhebung von mir). Also können sich alle enttäuschten Frankfurter und wenn es nach Sportschau-Moderatorin Monika Lierhaus geht auch alle Rostocker auf die Schiedsrichter-Manager stürzen. Fakt ist: Hertha war in dieser Saison der fairste Klub (und hat sich <a title="Favre-Verweis" href="http://www.morgenpost.de/content/2008/03/09/sport/951186.html" target="_blank">mit einer Ausnahme</a> auch nichts zu schulden kommen lassen)</p>
<p>Für Hertha ist die Qualifikation nach der durchwachsenen Saison auf den ersten Blick ein absoluter ein Glücksfall. Platz Zehn in dieser Saison lässt das Blau <a title="Hertha-Trikot" href="http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3302&#38;cHash=fb1adb37e7" target="_blank">der neuen längsgestreiften Trikot</a> ziemlich grau aussehen, doch durch den Startplatz in Europa sind zumindest die roten Ränder wieder deutlich zu erkennen. Aber: Das kann sich auch ganz schnell wieder ändern. Denn Hertha ist natürlich nicht für die erste Uefa-Pokal-Runde gesetzt, sondern lediglich für die Qualifikation dafür. Soweit vorne musste selbst Hertha noch nie anfangen. In der Saison 2006/2007 starteten die Berliner in der zweiten Qualifikationsrunde für den Uefa Cup, setzten sich dort reichlich glücklich gegen den FC Ameri Tiflis (Georgien) durch und zogen so in eines der damals noch zahlreichen UI-Cup-Finals ein. Dort siegte Hertha dann nach einem torlosen Gähn-Kick im Hinspiel mit 2:0 im Stadion des russischen Vertreters FK Moskau und schied in der ersten Uefa-Cup-Runde sang- und klaglos gegen Odense BK (Schweden) aus.</p>
<p>Schweden wäre für die nächste Saison fast schon wünschenswert. Wahrscheinlicher sind jedoch die <span style="text-decoration:line-through;">traumhafteren</span> Reiseziele Georgien oder Russland. Illustre Namen sucht man in der ersten Runde der Qualifikation für den Uefa-Cup ohnehin vergebens. FC Santa Coloma (Andorra), Anorthosis Famagusta  aus Zypern (<a title="Hertha - Famagusta" href="http://herthabsc.de/index.php?id=8485" target="_blank">mit denen hat Hertha ja nicht die schlechtesten Erfahrungen</a>) und auch der Ex-Klub von Publikumsliebling Gojko Kacar Vojvodina Novi Sad (Serbien) sind Teams, die in der letzten Saison dort antraten. Trotzdem freut man sich natürlich bei Hertha. Lucien Favre hob auf der Pressekonferenz vor allem hervor, wie wichtig diese Spiele für die Entwicklung der Spieler seien.</p>
<p>Trotzdem hat das Ganze - natürlich - auch einen Haken. Denn die erste Uefa-Cup-Runde beginnt bereits MItte Juli, wenn sich Herthas EM-Teilnehmer Simunic, Friedrich und vielleicht von Bergen noch im Urlaub befinden dürften. Ohnehin sind solch frühe Pflichtspiele bei den Profis mit Sicherheit nicht gerade beliebt. Im letzten Jahr setzte Lucien Favre den Trainingsauftakt auf den 25.06.. Ich bin mal gespannt, ob er ihn dieses Jahr noch weiter vorzieht, um sich ausreichend auf die erste Runde vorzubereiten. Fest steht auf jeden Fall schon jetzt: Hertha hat eine lange Saison vor sich.</p>
<p>Dass das kein Nachteil sein muss, zeigt die Vergangenheit. Allerdings nicht die von Hertha. Bremen wurde 2004 Meister, nachdem die Mannschaft Mitte Juli bereits UI-Cup spielen musste (und kläglich scheiterte). Der Hamburger SV musste in der Saison 2005/2006 sogar schon am 2. Juli ran, kam im Uefa-Cup bis ins Achtelfinale und qualifizierte sich in der Liga als Dritter für die Champions League. Es ist natürlich vermessen, eine solche Entwicklung für Hertha zu erwarten. Zumal sowohl Werder, als auch der HSV selbst in den frühen Qualifikations-Runden vor knapp 30.000 Zuschauern spielten. Bei Hertha darf man sich schon freuen, wenn es überhaupt fünfstellig wird.</p>
<p>Trotzdem ist dieser Startplatz vor allem eine Chance für die Mannschaft. Nicht nur sich weiterzuentwickeln, sondern auch mal wieder etwas für die Reputation des Vereins zu tun. Die hat in den letzten Jahren in Europa (und in Deutschland sowieso) ziemlich gelitten. Nach dem Aufstieg und der viel zu schnellen Qualifikation für die Champions League war man ja quasi Stammgast im Uefa Cup. Es ist an der Zeit, daran mal wieder anzuknüpfen.</p>
<p>Nachtrag: <a title="11Freunde-Artikel" href="http://www.11freunde.de/international/111395#vote" target="_blank">Die 11Freunde hat ins Thema gebissen und dabei einen "faden Beigeschmack der Willkür" entdeckt. Im Poll darunter halten mehr als 50% der User die Entscheidung für "ungerecht".</a></p>
