<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>integrationsrat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/integrationsrat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "integrationsrat"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 12:12:25 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[071. Wir sollen nicht ethnisieren und kulturalisieren? Wir sollten es!]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:49:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[071


دار الحرب
Dār al-Harb, 
das „Haus des Krieges“: Ein Leben in 
einer nichtislamisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">071</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:125%;color:navy;">دار الحرب</span></span><cite></cite></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Dār al-Harb, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">das „Haus des Krieges“: Ein Leben in </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">einer nichtislamischen Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ethnisieren und </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Kulturalisieren. Rassismus </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">oder Notwendigkeit? </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Frau Keller</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;"> sagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Schönen guten Tag, ich möchte hier nochmals betonen ich habe überhaupt nichts dagegen das eine Frau, egal welcher Nationalität oder Herkunft Niqab trägt. Wie gesagt ich selber trage keinen- Heute wo der Islam langsam aber sicher auch neutral der breiten Masse erklärt wird gibt es doch immer mehr Menschen welche den Islam als die richtige Religion anerkennen. Aber je mehr sich der Islam “etabliert”, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet. Das aber der Islam auf einige Menschen reduziert wird die fälschlicherweise das Wort Gottes mißbrauchen finde ich leider noch trauriger. Oder wurde mal erwähnt welcher Religion dieser Mensch aus Österreich war der seine Tochter Jahrelang im Keller eingesperrt hat missbraucht hat und sogar Kinder mit ihr hatte, die er als Enkelkinder ausgab…davon sagte die Presse nicht. Aber wäre das ein südländisch aussehender Mann würde auf dem Titelblatt stehen:Ein Muslim macht dies und jenes… Aber das nicht jeder Muslim ein Muslim ist, ist auch noch nicht erläutert worden Und doch werden immer wieder alle über einen Kamm geschoren,schade </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sehr geehrte Frau Keller, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">ich möchte betonen, dass ich eine Menge Argumente gegen das Tragen eines Niqab mit Tschador habe. Der wichtigste Grund ist der, dass Männer ein solches Gewand nicht zu tragen brauchen, es auch, da bin ich ganz sicher, niemals anziehen würden. So würde sich kein Mann erniedrigen (lassen). Außerdem ist diese weit geschnittene, fußlange islamische Frauenbekleidung genauso bewegungsfeindlich wie Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen. Man kann weder versuchen, den Bus im Endspurt zu erreichen, noch im Notfall schnell laufen, um beispielsweise ein Kind von der viel befahrenen Straße auf den Gehweg zurückzuziehen, bei Gefahr kann man nicht wegrennen. Andere wichtige Motive gegen den absolut blickdichten, meist pechschwarzen Ganzkörperschleier kann man meinem vorletzten Kommentar auf dem Blog Schariagegner entnehmen oder im Post “Männerblicke, Frauenkörper“ Abschnitte 09, 10 und 11 nachlesen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Übrigens bin ich davon überzeugt, dass man, wenn beide Geschlechter sich so lückenlos bedecken müssten, den Tschador mit Niqab und die Burka aus Sicherheitsgründen verbieten würde. Da der Niqab jede Gesichtsmimik verbirgt, haben wir nämlich nicht den kleinsten Hinweis auf die Stimmung des Gegenübers, wir <em>ahnen</em> nicht einmal, was der Mensch hinter dem Gesichtsschleier gerade denkt oder fühlt, welche Absichten sie / er gerade im Schilde führt. Das wir ihren / seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen und nicht entschlüsseln können, ob von diesem komplett schwarz verhüllten Wesen Gefahr ausgeht, vor der wir uns schützen müssen, irritiert und verunsichert uns sehr. Manche werden vielleicht auch wütend, weil wir von dem bis auf einen Sehschlitz verschleierten Wesen, das dem Titelhelden des in den sechziger Jahren ausgestrahlten gleichnamigen Gruselkrimis, Belfegor, zum verwechseln ähnlich sieht, nicht einmal die Augenfarbe erkennen können, während die Niqabis uns ins offene Gesicht sehen. Solange es sich jedoch bei der Burka und dem Niqab ausschließlich um Frauenbekleidung handelt, gehen wir fast selbstverständlich davon aus, dass sich unter der Burka oder dem Niqab auch tatsächlich eine Frau verbirgt. Allein aus der Geschlechtszugehörigkeit und der Tatsache, dass die Trägerin religiöse Kleidung trägt, leiten wir dann ab, dass eine solch gottesfürchtige Frau keine bösen Absichten hegen kann. Würden auch Männer Burka und Niqab tragen, unterstellen wir ihnen trotz der frommen Kleidung, ausschließlich wegen ihres xy-Chromosoms potentiell bösartig und gewalttätig zu sein. Das ist schlicht und ergreifend naiv und männerfeindlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wer wie Sie, geehrte Frau Keller befürwortet, dass der Islam Leitlinie in allen Lebensbereichen ist und daher den privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Alltag durchdringen soll, sollte sich nicht wundern, wenn eben auch die Berichterstattung in den Medien diesen weltanschaulichen Aspekt würdigt. Familiäre Situation, Lebensumstände, kultureller Hintergrund und Weltanschauungen prägen unsere Persönlichkeit, sie motivieren und erklären unser Handeln. Nur eine solche sachliche, objektive, diese Begleitumstände berücksichtigende Darstellung, die eben nicht nur den Ablauf eines Ereignisses oberflächlich beschreibt, wird dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit genauso gerecht wie einer fairen, die individuelle Persönlichkeit der / des Handelnden einbeziehende Berichterstattung. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtstaat sind Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und der niederschwellige Zugang zu Informationen unveräußerliche Grundrechte, deren Rahmenbedingungen das Grundgesetz festlegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Eine verbindliche, ’kultursensible’ Sprachregelung, die einschlägige Berichterstattung quasi zensiert und den Medien vorschreibt, wie sie mit migrationsrelevanten Themen umzugehen haben, ein Sprachkodex also, wie er etwa in Großbritannien<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Frankreich<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auf Muslime bezogen praktiziert wird, lehnen wir ab. Solche Absprachen kämen einer ’Gleichschaltung’ der Medien in diesem Bereich nahe. Sicherlich hinkt dieser Vergleich, da im ’Dritten Reich’, dem der Begriff Gleichschaltung richtigerweise zugeordnet wird, gar keine Information mehr ungefiltert an die Öffentlichkeit kam. Aber gerade wegen der damaligen Pressezensur lassen sich freiheitsliebende JournalistInnen, die das Grundgesetz respektieren, keinen Maulkorb verpassen und auch die demokratische Bevölkerung verzichtet ebenso wenig auf ihr Recht, sich schnell, unkompliziert und objektiv zu informieren. Sie schätzt Meinungsvielfalt, Kritikfähigkeit, selbstständiges Denken und zieht es vor, sich selbst eine Meinung zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Für die so genannte ’Mehrheitsgesellschaft’, dazu zähle ich jetzt auch die säkularen MuslimInnen, ist, anders als bei TraditionalistInnen<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span><span style="color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und FundamentalistInnen<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Religion oder eben auch Nichtreligion Privatsache. Auch das gehört gleichermaßen zum Selbstverständnis demokratischer, säkularer Rechtstaaten wie auch das Recht, seine bisherige Einstellung und Weltanschauung ändern zu können. AnhängerInnen der kulturellen Moderne beurteilen daher Menschen in erster Linie nach ihren Taten, dann werden Motive und eventuelles Eigenverschulden einbezogen. Zusatzinformationen wie die Religionszugehörigkeit oder das Weltbild (z.B. Atheismus, Kultur, Tradition, sexuelle Orientierung, doing-gender) interessieren z.B. dann durchaus, wenn sie für die Motivation zu einer Straftat von Bedeutung sind. Daher ist auch das für seine Verbrechen maßgebliche, unmenschliche, frauenfeindliche, päderastische und patriarchalische Weltbild des Verbrechers aus Österreich in der Berichterstattung der Medien erwähnt worden und nicht seine Religion oder Nichtreligion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mir ist die Problematik von ’Hitlers langem Schatten<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ und der von den Nationalsozialisten missbrauchten Sprache sehr wohl bewusst. So haben Wörter wie ’Volk’, ’Rasse’, ’Deutschtum’, ’Vaterland’, ’Gleichschaltung’ in der Bundesrepublik einen unschönen, faschistischen Unterton. Trotzdem kann es immer dann sehr nützlich sein, prägende Sozialisationsfaktoren wie Familie, Kultur, Weltbild zu berücksichtigen, wenn signifikante ’Normabweichungen’ ein möglichst differenziertes Analysieren der Lebensumstände sinnvoll erscheinen lassen. Wenn man beispielsweise Jugendkriminalität ’ethnisiert’ oder ’kulturalisiert’, können diese sehr persönlichen Zusatzinformationen helfen, systemische Zusammenhänge zu erkennen und zu reflektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wie Jacques Auvergne schreibt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«So wie es kein Machtvakuum gibt, Utopisten und Pazifisten mögen es ja bedauern, so gibt es auch kein Vakuum der Mythen, der Halbwahrheiten und der Vorurteile. Die „ethnischen“, hier: die womöglich chauvinistischen, nationalistischen, xenophoben Vorurteile „den“ Russen oder „den“ Türken gegenüber wabern, schleichen und kriechen ebenso durch unsere Straßenzüge wie durch unsere Hirnwinkel. Zum Anspruch lebenslangen Lernens gehört, sich von übernommenen, einer kritischen Überprüfung nicht standhaltenden Vorurteilen zu emanzipieren. Jetzt aber aus der Angst heraus, als fremdenfeindlich zu gelten den Untersuchungsgegenstand „Integrationsdefizite bei Ethnie Sowieso“ gar nicht erst zur Sprache zu bringen, würde die gebotene Integration mit verhindern. Es geht um die sukzessive Auflösung der Parallelgesellschaften. Um dem Individuum Wege über die Mauer und heraus aus dem ethnisch-religiösen Ghetto zu ermöglichen, müssen beispielsweise Sozialarbeiter, Soziologen und Journalisten diese Ghettos benennen dürfen, auch in der öffentlichen Diskussion.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jacques Auvergne weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«Die „Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund“ ist zumeist männlich und vermutlich in ganz wesentlichem Umfang Symptom und Indikator für erlebte familiäre Gewalt. Die Gewalt in der muslimischen Familie trägt womöglich zu einer Straftäterkarriere des jungen Mannes ganz entscheidend bei. Im toten Winkel neben den „auffallend“ aggressiven jungen Männern ist zudem eine andere Dimension zu vermuten: Die der „unauffälligen“ Schwester oder Cousine. Neben dem in seinem Milieu meist sogar hoch anerkannten jungen Straftäter mit Einwanderergeschichte steht womöglich eine schüchterne junge Frau, die sich ihren Ehemann nicht aussuchen dürfen wird. In den Straßenzügen nächtlichen Auto-Abfackelns in Paris und Amsterdam steigt die Anzahl der extremen Kopftücher oder Burkas, gehen Mädchen nicht mehr zur Schule. Das ist durchaus der Rede wert.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Viel zu lange hörte die Öffentlichkeit nichts von der alltäglichen körperlichen und psychischen Gewalt in muslimischen Familien Die dort fast immer anzutreffende archaische, patriarchalische Herrschaftskultur bediente sich jedes Druckmittels, um zu verhindern, dass ’Familienangelegenheiten’ außerhalb des Clans oder gar jenseits der Community bekannt wurden. Die Opfer schwiegen aus Angst, Verzweiflung und Scham. Die autochthone Mehrheitsgesellschaft glaubte allzu gerne dem schönen Schein, den die meist türkischen, kurdischen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden ArbeitsmigrantInnen<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit viel Energie aufrecht zu erhalten versuchten. Die deutschstämmige Bevölkerung durchschaute den vormodernen misogynen Ehrenkodex der immigrierten familiären Wagenburgen nicht. Der Zweite Weltkrieg hatte viele Städte, Fabriken und Verkehrswege völlig zerstört, weshalb ein großer Prozentsatz der Überlebensenergie in den Wiederaufbau investiert wurde. Auch die gesellschaftlichen Herausforderungen und politischen Umwälzungen durch die Emanzipation vom Nationalsozialismus und dessen autoritären und patriarchalischen Denkmustern, Sozialisations- und Erziehungsstilen, die Teilung Deutschlands, die 68er-Studentenbewegung und deren ’Marsch durch die Institutionen’, Hausbesetzersene und antiautoritäre Erziehung, sowie die Friedens- und die Anti-Atomkraft-Bewegung lenkte die volle Aufmerksamkeit auf die Bewältigung dieser ureigensten Angelegenheiten. Auf die ’Gastarbeiter’ schaute man nicht, sie waren einem gleichgültig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ursprungsdeutsche glaubten zu dieser Zeit, wie die MigrantInnen selbst, dass die ausländischen KollegInnen, NachbarInnen, KlientInnen tatsächlich bald wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Warum sollten Laien wie auch Profis sich näher mit den Gewohnheiten, Denkweisen und Einstellungen dieser Leute beschäftigen? Da fokussierte man doch besser die internen, familiären und innenpolitischen Themen. Als eine Reimmigration in die Herkunftsländer der Zugewanderten immer unwahrscheinlicher wurde, wurden aus ’GastarbeiterInnen’ plötzlich ’MigrantInnen’. Trotzdem änderte sich das ignorante und arrogante Verhalten der Autochthonen eher negativ<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das wertschätzende Interesse an den Menschen und ihrer Kultur reichte gerade noch dazu, Döner-Imbissstuben, türkische Cafes, Restaurants und jugoslawische Steakhäuser zu besuchen und deren landestypischen Spezialitäten zu probieren. Später verbrachten Deutsche manchmal sogar ihren Erholungsurlaub in den Heimatländern der ’GastarbeiterInnen’. Weitab von der türkischen, kurdischen und jugoslawischen Wirklichkeit genossen sie in den künstlichen Bettenburgen der Hotels und Touristenzentren, gemeinsam mit anderen TouristInnen, abgeschottet von der Urbevölkerung, ihre Ferien. Sie erholten sich prächtig, genossen die sonnige, warme Zeit, und waren beeindruckt von der Schönheit der Natur. Einige wenige Bildungsreisende besuchten vielleicht sogar Kulturdenkmäler, viel weiter ging die Anteilnahme in der Regel jedoch nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Durch Verwandtennachzug (wieder)vereint<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> erstarkten Familienbande. Frauen, oft AnalphabetInnen oder wenig gebildet<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, gerade in der muslimischen Umma Garantinnen von Kultur, Religion und Brauchtum, forcierten den Rückbezug auf Religion, Tradition und archaische Sippenstrukturen<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Oberflächlich betrachtet vereinfachten diese bekannten, altbewährten Leitlinien und eng gefassten Handlungsspielräume ein Überleben in der moralisch verwerflichen, ignorant und arrogant anmutenden Kuffar-Gesellschaft. Man schottete sich immer mehr ab, äußerlich sichtbares Kennzeichen war das immer radikaler gebundene und zunehmend häufigere Kopftuch. Bald sah man knöchellange Mäntel, später gar Tschador und Burka. Schleichend und von der Mehrheitsgesellschaft viel zu lange toleriert zog sich eine zahlenmäßig immer größer werdende Bevölkerungsgruppe in eine mehrere Straßenzüge umfassende Parallelgesellschaft zurück, die sich in den Innenstädten zu etablieren begann. Weder die BürgerInnen noch die einschlägig befassten Ämter oder Institutionen (Schulen, Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbände, erst recht nicht die Ausländerpolitik, die durch den Begriff Migrationspolitik oder noch später Integrationspolitik nur eine modernere Worthülse bekam), interessierten sich für die Menschen, die sich mehr und mehr in ihre für jede / jeden Außenstehenden undurchdringliche familiäre Wagenburg zurückzogen. Das Gesetz des Schweigens innerhalb muslimischer Lebenswelten, die Unkultur des Schweigens, Wegsehens und Privatisierens ergänzte sich zu einem verhängnisvollen Gemisch des fatalistischen Hinnehmens auf der muslimischen Seite und des eurozentrischen Tolerierens auf der Seite der Ursprungsdeutschen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Seit etwa 30 Jahren verwässert ein politisch, ideologisch und finanziell unterstützter ’Multikulti<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>-Schmusekurs der Gutmenschen’ die dringend erforderliche, unumgänglich ehrliche Integrationsdebatte zu einer Appeasement- und Frömmelübung seitens deutscher Institutionen, an oberster Stelle Landesregierungen und Bundesregierung und einem Musterbeispiel an Taqiyya und Verschleierungskunst von Seiten der muslimischen Verbände. Dieser politisch korrekte Kurs des Einknickens und Beschwichtigens erschwert den Ausstiegswilligen aus vormodernen Subkulturen (patriarchalischer Stamm oder theokratische Scharia) den Weg in ein selbstbestimmtes Leben, marginalisiert schwelende Konflikte im Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen und ignoriert die Unzufriedenheit vieler WählerInnen mit der Zuwanderungspolitik und Integrationsdebatte. Verstöße gegen die universellen Menschenrechte, auch Kinder- und Frauenrechte gehören dazu, dürfen nicht länger entschuldigend kulturalisiert<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, traditionalisiert oder zu ’Einzelfällen’ reduziert<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> werden. Der Psychologe und Publizist Mark Terkessidis, vom Netzwerk Schariagegner zum ’Obersten Versteher und entschlossensten Kämpfer für die Rechte aller Muslime mit Migrationshintergrund’ ernannt, befürchtete gar ein Zweckbündnis der Frauenrechtlerinnen mit Konservativen zu einem feministischen Kreuzzug gegen Muslime<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ja, verehrter Herr Terkessidis, auch FeministInnen steht das Recht zu, politische Koalitionen einzugehen, beispielsweise um <em>unbewaffnet</em> <em>feministische Kampagnen</em> gegen patriarchale Menschenrechtsverletzungen, <em>auch</em> die durch Koran, Sunna und Scharia motivierten, durchzuführen<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. <a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ’Dschihad’, das muslimische Äquivalent zu den christlichen ’Kreuzzügen’, führen doch wohl eher die Milieus von Genitalverstümmelung von Frauen, ritueller Beschneidung von Jungen, Zwangsverheiratung, Steinigung und Mord aus falsch verstandener Ehre. Übrigens, zu einem, wenn auch geringen Prozentsatz, sind die Opfer solcher unmenschlichen Verbrechen auch muslimische Männer aus patriarchalischen