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<title><![CDATA[Live-Blogging]]></title>
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<pubDate>Sat, 17 May 2008 14:53:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unter dem Link könnt ihr meinen Live-Blog von der zweiten Halbzeit des letzten Bundesligaspieltages]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Link könnt ihr meinen Live-Blog von der zweiten Halbzeit des letzten Bundesligaspieltages noch einmal verfolgen. Wenn ihr ganz nach unten scrollt findet ihr mein Bundesliga-Fazit von dieser Saison.</p>
<p><a title="Liveblogging" href="http://www.coveritlive.com/index2.php?option=com_altcaster&#38;task=viewaltcast&#38;altcast_code=747e1af8f4&#38;height=550&#38;width=470" target="_blank">KLICK MICH!!!</a></p>
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<title><![CDATA[Marko wer?]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 11:56:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Warum ist mir Marko Marin bisher nicht aufgefallen? Ich habe dafür eine plausible, für mich aber z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist mir Marko Marin bisher nicht aufgefallen? Ich habe dafür eine plausible, für mich aber ziemlich armselige Erklärung. Ich dachte, Marko Marin wäre Markus Marin. Der hat nämlich noch nie Bäume ausgerissen in seiner Karriere. Gut, Vizemeister 1994 mit dem 1. FC Kaiserslautern. Und ja, das Siegtor für St. Pauli im Abstiegskampf 2000. Aber sonst? Graue Maus beim MSV Duisburg, später dann Regionalliga in Düsseldorf und Kiel.</p>
<p>Als ich am Tag der Nominierung des EM-Aufgebots in der Süddeutschen Zeitung das erste Mal den Namen Marin im Zusammenhang mit der Nationalmannschaft las, machte es plötzlich Klick. Natürlich kannte ich Marko Marin, hatte ihn ein paar Mal bei Zweiliga-Zusammenfassungen der Borussia aus Gladbach im DSF gesehen. Aufgefallen war er mir da aber nicht. Lediglich Frank Buschmann versicherte mehrfach, dass dieser Junge reichlich Potential habe und einen großen Anteil am Aufstieg der Gladbacher habe. Trotzdem konnte ich mir nicht so recht vorstellen, dass Teamchef Jogi Löw neben Patrick Helmes und/oder Oliver Neuville noch einen weiteren Zweiligaspieler mit zur EM nimmt.</p>
<p>Als dann bei der Liveübertragung kurz nach David Odonkor - was ja an sich auch schon überraschend war- dann aber tatsächlich der Name Marin fiel, hatte es das Trainerteam der Nationalmannschaft mal wieder geschafft. Mit Marin hatte kaum einer und wohl am wenigsten der Spieler selbst gerechnet. Brav betont er im Nachhinein, dass aber ja noch drei Spieler wegblieben nach dem Trainingslager auf Mallorca. Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass Marin nicht dazugehören wird.</p>
<p>Denn es gibt einige, die sich auf der Partyinsel sehr viel mehr ins Zeug legen müssen, um nicht aussortiert zu werden. Das prominenteste Opfer könnte in meinen Augen Tim Borowski werden. Der Bald-Münchener hat nach seiner Verletzung zwar einige starke Spiele gezeigt, doch ihm fehlt, was Marin zum Beispiel hat: Eine besondere Fähigkeit, die der Mannschaft weiterhilft. Borowski ist natürlich ein großartiger Fußballer. Trotzdem hebt er sich zu wenig von seinen Konkurrenten Hitzlsperger (Schuss- und Zweikampfstark), Rolfes (jung und zweikampfstark) und Jones (bissig wie einst Berti Vogts) ab. Die Nominierung von Jermaine Jones hat mich eigentlich mit am wenigsten überrascht, auch wenn der Schalker bisher nur ein paar Minuten Länderspielluft schnuppern durfte. Jones bringt die nötige Aggressivität mit und hat in dieser Saison in der Champions League gezeigt, dass er auch international mithalten kann. Borowski und Rolfes werden darum kämpfen müssen, Ersatzmann für Thorsten Frings zu sein.</p>
<p>Deutlicher dürfte es beim Duell zwischen den beiden Zweitligastürmern Patrick Helmes vom 1. FC Köln und Oliver Neuville ausgehen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der kleine Gladbacher seinen größten Fürsprecher in Kapitän Michael Ballack hat. Für Helmes kommt die EM zu früh, zumal er Mario Gomez und auch Kevin Kuranyi vom Spielertyp her zu ähnlich ist.</p>
<p>Das dritte "Opfer" darf meiner Meinung nach gerne Piotr Trochowski sein, gegen den sich Marin hoffentlich durchsetzt und der deshalb gegen David Odonkor verliert, weil der, trotz wenig Spielpraxis, eben immer für Gefahr sorgt, wenn er ins Spiel geworfen wird. Trochowski dagegen sucht, wie Marin, häufiger Eins-gegen-Eins-Situationen. Sein Problem ist nur, dass er die viel zu oft verliert. Und weil sein Kurzpassspiel in dieser Saison beim HSV ebenfalls zu wünschen übrig ließ, kann Löw für die EM auf den 24-Jährigen verzichten.</p>