Familienstrukturen. Menschenrechte sind universell, sie gelten nicht nur für KulturrelativstInnen und Multikulti-SchmuserInnen wie Mark Terkessidis. Würden die Autobiographien von MigrantInnen nicht durch differentialistische Multikulti-Träumer und Islamversteher in einseitigen Rezensionen destruktiv zerrissen, wären Jugendämter, Notrufe für Kinder und Jugendliche und Erziehungsberatungsstellen besser informiert und durchsetzungsfähiger. Nur die offene Diskussion in den Medien, Aufklärungsarbeit an Schulen, z. B. in Fächern wie Gesellschaftskunde oder Religion, Aus- und Weiterbildungen von MultiplikatorInnen an Schulen, Jugendämtern, Beratungsstellen, Ausbildungsstätten für SozialpädagogInnen / SozialarbeiterInnen, Hochschulen und Fachhochschulen ermöglicht die dringend gebotene Sensibilisierung für die Rechte und Pflichten von Menschen, auch denen mit Migrationshintergrund. Fatma Bläser und Seyran Ates, übrigens beide Autorinnen von derart kritisierten Autobiographien, sind mutige und schätzenswerte VorreiterInnen solcher sinnvollen Initiativen und Projekte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Gerade um das Allgemeinwissen über Lebensbedingungen in der BRD, auch das in muslimischen Parallelgesellschaften zu fördern, ist es vorerst immer dann angebracht kulturelle Bezüge <em>objektiv</em> darzustellen, wenn traditionelle, kulturelle und religiöse Strukturen und Verhaltenskodici dazu motivieren, von den Werten und Normen der Mehrheitsgesellschaft abweichende Konzepte zu entwickeln. In der kritischen Auseinandersetzung, die auch in der kulturellen Moderne zu kritisierende Zusammenhänge nicht verschweigt, wird sich dann zeigen, ob diese Handlungs- und Gestaltungsmuster den Herausforderungen der sozialen, freien, demokratischen Gesellschaft gewachsen sind. So kann endlich eine kritische, offene und wertschätzende Integrationsdebatte beginnen, die sich an den individuellen Interessen, Rechten und Pflichten aller Beteiligten orientiert. Nur so erhöht sich der politische Druck auf die Politiker, sich mit den Zukunftschancen aller in der BRD lebenden Kinder, Frauen und Männer zu befassen, sie legt die rechtlichen Möglichkeiten und Arbeitsmethoden von Behörden offen und ermöglicht kritischen Einblick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ich bin eine türkischstämmige, säkulare Muslima und finde es sehr schade, dass „die Gesellschaft“ (welche meinen Sie überhaupt?) offensichtlich von Ihnen über einen Kamm geschoren wird. So schreiben sie: …“je mehr sich der Islam ’etabliert’, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Da scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Ausländerbeiräte, Integrationsräte, Integrationsbeauftragte, GewerkschaftlerInnen, die Mehrzahl der VolksvertreterInnen in Landtag, Bundestag und Europarat sowie die meisten BürgerInnen der BRD wie auch Europas, die sich sicherlich als dieser Gesellschaft zugehörig verstehen, ein wesentlich differenzierteres, jedoch eher zu positives Bild von MuslimInnen haben. BürgerInnen wie Necla Kelec, Alice Schwarzer, Serap Cileli, Seyran Ates, Sonja Fatma Bläser, Ahmed Tropak, Halis Cicek, Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi und einige andere Persönlichkeiten bemühen sich seit langem um objektive Diskussion der Alltagssituation von MuslimInnen. Auch eine Menge Sites im Internet, darunter wie sie ja wissen auch einige Blogs, tragen zum vielschichtigen, komplexen Bild der MuslimInnen in der Öffentlichkeit bei, durchaus islamkritische wie Sägefisch und Schariagegner sind dabei<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, wie auch dem Scharia- und Fiqh-Islam sehr wohl gesonnene<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch LehrerInnen, ErzieherInnen SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbänden, vermitteln öffentlich den Eindruck einer individuell, kulturell und traditionell sehr unterschiedlichen muslimischen Bevölkerungsgruppe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jedoch werden diese Männer und Frauen genauso wie Sie selbst, verehrte Frau Keller, zugeben müssen, dass Selbstmordattentate und sonstige terroristische Anschläge mit mittlerweile vielen tausend auch muslimischen Opfern in den letzten Jahren fast ausschließlich von MuslimInnen verübt wurden. Wenn ich auch als säkulare Muslima das nicht gerne eingestehe, lässt sich diese Tatsache nun mal nicht leugnen. Man kann sich eben nicht waschen ohne nass zu werden. Für Verbrechen im Namen eines Kollektivs gibt es eine Kollektivverantwortung, auch wenn man nicht persönlich beteiligt war, selbst wenn man gar nicht beteiligt gewesen sein kann, weil man zu jung war oder noch nicht geboren war. Der Genozid an den ArmenierInnen und JüdInnen ist ebenfalls eine solche Untat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Leider gerät die ETA seit etwa einem halben Jahr wieder durch Bombenanschläge negativ in die Schlagzeilen. Doch offensichtlich achtet diese baskische Untergrundorganisation menschliches Leben, auch das Andersdenkender, und warnt Betroffene rechtzeitig, damit sie sich in Sicherheit bringen können. Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich verurteile sicherlich auch Bombenanschläge, die „nur“ Sachschaden verursachen, wie ich jede Form von Gewalt kritisiere und verurteile, aber auch Terroranschlag ist nicht gleich Terroranschlag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sicherlich gibt es MuslimInnen, die ihre Religion aus verschiedensten Gründen missbrauchen, muslimische SelbstmordattentäterInnen und TerroristInnen gehören jedoch keinesfalls dazu. Im Gegenteil, sie sind besonders gottesfürchtige und bemühte Söhne und Töchter Allahs, eifrige und glühende AnhängerInnen von Koran<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Sunnah<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, deren Leitlinien sie wortwörtlich umsetzen. Wenn die ’Anstrengung auf dem Weg zum Glauben’ wesentlich mehr Lösungsvorschläge, Handlungsoptionen und ‑anleitungen als die der Gewaltanwendung umfasst, laut Koran und Sunna ist es die von Allah besonders belohnte, im bewaffneten Kampf getötet zu werden<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Diesem versprochenen Lohn eifern sie durch Hassprediger höchst islamgetreu und religiös motiviert entgegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Reflektierte Kritik, die beispielsweise gegen kulturell vormoderne Inhalte, Denkmuster und Verhaltensweisen argumentiert, ist überlebenswichtig. Sie garantiert, dass geistige, körperliche und psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Männern keinen Schaden nimmt sowie deren individuelle Entwicklung zur reifen, gebildeten wie auch kritischen Persönlichkeit geschützt und gewährleistet bleibt, damit Kinder. Jugendliche und Erwachsenen den Herausforderungen der kulturellen Moderne selbstsicher und kompetent begegnen können. Auch unsere Demokratie, das Grundgesetz und die universellen Menschenrechte, von deren Freiheiten und verbesserten Lebensbedingungen auch Sie, verehrte Frau Keller, profitieren, wären ohne Meinungsvielfalt durch offene und freie Diskussion gefährdet. Rahmenbedingung sollte jedoch ein wertschätzender und fairer Diskussionsstil sein. Muslimische GegnerInnen der Islamkritik, die ihre Ansichten auf Koran, Sunna und Scharia beziehen wollen, haben jedoch kaum die Gelegenheit, diskriminierende Verallgemeinerungen zu vermeiden, weil die Allgemeinplätze dieser theokratischen und totalitären Leitlinien ihnen keine Möglichkeit dazu lassen. So ist „der ganze Körper der Frauen Aurah, deren man sich schämen muss“, sie alle können „Staatsgeschäfte nicht kompetent ausführen, weil es ihnen an Verstand und Einsichtsvermögen fehlt, deshalb muss ihre Zeugenaussage vor Schariagerichten von zwei weiteren Zeugen bestätigt werden. Zeigt eine Frau eine Vergewaltigung vor diesem Gottesgericht an, braucht sie aus dem gleichen Grund das Geständnis des Täters oder sogar vier männliche Zeugen, die ihre Darstellung bestätigen“, die weibliche Bevölkerung ist „verführerisch, teuflisch und verbreitet Fitna“, alle „Ungläubigen sind Feinde des Islam und der MuslimInnen“, „Juden sind Affen und Schweine“, „Der Islam wird auf einige Menschen reduziert, die fälschlicherweise das Wort Gottes missbrauchen“</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und so weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Es scheint jedoch zu den Überlebensstrategien der Menschen zu gehören, Zusammenhänge zu vereinfachen, indem man wesentliche Merkmale vergleicht und in bestimmte „Schubladen“ einordnet. Man behält Gelerntes leichter, spart Kapazitäten durch Wissenstransfer und erhält einen besseren Überblick. Diese grobe Strukturierung entlässt uns jedoch nicht aus der Verantwortung, Inhalte später zu reflektieren und zu präzisieren. Somit ist nicht das vorläufige Pauschalisieren das Problem, sondern das offensichtliche, nachhaltige Unvermögen, diese Verallgemeinerungen zu reflektieren. Nur durch kritisches Überprüfen und Nachdenken kann es weitgehend gelingen, einseitige, unfaire und beleidigende Wertungen sowie bewusstes Verbreiten von verallgemeinernden Unwahrheiten zu verhindern. Um es kurz zu fassen: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks oder Schreibwerkzeugs bitte das Gehirn einschalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn1"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn2"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://ayaanhirsiali.org/"><span style="color:navy;">http://ayaanhirsiali.org</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn3"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://kameltreiber.blogspot.com/"><span style="color:navy;">http://kameltreiber.blogspot.com</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn4"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn5"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn6"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;">Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html">http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html</a> aus dailymail vom 17.01.2008.</span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.akte-islam.de/21.html">http://www.akte-islam.de/21.html</a> ,.April 2008 aus<span> </span><a href="http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph">http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph</a></span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> The Palestine Mandate of the League of  Nations 1922. By Ami Isseroff, Mideast Web </span><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.mideastweb.org/mandate.htm"><span lang="EN-GB">http://www.mideastweb.org/mandate.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;"> ,</span><span lang="EN-GB"> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span> <span lang="EN-GB"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus</a> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> Arno Plack 2001; Buchtitel, Verlag Langen / Müller </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"></a><span style="font-family:Arial;">7<a href="http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0">http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen">http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen</a></p>
<p class="MsoFootnoteText"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln">http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln</a></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html">http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=2045">http://www.unicef.de/index.php?id=2045</a><span> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;">unter ihnen viele so genannten Importbräute, Necla Kelek: Die fremde Braut, Goldmann Verlag</span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107">http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107</a></span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm">http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158">http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158</a></span></span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html">http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf">http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf</a><span> </span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText">
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://kameltreiber.blogspot.com/">http://kameltreiber.blogspot.com</a><span> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07">http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07</a> Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;"><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Integrationsräte blocken gelingende Integration "differenziert" ab]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</guid>
<description><![CDATA[

Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution gegen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention war es, zwischen Januar und April 2008 ganz offiziell eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamische Bedeckung]]></title>
<link>http://konvertiertemuslima.wordpress.com/2008/04/01/mannerblicke-frauenkorper/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 12:05:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hatunaynur</dc:creator>
<guid>http://konvertiertemuslima.wordpress.com/2008/04/01/mannerblicke-frauenkorper/</guid>
<description><![CDATA[   
نِقاب


Das Gesicht wahren heißt Würde bewahren.
Von Ümmühan Karagözlü
 
Ümmühan K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> <!--[if gte mso 9]&#38;gt;     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4                                                   &#38;lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#38;gt;                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             &#38;lt;![endif]--> <!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:Tahoma; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:1627400839 -2147483648 8 0 66047 0;} @font-face 	{font-family:"Arial Rounded MT Bold"; 	panose-1:2 15 7 4 3 5 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:"Bookman Old Style"; 	panose-1:2 5 6 4 5 5 5 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;} @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} h1 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin-top:12.0pt; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:3.0pt; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:1; 	font-size:14.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 2 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:2; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 3 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:3; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:normal;} h4 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 4 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:right; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:4; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h5 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 5 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:5; 	font-size:20.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	font-weight:normal;} h6 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 6 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:6; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoHeading7, li.MsoHeading7, div.MsoHeading7 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 7 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:7; 	font-size:14.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeading8, li.MsoHeading8, div.MsoHeading8 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 8 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:8; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.MsoHeading9, li.MsoHeading9, div.MsoHeading9 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 9 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:9; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Fußnotentext Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Kopfzeile Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Fußzeile Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.MsoFootnoteReference 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	vertical-align:super;} p.MsoTitle, li.MsoTitle, div.MsoTitle 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Titel Zchn"; 	margin-top:12.0pt; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:3.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:center; 	mso-pagination:widow-orphan; 	mso-outline-level:1; 	font-size:16.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyText, li.MsoBodyText, div.MsoBodyText 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyTextIndent, li.MsoBodyTextIndent, div.MsoBodyTextIndent 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Zeileneinzug Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:right; 	text-indent:35.4pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:20.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoBodyText2, li.MsoBodyText2, div.MsoBodyText2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper 2 Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyText3, li.MsoBodyText3, div.MsoBodyText3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper 3 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:6.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyTextIndent2, li.MsoBodyTextIndent2, div.MsoBodyTextIndent2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 2 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:177.0pt; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	color:maroon;} p.MsoBodyTextIndent3, li.MsoBodyTextIndent3, div.MsoBodyTextIndent3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 3 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:177.0pt; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-unhide:no; 	color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:purple; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} p.MsoDocumentMap, li.MsoDocumentMap, div.MsoDocumentMap 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Dokumentstruktur Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	background:navy; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-style-unhide:no; 	mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.berschrift1Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1"; 	mso-ansi-font-size:14.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift2Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 2"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift3Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 3"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial;} span.berschrift4Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 4 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 4"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift5Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 5 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 5"; 	mso-ansi-font-size:20.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Verdana; 	mso-hansi-font-family:Verdana;} span.berschrift6Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 6 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 6"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift7Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 7 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 7"; 	mso-ansi-font-size:14.