<p>Ein bisschen Mitleid darf man schon jetzt mit Timo Hildebrand haben, der zusammen mit dem Dortmunder Sebastian Kehl und dem Leverkusener Stefan Kießling Frusturlaub auf den Malediven buchen kann. Aber wenn man ehrlich ist, war es absehbar, dass er in der DFB-Elf keine Zukunft hat. Ein guter Torhüter ist er zweifellos, aber für das deutsche Tor reicht das eben nicht. Der Schritt nach Valencia war für ihn im Nachhinein ein Desaster, auch wenn er sich dadurch menschlich sicherlich weiterentwickelt hat. Wenn man Jens Lehmann heißt, darf man im Verein die Nummer Zwei sein, Timo Hildebrand hat diese Degradierung zu Beginn der Saison in Spanien enorm geschadet. Er hat bei den deutschen Fans an Ansehen verloren, auch wenn er letztendlich den Kampf gegen Canizares gewonnen hat. Er ist erst aus dem Fokus der Berichterstattung und jetzt aus dem EM-Kader gefallen.</p>
<p>Für ihn fährt Robert Enke nach Österreich. Nicht Rene Adler. Der stand nämlich nicht zur Disposition. Begründung laut Torwarttrainer Andreas Köpke "Rene Adler musste nach dieser starken Saison einfach mit." Klar sollte trotzdem sein, dass Enke aufgrund seiner Erfahrung die Nummer Zwei ist. Adler soll Turnierluft schnuppern, um dann in ein, zwei Jahren Robert Enke (?) abzulösen. Vielleicht ist die WM 2010 sogar schon seine.</p>
<p>Und Marko Marin? Der 19-Jährige wird nun mit den Vorschusslorbeeren zu kämpfen haben, die die Medien nach und nach über ihn herauskramen werden. Er hat alle Nachwuchsteams des DFB durchlaufen, war 2004 sogar Teil einer Uefa-Auswahl die zwei Vergleiche gegen ein afrikanisches Team gewann. Wollen wir mal hoffen, dass er damit klar kommt. <a title="Deisler-Artikel" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/2007/09/29/er-hat-seinen-weg-gefunden/" target="_blank">Gladbacher Jungstars sind ja nicht immer die stabilsten...</a></p>
<p> </p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[(Vielleicht) Ein Brief von Jogi]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=118</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 21:42:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
<guid>http://kabinenpredigt.wordpress.com/?p=118</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Liebes kabinenpredigt.de.vu-Team,
weil ich ein großer Fan eurer Seite bin, schicke ich euch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Liebes kabinenpredigt.de.vu-Team,</p>
<p>weil ich ein großer Fan eurer Seite bin, schicke ich euch exklusiv das EM-Aufgebot, welches der Rest der Presse erst morgen auf der Zugspitze (die kommen da echt alle hin :-)) erfahren wird. Bitte publiziert es nicht vor 0 Uhr, sonst bekomm ich Ärger mit dem Bierhoff (der hat sich ja <a title="Welt online" href="http://www.welt.de/welt_print/article1992518/Hrtetest_fr_Hartplatzhelden.html" target="_blank">mit diesen Hartplatzhelden</a> schön ins Fettnäpfchen gesetzt und ist zurzeit ein bisschen gereizt). Ich hoffe, ihr begleitet uns auf dem Weg zum Titel (die Tickets schick ich noch nach). Bis dahin alles Gute.</p>
<p>Euer Jogi.</p>
<p>Anhang: Aufgebot der Deutschen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz 2008.pdf"</p>
<p>Und hier ist es, vorab:</p>
<p>Tor: Jens Lehmann (Arsenal London), Robert Enke (Hannover 96), Rene Adler (Bayer Leverkusen)</p>
<p>Abwehr: Clemens Fritz, Per Mertesacker (SV Werder Bremen), Philipp Lahm, Marcell Jansen (FC Bayern München), Christoph Metzelder (Real Madrid), Heiko Westermann (FC Schalke 04), Arne Friedrich (Hertha BSC)</p>
<p>Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea London), Torsten Frings, Tim Borowski (SV Werder Bremen), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen), Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München), Jermaine Jones (FC Schalke 04), Sebastian Kehl (Borussia Dortmund)</p>
<p>Angriff: Miroslav Klose, Lukas Podolski (FC Bayern München), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Kevin Kuranyi (FC Schalke 04), Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach)</p>
<p>Ein dickes Dankeschön an den Nationaltrainer.</p>
<p>Edit 13.51 Uhr: Grad kam folgende SMS von Jogi: "Ätsch!"</p>
]]></content:encoded>
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