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma;} span.berschrift8Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 8 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 8"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} span.berschrift9Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 9 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 9"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.Formatvorlage1, li.Formatvorlage1, div.Formatvorlage1 	{mso-style-name:Formatvorlage1; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-parent:Titel; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:6.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:center; 	line-height:14.4pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.TitelZchn 	{mso-style-name:"Titel Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Titel; 	mso-ansi-font-size:16.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.TextkrperZchn 	{mso-style-name:"Textkörper Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Textkörper; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.Textkrper2Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper 2"; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.Textkrper3Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper 3"; 	mso-ansi-font-size:11.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.DokumentstrukturZchn 	{mso-style-name:"Dokumentstruktur Zchn"; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Dokumentstruktur; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	background:navy;} span.Textkrper-ZeileneinzugZchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Zeileneinzug Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Textkörper-Zeileneinzug; 	mso-ansi-font-size:20.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Verdana; 	mso-hansi-font-family:Verdana;} span.Textkrper-Einzug2Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Einzug 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 2"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	color:maroon;} span.Textkrper-Einzug3Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Einzug 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 3"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma;} span.FuzeileZchn 	{mso-style-name:"Fußzeile Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Fußzeile;} span.FunotentextZchn 	{mso-style-name:"Fußnotentext Zchn"; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Fußnotentext;} span.KopfzeileZchn 	{mso-style-name:"Kopfzeile Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Kopfzeile;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:10.0pt; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt;}  /* Page Definitions */  @page 	{mso-footnote-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") fs; 	mso-footnote-continuation-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") fcs; 	mso-endnote-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") es; 	mso-endnote-continuation-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") ecs;} @page Section1 	{size:21.0cm 842.0pt; 	margin:39.7pt 51.05pt 42.55pt 68.05pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;}  /* List Definitions */  @list l0 	{mso-list-id:149684224; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:2112945658 1710230180 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l0:level1 	{mso-level-start-at:1996; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:318.9pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:318.9pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l1 	{mso-list-id:530075259; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:867488528;} @list l1:level1 	{mso-level-start-at:5; 	mso-level-tab-stop:18.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:18.0pt; 	text-indent:-18.0pt;} @list l2 	{mso-list-id:668018381; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:-1803523768;} @list l2:level1 	{mso-level-start-at:2; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:35.25pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:35.25pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l3 	{mso-list-id:694574814; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:1557446202 -1406353714 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l3:level1 	{mso-level-start-at:2006; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:239.4pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:239.4pt; 	text-indent:-27.0pt;} @list l4 	{mso-list-id:921450065; 	mso-list-template-ids:568482162;} @list l4:level1 	{mso-level-start-at:2002; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:106.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:106.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level2 	{mso-level-start-at:2003; 	mso-level-text:%1-%2; 	mso-level-tab-stop:10.0cm; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:10.0cm; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level3 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3"; 	mso-level-tab-stop:460.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:460.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level4 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4"; 	mso-level-tab-stop:637.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:637.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level5 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5"; 	mso-level-tab-stop:814.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:814.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level6 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6"; 	mso-level-tab-stop:991.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:991.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level7 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7"; 	mso-level-tab-stop:1168.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1168.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level8 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7\.%8"; 	mso-level-tab-stop:1347.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1347.0pt; 	text-indent:-108.0pt;} @list l4:level9 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7\.%8\.%9"; 	mso-level-tab-stop:1542.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1542.0pt; 	text-indent:-126.0pt;} @list l5 	{mso-list-id:1290815176; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:563778308 -2106395468 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l5:level1 	{mso-level-start-at:2001; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:318.9pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:318.9pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l6 	{mso-list-id:1441071829; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:454999830 -1480977686 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l6:level1 	{mso-level-start-at:2006; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:247.65pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:247.65pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l7 	{mso-list-id:1759907724; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:1550195888;} @list l7:level1 	{mso-level-start-at:2; 	mso-level-tab-stop:35.25pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:35.25pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l8 	{mso-list-id:1883395347; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:-423471338;} @list l8:level1 	{mso-level-start-at:6; 	mso-level-tab-stop:18.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:18.0pt; 	text-indent:-18.0pt;} ol 	{margin-bottom:0cm;} ul 	{margin-bottom:0cm;} --> <!--[if gte mso 10]&#38;gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";}  &#38;lt;![endif]--></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-size:72pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">نِقاب</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 0.0001pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;"><br />
</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das Gesicht wahren heißt Würde bewahren.</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style','serif';color:#7f7f7f;">Von Ümmühan Karagözlü</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;"><span> </span></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ümmühan Karagözlü antwortet am 22. März 2008 auf Noras Kommentar vom 17. Januar 2008 zum Thema Niqab (islamischer Gesichtsschleier) </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Inhalt <span> </span></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:125%;margin:0 0 6pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Einfluss der Modebranche auf Frauenbilder und Männerrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Patriarchalische Machtstrukturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männerbilder, Erziehungsstile und Lebenskonzepte der kulturellen Moderne und des traditionellen Islams im Vergleich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Jungenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Mädchenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männerwelt und Frauensphäre </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Auswirkungen der Geschlechterrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die Bedeutung des Gesichtes in der sozialen Interaktion </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das Prinzip Niqab </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Redensarten mit Körperbezug </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen zu konvertieren oder einen Moslem zu heiraten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Rechtliches </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Kollektivismus gegen Individualismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:center;line-height:125%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Liebe Nora,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Einfluss der Modebranche auf Frauenbilder und Männerrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">hier die angekündigte Antwort auf deinen ausführlichen Kommentar auf der Seite von Jacques Auvergne. Es freut mich, dass es offensichtlich einige wichtige Gesichtspunkte gibt, in denen wir wenigstens teilweise übereinstimmen. So entnehme ich deiner sicherlich rhetorisch gemeinten Frage nach den Machern der Mode, dass auch du den männlichen Einfluss in der Modebranche für unverhältnismäßig groß hältst. Wenn ich überlege, welche ModeschöpferInnen ich namentlich kenne, fallen auch mir tatsächlich wesentlich mehr männliche Namen ein, die dem elitären Kreis der Top-DesignerInnen zuzurechnen sind. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass<span>  </span>mindestens ebenso viele Frauen ihr fachliches Können in diesem Berufsfeld<span>  </span>unter Beweis stellen wie Männer, wenn auch in anderen Funktionen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die größte Anzahl werden die Berufsanfängerinnen stellen. Dürfen zukünftige Designerinnen ihre Ausbildung bei einem berühmten Modehaus beginnen, bringen sie sicherlich wie ihre Kollegen außergewöhnliches Talent, großes Interesse am Beruf und handwerkliche Geschicklichkeit mit, doch fehlen noch theoretisches Wissen, Übung, der eine oder andere handwerkliche Kniff oder Trick, sozusagen der letzte Schliff, um sowohl das manuelle Können der meisterlichen internationalen Konkurrenz zu erlangen als auch einen Modestil zu entwickeln, an dem KundInnen die ’Handschrift’ der DesignerIn wiedererkennen. Die Neulinge in der Modewelt werden sich daher glücklich schätzen, von der beruflichen Erfahrung und dem fachlichen Können ihrer LehrmeisterInnen zu profitieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nachdem mit Beendigung der Lehre handwerkliche Fertigkeiten vervollkommnet und theoretische Fachkenntnisse gefestigt und ergänzt wurden, gehen die beiden Geschlechter jedoch sehr unterschiedliche berufliche Wege. Während die meisten männlichen Mitstreiter sich tatsächlich ihren Wunschtraum erfüllen und sich mit ihrem eigenen Modelabel selbständig machen, verlässt kaum eine Designerin, die nicht das Berufsfeld nach der Ausbildung wechseln möchte, das Unternehmen, bei dem sie ihren Beruf von der Pike auf gelernt hat. Vielmehr stellen die Berufsanfängerinnen Kreativität, manuelles Können, Sachverstand und branchenspezifische Kenntnisse weiterhin in den Dienst des bekannten Modehauses, das nicht selten wiederum unter männlicher Leitung steht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Diese Designerinnen wirken mit ihren Entwürfen als Trendsetterinnen auf den Modestil der künftigen Saison ein und beeinflussen damit, was en Vogue Ist. Anstatt jedoch wie ihre Kollegen mit der Gründung ihres eigenen Unternehmens die attraktive Chance wahrzunehmen, sowohl mit Know-How, Phantasie und Kreativität ihren ganz persönlichen Modestil zu verwirklichen als auch sich unternehmerischen Herausforderungen zu stellen und Führungsaufgaben zu übernehmen, verzichten sie auf möglichen eigenen Ruhm und eventuelle Spitzenverdienste und tragen statt dessen dazu bei, mit Spürsinn für den Zeitgeist und den Geschmack der modebewussten KundInnen die Spitzenposition der Modefirma für die sie arbeiten zu erhalten und auszubauen. Trotz ihrer herausragenden Leistungen verdienen sie dabei nur einen Bruchteil des Geldes, das die international anerkannten ModeschöpferInnen für die medienwirksame Präsentation der Ideen ihrer MitarbeiterInnen erhalten. Dennoch ziehen die Berufseinsteigerinnen es anscheinend vor, im besser gesicherten Angestelltenverhältnis ihrem kreativen Beruf nachzugehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie die prozentuale Verteilung der Geschlechter in der Führungselite der beiden großen Teilbereiche der Branche Haute Couture und Prête-à-porter deutlich spiegelt<a href="#_ftn1" title="_ftnref1" name="_ftnref1"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[1]</span><!--[endif]--></span></a>, ist der Weg in die Selbstständigkeit für avantgardistische Designerinnen in der Modebranche offensichtlich wesentlich steiniger als für ihre Mitbewerber. Mehr als zwei Drittel der international anerkannten ModeschöpferInnen sind Männer, in der Herrenmode fällt das Zahlenverhältnis für die Frauen noch ungünstiger aus. Wie Recherchen ergaben, ist ein Grund für diese erklärungsbedürftige Zurückhaltung und Bescheidenheit des weiblichen Geschlechtes das hohe unternehmerische Risiko, das mit einer Selbstständigkeit auf einem dem sprunghaft wechselnden Zeitgeschmack so sehr unterworfenen und deshalb schwer einzuschätzenden, von Preisverfall und Firmenkonkursen immer wieder erschütterten Markt verbunden ist. Da diese komplexen brancheninternen Bedingungen jedoch sicherlich für beide Geschlechter gleichermaßen gelten, muss es eine andere genderspezifische Ursache geben, die Berufseinsteigerinnen davon abhält, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nach zeitaufwändiger, intensiver Suche im Internet ergab sich, dass ein wesentlicher Grund für die männliche Dominanz im exklusiven Kreis der SpitzenverdienerInnen der Modebranche die zumindest Jahrzehnte lang allgemein übliche Praxis gewesen ist, mit der Banken bei der Vergabe von Existenzgründungskrediten grundsätzlich das so genannte ‘starke Geschlecht‘ bevorzugt haben. Die für die Leitung eines erfolgreichen Unternehmens unverzichtbaren Eigenschaften und Kompetenzen wie Fachkenntnis, Branchenkenntnis, Organisationstalent, Nervenstärke, Autorität, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen sowie sehr gute Kenntnisse im Bereich Management und Marketing wurden von den zuständigen (meist männlichen) EntscheidungsträgerInnen bis in die jüngste Vergangenheit hinein für typisch männliche Eigenschaften gehalten, die Frauen nicht zugetraut wurden. Ein weiteres genauso unsinniges wie altbekanntes Argument, Antragstellerinnen zu benachteiligen und von einer Kreditzusage abzusehen, war die mögliche Mutterschaft und anschließend oft übliche Familienphase junger Frauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie alle Jungunternehmerinnen waren somit die angehenden Modedesignerinnen schon beim Start ihrer beruflichen Laufbahn stark benachteiligt. Diese offensichtliche, rechtswidrige Diskriminierung von weiblichen Berufsanfängerinnen und Existenzgründerinnen wurde von Frauenverbänden und Gleichstellungsbeauftragten aufgegriffen und thematisiert<a href="#_ftn2" title="_ftnref2" name="_ftnref2"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[2]</span><!--[endif]--></span></a>. Auf deren Protest hin wurden Frauenförderprogramme eingerichtet, Frauenquoten eingeführt, Vergaberichtlinien angepasst, die Babypause für den Vater bzw. die Aufteilung der Elternzeit auf beide Partner ermöglicht und beworben sowie das Betreuungsangebot für Kleinkinder unter drei Jahren ausgebaut. Maßnahmen die, wenn sie konsequent umgesetzt werden, dazu beitragen werden, die Startbedingungen für couragierte Unternehmerinnen nicht nur in der Modebranche in naher Zukunft anzugleichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Vielleicht werden Frauen nun die berufliche Selbstständigkeit als große Chance sehen können, Führungsaufgaben auf lukrativer Leitungsebene zu übernehmen, dabei zu einem besonders hohen Prozentsatz auf ihre individuellen, kreativen Fähigkeiten und persönlichen Erkenntnisse zurückgreifen und vertrauen zu dürfen und ihre Kompetenz unter Beweis stellen zu können, den ökonomischen Herausforderungen des Marktes Paroli zu bieten können. Alles in Allem ein für Frauen und Männer gleichermaßen anspruchsvoller, interessanter und abwechslungsreicher Aufgabenbereich, der für Designerinnen genauso niederschwellig zugängig sein sollte wie für ihre Kollegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Um dieses lohnenswerte Ziel der Geschlechtergerechtigkeit nicht nur in allen Berufszweigen sondern auch im Alltag umzusetzen, bieten manche Hochschulen in den Fachbereichen Gesellschafts- und Kulturwissenschaften sowie Kunst, Gestaltung und Design gestufte Studiengänge an, die Ergebnisse der Genderforschung integrieren<a href="#_ftn3" title="_ftnref3" name="_ftnref3"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[3]</span><!--[endif]--></span></a>. Ebenfalls lesenswert sind die Bücher der Gleichheitsfeministin Alice Schwarzer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wenn Mode wegen der zumindest bisher ungleich verteilten Startchancen am Markt zu fast 70 % von Designern entworfen wurde, kann es eigentlich doch niemanden wirklich erstaunen, dass die Damen- und Herrenmode wesentlich durch den männlichen Blick auf beide Geschlechter geprägt wird. Der hohe Anteil der für renommierte Modehäuser arbeitenden Top-Designerinnen, Männer wird man in diesen abhängigen Arbeitsverhältnissen ohne hohe Verdienstmöglichkeiten eher nicht finden, konnte an dieser einseitigen Ausrichtung nichts ändern, da die Mitarbeiterinnen um ihren Arbeitsplatz zu sichern loyal die Vorgaben der meist wiederum männlichen Geschäftsführung bezüglich Stilrichtung und Linienführung in ihren Entwürfen einhalten müssen. Am ehesten wäre eine aus ausschließlich weiblicher Perspektive entworfene Mode noch von Freiberuflerinnen umzusetzen, doch ist die kleine Gruppe der Jungunternehmerinnen wegen der eindeutig männlich dominierten Konkurrenz einem so hohen Anpassungsdruck ausgesetzt, dass<span>  </span>kaum die Möglichkeit besteht, individuelle, weibliche Wege zu gehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Gerade die Freiberuflerinnen können auf die oftmals tatsächlich sexistisch-frauenfeindlichen Looks, gemeint ist im wesentlichen in der Öffentlichkeit getragene Kleidung, die im Gegensatz zur Männermode, die den Körper weitgehend bedeckt, an Dékolleté, Bauch, Rücken und Beinen der Trägerin viel nackte Haut zeigt, nicht verzichten, weil diese freizügige Kleidung anscheinend auch den Geschmack der KundInnen trifft, genauso gern getragen wie auch betrachtet und gekauft wird sowie den benötigten Umsatz sichert. Davon müssen die Designerinnen jedenfalls ausgehen, weil nur wenige KonsumentInnen ihren Unmut äußern oder sich mit ihrer Forderung nach weniger sexualisierter Frauenkleidung an die Öffentlichkeit wenden, um so einen Veränderungsdruck auf die verantwortlichen ModemacherInnen auszuüben. Im Gegenteil, die Verkaufsstatistiken beweisen, dass sich sogar bauchfreie, freizügige Alltagskleidung für kleine Mädchen gut verkauft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sicher lässt sich auch mit Herrenkleidung in der Modebranche Geld verdienen, denn ein modisches Outfit gewinnt auch für Männer zumindest im Berufsleben an Bedeutung (Dienstleistungsgewerbe), die Kleidung von ’Modemuffeln’ ist auch irgendwann verschlissen oder die Figur hat sich geändert und ein großer Teil der bisherigen Garderobe passt nicht mehr. Weder eine nennenswerte Anzahl der ’Herren der Schöpfung’ noch ihre Partnerinnen werden sich an die Nähmaschine setzen und Hemden und Hosen selber nähen. Trotzdem scheint dieser Teilbereich für freiberufliche Designerinnen tabu zu sein, da die Herrenmode noch fester in ’männlicher Hand’ ist als der Teilbereich der modischen Kleidung für Frauen. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Wenn der Männerblick auf die Frau richtungweisend für den Kleidungsstil der modebewussten KäuferIn ist, warum soll dann die weibliche Sicht auf den Mann nicht prägend für den Stil und die Linienführung der Männermode sein? Frauen sind für den Chick von Männern doch nicht blind und wie Umfragen von namhaften Marketingunternehmen feststellten, wird Herrenmode auch hauptsächlich von Frauen ausgesucht und gekauft<a href="#_ftn4" title="_ftnref4" name="_ftnref4"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[4]</span><!--[endif]--></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ganz offensichtlich liegt der Grund für die geringe Teilhabe nicht in der ’weiblichen Fehlsichtigkeit’ für Männer begründet, sondern darin, dass beide Geschlechter die Deutungshoheit darüber, wie erfolgreiche, attraktive Menschen in der Freizeit und im Berufsleben auszusehen haben den ‘Herren der Schöpfung’ überlassen. Das gilt für den beruflichen und privaten Alltag der KonsumentInnen im Allgemeinen, aber gerade auch für Berufsfelder, die sich mit der äußeren Erscheinung meinungsbildend befassen (Werbung, Film-, Kosmetik- und Modebranche). Die männliche Sichtweise wird jedoch solange in allen den genannten Bereichen dominieren, wie Frauen nicht hinsehen dürfen, wenn es sich um das andere Geschlecht handelt und nur „mit Männeraugen“ sehen (dürfen), wenn es um das eigene Geschlecht geht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wegen dieses anerzogenen Wegsehens bei der äußerlichen Erscheinung des anderen Geschlechts würden Frauen womöglich nicht einmal bemerken, wenn ihr Verehrer sich für sie besonders ’in Schale schmeißt’. Männer wirken eben nicht durch ihre Kleidung auf Frauen<a href="#_ftn5" title="_ftnref5" name="_ftnref5"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[5]</span><!--[endif]--></span></a>. Das Outfit des Begleiters gewinnt erst dann an Bedeutung, wenn das Paar gemeinsam aus dem Haus geht. Da wird das männliche Outfit plötzlich schlagartig wichtig – jedoch nur, damit der ’Marktwert’ der weiblichen Begleitung steigt. Schließlich hat es eine tolle Frau ja nicht nötig, sich mit irgendeinem ’dahergelaufenen Modemuffel’ ’abzugeben’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Patriarchalische Machtstrukturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ganz anders beim so genannten schwachen Geschlecht. Da ist körperbetonte Mode, die im Sommer oft viel nackte Haut zeigt und durch raffiniert in Szene gesetzte körperliche Reize die attraktive Figur der Trägerin unterstreicht und so die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zieht, in der Freizeit, bei gesellschaftlichen Anlässen, wie auch im Beruf ein absolutes Muss, um nicht als Außenseiterin ausgeschlossen und gemieden zu werden. Kleidung, auch Dienstkleidung wird von vielen als Mittel zur Kommunikation gesehen. So bestimmt selbst die Polizeiuniform, der Priesterornat und der Sportdress Gesprächsstil und -inhalt. Sicherlich dient die Garderobe zur Selbstdarstellung, sie verkörpert soziale Rollen und beeinflusst unser Fremdbild (Kleider machen Leute). Damenkleidung wird von DesignerInnen und KonsumentInnen jedoch auch als ein Mittel gesehen, anziehend auf Männer zu wirken und Konkurrentinnen auszustechen. Während Verkaufsargumente für Herrenmode in jeder Jahreszeit vor allem ihre Bequemlichkeit, Bewegungsfreiheit und Strapazierfähigkeit sowie der Preis sind. Männermode versinnbildlicht mann-männlichen Konsens, Frauenkleidung weib-weibliches Konkurrieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das patriarchale Prinzip des weiblichen „geflissentlichen Übersehens“ jeder, eben auch der unvorteilhaften Körperlichkeit beim Mann, des permanenten Kontrollierens der eigenen äußerlichen Erscheinung, des Überwachens mit Argusaugen und des Ausbootens aller Mitfrauen ist das mehr oder weniger bewusste Betriebsgeheimnis sämtlicher nicht matristischer Gesellschaften. Jacques Auvergne meinte einmal sehr treffend: „Das Patriarchat bauen die Frauen, die Männer sind auch dazu zu faul.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männer dürfen in der Öffentlichkeit attraktiven Frauen hinterher sehen und für das Umfeld deutlich vernehmbar über schöne Frauen mehr oder weniger wertschätzend fachsimpeln, wahrscheinlich ohne das sich irgendjemand, egal ob männlich oder weiblich, deshalb gestört fühlt oder daran Kritik übt. Das eigene Geschlecht lassen sie in der Regel mit Kritik in Ruhe, da sie meist Möglichkeiten finden, ihr „Jagdrevier“ friedlich untereinander aufzuteilen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Typisch für zur Norm erhobene, traditionalisierte Rollenerwartung von männlichem Verhalten eben, werden „Kenner“ sagen. Wenn etwa zwei Freunden eine hübsche Frau begegnet, müssen sie das kommentieren, sie sind sonst keine ’echten Kerle’. Es wird jedoch zumindest höchstes Erstaunen, wenn nicht gar Missfallen hervorrufen, sollte es eine Frau wagen, in Hörweite<span>  </span>anderer Personen eine Freundin auf die gute oder weniger ansprechende Figur eines Passanten aufmerksam zu machen. Mit Sicherheit wird ihr mit deutlichen Worten oder wenigstens nonverbal von BeobachterInnen signalisiert werden, dass dies in der Öffentlichkeit nicht passend sei und auch im privaten Bereich eher nicht üblich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die von Männern wie Frauen bisher weitgehend geduldete, wenn nicht sogar von weiblicher Seite selbstschädigend kooperativ unterstützte Amtsanmaßung der alleinigen Deutungshoheit über normgerechtes Rollenverhalten und Idealbilder von Frausein und Mannsein im öffentlichen wie privaten Raum führt zu einer Manipulation der öffentlichen Meinung. Folge ist ein männlich geprägter Alltag, der viele Handlungsspielräume verringert. Die von Männern gestützte frau-frauliche Konkurrenzorientierung und die oft übliche Stutenbissigkeit, mit der sich viele Frauen durch Geschlechtsgenossinnen unter Druck setzen lassen aber auch selber sich und anderen Mitfrauen das Leben durch ständigen Kleinkrieg erschweren<a href="#_ftn6" title="_ftnref6" name="_ftnref6"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[6]</span><!--[endif]--></span></a>, behindert außerdem die konstruktive Zusammenarbeit von weiblichen Teams und solidarisches Verhalten unter Frauen. Auf diese Weise entsteht ein hoher Konformitätsdruck unter den Frauen, der beispielsweise einen individuellen Kleidungsstil sehr einschränkt, zur ungesunden Ernährung verleitet und die Lebensqualität von wenigstens 50% der Bevölkerung in Beruf und Freizeit beeinträchtigt, denn auch einige Männer würden gerne anders leben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ein Musterbeispiel für krankmachenden Anpassungsdruck ist der augenblickliche Trend zum knabenhaften, vorpubertär-androgynen Frauenkörper, der Models in die Alkohol- und Drogensucht, Teenager in die Magersucht treibt. Modeschöpferinnen, Kolleginnen und Klassenklassenkameradinnen sahen lange zu und unternahmen nichts. Endlich wurde die lebensbedrohende Gefährlichkeit dieses Schlankheitswahns erkannt, es regt sich Widerstand. Bei der Madrider Modewoche, von Pasarela Cibeles im September 2006 wurde etwa durch einen Erlass der Bezirksregierung von Madrid Models mit einem BMI unter 18 der Auftritt untersagt<a href="#_ftn7" title="_ftnref7" name="_ftnref7"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[7]</span><!--[endif]--></span></a>, es gibt die ersten Selbsthilfegruppen für Essgestörte, in den Schulen wird über die verschiedenen Formen der Magersucht informiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Immer noch gilt das Motto, ’Wer sich nicht anpasst, wird ausgeschlossen’, und AußenseiterIn will keineR sein. Sogar bei Bewerbungsgesprächen wird von der persönlichen Erscheinung auf die berufliche Kompetenz geschlossen. Bewerberinnen, die sich nicht vorteilhaft und modisch kleiden und / oder älter als das Gros der MitbewerberInnen wirken oder dem aktuellen Frauenbild aus anderen Gründen nicht entsprechen, traut man beispielsweise die für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit notwendige Kompetenz und Flexibilität nicht zu. Für Frauen mit weiblicher Figur (Kleidergröße 42, die heute oft der früheren Damengröße 40 zu entsprechen scheint) ist die Auswahl an modischen Textilien in Boutiquen, Mode- und Versandhäusern stark eingeschränkt. Wenn die Kundinnen nach langer Suche endlich ein passendes Kleidungsstück gefunden haben, bezahlen sie für ihren nonkonformen, selbstbestimmten Lebensstil und ihre gesunde Ernährungsweise einen überteuerten Preis, eine Art ’Strafzoll’, da Kleidungsutensilien dieser Größe in geringerer Stückzahl produziert werden und angeblich kostenintensiver <span> </span>in der Herstellung sind. Wer sich im Straßenbild einmal umsieht, wird jedoch feststellen, dass Modehäuser dringend umdenken sollten, wenn sie Mode für ihre Kundinnen entwerfen wollen und nicht gegen sie. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Entsprechend groß ist der soziale und ökonomische Druck auf wirklich übergewichtige Frauen (BMI&#62;30), besonders wenn sie kleiner als 1,60 m sind. Sie sind gut beraten, ihre Garderobe selbst zu schneidern, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, frustrierende Odysseen durch Fußgängerzonen zurückzulegen, um dann mit einem total überteuerten Kleidungsutensil nach Hause zu kommen, dass eigentlich nicht gefällt, dass aber wenigstens einigermaßen passt. Online-Shopping verbessert die Erfolgschancen nicht und erspart noch nicht einmal die Wege, da die Kleidungsstücke nicht anprobiert werden konnten und öfter mehrmals hin- und her geschickt werden müssen, weil sie nicht passen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">An diesen Beispielen wird deutlich, dass es offensichtlich auch in demokratischen Gesellschaften der kulturellen Moderne Überreste von traditionellem Rollenverständnis und patriarchalischem Verhalten gibt, die sich im Bereich der Selbstdarstellung (impression management, die hohe Kunst des Eindruckschindens) besonders leicht nachweisen lassen. Sollen tatsächlich vorhandene Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft und sogar erweitert werden, was zu einer Verbesserung der Lebensqualität und zu partnerschaftlichem, friedlichem Miteinander beider Geschlechter aber auch der Frauen untereinander führen würde,. dann kann dieses geschlechtergerechte Idealbild demokratischer Gesellschaften nur erreicht werden, wenn Frauen wie auch Männer sich emanzipieren, indem sie umdenken und traditionelle Rollenklischees, veraltete Verhaltensmuster, überholte Einstellungen und festgefahrene Denkprozesse aufgeben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Gerade die Branchen, die sich als Trendsetter mit dem äußeren Erscheinungsbild der Geschlechter beschäftigen (Werbung, Film-, Kosmetik- und Modebranche) tragen wegen<span>  </span>ihrer prägenden Einflussnahme auf den Zeitgeist und das idealtypische Aussehen von Frauen und Männern tragen eine hohe Verantwortung, da ihre Entwürfe von Männlichkeit und Weiblichkeit den privaten wie auch beruflichen Alltag beider Geschlechter mitgestalten. Sie haben es in der Hand eine Neubewertung und Umorientierung alter patriarchaler Denkmuster einzuleiten und zu bewerben. Tatsächlich riskieren einige Firmen bereits neue Wege (Dove)<a href="#_ftn8" title="_ftnref8" name="_ftnref8"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[8]</span><!--[endif]--></span></a>. Grundlage und Rüstzeug für den einzuleitenden Umdenkungsprozess und die neuen Bewertungskriterien liefern geschlechtssensible Mädchen- bzw. Jungenarbeit, gemischt- und getrenntgeschlechtliche Diskussionsforen, intergenerative, gleichheitsfeministische<a href="#_ftn9" title="_ftnref9" name="_ftnref9"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[9]</span><!--[endif]--></span></a> Bildungbausteine, Selbsterfahrungsseminare, gemischt- und getrenntgeschlechtliche Qualitätszirkel in den Berufsfachausschüssen und Bildungseinrichtungen, Genderstudies, sowie Bücher der Gleichheitsfeministin Alice Schwarzer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie du siehst, liebe Nora, ist auch die BRD noch ein weites Stück von dieser Idealvorstellung eines gendergerechten demokratischen Rechtsstaates entfernt. Doch frei nach dem Motto: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, arbeiten<span>  </span>die BefürworterInnen der kulturellen Moderne aktiv daran, eine humane Umwelt zu gestalten, die, auf dem Fundament der FdGO basierend, individuelle Lebenskonzepte zulässt und schützt, so lange diese nicht die Freiräume anderer Mitmenschen einschränken. Auch einige der Kommentatorinnen zum ’Thema: Burka und Tschador verbieten’ auf dem Blog Sägefisch berufen sich auf Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit und fordern diese ein, würden jedoch vorziehen, diese Rechtsansprüche à la carte (Arzu Toker) zu nutzen. Nur haben Grundrechte universelle Gültigkeit, sie gelten für jede und jeden, unabhängig von Geschlecht und Ansehen der Person. Demokratie und BürgerInnenrechte wie an der Käsetheke, nach dem Motto „Wie viel Demokratie darf’s denn bitte sein?“ gibt es nicht (Jacques Auvergne). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Hier scheiden sich die Geister von RepräsentantInnen eines aufgeklärten, moderaten Islams<a href="#_ftn10" title="_ftnref10" name="_ftnref10"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[10]</span><!--[endif]--></span></a> von fundamentalistischen MuslimInnen, die ihr Welt- und Menschenbild <span> </span>aus den, wie sie glauben, nicht interpretierbaren islamischen Quellen Koran, Sunna, (Hadithen) und Scharia entlehnen oder sich gar wie die SalafistInnen an Werten der kulturellen Vormoderne orientieren. Wenn die folgenden Zeilen für dich, Nora, wie auch für einige andere Schwestern eine Zumutung sein mögen, es wäre schade, wenn ihr hier nicht weiter lesen würdet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Menschenbilder, Erziehungsstile und Lebenskonzepte der kulturellen Moderne und des traditionellen Islams im Vergleich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wir DemokratInnen, gleich welcher Religion oder Weltanschauung, bejahen die Grundannahmen des Humanismus und der Aufklärung, die vor allem davon ausgehen, dass Frauen wie Männer gleichberechtigte, gleichgestellte Lebewesen sind. Beide<span>  </span>haben im Grunde einen guten Charakter. Kognitive Fähigkeiten sind gleich gut ausgeprägt und nicht von der Geschlechtszugehörigkeit abhängig. Anders als in der kulturellen Vormoderne, wo beispielsweise der Sohn Generation für Generation der gleichen Tätigkeit nachging wie der Vater und Frauen an die Rolle der Hausfrau und Mutter gebunden waren, haben wir BürgerInnen heute Dank unseres freien Willens die Möglichkeit uns zwischen mehreren Alternativen zu entscheiden. Wir streben danach, unser Leben selbst zu bestimmen und zu gestalten. Hindernisse die sich dabei in den Weg stellen, sehen wir als anregende Herausforderung, um als handelndes Subjekt, allein oder im Team, Strategien zu entwickeln, diese Barrieren aktiv abzubauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Schritt für Schritt, die individuelle Entwicklungsstufe berücksichtigend, leiten wir humanistisch orientierten, freiheitsliebenden BürgerInnen Kinder und Jugendliche dazu an, selbstständig zu denken, sich ihre eigene Meinung zu bilden, neugierig Fragen zu stellen, Gehörtes zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen sowie Wissenstransfer von bereits Erlerntem durchzuführen, um als kleine ’ForscherInnen’ und ’ErfinderInnen’ ihre Umwelt zu entdecken und zu erobern. Wir ermutigen schon Mädchen und Jungen im Grundschulalter dazu, ohne Angst zu sagen, was sie denken, wir laden Jugendliche ein, sich bei Diskussionen interessanter Themen zu beteiligen, zunächst nur zuzuhören, dann mutig ihren Standpunkt darzustellen und zu vertreten. Sie lernen, mit Kritik an der eigenen Person konstruktiv umzugehen, aber auch bei noch so hitzigen Diskussionen Sachargumente von Persönlichem zu trennen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Altersgerecht vermitteln wir Eltern und an der Erziehung beteiligte (ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialrbeiterInnen) beiden Geschlechtern den Umgang mit Werkzeugen und Haushaltsgeräten, um Mädchen wie auch Jungen in die Lage zu versetzen, erste Hausarbeiten verantwortungsvoll zu übernehmen und kleinere Reparaturen durchzuführen. So gibt man den männlichen Helfern durchaus ein Spültuch in die Hand während man jungen Radfahrerinnen das sachgerechte Flicken eines Fahrradschlauches und den geschickten Umgang mit Hammer und Nagel zutraut. Selbstverständlich dürfen der große Bruder und der Vater die kleine Schwester bzw. Tochter auch mal wickeln und füttern und manchmal grillt auch die Tochter mit ihrer Mutter die Steaks beim Sommerfest. Kulturtechniken wie das Lesen, Schreiben, Sprachkompetenz, der sichere, Missbrauch ausschließende, geübte Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln wie dem Internet, Email, und Diskussionsforen befähigen lernwillige, wissbegierige <span> </span>SchülerInnen und Erwachsene beider Geschlechter sich mitzuteilen und sich zu informieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';co